Yoga jenseits der Klischees trifft gelebte Spiritualität aus Nepal

Shownotes

In dieser Folge von „Om meets Alltag“ spricht Katherina mit ihrem Freund Santosh aus Nepal – einem Touristenguide, der seinen Namen wörtlich lebt: "Santosh" bedeutet im Sanskrit innere Zufriedenheit, Genügsamkeit und Frieden im Herzen. Gemeinsam tauchen die beiden ein in die Bedeutung von Zufriedenheit und Glück jenseits von Konsum und „höher, schneller, weiter“, in die Kultur Nepals, in der Menschen wegen der Berge kommen – und wegen der Herzlichkeit der Menschen immer wieder zurückkehren. Es geht um tägliche Rituale von Dankbarkeit und Achtsamkeit im Hinduismus und Buddhismus: vom Gebet zur aufgehenden Sonne über Feuerzeremonien bis hin zu stillen Momenten im Tempel und um den Umgang mit Leben und Tod als natürlichen Kreislauf von Geburt, Sterben und Wiedergeburt – und wie diese Sicht inneren Frieden schenken kann. Santosh spricht über seine Erfahrungen als Bergführer im Himalaya, Verantwortung, Angst, Plan B – und warum ihn die Natur immer wieder erdet. Zum Schluss sammeln Katherina und Santosh ganz konkrete Empfehlungen für deinen Alltag: Wie du Dankbarkeit kultivieren kannst, warum kleine Rituale (Natur, Tee, Mantra, Stille) dein Innenleben verändern und weshalb wir alle ein „work in progress“ bleiben sollten.

Mehr über Santosh und seine Arbeit findet ihr hier.

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00:00:00: Weg von Yoga-Klischees, aufgesetzten Glitzerkram und Pseudospiritualität.

00:00:06: Hin zu innerem Wachstum, Balance und Tiefgang.

00:00:13: In... Liebevoll und alltagstauglich wirft Katharina einen Blick auf wertvolle Themen aus der Welt des Yoga.

00:00:20: Balance,

00:00:21: mentale

00:00:21: Kraft und Lebensfreude.

00:00:23: Bist du bereit für Yoga mitten im Leben?

00:00:27: Ganz herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Ombiets Alltag, Yoga jenseits der Klischees.

00:00:33: Ich bin Katharina Bock und ich freue mich sehr, dass du heute rein hörst und ich habe heute einen, wie ich finde, ganz ganz ganz besonderen Gast, nämlich Santosh, mein Freund aus Nepal.

00:00:46: Und Santosh, Namaste.

00:00:48: Ich freue mich so, dass wir das zusammen machen können.

00:00:50: Namaste,

00:00:51: Kathi.

00:00:53: Und vielen Dank.

00:00:55: Ja, ich danke dir.

00:00:56: Und es freut mich so sehr, weil wir haben jetzt sozusagen die Chance, eine Stunde mit wirklich einem ganz wunderbaren Mensch zu sprechen.

00:01:06: Und ich weiß nicht, ob, ja, je nachdem, wie weit ihr gereist seid oder so, als ich finde, es gibt so viel zu lernen.

00:01:15: Santa, du hast das, glaube ich.

00:01:16: Ich weiß nicht, ob das dein Zitat ist oder ob man das überall in Nepal sagt.

00:01:21: Die Leute kommen das erste Mal nach Nepal wegen der Berge und sie kommen immer und immer wieder wegen der Menschen.

00:01:29: Also, ja.

00:01:31: Das wird häufig benutzt im Tourismusbereich.

00:01:35: Und es ist so eigentlich.

00:01:38: Die Leute kommen erst mal wegen der Berge nach Nepal und dann kommen immer wieder wegen den Menschen und ihre Freundschaft.

00:01:47: Ja,

00:01:47: das kann ich sehr, sehr, sehr bestätigen, weil das ist wirklich so inspirierend auch mit wie viel... Ja, Achtsamkeit und auch Tiefe, Dankbarkeit.

00:01:57: Also wir haben so viel zu lernen von euch.

00:02:01: Und das ist so schön, dass wir heute, ich darf, ganz persönliche Fragen stellen.

00:02:06: Und ja, so dass wir da ein bisschen erfahren können, wie das ja einfach auch gelingen kann, wirklich in so ein, ja fast so ein Mindset auch vielleicht reinzukommen.

00:02:17: Und Santosh ist schön, weil wir kennen ja Santosh auch als innere Zufriedenheit im Jogh.

00:02:23: Ja.

00:02:24: Dein Name.

00:02:26: Ja.

00:02:27: Magst du sagen, wo kommt das her?

00:02:29: Wie siehst du das?

00:02:31: Ja, also erst mal Namaste und herzlichen Dank, lieber Kathi.

00:02:36: Das ist also heute hier sein darf.

00:02:40: Es ist mir eine riesige Freude, also etwas über mein Land, über etwas meine Erfahrungen zu teilen.

00:02:50: Und ich bin Santos und der Name Santos stammt aus dem Sanskrit.

00:02:57: Und wie du es so gesagt hast, es bedeutet also die innerer Frieden oder Zufriedenheit.

00:03:05: Man kann das auch als Genügsamkeit übersetzen und der Name beschreibt einen Zustand eigentlich, indem man das, was man hat, wertsetzt.

00:03:20: Also innerlich immer ruhig und ausgeglichen und Dankbarkeit und Frieden.

00:03:27: immer im Herzen trägt.

00:03:30: Das ist diese Bedeutung eigentlich.

00:03:32: Das ist ein Name, Chantos, ein Wort.

00:03:35: Also diese Name wird häufig benutzt in Nepal.

00:03:39: Also viele Leute haben diese Name und in vielen Nepalischen Familien wird der Name gewählt in der Hoffnung, dass das Kind, also ein Mensch, wird der anderen Frieden gibt.

00:03:55: oder Gelassenheit ausstrahlt und selbst tief zufrieden im Leben steht.

00:04:01: Das ist die Bedeutung

00:04:04: dieses

00:04:04: Namen.

00:04:05: Wunderschön, Santosh.

00:04:09: Man gibt es mit Wunsch.

00:04:11: Man wünscht es für das Kind oder den Mensch dann.

00:04:16: Weil das ist ja schon ein großes Ziel, dass man Frieden für andere Menschen bringt.

00:04:22: Ist

00:04:22: das

00:04:23: okay für dich?

00:04:24: Oder ist das auch eine große Aufgabe?

00:04:31: Bevor man Namen gibt zu den Kindern, man sucht Beratung von Astrolosen auch.

00:04:39: Und auch Priester, diese Familienpriester.

00:04:44: Ich denke, die Eltern oder die Wüste wussten das schon, dass es so wird in der Zukunft.

00:04:53: Aber das weiß ich nicht genau, ob ich das so gesaft habe.

00:04:58: Ich würde sagen, ja.

00:05:01: Das ist so.

00:05:04: Das ist schön.

00:05:06: Das finde ich, wie gesagt, ich finde, eure Kultur ist so reich auch da wirklich in diesen inneren Werten vielleicht.

