Authentizität im Yoga und Leben – im Gespräch mit Nicole Bongartz
Shownotes
In dieser Folge von OM MEETS ALLTAG spricht Katherina Bock mit Nicole Bongartz über Authentizität im Yoga und im Leben. Nicole erzählt von den Anfängen der Yogaszene in Deutschland, ihrem Weg als Gründerin mehrerer Studios und Kongresse – und warum Loslassen manchmal genauso wichtig ist wie Aufbauen. Gemeinsam tauchen sie in Fragen ein wie: Was bedeutet es, authentisch zu leben und zu unterrichten? Wie verändern sich Werte im Laufe des Lebens? Und wie kann Yoga uns dabei unterstützen, Stabilität, Vertrauen und Mut für Veränderung zu finden?
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00:00:00: Weg von Yoga-Klischees, aufgesetzten Glitzerkram und Pseudospiritualität.
00:00:06: Hin zu innerem Wachstum, Balance und Tiefgang.
00:00:13: In... Liebevoll und alltagstauglich wirft Katharina einen Blick auf wertvolle Themen aus der Welt des Yoga.
00:00:20: Balance, mentale Kraft und Lebensfreude.
00:00:23: Bist du bereit für Yoga mitten im Leben?
00:00:26: Ganz herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Om Mids Alter, Yoga jenseits der Klischees.
00:00:32: Ich bin Katharina Bock.
00:00:33: Ich freue mich sehr, dass du reinhörst und ich freue mich umso mehr heute auf meinen wunderbaren Gast, die Nicole Bongards.
00:00:43: Ja, genau.
00:00:44: Also Nicole, herzlich willkommen.
00:00:45: Danke, dass du der Einladung gefolgt bist.
00:00:48: Liebe Katharina, ich freue mich total.
00:00:51: Ich liebe übrigens den Titel.
00:00:53: Deines Podcast.
00:00:55: Der macht richtig.
00:00:56: Schön.
00:00:57: Guck mal, das kleine Quatsch.
00:01:02: Ja, das freut mich.
00:01:04: Und ich hab, wir haben eben gerade irgendwie schon schön im Vorgespräch gesagt, ich hab Nicole wirklich, ich weiß gar nicht, dein Studio hast du, glaube ich, in Köln, glaub ich.
00:01:13: Und das waren wirklich so die ersten Jahre.
00:01:16: Ich hab das so mit abgefeiert.
00:01:17: Ich bin ja auch schon so lange dabei.
00:01:19: Diese Yoga-Konferenz Köln war, glaube ich, ja so ... Wirklich die erste Konferenz überhaupt, oder?
00:01:25: So in Deutschland, weiß gar nicht, ob in Europa da schon so viel los war.
00:01:29: Das habe ich ja wirklich so, auch selbst in den Anfangsjahren so begleitend dürfen, so lange kenne ich dich schon sozusagen und ja, mag einfach ganz toll so, ja, auch so den authentischen Weg, den du irgendwie für mich gehst.
00:01:45: Ich liebe, das da hier begleitend immer wieder so zu gucken.
00:01:49: Und ja, wirklich einfach.
00:01:51: Ja, dem Yoga sehr verbunden, glaube ich, in großer Liebe und gleichzeitig aber auch so viel zum Thema gute Entwicklung, gutes Leben zu sagen, zu haben.
00:02:01: Also deswegen freue ich mich wahnsinnig auf unser Gespräch, aber sag gern auch noch selber noch zu dir, die Eckdaten, die du gerne hier einmal rüber geben magst.
00:02:10: Vielen, vielen Dank für die schöne Einleitung.
00:02:13: Wir haben, also damals zwei Frauen und ich, die VisionScout in Köln gegründet.
00:02:20: Und das war so eine Zeit, da gab es noch ganz wenig Yoga tatsächlich in Deutschland.
00:02:26: Wir waren so pro Großstadt, würde ich mal sagen, ein, zwei Studios, die so ungefähr zeitgleich aufgeploppt sind.
00:02:33: Eine wahnsinnig schöne Zeit, auch sowohl was das Yoga betrifft, als auch was das Business betrifft.
00:02:40: Das war so eine Aufbruchsstimmung und wir hatten irgendwie was für uns gefunden, was die Menschen um uns herum noch nicht kannten und das hat uns alles so fasziniert.
00:02:53: Da ist meine große Liebe zum Yoga entstanden, gewachsen und auch wenn sich so viel verändert hat und natürlich mit dem ich mich auch sehr verändert habe, ist das wie... meinen Boden, meine Wurzeln sind einfach das Yoga und ohne das wüsste ich gar nicht mehr so richtig, wer ich wäre.
00:03:15: Das ist echt verrückt.
00:03:19: Wir haben relativ
00:03:20: zügig diesen Kongress damals ins Leben gerufen, von dem du auch erzählt hast und auch das, während es ja heutzutage super viele tolle Festivals in Deutschland gibt.
00:03:33: Schönerweise bin ich ja oft auch eingeladen und darf dort unterrichten.
00:03:37: War das damals was ganz, ganz Neues.
00:03:40: Ich glaube, der BDY hatte auch einen großen Kongress, aber ansonsten gab es da nicht viel und daher war, hatten wir ein sehr illustres Publikum.
00:03:48: Die Leute kamen aus ganz Europa nach Köln und unsere Gäste waren auch sehr international.
00:03:55: Ja, stimmt.
00:03:56: Was,
00:03:56: glaube ich, dazu geführt hat, dass wir sehr schnell hier bei uns in der Couch Vielleicht auch deutschlandweit und ich auch für mich durch diese vielen unterschiedlichen Einflüsse eine sehr offene Sichtweise auf Yoga bekommen haben und die so von Toleranz geprägt ist.
00:04:18: Nicht, es muss der eine Stil sein und es muss die eine Ausrichtung sein.
00:04:23: Das hat uns alle ziemlich schnell auf ein hohes Niveau katakultiert und gleichzeitig auch finde ich, viel weiter entstehen lassen, dafür, was Yoga alles sein darf.
00:04:36: Ja, damals war das noch so, dass verschiedene Stile auch die Founder, sagen wir mal, vielleicht miteinander in Streit waren oder nicht mehr miteinander gesprochen haben.
00:04:50: Und wir waren damals so ganz naiv, bin ich vielleicht immer noch in mancherlei Hinsicht.
00:04:56: und haben all diese Leute so zusammen eingeladen, weil wir gar nichts davon wussten, was da eigentlich ist.
00:05:03: Da gibt es auch die ein oder andere legendäre Versöhnung bei uns in Köln.
00:05:08: Ah,
00:05:09: super.
00:05:09: Das ist irgendwie leider an mir vorbeigegangen.
00:05:11: Das
00:05:15: war eine wirklich schöne Zeit.
00:05:20: Und gleichzeitig habe ich dann für mich irgendwann gespürt.
00:05:23: dass es auch genug ist damit.
00:05:26: Für generell war mein Yoga-Weg auch viel davon geprägt, Dinge zu kreieren, auch für andere.
00:05:33: Das ist was, was ich durchgehend liebe.
00:05:38: Das ist Teil meiner Persönlichkeit.
00:05:40: Jetzt ist es auch viel im Kleinen mit meinen Kindern, dass ich dann irgendwelche Spieleabende organisiere oder ein Winterfest im Garten mit Freunden oder so.
00:05:51: Menschen zusammenbringen, um was Schönes gemeinsam zu erleben.
00:05:57: Das zieht sich so mit dem Yoga auch für mich durch.
00:06:01: Ja, an gleichzeitig durfte das ein bisschen für mich sich verkleinern wieder.
00:06:07: Also ich hatte dann irgendwann das Gefühl, ich habe mich darin wie etwas verloren, weil es dann so viel geworden ist, was sich im Außen.
00:06:17: kreiert und gebaut habe und dann natürlich auch immer wahnsinnig viel positives Feedback bekommen habe, was einen ja auch nährt und auch beflügelt.
00:06:27: Ja, trotzdem habe ich darüber ein bisschen den Raum und die Zeit für meine Entwicklung wie verloren gehabt und habe dann irgendwann, das passt vielleicht auch schön zum Thema Authentizität, also dann gemerkt, so wow, okay, jetzt habe ich all das und ich will das gar nicht mehr.
00:06:46: Ja.
00:06:47: Ja,
00:06:47: und das waren extrem leerhafte, auch schwierige Zeiten, auch gute Zeiten.
00:06:57: Also wir hatten damals vier Studios, einen großen Kongress und das war auch alles gut.
00:07:03: Also ich sehe das ja jetzt auch, wie viele Studios jetzt expandieren und hier noch ein Studio und da noch ein Studio und ich sehe mich da drin auch wieder, erkenne mich wieder.
00:07:13: Und gleichzeitig, genau, war dann irgendwann auch so ein Zeitpunkt zu sagen, wow, es gibt auch Momente, wo man auch Gutes gehen lassen will.
00:07:21: Also, wo Dinge, die schön sind und die vielleicht ganz viele Leute um mich herum sehr, sehr glücklich gemacht haben.
00:07:28: Und trotzdem auch Zeit, es die loszulassen.
00:07:33: Ah, schön.
00:07:34: Vielen Dank für diese wirklich spannenden und ganz ehrlichen Worte.
00:07:38: Auch das freut mich sehr zu hören.
00:07:40: Also
00:07:40: ich docke da auch von Herzen an, das ist irgendwie so spannend.
00:07:44: Das ist der Weg, ne?
00:07:45: Man startet da irgendwie.
00:07:46: Ich bin da auch mit, ich habe auch mein Studio im Jahr two-hessend sechs eröffnet, habe vorher auch schon viel unterrichtet.
00:07:53: Und bin irgendwie da mit fünfundzwanzig da reingedonnert in einer, wie du sagst, wundervolle Naivität.
00:07:59: Sonst, es war auch gut.
00:08:04: Und dass, ja, dass es sich entwickeln darf, verändern darf.
00:08:08: Und was ich eben, was ich auch total gemerkt habe, ist das einfach.
00:08:13: Ich weiß gar nicht, wie alt du jetzt bist, Nicole.
00:08:15: Das müssen wir auch nicht
00:08:20: sagen.
00:08:21: Genau, weil ich finde auch, das hat so Schönheit, weiß ich das auch über die... Lebens, also es gibt so ganz unterschiedliche Lebensphasen auch.
