Zufriedenheit – Warum und wie sie im Inneren entsteht
Shownotes
In dieser Folge von Om meets Alltag widmet sich Katherina Bock einem Thema, das uns alle bewegt – bewusst oder unbewusst: Zufriedenheit. Warum fällt es uns oft schwer, zufrieden zu sein, obwohl „im Außen“ scheinbar alles stimmt? Und warum ist wahre Zufriedenheit so eng mit innerer Ruhe, Bewusstheit und dem Blick nach innen verbunden? Katherina nähert sich dem Thema aus verschiedenen Perspektiven. Dabei zeigt sie, wie stark wir im Alltag zwischen Haben-Wollen und Nicht-Haben-Wollen schwanken und wie uns genau diese Spannungsfelder von innerer Ruhe entfernen. Zum Abschluss gibt dir Katherina wie immer konkrete Empfehlungen für deinen Alltag – „simple, not easy“, aber unglaublich wirkungsvoll. Von bewussten Genussmomenten über Naturerfahrungen bis hin zu Atem- und Wahrnehmungsübungen: All das kann dir helfen, deine innere Zufriedenheit zu nähren und in mehr Tiefe, Ruhe und Freude einzutauchen.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Weg von Yoga-Klischees, aufgesetzten Glitzerkram und Pseudospiritualität.
00:00:06: Hin zu innerem Wachstum, Balance und Tiefgang.
00:00:13: In... Liebevoll und alltagstauglich wirft Katharina einen Blick auf wertvolle Themen aus der Welt des Yoga.
00:00:20: Balance, mentale Kraft und Lebensfreude.
00:00:23: Bist du bereit für Yoga mitten im Leben?
00:00:26: Ganz herzlich willkommen zu Om Mids.
00:00:29: Alltag, Yoga jenseits der Klischees.
00:00:32: Ich bin Katharina
00:00:33: Bock und ich freue mich sehr, dass du auch in diese Folge rein hörst und ich möchte mich in dieser Folge gerne mit dem Thema Zufriedenheit beschäftigen oder ja eine Annäherung da finden und vielleicht auch ja damit ein Thema aufgreifen, was
00:00:52: mich
00:00:53: Sowohl natürlich in meinem Menschsein
00:00:55: als auch in meinem Yoga-Lehrerin
00:00:57: sein
00:00:58: und auch in meinem Ausbildungsleiterin
00:01:00: sein, ganz sehr umtreibt, weil das auch so wie ich das wahrnehme, so ein großes Thema ist in unserer Gesellschaft und gar nicht so einfach für die meisten das zu erreichen, obwohl eigentlich ziemlich viel augenscheinlich immer im außen ja gut bereit steht was irgendwie zufriedenheit schaffen könnte so wie die werbung das uns vielleicht auch anbietet.
00:01:25: und ja wo ist sie denn zu
00:01:27: finden?
00:01:28: diese zufriedenheit also.
00:01:30: ich mag mich gerne aus unterschiedlichen richtungen nähern aber natürlich insbesondere
00:01:33: auch den blick anbieten den yoga.
00:01:37: darauf hat natürlich Yoga auch, egal wie man es nennen würde.
00:01:42: Die Aussagen sind immer die gleichen aus Yogasicht, aus Neurowissenschaftensicht oder Alltagserprobung.
00:01:51: Und wir sind auch da nah beim Buddhismus.
00:01:54: Also es gibt Kulturen, die haben das anders so für sich, ja wirklich auch.
00:02:02: integriert oder kultivieren das in einer anderen Form, als wir hier vielleicht so in unserer Welt, auch wenn da eben, finde ich, schon ein großer Fokus, großes Bewusstsein da hingeht.
00:02:14: Ja, das einfach ein großer Wert ist.
00:02:17: Zufriedenheit.
00:02:20: Wie kann ich die erreichen?
00:02:21: Wie kann ich zufrieden sein?
00:02:23: Wie kann ich zufrieden werden?
00:02:24: Und was hat das vielleicht auch mit Genießen zu tun oder mit Dankbarkeit?
00:02:30: Und ist es dann auch glücklich sein oder nicht?
00:02:34: Ich würde gerne hier mal ein paar Ideen reingeben und am Ende auch wieder wie immer mit ganz konkreten Empfehlungen
00:02:42: für deinen Alltag und auch wirklich für mitten im Alltag.
00:02:46: Simple, not easy.
00:02:50: Ich habe in dem, ja, wie gesagt, das hat mich lange schon umgetrieben, das Thema mal hier auch im Podcast zu beleuchten, weil ich liebe das sehr und ich habe jetzt zuerst noch mal geschaut, was sagt denn Patanjali, weil wir haben ja in den, weiß ich nicht ob du das kennst,
00:03:09: wir haben ja die Yamas und Niyamas, also den Weg.
00:03:14: den
00:03:15: Patanjali, so eine alte Schrift, Yoga Sutra, uns
00:03:18: vorgibt.
00:03:19: Das ist ganz spannend, vielleicht ganz kurz auch noch mal zu dieser Schrift.
00:03:23: Das ist wirklich ein zweitausend Jahre alte Schrift, zumindest wurde es da niedergeschrieben,
00:03:29: die uns ziemlich
00:03:30: genau sagt, wie wir unsere Gedanken zur Ruhe bringen.
00:03:35: Also wie so ein
00:03:36: Leitfaden sozusagen,
00:03:37: das ist vielleicht auch das erste Ratgeberbuch.
