Im Interview mit Robert Ehrenbrand: über Punkrock, Mantrasingen und Yogapraxis
Shownotes
In dieser Folge von OM MEETS ALLTAG spricht Katherina Bock mit Robert Ehrenbrand – Yogi, Wirtschaftspsychologe, Musiker und Autor. Robert erzählt von seinem außergewöhnlichen Yoga-Weg: von Punkrock und Mantra-Meditation über Kampfsport bis hin zu Becoming Me Yoga, das er gemeinsam mit seiner Frau entwickelt hat. Im Gespräch geht es um Spiritualität mitten im Alltag, den Unterschied zwischen Yoga und Gymnastik, die Kraft der Meditation und warum es beim Yoga nicht um Selbstoptimierung, sondern um Wiederentdeckung geht. Inspirierend, geerdet und voller Impulse für mehr Tiefe und Lebendigkeit im Alltag.
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00:00:00: Weg von Yoga-Klischees, aufgesetzten Glitzerkram und Pseudospiritualität.
00:00:06: Hin zu innerem Wachstum, Balance und Tiefgang.
00:00:13: In... Liebevoll und alltagstauglich wirft Katharina einen Blick auf wertvolle Themen aus der Welt des Yoga.
00:00:20: Balance, mentale Kraft und Lebensfreude.
00:00:23: Bist du bereit für Yoga mitten im Leben?
00:00:26: Ganz herzlich willkommen zu Ommiets Alltag, Yoga jenseits der Klischees.
00:00:31: Ich bin Katharina Bock und ich freue mich sehr, dass du wieder reinhörst.
00:00:35: Ich habe heute einen ganz besonderen Gast, wie ich finde, Robert Ehrenbrandt.
00:00:39: Robert, herzlich willkommen.
00:00:41: Vielen herzlichen Dank.
00:00:43: Danke, dass du der Einladung gefolgt bist.
00:00:45: Ich kann das gerne hier kurz berichten, wie der Auffänger war.
00:00:49: zu dem Podcast.
00:00:50: Ich war beim Yoga Sound & Sea Festival
00:00:52: dieses Jahr,
00:00:53: hab da auch unterrichtet und bin dann in die Stunde zu Robert mit rein, weil das ja vorher nämlich Robert im Nebenzelt war und gedacht hab, Mensch, was ist denn das?
00:01:03: Ich sollte da unbedingt auch mal rein.
00:01:07: Das klingt ziemlich großartig.
00:01:11: die Stunde in dem Becoming-Me-System sozusagen deine eine Art deiner Yoga-Praxis damit praktizieren dürfen und war so begeistert, weil das für mich auch ganz, ganz viel das bündelt, wo ich auch Yoga sehe und für mich lebe, nämlich so in diesen Ehren des Traditionellen, aber auch wirklich ein Erlauben, dass es in eine moderne... Tät kommt oder vielleicht auch mal so aus, ja, einfach super, ganz neue Sachen mit integriert und auch die Leute in die Kraft bringt.
00:01:43: Also das und auch wirklich super inspiriert und sowieso als Erlebnis auch in der Gemeinschaft.
00:01:49: Und ja, mit deinen wunderschönen Worten.
00:01:51: Also das hat mich tief berührt und ... Und deiner Frau machst du das ja gemeinsam.
00:01:57: Also war wirklich für mich ein ganz, ganz schönes Erlebnis.
00:02:00: Deswegen bin ich dann einfach direkt nach der Stunde zu dir gekommen.
00:02:04: Hab dich gefragt, ob du Lust hast, mit in dem Podcast einfach dabei zu sein, Einladung zu folgen, damit wir mal hier... Ja, gerne so ein paar Sachen einfach auch von dir hören, weil auch, wie ich dir in deinem Buch gelesen habe.
00:02:19: Also Robert ist Jogi seit vielen, vielen Jahren, glaube ich.
00:02:23: Wirtschaftspsychologe, Buchautor und hat so viel Gutes zu sagen.
00:02:27: Und ich freue mich sehr, sehr, dass wir das heute hier gemeinsam tun können und einfach auch hörbar machen können.
00:02:35: Also wirklich noch mal herzlich willkommen.
00:02:37: Es ist wirklich schön hier zu sein.
00:02:38: Danke für die Einladung.
00:02:40: Ja.
00:02:41: Und ich würde gerne mal starten mit der Frage, also genau, wir werden viel hören jetzt in den nächsten Minuten zu... Ich versuche hier gut, das rauszufinden.
00:02:54: So selbst Optimierung, zu Friedenheit, auch zu Komfortzone oder vielleicht auch falsch verstanden im Glück oder glücklich sein.
00:03:02: Yoga mitten im Leben, mitten im Alltag, mit auch am Ende noch mal konkreten Empfehlungen.
00:03:07: Und ich würde dich gern fragen, wie dein Yoga-Weg begonnen hat oder wie du den vielleicht beschreiben würdest, auch wo du bis heute sozusagen.
00:03:19: Mein Yoga-Weg hat vor ziemlich langer Zeit begonnen, was ein Hinweis ist, dass ich schon sehr alt bin und zwar war ich vierzehn.
00:03:30: als etwas passiert ist, das muss eine ganz besondere kosmische Konstellation oder Sternenkonstellation gewesen sein, weil es ist was passiert, was nicht sehr oft gab in der Historie von Musik oder Yoga.
00:03:44: Ich war ein sehr, sehr rebellischer, unerziehbarer und in Teilen auch sehr wütender Teenager in einem kleinen Dorf und war eigentlich mit allen Settings unzufrieden, die sich mir da geboten haben.
00:04:02: Weil ich hatte schon immer sehr großes Interesse an Spiritualität.
00:04:10: Das Einzige, was in dem Dorf verfügbar war, war quasi die katholische Kirche.
00:04:14: Ich war Ministernt.
00:04:16: sehr schlechter und unzufriedener Schüler und alle, die ich getroffen habe, Priester, Lehrer, Eltern, Nachbarn, alle konnten diesen Wissensdurst in Bezug auf Spiritualität nicht stillen.
00:04:33: Und ich habe mich dann sehr in Musik geflüchtet, nämlich in sehr intensive Musik, weil das mir einen Outlet gegeben hat, wie Metal, Punkrock, später, was man Hardcore genannt hat.
00:04:47: Und durch sehr, sehr viele Zufälle bin ich über eine Band gestolpert aus Bakty Yoga München, die in New York eine Panko Band hatten.
00:05:01: Und die Band hieß Shelter.
00:05:03: Und eines der Alben von Shelter ist über Umwege in meinen Jugendzimmer gelangt und mich hat die Musik abgeholt, aber ich habe überhaupt nicht verstanden, was haben die rasierten Köpfe, die orangen Gewänder für eine Bewandtnis?
00:05:23: und das Cover hat mich sehr berührt von der Platte, wo Krishna drauf war, aber ich wusste natürlich nicht, wer Krishna ist und sie haben über Manta Meditation gesungen.
00:05:33: Ich wusste nicht, was Manta Meditation ist.
00:05:35: Wir haben über die Bhagavad Gita gesprochen, ich wusste nicht, was die Bhagavad Gita ist.
00:05:39: Und über den Weg dieser wundervollen Gruppe von jungen westlichen Bakti-Mönchen aus der Weischnerwarte der Tradition, oder Hade-Krishnas, habe ich dann begonnen, tief einzutauchen.
00:05:56: Und du musst dir vorstellen, Katharina, das war die Zeit vor dem Internet.
00:05:59: Deshalb konnte sie nicht einfach googeln.
00:06:03: ich musste auf eine wirkliche Suche gehen und habe dann die Bhagavad Gita gefunden in einem Gebrauchbuchladen irgendwo und habe meine Eltern gequält, in irgendwelche wirden Esoterikbuchläden zu fahren, weit weg von dort, wo wir gewohnt haben und bin dann über die Bhagavad Gita gestolpert, wo die Cover der Bhagavad Gita, die ich gefunden habe, genau aussah wie ein Iron Maiden Cover.
00:06:27: Das war ein Schlachtfeld abgebildet voran darauf und ich war hoch.
00:06:31: erregt als vierzehnjähriger.
00:06:33: Und meine Schwester bezeichnet es immer so, dass ich in der Zeit angefangen habe, mich nochmal neu zu erziehen.
00:06:40: Und ich finde das ganz süß ausgedrückt, weil das stimmt.
00:06:42: Ich habe dann begonnen, diese Zerrissenheit, die ich gespürt habe, diese Unzufriedenheit, diese Unerfülltheit, die ich gespürt habe, aufzuarbeiten anhand von diesen Impulsen.
00:06:59: Und es ist sehr, sehr schön, weil viele, viele Jahrzehnte später bin ich mittlerweile befreundet mit den Menschen, die in der Band gespielt haben.
00:07:11: Und ich wurde sogar gefragt, ob ich eine Konzerte mit der Band spielen will als Gitarist.