00:05:16: Und es ist wunderschön.

00:05:19: Aber was würdest du dann auch sagen?

00:05:22: Was ist für dich Zufriedenheit oder Glück, Glücklichsein?

00:05:27: Was bedeutet das für dich?

00:05:29: Also das ist eine, ich denke, eine wichtige, große Frage.

00:05:34: und Glück oder glücklich zu sein.

00:05:39: Es hat für mich zwei Seiten, denke ich.

00:05:42: Es ist, wenn im Alltag, wenn ich kleinere Erfolge habe oder zum Beispiel, ich bin meistens unterwegs auf einer Tour in den Bergen und wenn ich einfach so einen wunderschönen Sonnenaufgang sehe, das macht mich auch glücklich.

00:06:03: Ein paar Gespresse mit Leuten, die vertrauenswürdigen sind, das macht auch glücklich.

00:06:11: oder wenn ich nach der Arbeit für meine Familie oder für meine Lieben etwas zu Hause bringe und ist sehr das Lächeln auf den Gesichten.

00:06:22: Also das macht mich auch glücklich.

00:06:24: Das ist so kleine Dinge, die ich also jeden Tag mache, eine Tür.

00:06:29: Aber... Die andere Seite ist, also während ich diese kleinen Freuden genieße, arbeite ich auch gleichzeitig daran, dass meine Familie, also meine Mitmenschen, meinen Lieben und ich selbst ein gutes Leben haben.

00:06:48: Und wenn ich das jeden Tag, also Verbesser oder etwas näher da bin, und das mache mich auch sehr glücklich.

00:06:58: Eigentlich gibt es kein Rezept für Glück, aber trotzdem das ist so.

00:07:03: Wenn man Frieden hat, wenn man eine schöne Beziehung zu Familie, zu seinen Lieben hat, ich denke, das macht man glücklich.

00:07:12: Das macht mich persönlich sehr glücklich.

00:07:14: Ja, schön.

00:07:16: Das ist schön.

00:07:17: Ich glaube, wie du sagst, Glück ist zutiefst individuell sicher auch, aber man kann sich bestimmt auf so ein paar Sachen, wahrscheinlich für alle Menschen.

00:07:28: im gleichen Maße wirklich so ein großer Faktor auch von Zufriedenheit sein.

00:07:33: Oh, schön.

00:07:34: Ja, wunderschön.

00:07:35: Natürlich.

00:07:36: Und wenn ich von meinem Beruf etwas sagen dürfte, dann, wenn ich meine Gäste durch die Städte engen Gassen führe oder in den Bergen von Nepal, in den Höhen Bergen von Nepal bringe und ich sehr ab und zu, wie sie glücklich sind, dass sie eigentlich ein Ziel erreicht haben, die sie schon lange gewünscht haben, denke ich so.

00:08:05: Das macht mich glücklich.

00:08:06: Eigentlich ist es so, wenn ich die anderen sehe, die glücklich sind wegen mir oder einfach da habe ich auch was zu tun für den Glück, dann das

00:08:16: macht mich sehr glücklich.

00:08:17: Das verstehe ich gut.

00:08:18: Könnte man das fast so in Deutsch mitfreuen, mitfreuen.

00:08:22: Für jemanden ist, glaube ich, eine große Quelle auch von Glück.

00:08:26: Ah, schön.

00:08:27: Ja, das kenne ich auch gut.

00:08:30: Ach, schön.

00:08:31: Ja, wunderbar.

00:08:32: Das ist nämlich wirklich, das kann ich auch gerne hier noch mal sagen, wir hatten nämlich das Riesen-Click, auch Riesen-Click.

00:08:39: Das war auch im Studio, im Studio, also ich habe einer Freundin erzählt, liebe Grüße an Ina in diesem Zusammenhang, dass wir nach Kathmandu wollen, Robert und ich.

00:08:51: Und ja, dann hat sie gesagt, habt ihr schon einen Guide?

00:08:54: Und dann haben wir gesagt, ne, wir machen das, wir machen das einfach so, wir gucken dann vor Ort.

00:08:58: Und dann hat sie gesagt, ich hätte Da ist jemand für euch.

00:09:01: Ich glaube, das würde gut passen.

00:09:04: Und das war gut, was ich in meinem Leben paschiert hatte.

00:09:11: Dass wir uns getroffen haben.

00:09:14: In unserem Leben auch.

00:09:15: Deswegen, das ist so verrückt.

00:09:17: Auch wir hatten ja diese Kultur-Tour.

00:09:20: Also Kathmandu Velli ist wirklich so irreschön mit irgendwie ganz, ganz vielen... beeindruckenden buddhistischen Klöstern, Hindutempeln, ganz viel Kultur zu entdecken und wirklich auch, glaube ich, mit, also würde man gar nicht entdecken können ohne jemand wie dich an der Seite.

00:09:39: Also das war wirklich zutiefst beeindruckend und eine ganz, ganz schöne Erfahrung und eben auch menschlich so.

00:09:46: Genau, weil das war die Jahreszeit, wo man nicht in die Berge steigt.

00:09:50: Ganz, ganz genau, ja.

00:09:51: Das war, das war, das war Anfang Regenzeit, denke ich.

00:09:54: Ja,

00:09:55: ja.

00:09:56: Also es hat uns ganz tief berührt und bewegt.

00:10:01: Ja, das ist echt schön.

00:10:04: Ich weiß, ich glaube, ihr habt auch so viele Rituale auch im Alltag, oder?

00:10:08: Wo ihr das für euch auch so ein Kultiviert, also auch so eine Qualität von Dankbarkeit oder auch... Ich weiß nicht, wie kann man das sagen?

00:10:18: Santas ist auch so eine Ausrichtung auf Zufriedenheit, dass man so ganz bewusst auch die Gedanken wählt.

00:10:28: Was wir im Yoga, was hier, glaube ich, im Westen, was Yoga viel macht, das es so was anbietet, weil wir das in unserer Kultur, soweit ich das einschätzen kann, wirklich gar nicht so zutiefst verankert haben.

00:10:41: Vielleicht auch weiß ich nicht übers Christentum, da kenne ich mich nicht so doll aus.

00:10:46: Aber ich glaube, ihr habt auch ganz, ganz viel so Rituale und auch so innere Praxis, was ihr macht.

00:10:54: Würdest du das teilen wollen?

00:10:56: Oder was deine Praxis ist?

00:10:59: Es ist so, also sowohl im Hinduismus als auch im Buddhismus, es gibt so eine tägliche Ritualen.

00:11:08: Und man fängt den Tag mit einem Gebet an und also man besucht die Tempel früheren Morgen und bringt Offergaben, Blumen und also reich oder was immer man hat.

00:11:26: Und man eigentlich betet im Istille.

00:11:32: Das ist, wie du sagst, ich denke, als ich jetzt mehr darüber... weiß, ich denke, das ist auch ein Zeichen der Dankbarkeit.

00:11:42: Normalerweise die hinduistische Familie fangen ihren Tag mit dem Gewicht zur Sonne eigentlich.

