Jahreszeiten verstehen – Balance finden mit Ayurveda
Shownotes
In dieser Episode von OM MEETS ALLTAG steht diesmal ein Herzensthema im Fokus: die Rhythmen der Jahreszeiten aus ayurvedischer Sicht. Katherina erklärt verständlich und bodenständig, wie Frühling, Sommer, Herbst und Winter nicht nur draußen in der Natur wirken, sondern auch in unserem Körper, Nervensystem, unseren Emotionen und unserer Energie. Mit viel Tiefgang, Wärme und konkreten Impulsen zeigt diese Folge, wie wir im Einklang mit den natürlichen Zyklen leben können – liebevoll, individuell und ohne Leistungsdruck. Eine Einladung, die Jahreszeiten bewusst zu erleben und mit kleinen, praktischen Anpassungen mehr Leichtigkeit, Klarheit und Lebensfreude in den Alltag zu bringen.
Transkript anzeigen
00:00:00: Weg von Yoga-Klischees, aufgesetzten Glitzerkram und Pseudospiritualität.
00:00:06: Hin zu innerem Wachstum, Balance und Tiefgang.
00:00:13: In... Liebevoll und alltagstauglich wirft Katharina einen Blick auf wertvolle Themen aus der Welt des Yoga.
00:00:20: Balance, mentale Kraft und Lebensfreude.
00:00:23: Bist du bereit für Yoga mitten im Leben?
00:00:27: Ganz herzlich willkommen zu Om Mietz.
00:00:30: Alltag, Yoga jenseits der Klischees.
00:00:33: Ich bin Katharina Bock und ich freue
00:00:35: mich sehr, dass du wieder rein hörst.
00:00:38: Und ich
00:00:38: habe heute
00:00:40: ein zweites Lieblingsthema nach den Rhythmen des Lebens von der letzten Solo-Folge.
00:00:49: Da möchte ich mich heute dem Thema widmen.
00:00:52: der Jahreszeiten oder Rhythmen der Jahreszeiten aus Ayurveda-Sicht, die
00:00:59: ich so kostbar finde und auch so alltagsrelevant und die vielleicht so eine
00:01:05: ganz neue,
00:01:06: so in der Kürze auch und in dem, dass ich auch, ja, also man kann dazu ewig sprechen, möchte runterbrechen, so dass es verstehbar ist und dass du oder weniger, falls du es auch schon kennst, dass du wirklich ein gutes Gefühl dafür bekommst,
00:01:22: wie das gemeint ist.
00:01:24: Und ich finde, es hat ganz große Schönheit und ist total lebensbereichernd, da mal einzutauchen.
00:01:31: Deswegen finde ich das auch so wertvoll, dass ich die mit dieser Folge gerne widmen möchte.
00:01:37: Und gleichzeitig ... würde ich auch wieder natürlich am Ende vereinen, da noch mal so ein paar ganz konkrete
00:01:45: Tipps für den Alltag
00:01:46: ganz zusammenstellen wollen, die aber auch
00:01:49: zwischendrin überall auftauchen werden.
00:01:53: Genau.
00:01:53: Und ich hatte, falls du die letzte Solo-Folge angehört hast, ich hatte so ein paar Worte zu Ayurveda gesagt, wirklich Eis.
00:02:00: uraltes Medizinsystem oder Wissen vom Leben, was immer den Körper, den
00:02:05: Mind
00:02:05: und die Seele sozusagen integriert, indem man das, also in dem
00:02:09: Wort
00:02:09: Leben in dieser Silbe,
00:02:11: weder Wissen ist das drin.
00:02:14: Also das bedeutet, dass wirklich mein Körper, Mind und Seele schon gemeinsam nennt in dem, also sehr ganzheitlicher und sehr, sehr, sehr individueller Ansatz.
00:02:27: der viel, viel, viel bereithält und es ist auch da out of cliché
00:02:31: sozusagen.
00:02:32: Es ist wirklich keine Esoterik und vor allem auch kein Wellness,
00:02:37: wo es so oft hinrutscht, sondern ein tiefes Medizinsystem, was wirklich unglaubliches
00:02:45: Wissen bereithält.
00:02:46: Und es ist da drin tatsächlich wirklich auch, wenn man da Wert legt, es ist pure Naturwissenschaft.
00:02:54: Und ja, genau.
00:02:56: Also ich möchte, wie gesagt, so ein paar
00:02:58: gute Gedanken reinbringen zu diesen Rhythmen der Jahreszeiten.
00:03:03: Ich weiß nicht, wie es dir da geht.
00:03:05: Also ich bin auch ein Mensch, ich liebe Jahreszeiten.
00:03:11: Ja, genau.
00:03:11: Ein
00:03:12: paar vielleicht ein bisschen mehr als andere, aber prinzipiell auch diese Wechsel und was es mit sich bringt auch in der Natur und ich finde auch
00:03:19: im Älterwerden nochmal mehr.
00:03:22: verändert sich das bemerk ich und auch ja vielleicht auch immer wieder auch
00:03:30: im unterwegs
00:03:31: sein mit yoga also
00:03:32: im ende ist
00:03:33: es ja so dass wir durch unser modernes leben wir können ja
00:03:41: licht anmachen oder die heizung aufdrehen oder uns ja also ganz viel
00:03:48: schützen sozusagen, um das zu kompensieren.
00:03:51: Und es entsteht manchmal,
00:03:53: finde ich,
00:03:55: sehr dadurch der Eindruck, dass die Jahreszeiten irgendwie so gleichförmig sind.
00:04:01: Also, dass man
00:04:02: in jeder
00:04:02: Jahreszeit vielleicht gleich viel Kraft haben sollte oder in jeder Jahreszeit emotional gleich drauf sein sollte, möglicherweise.
00:04:12: Und da hängt eine Menge dran.
00:04:14: Und es ist zu sagen, es ist Also in großer Schönheit, wir sind ein Teil
00:04:22: der Natur.
00:04:23: Man spricht im Ayurveda davon, dass man einmal den Makrokosmos
00:04:28: hat, also die Welt oder die Natur, alles, alles.
00:04:33: Und da sind die Elemente vorherrschen, als wir finden da ja Erde, die Elemente des Ayurveda, Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum.
00:04:45: Und das bündelt sich zu den Doshas zu so Grundqualitäten.
00:04:49: Das finde ich immer gar nicht so
00:04:50: wichtig zu verstehen,
00:04:51: werde ich aber auch noch mal.
00:04:53: an anderer Stelle nochmal in Ruhe erläutern, Watapita Kaffa,
00:04:56: falls du das schon gehört hast.
00:04:58: Und genauso
00:05:00: sind diese Elemente
00:05:02: oder Doshas, die Elemente dann gebündelt, als Qualitäten könnte man vielleicht gut sagen, in
00:05:07: uns
00:05:08: vorhanden als Mikrokosmos.
00:05:10: Und wir
00:05:11: sind unser kleiner individueller,
00:05:14: also
00:05:15: du kleiner Mikrokosmos bist Teil des großen Makrokosmos.
00:05:20: Und
00:05:21: Deswegen
00:05:22: sind Jahreszeiten sozusagen, vielleicht kann man lustig sagen, Jahreszeiten sind nicht nur draußen in der Natur, sondern die sind auch in einem drin, auch wenn man eben durch die Annehmlichkeiten hier Gott sei Dank gesegnet ist,
00:05:37: dass man
00:05:37: dem nicht so ausgesetzt
00:05:39: ist oder manchmal wäre es vielleicht manches leichter zu
00:05:41: spüren oder zu verstehen.
00:05:44: Aber es ist wunderbar, dass wir Licht haben und Wärme erzeugen können und so weiter.
00:05:51: Und genau, die Jahreszeiten sind nicht nur
00:05:53: draußen,
00:05:54: die sind in uns, die sind in unserem
00:05:56: Körper,
00:05:57: die sind in unserem
00:05:59: Nervensystem, in unseren Gedanken, in unseren Emotionen,
00:06:05: in unserem
00:06:05: Verdauungssystem.
00:06:07: Die sind überall, in unserem Immunsystem.
00:06:09: Die sind überall, so Makrokosmos.
00:06:13: ist gleich Mikrokosmos
00:06:15: oder untrennbar davon.
00:06:16: Das finde ich erst mal auch eine ganz, ganz, ganz schöne Information oder Aussage, die steht eigentlich schon wahnsinnig wertvoll für sich.
00:06:28: Und genauso verhält es sich eben entsprechend auch, dass wir da ganz unterschiedlich unterwegs sind
00:06:40: vielleicht und auch wieder züglich und nicht linear gedacht,
00:06:44: sondern
00:06:45: es bewegt sich wirklich
00:06:46: auch das Jahr oder wir bewegen uns durch das Jahr in
00:06:50: Zyklen
00:06:51: und es variiert total.
00:06:54: Also genauso wie, wie ich finde eben gerade, wenn man sich an die Natur hält, ist das so wunderbar.
00:07:00: Also man sieht es ja, die Blätter mal treiben sie aus.