00:07:17: Und das war schon zu einer Zeit, wo ich leider dankend ablehnen musste, weil ich schon zu viel mit Yoga zu tun hatte.
00:07:22: Also es kam sogar Vollsirkel.
00:07:24: Aber das ist wie alles begann mit vierzehn.
00:07:28: Wow, das ist eine schöne Geschichte.
00:07:30: Die hört man so eher selten.
00:07:32: Ja, in der Tat.
00:07:33: Vor allem, was interessant war und was meinen Weg sehr interessant beeinflusst hat, Katharina, ist... dass mein Yoga-Weg rein mit Mantrameditation begann.
00:07:44: Es begann mit den Schriften, namentlich der Bhagavad Gita.
00:07:47: Und das hat sich dann, ah, was ist eigentlich die Bhagavad Gita?
00:07:49: Ah, da gibt es die Mahabharata.
00:07:50: Ah, da gibt es daneben noch einen weiteren Epos, die Ramayan.
00:07:53: Also die Abenteuergeschichten gingen mir gar nicht aus.
00:07:57: Aber
00:07:57: das Spannende ist, ich war mich sofort hundert Prozent als Yogi identifiziert.
00:08:03: Ich bin leider manchmal zum Leitwesen meiner Frau.
00:08:07: Und auch meiner Eltern damals so ein Mensch, der Dinge eigentlich nur null oder hundert kann.
00:08:12: Das ist meine Disposition, manchmal Tour Fault, aber so bin ich halt.
00:08:18: Und ich habe mich sofort hundert Prozent als Jogi identifiziert.
00:08:22: Ich habe mich identifiziert mit dem sagestellenden Arjuna in der Bhagavad Gita, auf dem wir vielleicht später noch kurz zu sprechen kommen, wer das ist, für diejenigen der Hörer und Hörerinnen, die sich vielleicht dann noch nicht so tief damit beschäftigt haben.
00:08:35: Ich glaube, das hat eine große Relevanz für jeden, der diesen Podcast hört.
00:08:39: Und mein Weg hat dann mit hardcore Manta Meditation begonnen.
00:08:46: Aber ich wusste nicht, dass Yoga auch was mit Bewegungsarbeit zu tun hat, mit Körperarbeit mit.
00:08:51: Und einige Jahre später hat ich jemand getroffen und diese Person hat Yoga praktiziert, ich weiß nicht, Ayengar oder Astanga, irgendwie so eine Yogaform.
00:09:01: Und die hat mich gefragt.
00:09:02: Ich sagte, hey, Roger, du bist doch der Typ, der immer Yoga interessiert ist.
00:09:05: Und dann hat sie gefragt, ob ich den Down Dog kenne.
00:09:09: Ja?
00:09:10: Und ich hab gedacht, die meint einen Schamanen.
00:09:13: Vielleicht.
00:09:14: Ich wusste nicht.
00:09:15: Oder irgendein Swami, der so heißt.
00:09:17: Denk, den kenn
00:09:17: ich nicht.
00:09:19: Oder die Person kenn ich nicht.
00:09:22: Und da hab ich, ist mir das erste Mal aufgefallen, dass es gegebenenfalls ein Missverständnis gibt, was Yoga ist, was es nicht ist, was es sein kann.
00:09:30: Und ich hab mein ganzes Leben an Kampfsport betrieben.
00:09:33: Und hab dann ... Aufgrund von bestehenden Kampfsportverletzungen als junger Mann begonnen hat der Yoga Technologien zu Recovery und meines Knackens damals.
00:09:47: Einfach zu viel hartes Spaling und so.
00:09:50: auch einzusetzen und zu lernen, war dann sehr begeistert, was man energetisch alles mit Bewegung machen kann.
00:09:55: und habe das dann mit dem, was ich schon aus meinem ganzen Leben lang, Kampfsport, Kampfkunstpraxis, habe das dann irgendwie so verschmolzen.
00:10:04: und aufbauend auf der Philosophie, mit der alles begann, aufbauend mit dem Enthusiasmus über Meditation, haben sich dann... hat der Yoga... und Kampfsport zu Becoming Miura.
00:10:20: sozusagen verschmolzen.
00:10:22: Also der Weg ist auch schon länger sozusagen.
00:10:24: Der Weg ist schon super lang und dann kam später erst Kundalini Yoga dazu in meinem Fall, aber bekam im Yoga wird manchmal missverstanden als das ist, weil wir auch viel dynamische Bewegungen benutzen, aber die kommen in dem Fall aus dem Kampfsport und ich habe dann einfach gemerkt, oh shit, da gibt es ja noch eine Yogaart, die dynamische Bewegungen liebt und meine Frau ist Kundalini Yoga Masterteacherin und wir haben dann unsere Lehre.
00:10:50: kennengelernt, die Kundalini Yoga-Teacher ist.
00:10:52: Und so hat es dazu geführt, dass ich sozusagen meinen Herz mehreren Yoga-Arten geschenkt habe.
00:10:58: Ja, schön.
00:10:59: Und das ist dann der Rest meines Lebens geworden.
00:11:01: Das ist schön.
00:11:02: Das ist auch das Tolle.
00:11:03: Ich liebe das auch in der Yogatradition.
00:11:05: Die bietet eine Menge für jede Lebensphase und eine
00:11:08: Bedürfnisse.
00:11:09: Absolut.
00:11:09: Absolut.
00:11:09: Genau wie du sagst.
00:11:10: Und für mich war das damals eine wirkliche Augenöffnung, dass Leute Yoga vielleicht sogar reduzieren wollen würden auf Bewegungsarbeit.
00:11:20: Und mein Schwiegervater, den ich, der wichtigste yogische Einfluss meines Lebens neben meiner Frau ist, mein Schwiegervater, der ein Yoga und Tablermeister aus Bengalen war, der leider sein Körper schon verlassen hat, Mittalys Papa, Shankar Lal Chathachy.
00:11:37: Und Shankar hat zu mir mal gesagt, er hat gesagt, Robert, Ich habe mit meinem Schwiegervater ein ganz besonderes Verhältnis mit Ali und ich Spaßen immer, dass er mich lieber mochte, wie sie etwas
00:11:46: bestimmt
00:11:47: nicht weiß.
00:11:48: Aber ich habe mir das immer eingebildet, dass das so war.
00:11:53: Vielleicht die schönste Liebesgeschichte eines Schwiegersons und Schwiegervaters in der Historie, weil das Verhältnis mit den Schwiegereltern klischemäßig oft nicht so einfach ist.
00:12:04: Und bei mir war es so, dass ich wirklich eine... wie eine zweite Familie gefunden habe.
00:12:10: Nicht nur durch meine Frau und das Kennenlernen, sondern auch durch ihren Papa und natürlich auch ihre Mama, aber ihr Vater, der wirklich mein ganzes Verständnis von Yoga noch mal tiefgreifend vertieft und verändert hat, den ich unglaublich im Herzen Tage für immer, hat zu mir mal gesagt, er hat gesagt, Robert, stell sicher, dass jede einzelne Person, mit der du in Kontakt kommst, den Unterschied kennt zwischen Yoga und Gymnastik.
00:12:37: Ja.
00:12:37: Und dann stelle ich sicher, dass sie beides tun.
00:12:40: Ja, wie schön.
00:12:41: Und
00:12:41: deshalb, ich finde, da ist meines Lebens beachtet.
00:12:43: Weil er erhielt Körperarbeit für sehr wichtig.
00:12:46: Ja.
00:12:46: Ihnen hat es nur ein bisschen traurig gemacht, wenn Yoga die Kultur, in der er groß geworden ist, der ist direkt am Ganges aufgewachsen, in einer Stadt, die Haurah heißt, innerhalb von Kolkata.
00:12:59: Und wenn ich darf... Würde ich dir eine ganz kurze Geschichte erzählen, Katharina, weil die mich immer noch sehr berühren.
00:13:07: Ich hab meine Frau kennengelernt.
00:13:10: Weil ich war Musiker, weltweit tuner Musiker und hab in Amerika gelebt und bin zurück nach Deutschland gezogen, nachdem sich meine Band aufgelöst hat, um eine eigentlich geplant niemals endende Pilgerreise in Indien zu machen, quasi zu verschwinden und dann mein Leben auf diese Weise Yoga zu widmen.
00:13:26: Und wie es so schön ist, wollte ich natürlich zwischen Stopp machen bei meinen Eltern in München, bin aus Amerika, zurück zu meinen Eltern gezogen, um ein paar Monate, oder paar Wochen oder Monate mit denen zu verbringen.
00:13:40: und diese Pilgerreise zu planen.
00:13:43: Ohne Return Ticket.
00:13:44: Das war die Idee.
00:13:46: Und natürlich, wie es oft so ist, in dem Moment treffe ich die wunderschönste halb-indische Biogini-Dame der Welt und verliebt mich halb über Kopf und lange Story kurz erzählt.
