Wenn Dankbarkeit zur Kraftquelle wird
Shownotes
In dieser neuen Folge von OM MEETS ALLTAG lädt Katherina dich ein, Dankbarkeit auf einer viel tieferen Ebene zu entdecken: Sie zeigt, warum Dankbarkeit nicht einfach ein schöner Gedanke ist, sondern ein kraftvoller innerer Zustand, der unser Gehirn, unseren Körper und unser gesamtes Erleben nachhaltig verändert. Katherina spricht darüber, wie unser Geist filtert, warum wir oft eher auf Probleme ausgerichtet sind und wie wir durch bewusste Dankbarkeit unsere neuronalen Wege neu formen können. Dabei verbindet sie neurowissenschaftliche Erkenntnisse mit yogischer Philosophie, Herzchakra-Energie und einer liebevollen Haltung gegenüber sich selbst und dem Leben.
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00:00:00: Das sind wir auch wieder ganz toll beim Thema Achtsamkeit, wenn wir wirklich im Moment sind mit dem, was wirklich ist in dem Moment und uns daraus ziehen.
00:00:11: Also auch das ist ganz nahe Bewertung vielleicht auch nochmal anders ausgedrückt.
00:00:16: Also das brauchen wir diese Bewusstheit, Achtsamkeit, um vielleicht auch die Dankbarkeit
00:00:23: sichtbar werden
00:00:23: zu lassen.
00:00:29: Hin zu innerem Wachstum, Balance und Tiefgang.
00:00:33: In
00:00:34: Om Mies Alltag, der Podcast von und mit Katharina Bock.
00:00:38: Liebevoll und alltagstauglich wirft Katharina einen Blick auf wertvolle Themen aus der Welt des Yoga.
00:00:44: Balance,
00:00:44: mentale Kraft und Lebensfreude.
00:00:47: Bist du bereit für Yoga mitten im
00:00:49: Leben?
00:00:50: Ganz herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Om Mitz Alltag, Yoga jenseits der Klischees.
00:00:57: Ich bin Katharina Bock und ich freue mich sehr, dass du wieder reinhörst heute in eine Folge, wo ich dich gern einladen mag, mal in ein Thema tiefer zu tauchen, was vielleicht so oberflächlich oder kalendersprüchemäßig ein bisschen ja
00:01:15: vielleicht ein bisschen
00:01:16: überstrapaziert langsam auch ist, aber eigentlich wirklich so eine Wahnsinnstieferheit,
00:01:23: Klarheit
00:01:24: bringt, wirklich Ruhe bringt, Freude bringt und glücklich sein oder glücklich werden lässt.
00:01:32: Und es hat ganz, ganz, ganz viele Facetten.
00:01:34: Und
00:01:35: ich würde gerne heute wirklich versuchen,
00:01:38: also nicht umfassend.
00:01:39: Das schafft man, glaube ich, nicht in der Kürze der Zeit.
00:01:42: Aber ich würde versuchen,
00:01:44: auf jeden Fall
00:01:44: eine Menge gute Impulse, Inspirationen zu geben, mit auch am Ende wieder ganz praktischen Tipps für deinen Alltag zum Thema Dankbarkeit.
00:01:57: Und wirklich... Die leise echte
00:02:00: Dankbarkeit, die
00:02:01: im Herzen entsteht,
00:02:02: wenn wir
00:02:02: wirklich
00:02:04: hinschauen, das ist
00:02:05: mein Fokus
00:02:07: für heute.
00:02:09: Und ja, wir sind ganz nah bei den Themen.
00:02:12: auch tatsächlich der letzten Folge zur Zufriedenheit.
00:02:18: Die ist vielleicht, wenn man so sagen will, eine Schwester der Dankbarkeit.
00:02:22: Oder man ist beim Herzchakra,
00:02:24: habe ich auch eine Podcastfolge
00:02:25: dazu gemacht, würde ich heute dazu auch nochmal kommen.
00:02:29: und auch zu Satva, zu diesen wirklich kultivieren einer friedlichen inneren Haltung, eines inneren Friedens.
00:02:38: Und am Ende ist wieder, ja, vielleicht ist es auch einfach, dass... Ein- und Ausatmen zu genießen, bewusst und auch in dieser Qualität von Dankbarkeit noch mal eine neue Qualität da reinzutragen.
00:02:56: Und es ist wirklich verrückt, weil Dankbarkeit wirklich... so kraftvoll, so wirkungsvoll
00:03:06: ist,
00:03:07: wenn wir das kultivieren als Haltung, also nicht nur diese kleinflüchtigen Momente mal vielleicht aufflackern lassen, sondern so das ganz bewusst als Haltung in uns etablieren.
00:03:18: Es ist Wahnsinn, wie wirkungsvoll das ist.
00:03:22: Es ist
00:03:23: jeden zugänglich in jedem
00:03:24: Alter.
00:03:25: Und wie gesagt, ich würde mich freuen, wenn ich ein bisschen Lust machen kann.
00:03:30: mit dieser Folge und den Inhalten,
00:03:33: das so ein Stück weit weiter vielleicht auch zu
00:03:36: leben, zu trainieren wie so ein Muskel
00:03:39: oder auch wirklich zu integrieren natürlich in den Alltag am Ende.
00:03:43: Und dabei ist ganz wichtig zu sagen, dass wirklich auch Dankbarkeit ist keine positive
00:03:54: Denkpflicht oder
00:03:55: ein Krampfhaft.
00:03:58: Ich bewerte alles positiv
00:04:00: oder negiere das sozusagen negative oder ist eine schön Färbung, sondern es ist eigentlich viel, viel, viel tiefer, sondern es ist ein, das Leben wirklich voll annehmen in dem, was es ist, sich ein Stück weit auch hinzugeben.
00:04:18: Ich finde für mich hat das auch immer sowas ganz
00:04:21: ohne
00:04:21: Angst voll, auch eine Art von Demut vor dem Leben.
00:04:26: weil man immer nicht weiß, was als nächstes um die Ecke kommt.
00:04:29: Und wir haben auch immer nur die Chance, das anzunehmen.
00:04:34: Und ja, genau, also mit allem, was dazugehört.
00:04:39: Und das ist eben keine Schönfarbung, sondern eher wieder auch da eine, ja, hat viel mit ihm dieser Annahme zu tun oder sich davor zu verbeugen.