00:07:05: an den Bäumen, dann
00:07:06: öffnen sich die Blüten, Früchte reifen,
00:07:09: dann fallen die Blätter wieder vom
00:07:11: Baum oder die Früchte
00:07:12: sind reif werden geerntet.
00:07:15: Und all diese Kräfte, würde ich mal so benennen, der Natur wirken genauso auch in
00:07:22: uns oder haben einen großen
00:07:24: Einfluss auf uns.
00:07:25: Und wie immer
00:07:26: in großer Schönheit, so über Ayurveda und Yoga, sowieso untrennbar die beiden Schwestern,
00:07:32: ist es so, dass Ja, wir darüber, umso bewusster wir das vielleicht für uns haben können, umso bewusster das uns ist oder wir uns das machen, umso
00:07:46: schöner
00:07:46: und vielleicht auch mit mehr Leichtigkeit oder auch liebevoller mit uns selbst, können wir mit diesen Rhythmen dann auch
00:07:54: mitschwingen und verstehen
00:07:55: vielleicht auch das eine oder andere.
00:07:58: Oder das würde ich heute auch gerne mit anbieten wollen.
00:08:03: können natürlich ohne aus diesem vielleicht natürlichen
00:08:08: Zyklus austreten
00:08:09: zu wollen.
00:08:10: So ein bisschen wieder eines Funktionierens, das auf keinen
00:08:13: Fall, aber dass man sich so ein bisschen
00:08:15: stärkt in der Jahreszeit,
00:08:18: wo man weiß, oh, da wird es vielleicht ein bisschen holprig.
00:08:21: Da kommen irgendwie
00:08:22: immer Gedankenkarussell oder so eine... Ja, vielleicht auch gleich
00:08:27: depressive Verstimmung oder irgendwelche Hitze-Thematiken, Entzündlichkeiten und so weiter.
00:08:33: Palette ist riesig, dass man da sehr schlau, auch wieder mit mini kleinen Alltagsthemen.
00:08:43: Änderungen oder manchmal ist auch heute durch einen Tee oder einfach, dass man um bestimmte Sachen weiß, super gegensteuern kann, im Sinne auch wieder in einem, eines balancierten Durchschreitens durch die Jahreszeiten, was eben nicht heißt, finde ich ganz
00:09:00: wichtig.
00:09:00: auch hier gerne nochmal, wie bei den Lebenszeiten auch balanciert heißt nicht, dass es immer gleich ist, sondern es heißt, dass wir entsprechend dieser Zyklen so mitschwingen,
00:09:13: dass wir möglichst im Gleichgewicht sind.
00:09:15: und gut bei uns.
00:09:16: Und das ist ein unterschiedliches Maß an Kraft,
00:09:20: vielleicht ein unterschiedliches
00:09:21: Maß an Schlaf,
00:09:22: was es braucht, vielleicht ganz unterschiedliches Essen.
00:09:24: Das kennst du, im Sommer ist du was anderes als im Winter zum Beispiel und so weiter.
00:09:29: Genau, wir kommen gleich detailliert dazu.
00:09:31: Genau, ja.
00:09:32: Also das vielleicht erstmal hier voraus geschickt nochmal,
00:09:35: um so, schon mal so ein bisschen reinzuspüren und dann... würde ich doch gerne mal konkret ein bisschen einsteigen.
00:09:45: Also was bedeutet das?
00:09:48: die einzelnen Jahreszeiten?
00:09:50: Wissenswertes für ein glückliches Leben.
00:09:53: Und ich würde starten mit dem tatsächlich, mit dem Frühling.
00:09:56: Das ist nämlich auch ganz spannendes Phänomen.
00:10:01: Die ganzen guten Vorsätze landen ja meistens oder oft so klassisch in unserem Kalender sozusagen zum Jahreswechsel.
00:10:10: spannenderweise oder
00:10:11: vielleicht auch logische Konsequenz aus dem Neubeginn des Jahres, was ja eigentlich im tiefsten Winter ist, wo wir ehrlich
00:10:20: gesagt
00:10:20: eher in so einer
00:10:21: Art Winterruhe sind, der Stoffwechsel
00:10:23: gibt nix
00:10:24: her
00:10:26: und versucht fürs Immunsystem sozusagen alles so ein bisschen bei sich zu halten und so weiter.
00:10:32: Winter kommt dann gleich
00:10:34: und Ja,
00:10:36: eigentlich ist es verrückt,
00:10:38: weil so dieses
00:10:41: klassische Stadt vielleicht von Neubeginn wäre eigentlich unser
00:10:46: Frühling.
00:10:48: Also wenn man wieder so den Bezug zur Natur schauen möchte, ist das so das
00:10:53: wo,
00:10:54: je nachdem wo man sich so bewegt in der Welt.
00:10:59: Also Frühling-Klassisch hier ist ja wirklich, dass der Schnee schmilzt, schöne Symbolik auch im Körper.
00:11:07: Die Erde wird feucht und
00:11:10: es beginnt
00:11:11: alles wieder so ein bisschen zu
00:11:13: keimen und förmlich
00:11:15: zu,
00:11:15: es stattet ein Erblühen, ein
00:11:18: Aufwachen.
00:11:19: Das kennst du als
00:11:20: Qualität, auch in dir oder als Gefühl.
00:11:25: Diese Schwere des Winters ist noch da.
00:11:29: Also man nennt das Kaffee, das ist wieder so Erdelement und Wasser.
00:11:33: Das ist vorherrschend.
00:11:35: Und
00:11:36: Frühling ist wirklich so, wie der Schneeschmilz.
00:11:39: Das passiert
00:11:40: auch in uns mit unseren Geweben, mit unserem Organismus.
00:11:43: Es ist ein Erwachen,
00:11:45: ein Ja, wieder, also ja, in der Feuchtigkeit sein tatsächlich auch.
00:11:51: Also deswegen sind da auch ganz häufig so.
00:11:54: Verschleimungen oder auch diese Frühjahrsmüdigkeit
00:11:58: ist ein Thema davon.
00:12:00: Das hängt da mit drin.
00:12:02: Oder auch wenn man zu Verschleimungen
00:12:03: neigt, zum Beispiel eben diese Müdigkeit oder manchmal auch fast so ein bisschen emotionale
00:12:08: Trägheit.
00:12:09: Das sind so diese
00:12:10: Kaffee Qualitäten,
00:12:11: diese Erde und
00:12:12: Wasser, die einfach
00:12:14: da sind.
00:12:15: Und je nachdem, großes Thema, umso mehr ich davon
00:12:19: auch sozusagen
00:12:21: weder als zu tiefst individueller Ansatz Uns Menschen ist, in jedem Mensch ist wie so ein Fingerabdruck ein anderes
00:12:29: Zusammenspiel aus den Elementen oder Doshas vorherrschend.
00:12:33: Und dazu kommt unser
00:12:34: Lebensstil,
00:12:35: vielleicht auch bestimmte Gegebenheiten, mache ich
00:12:39: jetzt eine
00:12:39: Schichtarbeit oder... kümmer
00:12:42: ich mich
00:12:42: gerade um zwei kleine
00:12:43: Kinder
00:12:44: oder arbeite ich gerade ganz viel oder arbeite ich gerade
00:12:47: gar nicht.
00:12:48: Das alles wirkt sich auch aus.
00:12:50: Also es gibt immer so das, was da ist in uns und das, was sozusagen wir sagen würden.
00:12:57: Wie kritisiert die?
00:12:59: Was da ist und was erworben ist durch unser Leben oder unseren Lifestyle und vieles darum herum oder auch wo wir leben, welche Jahreszeit zum Beispiel auch ist, genau.
00:13:08: Und deswegen haben
00:13:09: manche
00:13:10: mehr und manche weniger dazu Müdigkeit oder Verschleimung auch.
00:13:13: Aber was vielleicht auch jeder kennt, ist so dieses Bedürfnis nach Neubeginn, vielleicht auch so ein Bedürfnis nach Leichtigkeit,
00:13:22: nach Dingen auch ein bisschen loszulassen.
00:13:24: Also ich sage,
00:13:25: nur Stichwort
00:13:26: Frühjahrsputz zu Hause, wenn das kommt, so dieses Bedürfnis von irgendwie Licht rein, Luft rein, so das alte, sag ich mal, raus, was es nicht mehr braucht.
00:13:38: Also das ist so diese ganz, ganz schöne Energie,
00:13:41: die der
00:13:43: Frühling mit sich bringt.
00:13:44: Und
00:13:45: tatsächlich auch aus Ayurveda-Sicht ist, wäre das so, wenn man die ganzen guten Vorsätze hat von irgendwie
00:13:52: bisschen... Detoxen oder ein bisschen Entgiften
00:13:56: usw.
00:13:56: wäre das wunderbar, weil der Körper
00:13:59: an sich das schon tut, wenn man ihn da noch drin ein bisschen unterstützt, ist das ganz herrlich.
00:14:04: Im Januar quält man sich vielleicht damit irgendwie und es passiert wenig,
00:14:09: weil alles auf Winterschlaf ist, auch unsere Körpergewebe zum Beispiel.