00:14:04: Ich bin nie auf diese Pilgerreise gegangen und ein Jahr später waren Mitterli und ich verheiratet.
00:14:11: Das war vor ein paar Jahren.
00:14:14: Mein Yoga-System und einer der Haupteinflüsse neben meinem Schwiegervater und neben paar anderen Personen, ist ein Heiliger aus Bengalen, der Ramakrishna heißt.
00:14:27: Ramakrishna und seine Frau Sarada Devi, die in Bengalen nur The Holy Mother genannt wird, weil sie so in Bengalen ist Ramakrishna, wie so der Schutzheilige von Bengalen.
00:14:38: Und Ramakrishna hat mein Yoga-System Becoming Me Yoga tiefgeifend geformt und durchzogen, weil er so ein wilder Jogi war.
00:14:47: Der verschiedene Sadanas ausprobiert hat, der in der Ehe gelebt hat, aber trotzdem die Ehe des Fundament war von seiner spirituellen Praxis und der verschiedenste Entitäten von göttlicher Inspiration nebeneinander nicht bloß erlaubt hat, sondern gefeiert hat.
00:15:06: Und das hat mich sehr inspiriert als Jugendlicher.
00:15:09: Was ich nicht wusste, Katharina, ist, dass Ramakrishna natürlich nicht Ramakrishna hieß, als er begeboren wurde.
00:15:20: Und vor kurzem habe ich über Ramakrishna gesprochen, in irgendeinem Seminar von ein paar Jahren war das.
00:15:27: Und dann hat jemand gesagt, Robert, wie heißt deine Frau?
00:15:35: Und ich habe gesagt, Chatterjee.
00:15:37: Und dann habe ich gesagt, aber Chatachi ist nicht der wirkliche Name, das heißt Chatapadaia, aber das konnten die Engländer nicht aussprechen, deswegen haben die die indischen Namen sozusagen kürzer gemacht.
00:15:47: Und dann hat die Person zu mir nur gesagt, ich seh, du liebst Dhamakrishna.
00:15:53: Sag mal nach, wie der mit Nachnamen hieß.
00:15:56: Und ich habe es jetzt, dann gab es Google und der hieß auch Chatapadaia mit Nachnamen.
00:16:02: Und ich weiß nicht, ob es da... Es gibt sehr viele Chatachis in Bengalen, muss man dazusagen.
00:16:07: Das ist ein bisschen wie Schmitt und Müller in Jena vielleicht.
00:16:10: Aber die Idee war trotzdem, dass mein Leben sehr viel dieser in Anführungszeichen Zufälle hatte.
00:16:17: Wie mit der Band, die dann später enge Freunde von mir wurden, wie mit Dhamma Krishna, der zufällig so heißt wie mein geliebter Schwiegervater und meine geliebte Frau.
00:16:25: Mein Leben ist quasi ein einziges Sammelsurium aus lauter johgischen Zufällen.
00:16:31: Wo ich nicht ganz sicher bin, ob es zufällig sind.
00:16:32: Ich
00:16:33: sage eigentlich immer, ganz gibt keine.
00:16:36: Ich bin mittlerweile geneigt,
00:16:38: dir zuzustimmen.
00:16:39: Aber das war so ein bisschen mein Yoga-Weg in der Nussschale.
00:16:46: Ja,
00:16:47: wow, super.
00:16:48: Vielen Dank fürs Teilen.
00:16:49: Das ist ganz, ganz schön und spannend zu hören.
00:16:54: Also kannst du sagen auch, was dich damals so am meisten als Jugendlicher oder vielleicht auch bis heute am meisten so gelockt und begeistert hat, wo sofort der Funke auch so übergesprungen ist?
00:17:09: Das Interessante für mich war, dass ich schon lebenslang dieses Interesse an Spiritualität hatte.
00:17:14: Meine Mama spaß darüber, dass ich als Vier- oder Fünfjähriger schon Priester gespielt habe.
00:17:20: Meine Schwester musste dann die Konkretation sein.
00:17:22: Ich habe so einen Schal von meinem Vater umgelegt und dann so Obladen verteilt im Wohnzimmer und so.
00:17:27: Und es gab immer dieses Interesse.
00:17:29: Ich bin auch ein riesiger Fan, immer noch von der Bibel.
00:17:33: Lieb, die Dhammapada, Buddha's Teachings.
00:17:36: Also das ist nicht nur beschränkt auf Hinduismus oder irgendwas.
00:17:41: Logischerweise durch die Kundalini-Tradition kam dann viel auch Sickismus und Guru Nanak und die Zehnsik-Gurus und so.
00:17:48: Also das ist, ich war schon immer sehr festzulegen.
00:17:52: Und habe deswegen schon immer Beef gehabt mit zu viel Dogma, mein Leben lang.
00:17:57: Und was mich sehr, sehr gestört hat, als ich dann als Kind-Ministerin war und so, war dieses, dass es mir nicht offen genug war.
00:18:09: Ich fand es total okay, sich auf einen Weg festzulegen oder zu sagen, okay, das ist das, was ich praktiziere, das ist das, was ich tue.
00:18:15: Ich fand es plus nicht okay, zu sagen, Ja, die Menschen, die vor Jesus geboren wurden, sind ja dann quasi angeschmiert, weil sie haben ihn nicht kennenlernen dürfen, somit sind sie nicht gesaved.
00:18:26: Also, ich vereinfache das jetzt, aber für mich hat es jetzt alles keinen Sinn gemacht.
00:18:29: Ich hab mir gedacht, entweder es gibt eine... schaffende Energie oder es gibt keine.
00:18:34: Und beides ist auf gewisse Weise okay.
00:18:37: Aber wenn es eine gibt, dann spricht die in verschiedenen Sprachen, in verschiedenen Kulturen und sollte auch erlaubt sein, dass sie uns vielseitig inspiriert.
00:18:46: Viele Wege auf dem Berg hoch und gibt sich dann jeder und feiert gemeinsam.
00:18:50: Und Yoga für mich war immer schon diese wilde, unzähmbare Technologiensammlung.
00:18:57: die uns näher zu uns zurückführen will.
00:19:01: Und deswegen glaube ich zum Beispiel auch nicht, weil du eingangs dieses Wort Selbstoptimierung erwähnt hast.
00:19:06: Ich glaube, ehrlich gesagt, nicht, dass es etwas zu optimieren gibt.
00:19:10: Ich glaube, es gibt was wieder zu entdecken.
00:19:12: Und wenn du mich fragst, was mich bei Yoga besonders fasziniert hat, war es dieser Aspekt.
00:19:16: Weil mein ganzes Umfeld wollte mich optimieren, namentlich anders machen.
00:19:20: In der Schule haben sie gesagt, Robert, halt dein Mund, sitz still.
00:19:24: In der Kirche haben sie gesagt, halt dein Mund, sitz still.
00:19:27: Ich habe die ganze Zeit gehört, was ich tun oder nicht tun soll.
00:19:30: Aber niemand hat gesagt, Robert, entdeck was Großartiges in dir steckt.
00:19:34: Und wenn ich Yoga runterbrechen müsste für jemand, dann ist es ein Wiederentdecken der eigenen Würde.
00:19:41: der eigenen Großartigkeit, der Kreativität, der Intuition.
00:19:44: Und all das hat mir der Yoga-Pfad geschenkt.
00:19:47: Und da war Pranayam wichtig.
00:19:48: Und da war auch die Körperarbeit und das Channeln von Energie und das Erschaffen von Energie wichtig.
00:19:54: Und all das steckt in den alten yogischen Schriften.
00:19:58: Nur es gibt zu wenig Leute, die die Codes lesen können.
00:20:01: Weil wenn wir über die Bhagavad Gita, die Marbarati Ramayana, ja klar, kannst du es einfach lesen.
00:20:06: Aber ich kenne so viele Leute, die machen die Bhagavad Gita auf und nach dem ersten Kapitel wieder zu.
00:20:10: Weil es sind Namen, die für die Person überhaupt nichts bedeuten, weil zwei Dinge fehlen.
00:20:14: Das eine ist, die Barbara Gitter zum Beispiel ist im größeren Kontext der Marbarat zu sehen.
00:20:19: Die Marbarat ist im größeren Kontext der wedischen Schriften zu sehen.
00:20:23: Das heißt, es baut alles aufeinander auf und wenn ein Glied in der Kette fehlt, ist es schwierig manchmal.
00:20:29: Das ist nicht die Schuld des Lesenden, aber es ist schwierig.
00:20:32: Und das zweite ist, dass die Coats, die seit Jahrhunderten und Jahrtausenden in diesen Schriften mitgeliefert werden, die energetischen Codes, die dann wiederum auch das Bikamimi-Ogasystem so tiefgeifend durchziehen, dass die in Teilen verloren gegangen sind.
00:20:51: Und ich bin wirklich null intelligent oder irgendwas.
00:20:57: Ich habe einfach nur Glück, in meinem Leben teilweise am richtigen Ort zur richtigen Zeit zu sein, um Unterweisungen zu erhalten, die dann diese Codes für mich... klarer gemacht haben.
