Chakren verstehen zwischen Wissenschaft, Yoga und Leben - mit Timo Wahl
Shownotes
Sind Chakren nur esoterische Kreise – oder steckt mehr dahinter? In dieser Folge sprechen Katherina Bock und Timo Wahl über das alte Modell der sieben Chakren und was es heute noch mit uns zu tun hat. Dabei verbinden sie Yoga-Praxis, Psychologie und moderne Physik – und zeigen, wie sich uralte Erfahrungslehren mit neuem Wissen und Alltagsbewusstsein verknüpfen lassen.
Von Erdung und Urvertrauen bis zur Verbindung mit dem großen Ganzen geht es um innere Stabilität, Selbstwahrnehmung, Emotionen und den achtsamen Umgang mit sich selbst. Statt esoterischer Floskeln gibt’s ehrliche Reflexion, Humor und praktische Impulse für mehr Energie im Alltag.
Transkript anzeigen
00:00:00: Weg von Yoga-Klischees, aufgesetzten Glitzerkram und Pseudospiritualität.
00:00:06: Hin zu innerem Wachstum, Balance und Tiefgang.
00:00:09: In... Liebevoll und alltagstauglich wirft Katharina einen Blick auf wertvolle Themen aus der Welt des Yoga.
00:00:20: Balance, mentale Kraft und Lebensfreude.
00:00:23: Bist du bereit für Yoga mitten im Leben?
00:00:26: Herzlich willkommen zu einem neuen Podcast.
00:00:29: Und herzlich willkommen an dich, Katharina Bock.
00:00:32: Und wie immer, wie immer, kann man schon sagen, hat ja schon eine eigene Historie und Tradition.
00:00:38: Bin ich bei dir im Podcast und du bist bei mir im Podcast.
00:00:42: Ich freue mich.
00:00:43: Genau.
00:00:44: Ja, ich freue mich auch sehr.
00:00:46: Wir hatten am letzten Mal...
00:00:47: Oh, Timo, genau.
00:00:48: Ja, genau.
00:00:48: Dankeschön.
00:00:50: Wir hatten am letzten Mal ein schönes Thema und wir haben ja gesagt, wir unterhalten uns mal über was so ganz Jogisches.
00:00:56: Und versuchen so eine ganzheitliche, auch moderne und gleichzeitig vielleicht auch ein bisschen traditionelle Sicht auf dieses Thema zu werfen.
00:01:04: Und das Thema ist Chakran.
00:01:06: Und Chakran ist ja, was ich glaube, alle, die gerade zuhören, kennen das.
00:01:09: Und ich könnte mir vorstellen, dass der eine oder andere jetzt schon sagt, okay, ich mache jetzt aus.
00:01:15: Bleibt mal dran, weil ich glaube, dass man das Thema ganz gut übersetzen kann, ohne dass es so überisotärisch anmutten mag.
00:01:23: und vielleicht beleuchten, dass man ein bisschen von verschiedenen Seiten.
00:01:27: Ich würde gerne mal mit einer Frage an dich starten, Katharina, weil ich weiß nicht, ich weiß, wie es mir damals ging.
00:01:34: Ich war als ich das erste Mal mit diesem System in Verbindung kam, um ganz ehrlich zu sein, habe ich gesagt, das ist schon so ein bisschen esoterisch.
00:01:41: Das habe ich eher so ein bisschen weggeschoben.
00:01:43: Wie ging es dir denn?
00:01:44: Darf ich dich mal fragen?
00:01:45: Mir ging es tatsächlich ganz anders.
00:01:47: Ich war ein bisschen schockverliebt in dieses bunte, fast so ein bisschen, wie du sagst.
00:01:53: Erst mal esoterisch oberflächlich anmutende System, wo aber eigentlich ja alle Lebensthemen drin stecken.
00:02:00: Es sind voll verrückt.
00:02:03: großartige Landkarte, psychologisch, körperlich, energetisch.
00:02:08: Also ja, ich mochte das tatsächlich gleich sehr.
00:02:11: Ich glaube, das kommt auch sehr an auf die Lesarten.
00:02:13: Ich fand es am Anfang auch ein bisschen esoterisch.
00:02:16: Aber ich habe so lieben gelernt über die Zeit, weil es einfach so kostbare Zugänge hat auf allen Ebenen der Kurschas.
00:02:24: Und das freu ich mich auch heute mit dir gemeinsam da.
00:02:28: drüber zu sprechen und drauf zu gucken.
00:02:30: Also das bietet ein unglaubliches Potenzial, das entpuppte sich erst so nach und nach auch für mich.
00:02:36: Aber ja, also ich hatte gleich eine Liebe.
00:02:38: Ich mag tatsächlich auch manchmal diese bunten, indischen, lebensnahen Modelle.
00:02:42: Die gefallen mir durchaus zwischendrin auch mal ganz gut.
00:02:46: Aber es rutscht oft in der Esoterik.
00:02:48: Das würde ich auf jeden Fall auch sagen, ja.
00:02:51: Ich glaube, dann hast du vielleicht einen besseren Start gehabt.
00:02:54: Oder vielleicht liegt es auch daran, dass du Frau bist.
00:02:56: Also ich meine das jetzt wirklich ganz ernst.
00:02:57: Ich erlebe uns Männer schon manchmal als eher so ein bisschen, ich muss die Dinge erstmal verstehen, bevor ich die an mich ran lasse.
00:03:04: Da haben wir schon vielleicht so ein Filter oder wollen nicht irgendwie zu weich wirken, irgendwie unten drunter.
00:03:09: Aber ich hatte einen Zugang, der mir persönlich damals einfach zu platt und zu oberflächlich war.
00:03:15: Gleichzeitig aber zu einengend.
00:03:16: Es ist vielleicht eher das einengende, zu sagen, oh, das ist dein Wurzelschakra und da sitzt ein Urvertrauen.
00:03:23: Und dann hast du da den nächsten bunten Ball, der sich dreht, in dir da sitzt.
00:03:28: Das ist dein Sexualchakra.
00:03:30: Und dann sind es so Dinge, da steige ich aus.
00:03:32: Plakativ ist schön und Modelle müssen sein.
00:03:34: Deshalb möchte ich auch Werbung heute für dieses Modell mit dir gemeinsam machen, weil das ist ja toll.
00:03:39: Das würde ich auch gerne.
00:03:40: Und du hast eben gesagt, es hängt so ein bisschen von der Lesart ab.
00:03:43: Und ich glaube genau, das ist es.
00:03:45: Also man kann es sehr platt runter reduzieren auf... Entschuldigung, so ein Bilo-Modell, ja, so wie diese ganzen Persönlichkeitsmodelle.
00:03:53: Ah, ich bin so ein Typ, dann bin ich auch so.
00:03:56: Das engt uns ja eher ein.
00:03:57: Das limitiert uns ja in unserer Freiheit.
00:03:59: Oder man kann es ein bisschen weiterlesen.
00:04:01: Und das würde ich heute gerne mal mit dir machen.
00:04:03: Wo wir mit starten.
00:04:05: Wir könnten vielleicht nochmal für alle, die das nicht wissen, nochmal eine kurze kleine Definition machen für Chakra.
00:04:12: Bitte, ich gebe super gerne das Wort an dich.
00:04:14: Also Chakra, Chakra heißt Übersetzt Rat.
00:04:18: oder Kreis und das kommt wirklich von der Bewegung auch.
00:04:22: Die Schaklen sind im Endeffekt unsere Energiezentren oder Organe des Energiekörpers, wenn man das vielleicht so nennen möchte oder wirklich Verdichtungen einfach auch von ganz vielen Nerven.
00:04:33: Also die sind auch im grobstofflichen Körper ja gut nachweisbar und sind erst mal verordert auf der Ebene des Energiekörpers.
00:04:43: Wirken aber von da aus wirklich auf alle Ebenen der Koschas.
00:04:46: Das ist das Schöne auf den Körper.
00:04:49: auf unsere Psyche, also Gedanken, Gefühle, da ist alles drin, wirklich also alle Lebensthemen stecken da drin.
00:04:57: Aber im engsten Sinne bedeutet es Rat eben wirklich über diese Energie, die fließen soll und wirklich auch, wenn man das gut spüren kann, die Kreis.
00:05:06: Genau, falls ihr das schon gespürt habt.
00:05:09: Das Kreis oder macht irgendwelche anderen Bewegungen, wenn man das fein im Spüren hat, kann man das wirklich auch gut wahrnehmen.
00:05:15: Also man muss ja vielleicht so eins vorweggeschicken für alle, die jetzt natürlich auch skeptisch daran gehen.
00:05:21: All diese Modelle sind ja entstanden vor wirklich vielen Jahrhunderten im tantrischen Bereich.
00:05:28: In einer Zeit, wo man natürlich genau, wie man das heute macht, versucht, Dinge modellhaft darzustellen.
00:05:34: Also wenn ich ein Modell für etwas habe, ein Erklärungsmodell, dann kann ich das immer im Kopf besser einordnen, dann kann ich damit besser spielen und arbeiten, kann ich es anwenden, kann Dinge verstehen.
00:05:42: Dafür ist der Modell erst mal da.
00:05:45: Ich denke mal als Borscher-Atomodell, das ist auch wiederlegt und trotzdem hilft uns in der Schule zu verstehen, wie das funktioniert.
00:05:51: Jetzt muss man bei eins sagen, dass natürlich diese Modelle der damaligen Zeit eine andere Grundlage hatten als die heutige.
00:05:58: Also wenn man sich anschaut, wie diese Kultur damals war, dann war die sehr gutes fürchtig und hat... keine Leichnamen setziert.
00:06:08: Also das war Plasphemie.
00:06:09: Deshalb hat man nie Menschen geöffnet.
00:06:12: Und das muss man, wenn man über Schakrin redet, finde ich, oder über Nadis, dieses ganze feinstoffiche System, immer dazusagen, weil sonst ergibt es ja keinen Sinn.
00:06:21: Also wenn ich mir jetzt vorstelle, ein Modell basiert auf eigener Erfahrung und auf dem Abgleich dieser Erfahrung mit den Erfahrungen anderer.
00:06:31: Und irgendwann sind es genügend, die sagen, ja, du, bei mir ist es genauso.
00:06:34: Irgendwann habe ich eine ganze Gruppe und alle sagen, ja, das ist sehr ähnlich.
00:06:37: Dann bietet es ja eine tolle Grundlage für so ein Modell.
00:06:40: Aber natürlich ist dieses Modell begrenzt in seiner, ich möchte mal sagen, wissenschaftlichen Tragfähigkeit oder Validierbarkeit.
00:06:47: Wenn man jetzt den Anspruch hat, es müsse auch der modernen Forschungstiefe irgendwie entsprechen, weil das kann es nicht.
00:06:54: Deshalb möchte ich eine Lanze brechen für die Menschen damals und das so ein bisschen von der Seite nochmal auf.
00:06:59: Zäunen, damit da nicht immer diese komischen ... Also, diese Schakren sind ja eigentlich unendlich viele, aber wir sprechen heute von sieben Hauptschakren.
00:07:10: Es gibt ganz viele Schriften.
00:07:11: Es gibt zum Beispiel eine alte Schrift, die heißt Chakra nirupana.
00:07:14: Chat ist das Wort für sechs.
00:07:15: Chakra und nir, das ohne Nirupana ist Form.
00:07:18: Also sechs Räder ohne Form.
00:07:20: Da ging es um sechs Räder.
00:07:22: Also man hat einfach sich da nie festgelegt.
00:07:24: Es gibt auch zwölf oder vier.
