Robert Ehrenbrand zum "ehrlichen" Leben mit Platz für Schatten
Shownotes
In dieser Folge von „Om meets Alltag – Yoga jenseits der Klischees“ begrüßt Katherina Bock erneut Robert Ehrenbrand – Yogalehrer, Ehemann, Vater, Wirtschaftspsychologe und (wie er selbst sagt) ein „gefallener Punkrock-Yogi“ mit viel Klarheit und noch mehr Herz. Diesmal drehen die beiden den Blick ganz bewusst weg von Glitzer-Positivität und „Du musst doch dankbar sein“-Druck – hin zu einer ehrlichen, alltagstauglichen Yogahaltung, die auch Schatten integriert. Robert spricht darüber, warum Dankbarkeit kein Standard ist, dem wir gerecht werden müssen, sondern ein Werkzeug, mit dem wir arbeiten dürfen – ohne Spiritual Bypassing, ohne Vergleichsvergiftung und ohne Social-Media-Perfektionsmaske. Mit einem herrlich bodenständigen Beispiel aus dem Fitnessstudio rund um Neujahr zeigt Robert, wie schnell aus guten Vorsätzen ein Druckszenario wird – und warum echte Veränderung nicht „ab dem 2. Januar“ beginnt, sondern mit dem Geschenk eines neuen Tages. Ein weiterer großer Fokus: Gemeinschaft. Warum Yoga oft am stärksten wirkt, wenn wir uns mit anderen Menschen (auch digital) verbinden, einander aushalten, miteinander lernen – und warum das „Yoga der Menschlichkeit“ manchmal die höchste Praxis ist.
Transkript anzeigen
00:00:00: Weg von Yoga-Klischees, aufgesetzten Glitzerkram und Pseudospiritualität.
00:00:06: Hin zu innerem Wachstum, Balance und Tiefgang.
00:00:13: In... Liebevoll und alltagstauglich wirft Katharina einen Blick auf wertvolle Themen aus der Welt des Yoga.
00:00:20: Balance, mentale Kraft und Lebensfreude.
00:00:23: Bist du bereit für Yoga mitten im Leben?
00:00:27: Ganz herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge von Om Mitz Alltag, Yoga jenseits der Klischees.
00:00:34: Und ich freue mich riesig heute, die zweite Folge, zweite gemeinsame Folge mit Robert Ehrenbrand.
00:00:41: Aufnehmen, besprechen zu dürfen, Robert.
00:00:43: Ganz herzlich willkommen.
00:00:45: Ich freue mich erneut, bei dir sein zu dürfen.
00:00:47: Katarina, es ist wirklich schön, hier sein zu dürfen.
00:00:50: Danke schön.
00:00:51: Und wir gucken, wo es uns hinführt, dass wir wollen gerne sprechen, wirklich über Yoga als Haltung und mitten im Leben, ganz viel über Dankbarkeit, Zufriedenheit, auch vielleicht auch Umgang mit Herausforderungen und wie immer ganz undokmatisch in großer Klarheit und gleichzeitig total liebevoll.
00:01:12: mit diesem wunderbaren Mensch, Yoga-Lehrer, Ehemann, Vater, Wirtschaftspsychologe, Robert Ehrenbrand.
00:01:20: Robert, wirklich nochmal vielen Dank, dass du der Einladung nochmal gefolgt bist.
00:01:25: Und wenn ihr mehr wissen wollt auch zu Robert, wir haben in der ersten gemeinsamen Folge viel gesprochen über Deinen Weg, der finde ich auch so wunderschönes.
00:01:35: Ich glaube, die Folge hieß über Punkrock, Mantra Singen und Yoga
00:01:38: Praxis.
00:01:40: Und auch über deine wunderschöne, ja auch eigene Methode sozusagen Becoming Me Yoga.
00:01:48: Ganz, ganz wertvoll.
00:01:50: Und ja, ganz wunderbar.
00:01:51: Also das lohnt sich.
00:01:52: Guck da mal.
00:01:54: Und heute, ja, ich hatte nämlich die Letztes, bewegt mich gerade sehr auch.
00:01:57: gerade auch so in dieser Zeit jetzt einmal mehr.
00:02:00: Ich hätte die letzten beiden Podcast-Folgen über Dankbarkeit und Zufriedenheit philosophiert nachgedacht und würde das gerne mal auch an dich geben, weil ich weiß, du bist ja auch sehr ... Wirklich auch in der Bagdietradition natürlich zutiefst verankert.
00:02:17: Wie dein Blick da wirklich ist auf Dankbarkeit jenseits jeglicher Schönfärberei oder auch Zufriedenheit, die gelingt in wirklich auch einer Welt, die laut ist und vielleicht auch immer mehr will.
00:02:30: und ja, vielleicht magst du dazu ja mal was teilen mit uns.
00:02:36: Weil wir uns gerade in diesem, in dieser Einflugschneise von so einem Jahresbeginn auch befinden.
00:02:42: ist das, glaube ich, eine sehr wichtige Frage, die du stellst, Katharina, diese Frage nach Dankbarkeit, nach Zufriedenheit.
00:02:50: Weil ich habe manchmal Angst, dass in diesen jogischen Themen, wenn man sie bespricht, unter Freunden wie wir hier, das da fast so ein bisschen was wie Druck mitschwingt.
00:03:01: dass man dieses und jenes sein muss.
00:03:03: Und was ist, wenn ich mich nicht dankbar fühle gerade im Moment?
00:03:05: Und ich finde, da tun auch soziale Medien oft etwas dazu, dass sie uns vielleicht auch ganz unterbewusst suggerieren.
00:03:14: So müsste ich sein, so müsste ich mich fühlen.
00:03:17: Das müsste ich als Jogi oder Joghini wie als Art Standard gerecht werden.
00:03:23: Und was ist denn, wenn es nicht so ist?
00:03:26: Und meine Reise in eine Erfülltheit oder zufriedenheit, die beginnt nicht mit einem Datum, das mir vorgesetzt wird.
00:03:36: Ich finde diesen Jahreswechsel wunderschön, auch weil so fiktive Zäsur der wirklichen Jahresstaat ist ja eigentlich der Frühling, wenn man jetzt die Natur betrachtet, weil das ist auch nur ein Teil von dem Zyklus, der immer wieder kehrt, nur irgendwann sinnieren nicht mehr dabei oder auf andere Weise in den Zyklus inbegriffen.
00:03:56: Was ich glaube, dass der erste und wichtigste Schritt ist, ist eine Akzeptanz von wo man gerade steht.
00:04:02: Und das ist etwas, was mich bewegt hat in meiner Yoga-Reise, dass ich mich zu Persönlichkeiten, Lehrerinnen, Lehrern, Inspirationen, hingezogen gefühlt habe, wo auch Platz für Schatten ist.
00:04:17: Und wenn wir über Licht sprechen, Das nicht einen unterbewussten Druck aufbaut für einen Mensch, der gerade diese Art von Gefühl oder Emotion oder Sensation nicht in der gleichen Weise fühlen kann.
00:04:29: Und ich sehe meine Aufgabe.
00:04:31: Ich mag das Wort Lehrer manchmal eigentlich gar nicht so gerne.
00:04:33: Ich sehe das immer so als, mein Leben steht einfach für gewisse Aspekte.
00:04:38: Dafür kann ich nichts.
00:04:39: Es ist nicht herausgearbeitet in Marketingplänen oder an Flipcharts.
00:04:44: Ich bin einfach so wie ich bin und für manche Menschen ist es... kann ich auf Service sein.
00:04:48: Und bei anderen, die finden das eher in einer anderen Tradition oder Form oder in anderen Wortwahlen.
00:04:56: Aber für mich hat diese Akzeptanz, wo ich gerade stehe, in mir und jetzt, und das immer wieder zu üben, zu prüfen, dass ich mich nicht verliere in Gedankenkonstruktionen, zum Beispiel im Vergleich mit anderen.
00:05:07: Jetzt mal das ganze Saloppes Beispiel, was viele Menschen quält.
00:05:11: Ich gebe dir ein Beispiel, Adelina, wenn ich darf.
00:05:14: Ich hatte gerade zwei Wochen.
00:05:17: Das bedeutet bei mir, es ist ganz was Besonderes, weil sowohl meine Frau Metali als auch ich eigentlich das ganze Jahr durch unsere vielen verschiedenen Programme, damit meine ich Retreats und Philosophie Seminare, Ausbildungen von verschiedenen Umfängen, natürlich die laufenden Klassen und Meditationen und Online-Dinge und all diese wunderschönen Dinge, die aber über das Jahr dann gesammelt, das ist eine ganz schöne Menge an Dingen, die wir tun.
00:05:44: Und es hat sich so über die letzten Jahre, vielleicht jetzt schon auch ein Jahrzehnt, herauskristallisiert, dass wir uns dann zum Jahreswechsel wirklich mal frei geben.
00:05:54: Das bedeutet nicht, dass unsere Sadrna, unsere Praxis stoppt, weil die stoppt nie, aber das bedeutet, dass alles andere stoppt.
00:06:02: Die Coachings, die Rassen, Alltag, diese Dinge.
00:06:06: Und ich habe diese Zeit so ein bisschen verbracht.
00:06:09: Ich weiß nicht, ob du diese ... amerikanischen Gefängnisfilme Cans, die habe ich als junger Mann sehr gerne geguckt, irgendwelche Grimis oder so, wo diese Gefängnishöfe dargestellt waren, natürlich Orange is the New Black Wards, des Frauen Equivalent.
00:06:23: Und die hauptsächlichen Dinge, die da passieren in diesen fiktiven Gefängnissettings, werden zum Beispiel Lesen und Essen und Gewichte heben.