00:04:49: und zu schauen, okay, was kann ich vielleicht daraus lernen, wenn ich den Moment genauso annehme.
00:04:56: Was ist, also auch das ist so eine, ja, fast so mit der spirituelle Dimension von Dankbarkeit.
00:05:02: wollte aber ganz anders einsteigen, nämlich hier mit der Neurowissenschaft, weil Zahlen, Daten, Fakten ist ja manchmal auch nicht verkehrt
00:05:10: hier in unserer Welt.
00:05:12: Vielleicht dient das auch noch mal so ein bisschen dem Verständnis, weil auch die Neurowissenschaft ist da wirklich... Sehr am Forschen, also so bisschen kann man sagen seit ungefähr Anfang zweitausender Jahre gibt es einen großen Zweig, der nennt sich
00:05:30: positive Psychologie
00:05:33: und erforscht eben, also weniger wie vorher, viel so.
00:05:36: diese eher pathologische Thematik geht es eher, also wir sind da mittendrin im Thema Yoga, Resilience, was stärkt mich und auch sozusagen Prävention oder wie komme ich auch aus kleineren oder größeren Krisen, da gut unterstützt wieder raus.
00:05:54: Und man kann sagen,
00:05:56: das habe ich jetzt auch schon oft angesprochen,
00:05:58: weil das wirklich diese Kraft ist, Wahnsinn, dass das Gehirn
00:06:03: wirklich,
00:06:04: unser Gehirn
00:06:05: nimmt
00:06:05: die Form an von dem, wie wir es benutzen.
00:06:10: Also... Es ist erwiesen, dass wirklich Dankbarkeit ist im Hirn ein ganz komplexer Zustand, wenn wir in das Gefühl der Dankbarkeit kommen oder da sind, in dem ganz, ganz, ganz viele verschiedene kognitive und emotionale Komponenten zusammenspielen und auch ganz viele Hirnareale beteiligt sind.
00:06:32: Und es ist wirklich eine Verschaltung oder Verbindung im Zustand der Dankbarkeit hat ganz viel zu tun mit den Hirnregionen, die für soziales Denken z.B.
00:06:49: zuständig sind, für Gefühlsreaktionen, Logik, auch sensorische Verarbeitungsprozesse, auch Pfade des
00:06:57: Belohnungssystems, Leuchten auf.
00:07:01: Es werden über Hormone
00:07:03: ausgeschüttet,
00:07:04: welche körperliche Prozesse organisieren, da wollte ich nachher gleich nochmal tiefer einsteigen.
00:07:10: Aber wirklich, man kann das so zusammenfassen, Dankbarkeit wirklich vermehrt unsere Verbindungen im Hirn und verbessert die Funktionsfähigkeit.
00:07:20: Das ist verrückt, weil wir das einfach selber über unsere
00:07:27: schönsten Sinne Programmierung einstellen können.
00:07:31: Und
00:07:32: genau, also... Ich hatte das auch schon immer mal gesagt, also natürlich unser Mind, das ist einfach auch evolutionär, so das sehen wir in der Neurowissenschaft, wie bei Patanjali, Yoga Sutra, dass unser Mind einfach so funktioniert, dass er, also sowieso filtern muss, also wir
00:07:53: müssen
00:07:54: filtern, weil wirklich
00:07:55: unentwegt
00:07:56: so viele Reize auf uns
00:07:58: einfluten förmlich.
00:08:00: dass wir ein Filter brauchen, weil unser Nervensystem, unser ganzes System das gar nicht verarbeiten könnte, was da auf uns einprasselt.
00:08:10: Und deswegen filtern wir.
00:08:12: Also das ist ein großer Erkenntnis, dass jeder
00:08:16: Mensch diesen Filter auch hat.
00:08:18: Und der ist überlebensnotwendig.
00:08:21: und wir filtern immer auf Basis, das ist vielleicht der kleine Fallstrick, gleichzeitig eine Riesenschance.
00:08:28: Wir filtern immer auf Basis von dem, was wir schon kennen.
00:08:33: Es gibt
00:08:34: ja diese lustigen Bilder, wo man sieht,
00:08:35: ist es jetzt eine alte Frau, es ist
00:08:37: eine junge Frau zum Beispiel.
00:08:39: Also wir filtern immer mit dem, was uns in dem Moment gerade näher in der Erfahrung liegt oder in der Prägung.
00:08:47: wieder so den Bogen zu ziehen, also in der Leichtigkeit wirklich, wenn wir uns sozusagen auch ausrichten, hat sowieso unser Hirn so ein bisschen den
00:08:59: kleinen Hang zum Pessimismus, wenn wir es nicht kultivieren, hat auch sozusagen so ein Überlebensnotwendigkeit sozusagen und
00:09:09: wenn wir wirklich Fokussiert sind auf Sorge oder Traurigkeit, Ärger, Gereiztheit, Angst und so weiter.
00:09:19: Dann
00:09:20: nimmt wirklich
00:09:21: unser Gehirn neuronal diese Formen an.
00:09:24: Also das ist auch wieder dieses Bekannte.
00:09:28: Genau, wir kultivieren es.
00:09:30: Also ist es ein kleiner Trampelpfad, den ich nicht so oft gehe, dann wächst der vielleicht auch so ein bisschen zu, finde ich immer ein schönes Bild.
00:09:37: Oder es ist eine Autobahn, die ich
00:09:39: die viele tausende Male täglich abfahre
00:09:41: sozusagen.
00:09:43: Und es ist wirklich so, dass wir selber unser Gehirn, sozusagen unser Denken nachhaltig auf Dankbarkeit umprogrammieren.
00:09:57: können und kommen zu den konkreten Impulsen.
00:10:01: Also jeder kann das, jeder kann das.
00:10:04: Und vielleicht führe ich noch mal so ein paar ganz, ganz positive
00:10:08: Effekte
00:10:08: an, auch aus so ein paar Studien.
00:10:11: Und das hier noch mal kurz auch vielleicht mit reinzugeben.
00:10:14: Missenswertes
00:10:15: für ein glückliches Leben.
00:10:18: Also es gibt viele, viele, viele Studien, die das beweisen oder
00:10:24: erforschen.