00:14:14: Genau, also da könnte man diesen Neubeginn, dieser Leichtigkeit, diese Kraft, die da auch entsteht im Freeling mit diesen Erblühen wirklich auch nochmal Unterstützung geben im Körper.
00:14:28: und das eben auch für mich mit
00:14:32: abfeiern, weil auch wenn diese Müdigkeit
00:14:34: dann da weicht, dann geht es ja wirklich rein in ein gutes Energielevel.
00:14:39: Es wird auch wieder lichtvoller.
00:14:42: natürlich was uns sowieso sonniger was uns sowieso energie schenkt es würde wärmer.
00:14:49: also alles was im winter sich sozusagen aufgebaut hatte so könnte man das sagen oder aufgebaut wurde auch als schutz als kälteschutz als behalten eines starken immunsystems zum beispiel auch das brauchen wir auch dadurch.
00:15:04: kaffer
00:15:06: beginnt sich jetzt zu bewegen.
00:15:09: Und das ist so vielleicht die Symbolik auch,
00:15:13: das könnte man vielleicht auch nochmal am Bild der Natur, dass wir so
00:15:17: die Samen brechen auf, nicht weil sie das müssen, sondern weil das an der Zeit ist.
00:15:22: Die Zeit ist sozusagen reif wieder.
00:15:25: Es gab eine Winterruhe
00:15:26: und dann kommt es wieder in die neue Kraft, in die neue
00:15:30: Tatkraft, in die
00:15:31: neue Energie und so auch, so auch in uns.
00:15:36: Genau.
00:15:37: Also,
00:15:38: ein Frühling hat wirklich eine
00:15:43: traumhafte Qualität, wenn man da so mitschwingen
00:15:46: kann und das auch
00:15:46: zu schätzen, weil es da einsteigt.
00:15:49: Und ja, förmlich auch wieder ein Aufatmen nach dieser Ruhe.
00:15:55: Vielleicht kannst du das auch ein Stück weit richtig zelebrieren.
00:16:00: Und ja, was könnte man auch dann ... tun sozusagen aus Yogasicht, um das Gut zu unterstützen.
00:16:13: So vielleicht auch in dieser schönen
00:16:15: Wechselspiel
00:16:17: von noch ein
00:16:17: bisschen Trägheit oder Frühe aus Müdigkeit, das vielleicht auch zulassen.
00:16:21: Der Körper macht da auch eine große Umstellung mit und es darf so ein bisschen in Wellen verlaufen zwischen ich reiß die Fenster auf und räume zu Hause auf.
00:16:32: und sortier die Dinge neu, sortier mich neu,
00:16:35: vielleicht auch, ja, wie gesagt, wenn das dran ist, irgendwie mit ein bisschen aus Ayurveda Sicht würde man vielleicht auch Heißwasser, Trinkwur, bisschen auch Ingwer, Ingwer zur Unterstützung früh oder tatsächlich auch so eine... Ernährung, die eine Leichtigkeit mit unterstützen kann, ist einfach tendenziell warm und leicht, also nicht so schwer verdaulich.
00:16:57: Das würde uns helfen, aus der Müdigkeit raus schneller in eine neue Energie
00:17:01: zu kommen.
00:17:02: und auch über den, ja, wie gesagt, alles, was über den Winter so angesammelt wurde, auch im Körper, in den Geweben, weil Winter eben die Zeit dafür ist und dass der gesund ist,
00:17:14: dass das so ist.
00:17:16: Und im Sommer, wenn man will, ist
00:17:17: es sehr leicht, es loszulassen, indem man das ein bisschen unterstützt.
00:17:24: Also das wirklich auch nur als Orientierung.
00:17:27: Und wenn du da Lust drauf hast, meistens passiert es ganz automatisch.
00:17:31: Also da ist auch Ayurveda keine Vorgabe für irgendwas und überhaupt auch nullwertend.
00:17:36: Ayurveda ist eher immer so, dass es sagt, okay, wenn du das machst, passiert das.
00:17:41: Es ist keinsterweise ein Auftrag oder eine Optimierung oder sonst irgendwas.
00:17:47: Genau, also man kann... das gut unterstützen, wenn man da Freude hat, indem man natürlich auch rausgeht, sich bewegt, in der Aktivierung kommt und um wirklich mit dieser Energie
00:18:02: des feelings so vollends mitzuschwingen und zu sein und zu gehen und
00:18:10: ja.
00:18:11: diese Jahreszeit vollends, finde ich, auch zu genießen.
00:18:15: Also vielleicht kennst du das auch gut.
00:18:16: Das ist immer auch so mein Moment, wenn ich das erste Mal dann irgendwie mit kurzärmlich auf
00:18:22: dem Fahrrad sitze und man merkt, oh, die Luft ist auch schon wieder richtig warm oder zumindest so.
00:18:27: Man spürt es förmlich, wie das anklopft.
00:18:30: Diese Frühlingsenergie oder sitzt mit den ersten Sonnenstrahlen im Gesicht, die wirklich auch richtig wärmen,
00:18:37: irgendwie kurz mal irgendwo draußen.
00:18:40: Genau.
00:18:40: Also Tausend Möglichkeiten.
00:18:42: Ich glaube, du kennst es gut.
00:18:44: Oder alleine auch, dass die Luft dann schon wieder so ganz anders riecht.
00:18:49: Also da wirklich in großer Liebe und Schönheit mitzuschwingen, ist vielleicht
00:18:54: eine gute Energie.
00:18:55: Und
00:18:55: wie gesagt, diese Müdigkeit oder Verschleimung,
00:18:58: das darf alles sein, das Liebevoll auch anzuerkennen, weil das einfach ein Teil
00:19:02: dazu ist, der dazu gehört.
00:19:04: Wie gesagt, man kann es in die ein oder andere Richtung gestalten und mit Formen.
00:19:10: Genau.
00:19:16: Und dann die nächste Jahreszeit, die
00:19:19: ansteht, ist der Sommer.
00:19:23: Also das ist dann ja eher so.
00:19:24: die Zeit im Naturbild vielleicht,
00:19:26: wo man sagen
00:19:27: könnte, die Blüten öffnen sich.
00:19:30: Es ist alles nochmal farbiger, die Farben in der Natur explodieren förmlich.
00:19:36: Und
00:19:37: die Früchte beginnen
00:19:38: vielleicht auch schon zu reifen.
00:19:40: Und klar, dann haben wir eher auch die Qualität von Wärme oder Heiß, benennen wir das sogar, also Pitta-Qualität, viel Feuerelement, ein bisschen Wasser.
00:19:53: Ist intensiv, ist auch transformierend und auch, wir nennen das im Ayurveda, ist scharf, erklärt sich vielleicht gleich auch in diesen Qualitäten, also in der Natur.
00:20:05: Und was bedeutet das im Mensch?
00:20:07: Also wir haben im Sommer wirklich auch eine große Kraft, eine Leistungsfähigkeit, die es verändert sich auch.
00:20:21: Genau, also im Ayurveda unterscheidet man sogar insgesamt sechs Jahreszeiten, aber ich will es nicht zu kompliziert machen an der Stelle.
00:20:26: Also es gibt auch so ein bisschen den früheren Sommer und den späteren Sommer, das ist auch noch mal bisschen unterschiedlich.
00:20:32: Aber prinzipiell haben wir eben
00:20:35: durch das viele Licht und die Wärme, wir haben richtig viel Energie, eine Klarheit auch in uns, also es ist eine gute Zeit, auch um Entscheidungen zu treffen, auch
00:20:45: Durchsetzungskraft ist viel stärker, vielleicht auch so ein, kennst du vielleicht auch im Sommer so ein... durch diese Energie vielleicht eine
00:20:53: andere Art auch nochmal
00:20:54: von Selbstvertrauen
00:20:55: als vielleicht im Winter, wo es eher auf so eine Rückzug
00:20:58: geht oder ja
00:21:00: auch feiner wird vielleicht.
00:21:02: Das ist auch nicht die Zeit der großen,
00:21:04: großen Transformation.
00:21:06: Es braucht immer die Hitze für die Transformation.
00:21:08: Genau.
00:21:09: Und wenn das eben länger anhält, also wir haben auch im Sommer
00:21:13: dadurch ja einfach durch diese Kraft auch.
00:21:22: Also wir essen ganz andere Dinge, das hatte ich jetzt im Frühling noch gar nicht so gesagt.
00:21:25: Wir essen einfach
00:21:26: ganz andere
00:21:27: Sachen, die uns vielleicht dann auch kühlen, vor allem wenn der Sommer ein bisschen länger geht.
00:21:33: Weil da kommt dann manchmal
00:21:35: ein bisschen, wenn es zu lange die Hitze ist, noch zu lange.
00:21:38: sowieso mal eben ist.
00:21:39: Am Ende, wenn es lange heiß ist, ein großer Schönheit auch wieder, dann kommt auch manchmal so ein bisschen so eine Reizbarkeit oder Hang zur Aggressivität, auch je nachdem, wenn viel Peter in der Konstitution ist oder ja genau, dann nochmal eher und auch die
00:21:55: Verdauung wird dann... Bisschen träger, das kennt man vielleicht auch, da kennst du vielleicht auch.