00:03:40: Und
00:03:41: das ist ganz spannend, weil Auch die Neurowissenschaft, das gerade jetzt ganz doll aktuell in den letzten Jahren natürlich bestätigt, was die Aussagen
00:03:51: in dem Buch sind,
00:03:53: was wirklich damals durch Meditation, Versenkung erreicht wurde an Erfahrungen.
00:03:58: Und im Endeffekt sagt es uns auch wieder, deswegen auch hochaktuell, wie unser Mind funktioniert, wie unser Gehirn funktioniert.
00:04:08: Und das ist genau wie mit Fight Flight Freeze.
00:04:13: Wir sind einfach evolutionär davon nicht entfernt, nur weil da ist jetzt zweitausend Jahre später, es ist nicht mehr das Überleben im Dschungel, aber es ist genau die gleiche Herausforderung oder andere,
00:04:24: so vielleicht Überleben in der Stadt sozusagen, aber die Themen bleiben die gleichen, die Funktionsweise
00:04:31: und deswegen
00:04:32: auch der Weg
00:04:32: in die innere Ruhe bleibt ja gleich.
00:04:34: das ganz spannend, wenn man sich da rein vertieft, weil das so ganz... aktuell und modern scheint ein bisschen nach Lesart, klar nach Interpretation, aber genau.
00:04:46: Also ich lasse das mal dabei,
00:04:48: kann man auch viel dazu sagen.
00:04:49: Und es gibt in diesem Yoga Sutra
00:04:53: Yamas und Niyamas als erste zwei Stufen des achtgliedrigen Fatas.
00:04:59: und tatsächlich Yama, das ist der Umgang mit der äußeren Welt.
00:05:04: Und Nia Maas, das ist der Umgang mit der inneren Welt.
00:05:07: Und es sind maßgeblich keine moralischen Empfehlungen.
00:05:12: Die Schrift ist da ganz pragmatisch,
00:05:14: sondern es sind die Empfehlungen
00:05:16: für die innere Ruhe.
00:05:18: Und eben heute rausgepickt Santoscha ist eine Empfehlung für den
00:05:23: Umgang mit der inneren Welt.
00:05:24: Und wenn man das liest, sind ich auch super spannend, wie gesagt, hochaktuell
00:05:29: auch in der... heutigen Zeit einfach, also zu Santoshat, zu Zufriedenheit, sagt Patanjali die Schrift, aufgrund der inneren Ruhe erlangt man unübertreffliche Freude.
00:05:45: Das fand ich jetzt erst mal ziemlich großartig, als ich
00:05:47: mir das nochmal durchgelesen oder reingeholt habe,
00:05:53: weil es ist tatsächlich so, dass die Zufriedenheit
00:06:00: ganz viel mit innere
00:06:02: Ruhe zu tun hat.
00:06:03: und erst mal hoch spannend, weil ich glaube alles, was uns Werbung und so weiter Medien verkaufen wollen, auch gerade hier so in unserer
00:06:13: Welt,
00:06:14: ist es ja eigentlich eher so, dass der Eindruck entstehen soll, dass wir nur noch das Stück Schokolade brauchen oder
00:06:21: die Reise oder diesen Schrank oder keine Ahnung, also tausend Sachen, alles, was die Werbung bereitet.
00:06:28: Klar, also das ist genau
00:06:31: Es zieht im Außen, es ist ein Trugschluss, kann man vielleicht wirklich so sagen, dass
00:06:36: wir über etwas, was wir im Außen
00:06:40: kaufen
00:06:41: oder... dass diese Dinge wirklich längerfristig zu Friedenheit führen, weil wir brauchen das Innere dazu.
00:06:50: Also ich will das gar nicht so schwarz-weiß malen, aber es ist so ganz schnell kurze Zufriedenheit, kurze Befriedigung über den Kauf.
00:06:58: Und dann, wenn wir es nicht schaffen, das im Inneren zu etablieren, zu kultivieren und wie gesagt, simple not easy, ganz liebevoll auch drauf geguckt auf sich selbst und diesen Weg.
00:07:11: dann wird uns nichts im Außen wirklich zufrieden oder glücklich machen können.
00:07:15: Ich denke, das ist ein sehr bekannter Zusammenhang und das ist ja manchmal so eine kurze Zufriedenheit und ich will das in Gottes willen auch nicht in irgendeine Richtung.
00:07:24: Das ist manchmal auch wunderbar, nur das ist wichtig zu verstehen, dass diese Zufriedenheit, diese wirkliche innere Zufriedenheit nur im Inneren zu finden ist.
00:07:35: Und wir haben auch da im Yoga Wirklich auch, das ist tatsächlich auch bei Patanjali zu finden.
00:07:45: Das finde ich auch so wertvoll,
00:07:47: deswegen hier einmal gleich herausgegeben.
00:07:50: Also er sagt auch was
00:07:50: zu den Hindernissen auf dem Weg zur inneren
00:07:53: Ruhe.
00:07:53: Und zweit davon sind Raga und Tvesha.
00:07:58: Ich finde die Worte tragen das schon immer
00:08:00: so ein bisschen und es ist im Endeffekt Raga ist so diese, man könnte sagen, also ja, Fasten.
00:08:07: bis sind sehr bewerten, der wirklich so Gier oder im Sinne von haben wollen.
00:08:12: Und dann haben wir Dvecha und das ist das nicht haben wollen.
00:08:19: Also Vermeidung würde man modern sagen.
00:08:22: Und genau zwischen diesen beiden Feldern, die unglaublich viel Spannung in uns aufmachen, bewegen wir uns eben im Alltag auch so viel.