00:08:30: Und ich finde, man hat auch mit Mitte zwanzig einfach auch noch mal eine andere Energie und vielleicht ein ganz anderes Wertesystem oder nicht ganz anders, aber ein bisschen anders auf jeden Fall als dann mit Mitte vierzig oder so.
00:08:43: Also so erlebe ich das auf jeden Fall auch doll bei mir.
00:08:46: Und das ist schön.
00:08:47: Das war gleichzeitig auch die wundervolle Steilvorlage hier für unseren Fokus heute.
00:08:53: Wir würden nämlich dich gerne mitnehmen und euch uns unterhalten darüber nochmal was also wie kann ich authentisch leben?
00:09:02: oder auch wir wollen den Bogen spannen zu auch wenn du unterrichtest wie kann ich authentisch unterrichten und mir selber da drin wirklich treu bleiben.
00:09:12: und Wie du auch gesagt hast, Nicole, das war vorher, das war süß.
00:09:16: Also so ging das hier in Jena auch los bei mir.
00:09:20: In dieser kleinen Großstadt gab es irgendwie dann drei Yoga-Studios.
00:09:25: Und ja, ohne, also mit irgendwie wirklich, ja, kein Vergleich, Webseite oder so.
00:09:31: Man hat Flyer noch rumgetragen.
00:09:34: Und irgendwo, was sind
00:09:35: die da?
00:09:37: Marketing, allein das Wort.
00:09:40: Das haben wir damals nicht benutzt.
00:09:42: Ja, total.
00:09:43: Ja.
00:09:43: Die Leute kamen einfach, weil wir was gemacht haben, was wohl uns einen riesen Bedarf gab.
00:09:49: und wer braucht es.
00:09:50: Ja, das
00:09:51: stimmt.
00:09:51: Nichts für
00:09:52: den Marketing.
00:09:53: Ja, wunderschönes Thema.
00:09:55: Ich freue mich drauf, dass ich hier mit fast fünfzig das Thema Artifici und Werte sprechen darf.
00:10:06: Schön, schön.
00:10:07: Weil wir so viele bealte Zeiten geredet haben, kriege ich vielleicht noch kurz die Kurve zu dem, was ich jetzt mache.
00:10:14: Weil so doll hat es sich auch nicht verändert.
00:10:16: Aber von vier Studios sind noch zwei geblieben.
00:10:22: Eins habe ich ... verkauft und das andere habe ich verschenkt.
00:10:27: Und die Konferenz haben wir beendet mit einer wundervollen Abschiedskonferenz und das war wirklich toll.
00:10:37: Neben meiner Geschäftsführerin Tätigkeit in der Couch unterrichte ich gerne auf Festivals oder liebe es auch Retreats zu unterrichten, weil das so den Raum öffnet mit einer Gruppe von Menschen ein bisschen tiefer zu gehen.
00:10:53: Ich ziehe
00:10:54: mich genau
00:10:55: wie Ausbildungen.
00:10:56: Das ist halt hier in Köln.
00:10:58: Also ich mein gestern hatte ich meinen Dienstagsabendskurs.
00:11:01: Es ist echt immer ein Yogafest, ja.
00:11:03: Also es ist einfach grandios.
00:11:05: Das sind so tolle, fortgeschrittene Yoginis.
00:11:08: Alle haben mega Bock, da zu sein.
00:11:11: Schön.
00:11:11: Aber es ist halt was anderes als jetzt wirklich mit einer Gruppe länger zu arbeiten.
00:11:17: mag ich beides sehr, mache ich auch immer noch beides gerne, habe mittlerweile zwei Bücher geschrieben und eine Zeit lang etwas mehr.
00:11:29: jetzt aus Zeit gründen, ein bisschen weniger.
00:11:31: auch Frauengruppen, vor allen Dingen online, geleitet zu verschiedenen Themen, die auch, glaube ich, gut ... in diesen Überbau-Authentizität passen.
00:11:46: zu Selbstwert und zu Fülle, zu Wahrheit, was ist die eigene Wahrheit, wie kann man die eigene Wahrheit leben?
00:11:54: Das sind schon Themen, die so mit der Zeit für mich immer spannender wurden, wo ich auch gemerkt habe, man kann auch sehr, sehr regelmäßig Yoga praktizieren und sich trotzdem all diese Sachen gar nicht anguckt.
00:12:11: Da sagst du was?
00:12:13: Da
00:12:14: hab ich lange gemacht.
00:12:15: Ich hab trotzdem immer weiterentwickelt.
00:12:18: Irgendwann gibt's dann aber wahrscheinlich durch Krisen, Momente.
00:12:22: Ja,
00:12:23: meistens.
00:12:23: Dann
00:12:23: einfach Phasen wurde denkst, oh wow, jetzt muss ich noch mal richtig eingemacht begehen und darf mich hier noch mal auch verstehen lernen.
00:12:34: und warum mache ich die Dinge, wie ich sie mache und ... Was ist mir nicht mehr dienlich?
00:12:40: Meinen, das kennen wir ja alle.
00:12:41: Ja,
00:12:42: genau.
00:12:43: Und diese ein bisschen herausfordernde Prozesse sag ich mal, der begleitet mich tatsächlich jetzt schon... Die letzten Jahre, und ich denke immer so, okay, ich bin am Ziel angekommen und dann noch einmal
00:12:57: kommt, wo das
00:12:58: steht.
00:12:59: Also noch sieben Kilometer bis zum
00:13:01: ...
00:13:03: So wie so ein Marathon, wo immer das Ende zu weit danach geht, verschoben wird.
00:13:08: Das ist ein Prommig,
00:13:10: das fühle
00:13:10: ich mich manchmal.
00:13:12: Was ich auch sehr, sehr spannend finde, weil ich auf der einen Seite davon ausgehe, dass das Leben sich ... Perfekt gestaltet in dem Sinne, dass wir die Dinge lernen, die wir zu lernen haben und dass das Außen auch mit uns im Fluss ist.
00:13:29: Da hadere ich manchmal, denke ich so, hallo.
00:13:34: Ich habe meine Homework-Dop gemacht.
00:13:36: Kannst du sich das ein bisschen adjustieren?
00:13:39: Es ist auf jeden Fall herausfordernder geworden, was aber auch auf der Seite ... Ich kann es auch positiv betrachten, das ist nie langweilig.
00:13:49: Ja, finde ich auch.
00:13:50: Es
00:13:50: ist spannend und ein wahnsinnig schöner Entwicklungsprozess.
00:14:01: Ja, das stimmt.
00:14:03: Und ja, vielleicht können wir ja auch wirklich konkret auch noch mal reinstatten.
00:14:07: Also, was bedeutet das für dich auch, wenn ... Wir sprechen über authentisch zu leben.
00:14:15: Also du hast so einen für mich riesen Aspekt davon, jetzt gerade so wunderschön beschrieben, dass es sich auch wirklich verändern darf.
00:14:24: Und ich finde, es braucht auch immer ganz viel Mut, dass man das auch... vielleicht fast zu der innere Erlaubnis, dass man das wirklich auch verändert, wie du sagst, ein Studio verschenkt.
00:14:36: Das ist ja auch super spannend.
00:14:37: Ein super Begeben.
00:14:39: Und dann so ein wundervolles Downgrade, damit es irgendwie wieder zu einem passt und auch da vielleicht auch in die neue Form oder zu dieser neuen Form von sich selber passt in einer anderen Lebensphase oder mit ein paar Entscheidungen später getroffen worden.
00:14:58: Das finde ich ganz, ganz schön.
00:15:00: Weil das für mich auch ein großer Teil und die große Kunst auch bei sich zu bleiben, authentisch zu sein, dass das überhaupt nichts Statisches ist, sondern dass das ganz wichtig ist, dass es wirklich in Veränderung sein darf und sollte eigentlich auch, weil sonst wird es an irgendeiner Stelle komisch.
00:15:21: Und dann ist das, was du gerade so schön gesagt hast, dann schwingt auch nicht mehr gefühlt das Äußere mit, sondern dann ist irgendwie glaube ich eher so, dass man immer wieder irgendwie vor tausend Wände rennt, weil es einfach nicht mehr zusammenpasst.
00:15:33: Das ist ein so großer Punkt, der vielleicht ja vielleicht nochmal auch gut guten Ansturbser gibt oder Inspirationen, Reflexionsmöglichkeit.
00:15:42: Was würdest du noch sagen?
00:15:45: ist für dich nochmal auch so ein großer Punkt, wenn es darum geht, Authentizität zu leben oder wirklich ein Zu-Sichtsel oder zu dir passendes Leben auch zu leben und zu gestalten.
00:15:57: Was könntest du noch hier mit dieser langjährigen Erfahrung, Jogini und wunderbare Frau hier noch rausgeben?
00:16:07: Wir hatten ja in dem Vorgespräch viel auch im Zuge des Wortes Authentizität wirklich oft.
00:16:15: der Begriff Werte und sich über die eigenen Werte wirklich bewusst zu werden.
00:16:24: Und das meine ich nicht mit Ort.
00:16:26: Das sind jetzt so diffuse Gedanken im Kopf.
00:16:29: Ich weiß, mir ist Zuverlässigkeit wichtig oder so, sondern wirklich durch ein Prozess zu gehen, der einen dabei unterstützt, sich über die eigenen Werte ganz, ganz bewusst zu werden, ist, glaube ich, essentiell wiederum für die Authentizität, weil auch grundlegende Werte nicht ganz statisch sind.
00:16:54: Auch das ist in Veränderung.
00:16:56: Und mit Werten, wir verbinden dann oft sowas denken, das sind moralische Aspekte.
00:17:01: Aber Werte sind noch viel, viel mehr.
00:17:05: Ich mach zum Beispiel mit meinen Frauen, sag ich oft.
00:17:09: Und das ist auch in meinem zweiten Buch.
00:17:12: Es ist nicht von mir erfunden, es war ein Lacey Phillips und über sie habe ich viel auch über mich gelernt.
00:17:18: Es gibt eine Übung zur authentischen Kodierung, zum authentischen Code und es ist auch ein Prozess, aber man filtert über verschiedene Meditationen, über Journalaufgaben, über alles Mögliche, filtert man für sich Begriffe.
00:17:35: raus, wie so Säulen der eigenen Persönlichkeit, so was ist mir jetzt maximal wichtig.
00:17:43: Und um so ein Beispiel zu nennen, ist da bei mir Kreativität ein Teil davon, auch Ästhetik und Wachstum und Abenteuer.