00:22:02: Am Ende des Sommers, wenn das Agni, es ist schön,
00:22:05: das Verdauungsfeuer
00:22:06: ist hoch und dann aber sozusagen gewissen Sinne verbrennt es sich so ein bisschen.
00:22:12: Also die Hitze ist so lang, so groß.
00:22:15: Das ist auch das Thema, wenn du... Vielleicht als Beispiel, das auch zu verstehen, wenn du wo bist, wo es lang heiß ist oder viel heiß ist, tropisch oder so, dass das so scharf ist.
00:22:24: Das Essen stimmt schon, hat einerseits immer den Grund, dass man sagt, für die Verträglichkeit und gewisse Bakterien da auch, ja, einfach letzten Endes nicht entstehen zu lassen, vielleicht mal so ausgedrückt.
00:22:40: Und gleichzeitig aber auch, dass es möglich ist, dass die Verdauungskraft hoch ist.
00:22:44: Da hilft nämlich auch scharf.
00:22:46: Das ist auch nochmal ein großes Eignis-Thema,
00:22:48: unser Agni.
00:22:49: Das steht auch in engem Kontext zu unserer Kraft an sich oder auch Immunkraft, von dem wir im Ayurveda oft sprechen.
00:22:58: Das ist auch ein großes Ziel, immer das Agni stark zu halten oder aber auch nicht so überschießend in einem guten Gleichgewicht letztlich, um auch selber in der Kraft zu sein.
00:23:10: Das nochmal als kleiner Exkurs.
00:23:12: Genau, aber Sommer wirklich... von der Ernährung her, das kennst du, glaube ich, auch gut.
00:23:18: Man hat Appetit
00:23:19: auf
00:23:20: kühlende Sachen,
00:23:21: also
00:23:21: Melone oder Gurke
00:23:23: oder sowas wäre vielleicht auch ein Klassiker.
00:23:25: Man ist komplett andere Gewürze auch, als in der Herbst- oder Winterzeit.
00:23:32: Und
00:23:33: es fühlt sich alles auch ganz anders an im Sommer.
00:23:36: Und das ist auch wirklich eine Qualität wieder,
00:23:40: die
00:23:40: ganz anders
00:23:41: ist als die Qualität vom Frühling.
00:23:44: und ganz andere Themen auch so mit sich trägt und führt und uns auch irgendwie auch immer gut vertrauen in große Leichtigkeit vielleicht auch schenkt oder ein... Ja, also dadurch auch ein unterwegs sein.
00:24:03: Manchmal ist das gepaart, tatsächlich auch.
00:24:06: Das finde ich auch immer ganz lustig, weil ich echt im Sommer auch immer mal wieder gerne so eine ordentliche Erdungspraxis unterrichte, weil ich finde, das ist auch eine
00:24:16: wunderschöne Zerstreuung im Sommer.
00:24:19: Man ist hier und da und dort und da draußen und da nochmal und da nochmal unterwegs.
00:24:23: Und das ist schön, also auch so dieses Natur und draußen sein.
00:24:29: Und
00:24:29: manchmal,
00:24:31: je nachdem, gibt es dann auch...
00:24:34: Manche mal eine Schwierigkeit
00:24:36: oder ein bisschen mehr Herausforderung in die Entspannung zu kommen.
00:24:39: Oder manchmal dann auch,
00:24:41: kennst du
00:24:41: vielleicht auch im Sommer so in den Fokus.
00:24:44: Also man sitzt dann lieber mal eher nochmal auf der Wiese oder im Café oder ist abends hier auf einem schönen Konzert draußen, statt dass man
00:24:52: irgendwie nochmal
00:24:54: da sich sortiert oder da nochmal irgendwas
00:24:56: tut, arbeitet und so weiter.
00:24:58: Also es ist auch wieder eine ganz, ganz eigene Qualität und ich finde auch... Schön, wenn das da
00:25:05: Raum hat,
00:25:05: auch wieder
00:25:08: geliebt.
00:25:09: und gelebt zu werden.
00:25:10: Wirklich einen genießen nochmal
00:25:12: in einer Qualität von Leichtigkeit, vielleicht auch Lebensfreude.
00:25:17: Mit dieser Energie, die dann eben auch da ist, dass man vielleicht einmal mehr noch mal abends fröhlich losläuft.
00:25:24: Das würde einem Winter vielleicht nicht unbedingt einfallen.
00:25:27: Dann sitzt man nochmal mit Freunden irgendwo.
00:25:29: Und genau, also das wäre so dieses...
00:25:33: Diese Sommerqualität,
00:25:36: vielleicht auch da immer noch mal so ein bisschen
00:25:38: gucken, dass
00:25:40: es sich nicht zu doll überhitzt, dass man wirklich immer guckt, ein ausbalanciendes Kühlen zu haben,
00:25:48: ob das wie gesagt über so eine adäquate Ernährung auch das also im Sommer klar.
00:25:54: worauf wir Appetit haben, was uns kühlt.
00:25:57: Das ist auch das, was den Sommer so wunderbar oder diese Sommerüberhitzung, Neigung ausbalanciert, wenn es ein heißer Sommer ist.
00:26:05: Und da kann man schon ganz viel machen.
00:26:08: Und auch natürlich ein Stück weit entschleunigen ist eine schöne Idee, dass man wirklich auch diesen Raum hat zu genießen.
00:26:16: Also nicht mit zu viel Druck dann an irgendwas ran, weil das erhöht dann noch mal so alles, was so Peter als dieses Leistendruck
00:26:24: und
00:26:24: so weiter würde eher diese hitzige Qualität in uns noch mal auch stärken.
00:26:32: oder erhöhen oder ewiges in der Sonne sitzen in der heißen Sonne, wo man eigentlich dann,
00:26:37: oder ich weiß nicht, ob du es kennst, ich kenn das auch gut, wo ich dann immer schon weiß, okay, eigentlich ist das jetzt schon wieder so viel, aber ich lief es gerade sehr, dass man dann spürt, okay, wer vielleicht netter, man sucht sich irgendwie ein schattiges Plätzchen, auch wenn das herrlich ist in der Sonne einmal so wirklich voll ins auch
00:26:56: zu sein, hat er auch großen... Wer hat große Schönheit
00:27:00: mit so ein paar Dingen, die man braucht und vielleicht ein bisschen Sonnencreme auftragen, aber
00:27:06: das auch ist diese Energie und eben aufpassen nicht zu überhitzen, weil Überhitzung aus Ayurveda-Sicht, es kennen vielleicht auch viele, ist eher dann auch, kann man manchmal so eine Hautthematik, eine Entzündlichkeitsthematik, das kommt dann eher im Sommer durch diese Hitzequalität auch eben oder diese feurige Qualität.
00:27:30: wenn es eine Neigung gibt, sind viel, viel mehr im Sommer.
00:27:33: Zum Beispiel auch wieder in der kalten Jahreszeit.
00:27:36: Genau.
00:27:37: Also da auch im Gleichgewicht in dieser herrlichen Sommerenergie
00:27:42: und Sommerqualität.
00:27:49: Und wir switchen rüber zum Herbst.
00:27:52: Herbst ist die
00:27:56: letzten
00:27:56: Endes, die
00:27:57: ...
00:27:58: große Zeit auch das loslassen, aber vorher vielleicht ist es auch, Ayurveda sagt das so schön, ist es auch die Anführungsstrichen
00:28:11: beste Jahreszeit,
00:28:12: also ein bisschen die Zeit der Ernte auch, wo erstmal auch nochmal viel diese Kraft des Sommers, diese Peterkraft da ist, Feuer und Wasser.
00:28:27: Und wir diese Reife der Natur auch nutzen
00:28:33: können sozusagen
00:28:35: für uns bis dann im Verlauf des Herbs sozusagen diese
00:28:40: Wind- und
00:28:42: Raum- also Wartagqualität ansteigt.
00:28:46: Das ist dann
00:28:47: in der Natur das Bild, wo die Blätter eben fallen,
00:28:50: der Wind kommt, die Samenvorträge sozusagen Bewegung in der Luft liegt.
00:28:56: Und das ist auch was, was uns im Vergleich zum Sommer auch eher so in so eine Trockenheit bringt.
00:29:04: Das kennst du vielleicht auch, wenn du die Wäsche in den Wind hängst.
00:29:08: Wie schnell die trocknet.
00:29:10: Das passiert auch mit uns und unseren Körpergeweben.
00:29:13: Das bringt
00:29:14: auch eine
00:29:16: Leichtigkeit,
00:29:17: auch eine Wechselhaftigkeit und auch eine Beweglichkeit.
00:29:25: nicht nur im Körper auch, sondern auch in unserem Mind- und Nervensystem.
00:29:31: Also tatsächlich ist Herbst,
00:29:33: nachdem wir erst
00:29:34: mal da noch wirklich gut in der Kraft sind,
00:29:38: zunehmens
00:29:38: ist Herbst dann mit diesen Kälterwerden, mit
00:29:41: dem Wind.