00:08:33: Und das ist auch immer was, sagt die Schrift,
00:08:36: wie jegliche Lebenserfahrungen kennst du selber gut.
00:08:40: Wenn du hin und her gerissen bist, immer wieder zwischen diesen, ah, das brauche ich noch, und das will ich auf jeden Fall vermeiden, sei es eine Emotion oder auch bestimmte Situationen, Momente,
00:08:55: dann ...
00:08:56: führt einem das
00:08:57: im Endeffekt trotzdem
00:08:58: unterm Strich
00:08:59: wieder sehr weit weg von der inneren Ruhe, weil es ein innerlich so ein bisschen hin und her stupst.
00:09:04: Oder wenn wir, kannst du auch, ich habe den Podcast zum Glücklichsein über die Gunas, die mentalen Qualitäten gemacht, wenn du da nochmal reinmachst,
00:09:12: ist das doch da ziemlich nah auch
00:09:13: an.
00:09:14: Auch da sind wir bei Ratschas und Tammas, also auch da diese so haben wollen.
00:09:21: Ratschas steht in enger Verbindung.
00:09:24: Das ist wirklich ein, ja, immer wieder
00:09:28: Wunschgetrieben
00:09:30: und gesteuert und dadurch auch in die Handlung, in die Aktivität, was uns ablenkt von der Ruhe und ein Vermeiden ist eher so Richtung Tamas anzusiedeln und dann ist es eher auch eben dieses Nicht-haben-Wollen und eher in so einer ungesundes Übermaß einfach auch rutscht.
00:09:44: Es ist sowas letarkisches.
00:09:47: und wieder so ganz inaktives.
00:09:48: Und das sind auch wieder diese Spannungsfelder.
00:09:51: Und beides schon
00:09:52: im Schildern merkt man das, glaube ich, gut.
00:09:54: Merkst du es gut?
00:09:56: Das hat beides wenig mit Zufriedenheit und innere
00:09:59: Ruhe zu tun.
00:10:01: Genau, ja.
00:10:02: Und der Weg ist auch
00:10:03: wie immer Richtung Satva, also innere Frieden.
00:10:08: Das ist was, wo uns auch die Yoga-Praxis hinführt.
00:10:12: Und das ist eben auch Also zu finden jenseits jeglicher Selbstoptimierung, was wir einfach immer noch, als wir hatten das, glaube ich, in ein paar Podcasts, mal auch mit diesen wundervollen
00:10:26: Gästen, die ich immer haben darf, sozusagen, die
00:10:29: Selbstoptimierung ist auch was, was weit weg uns trägt von wirklicher Zufriedenheit, weil das ist auch immer wieder ein unruhe schaffendes... Momentum, weil, also auch wieder im Sinne von haben wollen, auf sich selbst angewendet, sei es jetzt nochmal, was weiß ich, das nächste große Ausbildung oder äußerlich sowieso optisch, also genau, also tausend Sachen, aber auch da wirklich ein gutes Maß zu finden, aus einer Ruhe zu entscheiden.
00:11:02: Und bis hin zu, finde ich, ein ganz tolles Thema, finde ich aber auch gleichzeitig ein bisschen Ja, anspruchsvoll.
00:11:09: Also jetzt, was die aktuelle Studienlage so sagt, ist ja auch... Früher dachte man ja, dass achtzig Prozent unserer Gesundheit wirklich im Alter genetisch bedingt ist und zwanzig Prozent über Lifestyle.
00:11:22: Und die aktuellen Zahlen sagen ja gerade ziemlich das Gegenteil davon.
00:11:27: Und das finde ich prinzipiell.
00:11:30: richtig großartig.
00:11:32: Und das ist ja auch eine große Bewegung, das Long-Chevity-Riesenthema.
00:11:35: Und gleichzeitig habe ich
00:11:37: manchmal so meine kleine Sorge in mir,
00:11:41: dass es immer noch mal auch da, das hat natürlich auch ganz viel, ja, den Aspekt von Selbstoptimierung da drin.
00:11:48: Und manchmal steht das so der Genussfähigkeit auch im Weg, weil ich glaube auch gerade, also das kann ich einfach auch von mir sagen, dass wirklich zufriedenheit auch ganz viel mit in dieser inneren Ruhe und in den Moment einzutauchen, zu tun
00:12:04: hat.
00:12:05: Und dort ist auch ja ein Genießen eine ganz, ganz bedeutende Qualität.
00:12:12: Also kann ich wirklich mal jemandem ganz... auf richtig zuhören oder genieße ich früh mein Kaffee oder mache ich mal die Fenster
00:12:22: auf, bei kommt ihr auf und nimmt
00:12:24: drei, fünf tiefe Atemzüge und genieße wirklich diesen Moment und lasst ihn so ganz bewusst auch passieren.
00:12:32: Also das führt ja direkt in eine Zufriedenheit hinein und das findet sich auch, wenn ich immer ein großer Fan von Wärme bin, findet sich auch im Winter,
00:12:42: kann auch einfach ja einmal raus.
00:12:45: in die Natur und sich immer wieder auf was Schönes ausrichten, das gehören so auch umprogrammieren.
00:12:51: Das ist möglich, das ist genauso
00:12:53: wie bei Dankbarkeit, was ja so auch vielleicht das ist, was uns am schnellsten
00:13:00: in
00:13:00: ein Glücklichsein und eine Zufriedenheit führt, genau über diese Bewusstheit und dieses ganz, ganz klare umprogrammieren oder kultivieren unseres Mind, unseres Geistes.