00:07:26: Also ganz egal, wo auch immer man was spürt.
00:07:28: Aber das, was Menschen gespürt haben, das wurde dann halt jetzt aktuell auf sieben Schakren festgelegt entlängst einer Linie.
00:07:36: Und diese Linie, das ist sozusagen der Hauptmeridian in uns, der dieses Schakren energetisch verbindet, könnte jetzt, könnte, ich sage könnte, ich weiß es nicht, vor vielen, vielen Jahrhunderten, als diesem Modell entstand, natürlich einfach der Wirbelsäule einsprechen.
00:07:51: Das ist das Logische.
00:07:52: Und wir wissen ja auch, ein längstes Rückenmark funkt unsere ganze innere Verschalterreihe hin und her.
00:07:58: Weil ich sehe oben, dass der Kopf, dann kommt die Wirbelsäule.
00:08:01: Und wenn ich den Körper nicht aufmache, dann verstehe ich nicht, dass der Atem nicht, auch durch die Wirbelsäule geht.
00:08:07: Und der Magen liegt auf Höhe der Wirbelsäule und unten ist ein Loch und da kommt das wieder raus, was ich gegessen habe.
00:08:12: Natürlich mag das zuverleitern, da verleitet dazu zu glauben, okay, es gibt ja einen Hauptast und durch den fließt halt irgendwie alles durch.
00:08:20: Und weil durch den alles durchfließt und wir aber auch die Erfahrung machen, na ja, wir essen durch den Mund, wir essen durch die Nase und wenn wir durch den Mund essen müssen wir gleichzeitig die Nase ab und sonst funktioniert das nicht, sonst aspirieren wir Nahrung an und haben wir diese zwei Nasengänge entstehen logischerweise auch die Ideen, dass diese beiden Nasengänge parallel zu diesem Längskanal darunter ziehen.
00:08:40: Also ich möchte nur so ein bisschen eine Lanze brechen für all die, die sagen, ist doch Quatsch, wir haben diese Nadis.
00:08:45: Natürlich wissen wir heute, dass das anders funktioniert.
00:08:49: Und deshalb möchte ich dafür werben, was ist die dem System zugrunde liegende empirische Erfahrung, die wir machen können und nicht die wissenschaftliche Validierbarkeit.
00:08:56: Und
00:08:57: deshalb würde ich mich heute gerne über Erfahrung unterhalten, was können wir Menschen spüren, was haben Menschen schon immer gespürt?
00:09:04: und nicht, ob das Chakragrün, Rot- oder Zürchergrün rühnt und getupft ist und nach links oder rechts dreht.
00:09:09: Aber ich glaube, sobald wir was spüren, sprechen wir auch in unserem Sprachbereich von Energie.
00:09:15: Nennen wir ja auch so.
00:09:17: Ja, ist richtig.
00:09:18: Wenn ich immer so über Schakren spreche, mache ich gerne immer diese kleine Übung.
00:09:22: Ich weiß nicht, ob ihr die kennt, Timo, du kennst die auf jeden Fall.
00:09:25: Dass man wirklich so die Hände aneinander reibt.
00:09:28: Und dann, bis es wirklich richtig heiß wird zwischen den Handflächen.
00:09:31: Und wenn man dann die Hände voneinander wegnimmt, dann spürt man das eigentlich ziemlich gut, dass da... was ist, was man nicht sehen kann, aber was tatsächlich da ist.
00:09:41: Also man kann so ein bisschen spielen, auch größer werden lassen, kleiner werden lassen, weil unser Prana, unser Lebensenergie, viel auch einfach wirklich durch die Hände fließt, was ja auch, glaube ich, auch ganz viel der Heilarbeit oder Behandlung auch über die Hände.
00:09:55: Da sind so viele Nebenschakken auch vom Herzschakker, kommen wir bestimmt nochmal dran vorbei.
00:09:59: Und im Ende vielleicht, wenn man sich das auch nicht vorstellen kann, ist es eben auch vielleicht gut verstehbar über auch Akkupunktur oder sowas, weil auch das ist in der TCM und das Meridian-System.
00:10:11: Das ist noch mal ein anderer Zugang, aber die Aussagen sind jetzt gar nicht so unterschiedlich.
00:10:17: Und dann kann man das auch verstehen, weil es passiert ja auch am Körper.
00:10:21: Aber es ist eigentlich sozusagen auf einem Meridian gedacht, der eben dann eine Zuarbeit hat für ein bestimmtes Organ oder so.
00:10:28: Das ist ja auch die gleiche Ebene.
00:10:31: der wir auch über die Wirkung von Schakrin oder die Erfahrung sprechen.
00:10:36: Ja, ich denke immer auch so an die vielen Skeptiker da draußen.
00:10:40: Deshalb würde ich gerne mal versuchen, eine Brücke zu schlagen, dass wir die letzten ins Boot holen, dass die jetzt nicht abschalten.
00:10:47: Falls die nicht schon wechseln jetzt, Timo.
00:10:49: Nein, ich glaube nicht.
00:10:51: Da hinten sehe ich noch einen, der ist gerade um die Ecke geboren,
00:10:54: dreht es gerade her.
00:10:57: Ich glaube, das Wissen ganz gut dazu verleitet.
00:11:00: dass wir unser Gefühl in den Grund bringen.
00:11:04: Also je weniger Wissen da ist, desto mehr wird Gefühl einfach zur Wahrheit.
00:11:08: Und ich glaube, je mehr wir glauben zu wissen, desto mehr sind wir vielleicht veranlasst oder fühlen uns veranlasst auf das Wissen zu vertrauen und dem anderen eher leider weniger Vertrauen entgegenzubringen.
00:11:17: Es sind ja beide Qualitäten da.
00:11:20: Und Wissen ist ja letztendlich nur der Versuch, auf einer kognitiven Ebene erfahrbares, greifbar zu machen.
00:11:26: Das muss ja auch nicht immer hundertprozentig die Realität abbilden, tut es ja gar nicht.
00:11:31: Aber wir denken immer so an Kommunikation über Nerven.
00:11:35: Rückenmark, Nerven, haben wir so, wir haben feste Körper im Kopf, spezialisierte Zellen, die irgendwas können.
00:11:42: Vor der Erfindung des Nerven, biologisch gesehen, mussten Zellen auch miteinander kommunizieren.
00:11:48: Da gab es auch noch keine Nerven.
00:11:49: Also vielleicht können wir einfach diese Informationsaustausch, der zwischen Zellen stattfindet, über den ganzen Organismus stattfindet.
00:11:57: Der hat sich ja auch biologisch weiterentwickelt.
00:11:59: Da waren das damals die Trampelpfade und dann wurde halt die Landstraße von heute am Autobahnvierspurig.
00:12:06: Aber das ist ja auch noch ein evolutionärer Prozess.
00:12:08: Bevor es ordentliche Zählen gab, mussten alle Teilchen miteinander auch irgendwie eine Wechselwirkung treten.
00:12:14: Also wenn wir mal in die Physik gucken, dann sagt ihr die moderne Teilchenphysik, dass es gar keine Teilchen gibt.
00:12:19: Also die aller, aller, aller neuesten Behauptung der Physik.
00:12:24: Gehen davon aus, dass es keinerlei Materie gibt im ganzen Universum, sondern dass alles nur energetische Bewegungen sind von Energiewählen.
00:12:33: Also es klingt total irre.
00:12:35: Aber das, was wir für festhalten, ist sozusagen eine Verdichtung von Materie.
00:12:40: Es hat die Physik, nicht ich, die Physik.
00:12:43: Und zwar nicht irgendwelche selbsternannten Heiligen, sondern wirklich namenhafter Physiker.
00:12:49: Und insofern... Ich glaube, je mehr wir da wissen, desto mehr wir in der Metaphysik vorankommen, desto krasser finde ich das manchmal wieder.
00:12:59: Wie eng dann diese alten Lehren wieder an der geglaubten physikalischen Realität sind.
00:13:04: Und insofern möchte ich immer wieder so auch mich selbst daran erinnern, weil ich ja auch jemand bin, der die Sachen gerne hinterfragt und auf dem Prüfstand stellt.
00:13:12: Aber ich möchte mich auch selbst wieder daran erinnern, dass alles miteinander in Verbindung steht.
00:13:18: Und das Raum nicht der Faktor ist, der darüber entscheidet, ob die in Verbindung stehen oder nicht.
00:13:24: Also es ist offenkundig der Physik, egal wie weit Teilchen auseinander sind, insofern sie eine, das benutzt sich das Wort energetische Verbindung, eine Art Koppelung besitzen.
00:13:37: Und das finde ich ganz irre, dass es die Physik im Moment sagt.
00:13:40: Deshalb finde ich eigentlich so retrospectiv all diese Modelle heute sogar viel nachvollziehbarer.
00:13:46: als noch vor fünfzehnundundzwanzig Jahren.
00:13:49: Schön.
00:13:50: Das ist wirklich ein verrücktes Feld, ne?
00:13:52: Dass die Metaphysik eigentlich da auch am Ende in der Spiritualität so schnell landet.
00:13:56: Und es gibt auch, der Film ist schon älter, ich weiß nicht, ob du den kennst, What The Bleep, im Sinne von What The...
00:14:01: Do we know?
00:14:02: Fuck, do we know.
00:14:03: Genau.
00:14:04: Das ist ja, der ist bestimmt schon, weiß nicht, zehn, fünfzehn Jahre oder so?
00:14:08: Ja, ja.
00:14:08: Zwanzig Jahre.
00:14:09: Und das ist ja schon immens noch mal weitergegangen, aber das ist auch, finde ich, hochspannend, dieses Feld, dass sich das so trifft, ne?
00:14:17: und eigentlich bestätigt.
00:14:19: Ich habe da immer auch wirklich eine große Hochachtung, dass so die alten Yogis da wirklich über ganz viel spüren, wirklich in tiefe, tiefe Bewusstseinsebenen vorgedrungen sind und das Modell für uns hier gegeben haben.
00:14:31: Und ich finde ja, das Schöne auch im Yoga ist, dass das ja immer auch... Das Schakrin-Modell sehe ich so, dass es eine Offenheit hat.
00:14:37: Also ohne dass es die Essenz verliert, sozusagen, oder dass man so das alte unerwürdig vielleicht behandeln würde, ist es immer offen, dass eine Weiterentwicklung passieren kann oder neue Erkenntnisse da einfließen.
00:14:49: Das ist auch eigentlich ziemlich schön.
00:14:51: Und auch, ich finde so, weiß nicht, wie du es empfindest, aber das Schakrin-Modell ist ja auch wirklich in ganz, ganz, ganz vielen Körpertherapien.
00:14:59: im weitesten Sinne ist das ja auch wirklich eine Basis und so alles, was so Richtung... Ayurveda oder indisches System geht, ist die Basis der Körperarbeit ja wirklich auch das Schakren-System.
00:15:11: Also in der tiefen, heisamen Qualität auch, wenn man sich damit auseinandersetzt.
00:15:15: Als lebenslange, freutvolle Beschäftigung damit.
00:15:19: Du hast vorhin von den Schakren bilden alle unser Lebensthemen ab.
00:15:24: Ich glaube, du hast es ausgedrückt.
00:15:25: Lass uns doch mal vielleicht damit beginnen, weil ich habe eben gesagt, das ist ja letztens eine in Modell gebrachte Erfahrungslehre.
00:15:33: Lass uns mal anschauen, wenn es diese sieben Schakren gibt oder mehr oder weniger.
00:15:38: Welche Erfahrungen geht es denn?
00:15:39: Vielleicht sollten wir so vorstellen, was es da so alles gibt.