00:11:50: Sobald die Sonne rauskommt, die geben Wasser zu der Sonne, das ist auch ein Zeichen der Dankbarkeit, denke ich.

00:11:57: Und in der Hoffnung, dass der Tag gut läuft, es wird besser.

00:12:03: Sobald nach dem Sonnenuntergang wird auch... diese Feuerzeremonie wird in jedem Haushalt gefeiert.

00:12:14: Man schündet die Örlampen an und man sagt, dass es auch so Feuer macht.

00:12:22: Wie kann ich das beschreiben?

00:12:26: Also das ist auch dann ein Sieg der der der Hellen über über über so dunkel dunkelheit und es ist es so und an jeder Ecke des Kathmandu Valley sag ich mal da befinden sich Tempel oder Schreine und man hat überall Respekt.

00:12:50: Ja, so glücken Leuten ist, hört man ständig und es ist so, ja.

00:12:57: Das ist eigentlich Dankbarkeit und auch Respekt für Natur oder irgendein so Supernatural, würde ich sagen, also Kreatur, der um uns alles kümmert oder Sorge macht.

00:13:14: Schön.

00:13:15: Ich denke so.

00:13:17: Schön.

00:13:17: Und ist dann auch abends, diese Feuerzeremonie abends, ist dann auch immer in der Gemeinschaft, oder macht das jeder für sich?

00:13:26: Ganz genau, in der Gemeinschaft.

00:13:27: Fast in jedem Haushalt.

00:13:29: Man macht für sich selbst.

00:13:31: Und in den wichtigen Tempel überall des Landes wird eine große Zeremonie gefeiert.

00:13:39: Zum Beispiel in dem Tempel von Pashupati Nath, den am Flussufer von Bagmati befindet.

00:13:48: Wo wir auch waren.

00:13:51: Da wird seit ein paar Jahren eine riesige Feuerzeremonie, also die Arathiheis, diese Zeremonie gefeiert.

00:13:59: Und das ist selbst eine riesige Attraktion für die Einheimischen auch.

00:14:04: Die Jugendlichen kommen dort, Freunden sitzen am Boden und genischen die Zeremonie als die Brüchter von Posipatinath-Tempel, das feiern mit so eine Handwebe.

00:14:21: und Gewege und Gesänge.

00:14:25: Es ist tolle, tolle Atmosphäre und viele Leute genischen es und das ist sehr meditativ.

00:14:32: Ja, ja, das stimmt.

00:14:33: Wir waren ja auch gemeinsam da gewesen.

00:14:36: Ganz genau.

00:14:36: Es war wirklich, es war sehr beeindruckend, das erleden zu dürfen.

00:14:41: Wow.

00:14:42: Das ist jedes Mal für mich auch sehr beeindruckend.

00:14:44: Für dich auch?

00:14:45: Ja, schon, oder?

00:14:47: Also ich gebe, ich gehe dort ab und zu so.

00:14:53: Ja, schön.

00:14:53: Ich bin dort mehr als hundertmal und das reicht nicht.

00:14:57: Immer noch beeindruckend, glaube ich.

00:14:59: Ja, das glaube ich sehr.

00:14:59: Immer noch beeindruckend.

00:15:01: Ja.

00:15:02: Und schön, ich habe auch, also das fand ich auch da... irgendwie, ja, wie sind die Worte dafür, passend zu wählen?

00:15:10: Ihr habt ja wirklich auch ein ganz, ganz anderes Verhältnis, glaube ich, als wir, wenn man das so sagen will, wir hier, sag ich mal, in dieser westlichen Welt oder Kultur auch, was den Umgang mit Leben und Tod angeht, oder?

00:15:26: Wie seht ihr das?

00:15:28: Also, Leben und Tod, also ich denke, das ist so... Man sieht es nicht als etwas Schreckliches.

00:15:42: oder dann, ja, die Welt kommt zum Ende.

00:15:48: Das ist Teil unseres Lebens, würde ich sagen.

00:15:52: Ja, genau.

00:15:52: Und auch an diesem Tempel werden auch immer die Toten verbrannt.

00:15:57: Und nochmal, wenn man das so sagen kann, auch wirklich befeiert und verehrt.

00:16:02: weil es wirklich ein ganz anderes Verhältnis auch von Leben und Tod gibt oder auch in dieser ... Ja, Kultur, wo ihr wirklich auch eingebettet seid.

00:16:13: Also würdest du dazu was sagen wollen?

00:16:17: Ja,

00:16:17: natürlich.

00:16:18: Interessant.

00:16:20: Das ist ein schönes Thema.

00:16:21: Und ich denke, das ist auch so zwei Seiten einer Münze.

00:16:25: Wir sagen manchmal so Leben und Tod.

00:16:29: Und ich denke, in westlichen Länder, also in Deutschland selbst, es ist eher so Privatzeremonie.

00:16:37: Also man macht es... mit sehr engen Verwandtshaft oder Familienmitgliedern.

00:16:44: Aber bei uns ist es so, das wird alles in Offenen gemacht.

00:16:49: Und aus religiöse Sicht, also sowohl hindurchtisch als auch buddhistisch, glaube ich, dass der Tod nicht das Ende ist, sondern ein Übergang.

00:17:02: Und durch meine Begleitung, durch die Kulturistätte von Kathmandu, und wenn wir an diese Ichstelle ankommen, wo die Leichen verbrannt werden, sage ich immer wieder, das ist also Der Tod ist nur eine Tour, durch die man also weitergeht.

00:17:22: Wenn ich es weiter sage, dann vielleicht weiter zu neuen Erfahrungen, neuen Formen und vielleicht zu neuen Möglichkeiten.

00:17:32: Weil Geburt, Tod und Wiedergeburt ist so... Tag verschwoben in unserem Alltag, dass man wird geworden und je nachdem was man tut, wie man seine oder ihre Karma sammelt, je nach dem Karma wird man wieder geworden.

00:17:57: Leben ist ein Reichlauf, das läuft immer wieder.

00:18:01: Und das ist von hindurchtischer Perspektive.

00:18:05: Im Buddhismus ist es auch so der Buddha selbst.

00:18:08: Der Buddha, also man sagt, er ist der Erwachte, er hat Erleuchtung gehabt.

00:18:14: Aber... Wir sagen immer wieder, er möchte mehr als fünfhundert Leben einfach schaffen, wie er dann erwacht wurde.

00:18:25: Wir sagen eigentlich Zatakas und er hatte verschiedene Leben und er war auch in diesem Kreislauf.

00:18:33: Und dann am Ende hat er gesagt, okay, das ist jetzt mein letztes Leben.

00:18:37: Ich werde nicht wieder gewonnen und so weiter.

00:18:41: Aber in Hinduismus ist es immer noch dieser Kreis.

00:18:44: Und man wird gewonnen und der Tod dich nur ein Übergang, nur eine Tour, dann je nach dem Karma, man bekommt einen neuen Körper oder neue Möglichkeiten oder einen, ja, einfach ein neues Leben.

00:19:01: Und das läuft immer wieder.

00:19:02: Ja, ist auch eine schöne Sicht immer, das ist schön.