00:13:15: dass wir die schönen Dinge sehen, weil das ist ja gut bekannt, dass wir sozusagen,
00:13:21: so wie wir unser Gehirn benutzen, so formt
00:13:24: es sich aus.
00:13:24: Also wenn wir uns ausrichten auf etwas, was da ist, also rauskommt aus diesen vielleicht eher Mangelblick, der ja einfach so in unserer Kultur verankert ist, dass man immer noch mal guckt, ah, was haben die anderen, was habe ich jetzt noch nicht, oder was will ich erreichen?
00:13:41: Also tausend Möglichkeiten.
00:13:44: Also, sehr verrückt.
00:13:45: Dann passiert, dass man sitzt irgendwie in einer total schönen
00:13:48: Wohnung vielleicht und guckt auf das Nachbarhaus und ist sofort wieder im
00:13:52: Mangel, weil man denkt, ah, jetzt hab ich hier
00:13:54: irgendwie nicht diesen großen Garten oder den Pool oder
00:13:57: was weiß
00:13:57: ich, also nur als mal so ein ganz Klischeebeispiel.
00:14:00: Also wirklich dieses Bewusstsein, man könnte auch ... Eigentlich bin immer nicht so ein Fan von Vergleichen oder sich vergleichen, aber ich glaube, was auf jeden Fall
00:14:11: vielleicht eine gute Übung ist.
00:14:13: dass man wirklich auch mal guckt oder versteht, auch wirklich ein Gefühl dafür bekommt, wie gut es einem geht, wenn man einfach auch mal guckt, was alles da ist oder vielleicht auch mal sich statt zu orientieren, was so ein Klassiker eben ja ist, wie gerade gesagt, wo augenscheinlich vielleicht mehr da ist oder so so ein Klassiker, dass man wirklich mal guckt, was alles da ist oder den Vergleich mal in die andere Richtung zieht und darüber vielleicht nochmal mehr so wie gesagt.
00:14:42: gar nicht jetzt den Vergleich so feiern wollen.
00:14:46: Aber dass man das ganz bewusst unterbricht und mal guckt, was ist alles Schönes in meinem Leben?
00:14:53: Natürlich hängt das doll damit zusammen, dass man so die eigenen Werte kennt oder immer mehr versteht.
00:15:03: diese Frage, so was ist mir wirklich wichtig im Leben?
00:15:07: Was gibt mir vielleicht auch diese Ruhe oder diese Freude oder diese Zufriedenheit, die da dran hängt und dem vielleicht auch ein bisschen mehr Raum einzuräumen im Leben, weil wir haben alle ganz unterschiedliche Werte auch.
00:15:28: Und das ist wunderbar, wenn man so die eigenen Werte auch kennt und immer wieder so ein bisschen weiter freilegt.
00:15:37: dann führt das direkt darüber in die Zufriedenheit auch, dass man ein Leben sich gestalten kann, was möglichst weit weitestgehend, sage ich mal, im Einklang mit den eigenen Werten stattfindet.
00:15:56: Und das ist was Wunderbares.
00:15:59: und idealerweise auch das führt zu viel innerer Ruhe zur Friedenheit, wenn auch der Job im Einklang mit den eigenen Werten passieren kann.
00:16:09: oder manchmal muss nicht immer hier eine Riesenveränderung sein, aber es ist auch einfach die Werte des Unternehmens, wenn die zu deinen passen, wo du arbeitest, dann ist es auch eine hohe Garant für innere Ruhe und so auch wieder in die Zufriedenheit hinein, also große Themen.
00:16:29: Und was ich auch immer finde, das ist auch zutiefst was Yoga.
00:16:34: lehrt in der Tiefe, in der Echtheit, das einfach wirklich anzuerkennen und vielleicht, also
00:16:41: finde ich immer
00:16:42: so ganz ganz schön, wirklich so lieben zu lernen, dass das Leben einfach wirklich in Wellen verläuft und diese ganze Soll doch glücklich sein.
00:16:54: im Sinne von ich bin jetzt hier unentwegt auf der Welle oben und mir geht es total gut und es gibt keine Probleme und keine Themen, die es irgendwie
00:17:05: zu lösen gibt
00:17:06: oder die herausfordernd sind.
00:17:07: und ich glaube, das kennst du, das kennt jeder, jeder so.
00:17:13: Ist das Leben einfach nicht?
00:17:14: Das ist wundervoll, wenn das mal kurz
00:17:16: auf so einer Welle schwimmt oder ja, schwebt.
00:17:20: Und gleichzeitig ist es völlig klar, dass so Leben nicht funktioniert und ich glaube
00:17:27: immer, das erlebe ich auch so viel in dieser langjährigen Arbeit mit diesen wirklich
00:17:31: vielen unterschiedlichen, innerlich schönen Menschen auch,
00:17:36: dass es einfach das... anzuerkennen gilt und das nimmt auch total den Druck und Stress raus und die Optimierung und lässt dich auch zufriedener sein, dass man einfach weiß, okay, es gibt immer wieder kleinere und größere Talfaden und Herausforderungen und das kennt auch
00:17:56: jeder im Alter
00:17:57: werden oder auch mit einer Krankheit vielleicht.
00:18:01: Das ist immer herausfordernd und umso eher man sich das wirklich so bewusst macht und es auch akzeptiert, umso eher kann es in eine Zufriedenheit laufen, weil auch da für mich auch immer so der Weg gerade auch vielleicht im Alter werden.