00:17:56: So, das sind immer so diese Begriffe.
00:17:58: Schön.
00:18:00: Ja, genau, also.
00:18:01: und dann,
00:18:02: ah, ja.
00:18:04: Und wenn ich zum Beispiel vor einer großen Entscheidung stehe und ich weiß, ich hab das Gefühl, ich hab wirklich so mein Bauchgefühl verloren oder meine Intuition, dann kann ich auch ganz gut mit diesem Wertesystem arbeiten und sagen, okay, jetzt zum Beispiel, man kriegt zwei neue Jobs angeboten und man ist sich ganz sicher über seine Werte.
00:18:29: Und dann kann man halt schauen und sagen, ah, wo?
00:18:32: ist dann eigentlich meine Kreativität, wo kann die einen Ausdruck finden?
00:18:39: Ah, okay, wow, ja, das hört sich gut an.
00:18:43: Und okay, der Job ist vielleicht ein bisschen noch zu groß für mich.
00:18:47: So, ich habe ein bisschen Respekt, aber da kann ich halt wachsen.
00:18:51: Und dann kann man anhand dieser Werte, wenn man die klar hat, ziemlich gut sich selber navigieren.
00:18:58: Nichtsdestotrotz verändern die sich auch oft und man muss auch auf... Zum Beispiel bei mir sag ich immer, oh, dieses Abenteuern in Kombination mit Wachstum ist natürlich auch was, wo man ordentlich oft einen auf den Deckel kriegt.
00:19:13: Weil fast alle Menschen, die ich kenne, haben diese Säule Sicherheit, zum Beispiel.
00:19:19: Und spüren das ganz deutlich.
00:19:21: Und ich spüre das nicht so deutlich.
00:19:23: Nur wenn die mir abhanden geht, dann denke ich, oh.
00:19:29: Aber aufgrund der anderen Werte versuche ich halt auch ganz oft Sachen aus und weiß dann auch, okay, deshalb bin ich auch wieder ein bisschen so vor die Wand gerannt.
00:19:42: Aber dann kann ich auch liebevoll wiederum mit mir umgehen oder egal, wer so arbeitet und sagen, komm, hey, nee, aber ich war mir treu.
00:19:50: So, das war die richtige Entscheidung.
00:19:51: Ich brauch die Entscheidung nicht anzuzweifeln.
00:19:54: Ja.
00:19:54: Nachhinein.
00:19:55: Ja.
00:19:56: Und ... musste ich anscheinend machen, um was daraus zu lernen.
00:19:59: Also ich glaube, dass so Arbeit mit Werten und Arbeit hört sich jetzt so ein bisschen,
00:20:06: boah,
00:20:08: aber das denke ich schon, dass gewisse Aspekte, mein Yoga hat wahnsinnig viel mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun, wenn wir es nicht nur auf körperlicher Weise betreiben, aber Es kann auch schnell dahin kommen, dass wir so ein bisschen Yoga machen, um uns gut zu fühlen.
00:20:26: Dann haben wir da ein Häkchen dran am Ende der Woche.
00:20:29: Ich war drei, meine halbe Stunde auf der Yogamatte.
00:20:33: Was jetzt super ist.
00:20:34: Man sieht es selbst, man sorgt bei sich an.
00:20:37: Man kann die Prioritäten vielleicht neu ordnen, aber um richtig Schritte zu machen, hin zu, hey, irgendwie merke ich, ich lebe so an mir und meinen Bedürfnissen vorbei und ich finde nicht weit den Weg zurück.
00:20:51: Ich glaube, ich brauchst manchmal noch eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Ding.
00:20:57: Ja, absolut.
00:20:59: Wir
00:20:59: hatten ja Authentizität, ey, das Wort ist total abgetroschen.
00:21:03: Ja, leider.
00:21:04: Aber dann gesagt,
00:21:06: Authentizität, das hat mit einem klaren Wertesystem zu tun und danach zu leben, dann weiß eigentlich fast niemand mehr, was es für ihn persönlich eigentlich ist.
00:21:18: Also wir benutzen das Wort ganz viel ohne unbedingt zu wissen, was das für einen persönlich bedeutet.
00:21:26: Ja, ja, das stimmt.
00:21:29: Absolut.
00:21:30: Und auch, also ich glaube immer, das ist ja auch so die Gefahr, also... Es ist ja wirklich schräg, es gibt ja sehr schräge Leute auch gerade auf der Welt, die wirklich auch zutiefst authentisch agieren und aber so auf Abwägen unterwegs sind, dass so ich erspare mir hier die Beispiele.
00:21:53: Und das ist eben so falsch verstandene oder ja vielleicht ist es auch in dem Moment eine Authentizität, aber keine, die wirklich über eine gute... Beschäftigung mit sich selber basiert herausgefunden worden, sondern die basiert vielleicht eher, sag ich mal, auf einer psychischen Störung oder sowas und das dann auszuleben.
00:22:14: Das Interessante ist, dass es immer anziehend wirkt.
00:22:18: Das können wir an diesen Beispielen total gut sehen.
00:22:23: Dass so ein sich Verhalten nach dem eigenen, hey, So bin ich und ich achte nicht zu sehr darauf, was jetzt für, glaube ich, uns überhaupt nicht heißt, dass man sich negativ anderen gegenüber verhält oder rücksichtslos, aber dass man das eigene Verhalten nicht anhand des Gegenübers verändert, sondern einfach ist, wie man ist.
00:22:48: Das wirkt halt wahnsinnig anziehend auf die Menschen.
00:22:52: Vielleicht lässt sich dadurch auch erklären, was du gerade angeht.
00:22:55: Ja,
00:22:56: manchmal hier und da passiert gerade.
00:22:58: Zumindest zu einem Teil.
00:23:00: Und natürlich braucht das alles sehr, sehr viel Mut, gerade auch, weil wir uns ja über die Jahre so ein Bild auch darüber aufgebaut haben, wer wir denn sind.
00:23:12: Und wenn auf einmal in uns so eine Reibung anfängt, weil wir spüren, irgendwie passt das eigentlich gar nicht mehr zu mir, was ich mir da so aufgebaut habe oder was ich auch gerade mache oder die Art und Weise, wie ich unterrichte oder mein Unternehmensführer oder ... Egal, wie ich Mutter bin, da müssen wir uns irgendwie erst mal eingestehen, dass da so ein Teil in uns nicht mehr so ist, wie wir uns das erbaut haben.
00:23:39: Und was auch unser Safe, das ist ja unsere Sicherheit, diese Rolle.
00:23:46: Das braucht halt wahnsinnig viel Mut, zu sagen jetzt.
00:23:50: Einfach, weil es leichter ist noch mit meinem Beispiel.
00:23:52: Hey, ich bin zwar eigentlich die, die hier alles im Außen für euch kreiert und die haben mich jetzt jahrelang dafür gefeiert, aber jetzt mag ich es halt nicht mehr.
00:24:01: Ja, ja.
00:24:03: Oder nicht mehr neben Maße.
00:24:05: Und das gibt natürlich dann auch so viel Gegenwind von außen.
00:24:09: Ja, das muss man erst mal.
00:24:12: Und aber schön, weil es ist dann sehr selbstärmächtigend, ne?
00:24:16: Denkt man so, wow, okay.
00:24:18: Ja.
00:24:18: Das war's schon, aber jetzt...
00:24:22: Und eigentlich, also das so meine Erfahrung auch, ich finde, das wird dann auch meistens trotzdem, es ist erst mal ganz da laut der Gegenwind, wenn man sich dann sozusagen traut, sich zu verändern gegen den Wunsch des Außen.
00:24:38: Und dann ist es erst mal kurz laut und irgendwie wird es dann aber auch irgendwie relativ schnell wieder leiser, habe ich so festgestellt.
00:24:44: Das geht ganz gut.
00:24:46: Dann kommen die anderen Leute.
00:24:49: die dann sagen so,
00:24:51: wow.
00:24:52: Stimmt.
00:24:53: Du hast
00:24:55: es gemacht.
00:24:57: Ja, also wirklich auch.
00:25:01: Und ja, das stimmt.
00:25:02: Also manchmal ist man da, glaube ich, auch sehr inspirierend für andere, die das ziemlich klar haben für sich, dass sie eigentlich in so einer ähnlichen Situation sind, aber den Step vielleicht auch aus mangelnden Sicherheitsempfinden oder mehr Sicherheitsbedürfnis.
00:25:19: oder unterschiedlichsten Gründen eben nicht oder noch nicht gehen.
00:25:23: Und das ist, finde ich, auch so ein schöner Bogen.
00:25:24: nochmal zur Yoga-Praxis, weil ja auch so in diesen Zeiten oder auch in unserer westlichen Welt ist, finde ich, immer auch die wirklich Stabilität, Erdung oder auch wirklich, dass sich spüren und rauszukommen aus ganz viel Kopf.
00:25:42: Kopfarbeit und Intellekt, was wundervoll ist, wenn wir den da einsetzen, wenn es gewünscht ist, aber nicht dann irgendwie abends im Bett liegen, einschlafen wollen und dann rattern sich da die Tutu-Listen oder die Projektplanungen durch.
00:25:53: Das kennt, glaube ich, auch jeder.
00:25:55: Ja, leider ja.
00:25:58: Und das ist so was, das da finde ich auch, also da ist auch für mich ein ganz großer Andockpunkt von Yoga und Authentisch sein, dass man wirklich schafft, eine Stabilität in sich selber zu haben.
00:26:12: wirklich auch die ein vielleicht ein bisschen mutiger so aus der Komfortzone heraussteigen lässt oder heraus tapsten vielleicht in kleinen Schrittchen oder manchmal in einem großen Schritt oder manchmal ja wie du gesagt hast genau das wird man durch eine Krise da automatisch heraus katapultiert und wählt das gar nicht selber oder kann das dann nutzen sich da da drin dann einfach auch wieder nochmal.
00:26:37: ja ich finde immer so auf einer anderen Ebene nochmal wieder selber zu begegnen Und das braucht es aber dann halt auch noch.
00:26:43: Und ich finde es so auf der Yogamatte und auch oder mit unseren, all unseren so jogischen Ideen der Yoga-Philosophie, Yoga-Psychologie im Alltag auch, wenn man da diese wunderbaren Tools nutzt, um immer wieder gut sich zu spüren, wirklich von diesen Ebenen eben auch.
00:27:00: Was ist jetzt wirklich dran?
