Mit Angst wachsen statt an ihr verzweifeln

Shownotes

In dieser neuen gemeinsamen Folge von OM MEETS ALLTAG sprechen Katherina Bock und Timo Wahl über ein hochaktuelles Thema: Angst – und wie wir gesund mit ihr umgehen können. Zwischen weltpolitischer Unsicherheit, medialer Dauerbeschallung und wachsender Unruhe erleben viele Menschen innere Anspannung. Doch Angst ist nicht unser Gegner. Sie ist ein Schutzmechanismus – und kann zum Wegweiser werden. Katherina und Timo zeigen, warum Angst sein darf, wie wir sie liebevoll betrachten statt verdrängen, weshalb Klarheit der erste Schritt aus der Lähmung ist und wie Yoga hilft, wieder in Stabilität und Selbstwirksamkeit zu kommen. Mit alltagstauglichen Impulsen, persönlichen Beispielen und yogischer Perspektive entsteht eine Folge, die Mut macht: Sicherheit beginnt in uns. Bereit für Yoga mitten im Leben? Dann viel Freude mit dieser Episode.

Transkript anzeigen

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00:00:26: Dann freue ich mich auf eine... Neue Folge.

00:00:30: Ist ja ein bisschen länger her und ich freue mich auf die Folge wieder mit dir, Katharina.

00:00:34: Begrüßt dich ganz lieb bei mir.

00:00:37: Du du mich so rum.

00:00:40: Und wir haben das schon mal angefangen und dann ist uns irgendwie die Technik so ein bisschen über die Wuppe gegangen.

00:00:45: Das hat der zweite Aufguss.

00:00:47: also von mir an herzlich willkommen an dich.

00:00:51: Ja, Timo Danke und von mir auch ein ganz herzliches Willkommen an dich.

00:00:56: Wunderbar!

00:00:57: Zu einer neuen gemeinsamen Folge.

00:01:00: Und diesmal kam der Themenvorschlag glaube ich von dir, um nicht das Richtige erinnern?

00:01:04: Genau

00:01:05: wir hatten erst erst um es allen zu sagen können uns auch gerne Feedback geben ob ihr das dann als nächste Folge wollt.

00:01:12: Wir hatten uns erst eigentlich mit dem Thema Ayurveda beschäftigen wollen und dann kam ich aber so ein bisschen um die Ecke geschossen persönlichen Anlegen, uns mal dem Thema Angst zu widmen.

00:01:23: Weil das Thema Angst oder respektive Umgang mit Angst geht ja gar nicht um die Angst selbst sondern was können wir mit der Angst machen?

00:01:30: So aus johischer Sicht glaube ich etwas ist was aus meiner Sicht gerade ganz viel umtreibt wenn ich so die weltpolitische Lage mir angucke wenn ich mir anschaue was im land passiert wie berichtserstattung sich verändert hat wie medialer druck sich verändert wie diese ganze Social Media Landschaft irgendwie auf uns einwirkt, dann habe ich immer das Gefühl dass es ganz viele Leute in Form von Unsicherheit bis hin zur Angst bringt.

00:01:56: Und ich glaube da haben wir so ein bisschen einen Auftrag als Lehrende und ich glaube, da können wir auch ein bisschen was zu beitragen, dass Menschen damit etwas resilienter umgehen können.

00:02:05: Deshalb war das so mein Wunsch anlegen für heute!

00:02:08: Und ich fand das Thema großartig und auch super relevant und super aktuell.

00:02:14: Deswegen freue mich sehr, weil ich glaube dass wirklich auf wie du sagst ne gerade wenn wir vor allem über den Umgang mit Angst sprechen oder da hat Yoga wie immer mal wieder eine Menge anzubieten an guten Werkzeugen.

00:02:30: Dann würde ich sagen lass uns doch gleich mal starten!

00:02:34: Ich fahre mal mit einer Frage an dich an Weil ich dich fragen möchte eigentlich, ob du das genauso empfindest wie ich.

00:02:41: Also, um es nochmal ganz kurz zu wiederholen, ich empfinde ganz viele Menschen die zu mir – zu uns in den Unterricht kaum in Frankfurt als unsicher, als vom Alltag sehr, sehr getrieben, also unruhig und ich glaube einer der entscheidenden Faktoren dazu ist eine Unsicherheit bis hin zur Angst Und ich kriege auch von den Kommentaren super, super liebe Sachen wie.

00:03:08: das ist ja der Ort wo ich mich so aufladen kann.

00:03:11: Wo es ein bisschen einfach mal nur sein darf und wo die Dinge vielleicht etwas ruhiger, etwas stabiler sind?

00:03:18: Wie ist das bei dir?

00:03:19: Ist das bei Dir ähnlich?

00:03:21: Genau so würde ich sagen.

00:03:22: Ja also wirklich diese erlebte oder was heißt erlebtes?

00:03:27: Es ist einfach auch de facto eine Unsicherheit ne ganz veränderte Weltpolitische Lage gerade im Gange.