00:15:42: Du,
00:15:44: ich?
00:15:44: Ja, mir ist es egal.
00:15:47: Also wir haben das Wurzelchakra.
00:15:49: Wir können ja in der Mitte auch switchen.
00:15:53: Unser Wurzelchakra.
00:15:55: Das ist so ungefähr zu verurten, einfach im Perineum, also zwischen den Körperöffnungen oder Beckenboden.
00:16:01: Und es gibt ganz viel Wurzelschakra entlang der Beine und in die Füße hinein.
00:16:07: Und das ist immer das, was wir im Yoga ja so gerne Erdung nennen und wieso wir auch im Westen ja so viele Standhaltungen üben.
00:16:13: Weil das ist das Zentrum, wo wir in so eine Qualität kommen von Stabilität.
00:16:20: Auch Sicherheit sind die Themen.
00:16:22: Urvertrauen sitzt da drin.
00:16:25: Heimat und Herkunft sind so psychologische Themen, die da drin sitzen auch.
00:16:30: Oder einfach auch für das eigene Überleben zu sorgen.
00:16:33: Das sind die großen Themen des Wurzelchakras.
00:16:35: Und ganz ja die Themen, glaube ich, jederzeit und auch jetzt wieder besonders.
00:16:39: Also ist zu stärken darüber auf vielen Ebenen.
00:16:42: Da kommen wir, glaube ich, gleich dazu.
00:16:44: Oder erst mal den Überblick.
00:16:46: Dann das zweite Chakra.
00:16:48: Im Unterbauch, Sexualschakra genannt, oder einfach auch so die Qualität von Lebensfreude, sich auch hingeben zu können, hat eine ganz andere Qualität.
00:16:57: Also im weitesten Sinne auch das Leben zu genießen.
00:17:00: Da geht es nicht um Überleben, auch philosophisch, sondern da geht es um das auch zu genießen und zu fühlen.
00:17:06: Und drittes Chakra ist jetzt eher im Oberbauch Manipura.
00:17:10: Das ist unsere Handlungsfähigkeit.
00:17:12: Das ist wieder eine ganz andere Energie, geht eher so ein bisschen feurig daher.
00:17:18: Das ist ganz anderer Qualität als im zweiten Chakra, wo es eher um Hingabe und im Fluss des Lebens zu sein, geht es wirklich darum, auch ins Handeln zu kommen und für sich selber einzustehen, statt wie eine Nussschale irgendwie so sich treiben zu lassen.
00:17:33: Das sind die unteren drei Schakren und die arbeiten eben ganz wichtig dem Herzchakra auch energetisch zu.
00:17:39: Und ich finde so auch die unteren Schakren haben so in der spirituellen Welt manchmal gar nicht so eine gute Publicity.
00:17:45: Da geht es ganz viel auch so um die höheren Schakren.
00:17:49: Natürlich.
00:17:51: Aber die sind auch wichtig.
00:17:52: Also das ist so unser erdige Erdlebenbasis, die auch deine Qualität geben und auch.
00:17:57: Ja, genau so wichtig sind.
00:17:59: Und die arbeiten sozusagen von unten, dem Herzschrank hat so wirklich mit dem Sitz der Mitte, der Brust, also klassisch auch da, wo jeder drauf zeigen würde, wenn er auf sich selber zeigt in allen Kulturen der Welt.
00:18:11: Das wird ja auch als Sitz der Seele benannt.
00:18:14: Das ist einfach so schön.
00:18:15: Und da ist ja wirklich unser... Mitgefühl und einfach Kontakt in alle Richtungen, also nach innen Kontakt nach außen, lieber voller Kontakt, liebevolle Qualität.
00:18:26: Genau, großes Zentrum und deswegen auch das Herzchakra ja so in der Mitte, das hat schon besondere Bedeutung und Qualität noch.
00:18:33: Genau, magst du die oberen weitermachen, Timo?
00:18:35: Ich
00:18:35: glaube, ich würde eher noch mal bei den undern anfangen.
00:18:37: Ah, gut.
00:18:39: Jeder hat ja so ein bisschen wahrscheinlich auch seinen Zugang zu zu.
00:18:42: Das unteres Chakras Mula da.
00:18:44: Also Mula ist die Wurzel, die sind Skrittbegriffe Wurzeln.
00:18:47: Dahar heißt Wohnsitz oder Bleiben oder Verweilen.
00:18:50: Es gibt heute noch eine Stadt in Afghanistan, die heißt Kandahar.
00:18:54: Kand, da kommt es dort Kandis her, Zucker, statt das Zuckers.
00:18:57: Da sieht man auch wie eng diese Sprachen miteinander verwoben sind.
00:19:01: Und wenn ich immer daran denke, wo sind die Wurzeln, Wurzeln haben was mit Sicherheit zu tun.
00:19:06: Und du hast eben schon gesagt, Sicherheit, Vertrauen.
00:19:09: Wenn ich Leute frage, wenn ich in mich hineinschaue oder wenn ich mal die Frage an Zuhörerinnen stelle, wo fühlst du denn die Abwesenheit der Sicherheit?
00:19:18: Dann wäre ich beim Thema Angst.
00:19:20: Dann sagen wir auch im deutschen Sprachgebrauch mehr, dass Herzen die Hose gerutscht.
00:19:24: Also keiner würde sagen, die Angst liegt im linken Ellenbogen.
00:19:28: Also wir haben unsere Grundbedürfnisse und damit verbundene Themen und Gefühle auch körperlich verordert.
00:19:33: Da schwingen andere Dinge mit.
00:19:35: Das ist nicht ein Ausschließlichkeitsfaktor.
00:19:37: und vielleicht nicht auch bei jedem genau gleich, aber bei mir ist die Angst zum Beispiel ganz klar entlängst der Stellen, die du auch an den Beinen genannt hast eben.
00:19:46: Also wenn ich merke, ich sehe zum Beispiel so eine, jetzt muss ich dazu sagen, ich war früher im Rettungsdienst als Zivi und ich konnte das gut sehen und habe damit nie Probleme gehabt, aber wenn ich das privat habe, läuft mir heute immer noch die Beine runter und gerade bei Leuten, die mir nahestehen.
00:20:01: Also wenn sich jetzt meine Tochter, meine Frau sonst verletzt und es sieht übel aus, Dann habe ich sofort eine Kontraktion im Beckenboden und sofort die Beinrückseite entlang, sofort und innenseiten.
00:20:12: Also das ist einfach so krass, oder dieses Gefühl zu fallen, den Hals zu verlieren, so dieses, was in die Hose rutscht.
00:20:22: Also ich glaube, es kommt ja auch nicht von ungefähr, dass wir dann dort auch diese Thematik verorten, letzten Endes, schlicht und ergreifend verorten.
00:20:32: Das können wir natürlich noch vielleicht darüber sich unterhalten.
00:20:34: Dann könnte man auch bei Osteopathen einladen.
00:20:36: Wie sieht es denn mit den Organstrukturen aus?
00:20:39: Die haben ja für den Osteopathen auch meine Verbindung zu Emotionalität.
00:20:43: Also insofern kann man das, ich glaube auch ganz gut verstehen, dass das Thema Sicherheit dort unten besetzt ist.
00:20:48: Und du stehst auf den Füßen und wir kommen später sehr gern dazu, Katharina.
00:20:53: Wie machen wir das denn im Yoga?
00:20:55: Das hat ja auch was mit Erdungsarbeit zu tun.
00:20:58: Sicherheit kann man sich ja erlebbar machen.
00:21:00: Das Zweite Schakra heißt ja im Sandskrites Svar, die Starnhandschakra, also Selbstsitz.
00:21:07: Und das Selbst, das Svar, hat so zwei verschiedene Komponenten, die ich gerne mal reingeben würde.
00:21:14: Die eine Komponente ist quasi der Buddhismus, würde sagen, der edle Kern, der Yoga, würde sagen, Zugriff auf Poscha, Atman.
00:21:24: Also das, was wir sind unter unserer identitären Decke.
00:21:28: losgelöst von Rollen und Identitären, Mechanismen.
00:21:34: Und gleichzeitig ist es aber auch das Selbst, was sich konstituiert.
00:21:37: Und dieses Selbst ist ja wandelbar.
00:21:39: Es ist einfach nicht festgeschrieben.
00:21:41: Man könnte sagen, es ist die Geschichte, die wir uns über uns selbst erzählen, die wir jeden Tag ein bisschen anders erzählen.
00:21:47: Und die sitzen da unten.
00:21:49: Und deshalb sitzen dort auch die Gefühle wie Charme, die mit identitären Dingen zu tun haben im Unterbau.
00:21:57: Und deshalb sind auch diese Elemente, die den zugeordnet sind.
00:22:00: Die Stabilität unten, Mulla da, das ist Erde.
00:22:04: Und das andere ist halt Wasser, für die Wandelbarkeit.
00:22:07: Also ich finde, auch da findet man einen schönen Vergleich, dass es überhaupt nicht Obstruß ist, sondern sehr greifbar.
00:22:14: Und bei Manipura ist es ja, finde ich auch ein schönes Wort, Mani.
00:22:18: Es gibt dieses schöne buddhistische Mantra, Om Manipartnerum.
00:22:22: Das ist der Edelstein, das Juwel, heißt übersetzt so viel wie Stadt der Juwelen.
00:22:25: Lustiger Begriff.
00:22:27: Aber ein Inbegriff dafür, dass wir alle Juwelen, alle Kostbarkeiten, also alle Ressourcen und Qualitäten in uns tragen, die es braucht für Entwicklung.
00:22:38: Und die hängen ja wiederum ganz stark davon ab, wie denke ich denn über mich selbst?
00:22:42: Also mein Selbstbild ist ja ganz aussagegebend dafür, welche Qualitäten ich in der Welt ausspiele und welche Qualitäten ich ins Leben bringe, das sind natürlich auch die, die ich besonders leicht ausspielen kann.
00:22:53: Das wären dann meine Kernkompetenzen, könnte man das später nennen, was besonders gut kann, womit ich immer Trumpfe oder vielleicht auch an einmal auf den Wecker gehe, wenn es zu viel wird.
00:23:02: Und deshalb ist natürlich dieses, du sagst das gerade Handlungsebene, Wir sehen schon, die sind ja alle total miteinander verwoben.
00:23:08: Die Sicherheit und Schabithet hat einen Einfluss auf die Persönlichkeit, auch auf die Handlungsfelder.
00:23:13: Die Persönlichkeit, also alles wirkt hoch.
00:23:17: Und dann ist für mich immer, ich sehe das, und das deckt sich so ein bisschen mit Osho.
00:23:22: Ich fand Osho hat mal was ganz Tolles gesagt.
00:23:23: Osho hat mal gesagt, in den unteren Treibschakren sind wir wie Tiere, in den oberen wie Götter und nur um Herzschakra sind wir Mensch.
00:23:31: Und du hast eben die Empathie und die liebende Güte genannt.
00:23:35: Und das ist ja wirklich etwas, für Menschen können ja das Gefühl, liebender Güte, bewusst abrufen.
00:23:43: Und wir können es künstlich erzeugen.
00:23:46: Ich weiß nicht, ob das ein
00:23:47: Hund kann,
00:23:48: aber ich weiß, dass wir es können.
00:23:50: Und insofern ist für mich das Herz Chakra, Herz heißt übrigens im Sanskredit.
00:23:56: Also Arna Hatta heißt so viel wie nicht angeschlagener Ton.
00:23:59: Man könnte so sagen wie sauber, noch nicht benannt oder nicht besetzt mit irgendwas.