00:19:06: Ja, auch das, glaube ich, dient auch ein bisschen dem Inneren Frieden.

00:19:11: So eine Vorstellung da auch für sich zu.

00:19:15: Ist auch verrückt.

00:19:15: Ich weiß, wer trauert ihr denn auch?

00:19:17: Weil ich hab das auf Bali mal erleben dürfen.

00:19:21: Die machen immer, wenn jemand stirbt.

00:19:23: Ich weiß nicht, ob das jetzt noch so ist, ist jetzt auch schon eine ganze Weile her.

00:19:26: Immer wenn jemand stirbt, der älter als fünfzig Jahre geworden ist, machen die eine Riesenparty das ganze Dorf, als ob eine Hochzeit ist.

00:19:34: Weil das immer bedeutet, dass eben auch so wahrscheinlich auch diese Kammer ... Gedanke, dass dieser Mensch einfach ein sehr gutes Leben hatte und auch gute Dinge in die Welt gebracht hat.

00:19:46: Das war auch für mich als viele Jahre her, dass ich das erlebt habe.

00:19:51: Das war auch so aus unserer Kultur herauskommend, war das wirklich erst mal ein bisschen sehr überraschend auch.

00:19:59: Und dann habe ich das sehr lieben gelernt, diese Sichtweise auch darauf.

00:20:04: Ich weiß nicht, wie es in Nepal gemacht wird.

00:20:08: Angehörigen trauern trotzdem den Verlust, oder?

00:20:12: Natürlich.

00:20:16: Das kann ich mir gut vorstellen, dass wenn man ein langes Leben hat oder man für eine lange Zeit in der Erde ist, dann das ist für die Familie schon eine Freude, denke ich.

00:20:29: Aber bei uns ist es so nicht der Tod, sondern wenn man also über den Alter von vierundachzig Jahre lebt, dann mit vierundachzig Jahre wird ein riesiges Fest gefeiert.

00:20:45: Das habe ich auch erlebt.

00:20:46: Das haben wir auch für unsere Großeltern das gemacht.

00:20:50: Und sie waren auch sehr glücklich, dass sowas gemacht wurde für die.

00:20:56: Und das ist also manchmal, manchmal wir sagen in unserer Gesellschaft, dass das ist dann die zweite Hochzeit für die, für das Paar, wenn die über vier und achtzig Jahre leben.

00:21:10: Ja, gemeinsam.

00:21:11: Aber der Tod, dann nach dem Tod, wird dann also diese Rituale oder die Isolation, würde ich sagen, dauert dreizehn Tage lang.

00:21:23: Also das ist die Dschione meistens, Dschione, den Verstorbenen sollen stark isolieren.

00:21:30: Ja, die können die anderen Leute nicht berühren und es gibt auch bestimmte Regeln, was man essen darf, was man nicht essen darf, was man vermeiden soll und so weiter.

00:21:42: Und die sollen auch morgens und abends die Ritus machen oder Pusa machen mit der Begleitung von einem Bricht.

00:21:53: Und dreizehn Tage, wir sagen es so, wir haben schon also von Geburt, Tod und Wiedergeburt geredet.

00:22:00: Es ist so, nach dem Tod, sagt man im Hinduismus, man braucht dreizehn Tage, eine neue Form zu finden.

00:22:09: Die Zelle.

00:22:10: Die Zelle braucht eigentlich dreizehn Tage, eine neue Form oder ein neues Leben zu finden und wiedergeboren.

00:22:18: Und deswegen... Die Dreizehntage, die Zone, was die machen täglich, diese Rituale Prozession, das hilft, die Seele ein besseres Leben oder eine bessere Möglichkeit zu finden.

00:22:31: Und manchmal sage ich auch, dass es so eine Reisezeit von einem Leben zu anderen die Dreizehntage.

00:22:36: Eisezeit,

00:22:37: ja.

00:22:38: Ja, ja, ja.

00:22:39: Schön.

00:22:40: Ja, vielen Dank für den Einblick.

00:22:43: Ist auch ganz spannend, einfach auch, weil ich glaube immer auch die Religion hält dann auch so.

00:22:50: Also ja, es ist schön, weil man es begleitet auch durch den Priester und hat auch vielleicht so eine Trauerzeit nochmal da.

00:22:57: Also wirklich auch so auf der Ebene.

00:23:00: Sehr, sehr spannend.

00:23:02: Und was ich auch gerne nochmal fragen würde, wenn es so Herausforderungen gibt, Santosh, also Herausforderungen im Lebens.

00:23:12: Also, ja, kann ja immer alles sein oder auch mal eine Angst oder wie gehst du damit um?

00:23:20: Wenn du dazu auch was zu sagen magst, ist das auch so eine innere Kultur.

00:23:30: Weil auch vielleicht noch mal weiter ausgeholt, weil ich finde immer so, die ich das auch immer wahrnehme, in Deutschland, ich weiß nicht, ob das überall auch in Deutschland auf jeden Fall gibt, so wenig.

00:23:40: Ich weiß nicht, ob du das Wort kennst, so eine Fehlerkultur.

00:23:45: Also am besten ist immer die Idee, man macht keine Fehler.

00:23:50: Also bei uns ist so du führst ja auch so wie deutsche Gäste oder was ja auch jetzt in Österreich und Deutschland.

00:23:55: Also ist so es ist immer wie so.

00:23:58: wie kann man es als Beispiel?

00:23:59: also es ist immer am besten ist immer.

00:24:02: Man kann schon alles, damit man dann keine Fehler macht, wenn man was Neues ausprobiert.

00:24:08: Und ich finde, das ist immer so ein bisschen ein sehr hoher Anspruch, weil ich glaube, das funktioniert nur im Leben, wenn man was Neues ausprobiert, dass man mit sich selber sehr freundlich ist und auch sich selbst erlaubt, Fehler machen zu dürfen, sozusagen.

00:24:24: Um daraus auch wieder zu lernen.

00:24:26: Also nur, also ich glaube, das ist auch ein großer Teil, wie lernen funktioniert.

00:24:30: Und ich glaube, ihr habt einen, glaube ich, im Sinne der Zufriedenheit und auch vielleicht, dass sich etwas trauens, glaube ich, ein freundlicherer Umgang, oder?

00:24:41: Ja, natürlich.

00:24:42: Also ohne Fehler, ich denke, man kann nie weiterkommen.

00:24:46: Und von der kulturellen Perspektiven auch.

00:24:51: Man sagt also, gibt nicht auf.

00:24:55: Einfach versuche es noch einmal, etwas zu verweschen, besser machen.

00:24:59: Ja, das ist ganz normal und niemand sagt negatives darüber, denke ich.

00:25:07: Aber wir haben viele Herausforderungen, wenn wir etwas Neues machen wollen.

00:25:15: Es gibt es auch ab und zu Ängsten, ob ich das gut mache, wenn es sich geht und so viele Fragen kommen, dann hinter dem Kopf.

00:25:28: Das

00:25:28: kennen wir, glaube ich, alle.

00:25:30: Ganz genau, ja.