00:21:07: Und das versuche ich jetzt in den Philosophie Seminaren.
00:21:10: Selbst in den Yoga-Stunden gibt es ja immer einen Dharma-Talk vorher.
00:21:14: Und selbst da versuche ich innerhalb von fünfzehn, zwanzig Minuten.
00:21:16: Manche Leute sind überrascht.
00:21:18: Warum ist der Sonnengruß nicht?
00:21:19: Warum redet der Typ?
00:21:21: Und ich kriege lustigerweise manchmal dann das Feedback.
00:21:24: Ich dachte, das wäre eine Yoga-Klasse.
00:21:27: Weil diese Unruhe in unserem westlichen Geist ist so.
00:21:31: Und dieses, was Yoga ist oder was nicht ist.
00:21:34: ist so weit verbreitet, dass manche Leute nicht mal aushalten, dass zehn Minuten über Yoga gesprochen werden, in einer Yoga-Klasse.
00:21:42: Und das bringt mich, mich zu dem Schluss, dass es dringender notwendig ist, darüber zu sprechen, was es ist und was es nicht ist, als je zuvor.
00:21:50: Und für mich war es eine Technologiensammlung, die unsekterisch war, die undokmatisch war, die, wie der Buddha gesagt hat, keiner hat was gefordert, dass ich es glaub oder nicht glaub.
00:22:02: Alles, was ich als vierzehnjähriger gehört habe, war, probier es auch so, Robert.
00:22:07: Wenn du meditierst, wenn du diese Mantas nutzt, wenn du beginnst dich mit Pranayam und was auch immer zu beschäftigen, was dann später kam, wird sich was ändern.
00:22:16: Und wenn sich nichts ändert, dann lass es einfach wieder.
00:22:18: Und so habe ich es verstanden.
00:22:20: Und drum bis heute halte ich Yoga für eine unglaubliche Technologiensammlung, die so viel Gutes bringen könnte, wenn wir Sie nicht in den Dogma führen, was dann in diesen Klicken und Szenen oft ist.
00:22:33: Wenn du das machst, dann bist du böse und so.
00:22:35: Ich glaube, niemand ist böse.
00:22:36: Ich glaube, wir könnten alle mehr Energie vertragen, um uns mit mehr Fokus auf das zu besinnen, was längst in uns ist.
00:22:46: Kein Optimieren, sondern Wiederentdecken.
00:22:48: Genau, oh, wie schön.
00:22:49: Also, danke.
00:22:50: Das ist wirklich ... Das könnte ich ... Zehntausendprozentig genau unterschreiben.
00:22:55: Das ist spannend.
00:22:56: Also, das ist auch was mich ... ganz doll da reingetragen hat und auch wirklich über die ganze Zeit ... wahnsinnig trägt.
00:23:04: Und da hab ich auch manchmal ... wirklich auch ... Also, ja, das ist auch so bisschen die Mission tatsächlich auch mit dem Podcast, dass man wirklich ... informiert auch und ... Ja.
00:23:15: sichtbar hörbar machen kann, was wirklich für ein wahnsinniges Potenzial in dieser Yogatradition steckt und eben, wie du sagst, ganz freiheitlich, ganz undokmatisch und manchmal, deswegen auch, hab ich genau der Titel jenseits der Klischees, weil ich finde so, durch wie Yoga manchmal rüber kommt oder dargestellt wird, ist es einfach, ja, es ist... wirkt manchmal begrenzt oder ist reduziert auf das körperliche.
00:23:45: Oder man denkt, oh Gott, Yoga ist baufrei, irgendwie vor einem schönen Hintergrund, da seine Assana-Praxis zu machen.
00:23:52: Und ich finde, das hat immer alles auch seine Berechtigung und seinen Einstieg vielleicht.
00:23:55: Aber ich finde es immer wichtig, dass es von da aus auch weiter geht, weil es eben, also auch meine Liebe zu Yoga ist auch so groß.
00:24:03: Und ich denke immer so, oh Gott, mein Leben ohne Yoga, ich habe keine Ahnung, was daraus geworden wäre oder wo ich stehen werde.
00:24:09: Und ich erlebe das auch.
00:24:11: leiten so viele Menschen, dass es einfach für mich immer wirklich so die Schönheit auch jedes einzelnen, jeder einzelnen Person, jedes Menschen einfach so zum Erblühen bringt.
00:24:22: und das ist für mich auch der Weg des Yoga und es ist wirklich eine ganz liebevolle Begegnung mit sich selbst und auch immer als Basis, finde ich, für wirklich... Das als Basis wirklich um liebevoll dann auch in die Welt rauszugehen, weil ich finde immer, wenn man bei sich ist und mit sich selber, ja, mit sich selbst, ja, sich auszühnt und da liebevoll sein kann, dann kann man das auch, das ist die Voraussetzung und kein Ziel sozusagen.
00:24:54: Und du hast es wunderschön gesagt, Katalina, das ist so wichtig zu verstehen für Menschen, dass alles beginnt in uns.
00:25:01: Und es klingt manchmal ... egoistisch fast oder selbstbezogen.
00:25:07: Meditation.
00:25:09: Der Robert ist Vater und hat den Hund und hat eine EFV und hat ein Business und all diese Dinge.
00:25:15: Warum nimmt sich der täglich seit fünfunddreißig Jahren Zeit zu meditieren?
00:25:19: Naja, der Grund ist zweierlei und genau auf das aufbauen, was du gesagt hast.
00:25:24: Es wie ein Flugzeug, wenn diese netten Flight-Attenten ein unterweisen, wo die meisten Leute nicht zuhören, sollte man tun, weil es jogisch relevant hat.
00:25:31: Was sagen die einem?
00:25:32: Setzt diese Sauerstoffmaske erst dir auf und dann hilft allen anderen.
00:25:36: Wenn du sie nicht auffasst, wirst du im Fall eines Emergencies, vielleicht ohnmächtig und kann es niemand mehr helfen.
00:25:42: Das heißt, Yoga ist unsere Sauerstoffmaske, die wir uns aufsetzen, um dann allen anderen zu helfen.
00:25:48: Damit meine ich nichts, sie zu unterweisen.
00:25:50: Das tun wir nur, wenn Leute Fragen haben.
00:25:52: Upanishade heißt zu sitzen bei den Füßen von.
00:25:55: Die ganze vedische Kultur war erst mal nur, wenn Interessierte gefragt haben.
00:26:00: Ich renne nicht rum in der Münchner Innenstadt und belehr Leute über die Bhagavad Gita.
00:26:04: Ich rede nur darüber, wenn ich gefragt werde.
00:26:05: Was ich schon tue ist, Ich versuche eine Verliebtheit in Bezug auf den Fluss und die Existenz meines eigenen Lebens herzustellen.
00:26:16: Und das ist Mantermeditation für mich.
00:26:18: Ich meditiere nicht, weil ich denke, dann hat mich der Liebe Gott besonders lieb und hält seine Hand über mich und so, sondern ich glaube, der hat uns alle lieb, wenn es ihn gibt und in welcher Form auch immer jemand den oder sie sich vorstellen möchte.
00:26:31: Ich finde auch total okay, wenn jemand sagt, du Ich bin eher atheistisch inkliniert, das ist ja nur eine weitere Glaubensart, weil du weißt es ja auch nicht.
00:26:39: Also du glaubst halt das, aber dann glaubst du hoffentlich an die Natur.
00:26:42: Und was für eine schöne Weise die schaffen, der Energie zu zelebrieren, die Natur zu wertschätzen und damit eine Connection zu haben.
00:26:50: Ich glaube, da gibt es keine Regeln, aber was du gesagt hast, stell dir vor, du bist frisch verliebt, Katharina, und gehst aus dem Haus.
00:26:58: Und du bist auf einem Date mit deinem neuen Liebe.
00:27:05: Und ein Rad oder E-Roller fährt dich fast über den Haufen.
00:27:11: Das passiert in München manchmal.
00:27:13: Wildfahrende Verkehrsteilnehmer.
00:27:17: Ich schwöre dir, wenn du auf dem Weg zu deiner neuen Liebesbeziehung bist, springst du zur Seite, es ist nichts passiert und du wirst nicht sehr viel länger drüber nachdenken.
00:27:30: Weil es hat keine Delevanz.
00:27:31: Du bist verliebt, du wirst hin zu deinem, du wirst ein Kuss, du wirst eine Umarmung, du wirst was auch immer.
00:27:37: Und jetzt stellen wir die gleiche Situation vor.
00:27:38: Selbe Situation, exakt gleich.
00:27:41: Nach einem unerfüllten, unzufriedenen Tag zu viele Zoom-Meetings in einem Job, den du eigentlich nicht leiden kannst, dieser Art von Alter.
00:27:50: Und du trittst aus dieser Tür.
00:27:53: Na ja, deine Wut wird sich unterbewusst natürlich in die Situation reinfließen.