00:24:04: Wie auch immer wir das übersetzen mal.
00:24:06: Für mich ist das Herzschrank immer so der Filter durch den alles von unten durchlaufen.
00:24:12: sollte damit's oben rauskommt und nicht allzu quäxig und fies wird.
00:24:18: Sehr schön gesagt.
00:24:20: Und das ist eben noch ein letzter Satz von mir, was ganz wichtig ist.
00:24:23: Du hast gesagt, alle Kulturen der Welt greifen sich, wenn sie sagen, ich bin immer an die Brust, alle.
00:24:30: Und glaube, das wahre selbst, das verorten wir alle da nicht im Kopf.
00:24:33: Das wahre selbst.
00:24:36: Der Kopf kann viel Blödsinn machen.
00:24:37: Aber das wirklich gute, liebenswerte und Liebevollen uns das jetzt da.
00:24:43: Ja, und auch was im Kontakt tritt zur Außenwelt, also auch da, das ist einfach genau dieses rausgehen.
00:24:50: Ja, ist schön.
00:24:51: Für mich ist es auch so doll im Yoga in der Praxis, so spürbar, dass die Praxis hat ja so unterschiedliche Qualitäten, ob man jetzt wirklich eine kraftvolle Standhaltungspraxis macht.
00:25:03: Also ich finde es so gerade, wie du auch gesagt hast im Deutschen, es gibt ja so viel... Tolle Sprichwörter, so irgendwie, ich bin durch den Wind oder auch die Knie schlottern oder ich kriege die Füße nicht runter, das Gefühl kenne ich auch.
00:25:16: Und dann ist es so wirklich, du stellst dich irgendwie zehn Minuten in zwei, drei Standhaltungen und es ist komplett ein anderes Gefühl und wieder auch eine andere Stabilität da oder auch gerade mit so einer Hüftpraxis.
00:25:30: Da sind wir dann wieder bei Swatistana, also alles, was so viel über die Hüften arbeiten.
00:25:37: Das ist natürlich wunderbar, um im zweiten Chakra, wie auch immer man das dann ausdrücken möchte, die Energie zu erhöhen oder da wirklich auch ins Fließen zu kommen.
00:25:47: Häufiger mal, dass wirklich auch Patrinen fließen, weil man wirklich gut lösen kann, was da so ein bisschen sitzt.
00:25:53: Psoas ist vielleicht auch noch ein Riesenthema, unser Hüftbeugart, der Muskel der Seele auch, der so viel, oder ich nenne ihn auch gerne mal so Hauptstresseinsammler Nummer eins, weil sobald wir flüchten würden, geht da die Spannung rein, evolutionär und die sitzt dann dort.
00:26:10: Also wir können darüber auch wirklich viel Stress lösen und Anspannung, was wirklich uns auch wieder dann gut.
00:26:17: mit dieser eher weichen Wasserqualität verbindet.
00:26:20: Also das ist über die Yoga-Praxis verrückt.
00:26:23: oder wenn man wirklich mal so eine richtig ordentliche Drehungspraxis gemacht hat mit ganz viel Bauchmuskulatur noch dazu oder sowas wie man sich danach fühlt oder rückbeugen.
00:26:33: über die Anahata Herztakrapraxis.
00:26:37: Das sind ja jeweils, finde ich, wenn man aus einer Yoga-Stunde rausgeht, jeweils eine dieser Qualitäten bedient hat, ist es ja ein komplett anderes Gefühl, wie man aus der Stunde rausgeht.
00:26:48: Und das finde ich schön.
00:26:50: So kann man Yoga auch wirklich einfach benutzen, zu sagen, ich fühle mich heute irgendwie wackelig und ... instabil vielleicht, also so fein ist es dann auch, dass man für die eigene Praxis oder wenn man in Kurse geht, auch das wählen kann, wählt man ja auch vielleicht unterschiedliche Arten von Praxis, je nachdem was gerade so dran ist.
00:27:11: eigentlich auch ganz viel mit unseren Schakren zu tun am Ende untergebrochen.
00:27:15: Wir gehst ja dann um mit, vielleicht lass uns dann mal bei den unteren drei, vier bleiben.
00:27:20: erstmal, vielleicht bevor wir weiter hochgehen, weil du bist ja schon so ein bisschen angeschnitten, wenn man damit arbeiten kann.
00:27:25: Du hast eben gesagt, man kann ja die Energie, wenn man das so nennen möchte, eines Schakrasserhöhen.
00:27:31: Was meinst du damit?
00:27:32: Es gibt ja diesen schönen Spruch, auch Energie folgt der Aufmerksamkeit.
00:27:39: Genau, also wenn wir, egal ob wir jetzt sozusagen hinspüren in unser Mouladara oder Swatisthana oder ob wir eine Asana-Praxis machen, die besonders dort arbeitet und auch zusätzlich natürlich mit Ansagen dahin zu spüren, dahin zu atmen oder auf Visualisation und so weiter, also kann tausend Sachen da machen.
00:28:00: Das erhöht die Energie in dem Sinne, also wir schicken dort die Aufmerksamkeit hin über den Körper oder über den Mind.
00:28:08: Und damit kommt die Energie schwerer zu sagen.
00:28:12: Also für mich fühlt sich immer an, die Energie kommt da wirklich ins Fließen.
00:28:16: Es ist immer eine ganz bestimmte Bewusstseinsqualität auch daran gebunden.
00:28:21: Und ein Fokus auch da drin im Bewusstsein.
00:28:25: Und man spürt es ja auch im Körper, dass bestimmte Bereiche dann vielleicht auch einfach warm werden, wenn die Energie beginnt, dort zu fließen.
00:28:31: Also wenn ich kalte Füße hatte, vielleicht jetzt gerade wieder ein bisschen kühler wird in der Jahreszeit.
00:28:37: Und ich mache dann eine Praxis, die eben ganz viel mit meiner Erdung, mit Muladhara arbeitet, dann wären natürlich die Füße auch warm.
00:28:45: Oder übers Herzchakra wären die Hände warm.
00:28:47: Also das kennt vielleicht auch jeder und jede.
00:28:50: Also das sind alles gute Zeichen.
00:28:51: Manchmal ist es auch ein Kribbeln in Pulsieren da oder eben wirklich fein.
00:28:55: Ich spüre wirklich auch immer dann so eine ganz feine energetische Bewegung.
00:29:00: Also das sind alles so Anzeichen, dass sich die Energie dort erhöht oder dass ich zum Beispiel auch nach einer Jogha-Erdungspraxis ganz andere Gedanken habe.
00:29:09: Zum Beispiel, wenn ich vorher, wie du auch den Schatten angesprochen hattest, also jedes Chakra hat auch so eine Schattenaspekt oder Schattenqualität, die dieses alte Modell benennt, finde ich auch hoch spannend.
00:29:20: Und wenn ich vielleicht ein bisschen ängstlich bin und mache eine Erdungspraxis, dann werde ich mich nach der Yoga-Stunde vielleicht auch weniger ängstlich fühlen oder sehr wahrscheinlich, weil es über den Körper wieder geht, über den Energiefluss, über den Atem.
00:29:33: oder auch finde ich ein schönes Beispiel dafür aus der modernen Psychologie auch, dass wenn man auch wirklich eine Aufregung hat oder eine Situation, wo man so ein bisschen ... In der Angst oder Überforderung ist, dass man ganz doll den Quadrezepts, also die Oberschenkel-Vorderseite, anspannend, dass man die Beine streckt und wirklich die Füße spürt und Pfeuste macht.
00:29:53: Ich weiß nicht, ob du das kennst, es hat auch einen Namen.
00:29:55: Also das ist letzten Endes ja auch so ein...
00:29:58: Das ist so ein bisschen wie
00:29:58: die Muskelversorgung, oder
00:30:00: meinst du?
00:30:01: Also ich sag mal, du verschießt ja die Neurotransmitter, die aus deinem Stress kommt durch die Anspannung, kannst du dann noch ein bisschen besser lösen?
00:30:08: Genau.
00:30:08: Ja, geht das meine ich, genau.
00:30:10: Und das lieb ich auch tatsächlich an dem Schakrenmodell, dass das so komplex zusammenwirkt, ob man es über die Energie benennen mag oder nicht, es funktioniert.
00:30:19: Vielleicht auch das nochmal für die Skeptiker.
00:30:22: Aber ja, ich glaube, dass viele Menschen, die fein so energetisch spüren, das auch sehr gut wahrnehmen können, einmal über den Körper, über so ein... sehr, sehr feines Spüren im Körper.
00:30:31: Das beschreibt es vielleicht auch ganz gut, wenn die Energie sich da erhöht oder ins Fließen kommt.
00:30:36: Ja, und tatsächlich manchmal blocken auch so Themen auf.
00:30:39: Also das Modell benennt das gerne als Blockaden.
00:30:42: Ich weiß nicht, wie man es in modernen sagen könnte, dass wir schon eben auch bestimmte... Also ich weiß nicht wie es dir ging aber ich finde so bestimmten hat ich das Gefühl super das ist jetzt irgendwie nicht die Baustelle Nummer eins vielleicht wo ich starten sollte das ist eigentlich schon ganz gut.
00:30:58: Und in anderen finde ich so ist es eher der auch fast ein lebenslanger Aufgabe da immer wieder gut dafür zu sorgen dass es auch in guten Balance ist sozusagen und klar aus unterschiedlichsten Aspekten liegen da Themen drin und drüber die man aber finde ich eben auch durch diese Körperarbeit Energiearbeit dann so.
00:31:17: super angehen kann.
00:31:20: Du sprichst gerade ein Thema an oder ein Wort Blockade.
00:31:23: Da habe ich mich immer super schwer mit getan und ich tue das bis zum heutigen Tag.
00:31:26: Ja, verstehe ich auch.
00:31:27: Ich finde, dass wir in der westlichen Psychologie einen Fehler machen oder lange Zeit gemacht haben, ja nicht durchgehend und nicht immer noch unbedingt in positive und negative Gefühle zu unterteilen.
00:31:40: Also wenn wir uns ein Thema von einem Chakra angucken, dann ist es ja... Die Idee, ein Lebensthema, ein Grundbedürfnis und alles ist damit verschaltet, es aufzugreifen.
00:31:51: Und wenn wir beim unteren Chakra bleiben, sind wir am Thema Sicherheit.
00:31:54: Sicherheit, Stabilität, Urvertrauen, Vertrauen ins Leben, Vertrauen in mich.
00:31:58: Das heißt, eine Qualität von Vertrauen, eine Qualität, die sich ausdrückt in Form von Ruhe, von Gelassenheit, von dem Anwesenheit von Sicherheitsgefühl, Schaftruhe.
00:32:08: Das heißt, wenn in Chakra sozusagen Fließt, wenn da alles funktioniert, dann habe ich einen guten, sinnvollen Zugriff auf Stabilität und Ruhe.
00:32:16: Das heißt, ich vertraue dem Leben aufgrund meiner gemachten Erfahrung mit dem Leben und weiß, ah, das wird schon irgendwie das Hauptmicht nicht um.
00:32:23: Gut funktioniert das Muller-Dacher-Jakra.
00:32:25: Wenn ich eine Blockade hätte, dann würde das für mich nämlich bedeuten, dass ich in dem Moment keinen Zugriff auf diese Qualität bekomme.
00:32:32: Dafür gibt es ja verschiedene Möglichkeiten.
00:32:35: Und dann muss ich aber nicht dran arbeiten, irgendwie da was aufzuknaken, weil das ist für mich, finde ich, manchmal so ein bisschen die Idee, ich muss da irgendwie was wegschieben.