00:18:21: Das ist schön, wenn man irgendwie so ältere Leute sieht
00:18:24: im höheren
00:18:25: Alter, die einfach diese Zufriedenheit für sich auch erlangt haben.
00:18:29: und das ist bedeutet nie, dass die jetzt ganz doll gesund sind, natürlich trägt das gut dazu bei oder macht es leichter, aber im Endeffekt ist das auch wieder die innere Haltung und das ist auch da... zu kultivieren und weniger abhängig vielleicht von einem.
00:18:47: Ich bin körperlich vielleicht gesund, aber fühle diese Zufriedenheit gar nicht.
00:18:52: Wie jemand kennt ihr vielleicht auch so Leute mit
00:18:57: jenseits der Achtzig, Neunzig, mit ganz vielen Falten und einem herrlichen Strahlen im Gesicht von wirklicher Zufriedenheit und
00:19:05: innere Ruhe.
00:19:06: Und ich glaube, das ist... Ja, wie gesagt, vielleicht mit Knieschmerzen oder nicht gut zu Fuß.
00:19:12: Und trotzdem ist es möglich.
00:19:14: Also, das ist, glaube ich, die ganz hohe Kunst.
00:19:17: Auch da wieder, wiederhole das gerne.
00:19:20: Simple, not easy.
00:19:21: da wirklich anzukommen.
00:19:24: Und da auch, das finde ich so schön, das sagt ja auch Ayurveda, dass das
00:19:27: Yoga, also die Medizin des Yoga sozusagen,
00:19:30: dass wir,
00:19:32: wenn das gut läuft, dass das Älterwerden auch automatisch
00:19:35: ein Prozess ist, dass dieser innere Frieden, dieses satwische Qualität in uns, dass die einfach wachsen darf, weil es fast gar keine andere Möglichkeit gibt im Älterwerden, das ist
00:19:46: so
00:19:47: herausfordernd auch vielleicht und auch mit allem.
00:19:51: was das Leben so mitbringt, was man durchschritten hat und so weiter, dass immer wieder, dass das auch so ein großer Wert ist im Leben, dass man wirklich diesen inneren Frieden sich kultiviert und dann einfach auch mit ist ja auch wirklich so, dass es dann auch weniger... im Außen braucht und man sich einfach freut, wenn man sich ein gutes Essen kochen kann, mit vielleicht wirklich auch Wertigen.
00:20:22: Lebensmitteln zum Beispiel und nimmt sich Zeit.
00:20:26: Also kommt in diese Qualität, die ich jedem, jeder so wünsche.
00:20:32: Also da ist es auch wieder, die Welt wäre ein sehr viel wunderschönerer Ort, wenn jeder aus einer eigenen Zufriedenheit heraus, die natürlich auch schwanken
00:20:43: soll und darf und wird,
00:20:46: dass man daraus agieren kann und daraus auch in Kontakt tritt mit anderen und der Welt, weil gerade auch aus dieser Unzufriedenheit passiert auch so viel Leidvolles auch im Miteinander, im zwischenmenschlichen Leben.
00:21:04: Da habe ich wirklich ein großes Bedauern auch.
00:21:07: Und es ist auch wieder wie immer, es geht bei einem selber los, aber das hört da auf keinen Fall auf.
00:21:13: Und ich denke auch, bei Zufriedenheit ist Vorleben.
00:21:17: Das ist eine schöne Qualität.
00:21:20: Genau, und vielleicht hier der Bogen zu.
00:21:24: Wie geht das jetzt konkret?
00:21:26: Wie kann ich vielleicht diese Zufriedenheiten ein
00:21:29: bisschen
00:21:29: mehr kultivieren für mich in
00:21:32: meinem Leben?
00:21:34: Die konkreten Empfehlungen.
00:21:40: Und die erste Empfehlung, mit der ich gerne
00:21:44: rausgehen würde hier.
00:21:46: wäre wirklich ein, auch da wieder zutiefst Jogisches, Bewusstheit,
00:21:52: wirklich was Schönes
00:21:54: wahrzunehmen, weil immer und überall und selbst im größten Stress und Trubel,
00:21:59: wenn es dir gelingt,
00:22:00: die Aufmerksamkeit auf etwas
00:22:02: Schönes zu
00:22:03: richten.
00:22:05: zehn Sekunden einen großen Unterschied.
00:22:08: Und egal, ob das ein schönes
00:22:09: Gefühl ist im Körper,
00:22:11: vielleicht ein
00:22:12: schöner Duft,
00:22:14: ein schönes Licht oder Lichtstimmung, was auch immer, irgendwas, was du siehst,
00:22:20: was schön ist,
00:22:22: vielleicht auch ein schönes, schönes Geräusch, das kann man sich ja auch ganz proaktiv
00:22:27: mit
00:22:27: reinholen über einen was auch immer klang Lieblingslied, was dich auch da in diese Zufriedenheit, Schönheit trägt.
00:22:35: Und das eben so ganz bewusst wahrnehmen, weil auch da sind wir sehr, sehr, sehr oft in unserem Alltag, in diesen Nicht-haben-Wollen.
00:22:46: Dann ist man irgendwie verärgert, will das nicht haben, dann wird das Ding ja auch dann riesig.
00:22:50: Der Ärger wird immer
00:22:51: größer, wenn man ihn dann nicht haben will oder die Traurigkeit.
00:22:55: Und das kennst du, glaub ich, und kennt jeder von uns.