00:10:25: Und zum Beispiel, ich habe mir ein bisschen was rausgesucht, also Dienstleister im Gesundheitsbereich ermöglichte zum Beispiel ein alleine zwei-wöchiges Schreiben eines oder führen eines Dankbarkeits-Tagebuches, die Reduktion der Stressbelastung messbar um achtundzwanzig Prozent und Niedergeschlagenheit um drei, um sechzehn Prozent, genauso wie Dankbarkeit auch eine dreihundzwanzig-prozentige Senkung des Stresshormons Cortisol im Blut.
00:10:55: sozusagen
00:10:56: auslöst oder erwürgt und auch
00:11:02: bis
00:11:02: hin zur Auswirkung auf ungünstige Ernährung, also Fettkonsum, in die Sinne ungünstiger und schlechter Fettkonsum,
00:11:08: wenn man so sagen will,
00:11:09: ging um twenty-fünf
00:11:11: Prozent zurück, auch mit diesen Schreiben dieses Dankbarkeits-Tagebuches mit einer Wahnsinnswirkung, auch was angeht, Optimismus, Hoffnung, Schmerzpatienten auch.
00:11:23: haben wirklich eine extreme Verbesserung der Schlafqualität zum Beispiel.
00:11:27: und natürlich auch wenn wir über Depression und Ängste sprechen, auch da geht es voll rein.
00:11:36: und ja, ist wie zu sagen ein Umprogrammierung auch des Fokus, der unglaublich unterstützt, gerade auch in herausfordernden Zeiten.
00:11:49: Und dabei aktiviert Dankbarkeit nicht nur die Verbindungen sozusagen im Gehirn, sondern auch die, wenn man das so bezeichnen möchte, Beruhigungsnetzwerke.
00:12:02: Also wirklich auf ganzer Linie führt es uns in die Ruhe und in inneren Frieden.
00:12:08: Da sind wir wieder zutiefst auch bei SATVA.
00:12:12: Und dieser eigentlich ja dem Ziel,
00:12:16: wenn wir Yoga sozusagen als die Psychologie des Ayurveda
00:12:21: nehmen wollen, wirklich Yoga als Weg mit dem Ziel wirklich, wenn man das so sagen kann, diesen ganz, ganz tiefen inneren Frieden in sich zu erfahren und zu kultivieren.
00:12:33: Und das ist in höchsten Maße genau das, wo wir sozusagen Dankbarkeit als, wie ich vorhin gesagt hatte, als Dünger benutzen können oder als ganz große Stütze.
00:12:46: Oder auch ist ein Weg alleine und eben gepaart.
00:12:49: Natürlich füllen wir es über den Körper.
00:12:51: Also wenn du das kennst auch aus einer Meditation, also gerade Metameditation oder Maitri, das ist eine ganz, ganz super kraftvolle, wunderschöne Meditation, die aus dem Buddhismus kommt.
00:13:07: Da geht es oder liebende Güte wird es auch genannt und dann wirklich über den Körper auch zu spüren.
00:13:15: Vielleicht ich breche es mal runter auch, dass wenn du in deinem Körper rein spürst, wenn du ängstlich bist oder traurig bist oder gestresst bist, dann entsteht wirklich eine Enge im Körper, eine Anspannung.
00:13:30: Und wenn dir, und das macht die Meditation, zum Beispiel die Metameditation, wenn du dich verbindest mit Dankbarkeit oder liebender Güte und dir zum Beispiel vorstellst, wofür du dankbar bist, wem du dankbar bist oder auch wem du ein glückliches Leben wünscht.
00:13:51: Also, die hat ganz viele Facetten, auch ganz viele verschiedene Formen, die Meditation.
00:13:56: Dann vielleicht auch schon jetzt hier im Zuhören ohne die konkrete Anleitung kannst du vielleicht sehr genau spüren, wie wirklich du in die Weite kommst, vielleicht auch besonders auch in die Weite im Herzraum.
00:14:11: Da sind wir wirklich im Herz Chakra, in dieser Qualität von Liebe und Mitgefühl.
00:14:17: Und es macht sofort was.
00:14:20: Und auch letzten Endes, die Brücke möchte ich gerne auch nochmal hier beleuchten.
00:14:24: Da könnte man auch sehr, sehr tief nochmal reingehen.
00:14:27: Haben andere Folgen auch schon gemacht hier.
00:14:31: dass wirklich das auch was ist.
00:14:33: Dankbarkeit ist ja was, was zutiefst.
00:14:36: Also es bleibt ja nicht stecken sozusagen in den Verbindungen im Gehirn, in den Programmierungen, sondern natürlich immer und es geht sofort immer auch über den Körper und
00:14:47: immer wieder auch in Richtung dieser heilsamen, balancieren Qualität über den Körper.
00:14:53: Wenn ich weich werde, wenn ich durchatmen kann, dann... kann ich regenerieren, ich kann mich balancieren, ich komme wieder in eine innere Klarheit, kann wirklich auch wirklich so plump, also dieses banal ausgedrückten
00:15:10: Stress loslassen mit allen Parametern, die da
00:15:13: dranhängen
00:15:14: in super Komplexität
00:15:15: des Nervensystems, Herzkreislaufsystem, Hormonsystem,
00:15:19: Immunsystem.
00:15:22: Es ist so ein Wirkpotenzial, also ich bin da immer im Schwerm, es gibt auch so ein schönes Zitat, was mir da immer auch in den Sinn kommt.
00:15:32: Das heißt, es sind nicht die Glücklichen, die dankbar sind, sondern die Dankbaren, die glücklich sind.
00:15:40: Und das ist der Schlüssel für mich.
00:15:46: Es geht gar nicht darum, auch da wieder raus, aus jeglicher Art von Perfektionismus,
00:15:52: den perfekten Moment, das perfekte Leben.
00:15:56: alles irgendwie vermeintlich perfekt zu haben.
00:16:00: Und dann kommt die Dankbarkeit.
00:16:02: Das ist ja manchmal auch noch was, wo man so ein bisschen dran hängt.
00:16:05: Und dann kommt das Glück.
00:16:07: Es ist eigentlich genau umgedreht, wenn man es so auseinander pflückt,
00:16:11: weil es kommt.
00:16:13: Das Leben ist immer, wie es ist.
00:16:15: Und wir haben in großer Schönheit auch nur das eine.
00:16:17: und auch immer wieder aus Jogersicht
00:16:20: gehören all diese Herausforderungen.