00:29:43: Mit dem Wind bringt immer so eine Unregelmäßigkeit
00:29:46: oder Wechselhaftigkeit.
00:29:49: Warta und bringt auch so ganz oft eine... Wenn du da auch so ein bisschen das kennst, ich glaube das kennen alle eben auch wieder, je nachdem wie viel Wartar, wie viel Wind und Raum in deiner Grundkonstitution ist und auch in deinem Leben.
00:30:07: Ist noch mal eine große neue Folge.
00:30:10: Ist
00:30:11: manchmal eben
00:30:13: ein bisschen bisher
00:30:15: der Hang zu Unruhe.
00:30:18: Schlafstörungen, die Gedanken kreisen wieder viel mehr.
00:30:22: Also es kommt von der auch eine Sensibilität, was eine große Schönheit auch hat, aber natürlich auch immer Frage ist, das guten Maß ist also... Und dazu, ich finde, man könnte das auch so schön sagen, der Herbst lehrt uns das loslassen, bevor wir es vielleicht verstehen, also wirklich... Auch da,
00:30:43: wenn es
00:30:43: Zeit ist
00:30:44: in der Natur, lässt der Baum diese Blätter fallen und so weiter.
00:30:49: Also, das vielleicht auch ein Stück weit zu zelebrieren und nicht als Verlust anzusehen.
00:30:58: Also, man kommt aus der Fülle, aus dieser wahnsinnig
00:31:03: schönen Fülle des Sommers,
00:31:07: also Fülle der Natur auch.
00:31:09: Und in einem.
00:31:11: kommt man eben in eine andere Jahreszeit hinein und vielleicht das nicht als Verlust zu betrachten, sondern vielleicht wirklich auch als Raum
00:31:20: für Neues,
00:31:21: ein Raum für Neues, der geschaffen werden kann, vielleicht auch so und es braucht tatsächlich ja da, also es ist wieder eine ganz andere Qualität.
00:31:31: Wir haben tatsächlich da auch Ja, wirklich auch eine gute Verdauungskraft, wie gesagt, erstmal auch so noch eine gute Kraft, aber eben vor allem so über das Nervensystem.
00:31:44: Dieser Anstieg von Wata zeigt sich immer sehr über das Nervensystem.
00:31:48: Das ist auch, wir haben auch eine sehr Wata-lastige Gesellschaft.
00:31:52: Deswegen ist das auch eine große Herausforderung, wie gesagt.
00:31:57: Ich brauche zwar mal eine extra Folge gerne, wenn das gewünscht ist.
00:32:00: Könnt ihr mir auch gerne mal mitteilen.
00:32:03: Genau, da sind so viele Themen angestupst hier wieder.
00:32:07: Und auch in unserem Gewebe diese Trockenheit, die der Wind bringt, bringt auch immer Verspannungen, Blockhaden.
00:32:21: auch verrückt,
00:32:22: wenn ihr euch
00:32:22: mit einer
00:32:24: Physiotherapeutin unterhaltet.
00:32:26: Das ist wirklich so.
00:32:27: Im Sommer sind die Paxen viel weniger voll.
00:32:30: Das liegt nicht daran, dass alle Leute unentwegt im Urlaub sind, sondern dass es einfach mit der Wärme, mit dem Draußen sein und so weiter, vielleicht auch ein bisschen mit dieser weniger Sensitivität, weniger
00:32:41: Druck, dass es
00:32:42: viel weniger
00:32:43: Verspannungsthemen
00:32:45: auch gibt.
00:32:46: Und die steigen dann wieder massiv an Richtung Herbstzeit.
00:32:49: Also das gehört
00:32:51: in gewissen Maß
00:32:52: auch, würde ich wirklich sagen, dazu.
00:32:54: Das ist gar nicht vermeidbar, dass wir im Herbst anders mit dem Nervensystem dastehen und anders auch.
00:33:02: einfach ein anderes Körpergewebe
00:33:04: haben bis hin zum Winter, wenn du auf der Yoga-Matte früh bist.
00:33:08: Das ist auch noch mal eine ganz andere Qualität.
00:33:10: Im Sommer sind wir super schön beweglich.
00:33:12: Oder wenn du wo bist, wo es warm ist auch für deine Praxis.
00:33:16: Ich liebe das immer
00:33:17: auf unseren Retriez auch, gerade
00:33:21: in Indien auch, wenn
00:33:22: es da so eine feuchtasentropische
00:33:24: Region ist und du übst
00:33:25: da
00:33:26: jeden Tag erst mal morgens deine neunzig Minuten Yoga-Praxis.
00:33:30: dann
00:33:31: ist nach einer Woche das Gefühl, es gibt überhaupt keine Anspannung mehr im Körper, weil du
00:33:35: die ganze Zeit in dieser warmen Feuchte bist, die Gewebe so nähern und einfach auch diese ganzen Wartthemen, diese Spannung zum Beispiel zu beseitigen, viel, viel, viel einfacher ist als hier in kalten, trockenen Jahreszeit.
00:33:54: Das bringt es einfach ein bisschen mit sich.
00:33:57: Genau.
00:33:57: Deswegen da auch einmal mehr
00:34:00: erst mal wieder in großer Akzeptanz und großen Wissenbewusstheit darin.
00:34:08: Der Herbst ist einfach
00:34:10: diese Jahreszeit von
00:34:15: ja, ein bisschen mehr Gedankenkarussell,
00:34:17: ein
00:34:18: bisschen mehr
00:34:19: Verspannungen auch oder auch eine andere Sensitivität, Sensibilität.
00:34:26: Und das hat auch wieder, möchte ich wirklich auch wieder sagen, jede Jahreszeit hat diese große Schönheit,
00:34:32: die es in sich trägt.
00:34:34: Und das vielleicht auch zu
00:34:37: wissen und zu nutzen,
00:34:39: auch zu wissen, dass vielleicht auch ein schlechter Schlaf hier und da einmal dazu gehört oder auch eine emotionale Dünnhäutigkeit, vielleicht auch so ein Bedürfnis nach Rückzug.
00:34:51: Da ist was vielleicht auch ein Stück weit noch betraut wird nach dieser wunderschönen
00:34:55: Sommerzeit.
00:34:56: Zumindest kenne ich das immer mal auch so gepaart.
00:35:01: Und das auch in die Akzeptanz zu holen, dass das einfach auch ein Teil dieses, den Wechsel braucht und auch diese Zeit genau
00:35:10: braucht,
00:35:13: dass es kein ewiger Sommer ist
00:35:15: oder ewiger Frühling, je nachdem, wo auch so ein bisschen da deine persönlichen Vorlieben oder
00:35:20: Neigungen hingehen.
00:35:22: Genau, also da auch wirklich vielleicht auch zu wissen, das ist normal im Herbst ein bisschen auf einem Ebenen, das kann ich so nennen vielleicht, aber ein Stück weit Anführungsstrichen instabiler zu sein, weil diese Instabilität kommt eben durch den
00:35:40: Wind,
00:35:40: durch diese Trockenheit, durch diese Kälte, kommt ein bisschen mehr Instabilität in uns Menschen auch,
00:35:47: die draußen auch in die Natur.
00:35:50: Genau.
00:35:50: Und was kann man machen?
00:35:51: natürlich?
00:35:52: Große großes Feld auch.
00:35:54: Also werbst, vielleicht also wirklich achten, warm anziehen.
00:35:58: Tatsächlich aus Ayurveda Sicht hat nicht so diesen Kältetrend, sondern wirklich, wenn es kalt ist, für Wärmesorgen von innen und von außen auch, dass man sich warm genug kleidet und auch eben auch wieder warm ist oder warm trinkt.
00:36:18: Das kennst du vielleicht den Unterschied, wenn du im Sommer so ein herrlichen Salat ist und wenn es wirklich so richtig draußen schon stürmt und kalt ist, um fortgeschrittenen Herbst, dann so einen kalten Salat mittags zu essen, kann man machen, wenn man viel Pita in der Konstitution
00:36:33: hat,
00:36:34: aber es
00:36:34: wird
00:36:34: eben immer ein weniger Wärmeschenken, als vielleicht jetzt irgendwie so eine richtig schön heiße.
00:36:41: heiße Suppe oder sowas als Beispiel.
00:36:45: Genau, also ich möchte da hier im Gottesdienst keine, auch wieder da frei von jeglichen
00:36:50: Dokumen oder Klischees.
00:36:52: Also da wirklich als Empfehlung, wenn du eben
00:36:54: warm ist, das kennst du, dann wärmt es dich und man hat da auch schon auf ganz andere Sachen Appetit.
00:37:02: zum Beispiel.
00:37:03: Und kann sich auch viel Unterstützung holen, auch tatsächlich so ein bisschen über hohe Regelmäßigkeit ist was, was total
00:37:14: dieses Wind, Wind und Raum, diese
00:37:17: Wartekwalität
00:37:18: einlädt,
00:37:18: sich zu harmonisieren.