00:06:33: Und so habe ich meinen Jahreswechsel.
00:06:36: vollbracht.
00:06:37: Ich habe überhaupt nichts gemacht, ich habe nicht gelehrt, ich habe gar nichts gemacht, außer sehr viel gegessen, ich habe definitiv Völlerei betrieben, habe schwere Dinge hochgehoben, weil mir das unglaublich Freude macht, nicht weil es irgendeinen tiefen Sinn erfüllt, sondern das ist einfach, was ich, wenn ich unbeobachtet bin, manchmal ganz gern mache.
00:06:54: gelesen, weil ich das immer, ich habe so einen riesigen Bücherstapel, wo ich dann immer denke, ah, jetzt komme ich endlich dazu, stundenlang zu lesen.
00:07:02: Wenn ich auch gut.
00:07:03: Und
00:07:04: an dem Ort, wo ich diese schweren Dinge hochhebe, war niemand.
00:07:09: Niemand.
00:07:11: Und ich war ganz oft habe ich meiner Frau dann so ein Foto geschickt.
00:07:14: Ich war allein in dem Fitnessstudio.
00:07:17: Und dann kam der zweite erste.
00:07:20: Und plötzlich war dieser Ort voll mit Menschen.
00:07:23: Und jetzt, ich habe nichts gegen Menschen, ich schätze Menschen sehr, sonst hätte ich wahrscheinlich auch den falschen Beruf ergriffen.
00:07:29: Ich freue mich über die Menschen, die da sind.
00:07:30: Aber man hat augenscheinlich gemerkt, dass es ein gewisses Druckszenario gibt von Neujahrs Plänen, von Visionen, von Wischenports, von Neujahrs Vorsätzen.
00:07:44: Und ich bin überhaupt nicht dagegen, dass jemand das macht.
00:07:46: Ich glaube nur... wenn uns etwas sehr wichtig ist.
00:07:49: Und jetzt nimm mal irgendwas.
00:07:51: Ich gehe bewusst jetzt in etwas trivialer, das wie unsere tiefe yogische Praxis.
00:07:54: Ich gehe in was, wie.
00:07:56: ich hätte gerne einen stärkeren Rücken oder irgendwie sowas.
00:07:59: Weil das ist auch viel wert.
00:08:00: In Indien gibt es einen Sprichwort.
00:08:01: Das heißt, mit Rückenschmerzen meditiert sich es schlecht.
00:08:05: Also ich bin total dafür, dass jemand stark ist.
00:08:07: Das muss nicht mit schweren Dingen hochheben in einem Fitnessstudio sein.
00:08:10: Gott bewahre.
00:08:10: Aber das ist halt der Ort, wo ich es beobachten konnte jetzt, die Tage.
00:08:14: Wenn einem das wichtig ist, sollte man nicht auf ein neues Jahr warten.
00:08:19: Dann sollte man das Geschenk von einem neuen Tag annehmen und sagen, hey, um bei meinem sehr simplen, sehr gefallenen Beispiel zu bleiben, von einem nicht mehr so jungen Mann, der keine Rückenschmerzen haben will, zum Beispiel, dass ich einfach sage, ich beginne heute mit.
00:08:36: Das ist Teil von meinem heutigen Tag, ich mache das jetzt.
00:08:39: Und ich habe gemerkt, das eingebaut in diesen Neujahrsvorsätzen so gut gemeint, die auch sein mögen.
00:08:45: Bereits das ist, was die Leute dann wieder rausfallen lässt aus diesem Plan.
00:08:50: Weil ich kann dir dann ein Foto schicken.
00:08:52: Ungefähr Mitte Februar wird es wieder weniger.
00:08:56: Und das ist natürlich in den Yoga-Studios so, das ist überall so.
00:09:00: Übrigens für die Fitnessstudio-Besitzer, mir hat der Besitzer von den Fitnessstudien das, ich gehe und gesagt, ja, der könnte gar nicht, ehrlich gesagt, Gott bewahre, die, wenn alle kommen würden, die angemeldet sind bei mir.
00:09:10: Wir hätten keinen Platz für die.
00:09:11: Das Equipment wäre ständig kaputt.
00:09:12: Das geht nicht, hat er gesagt.
00:09:13: Die müssen sich anmelden, ein paar Mal kommen und dann bleiben die als Art Karteileichen und finanzieren quasi für die Leute mit.
00:09:20: Er hat gesagt, du musst dankbar sein.
00:09:21: Du kommst das ganze Jahr.
00:09:23: Genau.
00:09:25: Und das fand ich sehr spannend, um zu deiner Frage zurückzugehen.
00:09:29: Der erste Schritt, finde ich, ist, dass wir akzeptieren, wer wir sind und wo wir sind.
00:09:34: Und zwar ohne diesen unglaublich... vergiftenden Druck des Vergleichens, dass wir auf diese oder jene Art sein müssten.
00:09:42: Und ich habe das Gefühl, und es ist bestimmt nicht böswillig gemeint, dass manchmal auf sozialen Medien, gerade im Yoga- oder Well-being-Kontext, das ein bisschen so dargestellt wird, dass so, du musst grinsend an dem Strand Achsana üben oder irgendwie so.
00:09:58: Und ich glaube, Yoga geht viel tiefer.
00:10:01: Yoga soll auch für den Schattenplatz machen.
00:10:03: Yoga wird dann gelehrt.
00:10:05: Wie in der Bhagavad Gita, die wir das letzte Mal gesprochen haben, erinnert dich, oder du weißt es bereits, aber die Menschen, die jetzt gerade zuhören, das auf einem Schlachtfeld gesprochen.
00:10:14: Jemand hat einen Nervenzusammenbruch.
00:10:15: Es ist eine wirklich fine Dunkelheit und Schatten in dieser Situation.
00:10:19: Und in diesem Moment kommt die Inspiration von, wenn man so will, schaffenden Energie.
00:10:26: Und das ist etwas, was mir so wichtig wäre, ist, dass wenn sich jetzt gerade jemand diesen Podcast hört und sich denkt, ich fühle gerade nicht so viel Dankbarkeit, weil es so schwer in meinem Leben gab.
00:10:36: Meine Eltern sind krank, mein Partner verlässt mich, meine Katze hat eine Krankheit oder was auch immer es ist.
00:10:43: Das ist okay.
00:10:44: Es ist auch okay, nicht weiter zu wissen.
00:10:46: Es ist auch okay zu denken, ich habe Rückenschmerzen und wie komme ich da raus und dann den nächsten bewussten Schritt zu tun.
00:10:53: Und zwar nicht von dir weg, sondern auf dich zu.
00:10:56: Und das bedeutet für mich Yoga.
00:10:58: Yoga ist ein Aufsicht selbst und somit auf alle anderen zugehen.
00:11:05: In einem Handeln, das uns bewusst und würdevoll zu dem jetzigen Zeitpunkt, den wir identifizieren.
00:11:13: Ja, als positiv erscheinen könnte.
00:11:16: Und dazu muss man sich nicht großartig fühlen.
00:11:17: Dankbarkeit ist kein Standard, den wir gerecht werden müssen.
00:11:20: Dankbarkeit ist etwas, mit dem wir arbeiten können, Tool.
00:11:24: Weil in dem Überidentifizieren mit den Dingen, die oft und I get it, das Leben ist herausfordernd, das Leben ist nicht einfach.
00:11:31: Aber es gibt auch Dinge, die laufen.
00:11:33: Es gibt auch Sachen, für die wir dankbar sein könnten, aber wir schaffen manchmal nicht genug Raum dafür.
00:11:38: Und drum, ich habe mal gefragt, Ja, was denn nach thirty-fünf Jahren täglicher Meditationen, was ich denn davon habe, so ungefähr.
00:11:45: Das war ein bisschen so eine herausfordernde Frage, aber ich schätze so was ja gerne.
00:11:48: Mich gedacht, man muss immer herausfordernd fragen, egal was es ist.
00:11:51: Und die Person hat gesagt, so quasi wollte die wissen, naja, erleuchtet bist augenscheinlich noch nicht, weil du gehst immer noch ins Fitnessstudio und bist anscheinend immer noch ein Prolet, true, true.
00:12:01: Aber was hast du jetzt davon?
00:12:03: Und dann habe ich gesagt, das Privileg ist weiter tun zu dürfen.
00:12:07: Und darum geht es.
00:12:09: Es gibt keinen Standard, den wir gerecht werden müssen als human beings.
00:12:12: Aber wir können uns Richtung unserer eigenen Menschlichkeit bewegen.
00:12:16: Und dafür ist eine Praxis.
00:12:18: Erleuchtung ist überhaupt nicht mein Thema.
00:12:19: Das überlasse ich anderen.
00:12:21: Das interessiert mich für diese Lifetime nicht.
00:12:24: Mein Thema ist schrittweise Richtung Erfülltheit, Richtung Zufriedenheit.
00:12:29: Aber nicht im Sinn von, dass ich Leute anschreihe, warum seid ihr nicht zufrieden oder warum seid ihr nicht erfüllt.
00:12:34: Sondern was ist der nächste machbare kleine Schritt?
00:12:39: Richtung Licht, ohne den Schatten weglügen zu wollen.
00:12:43: Weil dieses Spiritual Bypassing, das ist wirklich was sehr ekliges.
00:12:47: Wenn Leute alles umdichten wollen, was im Leben von anderen passiert, bis ihnen dann selber passiert, und dann sind das die Leute, die am meisten jahrelang.
00:12:54: Wir haben keinen Platz für sowas.
00:12:55: Wir sollten uns als Menschen gegenseitig die Hand reichen, nur das beginnt mit uns.