00:27:58: Du wirst vielleicht sogar einen Konflikt haben.
00:28:00: Du ruft jemand hinterher, der bleibt stehen und sagt, ja passt doch du auf und dann hast du einen Konflikt.
00:28:04: Das heißt, das ist die genau gleiche Situation.
00:28:07: Ich sage nicht, dass es okay ist, wenn Leute mit einem E-Roller jemand anderen über den Haufen fahren.
00:28:10: Ich sage nur, deine Realität erschaffst du.
00:28:14: Was Leute immer vergessen, ist den Biologieunterricht ihrer Jugend.
00:28:18: Was lustig ist, dass ich das sage, weil ich habe quasi alles vergessen, was im Unterricht zu mir gesagt wurde.
00:28:22: Aber eine Sache habe ich gemerkt, mir.
00:28:24: Unsere Realität, wie wir sie wahrnehmen.
00:28:26: Manas sagt man im Yoga, der Geist, Input, Output.
00:28:30: Naja, ich erinnere mich dann, dass das eine Lichtreflektion ist, wenn ich dich sehe und das auf meine Augen trifft.
00:28:38: und weißt du noch, dass sie doch im Biologie unterricht gesagt haben, dass das Gehirn das erst richtig drehen muss.
00:28:43: Ich glaube, das Bild fällt verkehrt drum in unsere Consciousness und dann wird es richtig gedreht und wir sehen sozusagen das, was wir im Außen sehen, eigentlich im Innern, wenn wir ehrlich sind.
00:28:54: Und dabei muss die Reise beginnen.
00:28:56: Das heißt, egal was wir gesellschaftlich, sozial, umweltschutztechnisch, all diese großartigen wichtigen Pursuts, Es braucht ein Fundament an Energie, an Bewusstheit, das wir uns selbst schenken müssen, weil sonst können selbst die alle, alle positivsten Bestrebungen in zum Beispiel Hass erfüllten Vorgehen sein.
00:29:21: Und dann ist nicht sicher, dass du jemand abholst.
00:29:25: Egal, ob das eine Ernährungsweise ist, die zu harsch von jedem anderen erwartet wird, ist ein Abtern ein bisschen.
00:29:32: Du wirst niemanden für pflanzliche Ernährung begeistern, wenn du jeden anschreißt, dass er sich pflanzlich ernähren soll, das ist ein Beispiel.
00:29:40: Ommiets Alltag.
00:29:42: Dein Wachstumsimpuls.
00:29:45: Ich wollte vor kurzem mal gefragt, Robert, was ist der Kern von deinem System?
00:29:48: Und ich kann es dir in einem Wort sagen, Energiearbeit.
00:29:52: Das ist der Kern.
00:29:53: Weil ich denke, dass viel von dem auch in der Yoga-Szene, was... Es gibt super viele Ideen.
00:30:00: Ja, ich glaube, es gibt genug gute Ideen, positive Ideen.
00:30:04: Ich glaube, wo es manchmal ein bisschen fehlt, ist es durchsetzungsvermögen.
00:30:08: Ist die Willenskraft, diese Ideen zu mehr zu machen wie Hashtags auf Instagram oder als Aufdruck auf einem coolen Yoga-T-Shirt.
00:30:15: Und deswegen ist mein Bestreben mit Becoming Me Yoga, ist eine... Mischung herbeizuführen.
00:30:24: Aus einerseits Aktivierung, Jung und Entspanntheit, aber nicht Trägheit, Jinn.
00:30:30: Und somit kommen wir in dieses Taoistische Prinzip wieder von Jinn und Jung.
00:30:34: Und das Lustige ist, bloß damit vielleicht auch du und die Hörerinnen und Hörer auch mal so einen kleinen Beigeschmack kriegen, wie diese Downloads funktionieren.
00:30:43: Weil ich finde es irgendwie blöd, dass ich das so nebenbei gesagt habe, die Gitarre hat Downloads und dann sage ich keinen der Downloads.
00:30:53: Es gibt die Hauptprotagonisten in dieser wundervollen Abenteuergeschichte Mahabharath, dem längsten Gedicht der Welt, hunderttausend Doppelferse, von dem die Bhagavad Gita ein Einschub ist.
00:31:04: Einschub deswegen, weil sie die Abenteuergeschichte der Mahabharath eigentlich nicht weiter vollzieht, sondern es stockt und es kommt zu einem Gespräch zwischen der göttlichen Inspiration Krishna und dem Repräsentanten für uns alle Arjuna.
00:31:18: Bhagavad Gita wird gesprochen auf einem Schlachtfeld.
00:31:21: Jetzt, wenn jemand diese Hintergründe gut kennt und tief reingehen würde, würde irgendwann eine Frage auftauchen.
00:31:28: Nämlich Robert.
00:31:33: In der Marbarat sind die Hauptprotagonisten aber fünf Brüder.
00:31:38: Nicht bloß, Arjuna.
00:31:39: Der hat noch vier weitere Brüder.
00:31:41: Fünf.
00:31:43: Warum spricht Krishna nur mit einem der fünf Brüder auf diesem Schlachtfeld?
00:31:50: Sind das eine total wichtige Frage?
00:31:52: die sich natürlich niemand stellt, weil die meisten Leute, die sie mit der Bhagavad Gita beschäftigen, kennen den Kontext der Marberat nicht.
00:31:58: Vielleicht wissen die gar nichts von den Brüdern.
00:32:01: Die Antwort ist, dass die Pandababrüder zu energetischen Qualitäten stehen.
00:32:10: Das heißt, der Download ist, dass Arjuna nicht bloß der Repräsentant für den zweifelnden Fragenden auch mal in den Notlage gerateten human being darstellt.
00:32:19: Das ist er auch.
00:32:20: Für uns alle, der Repräsentant, der die Chance hat, mit der geschaffenden Energie quasi zu konversieren und Fragen zu stellen.
00:32:28: Auch nervige Fragen.
00:32:29: Das sagt in dem Gespräch auch immer wieder Krishna.
00:32:31: Jetzt trifft es du wieder ab.
00:32:32: Ich paraphraseere jetzt aber.
00:32:34: Komm mal wieder zurück zum Thema.
00:32:35: Das nützt mir gar nichts auf diesem Schlachtfeld.
00:32:37: Ich brauche jetzt diese Antwort.
00:32:39: Das ist die eine Seite.
00:32:40: Aber energetisch ist es ein Download, weil Arjuna für ein Chakra steht.
00:32:45: Und zwar für das dritte, weil er ist der drittgeborene Bruder.
00:32:49: Und das dritte Chakra ist Manipura.
00:32:51: Und Manipura steht für das Feuer in uns.
00:32:55: Der See des Juwels oder Ort des Juwels.
00:32:57: Und Juwelen werden durch Pressure gemacht.
00:32:59: Das heißt, wofür steht das Manipura-Chakra?
00:33:02: Für genau dieses Durchhaltevermögen, für die Durchsetzungsfähigkeit, für die Power, die Willenskraft, all diese Dinge.
00:33:10: Und das habe ich sehr früh gefunden, dass in vieler Körperarbeitspraxis unterrepräsentiert war, wenn es durch die Bhagavad Gita aber ganz klar rausstellt, Krishna spricht mit dem dritten Bruder nicht, weil er wichtiger ist wie die anderen Brüder.
00:33:26: Aber wenn der dritte Bruder nicht auftaucht, sagen wir im Yoga, tauchen die anderen auch nicht auf.
00:33:31: Und das ist der Punkt.
00:33:33: Und das ist Becoming Yoga.
00:33:34: Aktivierung und Entspanntheit.
00:33:36: Also im Auge des Sturms zu entspannen.
00:33:39: Deswegen sind die Klassen laut und wild und schweißdreitend, in Teilen.
00:33:42: Es gibt auch sanfte Becoming Yoga-Klassen.
00:33:44: Es gibt auch Meditationen reine.
00:33:46: Aber bekannt ist es durchaus für diese aktivierten Aspekte.
00:33:50: Und es versucht diesem Code der Bhagavad Gita, das Arjuna rausgestellt wird.
00:33:59: Und als Hauptprotagonist der schaffenden Energie gegenübertritt, was es heißt, ist nichts anderes wie, Inspiration bringt dich nur so weit in deinem Leben.
00:34:08: Die ist wichtig und die ist gut und die kann, wie wir schon erklärt haben, jenseits der Klischees aus allen Richtungen kommen.
00:34:15: Aber es obligiert durch Energie, die du in dir findest und herstellst und erschaffst, diese Inspiration zum Leben zu erwecken.
00:34:23: Und das ist, worum es in Becoming Me Yoga geht, deswegen heißt das Yoga-System so.
00:34:28: Becoming Me nicht, weil man werden soll wie ich, Gott bewahre, ein Robert reicht, es gibt ein paar mehr, aber ja.