00:22:59: Und dann ist da so der Fokus so doll.
00:23:02: Und es ist wieder wirklich
00:23:04: wie immer die
00:23:04: Aufmerksamkeit.
00:23:05: Wir wählen in dieser Bewusstheit, worauf wir diese Aufmerksamkeit lenken.
00:23:10: Und alleine der Tipp wird es schon völlig reichen.
00:23:12: Vielleicht magst du
00:23:14: direkt die Aufmerksamkeit zum paar Momente am Tag mindestens immer auf was lenken, was schön ist, was dir vielleicht auch diese Zufriedenheit gibt, wirklich so ein bisschen um die Ecke.
00:23:28: Das funktioniert.
00:23:30: Und um wirklich das Gehirn, um zu programmieren, auf Schönheit sehen, Momente genießen.
00:23:36: Und das macht zufrieden auch oder auch vielleicht, was dir eben wieder diese innere Ruhe gibt.
00:23:41: Noch mal ein bisschen tiefer natürlich.
00:23:44: Was führt mich vielleicht auch in so eine Ruhe?
00:23:46: Genau, da sind wir auch wieder ganz toll.
00:23:49: In der Natur, vielleicht Tipp Nummer zwei, die Natur hat einfach auch diese Schönheit, fördert diese Bewusstheit.
00:23:58: Es gibt eine andere Stille und eine andere Geschwindigkeit an Reizen, die auf uns eintreffen als in diesem klassischen Medienkonsum.
00:24:08: Also vielleicht das auch mal Medienpause,
00:24:11: zehn Minuten Medienpause
00:24:14: oder auch mal das sehe ich immer wieder.
00:24:16: Ich komme ja noch aus einer Zeit, wo das noch
00:24:18: nicht so war, unbedingt mit dem Smartphone.
00:24:20: Einfach
00:24:21: mal, ich mache das oft sehr, sehr bewusst,
00:24:22: natürlich auch nicht immer,
00:24:24: dass ich mir, wenn ich irgendwo wartet, dass ich eben nicht das Handy rausholen
00:24:30: und irgendwie, wo auch
00:24:31: immer rumscrollen und wieder gucken und diese Pause so fülle, sondern ich sitze, ich gucke oder ich stehe,
00:24:38: ich gucke, ich atme, ich spüre in meinen Körper.
00:24:41: Das hört sich irgendwie so alles vielleicht ein bisschen.
00:24:44: banal an macht aber ein Riesenunterschied, weil auch gerade, ich will gar nicht so doll da rein ist ein Riesenthema und auch überall präsent, aber gerade auch diese Social Media, wir können die natürlich bewusst auch nutzen und für was Schönes nutzen, aber das arbeitet eben auch viel über Dopamin in unserem Gehirn und es ist einfach so, dass es uns aus vielerlei Hinsicht ein Stück weit in die Unzufriedenheit mehr führt, als dass es wirklich eine Zufriedenheit bringt.
00:25:15: und glaube ich auch einfach ein gutes Maß braucht und auch selber gut geguckt werden sollte.
00:25:20: Was tut mir gut, dass man vielleicht mal guckt, wie geht es mir jetzt nach irgendwie, wie lang bin ich wirklich da unterwegs?
00:25:29: Was gucke ich mir da an?
00:25:31: Und dann vielleicht wieder eher das Austauschen wieder mit Natur, mit Yogamatte.
00:25:36: Wirklich einen eher so in sich rein spüren, was immer auch uns so wundervoll in den Moment verankert.
00:25:42: Und da sitzt auch ja am Ende.
00:25:45: Diese Ruhe, also man kann im größten, äußeren Trubel eine innere Ruhe haben, auch da zeigt sich es wieder, es ist nicht abhängig von was im Außen, wenn es auch natürlich, manchmal natürlich klar, was im Außen leichter macht, aber eben auch überhaupt nicht selbstverständlich.
00:26:02: dass wir an einem schönen Ort eine Zufriedenheit haben, zum Beispiel den wir uns selber wählen.
00:26:07: Das ist auch wieder zweierlei.
00:26:09: Manchmal hilft
00:26:10: es, wenn es in Kombination oder Hand in Hand geht, mit der inneren Zufriedenheit und Bewusstheit.
00:26:16: Genau.
00:26:16: Ja, auch da ist ganz oft weniger mehr.
00:26:20: Und wir sind auch ganz toll in den Empfehlungen bei der Resilienz natürlich.
00:26:26: Da verweise ich nochmal auf diesen,
00:26:28: ich finde echt... wertvollen Podcast mit Jana Kamppe.
00:26:33: Im Gespräch auch hier bei Omids Alltag.
00:26:36: Also wir sind natürlich bei Verbundenheit.
00:26:40: Das Gefühl von Verbundenheit bringt uns sehr in die innere Ruhe, also echte Verbundenheit mit anderen Menschen im Sinne eines wirklich.
00:26:48: Ich höre mal zu, ich nehme Zeit.
00:26:51: Ich bin da mit allen Sinnen auch und in dem Moment in der Verbindung.
00:26:56: Das ist auch was, was uns direkt sehr in Verbundenheit führt mit so Herzensmenschen.
00:27:03: Genauso wie natürlich Berührung.
00:27:05: Also wie gesagt, die Resilienz hat eine Menge anzubieten.
00:27:08: Berührung ist auch was, weil die Haut und das Nervensystem aus dem ... Im Brunnalentwicklung aus dem gleichen Gewebe entstehen ist was, was uns sehr, sehr schnell oder fast am schnellsten auch neben Atem in die Ruhe führen kann und da auch wieder die Chance ist, mit der Zufriedenheit anzudocken, mit der Freude, die da zu finden ist in dieser Ruhe.