00:25:33: Also das habe ich schon mehrmals erlebt.

00:25:36: Also Schwierigkeiten, Herrssportlerungen.

00:25:40: Ich bin meistens von meinem Zustand.

00:25:43: so sagen, dass wenn ich die Gäste in den Bergen führe, es gibt immer Schwierigkeiten und ich bin eigentlich verantwortlich für die Sicherheit und wollen wir finden den Gästen und es gibt immer Fragen.

00:26:01: Also was, wenn ich das nicht so mache oder was, wenn etwas etwas schief geht.

00:26:09: Aber ich versuche immer ruhig zu bleiben und ich versuche es nie aufzugeben, eigentlich.

00:26:18: Wenn jemand sagt, okay, das geht nicht so, ich möchte das selber ausprobieren.

00:26:23: Aber wenn dann etwas schief geht, wenn es etwas schlecht geht, dann ich muss Plan B immer immer bereit haben.

00:26:32: Ich kann dir dann eine Geschichte erzählen, dass mit mir vor ein paar Jahren passiert ist.

00:26:38: Also wir waren in Westnepal, da gibt es so einen schönen Berg, den Manaslu heißt.

00:26:45: Und da habe ich eine Gruppe geführt und wir sollten über einen Pass gehen.

00:26:52: Der Pass liegt auf über fünf tausend Metern.

00:26:55: Und in der Zeit, wenn wir dort waren, war der Pass wegen ich mir fast gesperrt und viele Leute, also viele Wanderer, haben dann umgedreht.

00:27:07: Die haben gesagt, also niemand ist über den Pass gelaufen und wir schaffen das auch nicht.

00:27:12: Wir drehen jetzt um, wir gehen zurück und dann musste ich eine wichtige, mit Risiko, eine Entzeitung nehmen.

00:27:22: Meine Gäste damals wollten auch das mal versuchen über den Pass zu gehen und ich habe auch gesagt, also Jere hat seine eigene Story geteilt.

00:27:31: Also niemand war da oben und wir haben gesagt, okay, lass uns mal das versuchen.

00:27:36: Und ich bin allein an dem Tag bis zum letzten Lager diese Tour gegangen.

00:27:44: Also haben wir erfahren, dass es machbar ist.

00:27:47: Wir können zumindest bis zum Lager gehen und wir haben das so gemacht.

00:27:52: Und in dem nächsten Tag sind wir dann also früh aufgestanden oder besser gesagt, wir haben überhaupt nicht geschlafen.

00:28:00: Wir sind in der Mittenacht losgegangen für den Pass.

00:28:06: Und wenn man in der Mitte Nacht anfängt, ja, wir haben Kurflampen benutzt, man sieht eigentlich ja nicht so, nicht so weit und wir haben Schritt für Schritt weitergegangen.

00:28:17: Und als die ersten Sonnenstrahlen kamen, dann haben wir gesehen, es gibt also keine Spüren.

00:28:24: Es gibt nur Schnee, egal wo du hinschaust, es gibt nur noch Schnee.

00:28:31: Und ich war allein, ich musste dann den Weg für meinen Gästen und für mein Team dann öffnen.

00:28:38: Ich bin, passt mehr als zehn Stunden im Istne gelaufen, den Weg geöffnet und dann insgesamt sind wir in dem Tag, neunzehn Stunden gelaufen, ja, nach, nach neunzehn Stunden lang, Fußmars sind wir dann in einem sicheren Ort angekommen.

00:28:58: Wow.

00:29:00: Danach habe ich dann eigentlich reflektiert, was ich da gemacht habe.

00:29:06: Ich habe mich gefragt, das war auch während der Wanderung, warum mache ich diese Frage, wenn irgendetwas jetzt runterläuft?

00:29:19: Dann ist alles weg, weil ich war verantwortlich, verantwortlich nicht nur für meine Gäste, sondern auch für mein Team.

00:29:28: Wir haben in einer Bergtour, wir haben immer Träger dabei und immer, wenn es eine große Gruppe ist, dann also Hilfsguide und es gibt schon ein gutes Team.

00:29:42: Und meistens, die haben auch keine gute Ausrüstung.

00:29:46: Ja, und warum habe ich so einen Risiko genommen?

00:29:50: Weil ich wollte eigentlich die Gäste auch, wie wir das schon mal geredet haben, der Glück geben.

00:30:00: Dafür sind sie in Nepal.

00:30:03: Und ich wollte eigentlich nicht zurückgehen, nicht umdrehen und zurücklaufen.

00:30:07: Und deswegen haben wir das gemacht.

00:30:08: Aber dann am Ende, während dieser Wanderung Ich habe auch manchmal getreifelt an meiner Entseidung, aber wenn ist diese... Angst oder Unsicherheit dann gezeigt hätte.

00:30:27: Dann vielleicht hätten die Jungs dann definitiv die Motivation verloren.

00:30:36: Aber deswegen habe ich immer darauf bestanden, dass wir irgendwie in einem süsseren Ort ankommen und wir schaffen es.

00:30:43: Und ich denke ja, am Ende wegen dieser Entschlossenheit, ja Ruhe und meine diese Verantwortungsgefühle, ich denke, die haben mir geholfen, diese Herausforderung zu meistern, denke ich.

00:30:58: Ja.

00:30:59: Und ich denke, im Leben auch in allgemein... muss man so machen, denke ich.

00:31:04: Ja,

00:31:04: das ist gut, finde ich auch.

00:31:06: Aber immer mit Plan B.

00:31:09: Ja, das ist total schön gesagt.

00:31:10: Das ist super.

00:31:12: Ja, auf der sowohl bei der Bergbesteigung wie im Leben, wie du sagst, ist schön.

00:31:20: Ja.

00:31:21: Genau, also irgendwie wirklich immer wieder so auch an das Gute glauben, aber mit auch einer gewissen... Auch da ist die vielleicht wieder so ein bisschen diese Fehlerfreundlichkeit, falls es irgendwie dann doch nicht klappt.

00:31:32: Dann braucht's einen guten Plan B.

00:31:34: Ganz genau.

00:31:36: Und solange kann man ja an Plan A arbeiten, sozusagen.

00:31:39: Und gut auch gut innerlich ausrichten.

00:31:43: Ja, schön.

00:31:44: Wow, danke für das Teilen.

00:31:48: War gleich hiermit in den Bergen.

00:31:52: Also, dann ist auch so für dich, oder?

00:31:55: Also, das, was dich in Stabilität da auch gebracht hat, war auch eher wieder so diese ... Auch für die anderen diese Kraft aufzubringen, oder?

00:32:04: Was hat dich da stabilisiert, auch innerlich, oder das gut machen

00:32:08: lassen?

00:32:09: Ich denke, was mich stabil macht, ist Natur.

00:32:14: Ja, Natur.

00:32:15: Ich denke, wenn ich einen Zweifel habe oder wenn ich viele Fragen habe und wenn ich mich immer wieder frage, wieso, warum, was und

00:32:27: ist.

00:32:28: Gehe einfach in der Natur und das hilft.