00:37:22: Also Schlafrhythmus, möglichst um die gleiche Zeit, ein Rhythmus der Mahlzeiten, Frühstück.
00:37:30: wenn du das hast, Mittag oder Abendessen, dass man da eine Regelmäßigkeit hat und die lädt auch ein, in eine Regelmäßigkeit mehr zu kommen, also im Sinne einer Stabilität gegen dieses Vata des Herbstes bis hin zu.
00:37:45: Es gibt auch wundervolle Kräuterunterstützung, die eben auch vor allem das Nervensystem stärken über Ashwagandhavers und Klassiker Ginseng.
00:37:57: Joveda hält da viel bereit und mittlerweile kriegt man das auch in Reformhäusern, Apotheken überall, um sich so ein bisschen einfach auch stärker aufzustellen für diese Herbstzeit.
00:38:07: Und es ist eben auch die Zeit, wo... Erstmal nochmal, wie gesagt, im Übergang so vom Sommer viel Kraft da ist, aber dann wird es einfach auch weniger, also das auch anzuerkennen,
00:38:19: bis hin zu, wenn wir gleich zum Winter kommen,
00:38:22: das
00:38:23: eben so
00:38:23: verrückt, dass das ja manchmal so
00:38:25: die High-End-produktive
00:38:26: Zeit ist, wo alle noch
00:38:28: ihre tausend Projekte
00:38:29: zum Jahresende fertig bringen wollen oder das auch verlangt wird oder so.
00:38:33: Das ist eigentlich genau nicht die Zeit.
00:38:35: Also idealerweise sollte man das im Herbst dann
00:38:38: abschließen, die ganzen großen Sachen.
00:38:40: die viel Energie und viel Kraft und viel Denken, Leistung benötigen,
00:38:48: um dann eben in diese Qualität auch zu gehen von Winter.
00:38:52: Vielleicht das gleich hier als Überleitung.
00:39:01: Weil man sieht es in der Natur.
00:39:04: Die Ruht.
00:39:06: Im Winter.
00:39:08: Also wirklich diese Winterruhe.
00:39:10: Es gibt auch genügend Tiere, die das
00:39:11: ja machen, aber die Natur
00:39:13: ruht.
00:39:15: Und so ist auch, es ist viel weniger Energie da, auch in uns.
00:39:19: Vielleicht auch ein viel größeres Ruhebedürfnis.
00:39:23: Vielleicht ist es auch schwerer aufzustehen.
00:39:26: Es ist viel weniger Licht.
00:39:28: Manchmal da auch gepaart mit einer Nachdenklichkeit oder vielleicht auch Sehnsucht nach einem Sinn.
00:39:34: Also da hängt eine Menge auch in dieser Zeit.
00:39:38: Man könnte auch sagen, so bisschen Ayurvedic der... Also es ist keine Schwäche, sondern es ist wirklich eine tiefe Zeit des Sammlens.
00:39:49: in der Natur und in uns und auch
00:39:51: zur Regeneration.
00:39:53: Und dazu brauchen wir das auch, also vielleicht als wunderschöne Regenerationszeit.
00:40:04: Genau, die eben das auch mit sich bringt.
00:40:06: Das ist die Zeit, also da es am Ende ist, ist das Vata sehr, sehr, sehr hoch, sehr dominant und es kommt dann später noch das Kaffa dazu.
00:40:15: Also auch da hätten wir mehr Jahreszeiten, aber ich mag das so ein bisschen einfach verstehbar runterholen.
00:40:23: Also der Frühjahr und der späte Winter.
00:40:26: Das ist nochmal, vielleicht kennst du es auch am Anfang, da ist auch die Zeit, wo zum Beispiel wir auch gut schweres Essen vertragen, was auch gut ist, weil wir brauchen diese Stabilität, diese Kraft in uns auch in dieser Zeit und irgendwann geht das dann in zweiten Phase des Winters
00:40:46: in so eine,
00:40:47: ja, je nachdem schwere oder auch stagnation, am Ende ist es das auch.
00:40:51: Also der Körper versucht alles in Es
00:40:56: ist alles in einer Ruhe, in einer Stabilität oder Ruhe.
00:40:59: Ein Idealfall ist es auch in uns in der Ruhe, je nachdem wie das Vata da reinfunkt.
00:41:04: Was manchmal auch in zu viel Ruhe, zu viel Schwere
00:41:08: landet.
00:41:09: Also auch die bekannten, so bisschen Winterdepressionen und so weiter sind ein Thema.
00:41:16: Auch dieser Zeit genau aus den Gründen eben wenig Licht, viel diese Kafferqualität, dieses wenig Bewegung im Außen und im Innen auch.
00:41:29: Und ja, genau, also das auch wieder ein großes Thema für sich.
00:41:37: Genau, aber das gehört auch zu dem Winter wirklich dazu.
00:41:41: dass wir eben nicht so leistungsfähig sind und dieses riesige Bedürfnis nach Ruhe haben, nach Schlaf, nach Regenerationen, wo man auch wieder gucken sollte.
00:41:52: Also wenn man das ganze Jahr wie wild rumtrubbelt und so weiter, ist es auch wunderbar, das zuzulassen, wenn es eben auch wieder zutiefst individuell, wenn das in uns sowieso schon ein Thema ist, das manchmal zu viel Schwere da ist vielleicht oder zu viel Stagnation.
00:42:11: fast in so ein Fleckmatismus auch übergeht, Trägheit, dann sollte man eher da vor allem einmal mehr noch mal aufpassen im Winter, dass das nicht zu stark wird, dass man nicht
00:42:22: zu viel schläft, nicht zu viel einfach irgendwo sitzt oder liegt und so
00:42:28: der Alltag dann aussieht oder die Freizeit, das würde uns auch helfen.
00:42:35: guten Gleichgewicht wieder zu sein.
00:42:37: Wie gesagt, in großer Anerkennung dessen, dass der Winter nicht die Zeit ist,
00:42:43: wirklich zum voller Tatkraft voll in die Energie, in die Handlung zu gehen.
00:42:49: Also das wirklich ist eher
00:42:52: ein Sammeln, ein
00:42:55: Innerhalten,
00:42:56: Sortieren, manchmal auch vielleicht ein Stück weit dann auch wieder ein... Vorbereiten der Neuausrichtung im Frühling oder wirklich auch vorbereiten dieses Aufblünts.
00:43:08: Genau, natürlich haben wir alle, glaube ich, so vorlieben für bestimmte Qualitäten
00:43:12: und Jahreszeiten.
00:43:13: Mich fordert immer der Winter wirklich auch heraus mit diesen, ich liebe es über Yoga und so weiter, ich liebe es, in sich in mich zu gehen und innezuhalten.
00:43:24: und gleichzeitig ist diese Dauer des Winters ist für mich immer auch ein durchaus eine Herausforderung und auch da hilft
00:43:30: mir das zu verstehen
00:43:31: und
00:43:32: dass das so züglich ist und auch die Qualität von Winter einmal mehr zu... zu sehen oder eben auch dann gegenzusteuern.
00:43:40: Also klar, dass man guckt, dass man, wenn das geht, eben beruflich ist nicht immer so leicht, dass man vielleicht wirklich schaut, dass man rausgeht, wenn es noch mal hell ist, dass man an sich draußen ist und auch mal so ein bisschen Licht hat, alleine über die Augen wirkt es schon massiv auf unsere Stimmung, auf unser auch wieder Energielevel, weil es eben eh schon so wenig ist im Winter, wenn man dann Es ist, wie gesagt, nicht immer so easy, wenn der Weg auf die Arbeit ist im Dunkeln
00:44:11: und der Heimweg
00:44:11: auch im Dunkeln.
00:44:13: Vielleicht bietet sich die Mittagspause an wirklich mal raus ins Licht und auch mal ins Licht schauen dann oder sich auch bewegen, auch gucken, dass man sozusagen ist auch eine gute Idee immer wieder auch im Winter, dass man tatsächlich auch
00:44:29: sich wirklich bewegt,
00:44:31: um warm zu werden, auch fürs Agni für unsere Verdauungskraft.
00:44:35: Und überhaupt Kraft auch, ohne dass man es da wieder total übertreibt.
00:44:43: Und bei Minus zehn Grad durch die Gegend joggt oder so
00:44:46: was.
00:44:47: Dass man wirklich
00:44:48: guckt, dass man sich da auch wieder ausbalanciert.
00:44:52: Ohne sich
00:44:52: eben vielleicht
00:44:53: auch das ein schönes Lernen.
00:44:55: Ohne sich aus dieser... Qualität auch komplett rauszuholen, also vielleicht mal diese Schwere auch ein Stück weit zuzulassen oder diese Ruhe, diesen Rückzug auch ein kleines bisschen mit abzufeiern in einem Maße, weil uns das auch wieder ganz viel Stärkt und Kraft gibt für den neuen Zyklus, der dann beginnt im Frühling.
00:45:26: Und da würde ich
00:45:27: es gerne runden.
00:45:28: Es ist schon wieder viel Zeit hier im Vergangen.