00:27:34: Oder eben wirklich auch, also ich hatte es angesprochen, atmen.
00:27:40: Die direkte Verbindung atem Nervensystem ist was, was uns immer in die Ruhe trägt, aus der Verzettelung außen heraus.
00:27:50: Und da gibt es eine Menge auch zu finden.
00:27:54: Also ich habe hier auch
00:27:56: ein Angebot sozusagen für die Vollatmung.
00:28:01: Das ist so ein wundervolles Basic
00:28:04: oder wirklich einfach auch... bisschen zu
00:28:07: groß, das
00:28:07: jetzt
00:28:07: hier so
00:28:08: auf kurz zu machen, aber alles was den Atem vertieft, außer Atemvertiefung einmal mehr, Atempause, also großes großes großes Feld, arbeitet wirklich direkt über das Nervensystem in die Ruhe.
00:28:21: und immer du kennst es gut, wenn du in die Ruhe kommst.
00:28:25: Manchmal gibt es dann da auch erstmal noch ein bisschen was, was bewusst wird, was vorher vielleicht so unter dem Deckel war, aber es führt immer über kurz oder lang.
00:28:35: in diese tiefe innere Freude in der regelmäßigen Praxis und Zufriedenheit.
00:28:42: Und da ist eben auch Yoga ja auch so schön, als liebevolle Begegnung mit sich selbst, also auch da nicht in diesen Mangelbewusstsein zu gucken, sondern zu spüren.
00:28:52: Wie fühlt sich das jetzt an, vielleicht auf das Gute auszurichten, aber auch alles da sein zu lassen oder auch liebevoll auf die Herausforderungen, sei es im Körper, sei es im Mind, zu schauen.
00:29:04: Also auch das ist ein gutes Tool für Zufriedenheit und innere Ruhe und diese Freude, die da drin sitzt oder liebt.
00:29:18: Das wären vielleicht jetzt hier mal meine ganz konkreten
00:29:21: Tipps.
00:29:22: Man könnte sie
00:29:23: noch ein ganzes Stück weiterführen.
00:29:26: Und
00:29:28: ja, es ist ein großes Feld, es ist ein wunderschönes Feld.
00:29:31: und diese innere Zufriedenheit Ich lese es gerne nochmal einmal vor.
00:29:35: Ich habe mir ein Exciters-Buch an die Seite gelegt.
00:29:39: So, Santoscha nochmal im Yoga Sutra, die Übersetzung auf Deutsch ist.
00:29:44: Aufgrund der inneren Ruhe erlangt man unüberträfliche Freude.
00:29:49: Ich
00:29:49: liebe es.
00:29:51: So wirklich.
00:29:52: Und ja, was auch vielleicht noch schön ist, zu sagen, das kann man auch nochmal drüber sprechen, das bekommt auch noch... Tapas an die Hand, also auch da vielleicht ein gutes Maß, je nachdem, wo du dich da gerade bewegst, vielleicht auch das nochmal als so eine kleine Bewusstwertungsimpuls.
00:30:11: Tapas, diese kleinen
00:30:12: spanischen, wundervollen Häppchen, das ist auch Tapas.
00:30:16: Aber vor allem im Yoga ist es Tapas, es ist
00:30:19: so, wir könnten es nennen, ein bisschen starkes Wort, im deutschen innere Disziplin oder Rhythmus,
00:30:24: bis denn auch
00:30:25: manchmal mit Hitze übersetzt und Tapas ist was, was Santoshas so schön an die Hand bekommt.
00:30:35: Also es gibt diese innere Zufriedenheit, die nicht münden sollte.
00:30:39: Das mag ich auch nochmal betonen, dass das nicht falsch verstanden wird sozusagen.
00:30:45: Eine innere Zufriedenheit, die auch dazu führt, dass man vielleicht gar nicht mehr den Wunsch hat, vielleicht zu innerlich zu wachsen, sich zu entwickeln,
00:30:56: irgendwas Tolles auf die Beine zu stellen, was was der Welt dient oder anderen Menschen dient
00:31:02: auch oder was eine Vision ist wirklich nach außen zu tragen zum Beispiel.
00:31:05: Also dafür gibt es Tapas.
00:31:08: Ich finde die beiden gehen so wundervoll miteinander und es geht vor allem nochmal darum, dass man eben nicht diese innere Zufriedenheit knüpft an etwas, was in der Zukunft erreicht werden soll oder
00:31:25: besitzt werden soll oder sowas,
00:31:27: sondern dass man diese innere Zufriedenheit hat auf dem Weg vielleicht auch irgendwo hin.
00:31:34: Also es geht schon beides, weil ich finde so, wenn diese innere Zufriedenheit sehr groß ist, das kennst du vielleicht auch
00:31:41: gut, dann ist ja die Handlungsnotwendigkeit
00:31:44: recht gering, weil es ist alles ganz wunderbar.
00:31:48: so einen tiefen sattlichen Zustand.
00:31:51: Und es geht schon doll darum,
00:31:53: genau auch dieser Zufriedenheit,
00:31:55: dieses Tapas an die Hand zu geben, aber eben nicht aus dem Mangel heraus, sondern aus der Zufriedenheit auf dem Weg und aus dieser wunderschönen...