00:03:35: Und auch innenpolitik gibt es eine Menge Themen, die Unsicherheit erzeugen und genauso wie du sagst also auch die Art der Berichterstattung und Social Media im Allgemeinen dass das einfach so eine Unruhe und Unsicherkeit und so ein Getrieben sein hast.

00:03:53: du glaube ich auch gesagt ne?

00:03:54: Das ist wirklich sehr wie ich das empfinde und auch oft höre Und das tatsächlich, also es ist schön.

00:04:02: Es freut mich auch immer sehr dass wir mit einem Yoga-Studio einen Raum bieten können wo ein bisschen so eine Oase ist da auch aufzutanken oder zur Ruhe zu kommen und da auch in so einen ganz echten Kontakt oder bestimmte Sachen vielleicht auch mal aussprechen zu können weil auch in Gemeinschaft das finde ich nochmal anders sich ein bisschen trägt oder hält wenn man das einfach auch mal Aussprechen kann und von den anderen hört wie die das empfinden Ja, und wie du sagst.

00:04:32: Ich glaube also es ist ein Auftrag vielleicht auch für uns Yoga-Lehrende das zu begleiten oder vielleicht gerade wirklich der größte Auftrag im Moment?

00:04:44: Ich würde vielleicht mal mit so einer kleinen Präambel starten warum ich mir das auch ausgesucht habe das Thema und warum wir glauben dass wir dazu was anzubieten haben aus der Jogersicht.

00:04:55: Und ich würde gerne mal mit der Idee starten, dass Angst per se erst einmal nichts Schlimmes ist oder Unsicherheit.

00:05:02: Das ist ja durchaus etwas was auch evolutionär gesehen sinnvoll ist, sonst hätten wir das nicht an Bord aber was vielleicht in einem gewissen Maß oder auf ein gewisses sinnvolles Maß reduziert bleiben sollte.

00:05:16: und lade dich gern einen einfach deinen qualifizierten Semf dazu zu geben Angst ist primär ja erstmal eine Emotion und ich weiß, dass wir Angst ungern spüren.

00:05:28: Und insofern gerne uns auf der sicheren Seite wägen und wehnen, nämlich dem Komplementär der Angst.

00:05:35: Dennoch hat Angst als Emotionen Berechtigung und einen Sinn.

00:05:40: Weil Angst ist ja als Emotion etwas was uns quasi außerhalb des Kopfes, nämlich in unserem Körper auf einer ganz basalen Ebene körperlich daran erinnert.

00:05:50: bis hin zur Blockade gewisse Wagen ist es schlicht und ergreifend nicht einzugehen.

00:05:55: Evolutionär ist es daran bekundet, dass wir natürlich irgendwie wenn wir im Abhang stehen nicht mal gucken sollten.

00:06:01: dort trägt mich die Luft oder nicht weil das wird ziemlich doof weil sie in der Regel nicht trägt und wir wagen den Schritt kommen wir unten an haben uns anders gebrochen.

00:06:10: Insofern ist natürlich eine Angst oder die Angst Eine Stimme oder eine körpersprachliche Resonanz Die eine Stimme in unserem Kopf erzeugt die sagt du pass mal auf Du kannst das ja vielleicht machen Aber guck doch mal, ist das so sinnvoll?

00:06:23: und bis wohin kannst du es denn unbedenklich tun?

00:06:25: Also ist ja Angst erstmal per se nichts Schlimmes.

00:06:28: Sondern Angst ist ja eher der kleine Reminder an uns zu gucken.

00:06:32: Ja Du kannst das machen aber schau doch mal Welche Sicherheitsmaßnahmen welche Redundanz möchtest Du dann vielleicht irgendwie bereitstellen?

00:06:40: Es gibt einen schönen chinesischen Spruch Mut ohne Angst ist leichtsinn weil da kommen schon was passiert wenn wir Angst einfach nur verdrängen?

00:06:49: Ich glaube dann bewegen wir uns in so einem luftleeren Raum, wo wir einfach Dinge tun die leichtsinnig sind.

00:06:56: Unnötige Wagnisse eingehen und dann wäre ja die Angst ganz gut.

00:07:03: Wenn aber die Angst zu viel ist, dann wissen wir dass sie uns blockiert.

00:07:08: Dass wir star werden vor Angst, dass wir nicht mehr handlungsfähig sind oder das wir wenn die Angst ein gewisses Grundmaß überschreitet einfach Dinge tun in so Reaktionen, die alles andere sind als sinnvoll.

00:07:22: Also uns auch nicht mehr aus der Prädualie helfen wenn sie denn da ist sondern uns entweder Starr machen oder irgendwas machen lassen was aber nicht mehr Sinnhaftes.

00:07:31: und insofern... damit schließe ich meine kleinen meinen Eingleiten oder in diesem Bereich Angst.. Insofern isst Angst was sinnvolles möchte aber auch auf das sinnvolle Maß reduziert sein

00:07:46: Ja, ist schön.

00:07:47: Also wirklich Angst als Schutzsystem oder Artwan-System wie du sagst ganz kostbar.

00:07:54: das finde ich auch immer wichtig zu sagen weil ich glaube die meisten erleben das immer wie du sagt auch was man am besten nicht haben möchte oder auch viel verknüpft ist also auch schön.

