Maisha´s OM TO GO - Vom Tun ins Sein
Shownotes
In dieser Kurzfolge OM TO GO nimmt Katherina Bock dich mit nach Indien – genauer gesagt nach Goa, wo sie gemeinsam mit Robert ein Retreat unterrichtet. Zwischen Vogelgezwitscher, Hupen und Baustellengeräuschen entsteht genau das, worum es in dieser Episode geht: Spiritualität mitten im echten Leben. Katherina widmet sich einer scheinbar einfachen, aber tiefgehenden Frage: Was heißt es eigentlich, zu sein? Sein bedeutet, sich nicht mit Gedanken, To-do-Listen oder innerem Dauerrauschen zu identifizieren. Es heißt, ins Spüren zu kommen. Den Körper wahrzunehmen. Den Atem zu fühlen. Den Moment bewusst zu erleben – ohne Bewertung. Ob beim Einschlafen, auf der Yogamatte, im Gespräch, beim Teekochen oder auf dem Fahrrad – jeder Moment kann zur kleinen Meditation werden. Es geht nicht um äußere Stille, sondern um innere Ruhe. Katherina lädt dazu ein, Präsenz im Tun zu kultivieren. Emotionen dürfen gefühlt werden wie Wellen im Ozean. Sie verändern sich, wenn wir bereit sind, sie wirklich wahrzunehmen.
Transkript anzeigen
00:00:00: Weg von Yoga-Klischees, aufgesetzten Glitzerkram und Pseudospiritualität.
00:00:06: Hin zu innerem Wachstum, Balance und Tiefgang.
00:00:13: In... Liebevoll und alltagstauglich wirft Katharina einen Blick auf wertvolle Themen aus der Welt des Yoga.
00:00:20: Balance, mentale Kraft und Lebensfreude.
00:00:23: Bist du bereit für Yoga mitten im Leben?
00:00:27: Ganz herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Om Mids Alltag, Yoga jenseits der Klischees.
00:00:34: Ich bin Katharina Bock und ich freue mich, dass du wieder rein hörst zu einem bisschen besonderen Format, nämlich Om To Go, neu ins Leben gerufen, als so ein kleiner fünf bis zehn Minuten Impuls für deinen Alltag, Inspiration, Motivation oder Bewusstheit.
00:00:55: Also... was auch dran ist, was du dir rausnehmen magst und
00:01:00: wir sind jetzt dir gerade auf unserem Retreat.
00:01:05: den Robert und ich unterrichten in Indien, in Goa, im wundervollen Samsara Gartenresort untergebracht,
00:01:13: mit ganz viel Yogapraxis und schönen Erlebnissen
00:01:16: drum herum.
00:01:17: Und ich habe gedacht, ich lade dich und euch so ein bisschen ein, vielleicht damit zu gehen, mit so ein paar Impulsen für den Tag und deswegen auch vielleicht mit Vögelgezwitscher, vielleicht so Indian Style, ein bisschen Hupen, ein bisschen
00:01:29: Baustelle oder was auch immer.
00:01:31: Also gute Mischung, zutiefst auch Spiritualität.
00:01:34: mitten im leben hier ganz auch wirklich so in indien.
00:01:38: ich liebe es und der impuls für heute
00:01:43: war vom
00:01:45: tun ins sein zu kommen
00:01:48: und das ist
00:01:50: immer schön gesagt sei oder ja einfach im sein ankommen.
00:01:55: wie geht das eigentlich oder was ist überhaupt sein?
00:01:58: und
00:01:59: Vielleicht kann ich dir dafür heute irgendwie
00:02:02: so einen kleinen Impuls mitgeben, weil was ist eigentlich sein, was
00:02:06: bedeutet das?
00:02:07: Also im Grunde bedeutet es, dass wir uns nicht mit unseren Gedanken identifizieren oder mit den Tudulissen
00:02:16: und Aufgaben, die in unserem Kopf gesammelt sind, sondern dass wir wirklich zurückkommen ins Spüren.
00:02:25: und uns selbst spüren und dadurch im hier und jetzt im moment verweilen zu können also zu sein bedeutet am ende sich wahrzunehmen mit allem was ist.
00:02:40: und es ist ein bisschen paradox weil das ist
00:02:43: einerseits unser natürlicher zustand diese präsenz im augenblick
00:02:48: und unseren körper zu spüren oder auch über unsere Sinne wahrzunehmen, aber ohne zu bewerten, also ohne sozusagen uns mit unserer Aufmerksamkeit dort hinein verwickeln zu lassen.