00:32:04: Unvollkommenheit, Unperfektheit, wie auch ein sehr
00:32:08: geschätzter Lehrer
00:32:09: von mir immer gesagt hat.
00:32:10: Irgendwas ist immer so, wenn man das anerkennt.
00:32:14: Und trotzdem, dass unterrichtig auch gerne so
00:32:17: in diese
00:32:18: Qualität von Zufriedenheit
00:32:19: kommt, eben nicht warten, bis irgendwie vermeintlich alles perfekt ist, dass man es genießen kann oder zufrieden ist, sondern wirklich zufriedenheit kultivieren, sich darauf ausrichten.
00:32:32: Gerade in diesen, wie sie alles sind, wundervollen, kleinen, perfekten und unperfekten Momenten, vor allem in den Unperfekten.
00:32:39: Ich finde das ganz, ganz schön, weil das in tiefsten Maße das Leben ist und auch diese Echtheit des Lebens, dass man sie so nehmen kann und auch dadurch ganz anders in Verbindung ist mit Menschen, mit der Welt und... Ja, einfach wunderschön.
00:32:59: Statt immer zu warten, bis irgendwie der vermeintlich perfekte Moment um die Ecke kommt, wo es dann meistens vielleicht gar nicht gelingt, den wirklich zu genießen, weil es den auch in so einer Weise vielleicht gar nicht geben kann oder gibt und weiß eigentlich immer viel, viel, viel, viel mehr um das Innere geht als das im Außen auf allen.
00:33:23: Ebenen.
00:33:24: Und wie gesagt, simple not easy.
00:33:26: Ich bin weit entfernt davon hier irgendwie schlau daher reden zu
00:33:30: wollen damit, sondern
00:33:31: hoffe, ich konnte dich
00:33:33: inspirieren
00:33:35: für so ein paar Ideen, Gedanken, Bewusstheit auch.
00:33:40: Und wirklich diese Freude, die zu finden ist in der Zufriedenheit, die ist auch von innen heraus.
00:33:48: Das ist kein Spaß haben, sondern wirklich eine innere Freude.
00:33:52: die auch zu finden ist in der tiefen Traurigkeit vielleicht.
00:33:55: Die ist unterschwellig da.
00:33:57: Das kennst du vielleicht.
00:33:59: Freude, ganz, ganz nah mit Dankbarkeit.
00:34:01: Das würde ich auch noch mal hier
00:34:03: machen wollen.
00:34:05: Und glücklich sein, auch so doll falsch
00:34:07: verstanden.
00:34:08: Vielleicht auch ganz, ganz nah auch bei Zufriedenheit.
00:34:12: Genau, ja.
00:34:14: Also, ich würde es gerne
00:34:15: hier runden
00:34:16: und wünsche dir einfach einen ganz, ganz zufriedenen Tag oder ganz, ganz viele schöne dieser kleinen Momente, aus denen einfach auch das Leben
00:34:25: besteht, was das ausmacht.
00:34:27: Wir können immer einfach diese Momente einsammeln
00:34:31: und hoffentlich
00:34:32: genießen.
00:34:33: Also Yoga-Praxis ist eine gute Möglichkeit, auch natürlich immer wieder in dieser Bewusstheit, wie ich das auch immer gerne sage, auf der Yoga-Matte erst
00:34:43: mal ohne äußere Störeinflüsse einfach mit sich selber die Themen zu dienen, zu wälzen.
00:34:49: und wenn du Lust hast, also... dann melde dich gerne.
00:34:52: Die Seite ist www.maija-jena.de.
00:34:57: Also wenn du hier in der
00:34:57: Nähe bist für Kurse, Ausbildung.
00:35:00: und es gibt
00:35:01: eben auch drei verschiedenen
00:35:02: groß geschnürte
00:35:04: Online-Pakete passend zum Podcast Om Mitz Alltag, die so ganz kurze kleine, also zehn Minuten bis dreißig Minuten die meisten viele zwanzigminütige Yoga-Videos zu unterschiedlichsten Themen haben, auch zu genießen und loslassen.
00:35:21: zum Beispiel, was vielleicht
00:35:22: hier gut passen
00:35:22: würde oder auch zu innerer Ruhe und Erdung.
00:35:27: Und ich stupse gern auch über die Ansagen in der Praxis, einfach auch immer wieder das Thema genießen, zufrieden sein, gutes Maß, Bewusstheit intensiv wirklich an.
00:35:38: und ich finde auch so, wie ich finde, dass es
00:35:39: wirklich gut in den Alltag passt
00:35:42: mit diesen kleinen Häppchen von zehn Minuten mal, weil das lohnt sich auch da wirklich kann, dass den Unterschied machen.
00:35:49: die Yogamatte auszurollen und mit auch nochmal, je nachdem, welches Paket, unterschiedlich viel Audio.
00:36:00: Input nochmal.
00:36:01: Also wenn du da Lust drauf hast, mit mir dann ein bisschen tiefer einzutauchen, findest du das auch auf der Seite.
00:36:08: Und ich freue mich riesig über Kommentare,
00:36:11: über gute Bewertungen und natürlich
00:36:15: auch gerne über Themenwünsche.
00:36:17: Also gerne schreib das auch mit in die Kommentare rein.
00:36:20: Das ist eine ganz tolle gute Sache.
00:36:23: Dann würde ich das gerne auch hier weiter beleuchten wollen, wenn es da Wünsche
00:36:28: gibt.
00:36:29: Also einen wundervollen Tag und bis zum nächsten Mal.
00:36:35: Schön, dass du reingehört
00:36:50: hast.
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