00:13:00: Compassion ist ein nettes Wort, aber ohne Self-Compression bleibt es eine leere Hülle.
00:13:04: Und drum... Ich hoffe, dass das ein bisschen rauskommt aus den Dingen, die ich aus der johischen Tradition teile, dass es okay ist, egal wo du grad stehst.
00:13:12: Und dann geht den nächsten Schritt nach deinen Möglichkeiten bewusst und definitiv verschiebt nicht, was dein Herz entflammt.
00:13:21: Und wenn es nur ist, dass deine Rücken nicht mehr wehtun sollten, verschiebt es nicht auf den zweiten Ersten.
00:13:27: Übrigens sage ich zweiten Ersten, weil am ersten Ersten war ich auch im Training morgens.
00:13:31: Ich trainiere immer neuer Allein.
00:13:36: Ich habe das Bild gesehen bei Instagram.
00:13:39: Ja,
00:13:39: so war auch niemand da.
00:13:40: Ich war ganz allein.
00:13:40: Ich habe mich einsam gefühlt.
00:13:42: Und am
00:13:42: zweiten Ersten waren alle erst da.
00:13:44: Und dann, der Grund ist wohl, dass am ersten Ersten alle oder viele Menschen noch dann irgendwie von der langen Nast geschädigt waren.
00:13:51: Also es geht erst am zweiten Ersten los, turns out.
00:13:55: Aber das sind so, ich glaube, Akzeptanz für wo wir stehen und wer wir sind und uns... Der hatte auch ehrlich zu sein.
00:14:03: Und auch als Personen, die über Yoga sprechen, ich habe auch nicht alles.
00:14:07: Ich habe definitiv, wie wir wissen, so viel Unzulänglichkeiten, so viele Sachen, die ich noch erarbeiten und rausfinden muss.
00:14:14: Aber ich versuche bewusst, einen Rahmen zu schaffen, der Platz macht auch das Gute zu sehen in der oft sehr fordernden Zeit, wie du richtig gesagt hast.
00:14:24: Ich weiß auch überhaupt nicht, ob das deine Frage beantwortet.
00:14:27: Es waren jetzt nur ein paar Gedanken zum Jahresstart.
00:14:29: Ich bin
00:14:30: ziemlich gut sogar.
00:14:33: Und ja, danke, es spricht.
00:14:36: Wahnsinn, man hat so viele schöne Sachen drin und mir spricht das auch total aus dem Herzen, weil das ist für mich auch diese ganz tiefe, ehrliche Yogaarbeit.
00:14:45: Das ist auch ein Stück Arbeit, das ist wirklich dieses Auseinandersetzen auch mit dem, was einen ausmacht und wirklich auch, wie du sagst, also die Schatten in vollster, liebevoller Akzeptanz integriert.
00:14:57: Das ist einfach ... Wer komisch
00:15:00: wird, wird schräg.
00:15:02: Genau, schräg ist viel besser, den hätte ich jetzt nicht gefunden, aber danke.
00:15:06: Dann wird es schräg, dann kommt es im Imbal aus.
00:15:08: Weil dann kommen wir in ein Fahrwasser, wo wir uns so eine Maske aufsetzen.
00:15:15: Ich habe das gerade in einem anderen Podcast erwähnt, dass das Wort Persona, das ja das ursprünglich etomologische Wort von Persönlichkeit ist, nicht Mensch oder Person heißt, wie man meinen könnte, sondern das lateinische Wort ist für eine Maske in einem Schauspiel, in einem Theaterstück im alten Rom.
00:15:33: Und davor wahrscheinlich in Griechenland hat es so ähnlich geheißen, nämlich an.
00:15:36: Aber da müssen wir ein bisschen vorsichtig sein.
00:15:39: Als Podcast erschaffende, als Lehrende, als Schülerinnen und Schüler.
00:15:46: Das Leben ist zu kurz für zu viele Masken.
00:15:49: Die Masken haben eine Berechtigung, weil ich spiele mit meiner vierzehnjährigen Tochter anders, wie mit meiner Frau.
00:15:55: Und mit der spreche ich anders, wie mit der Gemüsehändlerin, schräg gegenüber.
00:15:58: Das hat alles eine Berechtigung, dass wir kompamentalisieren und einteilen und unterschiedlich agieren.
00:16:05: Aber diese Masken sollten nicht übernehmen und sollten nicht eine Rolle werden, aus der wir nicht mehr rauskommen.
00:16:13: Dann wird es wie so eine weirde Hollywood-Star.
00:16:16: der in seinem Method Acting nicht mehr versteht, wer er wirklich ist.
00:16:20: Na ja, da gibt es doch diese berühmten Beispiele von dem Well Kilmer, als der Jim Morrison gespielt hat in dem berühmten Neunzigerjahr der Dorffilm.
00:16:29: Und er wollte als Jim angesprochen werden.
00:16:32: Er war so in dieser Rolle, er hat sich so gekleidet, auch privat.
00:16:36: Auch wenn es putzig ist und ihm vielleicht geholfen hat bei dieser großartigen Leistung dieses wirklich sehr, sehr ansprechenden Films, als Lebensentwurf wird es zu weit
00:16:46: gehen.
00:16:47: Ich glaube, wir sind gut damit beraten, wir selbst zu sein.
00:16:50: Nur es gibt natürlich ein entspannteres, glücklicheres, zufriedeneres selbst und dem sollten wir möglichst viel Forschung leisten.
00:16:58: Nach unseren Möglichkeiten, ohne Druck.
00:17:01: Das ist so schön.
00:17:03: Vielleicht dient das auch wirklich einigen, die zuhören, diesen Druck rauszunehmen.
00:17:07: Wir hatten ja auch im letzten Podcast gesprochen über Selbstoptimierung und dass das überhaupt gar nichts mit Yoga zu
00:17:14: tun hat.
00:17:15: Und leider aber da oft reinrutscht auch.
00:17:17: Egal, ist jetzt die Meditationspraxis für manche oder
00:17:21: wie auch immer.
00:17:22: Wenn Meditation weiteres to do ist, auf ohnehin schon zu langen to do Liste.
00:17:27: wirst du diesen Thema nie gerecht werden.
00:17:30: Dann wird Meditation etwas bleiben, wo man vielleicht anderen erzählt, dass man meditiert hat.
00:17:35: Nur diese Tiefe, wo sich dann vielleicht wirklich was transformieren kann, wo man Erkenntnisse und Selbsterfahrung hat, die wird nicht kommen.
00:17:44: Das Interessante dann ist, für diese Tiefe braucht es eigentlich nur das Auftauchen dafür.
00:17:50: Also es braucht eigentlich nur das offene Herz, diese Selbsterforschung und Selbsterfahrung sich selbst zuzugestehen.
00:17:55: Nur in dem Druck, dass etwas am besten noch in der bestimmten Timeline passieren muss.
00:18:01: In diesem Druck lösen sich die Potenziale und Transformationsmöglichkeiten auf.
00:18:07: Und drum, weil du über Zufriedenheit gesprochen hast und über Dankbarkeit, ich habe manchmal das Gefühl, bei dem Wert und bei der Berechtigung dieser Worte, dass es fast besser ist, sie weniger zu benutzen, weil die dieses Bollwerk aufbauen an, wow, ja, das hätte ich auch gerne, aber wie?
00:18:25: Es gibt zum Beispiel eine Studie, die vor nicht so langer Zeit gemacht wurde, eine Langzeitstudie, wo Menschen befragt wurden danach, was das Ziel in ihrem Leben ist, zwar in Skandinavien, die Studie.
00:18:37: Und wenig überraschend haben einige Leute gesagt, ihr Lebensziel ist Glück, Glücklichsein.
00:18:45: Und in der Langzeitstudie kam raus, dass das die Menschen sind, die aus emotionaler Sicht die größten Problemstellungen hatten.
00:18:52: Depressionen und Missstimmung, all diese Dinge, Unzufriedenheit, solche Dinge.
00:18:57: Das ist keine Wertung in Bezug auf diese Menschen, weil die haben das überhaupt nicht schlecht gemeint, Glück als Ziel auszugeben.
00:19:05: geschenktes Jogas und was ich oft als Secret des Jogas bezeichne ist.
00:19:10: In dem Moment, wo wir was Positives mit zu viel Verspanntheit und Druck und Verzweiflung unbedingt haben wollen, in dem Moment rückt es in die Ferne.
00:19:19: Und das ist meine größte Sorge in Bezug auf Wellness, Well-Being, Yoga, you name it.
00:19:25: Ja.
00:19:25: In dem Moment, wo es ein Druckszenario wird.
00:19:28: Ich meditiere jetzt zehn Minuten.
00:19:29: Das ist unbedingt, weil es steht auf meiner To-Do-Liste.
00:19:33: Und danach will ich entspannt sein.
00:19:35: Es gibt nichts Verspannteres, wie sich selbst zu verordnen, entspannt zu sein.
00:19:39: Ich war mal in einem Flugzeug vor kurzem, wo eine Flugbegleiterin versucht hat, einen Fluggas zu beruhigen, dessen Platz ... wo er saß, nicht dem Entspach, wo er dachte, dass er gebucht hat.
00:19:52: Er wollte mit mehr Beinfreiheit.
00:19:55: Und dann hat sie versucht, dem Herrn klarzumachen.
00:19:58: Es ist so schräg hinter mir passiert.
00:19:59: Deswegen konnte ich's live miterleben.
00:20:01: Und dann hat sie ihm versucht zu erklären, dass tatsächlich sein Platz, den er gebucht hat, nicht der ist, der er dachte, dass es ist.
00:20:09: Und er hat dann die Person gefragt, ob er wechselnd auf.