00:03:03: damit uns immer in Vergangenheit oder Zukunft zu tragen lassen aus dem Moment heraus und da entstehen dann eben auch
00:03:10: Sorgen, Ängste,
00:03:13: Verhaftungen und so weiter.
00:03:15: Und zum einen wirklich auch nie werdend gemeint, das ist natürlich immer da.
00:03:21: Darum geht es auch gar nicht, das soll auch immer da sein dürfen.
00:03:25: Unsere Gedanken oder Emotionen, die so wie Wellen durchgehen und gleichzeitig ist dieses Einüben einer beobachtenden Perspektive der riesige Schlüsse für die Praxis oder diese Präsenz im Augenblick.
00:03:40: Weil sozusagen unser Mind, deswegen nennt man den auch Monkey Mind, das kann man hier so auch schön
00:03:45: beobachten.
00:03:47: Es von Ast zu Ast hüpft und immer von einem Gedanken im Puls zack bumm.
00:03:51: Den nächsten Zusammenhang sitzt auf dem nächsten Baum auf dem nächsten Ast.
00:03:55: Und die Idee ist immer, wenn wir in der Lage sind, unsere Gedanken zu beobachten.
00:04:03: Dann hat es immer eine andere Qualität.
00:04:05: Also wir können sozusagen an einem Ort sein, in dieser Präsenz bleiben, auch wenn Gedanken kommen lassen, wie sie weiterziehen.
00:04:13: Das ist den Yogis
00:04:14: gut vertraut und wesentlicher Inhalt.
00:04:17: Und
00:04:20: am Ende ist es dann auch ein Erlernen sozusagen, also auch wenn unser Meint, der ist ja immer so ein bisschen, vielleicht kennst du das vom Einschlafen oder wenn du auch
00:04:36: zum Beginn der Yoga Praxis dich auf die Matte setzt.
00:04:38: Unser Meint hängt immer noch so ein bisschen an dem, was vorher war, ob das das Gespräch noch mal mit der Freundin war oder abends, wenn wir ein Film geschaut haben, vielleicht, und uns noch mal mit was beschäftigt
00:04:50: haben.
00:04:50: Und man geht ins
00:04:51: Bett oder sitzt dann auf der Matte zur Einstimmung und eigentlich hängt der Meint noch so ein bisschen dem nach.
00:04:58: Und so ist es auch, glaube ich, gut zu verstehen, dass wenn wir uns Ruhe
00:05:02: wünschen
00:05:04: in unserem Main, sollten wir uns auch Ruhe einladen und die kultivieren.
00:05:09: Und das ist eben dann natürlich wieder gerne die Yoga-Praxis.
00:05:12: Oder gleichzeitig auch passiert es in jedem Moment, in dem wir präsent sind in unserem Alltag, in unserem Leben.
00:05:21: Das ist immer auch eine...
00:05:24: mindestens kleine, so gar nicht im Werten gemeint, auch wieder kleine Meditationen.
00:05:29: Also darum geht es letzten Endes auch.
00:05:31: Wie Tick-Schnartan
00:05:33: auch sagt, ich weiß nicht, ob ich es genau hin
00:05:35: zitiert bekomme, aber so sinngemäß im Gehen zu meditieren, heißt
00:05:40: das Gehen zu genießen oder vielleicht auch nochmal übersetzt, so ein bisschen in der Präsenz zu sein damit.
00:05:47: Und so ist es auch, also bedeutet dann zu sein.
00:05:52: Bedeutet das dann nur sozusagen irgendwo zu sitzen,
00:05:56: nicht zu tun?
00:05:58: Oder wie sieht das dann aus, wenn man nur ist im Sein?
00:06:03: Und das ist vielleicht auch noch mal was Schönes.
00:06:05: Das ist natürlich
00:06:08: zum einen ganz unabhängig von äußerer Ruhe.
00:06:10: Das ist auch spannend, weil das ist wirklich auch da nochmal der Bogen.
00:06:14: Das ist die Einladung im Inneren ruhig zu werden.
00:06:17: Und... unabhängig vom Außen, umso besser, dass vielleicht eingeübt ist.
00:06:24: Manchmal auch, was gerade so auch dran ist im Leben.
