Maisha´s OM TO GO - Im Körper und Spüren ankommen
Shownotes
In dieser OM TO GO-Kurzfolge meldet sich Katherina Bock direkt aus Goa vom Retreat – mit einem Tagesimpuls, der sich auch wunderbar in deinen Alltag integrieren lässt: Was wäre, wenn der Weg zu mehr Ruhe, Klarheit und innerer Freiheit nicht über noch mehr Nachdenken führt – sondern über das Spüren? Unser Körper ist weit mehr als eine Hülle. In der Yogatradition spricht man von Samskaras – gespeicherten Eindrücken, Erfahrungen, nicht gefühlten Emotionen. Genau hier setzt die Einladung dieser Folge an: Weniger Identifikation mit dem „Monkey Mind“, mehr bewusste Rückkehr in den Körper. Über den Atem. Über Bewegung. Über liebevolles Wahrnehmen. Katherina lädt dazu ein, den eigenen Körper bewusster anzunehmen – jenseits gesellschaftlicher Normen und innerer Kritik. Ob in der Yoga-Praxis, im Meer, bei einer Massage oder in einem achtsamen Atemzug – alles, was wir über den Körper erfahren, verändert uns auf einer tieferen Ebene als reines Verstehen. Der Kopf analysiert. Der Körper integriert. Und genau darin liegt die Kraft. Vielleicht ist heute weniger Denken und mehr Fühlen dran. Mehr Annahme. Mehr liebevolle Präsenz. Mehr Echtheit.
Transkript anzeigen
00:00:00: Weg von Yoga-Klischees, aufgesetzten Glitzerkram und Pseudospiritualität.
00:00:06: Hin zu innerem Wachstum, Balance und Tiefgang.
00:00:13: In... Liebevoll und alltagstauglich wirft Katharina einen Blick auf wertvolle Themen aus der Welt des Yoga.
00:00:20: Balance, mentale Kraft und Lebensfreude.
00:00:23: Bist du bereit für Yoga mitten im Leben?
00:00:27: Ganz herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Omnids Alltag, Yoga jenseits
00:00:33: der Klischees.
00:00:35: Ich bin Katharina Bock, ich freue mich sehr, dass du wieder reinhörst und dieser Kurzfolge, Om to Go, live aus Goa von unserem Retreat, mit dem auch heute wieder von Herzen weitergegebenen
00:00:47: Tagesimpuls,
00:00:48: den
00:00:49: wir hier gerade in die Gruppe gegeben haben für den Tag.
00:00:54: Und das Thema ist ein bisschen, ich mag das auch immer hier so
00:00:57: beleuchten.
00:00:59: Vielleicht für deinen Tagesimpuls auch zu Hause.
00:01:01: Es lässt sich immer zugegebenermaßen normalerweise ein bisschen leichter umsetzen
00:01:08: hier.
00:01:08: Ja, weg raus aus dem Alltag katapultiert.
00:01:11: Es ist ein bisschen leichter und nichtsdestotrotz und sowieso ist das ja die Kunst.
00:01:16: Am Ende immer wieder auch die Erfahrung in den Alltag zu integrieren.
00:01:20: Also kann man es auch super
00:01:21: genau im Alltag
00:01:22: üben.
00:01:23: Ist bisschen das Higher Level da drin.
00:01:25: Und ja, gerne als Inspiration für dich.
00:01:28: Also das Thema für heute ist wirklich im Körper ankommen oder in den Körper kommen als Idee nochmal vielleicht auch von genießen und loslassen.
00:01:44: also es hat so zwei aspekte die ich gerne benennen würde für den fokus und auch für dich als inspiration.
00:01:52: also zum einen so unser körper und auch die körperarbeit ist so unterschätzt weil unser körper und man weiß es Die Yogis nennen das Samskaras.
00:02:02: Die Wissenschaft hat es
00:02:04: längst ausgiebigst bewiesen.
00:02:06: Es trägt sich in die Therapie.
00:02:09: Leider fast ein bisschen zu langsam, wenn ich das zu sagen
00:02:11: darf.
00:02:12: Und es ist so, dass wirklich unser Körper auch und vor allem unser Körper auch ein riesiger Speicher ist an allem, was... uns im Leben ja an Erfahrungen passiert.
00:02:26: Ganz viel ist gehalten an nicht gefühlten, nicht durchlebten Emotionen zum Beispiel auch.
00:02:33: Und also es ist ein riesiger Speicher nicht nur immer unser Gehirn sozusagen, sondern auch unser Körper.
00:02:39: In höchsten Maße für so ein Samskaras im Yoga nennen wir das, als man übersetzt ist, auch so mit Karmischen Eindrücken.