00:20:11: Die Person wollte das nicht.
00:20:12: Und dann ist er immer erhitzter geworden.
00:20:15: Er hat sich richtig auf in Rage geredet.
00:20:17: Und dann war irgendwann der Moment gekommen, wo diese Flugbegleiterin, die super nett war, nicht mehr weiter wusste und gesagt hat, jetzt entspannen Sie sich doch bitte mal.
00:20:26: Und der Mann hat mit rotem Kopf geschrien in diesem Flugzeug, ich bin doch entspannt.
00:20:34: Das
00:20:34: ist der Klassiker.
00:20:35: Und das ist der Klassiker.
00:20:37: Niemand, der von sich sagt, dass er entspannt ist, ist entspannt.
00:20:40: Niemand, der unter Druck versucht sich zu entspannen, ist entspannt.
00:20:44: Und das simpelste Beispiel dafür ist Schlauch.
00:20:47: Ja, wenn du Schlafprobleme quälen ja leider sehr, sehr viele Leute, nicht bloß in Deutschland.
00:20:52: Ich habe mal eine Statistik gelesen.
00:20:54: Mich tut mich immer schwer, die zu behalten.
00:20:55: Zahlen interessieren mich immer so halb nur.
00:20:57: Deswegen sollte ich es lieber nicht sagen.
00:20:59: Aber eine signifikante Menge von unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern haben Probleme, einzuschlafen, durchzuschlafen.
00:21:07: Und jetzt habe ich zwei Teenager als Kinder und die sind Schlafprofis.
00:21:13: Und wenn wir die jetzt in den Podcast holen würden und sagen würden, sagen wir ihr beiden, wie schlaft ihr denn so gut ein?
00:21:18: Dann würden die Folgendes tun.
00:21:21: Die würden sagen, keine Ahnung.
00:21:23: Weil man schläft nicht gut ein, indem man drüber nachdenkt, wie man gut einschläft.
00:21:27: Und das sollten wir immer wieder uns als simpelstes Beispiel.
00:21:32: Wie schläft man gut ein, indem du entspannst und nicht drüber nachdenkst?
00:21:37: Punkt.
00:21:38: Und die Idee gilt für alle Dinge im Leben.
00:21:42: Wenn du verliebt bist in jemandem, weil wir gar von Teenagern sprechen, und mein Sohn würde zu mir kommen und sagen, er hat sich in ein anderes Human Being verliebt, was sollte er tun?
00:21:54: Dann würde ich ihm niemals raten, schüttelt die Person und sagt, liebt mich auch, oder stalkt die Person, oder geht der Person auf die Nerven, versucht die Person zu, nee, bleibt cool.
00:22:06: Schau, das vielleicht ergibt sich irgendein Gespräch.
00:22:08: Und dann schau mal, ob die Person vielleicht Interesse hat, wenn nicht, hey, so wird.
00:22:12: Aber wir können die wichtigen Dinge in unserem Leben nicht erzwingen.
00:22:16: Und es wirkt manchmal ein bisschen konterintuitiv, weil ich jemand bin, der für sehr, sehr stringente Meditationspraxis steht.
00:22:23: Und manche Leute zurecht sagen dann, hey, Robert, aber weiß ich das nicht.
00:22:26: Du vorderst Entspanntheit auf der einen Seite, aber tauchst jeden Tag für deine Meditation auf.
00:22:32: Sei ganz ehrlich, Robert, du hast auch nicht jeden Tag Lust.
00:22:35: True, aber du machst es trotzdem.
00:22:38: Das stimmt doch dann was nicht.
00:22:39: Naja, der Grund ist folgender.
00:22:41: Die Entspanntheit heißt nicht Trägheit.
00:22:44: Wenn jemand Schlafprobleme hat, um bei diesem Beispiel zu bleiben, würde ich trotzdem der Person raten, einen Zeitrahmen zu schaffen, wo man vielleicht nach Möglichkeit zur ähnlichen Zeit ins Bett geht, zum Beispiel.
00:22:56: Schlafhygiene ist real.
00:22:57: Hast du Vorhängen, die dunkel genug machen?
00:22:59: ist, dein Zimmer kühl genug, was auch immer?
00:23:01: dann für die Person, da gibt es tausend Sachen.
00:23:04: Aber zwingen dich einzuschlafen, in dem Moment, wo du sagst, ich müsste jetzt wirklich einschlafen.
00:23:08: Und das kennt jeder von uns, glaube ich.
00:23:09: Drum wird von Schlaf-Experten immer geraten, auf keinen Fall auf die Uhr schauen.
00:23:14: Warum?
00:23:15: Weil mit dem auf die Uhr schauen kommt, der Aufruf noch stärker.
00:23:18: Boah, ich muss in vier Stunden die Kinder in die Schule bringen.
00:23:22: Jetzt muss ich mal schlafen.
00:23:24: Und in dem Moment ist an Schlafen nicht mehr zu denken.
00:23:26: Nichts, was muss, wird passieren.
00:23:29: Aber kann ich einen Rahmen schaffen?
00:23:31: Für das, was ich möchte, das passiert?
00:23:32: Definitiv.
00:23:33: Ja.
00:23:34: Und das ist der, das ist dieser, ich weiß, da sind wir jetzt in Nuancen und Feinheiten, die auf Social Media oft nicht so passieren, weil man hat nicht diesen schönen Rahmen wie dieses Gespräch das zu erklären.
00:23:45: Ja, ich tauch jeden Tag auch für meine Meditation, aber ich habe keine Timeline für Erleuchtung oder für irgendwas.
00:23:52: Ich tauch auf, weil ich einen Rahmen schaffen will, mich dann zu erinnern, dass es Leben in einem stetigen Fluss ist.
00:23:59: An manchen Tagen gelingt es mir.
00:24:02: intensiver abzutauchen.
00:24:04: An manchen Tagen denke ich, wow, ist schon eine Stunde vorbei oder wie lange auch immer ich dann sitze.
00:24:08: Und an manchen Tagen fühlt sich es an wie, das war jetzt definitiv bei dieser Timer nicht an oder das Maler hat sich verlängert in meiner Abwesenheit oder sowas.
00:24:19: Wir sind alle human beings und alle machen unseren Prozess, unserem Pfad durch.
00:24:25: Wenn ich einen Wunsch hätte für jede geneigte Hörerinnen oder Hörer, für dich und für mich.
00:24:31: wäre, dass wir einen Rahmen schaffen, der unserem Besten selbst Vorschub leistet.
00:24:36: Damit meine ich, dass wir gegenüber uns und anderen möglichst liebevoll sind und uns dann aber nicht erdrücken, immer liebevoll sein zu müssen.
00:24:44: Ja, das gibt auch Platz für sich mal zu ärgern, mal wütend zu sein.
00:24:49: Und das gibt bloß auf sozialen Medien dafür wenig Platz im Kontext von Yoga.
00:24:53: Aber im Leben, du darfst dich auch mal ärgern.
00:24:57: Das ist wichtig.
00:24:58: Wut ist auch eine Energie, die gilt zu akzeptieren und dann zu channeln, damit sie nicht kontraproduktiv wirkt.
00:25:04: Aber du darfst sein, wer du bist.
00:25:07: Und meine Lehrerin hat immer frei nach Nirwana gesagt, come SUR and leave more SUR.
00:25:14: Und das intuitziert alles, was ich jemals, ich habe noch nie eine weise Sache gesagt, die nicht von jemandem geklaut wurde, übrigens Disclosure und Spoiler Alert.
00:25:24: Das ist immer von viel, viel.
00:25:26: wertvolleren und weiseren Personen, wie ich selbst.
00:25:30: Meine einzige Weisheit ist, dass ich den weisen, den wirklich weisen Personen ganz aufmerksam zugehört habe.
00:25:37: Das ist schön.
00:25:38: Das
00:25:38: sind alles, was ich oder wie wir im Tempel früher gesagt haben, the servant of the servant of the servant.
00:25:45: Die Geisteshaltung, dass ich muss es nicht erfunden haben, damit es wirkt in meinem Leben.
00:25:50: Und deshalb sie als die Grundlage von ihrer in dem Fall Kupundalini Yoga Praxis immer betrachtet.
00:25:58: Come as you are, wherever you are.
00:26:00: Das gefällt mir sehr gut.
00:26:01: Wherever you are, but leave more as you are.
00:26:05: Und darum geht's, glaube ich.
00:26:07: Wow, schön.
00:26:08: Das gefällt mir sehr, sehr gut.
00:26:11: Ja, ist schön.
00:26:12: Und auch schön, dass ich das feiere, ich auch wirklich sehr immer, dass ich denke auch selbst in meiner Anfangszeit.
00:26:19: ... das Yoga, das ist jetzt so ... ... ungefähr so ungefähr ... ... ist man ja wirklich auch noch überall ... ... hingetingelt, ... ... um irgendwie Lehrern zuzuhören ... ... oder Lehrerinnen
00:26:30: ...
00:26:30: ... und da wirklich da ... ... ich erkenne mich da sehr wieder auch, ... ... dass du sagst, ich sitze immer ... ... und höre und höre und bin begeistert ... ... und denkst so, wow ... ... und es macht ganz viel ... ... und es hat ja auch ... ... ich finde gerade auch in diesen ... ... eingewobenen oder ... ... eigenen ... in die Erfahrung eingearbeitet, nur dann fällt es ja irgendwie auch auf so fruchtbaren Boden, wenn es so von Herzen kommt und auch durchgearbeitet, im schönsten Sinne so.
00:26:56: Ganz
00:26:56: genau.
00:26:56: Und da sprichst du jetzt einen anderen wundervollen Punkt an, Katharina.