00:06:27: Umso leichter fällt es auch in lauter Umgebung oder in viel Gewusel,
00:06:31: viel Chaos.
00:06:33: und gleichzeitig genau ist das vielleicht auch die Einladung rein in diese Königs- oder Königinnen-Disziplin, dass du das kultivieren und etablieren kannst immer wieder und auch so ganz liebevoll mit dir vielleicht im üben zu kultivieren im tun tatsächlich also wenn du mit dieser inneren präsenz oder haltungen rangehst an die nächste aufgabe oder an alles was du tust ob du auf dem weg bist auf dem fahrrad zu fuß also Tausend
00:07:08: Momente täglich, wenn es reicht, wo man das nutzen kann, ob du dir einfach ein Tee oder ein Kaffee zubereitest, ob du in einem Gespräch bist,
00:07:17: privat oder beruflich, ob du auf der Yogamatte sitzt.
00:07:21: Es ist eigentlich immer wieder die gleiche Idee dieser Präsenz im Augenblick.
00:07:25: Mit allem zu sein, was im Moment
00:07:28: ist,
00:07:29: das auch in gewissen Sinne halten zu können, da sein zu lassen, weil oft lenken wir uns ab.
00:07:37: weil vielleicht was da ist, was wir nicht bereit sind zu fühlen.
00:07:42: Und auch da könnte man in eine Übungspraxis gehen, weil auch Emotionen ein anderes großes Thema.
00:07:50: Wie Wellen durchlaufen oder sich wie das Wetter ändern.
00:07:52: Und am Ende wollen vor allem die Emotionen gefüllt werden.
00:07:57: können dann auch wieder weiterziehen oder sich verändern.
00:08:00: Also so kann das auch die Einladung da sein und immer warum ist es denn überhaupt immer wieder im Yoga auch die Idee mit dieser Präsenz oder in die Präsenz zu kommen.
00:08:11: Also es geht eigentlich darum wirklich im Moment können wir entschleunigen.
00:08:21: Statt dem Überholspur-Modus-Stressdruck
00:08:24: sind wir
00:08:25: in einer wirklichen Lebendigkeit, also auch dieses sich lebendig zu fühlen,
00:08:31: sich
00:08:31: erfüllt zu fühlen, überhaupt zu fühlen.
00:08:34: Was
00:08:34: ist
00:08:36: das passiert?
00:08:36: alles im Moment, genau wie ein Energisieren, ein Auftanken und im Gegensatz zum sich nicht erschöpfen.
00:08:45: Auch das ist diese Angebundenheit.
00:08:48: an den Moment in die Präsenz hinein und auch am Ende in eine satwische, ganz friedvolle Qualität hinein, die uns einfach auch in so eine friedvolle Präsenz holt, wo wir einfach auch innerlich sehr stark sind, mental sehr kraftvoll.
00:09:07: und auch gut gegen alle Herausforderungen des Lebens gewappnet
00:09:10: sind, die immer wieder ja einfach auch auftauchen und vorbeikommen können.
00:09:15: Also
00:09:15: diese innere Stärke, weil es den Unterschied macht nicht des Außen, sondern wir in uns.
00:09:22: Das Außen ist immer so, wie es ist und wie wir mit uns sind oder umgehen mit bestimmten Dingen.
00:09:30: Das macht den Unterschied und das ist auch immer wieder die Einladung in diese Präsenz.
00:09:36: hinein, ins Sein, aus dem Tun heraus, immer wieder das auch, ja, zuzulassen,
00:09:43: zu kultivieren.
00:09:45: und
00:09:46: vielleicht kann das auch ein schöner Tagesimpuls für dich sein, wirklich mal immer wieder bewusst zu werden an deinem Tag heute, wirklich in den Augenblick, in den Moment einzutauchen und Auch da ist auch Eckertolle auch ganz stark, also wirklich auch immer übers Spüren
00:10:07: des Atems, Spüren des Körpers, die Yogis kennen das gut.
00:10:10: Das sind so vielleicht die beiden wichtigsten oder wunderbarsten Anker, die dich direkt in den Moment hineinführen.
00:10:19: Also,
00:10:21: was auch immer du tust, wo auch immer du bist, kannst du das für dich nutzen.
00:10:26: Und ich wünsche dir einen wunderschönen Tag und freue mich, dass du zugehört hast und freue mich auf dich beim nächsten
00:10:49: Mal.
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