00:16:23: in großer Schönheit sozusagen, dieser inneren Schönheit da dazu, die lassen uns auch entwickeln und wachsen und auch das Leid sozusagen, das ist ja auch so eine große buddhistische Wahrheit, das Leid wirklich auch zum Leben dazugehört, also dass wir das auch annehmen, akzeptieren als ein Teil des Lebens.
00:16:47: Das ist auch was, was immer wieder diese Tiefe bringt.
00:16:50: Und gleichzeitig immer,
00:16:53: für mich ist da immer sofort diese Qualität
00:16:55: von Dankbarkeit mit drin, das zu verstehen und auch die Dankbarkeit zu haben, zu sagen, okay und und.
00:17:03: Also auch nicht albern, nicht immer in jedem Moment.
00:17:05: Und wie schön, dass mir jetzt gerade wieder diese Herausforderung
00:17:08: hier entgegen kommt oder ins Leben kommt oder auf den Tisch liegt, wie auch immer.
00:17:13: Aber dass man mit ein bisschen
00:17:15: Abstand vielleicht auch immer wieder sehen kann, ah, okay, wo, wo hat mich vielleicht auch diese Herausforderungen oder auch diese Krise wirklich auch wieder hingetragen?
00:17:27: Weil wir haben ja auch keinen Ausstiegsknopf, diese Herausforderungen zu vermeiden.
00:17:35: Also darum geht es auch gar nicht, dass wäre schade.
00:17:37: Da passiert dann auch keine Entwicklung, kein Wachstum.
00:17:41: Und eigentlich ist auch immer wieder, dass eine Einladung gerade Herausforderungen in Wachstum in Tiefe hineinzukommen und damit auch in einen inneren Frieden, also im erfahrenen des Lebens vielleicht auch im Älterwerden, aber kein Selbstläuferde.
00:17:59: braucht auch da diese
00:18:00: Kultivierung.
00:18:03: Weil man hat dann schon mehr erlebt und weiß vielleicht, dass das alles auch, dass vielleicht auch so ein Punkt von Dankbarkeit wirklich vergänglich ist natürlich.
00:18:11: Alles, jede schöne Moment, jede Sorge und jedes Leben ist vergänglich.
00:18:17: Und auch das ist was vielleicht auch gleich bei den praktischen
00:18:21: Empfehlungen, die für den Alltag schon mal vorweggenommen,
00:18:24: diese
00:18:25: Selbstverständlichkeit
00:18:26: der Dinge.
00:18:28: Das aller, aller Dinge im Leben, die mal zu hinterfragen, weil meistens ist es so, gibt es auch von Tick-Schnattans,
00:18:37: so ein schönes Buch, da ist auch viel drin in dem Thema.
00:18:41: Ich glaube, das Buch heißt, vom Glück einen Baum zu umarmen, wo er auch sagt, wir freuen uns immer.
00:18:47: Also wir stehen auf ganz normal das Früh zum Beispiel.
00:18:51: die Nase nicht verstopft ist und wenn sie dann verstopft ist,
00:18:54: paar Tage danach,
00:18:55: dann denken wir, wow, jetzt hier endlich ist mein Schnupfen weg, dann ist das schon beflügelnd, weil wir eine Dankbarkeit
00:19:02: dafür haben, weil wir
00:19:03: nicht selbstverständlich davon ausgehen, dass unsere Nase früh beim Aufwachen eben nicht verstopft ist oder der Schnupfen.
00:19:11: weg ist.
00:19:11: sozusagen und er führt das da irgendwie in einer schönen Reihe auch aus, dass man sozusagen, wenn man das so sammelt über das Leben, wenn wir es immer nicht wieder loslassen würde, man hätte so viel Gründe dankbar und glücklich zu sein jeden Tag, zum Beispiel wenn man
00:19:25: weiß, ich hatte schon mal Schnupfen,
00:19:26: heute bin ich ohne Schnupfen, das ist schon mal ein großer Grund für Dankbarkeit oder Knieschmerz, heute ist er weg, wow, ich bin dankbar und vorher ist ganz normal, das Knie funktioniert.
00:19:37: Also und das mit nur zwei Beispiele, auf der ganz simple Beispiele, auf der körperlichen
00:19:43: Ebene vielleicht.
00:19:45: Und wir haben wirklich die Chance über, wie gesagt, wir können es programmieren, als tiefe innere Haltung kultivieren und es wird eine wahnsinnige Ruhe schenken, inneren Frieden, eine tiefe Freude auch zu Friedenheit.
00:20:02: Ich weiß auch auf die
00:20:03: letzte Folge noch mal oder vielleicht auch die Folge mit Santosh, meinem Freund aus Nepal, da auch zu dem Thema.
00:20:09: Weil wenn wir das in uns kultivieren, das ist der Weg der Einzige zum Glück und es macht einen
00:20:17: Mitgefühl
00:20:18: auch für uns selber.
00:20:19: Es verändert den Umgang mit uns, den Umgang mit dir selbst.
00:20:24: Mitfühlend zu sein, da offen zu sein.
00:20:28: Und natürlich immer wieder, das ist mir auch ganz, ganz wichtig.
00:20:31: Deswegen sage ich das auch immer öfter gerne.
00:20:34: Das ist die Basis, um mitfühlend nach außen zu treten.
00:20:38: Und klar, macht Dankbarkeit darin auch verletzlich.
00:20:42: Das ist klar, wenn ich bereit bin zu fühlen in mir mit anderen.
00:20:49: In der Welt, mit der Welt, es ist immer eine Herausforderung auch und man ist verletzlich, weil man sich öffnet.
00:20:57: Da sind wir auch wieder ganz doll beim Herzchakra und der Körperarbeiter mit, Rückbeugenpraxis.
00:21:02: Wenn ich mich aufmache, spüre ich eben alles Schöne mehr, aber auch alles, was wirklich auch wieder ... einen vielleicht traurig macht, ängstlich macht, verärgert.
00:21:15: Über das, was passiert in der Welt zum Beispiel, auch das spüre ich mehr und auch das ist zu tragen.