00:27:01: Wie geht es mir wirklich?
00:27:02: Was braucht es jetzt wirklich?
00:27:03: Oder wo laufe ich jetzt eigentlich gerade wieder hin, wo ich eigentlich denkt, nee, Das ist es irgendwie gar nicht mehr.
00:27:11: Das ist schon spannend auch.
00:27:13: Also da finde ich, das ist wirklich so ein ... Deswegen nennt das auch gerne Schatztour, das so oft als Toolbox auch bezeichnet, der Yoga-Praxis.
00:27:21: Ja,
00:27:22: schön, ich nenn sie auch.
00:27:23: Ah,
00:27:24: schön, ja, schön.
00:27:26: Ich fände zu diesem Aspekt, bei sich selber anzukommen und in die Stabilität zu finden, ist für mich ... immer wichtiger geworden und wird es auch immer wichtiger ist nicht nur das Vertrauen in mich, sondern wirklich so Vertrauen in das große Ganze.
00:27:48: Ja.
00:27:49: Und wenn ich dann auf meiner Jugarmatte bin, kleinen, kleinen paar Bewegungen, mache ich dann ein bisschen Atme.
00:27:59: Dann kann ich da wirklich gut andocken in dieses, hey, ich bin unterstützt.
00:28:07: So und alles ist gut.
00:28:11: Und das ist alles jetzt richtig oder auch so diesen Prozess zu vertrauen.
00:28:17: Also das ist ja klar, Erdung ist ein Thema, aber letztendlich ist Erdung fast nichts anderes.
00:28:24: Erdung ist ja Verbindung zur Mutter Erde.
00:28:30: Und
00:28:31: das hat für mich ganz viel mit Vertrauen zu tun und mehr und mehr auch nicht in dieses so.
00:28:38: Hey, ich schaff das schon.
00:28:40: Weil ja, es ist ja
00:28:41: auch so eine Einstellung, die kenn ich auch gut.
00:28:45: Das schaff ich schon.
00:28:48: Sondern wenn man dann auch mal denkt, ich weiß nicht mehr, was ich noch machen soll, ich bin irgendwie jetzt mit meinen Lateinen am Ende, dann so zu fühlen, das ist egal.
00:29:03: Ich bin auch getragen und ich darf auch mal nicht weiterwissen.
00:29:07: Total.
00:29:08: Was
00:29:08: entwickelt sich auch, ich sage immer, während du atmest, geschieht das Wunder.
00:29:17: Das ist auch wunderschön.
00:29:20: Also dass wir einfach auch nur da sitzen dürfen und trotzdem entwickeln sich die Dinge auch auf eine gute Art und Weise, dass wir uns zum Vorteil dafür ist, bei mir die Yoga-Praxis auch, mit viel Anker.
00:29:34: Das ist schön.
00:29:35: Es sind auch so zwei Aspekte drin.
00:29:37: Ich mag das sehr, auch was du sagst.
00:29:39: Da ist ja irgendwie einmal natürlich auch so ein Loslassen drin, in dem auch Vertrauen um die Ecke nochmal, dass man wirklich aus eher ja unser hier mehr größeren Kontrollbedürfnis wirklich da ins Loslassen auch kommt und vertrauensvoll.
00:29:57: Wie du sagst, da sitzt ein Atmen, wunderbar, manches regelt sich tatsächlich auch von alleine.
00:30:03: Alles leider nicht.
00:30:05: Aber es geht in so eine Passivität.
00:30:08: Das ist natürlich auch immer abhängig davon.
00:30:11: Wer sitzt da eigentlich?
00:30:13: Um wen geht es da eigentlich?
00:30:15: Durchaus die von uns, die zu so einer Dog-Paddling-Energie, wenn Dinge nicht so laufen, wie die wollen.
00:30:26: Da muss ich das noch machen und das noch machen und das noch machen.
00:30:29: Und für die ist es natürlich fantastisch, wenn man das Gefühl finden kann, so okay, ich kann auch mal weniger machen und es ist trotzdem gut.
00:30:39: Ja,
00:30:39: unbedingt.
00:30:40: Natürlich jemand eh in der Liturgie ist das vielleicht
00:30:42: nicht
00:30:43: das, aber
00:30:45: ja.
00:30:45: Immer das gute Maß, ja, je nachdem von wo man kommt, sozusagen.
00:30:49: Absolut, genau.
00:30:51: Und auch was für mich auch drin ist, das hast du auch so schön gesagt, diese, ich nenne das sogar auch immer tatsächlich liebevolle Akzeptanz, weil mir diese Qualität da drin nochmal wichtig ist, dass einfach, also wie du sagst, dass es mal so ist, wie man sich es vielleicht nicht wünscht oder dass man merkt, hey, ich komme jetzt hier an eine Grenze oder wie auch immer, ich habe gerade keine Kraft mehr oder irgendwie, es ist gerade herausfordernder als gedacht, vielleicht auch, dass das... dass man da wirklich auch, das finde ich, geht auch wunderbar über die Yoga-Praxis, einzuüben, in so eine liebevolle Akzeptanz zu kommen.
00:31:27: Sei es jetzt irgendwie ein Knieschmerz, den man akzeptiert oder vielleicht auch ein Gedanke, der halt immer wieder kommt, den man auch liebevoll dalassen kann.
00:31:38: Oder auch eine Emotion ohne aber oder, finde ich immer, der Umgang damit ist, auch den Umgang damit zu verändern.
00:31:45: Das ist ja eigentlich das, wo wir im Yoga hinwollen.
00:31:47: Und es braucht eben immer wieder diese Bewusstheit.
00:31:51: Ja, und auch die Erinnerung daran, dass es darum geht.
00:31:54: Ja, absolut.
00:31:55: Und ich denke, dass auch immer wichtiger wird, ohne dass eine Yoga-Praxis nicht eine richtig klassische Yoga-Praxis sein darf, mit Atmen, Assana, Meditation.
00:32:07: Also das muss nicht immer eine halbe Therapie setzen oder was auch immer sein.
00:32:12: Es darf eine ganz schön klassische Yoga-Praxis
00:32:15: sein
00:32:15: und gleichzeitig denke ich doch, dass es wichtig ist, dass wir Tools an die Hand geben für die Teilnehmenden, die die erfahren lassen, dass Yoga halt mehr ist als das, was die auf der Marte erleben.
00:32:31: So, um uns auch abzugrenzen, in dem, was wir anbieten, zu dem, was es sonst noch alles gibt, was ja alles wunderbar ist, aber es ist nicht mit Yoga verzugleichen.
00:32:44: Ja,
00:32:45: richtig.
00:32:46: Und auch um Yoga auch.
00:32:48: Also auch, weil man ja in der, ich sag's mal so, wie ein bisschen in der Verantwortung ist, der Tradition, dass wir das nicht immer dünner werden lassen, was wir da so anbieten.
00:32:59: Ja.
00:32:59: Ach, wie schön.
00:33:00: Da sprichst du mir auch sehr aus dem Herz wieder.
00:33:02: Das ist wirklich auch tatsächlich so ein bisschen meine ganz unmissionarische Mission auch mit dem Podcast.
00:33:10: Und auch bei meinen Ausbildungen, also auch den, ja ... Also eigentlich in jeder Stunde, die ich Yoga unterrichte, egal wie, wo, welcher Kontext, dass, also ich fühle das auch doll, dass wirklich, also in einem ganz schönen Sinne gegenüber der Yogatradition, dass man es nicht so, wie du sagst, abflacht oder dünn werden lässt.
00:33:32: Und ja, ich finde, das gehört einfach dazu.
00:33:35: Und es ist auch sonst so ein verschenktes Potenzial, was ich einfach in Yoga auch.
00:33:41: sehe, was Yoga einfach hat und das nicht zu nutzen, mit diesen, also gerade für jede Zeit, aber auch immer natürlich jetzt auch wieder für diese Zeiten, so wertvollen Werkzeugen sich zu stabilisieren, ein bisschen näher bei sich anzukommen, sich zu spüren oder eben auch entsprechend des Themas unseres wundervollen Rauszufinden, was ist mir eigentlich wichtig im Leben?
00:34:07: oder wer ist mir wichtig, wie will ich leben?
00:34:10: und das vielleicht ein bisschen auch abzuschälen von so alten Überzeugungen oder auch vielleicht von dem was wir so in uns tragen über die Sozialisation auf allen Ebenen.
00:34:22: dass man das wirklich auch ein bisschen abschält und rausfindet, was wirklich zu einem selber gehört und nicht, dass man das Leben lebt, was irgendwie wo drin ein jemand anders gesehen hat.
00:34:31: Also das ist ja auch dieses große Ding.
00:34:34: Das ist halt eine Lebensaufgabe.
00:34:35: Ja,
00:34:36: ja.
00:34:37: Wir
00:34:37: sind alle so immens programmiert.
00:34:42: leben doch in vielen Anteilen das, was wir einfach gelernt haben, wie man es macht und was richtig ist und wie man es zu sein hat.
00:34:53: Und das erstmal zu erkennen und dann zu verändern, das ist einfach lang.
00:34:58: Also wenn man es dann entscheidet, dass man es verändern will, das ist unbedingt ein langer Prozess.
00:35:03: Also jeder, der einem was spricht, dass es ganz schnell geht.
00:35:07: Nein,
00:35:08: mein Sitznischen.
00:35:12: Genau,
00:35:12: ich wollte es gerade sagen.
00:35:17: Ja,
00:35:19: das ist auch glaube ich.
00:35:21: Und mega spannend und mega schön.
00:35:23: Und wenn ich dann so auf mein Leben gucke und denke, wow, da habe ich einfach viel Geld und Zeit investiert.
00:35:32: Ja.
00:35:32: Das
00:35:34: ist schön.
00:35:35: Da bin ich damit aber auch sehr, sehr glücklich und zufrieden,
00:35:39: was ich
00:35:39: gemacht habe auf die Art und Weise und vielleicht nicht in viele Dinge Zeit und Geld investiert habe, die man normalerweise.
00:35:50: Ja, vielleicht mal.
00:35:52: Ja, genau.
00:35:53: Ich habe auch immer schon gedacht, so ist oder lustig manchmal im Gespräch, wie viele Kleinwagen man in irgendwelche Ausbildungen versenkt hat, so in unserem Kontext.
00:36:02: Immer wieder, wenn was da war, zack, bumm, wieder rein, weil es irgendwie so gerufen und gelockt hat.