00:32:44: Also bei Emotionen zum Beispiel sprechen wir von Dysfunktionalität.
00:32:47: Alle Emotionen haben Funktionen.
00:32:50: Die Angst im Übrigen auch.
00:32:52: Die Angst hat die Funktion der Warnung, dass ich aufmerksam sein muss.
00:32:57: Es gibt ein schönes chinesisches Sprichwort.
00:32:59: Mut, Mut mit M, Mut ohne Angst ist leichtsinn.
00:33:03: Also wenn ich mutig bin, ist das gut.
00:33:06: Bei Mut bedeutet, dass ich mich etwas trauer, Handlungsantrieb, kann auch mal die Wut damit zu tun haben und gleichzeitig die Anwesenheit von Angst akzeptiere, weil die Angst sagt mir, pass auf, geh nicht zur Weit.
00:33:21: Wenn die Angst weg ist, dann, also ich keinen Zugriff auf die Angst habe, weil ich da zu stark von der Wut vielleicht übermand werde, dann mache ich doofe Dinge und tue mir vielleicht weh.
00:33:33: Ist die Angst aber zu stark?
00:33:36: Dann blockiert sie mich, dann wird sie dysfunktional.
00:33:39: Also sie geht über ihre Funktion hinaus und gibt mich in so ein Freeze-Status.
00:33:44: Das heißt also, wenn das blockiert ist, wenn also meine Angst so groß ist, dass ich an meiner Sicherheit nicht rankomme.
00:33:51: Dann ist doch die Frage, wie kriege ich denn die Angst weg?
00:33:54: Und die Angst geht nicht weg, indem ich sie wegschiebe, sondern nehme ich mir die Fragestelle, wie kriege ich Zugriff auf die Ressortsicherheit?
00:34:01: Woran kann ich mich erinnern?
00:34:02: Wohin kann ich spüren?
00:34:04: Was kann ich mir vorstellen?
00:34:05: Wer kann mich helfen?
00:34:06: Wie kann ich die Situation verändern?
00:34:08: Und, und, und, und.
00:34:09: Also auf ganz vielen Ebenen.
00:34:10: Und ich glaube, wenn man das so sieht, wird es auch viel transparenter, als einfach zu sagen, du hast da eine Störung, dann Schockreis blockiert.
00:34:17: Weil das habe ich halt leider so.
00:34:18: Ich sehe deine Falten da oben, aber ich habe das halt wirklich... Ganz, ganz, ganz häufig gehört und es ist zu einfach.
00:34:27: Das ist dann so, das ist diese Typisierung, die ich vorhin meinte.
00:34:30: Ja, dann Chakra ist blockiert.
00:34:31: Ich weiß noch, ich habe mein erstes Teacher Training, was ich unterrichtet, was ich gegeben habe.
00:34:37: Da habe ich natürlich auch noch ganz, ganz unglaublich viel ausprobiert und bin auf ein Chakra-Selbsttest gestoßen.
00:34:45: Ich habe den da nicht gemacht.
00:34:48: Weil ich fand den doof.
00:34:49: Aber der hat genau das gemacht.
00:34:50: Du stellst dir irgendwie siebzehneinhalb Fragen und dann weißt er, was der für ein Typ bist, so ungefähr.
00:34:55: Und welche Chakrapper die hängt.
00:34:57: Und das ist wahrscheinlich auch der Einstieg, warum ich mich damit immer so schwer getan habe.
00:35:01: Weil das du so verleitet, dann zu sagen, ach so ist es.
00:35:05: Okay, jetzt habe ich ja alles verstanden.
00:35:06: Und das ist ja nur ein Aufhänger mal über etwas nachzudenken.
00:35:10: Das heißt, ich kann über eine physische Praxis darunter gehen.
00:35:14: Also was gibt mir Stabilität?
00:35:15: Ich mache einen Krieger.
00:35:17: Ja, und der Krieg ist einfach sauanstrengend.
00:35:20: Und jetzt sage ich dem Schüler, ist anstrengend, aber guck mal, du kannst das, deine Kraft.
00:35:24: Und das löst selbstärksame Kerlzmechanismen aus.
00:35:27: Ja, das bestätigt.
00:35:28: Oder ich mache mir einfach die Tatsache bewusst.
00:35:32: Ich habe letztens auf einer ganz anderen Ebene, ich habe einen Entwicklungsseminar gerade gegeben am Wochenende, Yoga als Weg der inneren Entwicklung.
00:35:39: Und habe die Leute halt am ersten Tag einen Baum malen lassen.
00:35:44: So richtig schön wie im Kindergarten malen einen Baum.
00:35:47: und der Baum hat Wurzeln und ein Stamm und Ästern blühten.
00:35:50: und tragt bitte an die Wurzeln ein, was hat dich alles geprägt?
00:35:53: Was gibt dir Sicherheit?
00:35:54: Wo kommst du her?
00:35:54: Was sind deine Wurzeln?
00:35:55: Und dann fangen an, Leute darüber nachzudenken, nicht mal eben, dann nimm dich mal eine halbe Stunde Zeit, dann kram die in der Kindheit, dann kram die in den Fragen, was prägt mich auch heute noch?
00:36:06: Weil so Wurzeln werden dauerhaft bestückt.
00:36:09: Also so schrackend kann man dauerhaft stärken.
00:36:12: Und dann sind die da plötzlich auch... Am gleichen Punkt.
00:36:15: Das heißt, was ich damit sagen möchte, mit einem Chakra zu arbeiten oder mit uns zu arbeiten, hat eine körperliche Komponente tun, hat eine Spürkomponente, Körperachksamkeit, hat eine Komponente, auch die von außen kommen können.
00:36:33: Musikstück, ein Geruch, eine Erinnerung, selbst ein Film.
00:36:36: Wahrscheinlich gibt mir Rambo mehr Stabilität, auch wenn der Film Banane ist, aber vielleicht macht das mehr mit der Stabilität als was anderes.
00:36:45: Oder ein guter Walt Disney Film, wo am Ende alles Gutes.
00:36:48: Aber es ist genauso die Geschichte von sich selbst abkrasen und sich halt nicht die Frage stellen, nicht die Frage stellen.
00:36:54: Was ist da alles schief gelaufen?
00:36:56: Sondern die Frage stellen.
00:36:57: Was habe ich alles an Bord?
00:36:58: Was habe ich im Leben alles Gutes erlebt?
00:37:00: Was stützt mich bis zum heutigen Tag?
00:37:04: So kann man auch in der Stunde vielleicht so eine kleine Schwenk um die Ecke für alle, die die unterrichten.
00:37:11: Ich glaube, dass die wahre Qualität im Unterricht genau dadurch zur Tage tritt, indem wir diese Körperarbeiten, diese Körperachtsamkeitsarbeit mit einer bewusster zu passenden Sprachekoppel, also dem Schüler nicht sagen, na, wackelt's schon, bist noch ein bisschen schwach auf der Brust, sondern, ja.
00:37:30: Ich mach zum Beispiel, ich mach gerne so einen dreiballigen Hund.
00:37:33: Ich mach einen Hund, dann nehm ich einen Bein hoch und lass einen eine Hand vom Boden lösen.
00:37:37: Egal wie weit, die muss er nicht ganz lösen.
00:37:39: Und wenn die Leute da lustig rumwackeln, erinnert ihr daran, dass sie halt noch lange nicht gefallen sind.
00:37:44: Und selbst wenn sie fallen, dass sie wieder aufstellen können.
00:37:47: Und zweitens sag ich immer die Frage stellen, wie oft stehst du denn auf einer Hand pro Woche?
00:37:53: So und die Antwort ist nie, aber offenkunde kannst du es.
00:37:56: also nimm wahr was du kannst auch was du dir vielleicht sonst nicht zutraust.
00:38:00: Wir können so viel machen einfach in der Praxis und können auf die Weise finde ich noch viel mehr machen als mit dieser bloßen benennung.
00:38:08: Also es ist ein ganzer Blumenstrauß.
00:38:10: Ja, total, total.
00:38:12: Genau so, ne?
00:38:13: Also so mache ich das auch.
00:38:15: Wunderschön, was du gesagt hast.
00:38:17: Das wirklich auch so ganz über stärkende Ansagen in die Yoga Praxis mit einweben und eben nicht, wie du sagst, dieses Mangel orientierte oder irgendwie... Ich weiß gar nicht, wie man es sonst nennen will.
00:38:29: Also dieses Blockkarten auch, ne?
00:38:31: Wenn dein Knie wehtut, kümmert dich mehr um dein Wurzelschakra oder so.
00:38:34: Da denke ich auch mal auf Hilfe.
00:38:37: Oder auch irgendwo ein Stein auflegen.
00:38:39: Ich finde, Steine haben wirklich eine Heilqualität, aber ob die jetzt dann alle Lebensthemen dieses Schakra mit einmal lösen, indem man die dann täglich irgendwie eine Stunde da auf einem bestimmten Stelle legt.
00:38:48: Das ist große Frage.
00:38:50: Und ich finde das schön, diese eben auch modern, wo wir beide hinwollen, dass das einfach auch diese Ressourcenorientierung Wenn man das so beguckt, aus diesem Blickwinkel, auch das Schakrinsystem, hat das halt ein unglaubliches Potenzial.
00:39:04: Also für die Yoga-Praxis, wie fürs Leben, genau wie du gesagt hast.
00:39:08: Also finde ich auch gut nochmal den Impuls für alle, die unterrichten, immer mal wieder selber auch zu gucken, weil ich finde auch als Yoga-Lehrerin, als Yoga-Lehrer gibt man ja auch immer schon... ... über Ansagen ganz viel auch raus.
00:39:22: Erst mal, das ist ein Maß an Bewusstheit.
00:39:24: Aber auch so ein bisschen so dieses Eigener, wo steht man selber in bestimmten Dingen ... ... oder wo sind vielleicht auch noch blinde Flecken.
00:39:31: Also ich bin da auch durchaus sehr respektvoll.
00:39:34: Und was dann wirklich an Ansage auch passiert.
00:39:37: Also es ist ja auch eigentlich hochgradig, wie gehe ich in dem Moment mit mir selber um, ... ... was ich bereit stelle für die Schülerinnen im Raum.
00:39:44: Also ... Ganz, ganz spannendes Thema.
00:39:47: Deswegen, da bin ich auch tausendprozentig bei dieses Blockardending und so.
00:39:50: Das wertet das richtig ab, das ist echt
00:39:52: schade.
00:39:52: Ich finde
00:39:53: auch,
00:39:53: weil es
00:39:53: so ein bisschen reduziert auf das, was nicht funktioniert.
00:39:56: Genau.
00:39:56: Oder was vermeintlich falsch ist.
00:39:58: Ja,
00:39:59: sehr.
00:39:59: Und vielleicht so an Beine.
00:40:00: nur ganz kurz, weil mir ist es echt super wichtig, weil wir denken so oft, dingern uns wer falsch.
00:40:06: Und das führt dazu, dass wir die Dinge, die wir für falsch halten, an uns ablehnen.
00:40:12: Und das nimmt uns die Möglichkeit, mit ihnen zu arbeiten.
00:40:15: weil wir da nicht mehr hingucken.
00:40:18: Und insofern ist es ganz wichtig Anzerkennen, das halt Wut, Neid, Trauer, Ekel, Freude, was auch immer, alles Bestandteile von uns sind, die auch ganz normal sind, weil wir Menschen sind.