00:21:23: Also es braucht diesen Frieden, diese Stabilität, diese innere Ruhe, die Dankbarkeit einfach auch schafft und etabliert und auch da, wie gesagt, also nicht albern in einem krampfhaft positiven,
00:21:39: pink-positive oder
00:21:42: manchmal, ja, begegnet mir, dass dieses auch alles sozusagen,
00:21:48: sonst wertend, aber wirklich dieses alles schönreden,
00:21:50: das ist überhaupt nicht gemein, sondern wirklich in tiefer tiefer Akzeptanz mit den Dingen zu gehen und immer wieder auch da drin zu gucken, wo liegt jetzt, wo liegt jetzt das, vielleicht wo ist das zu finden, auch da drin, was mich in der Dankbarkeit trägt oder auch ja, in einer Weise auf die Welt schauen lässt, dass ich mich entwickle in einer Form, mein vielleicht auch, ja, also manchmal gar nicht, dass mein
00:22:23: Unentwickt alles
00:22:23: ändern sollte, aber vielleicht auch mein Verhalten ändert, mein Blickwinkel oder vielleicht gibt es auch einen Engagement, wenn ich irgendwo mehr gewohnt.
00:22:30: Es rührt mich so an, ich will, dass das sich verändert.
00:22:33: Auch das ist in dieser tiefen Ruhe und Klarheit noch mal auf einer ganz anderen Ebene angebar, vielleicht.
00:22:41: als mit einem eher feurigen, bewertenden Enthusiasmus vielleicht auch was gut ist und es braucht dieses Feuer und gleichzeitig diese, wenn ich auch Dinge verändern möchte, die mir am Herzen liegen oder Veränderung auch in die Welt tragen möchte, da auch nochmal mit einem kühlen Kopf
00:23:03: und einem großen Herz
00:23:05: drauf zu gucken und das vielleicht auch in einer friedvollen Form und auch wieder.
00:23:11: im Einklang sozusagen mit allem und der Welt anzustreben,
00:23:16: vielleicht so.
00:23:19: Simple not easy,
00:23:21: macht auch gar nicht um Gottes Willen, moralisierend in einer Form daherkommen, das liegt mir sehr fern.
00:23:26: Aber so auch da aus dieser Haltung von Liebe und Mitgefühl statt irgendwie drauf zu hauen, das ist das, was auch... aus meiner tiefen inneren Erfahrung einen heilen lässt und was wirklich eine unglaubliche Kraft trägt, auch mit der man dann wieder rausgehen kann.
00:23:50: Also klar, macht das auch hier und da sind sich zu konfrontieren und so weiter, aber ich finde es so für mich und auch Yoga-Doctor ja sehr anders, gerade wenn wir da auch beim Backdie-Yoga sind, was auch so
00:24:02: hingebungsvoll.
00:24:04: Die Hingabe vielleicht als größte Qualität so nach oben hebt.
00:24:10: Wieder auch Demut vom Leben und wie gesagt nicht in einer angstvollen Form, wie vielleicht auch manchmal Religion damit arbeitet, sondern für sich selber einer inneren Verbeugung.
00:24:23: Dann passiert, finde ich, immer das meiste.
00:24:29: Genau.
00:24:30: Und dann kann man das sich selber gegenüber schaffen.
00:24:32: Dann fliegt jede Art von Perfektionismus raus.
00:24:36: Anspruch an sich selber, diese ganzen inneren Antreiber.
00:24:40: Sei schnell, sei stark und so weiter.
00:24:43: Wenn ich mit fühlend mit mir selber sein kann, dann kann ich denken, so, ja, war heute das Beste.
00:24:49: War vielleicht auch noch mehr drin gewesen, aber heute eben nicht.
00:24:52: Oder wie auch immer.
00:24:55: Ja, raus aus dieser Selbstbewertung, Selbstverurteilung in diese
00:25:00: Perspektive von Dankbarkeit, also auch da wieder.
00:25:03: Und dann genauso auch raus, raus aus der Wertung zu gucken, auch gerade mit den lieben Menschen vielleicht oder auch Familie und so weiter, auch da wirklich zu schauen.
00:25:17: Schön, dass sie da sind, vielleicht sind sie auch nicht mehr da und vielleicht habe ich eine Dankbarkeit und suche einfach da, auch bevor ich immer schaue.
00:25:26: Auch mit den Mitmenschen.
00:25:27: Was verärgert mich oder was nervt mich, also immer wieder das Ding von Bewertung oder vielleicht auch.
00:25:33: Ja, das macht da jetzt bestimmt die Kollege nur, um mich zu ärgern
00:25:36: oder sowas.
00:25:37: Dass man das Ding einmal komplett rausnimmt.
00:25:40: Jeder sorgt
00:25:40: dafür sich selbst.
00:25:42: und auch vor seinem Filter, vor seiner Wahrnehmung, vor seiner Wahrheit und auch da wieder guckt, vielleicht auch wieder dieses Wegnehmen der Selbstverständlichkeit, wenn jemand auch mal nicht mehr da ist, wie ist es dann?
00:25:56: und vielleicht ist man dann verzeihlicher, das höre ich auch oft so mal in den Begegnungen, dann schaut man immer noch mal vielleicht auch anders drauf auf diese Dankbarkeit, vielleicht der Mensch zum Beispiel.
00:26:10: im Leben war oder ein Stück weit begleitet hat oder so.
00:26:15: Auch das stärkt
00:26:17: Beziehungen, stärkt das Miteinander.
00:26:20: auch da in der Qualität von Dankbarkeit, weil es auch immer, wie gesagt, die Wertung rausnimmt oder auch so eine Negativität da rauszieht und vielleicht spürst du es schon auch im Aussprechen,
00:26:32: habe ich da eine Erleichterung auch wieder im Körper, wirklich
00:26:36: einfach.
00:26:37: das rauszunehmen, diesen riesen Negativität.
00:26:41: Und es geht immer in unsere eigenen Bewusstheit
00:26:44: los oder damit und in dieser eigenen Programmierung sozusagen, den Wählen des Filters.
00:26:50: Wenn wir den Filter auf Dankbarkeit umprogrammieren, dann werden wir jeden Tag, wenn du starten magst, tausend Sachen
00:26:58: finden.
00:26:59: Nach drei Tagen sind es jeden Tag ganz viele Sachen, mindestens tausend.
00:27:07: die immer wieder das bestätigen, wofür es dankbar zu sein gilt und mit auch wieder so einem, wenn man das überhaupt so hat.
00:27:17: wie gesagt, für mich ist es mehr eine innere Haltung als ein Werkzeug, aber es ist natürlich auch ein Werkzeug, ein innere Ruhe, inneren Frieden, zu Friedenheit, in Glück zu tragen und sich selber.
00:27:34: und auch auszustrahlen damit auf alle, die uns umgeben und die Welt.