00:32:30: Und ich denke, für vielen ist es hilfreich, einfach draußen zu gehen, einen Spaziergang zu machen.

00:32:37: Und für mich besonders die Berge, wenn ich zu einem Aufsichtspunkt gehe und die Ruhe ruhe und die ich stille dort genieße.

00:32:47: Ja, das gibt eigentlich eine Klarheit und vielleicht es gibt ja keine Lösung für die Fragen oder für die Instabilität, die du gerade hast.

00:32:57: Aber Zumindest bekommst du die Kraft, wieder in besseren Zustand zurückzukommen, denke ich.

00:33:09: Für mich persönlich ist es auch so, wenn ich irgendeine Instabilität im Leben fühle, dann Besuche ist diese spirituelle Worte, die haben wir ja genug in den Berlin.

00:33:25: Also ich besuche die größte Ichdupa der Welt, Bordernath Ichdupa und mache diese Heilige.

00:33:35: Runde um die Stupa oder ist fahren nach Pasupatinath-Tempel.

00:33:44: Also nehme in diese abendliche Zeremonie teil.

00:33:48: Oder manchmal mache ich es einfach so, ich gehe zu diesem Flussufer und schaue die Feuerbestattung einfach so.

00:33:55: Und es zeigt dir, dass alles im Leben vergänglich ist.

00:34:01: Du hast nichts im Griff.

00:34:05: Egal, wie ich sage, du das festhältst.

00:34:08: Das ist eigentlich so.

00:34:09: Und der Körper, der Besitz und die Sorgen, also alles sind vergänglich.

00:34:15: Und das macht mich auch sehr stabil, denke ich.

00:34:20: Ja,

00:34:21: danke schön, Santosh.

00:34:22: Das kann man schöner nicht sagen.

00:34:25: Es ist genau so.

00:34:27: Und auch immer so aus Jogisch würden wir wahrscheinlich sagen, dass er hat einen dann auch so runter, ne?

00:34:32: So dass so ein Yoga-Ausspruch, den wir gerne, also sich das immer wieder bewusst zu machen, auch diese Vergänglichkeit und das relativiert sehr, sehr viel.

00:34:41: Das finde ich auch, ja.

00:34:43: Das ist eigentlich ein Superpunkt.

00:34:45: Ich habe nämlich immer noch am Ende des Podcasts ganz konkrete Empfehlungen für den Alltag.

00:34:52: Vielleicht können wir die heute gemeinsam zusammenbasteln.

00:34:55: Ich glaube, wir sind schon mittendrin.

00:34:57: Also wirklich nochmal.

00:34:59: Wir hatten, glaube ich, so, so, hoffe ich, ganz, ganz inspirierende, gute Sachen schon besprochen, dass wir es nochmal so ganz konkret machen.

00:35:13: Hast du eine Idee sozusagen, was, wenn es um Zufriedenheit, Glücklichkeit, innere Stabilität kultivieren, Dankbarkeit kultivieren, was könnte man tun?

00:35:26: Du hast schon ganz viel gesagt, Sandtasche könnte man doch noch mal wiederholen sozusagen.

00:35:31: Also was immer eine meiner größten und dicksten Empfehlungen für direktes Glücklichkeit sein ist.

00:35:38: Und das wirst du mir wahrscheinlich sehr doll zustimmen, Sandtasche.

00:35:42: seiner Sozialisation und Lebenserfahrung auch ist wirklich für mich immer den Blickwinkel der Dankbarkeit zu kultivieren, also wirklich in großer Bewusstheit immer da, also aus einem sozusagen aus einer Dankbarkeit heraus auf die Dinge zu schauen und weniger aus immer so einem Mangel oder was fehlt mir jetzt noch oder was brauche ich oder was meine ich, was ich jetzt unbedingt noch brauche oder erreichen will, sondern eher wirklich zu schauen, was ist da, was ist wirklich Gutes in meinem Leben.

00:36:19: Und das auch jeden Tag, wie du gesagt hast, und wenn das der Sonnenaufgang ist, den ich gesehen habe, oder ein guter Kaffee, den ist auch in Nepal wirklich richtig gut in Kaffee.

00:36:28: Ich bin ein großer Fan von neperlesischen Kaffee, seitdem wir bei, genau, weil die ja auch mit ihr unterwegs waren.

00:36:37: Also wirklich im Kleinen, wie auch im Großen.

00:36:41: immer wieder diese Bewusstheit, sich das sehr, sehr, sehr bewusst zu machen.

00:36:45: Und auch, das ist auch ja neurowissenschaftlich, ist auch nicht das erste Mal, dass ich das im Podcast sage, wirklich gut erwiesen, dass so, wie man sein Gehirn benutzt, so formt es sich.

00:36:57: Also wenn ich wirklich, ich kann meinen Gehirn auf Dankbarkeit umprogrammieren und Dankbarkeit ist, glaube ich, der allersicherste Weg zum Glücklichsein.

00:37:07: Ganz genau, das ist, ja, ich stimme unbedingt zu, weil, ja, also wenn man dankbar ist für alles, was da ist, das ist das Wichtigste, denke ich.

00:37:18: Und wir in Nepal, also ich kann das besser von unserem Verhältnis sagen, in Nepal, also vielleicht, man weiß das nicht.

00:37:28: was wirklich Dankbarkeit ist, aber man praktiziert das im Alltag.

00:37:33: Zum Beispiel, man hilft anderen, wenn man merkt, dass die Leute Hilfe brauchen.

00:37:40: Also Dankbarkeit als ein Dankbarkeit kultivieren, als vielleicht, das würdest du sanitisch auch sagen, oder die größte und schnellste Erwirkung?

00:37:50: Ganz

00:37:50: genau.

00:37:52: Kann man das so sagen.

00:37:55: Ich denke, man soll jeden Tag etwas Positives tun soll.

00:38:01: Also gute Spuren hinterlassen.

00:38:04: Nicht unbedingt riesige Fußabdrücke, aber echte.

00:38:09: Und die zeigen, dass man etwas für andere hat.

00:38:15: Liebe und Mitgefühl, denke ich.

00:38:21: Und man braucht auch Weisheit.

00:38:26: um zu wischen, was man loslassen soll, was man noch weiter lernen soll, was fällt noch in seinem oder ihrem Leben.

00:38:36: Und für mich, ich sage immer wieder, das Allerwichtigste für Leute ist, wenn sie wischen, dass jeder Mensch ein Work-in-Progress ist.

00:38:47: Ich sage das immer.

00:38:50: Man ist nie fertig und man lernt nie

00:38:56: aus.

00:38:57: Ja, genau, genau.

00:38:59: Und deswegen sage ich immer, dass ich ein Work-in-Progress bin und ein meiner Wünsche ist es, immer so bleiben, dass ich immer so bleibe, damit ich weiter lernen und weiter entwickeln kann.

00:39:14: Ja,

00:39:14: wunderschön.

00:39:16: Genau, so eine Offenheit bewahren.

00:39:19: Und auch bis ins hohe Alter, weil man kann ja immer immer Neues lernen, diese Offenheit auch.