00:02:47: aus der Tradition heraus und am Ende ist es immer wieder das gleiche, unser Körper hält täglich für uns ganz, ganz, ganz viel und deswegen ist es auch ohne den Körper undenkbar in einen wirklichen Prozess zu gehen, wo viel Auflösen loslassen passiert, weil unser Körper auch viel schneller reagiert.
00:03:08: Also das weiß man heute auch sehr gut.
00:03:10: oder bestätigt ist, dass immer, auch wenn wir zum Beispiel in eine Situation kommen, bevor wir verstehen mit unserem
00:03:19: Kopf, mit unserem Gehirn verstehen, dass wir zum Beispiel ängstlich sind.
00:03:26: Lang, lang, lang.
00:03:27: davor hat unser Körper schon darauf reagiert und zum Beispiel sich angespannt.
00:03:33: Also so funktioniert es.
00:03:35: Oder genau auch alles, was wir an Spannung halten, ist so wirklich auch... kennst du vielleicht auch von der Yoga-Praxis, wenn du es übers Atmen, bewegen, ins Loslassen kommst, dann kommen die Emotionen ins Fließen, natürlich die Energie.
00:03:49: Und es können sich Spannungen lösen, manchmal ist das auch begleitet nochmal von einer Situation, die einem vom inneren Auge erscheint, wo man genau weiß,
00:03:58: ah!
00:03:59: Jetzt habe ich hier wieder ein Stück Spannung abgeschält.
00:04:01: Da saß offensichtlich der und der Moment noch drin.
00:04:03: Und
00:04:03: immer wieder, wenn es das so schönste Sinne so hoch spült an die Oberfläche, dann kann es auch gehen.
00:04:10: Und so lange, das ist euer, diese große, große Idee, immer wieder über die Körperarbeit, so die tieferen Schichten,
00:04:16: nochmal tieferes Schicht, immer wieder
00:04:19: Raum zu geben,
00:04:20: liebevoll anzuatmen, wie ich das kann ich sagen, um wirklich
00:04:24: da ins Loslassen zu kommen.
00:04:26: Es ist ein Prozess und es braucht dieses Spüren, Spüren, Spüren.
00:04:30: Und das ist vielleicht die eine Einladung, die ich gerne für dich heute aussprechen würde, für deinen Tag einmal mehr im Spüren zu sein.
00:04:39: Also unser Mind schnattert
00:04:41: unentwegt, monkey meint, hüpft von Ass zu Ass.
00:04:44: Das ist die Natur des Meint und das ist auch ganz wundervoll.
00:04:47: So, das dient uns.
00:04:49: Und gleichzeitig, wenn es immer wieder darum geht, ferngesteuert zu sein oder den ganzen Tag da drin verstrickt zu sein und gar nicht mehr vielleicht über den Körper zu spüren.
00:04:59: Ist es jetzt kalt?
00:05:00: Ist es warm?
00:05:01: Was brauche ich gerade?
00:05:02: Was brauche ich vielleicht auch gerade nicht?
00:05:04: Bin ich müde?
00:05:04: Will ich schlafen oder oder oder auch bis hin so was würde mich balancieren, mit dem ich mich nähere?
00:05:13: oder Ja, alles.
00:05:16: Brauche ich eine Pause, brauche ich
00:05:17: Bewegungen, brauche ich
00:05:20: Schlaf.
00:05:21: Also all diese Dinge hängen da auch mit dran.
00:05:25: Da geht da viel tiefer, sind wir zu tief, sind auch in diesen ganzen
00:05:27: Longevity und so weiter.
00:05:28: Also wie immer, Yoga ist großartig und passt da überall ganz doll gut dran.
00:05:33: oder hat es in gewisser Weise alles schon drin?
00:05:36: Yoga und Ayurveda, ja, genau.
00:05:39: Also die Inspiration könnte sein, sich heute mal weniger mit dem Mind vielleicht zu identifizieren, wenn es nicht gerade eine Planung und Organisation
00:05:50: zu tun gibt oder verantwortungsvoll für beruflich und privat was zu machen,
00:05:56: sondern wirklich Momente zu nehmen, wo du wirklich im Spüren bist, im Spüren ankommst, ganz bewusst.
00:06:03: über den Körper, über den Atem, diese beiden wunderbaren Tore in den Moment hinein, genau in diese, wenn du tiefer gehst da, diese Qualität von genießen und loslassen, also genießen ist nochmal auch eine Qualität da drin, in dieser Tiefe, vielleicht auch ähnlich wie Dankbarkeit zu kultivieren oder auch aus der Fülle da zu schauen, nicht immer aus dem Mangel, den Körper zu genießen, den Atem zu genießen, Was nie die Abwesenheit davon Herausforderungen bedeutet.