00:40:31: Und annehmen heißt er nicht, wiederholen mich, das habe ich schon zehntausendmal gesagt, aber annehmen heißt er trotzdem nicht, dass es so gut ist, wie es ist, aber halt, dass es ist.
00:40:39: Und wenn ich anerkenne, dass die Dinge da sind, kann ich sie transferieren, indem ich neue Wegesuche, aber nicht versuche, die, die mir im Weg zu schähen steinen, wegzuschieben.
00:40:48: Das wird nicht funktionieren.
00:40:50: Dann ergiere ich einen Teil von mir.
00:40:51: Ja, das stimmt.
00:40:53: Und was vielleicht auch noch mal ein schöner Aspekt ist, was da mit so bisschen in Zusammenhang steht, ist, dass jetzt ganz, ganz spannend mit Robert Ehrenbrand auch im Podcast, weil er hat gesagt, und ich teile das auch ein bisschen, dass das auch im Yoga so ganz viel.
00:41:10: der Punkt ist, dass Wie soll ich sagen?
00:41:13: Also, dass man so sehr im zweiten Chakra ist im Sinne von, ach, das Universum wird das schon regeln und die Dinge sind so, wie sie sind und so soll es dann auch sein.
00:41:23: Und das ist so, finde ich, im Prinzip natürlich ein Teil der Wahrheit.
00:41:26: Also, es gibt Dinge, die kann ich nicht ändern, dann ist es sehr schlau in Akzeptanz zu holen.
00:41:31: Aber so dieses, dass das so ganz weich wird oder dass das so ein Common Sense ist in der Yoga-Community auch, das ist richtig schade, weil Yoga... einfach uns in ganz hohen Maße eben handlungsfähig macht, genau was du jetzt gesagt hast, uns auch Dinge anzugehen, wo wir merken, hey, das möchte ich gerne transformieren, da möchte ich mich gerne weiterentwickeln oder da merke ich so, eigentlich steht das so meinem eigentlichen Sein so ein bisschen im Weg, weil ich mich da selber da zurückhalte und begrenze, also auch, wo wir wieder ganz toll bei Ressourcen und Stärken leben sind.
00:42:03: und entfalten und entwickeln.
00:42:05: Und das braucht auch ein bisschen diese Manipura-Qualitäten, wo halt viele im Yoga dann sagen, oh, das ist das Ego, da muss man aufpassen.
00:42:14: Genau, Wünsche da drin und so weiter.
00:42:16: Da krieg ich immer ganz glimtig gesagt, die Krise, wenn ich das höre, weil alles, was wir tun, alles, alles, alles ist in der ersten Instanz immer aus dem Ego.
00:42:26: Und wir müssen schon echt, wenn wir ehrlich zu uns sind, ziemlich, ziemlich viel... Denkarbeit leisten, bis wir bei einem echt altruistischen Ansatz gelandet sind.
00:42:34: Also das ist... Ich muss da jetzt auch echt rein, aber ich muss das kommentieren, dass da komme ich gar nicht drumherum.
00:42:39: Das ist mein Ego jetzt.
00:42:40: Das ist mein Ego.
00:42:40: Hallo, hallo, mein Ego.
00:42:42: Nee, weil ich empfinde es genauso wie Oszillieren in dieser Yoga-Bubble.
00:42:46: Ich sage es mal, Yoga-Bubble.
00:42:48: Also es gibt viel mehr Leute auf der Welt, glaube ich, die Yoga machen als Leute, die auf der Yoga-Matte waren.
00:42:53: Also es gibt Menschen, die haben von dem Wort Yoga noch nie was gehört, und die machen so tiefes Yoga.
00:42:59: Aber wenn wir Yoga definieren als ein Weg der Entwicklung, ja, dann oszillieren wir leider zwischen Selbstoptimierungszwang, weil das hat mit Yoga nichts zu tun.
00:43:11: Wir müssen nicht erst jemand werden, um jemand zu sein.
00:43:14: Das ist totaler Verzeihung, Bullshit, das ist falsch verstanden.
00:43:19: Deshalb ist es auch nur bis zum gewissen Grad aus meiner Sicht sinnvoll, sich in so einer krassen Assener Praxis zu verstricken.
00:43:25: Also ich spreche da echt das Erfahrung, ich habe Dritte sehr Stange gemacht.
00:43:29: Das ist wirklich, ich
00:43:30: habe gemerkt, ich habe
00:43:32: das neun Jahre, ich habe
00:43:33: neun Jahre
00:43:34: nur Ersternger gemacht.
00:43:37: Aber
00:43:38: ich habe wirklich gemerkt am eigenen Körper, dass das für mich überhaupt nicht zum Ziel für dich komme aus dem Sport.
00:43:44: Das heißt, ich habe da nur meinen Ehrgeiz gestehlt und habe mich eigentlich über die scheinbare Fortgeschrittenheit meiner Praxis definiert.
00:43:54: Und war, was diese Praxis anbelangt, in meinen frühen Erstanderzeiten ziemlich arrogant in dieser Hinsicht.
00:44:02: Ja, also nach dem Motto, oh, du willst mir was erzählen, ja, wo bist du denn da in deiner Praxis?
00:44:07: Jetzt übertrieben gesagt.
00:44:09: Aber das gibt schon ein gewisser Organs.
00:44:10: Und deshalb warne ich davor, also der Praxis oder der Korrektat, der vermeintlichen Korrektat, der vermeintlichen.
00:44:16: Wenn man freut daran, ist es was anderes.
00:44:18: Aber diesem Hinterherlaufen von etwas, dann die Praxis erfüllt sich übers Tun und nicht über das Erreichen an der Form.
00:44:25: Das ist Käse.
00:44:26: Das ist das eine der Selbstoptimierung.
00:44:29: Aber das andere, was du gerade sagst, ist genauso selbstbetrügerisch.
00:44:33: Nämlich... Also im Yoga gibt es den Begriff von Abhyasa.
00:44:39: Behaarlichkeit.
00:44:40: Und Patanjali schreibt selbst dem Sukranaya.
00:44:43: Das kann mal leicht mild intensiv, kann nochmal ziemlich intensiv sein.
00:44:47: Also sprich, eine gute Anstrengung oder eine gute Behaarlichkeit, die kann nochmal locker sein.
00:44:52: Also du bist nicht auf dem Holz weg, nur weil das gerade mal nicht anstrengend ist.
00:44:56: Aber das kann nochmal ganz schön anstrengend sein.
00:44:58: Und ich glaube, dass viele verwechseln Selbstakzeptanz im Sinne von akzeptieren, dass Anteile in uns sind und Akzeptanz, dass das, wie ich mich im Außen gerade ausdrücke, gut und endlich ist.
00:45:17: Also nach dem Motto, lieb mich so, weil anders gibt es mich nicht.
00:45:20: Ich nehme mich halt an.
00:45:21: Ich habe es jetzt endlich gelernt, mich anzunehmen.
00:45:23: Das ist kein Annehmen.
00:45:25: Das ist sehr leicht.
00:45:26: machen und sagen, nur ich habe einfach keinen Bock, mich anzustrecken für dich.
00:45:29: Nach Medizinflut.
00:45:31: Ich warte halt, bis derjenige oder diejenige kommt, die mich genauso sein lassen, wie ich bin.
00:45:36: Das ist kein Yoga.
00:45:37: Und deshalb ist es... finde ich das immer schwierig.
00:45:40: Natürlich müssen wir Dinge anlernen.
00:45:42: Natürlich müssen wir uns selbst Leben annehmen, verzeihen lernen, selbst mit Gefühlen entwickeln.
00:45:48: Aber das ist ja was ganz anderes als zu sagen, so bin ich halt.
00:45:53: Das hat nichts mit Selbstmitgefühl zu tun.
00:45:57: Gar nichts.
00:45:59: Und wachsen zu wollen, hat auch nichts mit Selbstoptimierungszwang zu tun.
00:46:04: Ja, absolut.
00:46:06: Ja, das ist schön.
00:46:08: Vielen Dank, das spricht mir sehr, sehr, sehr aus dem Herzen.
00:46:11: Ja, das ist komisch manchmal, weil Selbstständigen sich da einfach auch Dinge oder, du weißt immer auch nicht, gar nicht, wie es passiert.
00:46:17: Aber es gibt eine Menge dieser Mythen auch in der Yoga-Community und ich finde es auch schön, dass man da sich erlaubt, auch immer noch mal anderes drauf zu gucken.
00:46:27: Und auch, oder man sollte auch drauf gucken.
00:46:30: Ich muss auch eins sagen, ich hab das immer so erlebt.
00:46:33: Ich weiß nicht, ob das wirklich so ist.
00:46:34: Das ist meine ganz persönliche Meinung.
00:46:36: Ich hab häufig erlebt an Menschen auch an Bewegungen, dass man erst einmal in ein Extrem gehen muss, um dann in ein angenehmes Normal zurückzufinden.
00:46:48: Ich verurteile das überhaupt nicht, dass Menschen das tun.
00:46:51: Das will ich damit überhaupt nicht sagen.
00:46:53: Ich glaube, das ist notwendig.
00:46:54: Ja, ich war früher, ... ... ich war früher, ... ... habe ich angefangen, mich vegan zu ernähren.
00:47:00: Ich war damals bestimmt einer der Frühen in Frankfurt, ... ... aber ich habe bestimmt das erste Jahr, die ersten eineinhalb, ... ... vielleicht auch länger, ich weiß es nicht, ... ... das mögen mir die Leute sein, die mich aus der Daimannikzeit noch kennen ... ... und das noch erinnern, ... ... aber ich habe dann schon mit diesem Belehrungsfinger dargestanden.
00:47:15: Ja, und wollte dann alle zum Fleischlosen umkonvertieren.
00:47:19: Und damit geht man Leuten, Gelinde gesagt, mal dritten auf die Füße.
00:47:23: Und ich glaube, das bahnt sich dann irgendwann so in Normalität.
00:47:27: Und dann, wenn man das einfach nur lebt für sich, dann beginnt man vielleicht andere damit anzustecken.
00:47:34: Ja, absolut.
00:47:35: Insofern
00:47:36: muss das vielleicht auch sein.
00:47:37: Das
00:47:38: kenne ich von mir auch sehr gut.
00:47:41: Also wirklich auch null Verurteilung, Gottes Willen, irgendeine Richtung.
00:47:45: Aber ich glaube, es ist immer gut, sich immer wieder auch neu da zu begucken oder auch mal out of bubble zu gehen, um vielleicht manches immer noch mal wieder gut zu balancieren oder neu anzupassen.
00:47:57: Ich schaue gerade nebenher auf die Uhr.
00:47:59: Ich weiß auf gar keinen Fall.
00:48:01: Ich weiß, wir werden ja, dieser Podcast, der hilft ja hoffentlich auch nicht, den Anspruch da irgendwie wirklich tief einzusteigen.
00:48:08: Es soll ja vielleicht eher so ein bisschen Mut machen, sich auch damit mal zu beschäftigen oder inspirieren.
00:48:12: Aber vielleicht sollten wir zu den oberen Chakran weitergehen.
00:48:14: Die Unternehmer haben uns zumindest benannt.
00:48:17: Wir haben sie benannt.
00:48:18: Okay.
00:48:19: Fahren Sie doch mal fort, junge Frau.
00:48:21: Also es geht weiter zu Vishu Daha.
00:48:24: Das ist auch genannt als Gelkov Chakra.
00:48:28: Und... Das ist das Zentrum wirklich für Ausdruck und Kreativität.
00:48:33: Also ich finde immer schön zu sagen, dass das, was wir im Herzen gefunden haben, dass das sozusagen sich ausdrückt über, wie Schuhe da haben.