00:39:24: Ganz genau, ja, ganz genau.

00:39:26: Und dass man, also wie der Buddha sagt, wir haben Geistesgifte in uns selbst und also das Igo oder irgendein Geistesgifte nie.

00:39:40: gewinnen lassen, dass du also bewusst sein willst, dass, wenn Ego rauskommt oder irgendein Geistes gibt und sonst das vermeiden, denke ich.

00:39:53: Ja,

00:39:54: das ist auch schön, das dockt auch so doll an die Yoga-Praxis an.

00:39:59: Da sind wir ja auch genau da in dem Thema.

00:40:01: auch das... dass natürlich immer alles da sein darf, aber dass man selber ja die Wahl hat, wo man Energie reingibt oder den Fokus oder die Aufmerksamkeit.

00:40:12: Und das braucht wieder die ... Ja, das ist auch wieder die Weisheit.

00:40:17: Die Bewusstheit, das zu unterscheiden.

00:40:20: Und immer wieder gut zu wählen und immer wieder neu.

00:40:22: Wie du sagst, das hört nie auf.

00:40:25: Wieder was loslassen.

00:40:27: Nächste Aufgabe.

00:40:29: Nächstes Wort.

00:40:29: Schön.

00:40:31: Ja, wunderschön.

00:40:33: Genau.

00:40:33: Katharinas Empfehlungs, dein Alltag.

00:40:36: Und auch, was ich noch gedacht hab.

00:40:38: Ja, das hat einfach auch eure Kultur so doll, dass man sich vielleicht für sich selber, was auch immer, das ist so ein kleines Ritual vielleicht schafft, was man dann einfach für sich selber im Stillen, also vielleicht auch ein Ritual, wo man nochmal entweder früh im Moment innehält oder abends, wenn das die bessere Zeit ist, um nochmal zu reflektieren, irgendwie drauf zu gucken oder einfach sich zu spüren.

00:41:05: Weil auch das Leben immer so, gerade auch wenn man eben dieses Innerhalten, finde ich, wenn das gar nicht passiert, das ist ja hier in unserer westlichen Kultur auch nicht so etabliert.

00:41:16: Deswegen bietet Yoga ja gerade zum Beispiel, also unter anderem so viel da an, dass man wirklich einfach ins Spüren kommt.

00:41:24: Und wie du gesagt hast, auch so wunderbar, oder auch über die, dass in die Natur gehen, ist ja auch eine super Möglichkeit, sich zu spüren.

00:41:33: alles zu sortieren zu lassen, auch im Inneren oder auch mitwirken da drin.

00:41:39: Erinnerlich, das zu sortieren.

00:41:44: Ja, schön.

00:41:44: Also was auch immer das ist, wenn es nette Tee ist, mit nochmal den Blick aus den Fenster raus oder so was.

00:41:49: Also wir können diese Rituale sind sehr kraftvoll, finde ich, in der Regelmäßig.

00:41:54: Ja, ganz genau.

00:41:54: Also ja, Rituale oder auch Mantra-Retitieren, ja, das hilft auch.

00:42:00: Wenn man Stress hat, es gibt verschiedene Mantras aus dem Sonst-Grid, die kann man einfach immer wiederholen und... Interessanterweise, das mache ich, das habe ich angefangen zu retitieren.

00:42:15: Das wirkt wie eine Meditation für mich.

00:42:17: Ich kann nicht für andere sagen.

00:42:20: Aber nun, wenn ich zum Büro fahre, es gibt Chaos überall und in Kathmandu ist es auch sehr schlimm.

00:42:29: Also jeder simpt und wuppt und so weiter.

00:42:33: Aber Neulis habe ich angefangen, in dem Stelle die Mantra zu residieren.

00:42:39: Ich bin nämlich tau und residiere eine Mantra und das hilft so gut, das wirkt so gut.

00:42:46: Das ist erstaunlich für mich und daher kann ich es sagen, das wirkt wunderbar.

00:42:52: Ja, genau.

00:42:53: Man sagt ja auch Mantra heißt ja auch was den Geist schützt und man ersetzt dann sozusagen bevor.

00:42:58: wo man ins Schimpfen der anderen Roller- und Autofahrerein steigt, ersetzt man das durch Mantra.

00:43:04: Welches hast du genommen, wenn ich da fragen darf?

00:43:08: Schon

00:43:08: immer sehr persönlich, finde ich.

00:43:10: Ja, aber ich habe den Namen gerade vergessen.

00:43:15: Das kenne ich

00:43:18: auch

00:43:20: gut.

00:43:21: Ja, wow,

00:43:22: schön.

00:43:25: Vielen Dank, Santosh.

00:43:27: Ich könnte jetzt noch hier viele Stunden mit dir gerne weitersprechen über die Themen, ja, die wichtigen Themen

00:43:34: des Lebens.

00:43:35: Jetzt bin ich auch im Flur gekommen.

00:43:39: Früher war ich auch etwas aufgeregt.

00:43:41: Das darf sein, ja.

00:43:43: Das ist

00:43:44: mein erstes Mal überhaupt nicht.

00:43:47: Schön.

00:43:47: Ja, wow.

00:43:48: Dankeschön.

00:43:49: Ist mir eine große Ehre, Santosh.

00:43:51: Und dein Deutsch ist auch, willst du vielleicht noch mal sagen, wo du so gut Deutsch gelernt hast?

00:43:55: Das ist unglaublich.

00:43:58: Vielen herzlichen Dank.

00:43:59: Also, wie ich gesagt habe.

00:44:02: In diesem Bereich bin ich immer wieder Work-in-Progress.

00:44:05: Das Lernen ist immer noch.

00:44:07: Die Sprache habe ich hier in Kathmandu gelernt.

00:44:10: Es gibt da eine Uni, wo man verschiedene Fremdsprachen lernen kann.

00:44:15: Das ist eine staatliche Uni und ich habe zwei Jahre dort die Sprache gelernt.

00:44:23: Ich reise seit ein paar Jahren, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen.

00:44:30: nach Europa und ja, es hat, also die Reise nach Europa hat es noch, noch verwäschert, glaube ich, denke ich.

00:44:38: Aber

00:44:39: vorher schon wirklich beeindruckend gut.

00:44:42: Ja, das ist schön.

00:44:44: Und das also wirklich auch danke, ja wirklich so... So, danke schön für dieses unglaublich wertvolle Gespräch.

00:44:52: Wir hoffen auch sehr, dass das hier dich und euch im Zuhören inspirieren kann und ihr wirklich euch da auch was rausziehen könnt.

00:45:01: Und es gibt, das möchte ich unbedingt noch sagen, Santasche.

00:45:05: Ihr könnt auch, wenn, oder wenn, ja, wenn du Lust hast, auch die Kultur kennenzulernen oder auch natürlich in die Berge zu gehen.

00:45:15: Wie gesagt, beides möglich sind zwei ganz unterschiedliche Dinge, glaube ich, oder Dinge, die man tun kann, auch in Nepal.

00:45:23: Entweder so wirklich über, ja, so vielleicht auch für die Yoga Interessierten.