00:34:35: Aber die Idee ist, dass eine Person sagt, ich war gestern im Becoming Me Yoga und somit die Selbstverantwortlichkeit Ownership zurück auf die eigene Matte, zurück auf das eigene Sitzkissen, zurück ins eigene Leben holt.
00:34:47: Das ist mein ganzer Anspruch mit dem Yoga-System.
00:34:49: Aber du siehst aufbauend auf Codes, die nicht meine sind, sondern die ich aus den johischen Schriften gezogen habe.
00:34:56: Das ist schön.
00:34:58: Das ist ganz spannend.
00:34:59: Ich habe ja den Zugang eher aus der Yogatherapie.
00:35:02: Im Sinne von auch Arbeit auf allen Ebenen.
00:35:05: Jakosha, Körper, Atem oder ganze Energiekörper, mental und noch ein bisschen weiter, wenn man Glück hat, dass sich lang hangelt, das Aneinander, Maja Kosha.
00:35:17: Und auch da, das finde ich ganz schön, auch in der Yogatherapie ist es auch also spannend, ganz andere.
00:35:25: Richtung von wo es kommt, aber dass das eben wirklich immer, also auch dieses Ying und Yang, es gibt eben nicht Ying.
00:35:32: und Yang einzeln, sondern Ying und Yang gehören zusammen.
00:35:35: Das macht Sinn.
00:35:37: Das ist wie das Nervensystem.
00:35:39: Am Ende geht es in unserem Dasein, heute, im Jahr zweitausendfünfundzwanzig, viel darum, ein starkes Nervensystem zu haben.
00:35:46: Warum?
00:35:47: Weil wir gerade gesagt haben, die Realität wird nicht außerhalb vollbracht, die wird innerhalb vollbracht.
00:35:52: Was das bedeutet ist, nicht, dass es so viele Probleme gibt und wir ignorieren diese Probleme, diese schrecklichen Kriege, nee, wir ignorieren sie nicht.
00:35:59: Aber den entbindet uns nicht davon, in uns Frieden zu schaffen.
00:36:03: Ja.
00:36:04: Und das heißt aber nicht, dass wir im Außen nicht auch Frieden schaffen.
00:36:07: Das heißt nicht, dass wir nicht in Bezug auf so viele dieser schrecklichen, schrecklichen Situationen, was die Umwelt betrifft, was diese Kriege betrifft, all das, was ich meiner vierzehnjährigen Tochter nicht erklären kann, warum wir ihr so ein... zu eine beschissene Situation übergeben als Planet.
00:36:22: Aber ich glaube, dass es viel damit zu tun hat, wie du sagst, in diesen Schichten der Koschas zu arbeiten und erstmal auch für Frieden zu stehen in uns.
00:36:32: Natürlich, dann ist die natürliche Konsequenz, wie du gesagt hast, im Zusammenleben.
00:36:36: Ich habe zum Beispiel viel zu deinem Punkt vorher, Katharina, den ich sehr schön fand, dass das, was wir in uns erschaffen, wir dann auch teilen können.
00:36:45: Nicht im Sinn von Unterweisungen, sondern im Sinn von, dass wir eine entspannte, glückliche, erfüllte Person sein können, die sich eine Gemeinschaft einbringen kann, ohne Nazismus, ohne Egoismus.
00:36:56: Und ich habe viel
00:36:57: von dem, was mir heilig ist in Anführungszeichen, in der Gemeinschaft gefunden.
00:37:03: Du warst beim Sound-See-Festival, wir haben den ganzen Sommer solche Art von Celebrations vollbracht.
00:37:10: Und die Idee ist, dass viel von dem, was mir heilig ist, ich in Gemeinschaft finde.
00:37:16: Und deswegen fand ich immer diese Idee zielführend, von die schaffende Energie im Herzen vom anderen zu finden.
00:37:26: Das heißt nicht, dass ich mit jedem rumhängen will.
00:37:28: Das ist überhaupt nicht gefordert.
00:37:29: Love everyone is misverstanden.
00:37:32: Es heißt nicht hang out with everyone.
00:37:35: Es heißt nur auf einem fundamentalen Level, erkenne, dass die schaffende Energie, die Inspiration da ist.
00:37:44: Und wenn du dich einlassen kannst und dein Ego so weit im Griff hast, dass du genießen kannst, mit anderen zu meditieren, mit anderen zu tanzen, mit anderen zu conversieren, dann wird das Leben besser.
00:37:57: Und Inklusivität ist da ein wichtiger Faktor.
00:38:00: Es geht nicht um Klicken und Szenen und diese Yogaart gegen jede.
00:38:03: Becoming Mioga steht nicht gegen irgendeine andere Yogaart.
00:38:07: Becoming Mioga ist einfach mein sehr energievoller Weg auf den Hügel hoch.
00:38:13: Ich renne schreiend den Hügel hoch mit einem entflammten Herzen.
00:38:16: Das ist wie Robert's Dinge tun.
00:38:18: Aber ich habe so gute Freunde und Freundinnen in allen möglichen Yoga-Arten und ich würde nie sagen, oh, ich ersetze jeden Yoga oder ersetze reine Pranayam oder ich ersetze den Schamanen, der Down Dog heißt oder ich ersetze irgendjemand.
00:38:32: Ich ersetze gar niemand.
00:38:34: Ich feier die Zielfältigkeit.
00:38:36: Ja, absolut.
00:38:37: Und
00:38:38: wenn meine Ansprache zu intensiv ist oder wenn meine Klassen zu laut sind oder ich als Person nicht genüge, das ist total okay mit mir.
00:38:49: Ich habe null den Anspruch jedem gerecht zu werden.
00:38:52: Ich bin nicht da, um Bauchladen zu sein und möglichst viele Follower zu sammeln.
00:38:56: Ich bin für die Leute da, die intensiv arbeiten wollen.
00:38:59: Und die Leute, die eher chillen wollen, die müssen zu jemand anderem gehen.
00:39:02: Weil Gott weiß, ich habe in meinem Leben noch nicht einmal geschafft, sanft zu sprechen.
00:39:06: Das werde ich nie hinkriegen.
00:39:07: Er in manchen Yoga-Ausbildungsmanualen steht.
00:39:10: Wir präsentieren Yoga mit einer sanften Stimme.
00:39:13: Das mag schon sein.
00:39:15: Aber ich bin nicht sicher, ob Arjuna und Krishna sanft gesprochen haben.
00:39:18: Die sprechen sehr intensiv in dem Gespräch, aller Gespräche, namentlich der Bhagavad Gita.
00:39:23: Ramayana, Mahabharata sind Abenteuergeschichten, wo es um kämpfende Yogis und Yoginis geht und um ... Warrior, außerhalb von Warrior, eins, zwei und drei.
00:39:36: Und die Idee ist, dass das ein bisschen verloren gegangen ist, finde ich.
00:39:39: Dieser Aspekt von Arjuna, dieser Aspekt von Manipula, vom dritten Chaka, dieser Aspekt von in unserem Kern zu wissen, dass wir für uns und andere da sein können.
00:39:51: Und dafür steht hoffentlich mein kleiner, demütiger Beitrag in der Yoga Szene.
00:39:58: Und das ist mir genug.
00:40:01: Ja, wie schön.
00:40:03: Vielleicht können wir das gleich nutzen, um den Schwenk zu machen in die ganz konkreten Empfehlungen für den Alltag, weil das ist mehr als steilvolle Hague, würde ich sagen.
00:40:13: Ja.
00:40:14: Genau.
00:40:15: Also was, ja, was würdest du sagen, wirklich, je nachdem, wo alle herkommen, sozusagen ein bisschen mit Yoga in Verbindung oder schon tiefer eingetaucht?
00:40:24: Was wären vielleicht so Empfehlungen um Yoga wirklich auch nochmal so ganz, ganz konkret?
00:40:29: mitten ins Leben zu holen.
00:40:31: Katharinas Empfehlungs-Dein
00:40:33: Alltag.
00:40:34: Also ich weiß, dass das jetzt für eine wundervolle Yogini wie dich sehr trivial klingt.
00:40:40: Also vergib mir bitte, Katharina und sei mir nicht böse.
00:40:43: Aber
00:40:43: ich muss leider sagen, was am meisten Unterschied gemacht hat in meinem Leben, ist die simple Technologie von Mantameditation.
00:40:52: Und in vielen verschiedenen Yoga-Arten, ich bin mit Backtyoga aufgewachsen, ab vierzehn, ich sage immer aufgewachsen, das stimmt so ja nicht, aber das war quasi meine erste Yogaart, mit der ich in Verbindung kam, namentlich das Hare Krishna Mantra.
00:41:09: Aber es gibt Tausende Mantras, auch in unserer Sprache, in Englisch, in Sanskrit, in Kumuki, darum geht es nicht.
00:41:15: Aber ich habe seit fast fünfunddreißig Jahren keinen Tag verpasst, Mantra zu meditieren, auf die ein oder andere Weise unterschiedliche Längen.