00:45:30: Schön, dass du noch da bist.
00:45:32: Und
00:45:33: ja,
00:45:33: ich hoffe, das inspiriert.
00:45:35: Ich würde gerne noch mal ein paar konkrete
00:45:37: Empfehlungen hinten ranpacken.
00:45:40: Für die einzelnen Jahreszeiten
00:45:41: habe ich schon so paar Ideen mit reingegeben.
00:45:44: Vielleicht auch noch mal ein bisschen gebündelt hier für deinen Alltag.
00:45:48: Katharinas Empfehlungen für deinen Alltag.
00:45:52: und zwar vielleicht zuerst nochmal so ein bisschen übergeordnet, vielleicht können, also das ist vielleicht auch ein bisschen
00:45:58: die Intention, meine Intention, die ich gerne hier
00:46:02: mit dieser Folge auch reintragen würde, zu dir tragen würde, wenn das bei dir anklingt, dass eben die Jahreszeiten wirklich erstmal in so eine liebevolle Akzeptanz auch zuholen sind, dass wir Verstehen
00:46:19: mit dem Wetter
00:46:20: auch draußen zu schwingen und klarem Winter, wenn dann noch die Luftfeuchtigkeit...
00:46:26: bei thirty- vier Prozent oder so
00:46:28: liegt.
00:46:28: es ist noch mal anders auch als feuchter winter oder heißer sommer.
00:46:32: ganz trocken oder mehr regen hat auch wieder eine andere qualität.
00:46:36: also ich hoffe du hast so ein bisschen so ein gefühl dafür bekommen da auch
00:46:41: mit zu schwingen weil wir nie getrennt
00:46:43: sind
00:46:44: vom außen sondern immer ein teil
00:46:47: der natur.
00:46:48: Und auch, ja, Makrokosmos ist gleich Mikrokosmos.
00:46:54: Oder auch wenn wir reisen, wir sind irgendwo, das kennst du vielleicht mit einem mal, zack,
00:46:57: zwitscht alles um.
00:46:59: Dein Appetit, deine Gedankenwelt.
00:47:02: Und alles, alles, die Kuppergewebe, Verdauung
00:47:06: und ... gleichzeitig genau dann wieder.
00:47:09: Also es hat ganz ganz viel mit der Energie, die sozusagen gerade in der Natur vorherrscht zu tun und mit der die E in dir getragen ist.
00:47:16: Deswegen
00:47:17: zutiefst
00:47:18: individuell, aber ich mag da noch so paar Gedanken reingeben.
00:47:21: Also vielleicht auch größte Empfehlung, das wie gesagt liebevolle Akzeptanz zu
00:47:27: holen und
00:47:28: nicht im Sinne wieder eines, ich muss immer gleich viel Kraft haben oder gleich viel Leistungsfähigkeit bereithalten.
00:47:38: Oder zum Beispiel auch dieses, warum bin ich im Herbst vielleicht emotionaler?
00:47:44: Oder warum fällt
00:47:45: es mir am Sommer so schwer, mich zu entspannen?
00:47:48: Oder vielleicht auch, warum will ich im Frühling eine mehr oder andere weniger plötzlich alles verändern und habe tausend neue Ideen,
00:47:56: dass man... dass du da einfach weißt, das ist diese Qualität der
00:48:02: Jahreszeit.
00:48:02: Und es hat so eine, ja, wie ich es wirklich immer gerne sage, es hat so eine große Schönheit,
00:48:10: dass wir diese
00:48:10: Wechsel haben und diese
00:48:12: Übergänge und da auch mitzuschwingen und anzuerkennen, dass es eben total unterschiedlich ist.
00:48:17: Und je nach dem, was deine Konstitution
00:48:20: ist,
00:48:21: auch wieder von den Elementen, von den Doshas her, dass dass du eben für bestimmte Jahreszeiten vielleicht auch eine besondere Empfänglichkeit hast, im Sinne, dass sie dich vielleicht balancieren oder in eine Qualität tragen, die du sehr liebst
00:48:37: und das da dann immer wieder auch zu schauen, alles andere auch mit
00:48:44: einzuladen oder ein Stück weit da sein zu lassen und eben, dass das kein Ziel
00:48:49: ist,
00:48:50: keinsterweise.
00:48:51: dass das ganze Jahr gleichförmig, dass du das ganze Jahr gleichförmig viel Kraft hast,
00:48:56: gleichförmig gut schläft, gleichförmig die gleiche Art von Gedanken hast
00:49:03: oder
00:49:03: Emotionen und so weiter.
00:49:06: Das wäre... Ganz doll falsch verstandenes Gleichgewicht, ist in so einer Linie, sondern vielleicht ist die Einladung, liebe diese Zyklen, fahr ja die auch ab.
00:49:16: Ich habe da jetzt hoffentlich viel Impulse reingegeben.
00:49:20: Und man darf, also das kenne ich auch von mir, darf natürlich auch hier mit paar Jahreszeiten auch immer wieder so ein bisschen mehr oder weniger liebevoll mitschwingen.
00:49:28: Auch das, wirklich die große Einladung,
00:49:31: du weißt ja um dich und was dich... auch so in die Freude trägt.
00:49:35: und auch da sind wir Menschen ja so unterschiedlich.
00:49:38: Es gibt so Leute, die
00:49:39: lieben Winter total, andere lieben
00:49:40: Sommer, die anderen
00:49:41: lieben den
00:49:41: Herbst, den Frühling, also das wirklich auch nochmal zu lassen und zu begucken oder auch vielleicht ein bisschen besser zu verstehen, finde ich auch schön.
00:49:51: Und da auch, auch was die Yoga-Praxis angeht, natürlich das so zu begleiten, dass wir das eben gut,
00:49:59: gut mittragen,
00:50:00: ein Stück weit auch in die Balance
00:50:02: holen, aber
00:50:02: entsprechend der jeglich jeweiligen Jahreszeit.
00:50:06: Also auch da wieder kein Begradigen oder wie werde ich anders, sondern was tut mir in der Phase jetzt einfach wirklich gut?
00:50:15: Wie kann ich gut für mich sorgen?
00:50:17: Und manchmal auch, nächster großer Tipp.
00:50:20: Wir fühlen uns auch das ist Ayurveda.
00:50:23: Wir fühlen uns natürlich, also was es sagt,
00:50:26: helfen zu dem, was im Leben ist, uns ein bisschen auf die Sprünge helfen, wenn wir es sozusagen aus dem eigenen erfahren, noch nicht erschlossen haben.
00:50:35: So vollends hilft uns Ayurveda, finde ich immer ganz großartig
00:50:39: auch, dass wir eben schauen.
00:50:45: Also es gibt natürlich immer Das, was uns auch sehr ausmacht, ist auch gleichzeitig, was wir
00:50:54: fühlen uns auch mit dem,
00:50:56: was uns ausmacht, sehr, sehr wohl.
00:50:58: Also wenn zum Beispiel du eine Person
00:51:02: bist, die
00:51:02: viel dieser feurigen Qualität
00:51:04: in
00:51:04: sich trägt, ist immer... So dass natürlich alles was auch in diese Qualität
00:51:10: von Feuer und unterwegs
00:51:12: sein
00:51:13: und Leidenschaftlichkeit und Hitze und Sommer und ja arbeiten, brennen für was und also tausend Sachen im warmen sein, dass das meistens
00:51:25: ist was wenn
00:51:27: du viel eben dieses
00:51:28: Feuerpiter in der Konstitution hat, zieht dich das meistens sehr an.
00:51:32: und da ist die zweite große, vielleicht Bewusstwertung, dass wir immer zudem sehr neigen auch das zu
00:51:43: tun sozusagen,
00:51:44: was uns in diese Qualität trägt,
00:51:47: was immer so ein kleine
00:51:48: Anführungsstrichen Gefahr ist, dass
00:51:50: es kommt so außer Balance, weil wir es dann so voller Freude und voller Liebe dafür so übertreiben.
00:51:57: oder wenn du eben viel Erde
00:51:59: hast in der Konstitution, da ist eher die Gefahr ein bisschen
00:52:03: zu, wie in diese Schwere, in diese Trägheit zu kommen, auch
00:52:05: unabhängig von Jahreszeiten.
00:52:08: weil sich es gut anfühlt, früh ins Bett zu gehen, was wundervoll ist.
00:52:12: Und aber vielleicht auch da wieder ein Stück weit raus aus der Komfortzone, genau wie eben für alle, die viel Windraum, viel Warta oder auch so ein Stressthema
00:52:20: ist, das ja auch
00:52:21: komplett in diesen freien, flexiblen, ohne Struktur frei, wirklich wie so ein Schmetterling
00:52:30: auch immer.
00:52:32: da
00:52:32: kurz angedockt, danach da geflattert und im Sommer oder da noch mal dahin und dahin und dahin und mit ganz viel Freude und Leichtigkeit
00:52:38: überall dabei.
00:52:40: Und gleichzeitig da wieder so die sozusagen anwürchtlichen Gefahr, wenn es kippt,
00:52:44: wenn es zu viel wird, davon sich zu verzetteln und überhaupt
00:52:47: die Erde gar nicht mehr zu spüren.