00:26:59: Und das ist die Gemeinschaft.
00:27:02: Weil wir doch ja in Zeiten leben und ich will wiederum, ich bin kein großer Versperrungstheoretiker.
00:27:07: Ich weiß über viele Sachverhalte einfach nicht genug, um sicher sagen zu können, so ist es oder so ist es nicht.
00:27:16: offen für Vorschläge, wie die Welt so läuft oder nicht läuft.
00:27:20: Aber was ich schon beobachte ist, dass wir in Zeiten sind und damit meine ich nicht nur KI, aber auch, wo diese Separation, diese Getrenntheit von Menschen.
00:27:33: die teilweise aber auch unglaublich schöne Dinge ermöglicht.
00:27:36: Du bist im wunderschönen Osten von Deutschland, ich sitze hier im Süden.
00:27:41: Es wäre eine sehr lange Reise gewesen, wenn wir uns von Angesicht zu Angesicht für eine Stunde Gespräch sehen hätten wollen.
00:27:48: Das wäre erfreulich, aber es wäre vielleicht nicht sehr pragmatisch gewesen, das zu tun oder praktikabel, sollte ich sagen.
00:27:54: Und bei all diesen Benefits, die wir haben, dass man jetzt mit jeder yoga-lernten Person weltweit üben kann oder all diese Dinge in meinem Leben.
00:28:06: Und wiederum, ich bitte, dass du mir verzeihst und jeder, der diesen Podcast zuhört, ich spreche nur rein von meinen Erfahrungen.
00:28:14: Ich bin auch absolut okay damit, dass jemand die Augen rollt und sagt, das sehe ich ganz anders, oder das mache ich ganz anders, oder der Typ hebt schwere Dinge hoch, wenn er unbeobachtet ist.
00:28:25: Das ist kein Yogi und so.
00:28:26: Du weißt ja, wie die Leute da draußen sind.
00:28:29: Die haben absolut das Recht auf ihre eigene Augenrollen.
00:28:33: Aber ich spreche nur so wie mein Herz und mein Verstand mir suggeriert.
00:28:39: Und ich habe schon das Gefühl, dass das Yoga das am meisten wirkt.
00:28:42: in meinem Leben des Yoga von Gemeinschaft ist, wenn man mit anderen Menschen zusammenkommt.
00:28:48: Du kennst ja diesen alten Spruch, wenn man glaubt, man ist erleuchtet, braucht man einfach einen Besuch bei den eigenen Eltern und ist meistens kuriert von diesem Glauben, weil so viel getriggerte und so viel Sachen hochkommen und so.
00:29:00: Ich finde, dass mit Menschen zusammenkommen, mit Menschen sich austauschen und nicht gleich sein müssen, keine Konformität einfordern, sondern dieses Human Experience, diese wirkliche Menschlichkeit auch, dass jemand eine andere Meinung hat.
00:29:14: Und der eine glaubt, K.I.
00:29:16: hat okkulte Wurzeln und der andere sagt, das ist das Beste, was jemals passiert ist und so.
00:29:20: Aber in der gemeinsamen Suche nach Menschlichkeit liegt viel von diesem, wie kann man zufriedener und dankbarer werden, hast du Eingangs so schön gefragt?
00:29:30: Und bei dir merkt man das aus deinem Herzen.
00:29:33: Wenn man dich kennen darf, so wie ich, dann merkt man, dass dir das am Herzen liegt.
00:29:37: Du hast keinen Lippenbekenntnis.
00:29:39: Du möchtest, dass es dir und anderen besser geht.
00:29:42: Und das ist ein unglaublich schöner Wunsch.
00:29:44: Wenn du es nur über dich dir wünschen würdest, würdest du nicht so strahlen, wie du tust, wenn man dich kennen darf.
00:29:50: Dieses Strahlen kommt in Konnexion zum Nicht-Andere-Benehren.
00:29:55: Darum eigentlich das Wort Lehrer nicht, habe ich gesagt.
00:29:57: Es ist mehr wie Freunden, die handreichen.
00:29:59: Weißt du, wie ich mein ... eigenes Auto nicht reparieren kann, sondern dafür in eine Werkstatt fahren muss, muss ich vielleicht dann um Meditationsinspiration zu kriegen, woanders hin.
00:30:09: Inspiration.
00:30:10: Und das, was ich benutzen kann, das kann ich machen.
00:30:13: Und das, was ich nicht benutzen kann, das lasse ich ohne Hass einfach über die linke oder rechte johische Schulter gleiten.
00:30:20: Im Kundalini Yoga, was meine Familie und ich unter anderem sehr intensiv praktizieren, gibt es gewisse Kriyas mit Dingen, mit Bestandteilen drin.
00:30:31: Kann ich mir nicht vorstellen, dass das jemals irgendjemand gemacht hat.
00:30:34: Also Zeitangaben oder irgendwelche Dinge bleibt im nach unten schernten Hund, der von der Lineua Triangle Post heißt.
00:30:41: Für was weiß ich, dreizehn Minuten oder so.
00:30:44: Und da denken wir, das mache ich lieber nicht.
00:30:49: Und deswegen in mir ist kein orthodoxer Knochen leider, vielleicht zum Leitwesen von vielen Leuten, weil du weißt ja, dass so viele Menschen sich über ein bisschen Strigentere, dogmatischere Doktrien, auch so einen gewissen Selbstwert erarbeiten.
00:31:05: So, ich bin hier und der ist da.
00:31:07: Aber das Yoga, das für mich am besten funktioniert hat in meinem Leben, neben meiner geliebten Mantrameditation, weil ich werde immer für Singen sein, immer für Chanten sein.
00:31:17: Das ist der Musiker in mir.
00:31:18: Das kann mir auch keiner ausreden, dass das nicht die beste Form ist, zusammenzukommen und gemeinsam zu singen.
00:31:23: Das werde ich für All Die With It.
00:31:27: Das wird auch mein Grabstein singen.
00:31:28: Er sang gern schräg und falsch und enthusiastisch.
00:31:32: Das wird mein Grabstein sein.
00:31:33: Ich habe kein Grabstein.
00:31:34: Aber das kannst du dir dann dazudenken, wenn ich irgendwo in Rauch aufgehe.
00:31:38: Aber mit dieser Technologie des gemeinsamen Chantens ist diese Yoga von Community.
00:31:48: Für mich eines der wichtigsten Elemente.
00:31:50: Mit Menschen zusammenzukommen und es kann in einem digitalen Space sein.
00:31:54: Ich habe kein bisschen das Gefühl, dass unser Gespräch weniger ehrlich, wertschätzend oder liebevoll ist, weil wir an zwei verschiedenen Orten sitzen.
00:32:01: Die Technologie macht es möglich.
00:32:03: Absolut.
00:32:04: Thank
00:32:04: you, Sue.
00:32:05: Nicht
00:32:06: der Firma, weil ihr keine Ahnung, ob die in Ordnung sind.
00:32:08: Aber ich meine jetzt der Technologie an sich, der weiß, was diese Firma treibt.
00:32:12: Da kann man in Schwierigkeiten bekommen.
00:32:16: Mich hat gerade jemand gescholten dafür, dass ich Spotify verwende in meinen Yoga-Klassen, weil die ja auch Rüstungsinvest und so.
00:32:23: Ich bin manchmal echt so, ich weiß dann von Dingen nicht schnell genug.
00:32:27: Ich wusste gar nicht, was die Person will.
00:32:28: Ich dachte, jeder benutzt Spotify, aber turns out.
00:32:31: ist auch keine coole Firma.
00:32:32: Das heißt, ich meinte mit Zoom die Technologie, nicht die dahinterstehende, betriebswirtschaftliche Person.
00:32:38: Aber diese Art von anderen Menschen, anderen Meinungen, andere Suchende aushalten zu können.
00:32:46: Und meine Lehrerin hat immer gesagt, weil ich sie gerade schon erwähnt habe, möchte ich ihr nochmal Props geben für die wundervollen Worte, die sie immer gefunden hat.
00:32:54: Guru Chagat, die leider ihren Körper schon verlassen, hat viel zu früh mit einundvierzig.
00:32:58: Die hat gesagt, der Benchmark für unsere Meditations- und Yoga-Praxis ist, können wir uns von Herzen für andere freuen, für wenn ihnen Dinge wiederfahren, die uns vielleicht noch versagt bleiben oder so.
00:33:11: Und das habe ich immer als, das habe ich als Benchmark genutzt.
00:33:14: Nicht wie happy ich bin, nicht wie glücklich ich bin, nicht wie, sondern freue ich mich von Herzen für andere.
00:33:21: Und das ist mir zum Glück immer gelungen.
00:33:24: Aber ich versuche mein Leben auch so zu strukturieren, dass ich das nie vergesse, weil Es muss im Kontext von diesem der Ramdas der große Lehrer hat immer gesagt, von Chaos zu Kosmos.
00:33:36: Und dazwischen stehen wir irgendwo.
00:33:38: Paus und Kosmos und wir schwimmen irgendwie herrlich, unvollkommen in der Mitte rum irgendwie.
00:33:45: Und so habe ich uns immer alle gesehen und drum sich so gegenseitig ein bisschen die Hand zu reichen und auch mal ein Auge zuzudrücken und nicht sich wichtiger zu nehmen wie andere.
00:33:54: Das ist vielleicht die höchste yogische Praxis.
00:33:57: Oh ja, das finde ich auch.
00:33:59: Das ist echt wunderschön.
00:34:01: Wunderschön auch nochmal.
00:34:02: Also danke, weil darum geht es.
00:34:06: Gemeinschaft.