00:48:43: Das wäre ja schön.
00:48:46: Das wäre schön, genau.
00:48:47: Das wäre toll.
00:48:49: So vielleicht die philosophische Basis.
00:48:52: Und da geht es auch darum.
00:48:53: Also Thema ist auch immer genannt als Reinheit.
00:48:56: Und das bezieht sich wie so oft im... Yoga, aber nicht natürlich jetzt ausschließlich irgendwie auf eine körperliche Ebene oder sowas, sondern vor allem auch auf eine mentale Ebene.
00:49:06: Also eine Art von, wenn das ein bisschen so oldschool, yogamäßig ausdrücken will, vielleicht so eine geistige Reinheit, dass ich eben auch sehr gut sortiere und aussortiere, welche Art von Gedanken.
00:49:19: Fliege und Hege ich, also wie denke ich, und eben auch wieder, da ist ja auch Sprache so zentral, also das, was ich denke, drückt sich ja letztlich über die Sprache aus.
00:49:29: oder eine gewisse Bewusstheit oder vielleicht auch eine gewissen, auch gar nicht so wertensagen, vielleicht so eine gewaltvollere Sprache auch, die ja auch das wieder so zeigt, wie ist es gerade in mir.
00:49:44: Wie gesagt, ohne das Werten zu wollen, gibt es auch ganz unterschiedliche Kontexte manchmal.
00:49:48: Genau, also das ist so alles dieser große Bereich von Vichuda.
00:49:53: Und auch viel mit Klangarbeiten dadurch.
00:49:56: Mantra singt, das finde ich auch sehr, sehr schön.
00:49:58: Stimme.
00:49:58: Ja, also da ist eine Menge drin, also viel schichtig.
00:50:04: Also mit dem Vichuda, ich bin da so hundertprozentig bei dir.
00:50:07: Also wenn ich mir das auch angucke, passt das alles sehr gut zum buddhistischen Weg.
00:50:13: Es geht von innen nach außen, rechte Gedanken, rechte Absicht, rechte Sprache, dann kommt die rechte Tat.
00:50:19: Und damit hängt natürlich da oben alles mit unserer Art und Weise zusammen, uns zu äußern.
00:50:25: Wir sagen ja auch, ich habe einen Kloß im Hals.
00:50:27: Oder ich habe einen dicken Hals.
00:50:29: Oder in Frankfurt, ich habe eine Krawatte.
00:50:32: Ja?
00:50:32: Weiß nicht, wer das kennt.
00:50:33: Ich habe eine Krawatte, wenn man einen dicken Hals hat.
00:50:35: Oder man sagt, mir schwillt der Kamm.
00:50:38: Also das kommt ja nicht umsonst.
00:50:40: Ja?
00:50:40: Und das ist mir im Hals stecken geblieben, das Wort.
00:50:43: Also das ist halt einfach klar, wir sprechen, da wir formulieren da.
00:50:47: Deshalb muss es da ja auch einen Zugang geben.
00:50:49: Wir wissen auch alle, wir modellieren da unsere Stimme und bei der Kommunikation sind sieben Prozent inhaltsbasiert.
00:50:57: Der Rest ist Körpersprache, Mimik, Gestik, aber vor allem Klang, Duktus, Sprachfrequenz, Tonalität.
00:51:06: Also natürlich ... ist das rein auch physische Zentrum, wie wir Dinge sagen.
00:51:12: Also wenn nicht da, wo dann.
00:51:14: Aber auch alles, was aus der Sprache noch zur Tat hört.
00:51:18: Also die Arme, die dranhängen, die nennen sich ja im Sanskrit Kamendriyas, also Kamamacher.
00:51:24: Und das ist auch ganz cool, weil die halt immer mit Leben rumfuscheln.
00:51:28: Und alles, was da oben irgendwie in die Aktion geht, die merken ja auch, wenn wir angespannt sind, zack, dass die Voraus gespannt, die Schulter zu, ist alles eng.
00:51:36: Die Halswendermuskulatur macht dicht, hat auch ganz viel mit Schutz zu tun und mit Inditat in die Umsetzung kommen.
00:51:44: Und von daher ... mag ich mal ganz kurz diesen Filter, den du gerade genannt hast, von Herzen sprechen.
00:51:51: Der ist so wichtig, weil wenn es den nicht gäbe, oder auch nur kognitive Instanz mal zu überprüfen, was und wie.
00:51:56: Du hast eben so ein bisschen Richtung Marshall Rosenberg, Gewaltvolle Kommunikation, was gesagt.
00:52:01: Wir können ja auch ganz toll steuern, wie wir Dinge sagen.
00:52:05: Dann ist das, wie gesagt, gut, diesen Filter zu nutzen.
00:52:08: Und du hast eben noch was angesprochen, was ich auch gerne nochmal so nur verdeutlichen möchte, die Art und Weise, wie wir über Dinge sprechen.
00:52:16: zeigt, wie wir über sie denken.
00:52:19: Immer.
00:52:20: Die Wortwahl.
00:52:21: Die Art und Weise, wie wir über uns sprechen.
00:52:24: Oh, Mensch, ich Idiot!
00:52:25: Wie schnell das mal rausgerutscht, zeigt unsere nicht besonders kultivierte Selbstachtung.
00:52:31: Ja.
00:52:33: Und wenn die nicht besonders gut kultiviert ist, rutschen wir natürlich auch ganz schnell in den Minderwert und so was und gehen dann unsere Verteidigungsstrategien, die nach außen gerne Antriebsstrategien sind.
00:52:42: Also auch das ist ja Arbeit der Entwicklung, um besser im Außen zu können, muss ja auch Arbeit im Innen bedeuten.
00:52:52: Geht ja gar nicht anders.
00:52:53: Und es wäre das ein zwanghaftes Auflegen von, das sage ich nicht mehr, muss ja aus dem Innenkommen.
00:52:59: Ja, spannend, auch da kann man...
00:53:01: Schön, ja, sehr.
00:53:02: Ganz
00:53:03: viel, super viel.
00:53:04: Also Sprache ist unendlich wichtig, finde ich.
00:53:07: Auch gerade für so was wie Yoga, weil die Leute ja vor allem hören.
00:53:12: Die gucken uns ja nicht an die ganze Zeit.
00:53:13: Die sind bei sich und die sind ja auf unserer Art und Weise, wie wir sprechen, die Wortwahl etc.
00:53:18: wirklich angewiesen.
00:53:20: Deshalb glaube ich tut man gut daran, sich mal damit zu beschäftigen und sie die Frage zu stellen, wie adressiere ich als Lehrer-Lehrerin?
00:53:27: Adressiere ich wertschätzend?
00:53:29: Adressiere ich einladend?
00:53:31: Adressiere ich auffordernd?
00:53:33: Adressiere ich unterstützend und bejaend?
00:53:37: Oder lege ich halt den Finger in die Wunde und fragt die Leute, was sie wieder alles nicht können und wovor sie am besten noch Angst haben.
00:53:43: Also allein die nett gemeinte Floskel, davor brauchst du jetzt keine Angst zu
00:53:49: haben,
00:53:50: bringt die Angst ins Spiel, bringt die Angst ins Spiel, das Gleiche, das Thema Schmerz.
00:53:58: Schmerz ist ein fast schon verbanntes Wort innerhalb meines Unterrichts.
00:54:03: Es sei denn nicht spielbewusst damit.
00:54:06: Leid, Schmerz, Kram.
00:54:10: All diese inneren Ängste braucht einfach keinen.
00:54:11: Entschuldigung, keine.
00:54:12: Socke braucht dem Unterricht.
00:54:14: Die kann man gerade draußen lassen.
00:54:16: Dafür gibt es ganz tolle Synonyme.
00:54:19: Ja, ganz wichtig.
00:54:21: Wie siehst du denn das Chakra oben drüber?
00:54:22: Weil da gibt es ja auch ganz viele Ideen zu.
00:54:25: Ganz, ganz viele Ideen.
00:54:26: Das Stirnchakra oder drittes Auge.
00:54:30: Also das hat für mich... Ganz viel auch mit erkennen, was ich immer sehr mag.
00:54:35: Also so fühle ich es auch als so bisschen wie Fensterscheiben putzen nach innen und nach außen, um irgendwie noch ein bisschen klarer zu sehen.
00:54:44: Und ich finde, spannend ist ja diese ganz enge Entsprechung auch zur Zürbeldrüse.
00:54:48: Da gibt es ja auch wirklich eine sehr, sehr spannende Studienlage, dass das ja eigentlich die Zürbeldrüse, ich kann man vielleicht so jetzt unser Intuitivorgan benennen, die ja ganz schön unterentwickelt ist.
00:55:01: bei vielen so in unserem Kulturkreis, weil wir die einfach nicht gebrauchen oder benutzen.
00:55:07: In so einer Form.
00:55:08: Also da ist er wirklich ein Riesenfeld auch noch mal.
00:55:10: Und das ist eigentlich schon auch mit einer sehr engen Entsprechung zur Zürbeldrüse.
00:55:15: Also ich denke, wenn man so einen Kulturvölker denkt, genau, ich bin gespannt, was du gleich sagst.
00:55:20: Nein,
00:55:21: ich
00:55:22: kann dazu gar nichts sagen, gar nichts.
00:55:24: Ich kann dir nur sagen, dass mir spontan mindestens drei Ärzte einfallen, die ich jetzt wahrscheinlich am liebsten bei der Bedding-Bab auffressen würde.
00:55:34: Weil das, weil das immer so, ich merke das immer.
00:55:36: Anfang über die Zirbeltrüse zu sprechen oder über irgendwelche Sachen oder Tümus oder sowas, dann wenn die Maschee verrückt, ja, das geht nicht, das gibt es nicht.
00:55:48: Da bin ich wieder bei meinem Ausgangsländer.
00:55:50: Also Erfahrungen schlägt, wissen
00:55:52: man es man hat einfach auch.
00:55:54: Es gibt ein ganz interessantes Buch von dem Mohan, eine kurze Geschichte unserer Zeit, das hat vielleicht der, die eine oder andere Zoll mal gelesen.
00:56:02: Und da gibt es ganz am Anfang eine ganz... Irgendwo eine Passage.
00:56:05: Ich meine, es wäre bei ihm gewesen.
00:56:07: Ansonsten war so Reginald Ray, also einer von beiden.
00:56:10: Reginald Ray ist ein amerikanischer Buddhist, dem gehört oder der managt das Dharma Ocean-Institut in Colorado.
00:56:17: Da beschäftigt sich ganz viel mit somatischen Sachen.
00:56:19: Also in einem von beiden.
00:56:20: Ich meine, ich meine, er war es ja im Morgen gewesen.
00:56:22: Da war die Idee, dass die Menschen vor fünf, zwanzig, zwanzigtausend Jahren halt, die halt noch weitestgehender Wildnis waren.
00:56:30: Aufgrund genau dieses intuitiven Verhaltens dieser noch funktionierenden Intuition, bevor dieses viele Denken kam, einfach so viel mehr gefühlt haben, dass sie die Anwesenheit eines Raubtiers fühlen konnten und häufig gar nicht in dessen Nähe gehen mussten.
00:56:49: Ich meine wirklich mich, ich würde wahrscheinlich drei Meter neben der Raubkatze mich bewegen, mich in vollkommender Sicherheit wählen und würde überhaupt nicht merken, wie sich das Vieh auf mich stürzt, erst in dem Moment, wo es zubeißt.
00:57:02: Also ich glaube einfach, dass wir aufgrund der Art und Weise, wie wir halt auch für ein biologisch mit allem verstrickt sind, über so viel mehr verfügen, als wir glauben.