00:52:49: oder Ruhe, innere Ruhe da drin, weil es ein so diese Qualität trägt, die man selber so, die ein selber so ausmacht.
00:52:56: auch großer Teil von einem ist sozusagen, dass man da einmal mehr nach den Jahreszeiten guckt, dass es nicht zu viel wird oder da in den Jahreszeiten weiß, okay, das ist jetzt das, was sowieso ich viel in mir trage.
00:53:10: Also gucke ich mal, dass ich da gut mich einmal mehr balanciere
00:53:14: und eben nicht
00:53:15: korrigiere oder falsch
00:53:17: bin, sondern,
00:53:19: dass ich mich in großer Freude ohne Dogma, ohne irgendwelche Ratschläge und sonst irgendwas über eigenes spüren, immer wieder gut nochmal spür.
00:53:29: Okay, ich würde jetzt vielleicht noch das und das machen oder da und dahin oder da und da eben auch nicht mehr hin und weiß eigentlich würde mir genau das Gegenteil im Sinne eines Gleichgewichtes gut tun, dass das vielleicht auch nach meinem Bewusstsein ist.
00:53:45: und gar nicht verkopft, sondern wirklich über das Spüren auch da wieder zu tief angedockt.
00:53:51: Also da ist eben Yoga auch, wie David Frawler ich hat das letztens gesagt, auch die Yoga ist die Psychologie des Ayurveda, dass wir und Ayurveda die Medizin des Yoga, dass wir wirklich über diese bewusste Praxis des Spürins, des Balancierns über Atem, auch Meditation, dass wir das nutzen auch wieder großer Schönheit, um einmal mehr nochmal oder bewusster, balancierter
00:54:20: zu schwingen
00:54:21: über die Jahreszeiten durch die Zyklen des Jahres oder auch, auch wenn sie jetzt manchmal die Jahreszeiten ein bisschen wackelicher vielleicht sind oder gar nicht mehr so klassisch, deswegen hatte ich jetzt auch keinen Datum oder so genannt, wann ist Frühling,
00:54:36: wann ist Herbst,
00:54:37: sondern... da wirklich zu schauen, wie ist es gerade in der Natur, in sich zu spüren und da auch immer wieder zu verstehen, genauso wie mit was, was gleicht mich vielleicht über Ernährung aus und es ist manchmal so simpel wie über warm und kalt oder leicht verdaulich, schwer verdaulich, wünsche ich mir Erdung.
00:54:59: Dann ist es eine gute Idee auch mal was schwerverdaubarer oder schwerverdaubarer Rest zu essen mit einer guten wenn ich es gut verdauen kann.
00:55:08: Und wenn ich mich immer in der Schwere fühle, dann gleicht mich eben was Leichtes aus, dass ich mehr Energie habe.
00:55:15: Also so, so simpel ist es dann auch.
00:55:17: Ich würde in den Tagesrhythmien dazu noch mal kommen.
00:55:22: Also, ja, es ist verrückt.
00:55:26: Es ist ein großes Feld.
00:55:27: Und ich finde auch immer... Es sollte nicht zu weit runtergebrochen werden, dass es so ganz versimpliziert wird, das wird Ayurveda nicht gerecht.
00:55:37: Es ist eigentlich für mich erstmal, also nebst des Medizinsystems, da sind wir ja auch, also es trennt sich nicht, aber für mich ist es, da würde man tiefer reingehen und auch dann mit viel Phytotherapie und so weiter und so fort.
00:55:53: Aber... Es ist vor allem eine Unterstützung, über nochmal Wissen in die Bewusstheit zu kommen und einmal mehr ins Spüren, was brauche ich gerade?
00:56:06: Oder manchmal ist es ja auch so, das gibt es auch im Ayurveda, das finde ich ganz verrückt,
00:56:14: die nennen das.
00:56:15: Wie gesagt, ist nullwertend gemeint.
00:56:16: Wir nennen das immer sehr schön, aber
00:56:18: nicht wertengemeint.
00:56:19: Ein Versagen
00:56:20: der menschlichen Intelligenz, das finde ich immer ein bisschen mit Augenzwinkern und Schmunzeln, weil ich glaube, ich würde mich wundern, wenn das nicht jeder kennt.
00:56:28: Also ich kenne das sehr gut auch.
00:56:31: Und es ist auch total wichtig.
00:56:33: Also erste große Regel ist, nicht alles richtig machen wollen, auch im IOW da.
00:56:37: Wirklich, wirklich.
00:56:39: Also in großer Schönheit für die Lebensfreude.
00:56:41: Auch da geht es nie darum.
00:56:43: Gottes Willen, einen perfektionistischen Anspruch oder so
00:56:46: zu halten.
00:56:47: Es ist eine liebevolle Unterstützung, die dich ins Spüren tragen soll.
00:56:52: Und manchmal weiß man eben
00:56:54: wieder besten Wissens.
00:56:57: Also man wüsste genau, was einem gut täte und macht genau in voller Bewusstheit das Gegenteil.
00:57:04: Aus unterschiedlichsten Gründen.
00:57:05: Das würde jetzt hier noch mal eine neue Schleife aufmachen und das einerseits auch wirklich... mit großer Freude, Liebe, Leichtigkeit auch da sein zu lassen, aber
00:57:15: eben nicht in so einen Ausmaß vielleicht reinzuholen, wo man sich gesundheitlich schädigt oder völlig außer Ballons kommt, weil das ist immer die Idee des Ayurveda, es ist vielleicht auch ein schöner Schlusssatz hier, das immer ausgehend von Gleichgewicht zu schauen, wenn ich nicht im Gleichgewicht bin, wie komme ich da wieder zurück, bevor es vielleicht auch eine Erkrankung wird oder eine richtig manifeste Störung von einem Verdauungsstörung oder Hautgewebe oder Nervensystem.
00:57:51: Tausend Möglichkeiten wieder vorher schon zu reagieren über dieses feine Balancieren und das ist immer mitten im Alltag.
00:57:59: Also genau da kleine Routinen, die wir uns schaffen, kreieren oder auch dieses Bewusstsein damit ist, was im Alltag Gleichgewicht im Alltag berücksichtigen, die Lebensphasen, ich verweise auf
00:58:14: die letzte Solo Folge, genau
00:58:16: wie auf die Jahreszeiten und wir kommen zu den Tageszeiten sogar auch das anzuerkennen oder anzuerkennen und da immer wieder zu spüren, zu balancieren.
00:58:30: um wirklich lange, gut in der Kraft zu sein und Freude zu haben, wie auch wie das die neuesten Studien auch, um eben wirklich sinnstiftend wirksam sein zu können nach dem eigenen, nach dem eigenen Sinnstiften, weil das ist das, was unserem Leben ganz, ganz viel Freude, Zufriedenheit gibt, auch Tiefe, dass wir das Gefühl haben, das, was wir
00:58:57: tun,
00:58:59: Hatten Sinn für uns.
00:59:01: Und natürlich auch immer damit, also das ist für mich gar nicht losgelöst davon, auch wirklich für die Welt.
00:59:07: Also so sollte es sein.
00:59:09: Es ist gar nicht kleiner als das.
00:59:11: Und alles, was jeder, sozusagen jeder Mensch auf der Welt
00:59:14: hat, seinen Beitrag auch zu leisten und am besten, wie gesagt, wo der Sinn liegt, auch nach meiner schönen Folge, die kommt übrigens
00:59:24: mit einem ganz wunderbaren Gast.
00:59:28: und ist schon in Planung.
00:59:30: Und dazu, ja, vielleicht dann da auch mehr.
00:59:34: Also ich runde hier.
00:59:36: Ich danke dir sehr,
00:59:37: dass
00:59:38: du bis hierhin dabei warst.
00:59:41: Es ist jetzt lang geworden.
00:59:42: Es gibt viel zu sagen zu den Zyklen, zum IOB, dazu den Jahreszeiten.
00:59:46: Ich
00:59:46: hoffe,
00:59:46: es inspiriert dich.
00:59:48: Ich freue mich riesig, wenn du
00:59:50: Lust hast,
00:59:52: eine fünf Sterne Bewertung zu geben, wenn
00:59:54: das dich ...
00:59:55: Ja, weiter trägt hier oder stützt und stärkt
01:00:00: oder auch was super schön wäre auch, was in die Kommentare zu schreiben für was du dir vielleicht auch wünscht, weil das Ayurveda ist so ein Riesenfeld und ich bin so viele Jahre auch da drin stockt wunderbar an Yoga an, also ich kann dazu eine Menge sagen.
01:00:19: Uns immer ein bisschen die Frage, was dich und euch interessiert.
01:00:23: gerne her damit.
01:00:24: Dann weiß ich, was das nächste Thema werden kann.
01:00:29: Genau.
01:00:30: Ja, also, dann hab einen wundervollen Tag, in welcher Jahreszeit auch immer du das jetzt hörst und voll mich, wenn du wieder reinhören
01:00:53: magst.
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