00:36:06: Aber ich liebe es auch, also ich, das ist so schön, was du sagst, auch genau dieser schöne und so ehrliche Weg zu sich selbst.
00:36:14: So verstehe ich auch das Leben.
00:36:15: Ich finde auch es schön im Ayurveda, da bin ich auch viel unterwegs.
00:36:19: Da sagt man das eigentlich auch immer so, dass die auch so eine gewisse, das jetzt mal auch mal so sagen, also ein Weg in die, in so eine Spiritualität hinein oder im Moderna, vielleicht könnte man wirklich auch sagen, in eine Auseinandersetzung mit dem, wer bin ich, wo will ich hin?
00:36:38: Das ist eigentlich aus Ayurveda Sicht betrachtungsweise ein Demensch wirklich innewohnendes Bedürfnis, auch im Alter werden und gar nicht gekoppelt unbedingt an.
00:36:49: Ich muss jetzt ganz alt sein, damit das da ist oder so was.
00:36:53: Aber ich finde es schön, also das sagt auch die Lehre, dass das eben sozusagen, dass wenn wir uns nicht verzetteln oder wirklich zu beschäftigt sind mit irgendwelchen Dingen, die wir meinen, erfüllen zu müssen oder sowas.
00:37:07: dass es dann ein wirklich in uns immer größer werden, das Bedürfnis ist, mit dem Alter werden, das in einer Weise auch zu entdecken, wer wir sind und was wirklich uns auch Sinnstiften natürlich antreibt im Leben.
00:37:18: Also das ist... ...habe
00:37:19: ich schön, dass es ist.
00:37:21: und wie schade, dass das... uns oft als Midlife Crisis bezeichnen.
00:37:27: Ja, das stimmt.
00:37:27: Das
00:37:28: ist ja das eigentlich, oder?
00:37:29: Ja, ist
00:37:29: richtig.
00:37:30: Total.
00:37:31: Das ist das Alter, wo man auf einmal an all das guckt, auf all das guckt, was man hat, was man nicht aufgebaut hat und denkt, will ich das eigentlich noch?
00:37:41: Was wäre das Beste, was ich jetzt mit den nächsten, zwanzig, dreißig, vierzig, fünfzig Jahren machen kann?
00:37:47: Was sind die Leute, mit denen ich mich umgeben will?
00:37:50: Das sind ja super wichtige Fragen und krempeln manche Leute nochmal ihr Leben um.
00:37:56: Und bei uns wird das ja oft so ein bisschen abfällig gesagt.
00:37:59: Der oder die ist voll in der Midlife Crisis.
00:38:04: Aber ist es ein richtig schöner Prozess und ich wusste nicht, dass das im Ayurveda da so angesiedelt ist.
00:38:10: Das finde ich aber richtig.
00:38:13: Schön, dass das wertschätzend da angesiedelt ist.
00:38:17: Ja, das stimmt.
00:38:18: Eigentlich ist Midlife Crisis Was Gutes, wenn man es dann auch schafft, das gut zu verwandeln oder sich hierunter ein bisschen Unterstützung reinwollt vielleicht und auch nicht gleich alles irgendwie alles mit einmal auf den Kopf stellt oder so.
00:38:31: Oder ja, manchmal ist das auch gut.
00:38:34: Ja, eben, absolut.
00:38:35: Also es wird halt oft schnell bewertet.
00:38:38: Ja.
00:38:43: Der Porsche ist meistens nicht die Lösung.
00:38:47: Vielleicht sind das manchmal auch ein bisschen ungeschicktes Schritt, sozusagen, darauf.
00:38:52: Wie
00:38:52: viel Porsche?
00:38:55: Keine
00:38:55: Wertung da drin.
00:38:59: Ein richtig tollen Porf.
00:39:05: Ich weiß gar nicht, ob der Megan heißt oder ob das ein ganz anderes Auto ist, aber so einen großen, schnellen, grünen, tollen Grün.
00:39:14: Und das war auch, der hat gesagt, ey, das ist voll mit meinem authentischen Code in
00:39:20: einen Klang.
00:39:21: Genau, ist wie vorhin das auch.
00:39:22: Ja, das stimmt auch.
00:39:24: Sie ist halt viel unterwegs, da müssen oft Skisachen und etc.
00:39:30: ins Auto.
00:39:31: Das muss ein melendetüchtiger Wagen sein.
00:39:33: Und bestenfalls, sie liet halt Tempo, ja, die fährt gerne schnell und sie liest ästhetik und ist total happy mit dem Auto.
00:39:43: Ja, total.
00:39:44: Also ich finde, wirklich, wenn es immer auch in so einer bewussten reflektierten Form passiert, dann ist es einfach auch wirklich alles erlaubt, ne?
00:39:51: Also es finde ich auch voll raus und ausdenklich ist.
00:39:52: Ja, genau.
00:39:52: Und mir Jogi so ist wirklich auch mal zugeben, dass wir auch alle Dinge konsumieren, die uns auslöscht sind.
00:39:59: Auf
00:39:59: jeden Fall.
00:39:59: Ich, äh, genau.
00:40:01: Shoppen oder was auch immer, da ist ja immer ein großer, ähm, ja, wie so ein
00:40:08: großes Diskrepanz,
00:40:11: so, nach dem Motto.
00:40:14: Sie Jogi und fährt wie so jedes Auto oder was auch immer.
00:40:20: Oder wenn man als Yoga-Lehrer dann Retreat irgendwo gibt, wo man vielleicht hinfliegen muss oder so.
00:40:28: Und dann denke ich so, wow, also die Messlatte gerne einfach mal bei sich selbst anliegen.
00:40:35: Ja, absolut.
00:40:35: Und nicht bei den anderen.
00:40:37: Ja, das
00:40:37: ist richtig.
00:40:38: Da ist auch, das finde ich schade, da ist manchmal viel, viel, viel Urteilen und superdolles Bewerten mitten in der Yoga-Welt und wo man immer so denkt, das passiert da nicht und wir machen das nicht.
00:40:52: Aber ich finde, das ist schöner Punkt, den du noch mal ansprichst, dass man da auch aufpasst, dass man da nicht in so ein, ja, fast manchmal so ein elitäres Yogi... Jogi denken da rein kommt und denkt, man ist da irgendwie besser oder man braucht das nicht oder macht sich davon frei.
00:41:09: Und dann ist ein Konsumieren auf einer ganz anderen Ebene auf höchsten Level sozusagen.
00:41:14: Und das ist aber dann irgendwie so ein bisschen augenscheinlich besser bewertet, weil es irgendwie legitim ist.
00:41:22: Ja, tatsächlich.
00:41:23: Ich glaube, das ist so ein bisschen wie die Leute von außen.
00:41:26: Die Yoga-Welt betrachten.
00:41:30: Das wird ja auch oft so ein bisschen als A. Das ist so ein schönes Hobby, was ihr da macht.
00:41:36: Und wenn man dann als Jogastudio wirklich die Aktivvertrieb betreibt, also Mitgliedschaften bewirbt oder so, dann wird das schon fast als unverschämt.
00:41:45: Ja, ich weiß.
00:41:47: Ja, es ist verrückt.
00:41:48: Und das ist... Das ist
00:41:49: Reiserhöhungen.
00:41:50: Ja, ja.
00:41:51: Und
00:41:51: jetzt nehmt ihr nicht von Luft, Wasser, Liebe.
00:41:53: Genau.
00:41:54: Und ja, gleichzeitig ist es auch innerhalb von uns auch oft sehr widersprüchlich.
00:42:02: Ja, wir sind alle nur Menschen und haben das manchmal einfach nicht klar.
00:42:06: Das sind dann auch richtige Vermischungen von den unterschiedlichsten Themen, wo das eine mit dem anderen halt wirklich gar nichts zu tun hat.
00:42:14: Ja,
00:42:14: ist richtig.
00:42:15: Das wäre eigentlich sogar noch mein Thema für einen neuen Podcast.
00:42:18: Das finde ich echt ein Riesenfeld.
00:42:21: Gerne.
00:42:23: Das ist schön.
00:42:24: Ja, was dafür,
00:42:24: interessante Vermischungen
00:42:26: einbinden.
00:42:27: Ja, Wahnsinn, ne?
00:42:29: Wie auch
00:42:29: Yoga
00:42:30: davon außen.
00:42:32: oft falsch verstanden wird in der Außenwarnung, was yogisch zum Beispiel ist.
00:42:38: Ich meine gibt es das Wort überhaupt, das ist ja auch immer so eine Frage, was bitte ist
00:42:44: yogisch.
00:42:44: Ja und was ist vor allem auch un-yogisch, da rollen sich mir wirklich für mich immer so die Fußwege.
00:42:51: Ich denke mir so wow.
00:42:52: Also in erster Linie gehört erstmal alles ganz doll dazu.
00:42:57: Und es gibt nichts, was unjogisch ist.
00:43:01: Ja, wir haben halt die Auslegung oder wir haben ja in den Yogasutren die Yamas und die Nijamas.
00:43:06: Also wie verhalte ich mich am besten zu mir selbst und auch nach außen?
00:43:11: Das sind ja risoethische Richtlinien, die mit Sicherheit wertvolle Tipps liefern.
00:43:22: Gleichzeitig ist es ja nicht so, dass nur, weil man Yoga praktiziert oder nur, weil man Yoga-Lehrerin, Yoga-Lehrer ist, dass man das alles hundert Prozent leben kann oder auch möchte.
00:43:37: Das ist ja auch immer noch so die Sache.
00:43:41: Oder aber manchmal habe ich auch den Eindruck, dass es auch Raum gibt, sich selber in seinen... Wie kann ich es gut ausdrücken?
00:43:53: Aber dass es Raum gibt, sich selber in seinen Mustern darin zu verstecken.
00:43:58: Also, als Beispiel möchte ich meine dreihundert-Stunden-Ausbildung damals sein.
00:44:03: Australien in Byron Bay nennen.
00:44:07: Und das war ganz fantastisch.
00:44:10: Aber für uns paar Deutsche, die da waren, auch sehr wild, weil die meisten Leute, die da mitgemacht haben, das waren so Raw Futterians, die haben fast nur ... Rohkost und Nüsse gegessen.
00:44:22: Und für die war unser Essen hochgradig ungesund.
00:44:26: Also wenn man schon Olivenöl oder Essig zu sich genommen hat, dann war das schon so.