00:41:30: Und sogar als Manter hat sich mal geändert, im Fall auf meines Lebens.
00:41:33: Was ein großer Moment war in meinem Fall, weil ich meinem Herz folgen musste und eigentlich mein Geist gar nicht dafür bereit war.
00:41:39: Aber das ist eine andere Geschichte für einen anderen Tag.
00:41:41: Aber ich würde wirklich glauben, dass ganz und dogmatisch, ohne dass man irgendwo unterschreiben muss, Sieg zu werden, Hindu zu werden, das Wort Hinduismus gibt es eh nicht.
00:41:51: Das haben auch die Engländer erfunden, weil sie gesagt haben, die, die jenseits des Indus River wohnen.
00:41:57: Das Wort kann man eigentlich auch vergessen, aber wie auch immer eine gewisse Zeit des Tages, besonders morgens, dem Öffnen des Herzens zu widmen, dem Einlassen auf den Fluss des eigenen Lebens.
00:42:12: Und das muss nicht super lang sein.
00:42:15: Aber da können zwanzig Minuten jeden Tag schon einen riesigen Unterschied machen.
00:42:19: Anstatt zuerst aufs Telefon zu schauen und in die WhatsApp-Gruppe in Bezug auf die Fußballergebnisse vom Wochenende einfach mal den Tag zu starten mit zwanzig Minuten.
00:42:29: Irgendwann tat es einem, vom Wortklang, vom Inhalt, vom Rhythmus, vom Sound, von der Vibration gefällt.
00:42:38: Leise, sprechend, murmeln, zingend, doesn't matter.
00:42:42: Aber Mantermeditation scheint mir für unsere aufgeregten, unruhigen Zeiten in Kali Yuga ein sehr, sehr stimmiger Einstieg zu sein in eine tiefere Meditationspraxis, weil es ist nicht gegen stille gerichtet.
00:42:56: Aber ich glaube, vielen Leuten würde mit Mantas zu arbeiten, leichter fallen, als sich von Null einfach hinzusetzen in einem Vipassana Retreat und acht Stunden die Augen geschlossen zu halten.
00:43:06: Das ist sehr sinnvoll.
00:43:07: Aber ich glaube, das ist eher alltagstauglich, scheint mir eher einfach zu singen.
00:43:14: oder mental zu vibrieren, irgendein positiven Inhalt, irgendeine Anbindung zu zelebrieren, Meditate more.
00:43:21: sagen wir in meinem System.
00:43:22: Schön, ja.
00:43:23: Schön Flyer gesehen, genau.
00:43:26: Und meditierst du dann, also rezitierst du laut oder leise?
00:43:31: Ja, ich habe schon immer, das hat sich nicht geändert, seit ich vierzehn bin, es sind dreiunddreißig Jahre, nicht fünfunddreißig, sorry, ich habe ein bisschen Zahlen zu retten, wird mir vorgeworfen, manchmal.
00:43:39: Find
00:43:40: ich gut.
00:43:40: Mit Zahlen habe ich es nicht so irgendwie, das ist der indische Einfluss in mir.
00:43:44: Vielleicht, ja.
00:43:45: Ich habe meinen Schwiegerpartner mal gefragt, habe ich gesagt, wann da wirklich hunderttausend Leute bei diesem Aschern?
00:43:50: Nein, aber du hast hunderttausend gesagt, das heißt nur, dass viele da waren.
00:43:56: Ach so, zweihunderttausend ist dann einfach mehr, er sagt genau.
00:44:01: Aber es hat sich nicht geändert in den dreizeigern, ich arbeite immer mit einem Maler, weil ich eine sehr haptische Person bin, ich habe gern was in der Hand.
00:44:09: Und genau, ich wird mir ungefähr eine Stunde meines Tages, früher war es sehr viel mehr, Ich bin altersmilder geworden und es lag ein bisschen länger wie früher als junger Fast-Mönch.
00:44:25: Aber es ist immer gleich, ich rezitiere mental und halte mein Fokus auf Arjuna Chakra.
00:44:30: Also wenn du sehr technisch werden willst, das vibriert auf Höhe von zwischen den Augenbrauben, Braupoint.
00:44:38: Und genau, ich habe verschiedene Mantas, die ich nutze.
00:44:42: Mittlerweile sehr viel aus der Komuki-Tradition, weil mich das total abgeholt hat und total in ... ja, das ist wie ein Pfeil in mein Herz geschossen, als ich von ... ich bin natürlich erst mal nur mit Sanskrit Mantras konfrontiert worden und die haben mich sehr erfreut.
00:44:59: Und als ich dann diese viel jüngere Warrior-Meditationssprache gefunden habe, da gab es irgendeinen ... kamische Disposition.
00:45:07: Und ich arbeite mittlerweile mit einem Mantra, das Wurzelmantra oder Mulmantra heißt, aus der Komuki Meditation Sprache unter anderem.
00:45:15: Ich benutze aber immer noch das Hare Krishna Mantra als Verbeugung vor dem Beginn meines Wegs.
00:45:21: Und auch da orthodoxe Yogis fallen jetzt bestimmt in Ohmacht und sagen, das kann man doch nicht, ich kann alles, was ich will.
00:45:28: Wem das nicht passt, der hat leider Pech gehabt, weil ich werde das bis zum Ende meines Lebens so machen.
00:45:33: Richtig gut.
00:45:36: Schön.
00:45:37: Ja, danke fürs Teilen auch das.
00:45:40: Sehr gern.
00:45:41: Ich hätte auch noch ein, ich glaube, das ist sehr in deinem Sinne am besten.
00:45:45: Es gibt sehr viele schöne Postkarten auch inzwischen dazu.
00:45:47: Dieses Out of Comfort Zone.
00:45:50: Das finde ich
00:45:50: ganz wichtig.
00:45:52: Genau, vielleicht sagt du doch gerne.
00:45:54: Mich hören die Leute öfters.
00:45:57: Ja, ich glaube, dass es wichtig ist, Entspanntheit nicht zu üben, indem alle leise sind und alle Rücksicht auf dich nehmen.
00:46:06: Ich war in einem Retreat vor vielen Jahren, den ich geleitet habe.
00:46:09: Und dann haben wir draußen morgens meditiert und haben Kühe gemut, weil es war in den Bergen.
00:46:14: Und ich habe gemerkt, dass eine Teilnehmerin irritiert war von dem Mund der Kühe.
00:46:20: Und wenn dich Meditation dazu führt, Dass du irritiert bist von dem wundervollen Geräusch, das unsere Freundin die Kuh macht, die zuerst da war.
00:46:29: Das ist der Jogi, der zuerst da war.
00:46:31: Dann funktioniert deine Meditation nicht.
00:46:33: Ich hab die Meditation sofort abgebrochen, ohne die Person zu schimpfen oder irgendwas.
00:46:36: Das steht mir gar nicht zu.
00:46:37: Aber ich hab alle erst mal schütteln lassen.
00:46:39: Zehn Minuten lang.
00:46:41: Hardcore.
00:46:41: Und danach haben wir uns noch mal hingesetzen, haben's noch mal probiert.
00:46:44: Und guess what?
00:46:46: Die Dame hat das Munn nicht mehr gestört.
00:46:48: Und das ist ein Sein auf our times, wie man so schön sagt.
00:46:52: Ich glaube, wir müssen erstmal mit dieser vielen überschüssigen Unruhe und Energie uns abarbeiten.
00:46:57: Und dann können wir in diese Nectar-Stille gleiten.
00:47:01: Ich glaube, dieses sofort Hinsetzen in einem gestressten Alltag für Urbane, Jogis und Joginis, das ist überbewertet.
00:47:07: Leute sagen, sie meditieren, damit sie es dann, aber sie meditieren nicht.
00:47:11: Weil
00:47:12: wenn es anstrengend ist die ganze Zeit, ist es... Ja, du bist außerhalb deiner Komfortzone, aber eigentlich geht es um was anderes.
00:47:18: Du sollst außerhalb deiner Komfortzone sein, z.B.
00:47:21: durch Körperarbeit oder intensives Pranayama, um dann völlig innerhalb deiner Komfortzone das zu tun, was gut für dich ist.
00:47:28: Und darum ist beides wichtig.
00:47:30: Aber ich glaube, dass wir zu schnell nach Shortcut suchen und nicht bereit sind.
00:47:37: das zu tun, was nötig ist.
00:47:38: Und da ist zum Beispiel jeden Tag ein bisschen schwitzen, ist gut für einen.
00:47:42: Das war kein einarmiger Handstand.
00:47:44: Ich kann den auch nicht, will ihn auch nicht können.
00:47:45: Ich bin kein Artist im Sekt, ich finde es super.
00:47:48: Aber energetisch wüsste ich nicht, was der Grund ist.
00:47:52: Aber so ein bisschen rein ins Feuer ist es gut für uns und kann uns sehr viel entspannter machen im Nachgang für dann ganz liebevolle Chill-Meditationserfahrungen.