00:27:43: Und es bedeutet auch, die Erwartungen rauszunehmen oder die Projektionen, da sind wir auch wieder ganz doll beim Thema Achtsamkeit, wenn wir wirklich im Moment sind mit dem, was wirklich ist in dem Moment und uns da rausziehen, also auch das ist ganz nah.
00:28:03: Thema Bewertung vielleicht auch nochmal anders ausgedrückt.
00:28:08: Also das brauchen wir, diese Bewusstheit, Achtsamkeit, um vielleicht auch die Dankbarkeit
00:28:15: sichtbar werden
00:28:15: zu lassen.
00:28:17: Und wo man auch ist, ist wirklich auch in einem Aufgeben vielleicht, alles kontrollieren zu wollen.
00:28:27: Also auch das ist vielleicht Ichwara Branitana als Ja, genau.
00:28:32: Vertrauen in eine Hingabe, Vertrauen in etwas, was größer ist, als wir höhere Kraft in Hingabe vertrauen.
00:28:40: Man kann es auch darauf runterbrechen.
00:28:42: Hingabe ist Dankbarkeit, dass wir wirklich erkennen, dass wir nicht alles kontrollieren können.
00:28:50: Also das ist sowieso ein gutes Learning, finde ich, dass wir es loslassen können.
00:28:56: oder lernen, das loszulassen und gleichzeitig spüren.
00:29:00: Ich bin trotzdem getragen.
00:29:02: Also das ist auch so... Ja, würde ich da einen Punkt machen.
00:29:07: Große Kraft,
00:29:09: die im Inneren dadurch entsteht.
00:29:13: Die inneren Widerstände aufzugeben, die uns wirklich daran hindern, tief in den Moment einzutauchen, in die Lebendigkeit des Moments.
00:29:24: Wir kommen so ins Spüren.
00:29:27: dass wir leben und wie wir leben.
00:29:31: Also wirklich ein tiefes Spüren.
00:29:34: Und das bringt auch oft die Lebendigkeit, die viele so vermissen.
00:29:38: Dann ist es so ein Funktionsmodus und vielleicht ein Abarbeiten.
00:29:43: Und auch da dieses Vollereingehen, das wäre jetzt auch nochmal
00:29:48: ein extra Podcast.
00:29:50: Eintauchen in den Moment extra Folge.
00:29:53: Wirklich...
00:29:54: Dieses Eintauchen lässt uns in diese Lebendigkeit, in diese tiefe Freude kommen, die wartet genau dort.
00:30:01: Oder auch, das kenne ich auch von mir gut, das meint auch gar nicht, dass man jetzt immer fröhlich durch die Gegend laufen muss.
00:30:09: Also es kann auch unter nativen Traurigkeit... zum Beispiel auch eine ganz, ganz tiefe Freude, Dankbarkeit und Hingabe liegen.
00:30:19: Also das ist gar nicht, dass das so eine laute Freude ist, sondern es ist diese tiefe innere Freude, der sich vielleicht viele bewusst oder viele auch unbewusst hingezogen fühlen, also diese tiefe Zufriedenheit.
00:30:36: die da auf uns wartet.
00:30:38: Schönheit, wie ich das auch
00:30:39: gerne nenne, wirklich
00:30:41: ganz, ganz große Schönheit des Lebens und nicht in so einem
00:30:44: Pseudo, schön, schön, wieder perfekt schön,
00:30:48: sondern in diesem ehrlich schön, leise schön und echt schön.
00:30:56: Also vielleicht nochmal rundend auch wirklich Dankbarkeit als Anerkennung der Vergänglichkeit.
00:31:09: Sein großer Punkt, den ich aufgesprochen hatte, Dankbarkeit als Akt des Loslassens der Hingabe.
00:31:22: Also wenn ich Danke sage, dann akzeptiere ich das Leben, ich kontrolliere es nicht, ich empfange es.
00:31:29: Dankbarkeit auch, das hatte ich gesagt, Dankbarkeit als Mut, Dankbarkeit ist Mut.
00:31:36: ein offenes Herz zu haben, sich berühren zu lassen, auch wenn es wehtun könnte.
00:31:45: Und auch, hätte ich eben noch
00:31:47: gesagt, auch Dankbarkeit als Form von wirklich einer Tiefe oder Intimität mit dem Leben.
00:31:55: Also wirklich in Beziehung mit dem Moment zu sein, mit dir, mit der Welt, mit deinem Atem.
00:32:02: oder auch natürlich eine riesenspirituelle Dimension da drin, wirklich die, wie wir im Yoga-Fall sagen werden, also den Dankbarkeit.
00:32:10: begegnest du auch diesen, das kleine Bewusstsein begegnet dem einen riesigen großen Bewusstsein in diesem wirklichen Moment, also die dem ja vielleicht... Ja, ohne dass das jetzt auch wieder zu klischemäßig wird, aber vielleicht kennst du das, wenn du wirklich mal in einer ganz, ganz tiefen, inneren Ruhe zum Beispiel ein Baum oder eine Blüte betrachtest oder, also egal auch was, aber das mal als Beispiel, dann ist manchmal diese Schönheit fast gar nicht auszuhalten und man denkt vielleicht, oder, ich laufe...
00:32:46: zehnmal die Woche an diesem Baum vorbei und mir ist nie aufgefallen, wie schön der ist.
00:32:49: Also auch das
00:32:50: kann dann passieren, völlig genau aus sich selbst heraus.
00:32:57: Und Dankbarkeit ist eben auch ein, wenn man das so sagen will, ein Training für
00:33:02: unsere Wahrnehmung, ein Programmierungstool.
00:33:06: Nebst diesen inneren Zustand dieser inneren Haltung.
00:33:14: Und man könnte, glaube ich, das ist nicht vollends erschöpft hier.
00:33:18: Das kann auch nicht mein Anspruch sein.
00:33:20: Man könnte noch sehr viel dazu
00:33:22: sagen.
00:33:23: Und ich würde gerne hier einmal rüber switchen, aber an der Stelle zu den konkreten Empfehlungen für
00:33:30: deinen Alltag.
00:33:31: Katarinas Empfehlungs-Dein-Alltag.
00:33:34: Also hier nochmal ganz konkret,
00:33:37: schau mal, was dir vielleicht ... dienen kann
00:33:41: als kleines, ja, alltagstaubliche Dankbarkeitspraxis sozusagen.