00:34:06: Ich glaube
00:34:07: auch, und da ist niemand ausgenommen.
00:34:08: Weißt du, ich habe auch Befindlichkeiten und ich glaube deswegen fahre ich gerne nach Indien zum Beispiel, weil ich bin jemand, wenn ich nicht acht gebe, ich kann dir ganz genau sagen, wie ich es haben will und wie ich es nicht haben will.
00:34:20: Und das ist manchmal ein Vorteil.
00:34:22: weil ich habe, du kannst mich zu allem jetzt, du könntest mich zu einem Kunstwerk, zu einem Gericht essen, zu irgendwas befragen und ich könnte dir immer sofort sagen, das mag ich, das mag ich nicht so gern, nicht im Sinne von das mag ich gar nicht, aber ich habe immer eine Präferenz und das kann manchmal gegen mich arbeiten.
00:34:39: Oft arbeitet es für mich, weil ich kann dir relativ genau und klar sagen, Hey, so lange habe ich heute Zeit für ein Podcast.
00:34:45: So, ich bin relativ, man weiß bei mir schnell, woran man ist.
00:34:49: Das ist kein schwammiges, oh, was da Robert wohl denkt.
00:34:51: Nee, er wird es dir sagen.
00:34:53: Schön.
00:34:54: Aber manchmal wendet sich es gegen mich, dass ich mich selber so ein bisschen einschränke durch diese Präferenzen und Befindigkeiten und diese Leitdinge.
00:35:03: Und Pichner nennt es in der Bhagavad Gita das besten Ausdruck ever, das Fieber, das Ichs, dass man das als wichtig erachtet, was man selber will und nicht will, weil dem Universum ist das relativ egal.
00:35:16: Und durch die Indienreisen, da habe ich immer gemerkt, dieses Land ist so herrlich, verrückt und fordernd auch, dass meine Befindlichkeiten ohnehin keine Chance hatten.
00:35:29: Ich mag zum Beispiel kälteres Wetter lieber, wie wärmeres Wetter.
00:35:33: Und das letzte Mal, als ich in Kolkata war, wo Mitalis Familie aus in Teilen herkommt, War das im April und das ist der zweite heißeste Monat des Jahres.
00:35:42: Ich glaube, meister heißes der April ist der zweite heißeste.
00:35:45: Es hatte gefühlt fünfzig Grad im Schatten.
00:35:48: Also die Befindlichkeit, als ich aus dem Flugzeug gestiegen bin, konnte nicht, weil ich hätte sonst einfach wieder heimfliegen müssen.
00:35:53: Weil es war einfach heiß, Tag und Nacht.
00:35:56: Und komischerweise hat er mir, es hat mich überhaupt nicht gestört.
00:36:00: Weil die Befindlichkeit natürlich auch nur Ego-Konstrukt ist.
00:36:05: Gibt es eine Präferenz?
00:36:06: Klar.
00:36:07: Muss die Bestand haben?
00:36:08: Nein.
00:36:09: Dann absolut agieren, egal was es ist.
00:36:12: Und ich glaube, das ist manchmal das auch, weiß ich, als junger Mensch, um Tempelumfeld oder Arschraumumfeld aufgewachsen bin.
00:36:20: Und da gab es initial die Idee, dass ich mir dachte, was so als Vierzehnjähriger der Yoga gefunden hat.
00:36:25: Von den Bewegungen wusste ich ja nichts, aber Mantrameditation, die Bhagavad Gita, die Dinge, die mich halt lebenslang getragen und begeistert haben.
00:36:31: In der Bakhti Tradition, wie du gesagt hast.
00:36:34: Und da haben wir damals gedacht so, ja, das wäre jetzt ein Ort, da lernt uns keiner.
00:36:39: Da haben wir Pause von dieser beschissenen Welt, die Lehrer und Eltern und alle, die haben wir, da haben wir Ruhe davon.
00:36:47: Und da können wir uns ganz dem Vereinen mit Krishna widmen.
00:36:52: Falsch.
00:36:54: Es stand jemand da mit einem Kehrbesen.
00:36:57: Du kehrst jetzt da drüben den Hof und du schneidest Kartoffeln fürs vegetarische Festmal.
00:37:03: Und dann habe ich gemerkt, dass Arschnarchen Leute im Raum daneben und die einen die Gossippen und die machen das.
00:37:10: Und der, der Gossipptop war wahrscheinlich ich und so weiter.
00:37:14: Und ich habe gemerkt, dass in dieser Messiness von in diesem Chaos sich zu konfrontieren mit den eigenen Baustellen und dem Fieber des Ichs, ist ein Teil von dieser Experience.
00:37:25: Total.
00:37:27: Wir können uns unglaublich gut selber veräppeln im stillen Kämmerchen, wie weit wir schon fortgeschritten sind.
00:37:33: Und dann griffst du auf eine andere Person, die dich an irgendwas in dir selber erinnert, was du vielleicht nicht so gern magst.
00:37:38: Und dann triggert dich das.
00:37:40: Drum funktioniert es bei den Eltern so gut und bei den Geschwistern, weil die wissen ganz genau, Die wollen es nicht, aber die sagen Sachen, die du schon nicht magst, seit du dreieinhalb bist.
00:37:49: Und das fand ich damals sehr putzig, dass ich dachte, auch diese Aschlamms sind praktisch ein Ort, um uns vor dem Leben zu verstecken.
00:37:58: Turns out, die sind ein Ort, um uns mit dem Leben zu konfrontieren.
00:38:03: Ich glaube, dass Gemeinschaft immer wieder zu suchen, auf welche Weise auch immer das im Leben von einer Person möglich ist, mit anderen zu singen, mit anderen zu meditieren.
00:38:13: Dieses Magnetfeld von komplett unterschiedlichen Menschen.
00:38:17: die alle auf der Suche sind nach einer besseren Welt sozusagen.
00:38:21: Das hat was, vielleicht bin ich auch naiv oder zu romantisch, beides stimmt wahrscheinlich.
00:38:26: Aber das hat was Unglaublich Schönes, finde ich.
00:38:28: Und da geht es nicht darum, wie gut die Stimme ist oder wie gut du meditieren kannst oder wie gut du, das gibt es doch eh alles nicht.
00:38:35: Am Ende, wenn es von Herzen kommt, es ist gut.
00:38:36: Wenn es unter Druck und Verspann passiert, wird es dir nicht zu Ehre gereichen.
00:38:42: So schön.
00:38:44: Und ich glaube auch einfach immer, dass Ja, die Gemeinschaft ist irgendwie so diese höchste Praxis auch, weil man den anderen auch... Also für mich fühlt sich das auch immer so an, dass man für die anderen auch irgendwie in seinem Herzen so einen Platz hat, dass die anderen sie selber sein können und ich nicht in irgendeine Bewertung rutsche oder irgendein unbewusstes Muster oder Trigger da passiert.
00:39:05: Weil in meinem Ende bemerzt du dich ja sowieso nur selber, dich selber.
00:39:09: Weil das ist warum... Ich hab zum Beispiel meine Tochter ist sehr ähnlich wie ich um Typ her und... Ich lübe meine Tochter, aber niemand kann mir schneller den Spiegel vorhalten.
00:39:21: Weil die ist so sehr wie ich.
00:39:23: Das möchte sie nicht hören und ich möchte es auch nicht hören, aber es ist wahr.
00:39:26: Das ist manchmal wirklich so, ist so wow.
00:39:30: Die kann wirklich in einem Satz sagen und ich denke mir so, das ist nicht nett, wie sie das formuliert hat.
00:39:35: Und dann höre ich mich, wie ich was nicht nett kommuniziere und denke mir, okay, da gibt es noch einiges zu tun.
00:39:42: Aber ich finde es super schön, wie du es gesagt hast, dass dieses Yoga der Gemeinschaft oder Yoga von Menschlichkeit und dass Menschen eben herrlich unterschiedlich sind und weird und manchmal unterschiedliche Phasen haben und all diese Dinge, dass das sehr, sehr schön funktioniert, das immer wieder sich auch damit zu konfrontieren und nicht sich einzugaben.
00:40:07: in der Klicke oder in der Drum sind wir als, weil ich gerade über meine Frau Mitterli gesprochen habe, als unsere Manta-Meditations-Punkrock-Band die Satnam Sessions.
00:40:17: Wir machen einen ganz spezifischen Punkt raus auf allen möglichen Veranstaltungen zu spielen und mit allen möglichen Menschen zusammen zu kommen.
00:40:29: Wir werden manchmal gefragt, hey, warum spielt ihr eigentlich als Kundalini-Yoga-Band der Meditationsband oder wie auch immer auch so viel auf diesen unterschiedlichen anderen Festivals?
00:40:39: Das sind sonst keine Kundalini Acts.
00:40:40: Die meisten dieser Yogis kennen nur Om.
00:40:42: Die kennen nicht Om, also O-M gegen O-N-G, weil das für mich kein Widerspruch darstellt.
00:40:49: Sondern für mich gibt es einfach unterschiedliche Wege, den Berg hoch und oben hängen wir dann alle gemeinsam rum irgendwie.
00:40:56: Und drum in unserer Praxis ist es auch so, wenn ich morgens meine Meditation mache, ich stelle mir immer vor, mit mehr Menschen zu meditieren, auch wenn ich allein bin und das zurückzuführen zu deinem Punkt, das auch wirklich zu zelebrieren, wenn mal die Gemeinschaft nicht da ist, sie trotzdem, wie du gesagt hast, im Herzen zu behalten.
00:41:15: Das finde ich großartig, weil ich weiß, dass jetzt Leute zuhören.