00:48:09: Aber ich glaube, das außerhalb der Komfortzone oft liegt, was wir wirklich brauchen als Fundament.
00:48:16: Und drum, ich bin voll mit dir, Katharina.
00:48:18: Das ist ein schöner Hinweis.
00:48:20: Das sind wir auch wieder bei Manipura und Arjuna.
00:48:23: Ganz genau.
00:48:25: Wir könnten jetzt dreieinhalb Jahre weitersprechen und würden immer wieder, wir würden immer wieder, die Leute, die mich kennen, lachen jetzt, weil sie wissen, dass das wahr ist.
00:48:34: Er könnte wirklich dreieinhalb Jahre über die Bhagavad Gita sprechen.
00:48:37: Aber ja, wir würden immer wieder dahin zu den Downloads dieses wichtigsten Gesprächs der Menschheitsgeschichte zurückkommen.
00:48:45: Das wäre übrigens noch ein nächster Hinweis im Alltag.
00:48:50: ist, sich vielleicht einfach mal eine Bhagavad Gita zu besorgen, nicht zu verspannen, nicht zu denken, man muss gleich alles da drin verstehen, aber so vielleicht ab und zu mal aufzuschlagen und vielleicht mal so einen Satz rauszunehmen und zu prüfen, wie man den im eigenen Leben spielerisch implementieren könnte.
00:49:07: So Sachen wie Equal Vision, Leute weder erhöhen, noch erniedrigen.
00:49:12: Einfach cool sein.
00:49:13: Lass die anderen einfach die anderen sein und seh die wie Bäume.
00:49:16: Da haben das immer gesagt.
00:49:17: Die sind alle eine weg so, der andere hat Stacheln und unter den legst dich halt nicht.
00:49:22: Aber am Ende, ich glaube, du hast vorhin was Schönes gesagt.
00:49:25: Stellt sicher, dass in deinem Herz genug Frieden herrscht, dass du diesen Frieden auch tausend repräsentierst.
00:49:31: Und das wäre im Jahr zweitausendfünfundzwanzig ein ganz schön heroischer Schritt.
00:49:37: Oh ja, absolut.
00:49:42: Das ist schön.
00:49:43: Ich würde jetzt mit dir wirklich noch sehr gerne sehr, sehr lange weitersprechen.
00:49:47: Vielleicht haben wir ja bald das Vergnügen für eine zweite Runde oder so.
00:49:50: Definitiv.
00:49:50: Wir machen eine zweite Runde, Katharina.
00:49:54: Es hat mich sehr gefreut, Gast bei dir sein zu dürfen.
00:49:58: Und vielen herzlichen Dank für die Einladung und danke an alle, die zugehört haben.
00:50:05: und die vielleicht die eine oder andere Inspiration aus dem Gespräch nehmen konnten.
00:50:09: Wenn nicht, vergib mir.
00:50:11: Wenn ja, ist es nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern ich bin bloß der Messenger.
00:50:16: Ja, ist schön.
00:50:17: Ich bin mir sicher.
00:50:19: Das Schlechte ist... meine Schuld.
00:50:22: Jedliches Gutes in dem Gespräch ist das, was meine Lehrerinnen und Lehrer mir gestellt
00:50:26: haben.
00:50:27: Also
00:50:28: du kannst dich entscheiden, für was du mich dann verantwortlich machst, als hörende Entität.
00:50:32: Aber ich habe, ich versuche, mein bestes Yoga zu vertreten, wie ich es verstehe.
00:50:37: Ja, wow.
00:50:38: Und du inspirierst, also ja, danke für diese weisen Worte, ich feier das sehr.
00:50:44: Ja, also... Das zeigt ja auch, wie viele Leute du wirklich auch inspirieren kannst und in die Kraft bringst.
00:50:50: Das zeigt ja auch, glaube ich, dass es sehr gut gelingt.
00:50:58: Es zeigt tatsächlich, dass ich das Glück hatte, mit verschiedenen Yoga-Traditionen durch sehr, sehr gute Lehrpersönlichkeiten in Kontakt treten zu dürfen.
00:51:10: Und wiederum... Mein Ego wird das gerne auf meine Kappe nehmen, aber du hast es sehr viel richtiger gesagt.
00:51:16: Ich glaube, dass so viele Leute sich angesprochen fühlen, so viele Leute in den Programmen sind.
00:51:20: Und diese verrückte Nachfrage nach diesen Programmen, da überobblickt wirklich eigentlich gar nichts mehr, sondern alles denen, die es mir geschenkt haben.
00:51:32: Und ich lasse nur durch mich fließen, durch den Robert Filter, wie wir ihn manchmal nennen.
00:51:37: Mehr ist es eigentlich nicht.
00:51:38: Ich glaube, ich habe noch nie was erzählt.
00:51:41: ich erfunden habe oder erdacht habe.
00:51:43: Ich würde das gerne sagen, dass es so ist, aber es ist eigentlich nicht wahr.
00:51:46: Es ist alles durch andere in mein Herz injiziert worden.
00:51:52: Ja, ist schön.
00:51:53: Aber auch ganz egofrei sozusagen, der Messenger zu sein und das zu bündeln.
00:51:58: Ja, im Bündel auch ein
00:51:59: gutes Standing von der Energie her.
00:52:01: Genau.
00:52:02: Ich glaube, ein bisschen Ego darf schon da sein.
00:52:04: Ja.
00:52:04: Ich habe durchaus ein Ego und bin mir auch bewusst, dass ich es habe.
00:52:07: Ich finde es lustig, wenn Leute dann immer sagen, sie wollen ihr Ego auflösen.
00:52:10: Es ist schon gut, dass ich weiß, wer ich bin und wer die anderen sind.
00:52:14: Aber ich glaube, das Ego sollte im Dienst von der Seele stehen und nicht die Seele im Dienst vom Ego.
00:52:18: Und dann sind wir wieder bei der Bargarita und jetzt würden unsere dreieinhalb Jahre gesprennt.
00:52:22: einfach immer weitergehen.
00:52:23: Deswegen, ich stopp jetzt und bedanke mich von Herzen bei dir, Katharina.
00:52:27: Schön
00:52:27: dich zu
00:52:27: sehen, schön dich zu hören.
00:52:29: Danke sehr.
00:52:30: Und wenn ihr mit Robert Kontakt aufnehmen mögt, sag am besten selber.
00:52:36: Robert Ehrenbrand.
00:52:37: Punkt kommen oder, ich glaube, die E-Gate auch.
00:52:41: Findest du alle Programme?
00:52:43: Wir machen in München Kundalini Yoga Ausbildung jedes Jahr zwei, Level one und Level two.
00:52:50: Die Becoming Me Yoga Weiterbildung gibt es immer in München und in einer anderen deutschen Stadt.
00:52:55: Nächstes Jahr ist es in Düsseldorf und in München.
00:52:58: Und natürlich gibt es fortlaufend Retreats, Seminare, Workshops, so viele online-Klassen für jemand, der Becoming Mioga mal üben möchte.
00:53:10: Es gibt in den PatrickBroom.de, auf der Website kann man mehrere wöchentliche, sowohl Becoming Mioga als auch Kundalini Yoga-Klassen mit mir üben.
00:53:20: Online, egal wo du bist, auf der Welt, die gibt es teilweise auch on demand.
00:53:26: Also wir versuchen tatsächlich das System jeder Person, die interessiert ist verfügbar zu machen.
00:53:32: und wenn du nichts investieren möchtest, monetär, was absolut verständlich ist, dann habe ich eine unglaubliche Anzahl von YouTube-Videos, die du ganz kostenfrei, wo du mit mir meditieren üben kannst und auch kleine Coaching-Inspirationen gibt, weil dies johische Coaching, das ich nicht bloß tue, sondern auch leere, dafür gibt es auch eine jährliche Ausbildung.
00:53:57: Das heißt, Robert Ehrenbrand.com kann man mir Da kann man alles sehen und mir auch direkt schreiben.
00:54:02: Wer Fragen hat, einfach schreiben.
00:54:05: Ja, wunderbar.
00:54:06: Vielen Dank.
00:54:07: Also, genau, viele Möglichkeiten zum Andocken.
00:54:10: Und auch, wir freuen uns beide über Kommentare oder Likes.
00:54:14: Das trägt das immer noch mal weiter in die Welt hinaus für alle, die es inspiriert und trägt und dies anspricht.
00:54:20: Und ja, genau, ich freue mich, wenn du wieder reinhörst.
00:54:23: Vielen, vielen Dank, Robert.
00:54:24: Und alles Gute.
00:54:25: Danke dir, Katharina.
00:54:26: Bis ganz bald, gell?
00:54:27: Ciao.
00:54:28: Omnids Alltag, Yoga jenseits der Klischees.
00:54:32: Mit Tiefgründigkeit zu dem, was du brauchst.
00:54:35: Von und mit Katharina Bock.
00:54:38: Deine neue Yoga-Routine für die Ohren.
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