00:57:14: Aber das ist wie bei allem, wie bei allen unseren Fähigkeiten eine Frage des Benutzens ist.
00:57:20: Also wer nie schwimmt, der wird auch nie gut schwimmen.
00:57:23: Und wer nie läuft, der wird auch nie gut laufen.
00:57:26: Aber was auch immer wir üben, daran werden wir besser.
00:57:29: Und ich glaube, dass uns der Unglaube daran, dass diese Fähigkeiten uns innerend zur Verfügung stehen könnten, dass der so groß und weit verbreitet ist, dass wir natürlich auch nichts dafür tun, das zu entwickeln.
00:57:42: Und dann wird es kein Yogaseminar der Welt geben, wo du mal eben hingehst, atmest noch runter, danach, es funktioniert alles.
00:57:48: Also ich glaube wirklich zutiefst,
00:57:50: dass wir ...
00:57:53: Hey, Katharina, das würden wir uns sofort trademarken lassen, oder?
00:57:57: Wir würden den Reibach unseres Lebens machen.
00:58:01: Nein, also, Schatz beiseite sich.
00:58:03: Ich glaube, vielleicht hakt es auch genau daran.
00:58:07: Und deshalb glaube ich, fühlen wir uns ... entgegenwahrt von Leuten, die vielleicht darüber so ganz natürlich sprechen, weil sie vielleicht aus einer ganz anderen Erfahrungskontext kommen, uns entweder unterlegen und entwickeln dann so ein Gefühl wie Guru.
00:58:23: Also wenn ich diese Sat-Guru-Talk sehe, also ich stelle den Menschen jetzt sehr skeptisch gegenüber, muss ich dazu sagen, aber es gibt ja da wirklich Tausende von Jüngern oder wir gehen halt voll auf Ablehnung und sagen, was ist das für ein Esofozi.
00:58:37: Und ich glaube am schönsten ist, Man würde es einfach mal ein bisschen ausprobieren.
00:58:42: Aber es steht ja für unsere Intuition.
00:58:44: Und Intuition verwechseln wir im Westen häufig mit Bauchgefühl.
00:58:49: Ja, genau.
00:58:49: Bauchgefühl ist es ja nicht.
00:58:50: Das ist ja auch eine ganz andere Stelle.
00:58:52: Ganz
00:58:52: genau.
00:58:52: Das ist die Resonanz des Bauches.
00:58:54: Und wenn das gut ist, drückt es sich schon mal aus, dass wir gut in unserem Körper verordert sind.
00:58:58: Aber dass wir eine gute Körperachtsamkeit haben.
00:59:02: Aber es ist halt nicht das Bauchgefühl, sondern es ist wirklich der Anschluss an draußen.
00:59:06: Der Anschluss an das Feld.
00:59:08: irgendwie.
00:59:09: Du kriegst spontane Idee und dann nachbar zufälligerweise genau die gleiche Idee.
00:59:13: Das war Intuition.
00:59:15: Ja.
00:59:16: Oder kennst du das auch?
00:59:17: Das habe ich wirklich mit Menschen, die mir sehr nahestehen.
00:59:20: Ich weiß immer kurz bevor die mich anrufen, dass die mich anrufen.
00:59:23: Das habe ich auch mit meiner Mama zum Beispiel funktioniert.
00:59:26: Das ist sehr gut.
00:59:28: Das ist ein bisschen verrückt.
00:59:31: Aber du hast ja gesagt, die Teilchen möchten nicht im Raum zusammen sein, oder hattest du Eingangs auch so schön gesagt?
00:59:36: Nein, es gibt
00:59:37: ein ganz
00:59:37: tolles Ding.
00:59:38: Ich verstehe das.
00:59:41: Aber es gibt die Quantenverschränkungen, die erklärt das.
00:59:44: Irgendwie zumindest im luftlären Raum.
00:59:47: Also Dinge scheinen miteinander.
00:59:51: Einfach verbunden zu sein.
00:59:53: So scheint es einfach zu sein.
00:59:54: Das hat die Idee das damals schon vor zweieinhalb tausend Jahren gesagt.
00:59:58: Ja, schön.
00:59:59: Ja, schön.
01:00:00: Und ich denke auch, das ist so feine Ebenen.
01:00:03: Aber ich denke mal, dass trotzdem die meisten Zuhörenden davon eine gute Idee haben, was wir auch meinen.
01:00:09: Das kann vielleicht auch nur erfahren sein.
01:00:11: Ich denke auch manchmal, oder ich denke tatsächlich viele, viele Jahre immer mal wieder darüber nach.
01:00:15: Ich weiß immer nicht, also ganz subjektiv, ob das so schlecht zu bevorschen ist, weil es eben dann auch sagen ja auch... Patanjali und die alten Schriften sagen ja auch immer, ab diesen Ebenen ist es so schwer zu erklären, weil man es mit Worten eigentlich immer wieder in Level runterholt und damit gar nicht auszudrücken ist.
01:00:34: Wir sind jetzt über Sprache sozusagen, also nicht im Sinne von Wertung auch oder über Höhen, aber nochmal andere Ebene, wo Sprache dann eigentlich das wieder ein Stück... ... aus dieser Feinheit rausholt.
01:00:46: Das ist, denke
01:00:47: ich, so ein Aspekt.
01:00:49: Genau.
01:00:49: Ja, man holt es in der Qualität runter.
01:00:52: Und ich glaube ganz persönlich, denke ich auch manchmal, kennst du vielleicht auch gut auf dieser Ebene, wenn man so tiefe Dinge spürt, ist gar nicht so wichtig, dass man jetzt unbedingt immer alles wissenschaftlich erklärt, weil man weiß ja oder man hat es erfahren.
01:01:07: Das ist für einen selber auf jeden Fall so ist und so funktioniert.
01:01:10: Also ich liebe das auch immer da durch Wissenschaft hin zuzuziehen, aber ab einer gewissen Ebene wahrscheinlich ist die Forschung dann auch uninteressant oder zu kompliziert.
01:01:20: Das ist so meine subjektive Idee immer davon.
01:01:22: Das weiß ich nicht, ob das so ist, weil auch Yoga ja wirklich so komplex zusammenwirkt.
01:01:29: Wir kennen es ja selber beide auch aus dem Studium.
01:01:31: Das muss man ja auch erst mal in eine Studie reinkriegen, dass man das irgendwie da sinnvoll abbildet.
01:01:36: Das ist jetzt wirklich nicht so einfach, würde ich meinen.
01:01:39: Ich glaube, das holt halt Leute ins Boot.
01:01:41: Das ist der Vorteil der Wissenschaft.
01:01:43: Es holt einfach die Leute ins Boot, die das brauchen, um reinzugehen.
01:01:47: Und vielleicht in dem Moment, in dem Erfahrung anfängt, brauchen sie das vielleicht nicht mehr.
01:01:51: So ging es mir.
01:01:53: Du hättest mich nie ins Yoga bekommen, wenn ich nicht irgendwelche Erklärungsansätze dafür gehabt hätte.
01:01:58: oder gefunden hätte.
01:02:00: Ja, schön.
01:02:02: Ja, ich glaube, das ist auch vorkommend legitim.
01:02:05: Alle, die gut zugehört haben, merken nur, es waren sechs
01:02:08: Schöckern.
01:02:09: Ein Ziel noch.
01:02:12: Ein Ziel noch.
01:02:13: Chakra Nummer sieben.
01:02:15: Sahasrara.
01:02:16: Der tausend plättige Lotus im Sinne einer Unendlichkeit gemeint.
01:02:21: Das ist dann tatsächlich.
01:02:23: im Yoga sagt man ja manchmal, das ist gar kein richtiges Chakra mehr, weil man es eigentlich gar nicht in dem Sinne so klassisch mehr erreicht.
01:02:30: Und ist das große Thema, das finde ich immer schön, vielleicht auch zu sagen nochmal, von heim kommen, im spirituellen Sinne.
01:02:38: und auch ein bisschen tatsächlich auch fast schon wieder das alles, was man so über die Reise durch die anderen sechs Schakrinnen gelernt und erfahren hat, das auch wieder bereit sein zu üben, vielleicht in der Weise auch wieder loszulassen.
01:02:55: Das finde ich irgendwie sehr schön, wenn gleich eine große Aufgabe.
01:03:00: Für mich ist es eher das Synonym dafür, dass wir halt angeschlossen sind an allem.
01:03:06: Für mich ist es auch überhaupt kein Chakra.
01:03:08: Also es ist wirklich die Idee dafür.
01:03:10: Wir sind mit den Füßen auf dem Boden und wir sind aber gleichzeitig Teil des Kosmos.
01:03:15: Und insofern schließt sich da so ein schöner gedanklicher Kreis, dass halt einfach alles eins ist.
01:03:21: Und Yoga ist ja wirklich die Idee von Einheit mit allem.
01:03:26: Also raus aus der Dualität, aus dem Denken wir sein, von allem entkoppelt.
01:03:30: Das bin ich wieder bei meiner blöden Physik, die ich nie verstehen werde, aber grenzenlos.
01:03:34: Irre finde gerade.
01:03:38: Irre fällt mir nichts anderes ein, die ja letztendlich das Gleiche sagt.
01:03:43: Alles ist miteinander verbunden.
01:03:46: Das ist mittlerweile Fakt, aus dem Fall.
01:03:49: Es schließt sich da unser Kreis ganz gut.
01:03:52: Ja, schön.
01:03:54: Auch was die Tanträger sagen mit Ommen und Urschwingung und also es ist alles physikalisch bewiesen, metaphysisch.
01:04:02: Das ist
01:04:04: schön.
01:04:04: Ich glaube, wir haben sie durch und haben sie doch noch lange nicht durch wie jeder Podcast, aber es ist ja gut, sonst wird ja keiner mehr den Nächsten hören.
01:04:15: Ich glaube, es ist ein ganz guter Punkt stehen zu lassen oder einfach mal so wirken zu lassen.
01:04:20: Ich glaube, wir beiden werden wieder ein cooles Spannendes nächstes Thema finden.
01:04:25: Ja, ich hoffe.
01:04:26: Ich bin ganz sicher.
01:04:27: Ich auch.
01:04:28: Dann danke ich erst mal allen Zuhörer und Innen und wie auch immer fürs Zuhören.
01:04:34: Er war sehr ausdauernd und ich freue mich aufs nächste Mal.
01:04:38: Wie immer muss ich für meinen Kanal sagen, wie er von euch Ideen hat, Wünsche, Anregungen einfach schreiben.
01:04:46: Also ich freue mich wirklich, wenn ihr das tut, weil ich einfach so viel besser an Ideen komme.
01:04:53: Und ansonsten, ich danke dir, Katharina, für das Dasein.
01:04:58: Danke
01:04:59: dir, Timo.
01:05:00: Ja, vielen Dank.
01:05:01: Und wir werden...
01:05:02: Das wunderschöne, diese wertvollen Themen auch wirklich nur zwei Tier zu beleuchten.
01:05:06: Ich finde, das hat noch mal eine ganz andere Qualität für mich.
01:05:08: Ja, ist schön.
01:05:09: Sehr schön.
01:05:10: Dann, wir machen jetzt intern einen nächsten Termin aus und ich sage für meinen Kanal, bis zum nächsten
01:05:17: Mal.
01:05:18: Und das sage ich auch und ich hoffe, wir konnten Lust machen auf ein bisschen Chakra, wie auch immer, in Beschäftigung.
01:05:27: Bis zum nächsten Mal, tschüss!
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