00:33:49: Also ganz einfach, natürlich auch viel aus dem Feld des Yoga, weitesten Sinne, wird es vielleicht mal als Dankbarkeit beim Atmen bezeichnen.
00:34:00: Das geht auch wieder immer und überall.
00:34:03: Man könnte es sich mit der Einatmung
00:34:06: sagen oder du könntest dir sagen ein.
00:34:09: Danke für das Empfangen aus, danke für das Loslassen.
00:34:16: Das ist wie so ein kleines inneres Mantra.
00:34:23: Das ist superkraftvoll.
00:34:27: Und wie gesagt, geht in der Bahn,
00:34:29: geht im Supermarkt,
00:34:32: geht auf der Arbeit vielleicht, auch geht sogar im Team-Meeting, wenn es irgendwie... Genau, es sieht keiner, wenn es dran
00:34:38: ist.
00:34:39: Genau.
00:34:40: Also wie auch immer zum Balancieren, das zum Reintragen lassen in die Dankbarkeit.
00:34:45: Ansonsten, also geht es auch, wenn du da Lust drauf hast, Dankbarkeits-Tagebuch, ist natürlich so ein Superklassiker, das wirkt.
00:34:55: Gar keine Frage.
00:34:56: Es ist auch immer noch mal beides möglich.
00:34:58: Du kannst früh, früh, wenn du aufwachst, dir überlegen, wofür bin ich heute dankbar.
00:35:06: oder für wen, oder für was, oder für welche Momente vielleicht die sein werden.
00:35:12: Oder natürlich auch am Abend hat immer noch mal ein bisschen, je weiß, eine andere Qualität.
00:35:17: Am Abend auch nochmal rückreflektierend, wofür bin ich heute dankbar oder für was, was heute in meinem Leben war, für wen bin ich dankbar.
00:35:27: Also auch da, auch da nochmal der kleine Wink sozusagen, kleine
00:35:32: Side-Exkurs.
00:35:33: Es ist nie zu spät auch wirklich für eine glückliche Vergangenheit, weil auch wir
00:35:38: sind die, die letzten Endes das unüber den Filter betrachten.
00:35:43: Und da kann ich mich auch an der Negativität aufhängen oder an den vielen guten Dingen in allem.
00:35:51: Genau, also auch das, das wäre eher so diese Abendrückreflektion.
00:35:55: Da dockt das dann auch noch mal an.
00:35:57: Was ganz, ganz schön ist, ist auch, man könnte das auf vielleicht einen Bowl of Blessings oder, ja, wie kann man es schön übersetzen, Schale von Dankbarkeit,
00:36:10: ja, vielleicht Schale von Segnung.
00:36:13: Also, vielleicht hast du da auch Lust, das kann man auch... natürlich auch gemeinsam machen, wenn man das teilen möchte.
00:36:21: Auch das ist toll, dass man eine Schale zu Hause aufstellt und jeden Tag so einen kleinen Zettel da rein gibt.
00:36:28: Was hat mich berührt oder wofür bin ich dankbar?
00:36:32: Und dann vielleicht, wie es passt da, einmal im Monat oder alle zwei Wochen oder so, sich dann einen Moment nimmt mit sich selbst oder wie gesagt auch in der Partnerschaft oder... wie auch immer wunderschöne Möglichkeiten und das gemeinsam dann liest.
00:36:50: Also das gibt auch sofort eine
00:36:53: große Herzöffnung und Weichheit im Körper,
00:36:57: eine Dankbarkeit,
00:36:58: eine Ruhe,
00:37:00: ein Stress fährt runter, Cortisol fährt runter.
00:37:03: Ich glaube, das ist spürbar auch schon im, wie gesagt, auch hier im Aussprechen.
00:37:09: Also das ist nicht weniger auch immer als das.
00:37:15: Das ist uns total
00:37:16: wieder
00:37:17: umgangssprachlich, jogisch, untererdet und ein bisschen die Dinge gerade rückt.
00:37:25: Auch das, was auch schön ist, wenn dir das vielleicht eine Inspiration sein kann, ist wirklich die mehrmals am Tag, wenn du dran denkst und zehn Sekunden Herzpause
00:37:38: könnte man es vielleicht nennen.
00:37:40: dass du die Hand auf dein Herz legst und drei tiefe
00:37:44: Atemzüge nimmst, in dem Moment, und dir vielleicht auch innerlich etwas benennt, was gerade für dich unterstützend ist, also innerlich benennt oder auch dich da so bisschen daraufhin nochmal ausrichtet, was unterstützt mich gerade mit dieser Geste, die auch... superkraftvoll ist.
00:38:06: Hand aufs Herz.
00:38:08: Also das ist ja auch diese Geste von Mitgefühl, Teilnahme, also Verbeugung.
00:38:17: Und Sitz unserer Seele im Herz Chakra.
00:38:19: Ich verweise gerne auf
00:38:20: die Podcastfolge zum Herz Chakra.
00:38:23: Da kommt mehr dazu.
00:38:25: Genau.
00:38:25: Ansonsten, was auch schön ist, also es geht ja immer wirklich darum,
00:38:28: auch das überkleine Rituale in den Alltag einzubauen.
00:38:30: Das gibt ja tausend Möglichkeiten.
00:38:31: Vielleicht findest du auch ganz viele eigene hier nach den Beispielen, die ich dir jetzt hier nenne, was auch schön ist, zum Beispiel jedes Mal, wenn du einen Wegstrecke hast, am Weg des Rand sozusagen
00:38:43: zu gucken.
00:38:45: was schön ist, was du schönes siehst.
00:38:48: Also manchmal gehen wir ja auch so durch die Welt und gucken, ah, und dann ärgert ein vielleicht der Müll, der irgendwo liegt
00:38:52: oder sowas.
00:38:54: Und wirklich
00:38:54: zu schauen, was ist schön.
00:38:56: Und dann sagt innerlich, danke.
00:38:58: Und auch das hat wieder genau diese Weitung und, ja, oder moderner ausgedrückt.
00:39:02: Es wirkt direkt auf den Vargosnerv,
00:39:05: zum Beispiel, wenn du eher lieber da auch so ein bisschen moderner unterwegs bist.
00:39:09: Das ist einfach
00:39:10: ganz, ganz wunderbar.