00:06:37: und das ist vielleicht gleich so ein bisschen der Bogen.
00:06:40: zu dem zweiten Punkt, wo ich gern hin mag, in dieser Kurzfolge
00:06:44: um to go,
00:06:46: dass du vielleicht, egal in der Yoga Praxis
00:06:49: wie im Alltag, wir üben ja auch nur in der Praxis ohne äußere Störeinflüsse für wirklich auch den Alltag, der das Leben ist und mehr Störeinflüsse hat, anführungsstrichen Störeinflüsse.
00:07:03: Und auch da vielleicht eines von beiden, beiden möglichst mal ganz bewusst zu sein, auch mit dem sich zu genießen, sich anzunehmen, mit dem Körper oder den Körper so wie er oder sie ist.
00:07:18: Also wirklich auch vielleicht mal, wenn es Bereiche gibt, die dich herausfordern im Körper, in der Praxis, im Leben oder auch.
00:07:26: einfach wirklich körperbereiche vielleicht wo du immer so kritisch drauf schaust innerlich und denkst ah das müsste jetzt anders aussehen oder das müsste sich anders anfühlen dass du da vielleicht mal
00:07:38: eine große Bewusstheit reinbringst, sobald du das bemerkst und
00:07:43: genau dort in diesem Bereich vielleicht so ein ungeliebter Bereich im Körper, dass du da vielleicht einmal mehr besonders liebevolle Aufmerksamkeit hinschickst oder das liebevolle Anatmes diesen Bereich oder auch in den gesamten Körper ein, aus dem gesamten Körper aus, mit so einer Ruhe und Tiefe und auch einer liebevollen Annahme des Körpers, wie dein Körper ist.
00:08:10: Weil es so genormt ist auf unserer Gesellschaft, wir haben so Normative auch immer noch so viel, wenn es um den Körper geht in jeder Kultur ein bisschen anders.
00:08:18: Und das ist so schade.
00:08:19: Also vielleicht kannst du auch da, je nachdem wo du da unterwegs bist, gerade
00:08:25: mit dir und deinem Körper,
00:08:26: auch das nochmal mit in die Praxis holen, da ganz viel Liebe zu schicken, liebevolle Akzeptanz.
00:08:34: So wie dein Körper ist, als wäre es eine gute Freundin, guter Freund oder auch vielleicht weniger innerlich auch was drauf zu schimpfen oder auch wenn wirklich dein Körper sozusagen Unterstützung braucht, weil irgendwie was nicht funktioniert, den Handgelenk oder den Knie oder den Unterhörer, da auch wirklich mal eigentlich zu schauen, okay, es fällt mir auch nur auf, weil es sonst all die Jahre funktioniert und vielleicht einmal mehr auch da Liebevoll anatmen,
00:09:04: liebevolle Aufmerksamkeit hinstecken,
00:09:06: spüren, vielleicht auch einen genießen Qualität da ein üben oder etablieren, wenn du magst, die das möglich macht, ohne dass es immer vorher irgendwie so perfekt sein muss, das finde ich.
00:09:19: hat einen Wert, weil es ist eigentlich nie
00:09:21: alles perfekt, aber ich müsste es nicht anders.
00:09:25: Es ist immer irgendwas und genau damit in großer Liebe, in großer Akzeptanz, in großer
00:09:33: Freude zu sein und auch an fünf Stellen trotzdem genau deswegen auch zu genießen, weil einfach, dass die Realität und das Leben ist in großer Schönheit.
00:09:45: Also das vielleicht ein zweites Angebot.
00:09:47: Schau mal, vielleicht auch, wo es dich heute mehr hinträgt.
00:09:49: Was dir mehr dient, weil, wie gesagt, der Körper ist so, so, so, so schlau und weiß so viel.
00:09:56: Und der Körper weiß auch, wann er so alte Geschichten, gehaltene Geschichten loslassen kann.
00:10:04: Und es ist ganz wichtig, dass es dafür das Gefühl der Sicherheit gibt und dass es, um es auch zu runden, das ist so in beiden auch.
00:10:13: wie das so ein bisschen, das braucht eine, wie wir das vielleicht im Yoga gerne bezeichnen würden, Erdung oder Stabilität, die dich dazu auch führen kann, so ein Gefühl von Sicherheit in dir zu etablieren, zu kultivieren, dass dein Körper eben weiß, ah okay, damals konnte ich vielleicht das nicht fühlen, deswegen habe ich es auch nicht durchfühlt und deswegen ist es jetzt als Verspannung in der Hüfte, im Nacken, im Rücken, überall.
00:10:44: Aber jetzt ist es sicher, jetzt kann ich es durchfühlen und dann wird es weicher, dann kann es gehen.