00:44:33: Vegan war ganz weit unten auf der Gesundheitsskala.
00:44:39: Aber das will ich gar nicht sagen, sondern dass natürlich diese Dieses in dieser Szene total akzeptierte, das ist das Nonn plus Ultra, wie man sich ernähren kann, auch dazu geführt hat.
00:44:52: Ganz nicht vorwurfsvoll, sondern nur beobachten, dass auch viele Menschen mit Essstörungen sich in dieser Szene gut eingedan können.
00:45:06: Ja, richtig.
00:45:06: Was natürlich auf der einen Seite gut ist, da wird man akzeptiert und etc.
00:45:11: wird aber vielleicht sogar auch ein bisschen dafür gefeiert, wenn man nach zwölf Uhr Mittags nichts mehr ist und auch ansonsten nur fünf Bananen.
00:45:19: Ja, genau.
00:45:20: Und muss sich dann diese Störung nicht angucken, weil man sich in der Szene bewegt, die das unter dem Deckmantel von Tapas Disziplin und Al-Himsa, ich tue keinem Tier, was böses und et cetera, total akzeptiert.
00:45:40: Und ich glaube, dass da viele Themen sind, die in die Falt ausgewertet, auch dazu führen, dass wir uns halt eben nicht weiterentwickeln.
00:45:51: Dann kann ja auch diese Themen wie Gewaltlosigkeit erhinsern.
00:45:57: Das erlebe ich so oft in meinen Frauengruppen, dass Yogis sagen, hey, ich praktiziere schon so lange und ich schäme mich so.
00:46:05: Ich bin noch so oft wütend, oder?
00:46:07: Dann schrei ich und dann stampfe ich.
00:46:10: Dann sage ich immer naja, glaubst du denn, das ist so wild, dass du Yoga machst und dass du gar keine Emotionen hast, dass du immer so gleichbleibend bist, auch wenn sich jemand
00:46:19: richtig
00:46:20: miest, dir gegenüber verhält.
00:46:22: Also
00:46:22: Wut
00:46:23: ist ja auch eine Grenze und Wut ist auch eine Power und Wut ist menschlich.
00:46:30: Also du darfst wütend sein.
00:46:32: Ja,
00:46:33: will meinen ... Da gibt's ganz viele Aspekte, die können wir auch für uns so schön interpretieren und dann da so parken, was ja auch oft dazu führt, dass die Jogi so ein bisschen, da kommt ja auch viel Kritik an dieser Achtsamkeitszene und so, dass man halt beobachtet und sagt, okay, ich beobachte, es ist wie es ist und das ist okay.
00:47:00: Ja, total.
00:47:03: Total.
00:47:03: Da kann ja
00:47:03: auch so ein Inaktivismus draus entgegen.
00:47:07: Sehr.
00:47:08: Und ich kenne es selber.
00:47:09: Ich habe auch super viele verschiedene Yoga-Traditionen auch Ausbildung gemacht, aber es gibt einfach auch sehr dogmatische Traditionen.
00:47:17: die das dann wirklich so einladen, dass das also einer meiner auch langjährigen geliebten Lehrer hat immer gesagt, man kann auch jahrelang an seinen Themen vorbei jogieren, das fand ich immer ganz drückt.
00:47:30: Auf jeden Fall.
00:47:30: Also das passiert auch.
00:47:32: Das ist auch dann
00:47:32: so bestätigt.
00:47:34: Bestätigt,
00:47:35: ja, genau.
00:47:36: Das ist jetzt zum Beispiel auch in dem einen Yogasutra, wo drin steht und wie man sich bestenfalls verhält.
00:47:44: Und da steht ja auch, sei indifferent gegenüber dem oder derjenigen, der ein Böses tut, so.
00:47:51: Was ja auch natürlich eine Herangehensweise ist, und das verstehe ich auch, muss man ja auf einer therapeutischen Ebene auch erst mal davon ausgehen, hey, der oder diejenige kann jetzt erst mal auch nichts dafür, weil kein Mensch ist per se böse.
00:48:05: Das glaube ich zum Beispiel auch.
00:48:08: Das
00:48:08: nützt mir aber... ab einem gewissen Punkt, zum Beispiel in der Partnerschaft auch wirklich nicht weiter, wenn jemand sich einfach bösartig mir gegenüber verhält, wenn ich dann denke, na ja, das liegt in seiner Kindheit zugrunde und der Arme und ich meditiere noch ein bisschen und lerne es zu akzeptieren, wie es ist, dann stehe ich ja gar nicht für mich ein und dann ändert sich auch die Situation nicht.
00:48:35: Das ist ja sehr spannende Themen, die da Ja, unter dem Deckmantel des Yoga oft auch, glaube ich, noch mehr genaueres hingucken.
00:48:46: Ja, total.
00:48:47: Bedürfen für die einzelne, den einzelne.
00:48:50: Total.
00:48:51: Da fällt mir auch gerade ein.
00:48:52: Also, vielleicht kann ich da drauf auch verweisen.
00:48:54: Ich habe auch wirklich für jedes Chakra eine Podcastfolge gemacht.
00:48:58: Das ist genau so, weil ich liebe die Schakran.
00:49:01: Und da sind ja eigentlich auch diese ganz unterschiedlichen Qualitäten oder Energien drin.
00:49:06: Und ich finde auch, auch gerade so manipura Schakra, das ist ja so wirklich unsere Handlungsfähigkeit, das ist einfach wichtig.
00:49:13: Also das geht nicht darum, als Yoga praktizierende, praktizierender.
00:49:19: da in den Themen zu verharren und irgendwie sich in Akzeptanz zu üben mit allem, was irgendwie ein konfrontiert, was du sagst.
00:49:28: Ein riesen wichtiges Thema, weil das glaube ich ganz oft immer noch auch immer noch so eine falsch verstandene... Sicht auf Yoga ist oder Verständnis von Yoga und Yoga erleben.
00:49:38: Was
00:49:39: yogisch sein.
00:49:40: Was yogisch ist, da sind wir wieder da.
00:49:42: Genau.
00:49:43: Ist das denn yogisch?
00:49:45: Ist das yogisch, wenn ich wütend bin?
00:49:46: Ja, sehr.
00:49:48: Das zeig das auf.
00:49:49: Es reicht.
00:49:49: Es ist eine Grenze.
00:49:50: Es raucht die Veränderung.
00:49:52: Zu tiefst yogisch.
00:49:54: Und gleichzeitig zumindest was auch von meiner Seite aus auch wirklich schwer.
00:50:00: Also ich glaube auch, dass diese Jahre Yoga und in diesem Leben, wo alle immer mega freundlich zueinander sind, was auch total schön ist und etc.
00:50:12: Aber das macht mir, also für mich ist es auch eine Herausforderung, so richtig, richtig wütend auf den Tisch
00:50:21: zu
00:50:22: hauen.
00:50:22: Und es klingelt.
00:50:24: Ja, weil das ist so auch ein Teil, mit dem werden wir ja kaum in unserem Alltagsleben so konfrontiert, auch als Jogastudio-Besitzerinnen.
00:50:34: Ja, das
00:50:35: wollte ich gerade auch sagen.
00:50:37: Es ist ja eine ganz, es ist schon eine andere Welt.
00:50:40: Ich mein Sohn, der hat ordentlich mit Wut zu tun, der Kleiner da, der Küsse acht und sowieso auch so... mit Emotionen.
00:50:49: Und da heißt es ja dann immer, okay, da sind Probleme mit der Emotionsregulation oder kann mit diesen Spannungen nicht so gut umgehen und die Emotionen regulieren.
00:51:02: Aber ein Teil von mir denkt auch immer, na ja, eigentlich kann er das auch super.
00:51:07: Weil wenn der Sint ist, ist der Sint gefühlt.
00:51:11: Ich
00:51:11: finde das ja immer sehr, also mich an jeder Situation glaube ich, aber prinzipiell richtig süß und ich, das ist toll.
00:51:17: Danach tut es dem Leid.
00:51:19: Und dann sieht es auch, klar, muss man das noch lernen, das anders so auszudrücken.
00:51:26: Aber überhaupt die Fähigkeit, das so klar zu spüren, ist ja erst mal super.
00:51:31: Ja, total.
00:51:33: Und auch wirklich auch wieder gerne aus Ayurveda-Sicht auch nochmal angedockt, weil das Unterdrücken von Emotionen ist auch aus Ayurveda-Sicht eines der Hauptkrankheitsursachen.
00:51:43: die wir haben und wir wissen, dass ja es hängt sich irgendwo im Körper auf.
00:51:46: Das ist ja nicht weg, wenn ich die einfach drin lasse.
00:51:49: Dann habe ich vielleicht irgendwie eine Markenschleimhaut Entzündung nach einer Weile oder so.
00:51:54: Wenn ich das immer in mich reinfresse oder runterschlucke, die Wut, also das also nur als ein Beispiel, wie ich es zeigen kann oder höhere Entzündungswerte oder sowas.
00:52:04: Aber es ist verrückt, also dass Emotionen wirklich fließen können und dass wir natürlich umso älter wir werden, die auch Dann sag ich mal, nicht destruktiv, sondern wirklich auf gute Weise kanalisieren.
00:52:15: Aber in erster Linie wollen sie erst mal gefühlt werden.
00:52:17: Und ich finde das immer schön, wenn Kindern auch der Raum gegeben wird, auch wenn das nicht immer die leichteste Übung ist, ganz wohl wissentlich.
00:52:26: Dass der Raum da ist, dass diese Emotionen auch da sein dürfen.
00:52:30: Weil ich denke, das ist auch schon was, weiß ich nicht, wie es... kann man nicht pauschal sagen, aber ich glaube schon viele auch, die noch auch in unserer Generation sind so aufgewachsen, dass man Wut irgendwie besser nicht äußert und die so zurückhält.
00:52:45: Als Frau noch
00:52:46: mal mehr.
00:52:46: Als Frau noch mal mehr, absolut.
00:52:48: Also deswegen ist das auch nicht so einfach, ne?
00:52:52: Guten Benehmen.
00:52:53: Genau,
00:52:54: muss
00:52:54: man wieder lernen.
00:52:57: Ja, ich denke dann manchmal, dass es jetzt so in Stereotypen gesprochen ist.
00:53:01: Ich hoffe, dass es mit Ottkast okay, aber
00:53:04: ich denke dann manchmal... Wenn es doch
00:53:05: dazu
00:53:05: gesagt wird, in großer Reflektiertheit in Nicole ist... Ja,
00:53:08: genau.