00:41:18: Die sagen ja, Robert, du redest dich gut, lebst in München, hast eine Community um dich rum, die dich trägt, aber ich wohne vielleicht mitten im Tübinger Wald und in einem Forsthaus.
00:41:30: Aber mir geht es mit Gemeinschaft nicht notwendigerweise darum, dass du dich alle zwei Tage mit einem Hup, vierhundert gleichgesinnten Yogis treffen musst.
00:41:38: Deine Gemeinschaft ist deine Community.
00:41:41: Deine People, mit denen du rumhängst.
00:41:43: Deine Gemeinschaft ist in deiner stillen Praxis, einfach dein Herz zu öffnen.
00:41:48: die anderen, mit denen du dann vielleicht monatlich in der Online-Meditation-Setting zusammen kommst.
00:41:54: Aber was uns in diesen Tempeln gelehrt wurde, hat immer noch Wert für mich, auch als jetzt schon sehr, sehr alter Gandalf-Eskesalter, erreichter Yogi.
00:42:06: Uns wurde immer gesagt, ein Bambusstart bricht schnell.
00:42:09: Mehrere Bambussterbe nebeneinander gestellt, zusammengenommen, unbrechbar.
00:42:14: Und wenn man Jetzt komme ich wieder auf deine wertschätzende Frage vom Eingang zurück.
00:42:20: Wie kriege ich denn mehr Zufriedenheit in mein Leben?
00:42:23: Naja, ich würde der Person, die das wirklich von Herzen sucht, raten, zu prüfen, ob die Gemeinschaft, in der sie oder er ist, sich mit der Suche nach Zufriedenheit befasst.
00:42:37: Nicht druckvoll, aber ein Rahmenschafter für.
00:42:39: Hängst du mit anderen rum, die deine Interessen teilen?
00:42:42: Meditierst du mit anderen, wenn es dir selber allein vielleicht gerade zu Beginn schwer fällt.
00:42:47: Und das hat sich in meinem Leben immer bewahrt und bewahrheitet, dass dieses Zusammenkommen mit anderen eine unglaubliche Kraft taten kann.
00:42:57: Und dann darf man sich bloß nicht wichtiger nehmen als die anderen und man wird eine meistens großartige Zeit haben.
00:43:04: Sehr schön, ja.
00:43:05: Und auch meinst du auch, ich finde das auch immer, es ist besonders leicht, wenn man natürlich mit sich mit Menschen umgibt, die sehr ähnlich ticken.
00:43:13: Das macht sehr leicht, finde ich.
00:43:15: Ja.
00:43:17: Und dann, super schön, dass ihr auch mit dem Satnam Sessions, dass ihr mit dem Projekt da auch rausgeht und überall anders spielt, weil ich glaube...
00:43:26: Oder sogar noch weitergeführt.
00:43:27: Wir singen manchmal, wenn es uns danach ist, weil Mitterlis Familie, wie gesagt, Sie kommen ja nicht aus einer Kundalini-Tradition in Bengalen, sondern es sind eine Chathachis, eine Pramadenfamilie, eine Name in Bengalen.
00:43:41: Da war Kali die wichtigste Gottheit und Krishna.
00:43:46: Und wir singen auch Sanskrit Mantras.
00:43:50: oder manchmal auf Englisch.
00:43:51: Oder wir haben schon zwei Oasis-Cover-Versionen.
00:43:55: Wo
00:43:56: finden die denn, Robert?
00:43:58: Also auf Spotify darf ich jetzt nicht sagen.
00:44:00: Wir
00:44:01: sind ja auch auf Spotify.
00:44:03: Auf dem Streamingdienst deiner Wahl findest du die.
00:44:06: Schau, wie magst du dir antworten?
00:44:07: Gut, gell?
00:44:08: Und natürlich.
00:44:09: Genau, super.
00:44:10: Auf
00:44:10: dem Streamingdienst deiner Wahl findest du seit beim Sessions eine Oasis-Cover-Version.
00:44:16: She Is Love haben wir auch aufgenommen und die andere Song.
00:44:19: spielen wir nur live teilweise.
00:44:22: und aber was ich damit sagen will ist wenn ich sowas wie schwere dinge an die wand heben erwähne oder oasis dann ist es natürlich nicht ganz ohne hintergedanken sondern natürlich möchte ich gerne auch dass jemand der vielleicht yoga zu eng sieht oder zu verspannt sieht Durch sein eigenes Augenrollen bemerkt, dass es vielleicht ein bisschen zu eng strikt, diese Geschichte.
00:44:49: Am Ende soll es doch darum gehen, dass wir uns die handreichen gegenseitig und uns in diesen unsicheren und wie Buddha gesagt hat, dunklen Zeiten ein bisschen Licht geben.
00:45:00: Guru ist nie ein alter Creep, der sich unflähtig gegenüber Schülerinnen verhält.
00:45:06: Guru war jemand, der Licht ins Dunkel bringt.
00:45:08: Bei das Dunkel muss man nicht weglügen und hassen.
00:45:11: Und jetzt schließt sich der Geist unseres Gesprächs.
00:45:14: Indem du Licht reinbringst, geht die Dunkelheit ein Stück zur Seite.
00:45:17: Kein Problem.
00:45:18: Die hat kein Problem mit Licht.
00:45:20: Und Licht hat kein Problem mit Dunkelheit.
00:45:22: Aber du kannst Dunkelheit nicht einfach dir wegwünschen.
00:45:25: Du musst das Licht da eintragen.
00:45:28: Ich denke, das ist etwas, was vielleicht in diesen neun Jahren, zwanzig, wertvoller ist denn je.
00:45:35: Wie stabilisiere ich mich und balanciere mich dahingehend, dass ich ein bisschen Licht in mein und das Leben von anderen Tage.
00:45:43: Und nicht als verspanntes, ich muss immer Licht fühlen oder so ein Quatsch, sondern einfach nur, was werden denn die nächsten Schritte?
00:45:51: Und oft ist es einfach nur eine andere Person, die gerade eine schwierige Phase durchmacht.
00:45:56: den Quatsch, den die Person redet, nicht persönlich zu nehmen oder nicht alles auf sich zu beziehen oder sich als jogalehrende Person nicht so wahnsinnig wichtig zu nehmen.
00:46:06: Ich habe immer das Glück gehabt, dass die Menschen, die mich inspiriert haben auf dem johrischen Pfad so unglaubliche Superpower hatten, dass ich nie die Chance bekommen habe, mich zu wichtig zu nehmen.
00:46:19: Das ist wie als Musiker, solange es Jimi Hendrix gibt oder John Coltrane dieser Welt, kann ich mich als Musiker immer nur als absoluter Beginner sehen.
00:46:32: Andere würden vielleicht sagen, Herr Robert, du spielst aber ganz okay Gitarre.
00:46:35: Er ist schon aber nicht im Vergleich zu denen.
00:46:37: Und so sehe ich es in Bezug auf meine Lehrerinnen, in Bezug auf meine Frau, wenn ich ehrlich bin, sie ist ja nicht da, dann kann ich gut hinter ihrem Rücken über sie sprechen.
00:46:45: In Bezug auf die Ramakrishnas dieser Welt und in Bezug auf die Ramannamaharshis dieser Welt.
00:46:52: Ich bin einfach bloß ein ganz kleiner gefallener Jogi, der versucht für sich und für andere nach den Möglichkeiten in diesen unsicheren und angsterfüllten Zeiten da zu sein.
00:47:01: Und dazu gehört leider manchmal, dass ich auch mithelfe zu eng gewordene Grenzen, die sie wie ein goldener Käfig etablieren, aufzulösen.
00:47:11: Und das ist mein Part in der Yoga-Szene.
00:47:13: Das gefällt nicht jedem.
00:47:14: Das finden manche Leute unglaublich empörend.
00:47:17: Aber das ist okay.
00:47:20: Ich schlafe super.
00:47:22: Und deswegen habe ich dieses Gespräch begonnen und nicht mit einem Beispiel auf der Yogamatte, sondern mit einem Beispiel aus dem Fitnessstudio begonnen.
00:47:29: Das ist, ich versuche immer so wenig Klischees zu entsprechen, wie mir irgend möglich ist, ohne die Essenz von diesem Pfad, der mein Leben gerettet hat, der mein Leben so tiefgreifend durchzieht, jemals zu verraten.
00:47:42: Das ist eine Gradwanderung, die mir sicherlich nicht immer gelingt.
00:47:45: Aber wenn ich auf einem Mantra-Konzert plötzlich ein Oasis-Lied spiele mit Metalli, ist es eine ganz bewusste Entscheidung, Menschen daran zu erinnern, dass Mantras in allen Formen, in allen Traditionen vorkommen können.
00:48:00: Und es ist, haben sicherlich ein paar geschrieben.
00:48:04: Schön, wow.
00:48:05: Ja, das ist toll.
00:48:07: Das glaube ich auch.
00:48:08: Und das ist schön, ist eigentlich so schön, weil das ist auch so ein bisschen die Botschaft tatsächlich auch mit meinem Podcast, jenseits der Klischees, weil ... weil ich wirklich manchmal eine Traurigkeit darüber habe, also wir haben jetzt die Worte, die du gefunden hast, wunderschön, genau da rauszugehen und eben auch, ich glaube wirklich, es gibt so viele, die hören Dankbarkeit und dann geht es irgendwie schon.
00:48:31: Ich
00:48:32: bin nicht da einfach genug.
00:48:34: oder es ist zu langweilig der Begriff oder was.
00:48:36: Ja,
00:48:36: oder so überfrachtet
00:48:39: auch.
00:48:40: Selbst die Worte Yoga und Meditation.
00:48:43: Manchmal ist es schon too much.