00:10:50: Und das ist alles über den Körper.
00:10:52: Unser Kopf mag das immer gern verstehen,
00:10:56: analysieren, bewerten.
00:10:58: Das ist die, das ist
00:10:59: gut so.
00:10:59: Also so ist
00:11:00: auch unser Mind gedacht.
00:11:03: Und
00:11:03: gleichzeitig ist es schön, wenn wir das bestimmen können.
00:11:06: Jetzt ist das dran.
00:11:07: Es hat einen unglaublichen Wert.
00:11:08: Das ist überhaupt nicht die Frage.
00:11:10: Und gleichzeitig ist der Wert der Körperarbeit in all dem, das kennst du vielleicht auch von Massagen.
00:11:15: Oder auch hier, wenn du deinen Körper sozusagen
00:11:19: im Meer badest, im warmen Meer, wie es sich anfühlt.
00:11:22: Oder du bewegst dich sanftliessend.
00:11:24: Du bewegst dich
00:11:25: zackig kraftvoll.
00:11:26: Und du fühlst dich, das macht einen Riesenunterschied.
00:11:28: So alles, was wir mit dem Körper machen, macht einen Riesenunterschied.
00:11:32: und der ist immer und überall mitzunehmen und auch vielleicht verdient ein bisschen nochmal mehr
00:11:38: Hinspüren und liebevolle Aufmerksamkeit, gerade auch
00:11:42: so in unserem modernen
00:11:43: Alltag,
00:11:44: als es vielleicht manchmal da ist ein bisschen zutiefst in der... Körperarbeit, Körpertherapie und in der Traumatherapie.
00:11:53: Also auch da wird so die komplette Therapie.
00:11:55: Es wird schon neu gedacht.
00:11:58: Es ist viel los, vor allem mit dem Blick aus der Yoga-Bubble.
00:12:00: Einmal mehr hat man das Gefühl, es ist viel los aus dem Blick der großen,
00:12:04: großen Bubble der modernen Welt.
00:12:06: Es ist noch viel, viel,
00:12:07: viel, viel Raum.
00:12:08: Es ist nix,
00:12:09: was nur im Kopf zu verstehen.
00:12:11: Es ist auch wichtig, den Körper da mitzunehmen und so.
00:12:16: erfahren zu lassen oder damit zu
00:12:18: arbeiten, genau zu fühlen zu lassen, fühlen zu lassen, spüren, genau.
00:12:23: Also immer manchmal so ein bisschen noch abgetan und gleichzeitig
00:12:28: das Allerwichtigste und die Yogis haben das ja zumindest auch was harte Yoga
00:12:35: angeht, so seit einigen Jahrhunderten auf jeden Fall dabei
00:12:38: auch schon ein bisschen früher hier und da.
00:12:40: Genau, also auch da war es nicht von Anfang an in dem Maße in allen Traditionslinien integriert, aber das ist noch mein anderes großes Thema.
00:12:47: Also die
00:12:48: Einladung, Kurzfolge, nicht meine leichteste Übung.
00:12:53: Die Einladung für heute kommen wirklich ins Spüren, bleibt mal im Körper, lasst den Mind schnattern und glaubt da nicht alles.
00:13:00: Also da kommen viel Überzeugungen immer wieder so aus dieser eigenen, kleineren Erfahrungswelt und die große Welt.
00:13:09: Genau, ist nochmal anders und der Körper trägt dich in den Moment genauso wie das Spüren des Atems und es ist so wertvoll, weil dieses Spüren dich immer stabilisiert, energetisiert, gleichzeitig auch in die Ruhe führt.
00:13:24: zu dir, das bekannte
00:13:26: oft verwendete,
00:13:29: immer wieder tiefer auch nochmal rein in eine Bewusstheit, Stück für Stück für Stück, neue Schichten, genau, mit einem ganz großen.
00:13:37: Echtheit und Freude, die da drin wartet für dich und dein Leben.
00:13:41: Also, von Herzen einen
00:13:43: wundervollen Tag.
00:13:45: Genieß ihn.
00:13:47: Lass los.
00:13:48: Es geht in allem auch tatsächlich.
00:13:50: Das ist dann wieder manchmal, wie gesagt, Haiala will es dann in jeden Moment in einer Weise das
00:13:56: Präsenz zu haben.
00:13:57: Und ja, viel Freude dabei.
00:14:00: Und ich freue mich, wenn du wieder reinhörst.
00:14:05: Omniz Alltag.
00:14:06: Yoga jenseits der Klischees.
00:14:08: Mit Tiefgründigkeit zu dem, was
00:14:10: du brauchst.
00:14:12: Von und mit Katharina Bock.
00:14:14: Deine neue Yoga-Routine für die Ohren.
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