00:53:09: In so italienischen oder spanischen
00:53:11: Attitüten.
00:53:12: Es kann auch mal so ein bisschen Feuer passieren in so Streit.
00:53:18: Und dann geht nicht so gewählt runter.
00:53:20: Ja, das ist ja bei uns eher so, dass man denkt so... Ja,
00:53:25: ja, absolut.
00:53:26: Und ja, schön.
00:53:28: Also vielen Dank.
00:53:29: Danke dir.
00:53:30: Ich könnte jetzt hier noch ganz lange weiterreden.
00:53:33: Wir
00:53:34: haben ja schon eine Weile.
00:53:36: Ich würde... Was es bei mir immer gibt, Nicole, ist immer... Die richten wir sich schon.
00:53:42: Es gibt immer am Ende noch mal so die ganz direkte, superkonkrete Empfehlungen für den Alltag.
00:53:48: Also so im Hörn, Hörn, Zack, nach dem Podcast.
00:53:53: Pause drücken und raus in die Welt und direkt Umsetzung.
00:53:56: Praktische.
00:53:57: Hättest du was zum Thema authentisch leben?
00:54:01: Direkt für jetzt und heute.
00:54:04: Was könnte in der Alltagsempfehlung sein?
00:54:07: Also
00:54:10: eine Alltagsempfehlung wäre, dass man einmal klarkriegt.
00:54:18: Wie fühlt sich das im Körper an, wenn wir gegen unsere Authentizität handeln?
00:54:25: Das ist natürlich jetzt vielleicht nicht was, was sofort passieren kann.
00:54:30: Aber ich glaube schon, man kann sich einfach kurz hinsetzen wie in einer Meditation und stellt sich wirklich vor, man würde etwas machen.
00:54:39: was gar nicht so der eigenen Wahrheit entspricht.
00:54:44: So weiß ich nicht, ich könnte mir alles wirklich vorstellen.
00:54:48: Ich setze mich jetzt vorne in meinen Yoga-Kurs und rede über folgendes Thema und dann merke ich schon innerlich so urut.
00:54:55: Es wird so ein bisschen eng in der Brust oder als würden wir die Nägel hochgehen.
00:55:02: Ich glaube, wenn man so Es gibt im Körper so Indizien, wie fühle ich mich eigentlich, wie fühlt sich Intuition an, wie fühlt sich Wahrheit an.
00:55:10: Und wenn man das gut lernen kann zu Orten, dann kommt man damit schon mal ganz gut weiter.
00:55:17: Also einfach mal vorstellen, wie fühle ich mich, wenn ich so was machen würde und das Gefühl einmal abspeichern, vielleicht kurz aufschreiben, dass man das abgreifen kann.
00:55:30: Man so ein bisschen schneller.
00:55:31: Ja,
00:55:32: das ist super.
00:55:33: Ich glaube, das kennt auch wirklich jeder und jeder.
00:55:36: Das macht so in einem wirklich, also man spürt es deutlich, wenn man gegen die eigene Wahrheit handelt, so gerade, glaube ich, mit Yoga-Praxis.
00:55:45: Bei großen Sachen,
00:55:47: ja, bei kleinen, gut, da könnten wir jetzt schon wieder weiter reden, bei kleinen Sachen, wenn es dann wieder überlacht wird von dem Bild, was man von sich hat, was die anderen von einem haben und so kann man schon recht lange...
00:55:59: Das stimmt.
00:56:00: Weiter machen.
00:56:01: Das stimmt.
00:56:02: Ja, das stimmt.
00:56:03: Das zeigt sich nicht sofort, ne?
00:56:04: Das stimmt.
00:56:05: Aber deshalb
00:56:06: immer mal wieder reinspüren, wenn man schon nur eine Ahnung hat, dass es irgendwie nicht mehr ganz stimmig ist und den Körper hören.
00:56:14: Das sieht sich das eigentlich im Körper an.
00:56:16: Schön.
00:56:16: So mache ich das auch immer.
00:56:18: Der Körper ist so, dass... Das Ding schlechthin.
00:56:21: Der weiß dir mehr und eher und schneller.
00:56:25: Das ist schön.
00:56:27: Und ich habe auch noch was.
00:56:28: Es fällt mir jetzt gerade ein.
00:56:29: Eine Freundin von mir sagt das immer.
00:56:34: keine heiligen Kühe.
00:56:37: Also im Sinne von ein mutiges Hinschauen, es darf in großer Schönheit wirklich alles auch mal auf den Prüfstand, ob das denn noch zu einem passt.
00:56:47: Also da wirklich
00:56:50: eine
00:56:50: heiligen Kühe, es darf alles mal geguckt werden.
00:56:53: Es ist tatsächlich Nichts in Stein gemeißelt und wenn es irgendwie vor zwanzig Jahren der Super ist, glaubt, da haben wir jetzt auch gutes Material geliefert.
00:57:02: Wenn es vor zwanzig Jahren der super geilste Job war und sich jetzt aber nicht mehr so anfühlt oder auch die eigene Kraftenergie nicht reicht, um auf dem Level da weiterzugehen und so weiter.
00:57:13: Also als ein Beispiel oder auch, ja, ich glaube auch wirklich auch immer wieder gut hinzugucken.
00:57:21: Und da keine heiligen Kühe stehen, so lassen wir uns da irgendwie.
00:57:25: Auch wieder vorbeijugieren sozusagen.
00:57:27: Also mutig, mutig.
00:57:29: Und auch ja, in Schritten, die sich sicher anfühlen, vielleicht würde ich auch sagen, das hat man ja auch gut beleuchtet.
00:57:36: Das muss nicht... Und neugierig
00:57:37: ist das auch nicht voll.
00:57:38: Ja, ja.
00:57:40: Wo... Schön, ja.
00:57:42: In so innerer Abenteuer mit neugierig Betracht nicht anders, macht es auch viel leichter wie so ein... Ja, ein bisschen verspielt.
00:57:51: Ja, super schön.
00:57:52: Und du hast auch so schön noch mal gesagt, auch bei einer Stelle, man hat immer auch die Wahl.
00:57:59: Es ist auch nicht alles schön und man muss es auch nicht schön reden, aber man kann die Dinge einfach immer auch negativ oder positiv betrachten.
00:58:05: Also das ist auch der Blickwinkel auf Veränderung wieder oder auch auf Dinge, die einfach auch einem im Leben begegnen, die man gar nicht beeinflussen kann, dass man das vielleicht auch wirklich in so immer wieder guckt, wie kann man es positiv auch für sich nutzen oder verwandeln, ohne, wie gesagt, da jetzt von irgendwie alles ist toll und alles ist gut und so weiter in so ein Ding da reinzugehen.
00:58:29: Das meine ich damit überhaupt nicht.
00:58:31: Genau, das wäre vielleicht auch noch was.
00:58:35: Schön.
00:58:36: Und Akzeptanz oder Nicole, das packen wir noch ran.
00:58:41: Akzeptanz.
00:58:42: In guten Maße, das haben wir, glaube ich, auch gut gesagt.
00:58:45: Das haben wir auch gut gemacht.
00:58:48: Dass das wirklich mit sich selber irgendwie immer so eine liebevolle Akzeptanz braucht, dass man so eine Fehlerfreundlichkeit vielleicht auch gegenüber sich selber entwickelt.
00:58:58: Darauf die Dinge dürfen im Prozess sein.
00:59:01: Man weiß einfach nicht immer gleich am Anfang.
00:59:03: Das funktioniert, glaube ich, bei niemandem.
00:59:05: Also ich kenne es auf jeden Fall nicht.
00:59:08: Nee,
00:59:08: ich kann es auch nicht.
00:59:10: Es darf sich entwickeln und es braucht es auch.
00:59:14: Und vielleicht auch ist das da auch drin, schon, das finde ich auch immer noch mal schön, so was sinnstiftendes.
00:59:20: Also für sich wirklich rauszufinden, auch das darf sich ja verändern, aber was ist wirklich das, was meinem Leben so eine Sinnhaftigkeit gibt?
00:59:30: dass wir wirklich, ob man es jetzt Dharma nennt oder so, also, dass wirklich wir vielleicht auch eine Bewusstheit damit haben, was ist für uns Sinnstiften, weil ich glaube, dass da auch eine unglaubliche Lebendigkeit, Energie und Freude drin steckt, so für das eigene Leben, wo man dann auch andere mitreißen kann, weil wir ja wirklich auch nicht hier so irgendwie der Nabel der Welt sind, sondern uns einbetten in Gesellschaft und in eine Welt.
01:00:00: Ich glaube, dass das auch was finde ich, wenn wir über Authentizität sprechen, dass dem immer auch Stück für Stück, so ein Stück weit.
01:00:11: feiner auf den Spur zu kommen sozusagen.
01:00:15: Wo dieses sitzt für einen?
01:00:17: Ich glaube, da sind wir beide sehr gesegnet mit diesem frühen Yoga-Statt im Leben.
01:00:22: So fühl ich es auf jeden Fall.
01:00:24: Das kann sehr sinnstiftend sein, Yoga zu unterrichten.
01:00:28: Absolut, absolut.
01:00:29: Und gleichzeitig muss es nicht immer das eigene.
01:00:33: Darüber sein.
01:00:35: Aber es wird wahrscheinlich jeden dabei unterstützen, diese Sinnhaftigkeit zu finden.
01:00:41: Und ich glaube, manche vertun sich dann und denken, oh, Yoga ist es, das ist das, was ich machen will.
01:00:48: Dabei ist im Yoga passiert halt diese Verbindung zu sich selbst.
01:00:52: Und über diese Verbindung können wir dann das finden, was wir machen wollen.
01:00:58: Es muss nicht immer der Yoga-Weg als Hauptjob oder oder sein.
01:01:03: Das ist echt noch mal wichtig.
01:01:04: Ist auch, glaube ich, das vielleicht auch noch mal ein schönes neues Thema.
01:01:08: Traumjob, Yoga-Lehrer.
01:01:10: Kann man auch noch mal anleuchten.
01:01:12: Wir sind auch Unternehmer
01:01:14: mit Tausend Themen beschäftigt.
01:01:14: Alle, die gerne abend und am Wochenende unterrichten.
01:01:22: Vielleicht geht im Schultermin der Kinder ein Problem haben.