00:48:45: Manchmal ein entspannte human being nicht ein Träges.
00:48:49: Das ist was die Gesellschaft wieder suggeriert.
00:48:51: Entspanntheit mit Trägheit.
00:48:53: Mein Leben ist null Träge.
00:48:56: Es gibt einen Ort, sich ausruhen, eine Zeit für ausruhen.
00:48:59: Ja, absolut.
00:49:00: Aber jeder von uns weiß, wenn wir träge sind und wenn wir uns dringend mal ausruhen müssen.
00:49:05: Da ist ein Unterschied.
00:49:05: Und wenn wir ehrlich sind, gibt es eine innere Stimme, die sehr still ist manchmal, die eigentlich uns sagt, ruhe ich mich gerade aus notwendig nach einem langen Tag und so vielen Dingen oder weil meine Phase gerade sehr fordernd ist.
00:49:20: Also ich möchte jetzt niemand zu nahe treten, aber es ist ja ein Unterschied, ob jemand in der Perimenopause ist oder in der Menopause oder nicht.
00:49:28: Was ist in deinem Körper gerade los?
00:49:30: Also mach dich nicht verrückt mit den Standards, die andere.
00:49:34: gerade bei Frauen ist das wichtig.
00:49:36: Lass dir nicht von einem weißen alten Mann, wie mir erzählen, wie du dich zu fühlen hast.
00:49:41: Das wäre meine größte Sorge.
00:49:44: Und deswegen mag ich das Wort Lehrer nicht.
00:49:46: Ich habe so Respekt vor allen Menschen und manchmal ist eine Phase schwierig für jemand.
00:49:52: Und das Einzige, was ich gerne hätte, ist, dass die Person sich soweit akzeptiert und angenommen fühlt, dass sie vielleicht die Idee hätte, wenn dieser verrückte Tätowierte Punkrock-Yogi mich augenscheinlich schätzt, dann kann ich so verkehrt ja nicht sein.
00:50:10: Und das wäre eigentlich die Message entspannend.
00:50:12: Es ist okay.
00:50:13: Aber jede Lebensphase ist doch so anders.
00:50:16: Und ich finde es so spannend zum Beispiel, dass diese Tabus gerade gebrochen werden von, der zum Beispiel die Wechseljahre und diese Art Dingen, wo Frauen so allein waren, so lange Zeit.
00:50:25: Und jetzt kann man sich endlich, jetzt gibt es Informationen.
00:50:28: Hey, wundere dich nicht, dein Körper hat hier große zyklische Umstrukturierungen.
00:50:34: Ja, natürlich bist du gewisse Aspekte in deinem Leben ganz anders, das wird anstrengender sein.
00:50:39: und sich dafür dann nicht mehr zu schämen, sondern zu sagen, hey, ich bin gerade in dieser Phase.
00:50:44: Und jetzt komme ich zurück zum Beginn unseres Gesprächs.
00:50:47: Trotzdem kannst du bewusst Schritte tun, um dir Raum zu geben.
00:50:53: einen positiven Schritt zu.
00:50:54: Das heißt, du gehst um mit gewissen Dingen oder du akzeptierst gewisse Dinge oder du versuchst gewisse Dinge zu lindern, die dich vielleicht peinigen in einer bestimmten Phase oder Situation.
00:51:06: Mehr ist es nicht.
00:51:07: Ich habe wirklich die Schnauze langsam voll von weißen alten Männern, die allen anderen erklären wollen, wie es geht.
00:51:13: Oder ich finde, Männer sollten sich ohnehin ein bisschen zurückhalten.
00:51:16: Sehr ironisch, wenn ich das in einem Podcast sage.
00:51:19: Aber
00:51:21: ich habe das Gefühl, dass wir uns gegenseitig alle viel lernen können.
00:51:25: Und drum, wenn es Lehrer gibt, sind wir alle Lehrerinnen und Lehrer.
00:51:30: Und am Ende vielleicht, hoffentlich sind wir zumindest Freunde.
00:51:35: Und das wäre genug für mich auf diesem Pfad.
00:51:37: Ja, wie schön.
00:51:39: Sehr schön.
00:51:40: Robert, das war so schön.
00:51:42: Ich habe zwar noch tausend Fragen, aber das ist ein schöner
00:51:45: Punkt.
00:51:46: Ich auch.
00:51:47: Wir sind schon auch schon knapp vor der Stunde.
00:51:52: Total.
00:51:52: Und wirklich, wir lernen immer alle voneinander.
00:51:55: Und wenn es diese freundschaftliche, liebevolle, wertschätzende Qualität hat, das ist, glaube ich, das Allerschönste, was wir... Mit beitragen können, in die Welt zu tragen.
00:52:06: Absolut.
00:52:07: Für mehr Licht in durchaus anspruchsvollen Zeiten, ich finde es darf man auch sagen, ich glaube Zeiten waren jetzt nie nicht anspruchsvoll.
00:52:16: Also ein Giftzbuch würde dir recht geben.
00:52:18: Genau.
00:52:18: Das ist wirklich so.
00:52:21: Ich schau gerade eine Netflix-Serie, die ungenannt bleiben wird, weil es ist wirklich eine guilty pleasure, aber die spielt in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... ... in... man geredet und hat gelacht und hat gesagt, da kommen auch viele junge Männer vor, die gern Sachen gegen die Lampe heben, Gewichte heben und so, und das fand sie gut.
00:52:54: Und jetzt habe ich es angeschaut, und ich spielte in der dreiundvierzig in Schottland.
00:52:59: Und ich habe mich da wieder erinnert, das ist überhaupt keine realistische Darstellung, weil da geht es um Zeitreisen und so weiter.
00:53:07: Aber Die Welt war, glaube ich, immer wahnsinnig anspruchsvoll.
00:53:12: Nur immer die Generation, die gerade mitten im Schlamassel steckt, denkt natürlich, das ist das Anspruchsvollste.
00:53:17: Und ich glaube, wir hatten jetzt doch ein paar Jahre die, zumindest in meinem Alter, ich bin siebenundvierzig jetzt, ich hatte schon so in der Kindheit und Jugend relative Unbesorgtheit, so was jetzt gesamtpolitisch, gesellschaftlich.
00:53:30: Das stimmt sicherlich nicht auch umpassend und bestimmt nicht für jeden Menschen.
00:53:34: Aber das heißt, ich gebe dir recht.
00:53:37: Ich befürchte, dass es immer sehr herausfordernd war.
00:53:41: Es bewegt sich alles noch so viel schneller jetzt, dass man überhaupt nicht mehr mitkommt.
00:53:45: Und umso dringender ist es, dass wir zusammenhalten, sonst nicht von diesen Konklomeraten oder Menschen, die die Macht und das Kapital in Händen halten, gegeneinander ausspielen lassen.
00:53:56: Ich glaube, das ist auch eine yogische Herausforderung, die Liebe sich nicht nehmen zu lassen durch deren Tool der Angst.
00:54:06: dass wir stabil bleiben.
00:54:08: Und dann komme ich wieder zurück.
00:54:09: Wie Robert, wie übt man denn Liebe und stabil bleiben?
00:54:12: Meditation, indem du jeden Tag auftauchst.
00:54:15: Und diese Kreise schließen sich immer wieder.
00:54:18: Und ich danke dir, Katharina, für deinen Service an unserer Gemeinschaft, an der Yoga-Szene generell.
00:54:25: Es ist schön, dass dich und diesen Podcast gibt.
00:54:28: Danke.
00:54:28: Es mir großes Herzensanliegen ist wirklich für mich auch ganz tief aus dem Herzen heraus.
00:54:36: paar gute Messages rauszubringen und auch das Hörbar zu machen, was du jetzt auch wundervolles uns hier.
00:54:42: Ja, einfach auch wieder eröffnet hast oder aufgemacht hast, so teilzuhaben.
00:54:47: Also vielen Dank dafür.
00:54:48: Und wie gesagt, ich habe früher vor mein irgendwie quer durch die Welt, um das zu hören.
00:54:53: Da
00:54:53: habe ich wirklich ganz doll, ich kenne mich selber noch immer so und sag, dahin, dahin, dahin gefahren.
00:54:58: Und heutzutage, das finde ich auch ein großes Geschenk, ist so zugänglich geworden, dass man wählen kann und eben auch wählen kann von welchen ... Menschen, man dann wirklich auch sich Gedanken anhört, sich darüber Gedanken macht, die vielleicht auch wieder in Licht und Bewusstheit führen, weil es immer dran ist.
00:55:22: Gibt's nicht zu viel.
00:55:25: Danke, Robert.
00:55:26: Es war mir eine wahnsinnige Freude.
00:55:28: Danke dir sehr.
00:55:29: Vielen herzlichen Dank dir, Katharina.
00:55:31: Bis ganz bald, hoffentlich.
00:55:32: Ja,
00:55:33: und danke allen.
00:55:34: Ich hoffe sehr, ja.
00:55:35: Das wäre mir ein großes Vergnügen.
00:55:37: Und danke auch natürlich an alle, die zugehört haben.
00:55:39: Wir hoffen sehr, es hat euch bereichert.
00:55:42: Und was ihr vielleicht auch machen könnt, wenn es noch ein Anschlussfolge gibt, Robert.
00:55:48: Bestimmt, oder?
00:55:48: Wir können auch gerne Wünsche entgegennehmen.
00:55:50: Wenn ihr Lust habt nochmal oder wenn euch Themen bewegen könnt ihr uns das gerne auch schreiben.
00:55:57: Gucken wir mal, wie wir das mit einweben.
00:55:59: Juhu.
00:56:00: Schön.
00:56:02: Vielen Dank und bis ganz bald.
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