00:45:30: Es ist, glaube ich, auch einfach großartig, diese Spiritualität kennenzulernen von Von Kathmandu Welli, man sagt ja immer, es gibt mehr Tempel als Wohnhäuser oder so.

00:45:40: Ganz genau, ja.

00:45:43: In Kathmandu, oder

00:45:43: in Nepal,

00:45:44: wie finden Sie es?

00:45:46: Also so viele Götter wie Menschen im

00:45:49: Land.

00:45:50: Ja,

00:45:50: genau.

00:45:50: Das ist so.

00:45:52: Das ist schön.

00:45:53: Also ihr könnt wirklich mit Santosh da reisen.

00:45:56: Santosh bietet wirklich da als Guide ganz, ganz, ganz viele verschiedene Touren an.

00:46:01: Und das ist, also einfach auch aus meiner Sicht halt, es ist ganz... ganz, ganz doll empfehlenswert.

00:46:08: Vielen Dank, Kathi.

00:46:11: Wenn man Lust hat oder Interesse hat nach Nepal zu reisen oder die kulturelle und spirituelle Geheimnisse zu erkunden, dann die Bergen oder Menschen, Kulturen, alles was Nepal anzubieten hat.

00:46:32: Und wenn man einen Träg oder eine dieses Kulturreise nach Nepal plant, dann könnt ihr gerne mir schreiben oder an Kathi schreiben und dann, wir werden das alles in Nepal für euch kümmern.

00:46:49: Ja,

00:46:50: es ist wirklich ein sorglos Programm, man wird vom Flughafen sehr liebevoll abgeholt.

00:46:55: Ganz genau, ja.

00:46:57: Wir sagen das so an und ab Flughafen.

00:47:01: Ja, das ist schön.

00:47:06: und dann ihr werdet gut gekümmert und am Ende mit voller Liebe und Freude nach heim gesehen.

00:47:17: Das ist so schön.

00:47:20: Und die Seite ist www.fusionexpeditions.com oder.

00:47:27: ihr schreibt einfach mehr über die Seite.

00:47:29: Da findet ihr auf Santos Kontakt, geht auch super alles über WhatsApp.

00:47:34: Genau, und ansonsten auch, sonst schreibt mir über die Seite auch www.maisha-jena.de über Kontakt und dann kann ich das auch jederzeit gern weiterleiten.

00:47:46: Ja, wirklich, es ist eine ganz große Herzensempfehlung.

00:47:48: Das gibt unglaubliche Tiefe.

00:47:50: Ich erinnere mich auch so doll, als wir in dieses ganz große buddhistische Kloster da am Fuß der Berge gefahren sind.

00:47:56: Ich weiß nicht mehr, wie das heißt, wo so viele ...

00:47:59: Namo Buddha ist.

00:48:00: Namo Buddha, genau.

00:48:01: Und wir waren in dieser Putscha mit irgendwie, weiß ich nicht, glaube ich, dreihundert buddhistischen Menschen.

00:48:07: Das war voll verfügt.

00:48:09: Und sind in der letzten Reihe mit den fünf Jahren.

00:48:13: Und wussten immer nicht, finden wir die jetzt irgendwie spannender?

00:48:16: oder die uns, also jetzt im Sinne uns beide, Robert und mich.

00:48:22: Das war so süß und du hast, wir wollten den Schokolade geben.

00:48:25: Wir hatten, das war auch so, ne?

00:48:27: Wir hatten Schokolade im Rucksack und dann hast du gesagt, nein, es dürfen nix annehmen.

00:48:33: Also es ist wirklich, also tief bewegende, ja, tief bewegende Erfahrung fürs ganze Leben, auch gerade, wenn man so interessiert ist an Spiritualität und dieser, ja, ich weiß gar nicht, ich kann das immer gar nicht so in Worte fassen, dieser tiefen Menschlichkeit, tiefen Freundlichkeit, die... Die wirklich, Santosh, das ist verrückt, wie auch immer ihr das so zu sagen.

00:48:57: Auch wirklich, also es gibt ganz unterschiedliche Menschen, das ist ja klar, aber wirklich, das ist so spürbar, einfach, wenn man sich bewegt in Kathmandu.

00:49:05: Ganz

00:49:06: genau, ja, also, ja, ich möchte auch dazu was sagen.

00:49:08: Also die Nepali, wir sagen die Nepali eigentlich, dass Volk, die Nepali sind, so ein tolerantes und freundliches Volk, würde ich sagen, das kann ich... auch jetzt besser sagen, weil, wie du sagst, ich habe auch ein bisschen von weite Welten gesehen und die sind so freundlich sich, ja, die sind sehr berühmt für ihre Gastfreundschaft.

00:49:33: und ja, vielleicht, die haben wenig, ja, aber trotzdem, sie möchten das mit euch teilen, wenn ihr im Land seid, das ist... Das ist so und das ist eigentlich die Kultur unserer Kultur und Gastfreundschaft ist also manches das allerhöchste, weil Weil es ist so, wir haben auch Sprüche.

00:50:01: Das bedeutet, der Gast ist wie ein Gott.

00:50:05: Und man wird auch so behandelt.

00:50:07: Das spürt man.

00:50:07: Ja genau, man spürt es.

00:50:10: Wow, das ist so schön.

00:50:12: Bis hin zu, ich weiß gar nicht, ob ich dir das erzählt hatte, Santas selbst noch auf dem Rückflug.

00:50:18: Das heißt, neben mir eine junge Nepalesein.

00:50:21: Und es war so verrückt, ich hatte wirklich dann nach dem sechs Stunden Flug, ist sie, glaub ich, in Dubai, wo irgendwo andershin ausgestiegen, weitergeflogen.

00:50:29: Und ich hatte das Gefühl, nach den sechs Stunden, ich verabschiede mich von einer Freundin, von einer richtig guten Freundin, die ich zehn Jahre kenne.

00:50:35: Ja, ja.

00:50:35: Das ist immer der Effekt.

00:50:37: Keine Ahnung, wie das geht.

00:50:39: Ja,

00:50:40: so sind die Leute hier.

00:50:42: Ja, ja.

00:50:44: So offenen,

00:50:45: ja.

00:50:46: Das ist wirklich schön.

00:50:48: Also, ich freue mich auch schon, wenn wir wieder mal da sind.

00:50:51: dürfen.

00:50:51: Das ist ganz, ganz, ganz schön.

00:50:53: Ja, Santosh, vielen, vielen Dank.

00:50:56: Ich glaube, wir beenden hier, aber vielleicht gibt es einfach noch meine Fortsetzung.

00:51:01: Ja, also, so viel

00:51:02: Schönes zu sagen.

00:51:03: Danke, Kathi.

00:51:04: Danke, vielen Dank für diese Gelegenheit, dass ich etwas über, wie ich es gesagt habe, über Nepal und über meine Erfahrungen jetzt sagen dürfte.

00:51:18: Und Auch danke an alle, die so lange zugehört haben.

00:51:23: Und ich für uns alles Gute und Namaste.

00:51:28: Ja, Namaste und bis bald.

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