01:01:25: Also für die Leute ist es total süß.
01:01:28: Ganz wundervoll.
01:01:30: Nein, das ist eine total schöne Aufgabe.
01:01:33: Wie gesagt, wirklich.
01:01:34: Aber meines Erachtens nach, alle, die ich kenne, die erfolgreich sind, es braucht ein wahnsinniges Commitment.
01:01:42: Also das ist keine Berufung, kein Job, wo ... einem das irgendwie zufällt.
01:01:49: und die Leute, die ich kenne, die jetzt in Deutschland irgendwie einen Namen haben, die erfolgreich sind, die haben sich das alle mehr als verdient.
01:01:59: Und das ist vielleicht wirklich nochmal wichtig, auch für die Außenperspektive, dass da ganz viel Idealismus, ganz viel Hingabe und auch ganz viel Fleiß.
01:02:14: Dazu gehört, dass vielleicht nach außen so mühelos und leicht oft erscheint, ist doch oft sehr, sehr...
01:02:21: Sport of the game sozusagen.
01:02:24: Ja, das ist ja nochmal das Herausforderde.
01:02:26: You walk the talk, also diesen Weg auch gehen als Yoga-Lehrerin.
01:02:32: Das heißt, du kannst sowieso nichts langfristig gut verkaufen in diesem Job, was du nicht lebst.
01:02:41: dann uns auch noch mal manchmal unter die Ruck.
01:02:44: Ja, ja, schon auch.
01:02:46: Klar, da ist auch wieder das Thema Authentizität ganz groß drin.
01:02:50: Genau, einfach mal zu sagen, ich habe mir fast gar keine Zeit auf die Mathe zu gehen.
01:02:57: Das bekommt kaum Yoga-Lehrer über die Litten.
01:03:00: Aber ist sie wahr?
01:03:02: Ja, das kennen, glaube ich, sehr, sehr viele.
01:03:04: Wenn sie anfangen zu unterrichten sogar schon, dann kürzt sich die eigene Praxis weg.
01:03:08: Das ist der Klassiker.
01:03:10: Ich warne immer davor.
01:03:13: Also ja, ich sehe das mittlerweile so, vielleicht ist das das als Abschluss noch was, worüber sich dann die Meinungen, worüber die Meinungen dann auseinandergehen können.
01:03:25: Also ich sage auch oft zu meinen Lehrerinnen oder Mitarbeiterinnen, wenn ich, da sind viele mit mehreren Kindern, der man auch im Hauptjob oder auch allein erzieht oder was auch immer, sind ja nicht alle Mütter, aber auf jeden Fall vom Leben ordentlich gefordert und die dann irgendwann sagen, es schafft das gar nicht mehr jetzt noch so früh aufzustehen, zum praktizieren und abends bin ich zu müde und tagsüber das.
01:03:47: Dann sag ich, du weißt du was, wenn du Unterricht, selbst wenn du nicht mitmachst, weil wir unterrichten in Köln so, dass wir selber gar nicht mit assistieren.
01:03:57: Schön, ja.
01:03:57: Ich sag
01:03:57: immer, das ist deine Praxis.
01:04:00: Also, wenn das kein Karma-Yoga ist,
01:04:03: dann war das ein schöner Punkt.
01:04:05: Ja, das stimmt.
01:04:06: Guck mal, wenn wir unterrichten, ich fühle mich danach eigentlich mindestens genauso angebunden und genauso gut wie wenn ich ... selber praktizieren.
01:04:17: Es kommt auch gut in die Meditation, wenn ich die Anleite so, wenn ich assistiere oder wenn man auch erklärt und man lebt die Asserner auch mit im Geist und so.
01:04:29: Das ist ja nicht, als wenn das keine Praxis ist.
01:04:32: Und ich finde, da darf man auch wiederum ein bisschen großzügiger zu sich sein, weil die Idee, dass wir alle um fünf Uhr morgens aufstehen, vor unsere Kinder wachsen.
01:04:43: und dann schon neunzig Minuten praktizieren.
01:04:46: Ja, das ist auch für fast alle außerwahrscheinlich ein paar Astanga Joginis und Jogis absolut.
01:04:55: Und auch unrealistische Phasen
01:04:57: abhängig.
01:04:58: Da habe ich das gelebt und ich glaube, es wird auch wieder kommen.
01:05:01: Aber im Moment ist es nicht die Lebensgabe.
01:05:03: Ja, das ist auch schön.
01:05:06: Schön,
01:05:06: dass du sagst.
01:05:07: Ich glaube auch schön, dass du sagst, dass Unterrichten ist noch meine ganz andere Art auch von verbunden sein, angedockt sein.
01:05:14: in der Energie sein, für andere auch da sein.
01:05:19: Das hat wirklich auch eine ganz eigene Qualität, finde ich.
01:05:23: Und immer zu gucken, finde ich, dass man den Anschluss nicht verliert und natürlich andockt in einer Form, aber nicht immer mit diesen jeden Tag eine Stunde oder jeden Tag neunzig Minuten oder so.
01:05:33: Das ist utopisch.
01:05:34: Also wenn man sich das als Ziel nimmt, das finde ich auch völlig demotivierend, glaube ich.
01:05:38: Also auch diese Fünf-Ort-Reißig-Aufstehen-Nummer wäre für mich auch hochgradig demotiviert.
01:05:44: Ja, es gab Lebensphasen.
01:05:45: Wie gesagt, da habe ich das gemacht.
01:05:46: Und es gibt es auch immer noch in kurzen Phasen.
01:05:51: Wenn ich ein Retreat unterrichte, dann stehe ich auch so früh auf und mache meine Praxis morgen.
01:05:55: Ja,
01:05:56: aber das ist schön.
01:05:56: Das ist was anderes.
01:05:57: Und
01:05:57: das ist dann total schön.
01:06:00: Aber es muss halt passen.
01:06:02: Genau.
01:06:02: Und auch ganz wichtig noch zu sagen, wenn ihr Lust habt, Nicole etwas intensiver kennenzulernen oder euch nochmal näher begleiten zu lassen, sagt du gerne, Nicole, du hast glaube ich was Gutes über ein Gebot.
01:06:15: Ich habe einiges im Angebot.
01:06:17: Ich habe ein neues Buch geschrieben, das verbindet Yoga und Persönlichkeitsarbeit, das nennt sich Mi-Yoga, Manifestation durch Yoga.
01:06:25: Da gibt es ein ganzes Kapitel zum Thema Authentizität und auch die Übung zum authentischen Code, den ich erklärt habe.
01:06:35: Mit dem gleichen Titel gebe ich auch einen Retreat im nächsten Jahr und also im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
01:06:53: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im im Bayerischen Wald.
01:06:55: Und das Schöne da ist, da kann man sowohl
01:06:56: mit dem Camper hin als auch sich ein schickes Zimmer buchen.
01:06:58: Also das ist wirklich so für alle Budgets erwähnbar.
01:06:59: Und für alle yogischen Bedürfnisse.
01:06:59: Da können wir doch noch mal schön eindocken.
01:07:00: Ja, genau.
01:07:01: Und last but not least habe ich einen Programm aufgenommen.
01:07:03: Das wird es bald online zu kaufen geben.
01:07:05: Das ist jetzt so in den Endschügen.
01:07:07: Das nennt sich Eva.
01:07:09: Expansion, Worth, Authenticity, da ist es wieder, also geht es um Ausdehnung, um Authentizität und um Selbstwert.
01:07:18: Und das sind dann zu jedem Thema, gibt es eine Yoga-Sadhana, eine Praxis und Meditation, kleine Journal prompts, also es ist wirklich dazu da, so wie wir eben besprochen haben.
01:07:30: diese Yoga-Praxis nochmal auf ein anderes Level zu bringen, nicht, was die Intensität der Haltung oder so angeht, sondern einfach, was die Themen selbst erkennt und Wachstum angeht.
01:07:42: Genau, und das ist dann über meine Webseite, NicoleBongatz.de zu kaufen.
01:07:47: Schön, ja super, das klingt ganz wunderbar.
01:07:51: Das ist schön.
01:07:52: Genau, danke.
01:07:52: Und auch wenn ihr Lust habt, genau, ihr kennt mich auch so unser Angebot oder meine Angebote gibt es auf www.maiisha-jena.de auch mit dem Studio in jener Ausbildungen auch hier in Präsenz.
01:08:07: Trotz hundert, dreihundert Stunden Retriez in Portugal, Indien nächstes Jahr wieder.
01:08:13: Das hat irgendwie so beides das Herz und auch ein Online-Angebot für eine regelmäßige, tatsächlich auch in den Alltag passende kleine Praxis mit so zehn bis dreißig Minuten Slots, weil das einfach realistisch ist, wenn wir wieder auch hier schön andocken an das, was wir gut besprochen
01:08:28: haben.
01:08:29: Also, danke dir, wie verrückt, Nicole.
01:08:31: Es war mir eine große Freude.
01:08:32: Danke mir, das verdrückt den
01:08:34: Spaß.
01:08:34: Schön.
01:08:36: Danke.
01:08:36: Ja, und es ist auch immer schön.
01:08:38: Also, wenn ihr Lust habt, wir sind hier wirklich unter uns hoffen, wir geben was Dienliches raus.
01:08:43: Wir leben sehr von Kommentaren, Feedback, Anmerkungen oder auch Themenvorschlägen.
01:08:49: Wenn ihr was habt oder ja, wie auch immer, lasst es gerne uns wissen oder auch, wenn es euch gefallen hat, gerne auch.
01:08:56: Ja, lasst eine Kommentarbewertung da.
01:08:58: Also das ist immer ganz schön.
01:08:59: Dann haben wir so ein Feedback, weil wir sind hier so zu zweit und geben das in den freien Raum raus.
01:09:05: Also her damit.
01:09:07: Genau.
01:09:07: Ja, super.
01:09:09: Nicole, danke von Herzen.
01:09:11: Alles Gute.
01:09:12: Ja auch, Katharina.
01:09:14: Danke.
01:09:14: Und bis ganz bald.
01:09:15: Und danke euch fürs Reinhören.
01:09:19: Bis zum nächsten
01:09:19: Mal.
01:09:21: Omniz Alltag.
01:09:22: Yoga jenseits der Klischees.
01:09:24: Mit Tiefgründigkeit zu dem, was du brauchst.
01:09:28: Von und mit Katharina Bock.
01:09:30: Deine neue Yoga-Routine für die Ohren.
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