00:39:14: Oder auch vielleicht ist es auch eher immer, wenn du
00:39:16: eine Tür öffnest
00:39:17: oder schließt, dass du ganz kurz sagst,
00:39:20: danke und
00:39:21: diesen,
00:39:22: ja, ein was findest, was es
00:39:24: dann gerade in dem Moment ist.
00:39:26: Und auch eben da, das würde ich auch ehrlich gesagt gerne nochmal sagen, also es geht nicht darum, Wofür sollte ich jetzt heute dankbar sein?
00:39:38: Das ist auch wieder Bewertung von der anderen Seite.
00:39:41: Also das ist wirklich zutiefst nicht gemeint, sondern vielleicht ist es manchmal auch die Frage, wenn du merkst, dass du da irgendwie so ein bisschen drinnen hängst, wofür sollte ich eine Dankbarkeit haben, auch wie das eine volle... Bewertung oder wofür müsste
00:39:56: sozusagen dieses Müssenwort,
00:39:59: sondern was hat mich berührt?
00:40:01: Das sind nämlich, also so kann ich es auch von mir auf jeden Fall sagen, das sind oft ganz andere Dinge, als
00:40:07: man vielleicht annehmen würde, in Sinne von ich bewerte, wofür müsste ich dankbar sein, sondern
00:40:12: was hat mich heute berührt, wofür bin ich dankbar?
00:40:15: Und das meine ich auch, ist vielleicht ein schöner Bogen auch hier zu runden.
00:40:20: Das ist auch... Das, wo einem, würde mich überraschen, wenn das bei dir nicht so ist, tausend kleine Dinge jeden Tag einfallen und zu finden sind die und ich kann das nur empfehlen, auch aus meinem Leben heraus, aus meiner Erfahrung und immer auch aus der Erfahrung mit so vielen Menschen, mit denen ich arbeiten darf und natürlich auch privat
00:40:43: sein darf.
00:40:46: wenn man das für sich kultiviert, es ist wirklich verrückt und es ist wirklich wie gesagt zugänglich wie die Luft zum Atmen.
00:40:55: Es ist überall anzufangen und jederzeit anzufangen und immer wieder auch anzufangen und anzudocken über diese kleinen Rituale, weil es bringt, es schenkt einen so viel Freude und inneren Frieden und es ist natürlich auch ein ganz, ganz großartiger Wegweiser für auch natürlich das Leben selbst.
00:41:24: Also wo gebe ich meine Energie rein?
00:41:26: Was ist mir wichtig?
00:41:28: Was kann ich vielleicht wirklich loslassen, nachlassen?
00:41:33: Was brauche ich?
00:41:33: Was brauche ich überhaupt nicht?
00:41:35: Wo gebe ich meine Zeit rein?
00:41:37: Ist vielleicht auch dieses größte Geschenk heutzutage, was man immer geben kann.
00:41:43: Ja, auch da ist es für mich der allerbeste Weg, weiß er, wirklich das und auch immer, ja, auch da
00:41:53: wirklich in vollem Mitten rein ins Leben mit allem, was
00:41:56: dazugehört.
00:41:56: Also auch da keine Positivwaschung, sondern wieder auch da Akzeptanz der echten Realität oder wie ich auch wirklich sage, so eine ganz liebevolle Akzeptanz von dem, was ist.
00:42:11: Das ist echt und das ist diese leise Dankbarkeit, die nicht so oben aufliegt, so klischemäßig und die gleichzeitig eben wirklich so wertvoll ist.
00:42:23: Und wie gesagt, vielleicht auch.
00:42:25: Es gibt auch einen schönen Ausspruch, ich glaube es auch von Meister Eckhardt, glaube ich.
00:42:30: Wenn Danke das einzige Gebet ist, was du jemals gesprochen hast, dann ist das genug oder so.
00:42:40: Freizitiert
00:42:41: nach.
00:42:42: Genau, also genau.
00:42:44: Also das ist auch, vielleicht kann man damit auch schön runden
00:42:47: hier, das ist einfach beschreibt, finde ich, wie ich es auch fühle, diese immense Superkraft,
00:42:56: die in der Dankbarkeit
00:42:58: liegt als innere Haltung und auch schön, weil es so in Verbindung mit allem auch, weil auch das ist zur Tiefslibendigkeit und das Leben.
00:43:10: Und genau, wie gesagt, da würde ich gerne runden,
00:43:12: wo ich ja noch drei Schleifen drehe.
00:43:15: Ich freue mich, dass du bis hierhin gehört hast und
00:43:21: bin
00:43:21: dir
00:43:22: dankbar wirklich auch, bin mir dankbar, dass ich hier immer wieder auch diese Worte finde, die Kraft finde, die Zeit finde, weil es mir so am Herzen liegt, es wirklich rauszubringen als Inspiration.
00:43:40: Und ich bin dir so dankbar, dass du, wie gesagt,
00:43:43: das andockst und für dich nehmen magst.
00:43:48: Also auch das ist genau das, was mich da so da drin antreibt, wirklich hier immer gute Impulse in die Welt zu setzen, wenn es dran ist, auch die anzunehmen und auch, ja genau, dass die angenommen werden.
00:44:02: Also dafür kann ich mich auch nur verbeugen.
00:44:05: Das ist für mich ganz hinstiftend auch.
00:44:08: In meinem Leben habe ich eine große Dankbarkeit dafür, dass ich das hier einfach ein Stück weit in die Welt hinaus tragen darf mit meinen Worten.
00:44:20: Und genau, wenn du immer die Küste Unterstützung tatsächlich dieses wundervollen Podcast-Projektes
00:44:27: hier ist, immer ein Fünf-Sterne-Bewertung oder ein Kommentar
00:44:31: oder vielleicht einfach eine weitere Empfehlung an... einen Freund, Freundin oder wie auch immer, wenn, wenn dir das dient.
00:44:40: Und dann, ja, wirklich danke und bis ganz bald.
00:44:47: Ich freue mich, wenn du weder reinhören magst.
00:44:50: Und ansonsten, genau, Infos gibt's auch auf der Webseite unter www.mai-jena.de.
00:44:58: Da findest du Infos zu mir, wenn es die braucht.
00:45:03: Bis dann.
00:45:05: Omniz
00:45:06: Alltag.
00:45:07: Yoga jenseits der Klischees.
00:45:09: Mit Tiefgründigkeit zu dem, was du brauchst.
00:45:12: Von und mit Katharina Bock.
00:45:15: Deine neue Yoga-Routine für die Ohren.
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