00:08:07: diese da kommen wir glaube ich noch gut dazu auch wie Mut da drin hängt und wo dann leicht sinnlos geht.

00:08:14: Und das finde ich ganz, ganz schön.

00:08:16: Dass es erst mal so da sein darf.

00:08:20: die Angst also dass ist ja so dieser Klassiker auch von wenn ich's nicht haben will dann wirds riesengroß.

00:08:27: Das ist glaube ich auch bei angst ein großes thema.

00:08:30: Also dass das vielleicht der erste große punkt ist den wir vielleicht heute irgendwie So finden können dass angst Nichts ist was man irgendwie unbedingt weghaben möchte oder am besten nicht haben sollte sondern ... da vielleicht so ein ganz liebbevollen Blick darauf zu bekommen.

00:08:47: Ich habe eine ganz schöne Geschichte von einem, mit einem Freund der ist... ich bin ja so gerne Wellenreiten und er ist einfach ein Profisurfer, der surft Wellen das ist Wahnsinn!

00:08:57: Der ist auch fast jeden Tag im Wasser.

00:09:00: Und wir hatten irgendwie einmal abends so ein schönes Gespräch und dann hab' ich zu ihm gesagt na mein Problem ist immer die Angst weil wenn die Wellen zu hoch sind, dann habe ich einfach Angst.

00:09:09: Dann hat er gesagt na darum geht's doch.

00:09:11: und dann dachte ich Das gibt's ja nicht, weil für mich war immer klar die Leute, die so wahnsinnige Wellensurfen ... Die können gar keine Angst haben.

00:09:19: Sonst würden sie nie daraus gehen und die gehen einfach voll mit dieser Angst.

00:09:24: Also das war für mich auch noch mal ein ganz großer Aha-Effekt dass wirklich die Angst einfach da ist.

00:09:31: es geht um den Umgang damit glaube ich

00:09:35: absolut.

00:09:36: Im Hintergrund.

00:09:36: zum Beispiel spelt gerade einer meiner beiden Hunde.

00:09:40: Ich gehe jetzt auch nicht rüber, weil das ist eigentlich der Klassikant.

00:09:43: Das knüpft – ich finde es knupft fantastisch irgendwie im Anmessergrade sagen!

00:09:47: Ja, ich habe zwei Hunde hier.

00:09:48: Der eine ist ein Angsthase und der andere ist auch ein Angsthasen.

00:09:53: also hab' ich eigentlich zwei Angsthasem.

00:09:55: die reagieren aber voll kommen unterschiedlich Und der eine zieht sich komplett zurück und wird handlungsunfähig und der Andere fängt an in so einen.

00:10:05: Ich mach mich laut, ich mach mich aggressiv, dass mir keine Zunahekont-Modus zu gehen.

00:10:10: Ob das jetzt immer so sinnvoll ist, ist auch die Frage.

00:10:12: aber deswegen sind es in der Handlung drin.

00:10:14: Das war der, den wir eben gehört haben, zwar meine Hündin, er ist ein Schisser, passt Männleinweibler eine klare Rollenverteilung.

00:10:22: Aber was du gerade sagtest mit dem Wellenreiten Es ist ja wirklich wichtig.

00:10:29: also wenn wir Wagnisse wagen wollen dann sind hier nur sinnvoll von uns in Erwägung gezogen zu werden, wenn sie irgendwie beherrschbar scheinen.

00:10:39: und wenn ich abschätzen möchte was beherrspar für mich bedeutet muss sich ja meine Angst fragen.

00:10:46: Ich muss ja gucken was sie mir zu sagen hat und da würde ich gleich wirklich an dem ersten Punkt nämlich anknüpfen.

00:10:51: dort ist er gesagt lass uns das starten!

00:10:53: Ich finde es ein guter Startpunkt weil du hast vorhin davon gesprochen die Angst liebevoll zu betrachten.

00:11:00: Magst du das mal.

00:11:00: denen, die das vielleicht nicht wissen was der damit meint?

00:11:03: Ich glaube ich weiß was sie damit meinst.

00:11:04: So ein bisschen erläutern warum das sinnvoll sein kann und was liebevolles betrachten für dich heißt

00:11:10: Also die Angst liebevoll anzuschauen oder da sein zu lassen würde ich beziehen wirklich auch so diese innere Sicht darauf.

00:11:18: oder auch aus dieser beobachtenden Perspektive können wir ja immer innerlich so ein bisschen draufhauen sozusagen im Sinne, ich will das jetzt nicht haben oder ich fühle mich schwach weil jetzt eine Angst da ist oder so.

00:11:30: Das sind ja unsere Bewertungssysteme.

00:11:33: und auch wenn wir es einfach natürlich klar Angst im Körper spüren und wenn wir das finde ich so eine innere Haltung zur Angst dass sie da sein darf und wir trotzdem vielleicht, wie wir gesprochen hatten auch in dem Maß Dinge machen mit dieser Angst gerade auch so wenn wir uns einlassen auf was Neues oder Unbekanntes zu wagen.

00:11:56: Das kennt glaube ich auch viele es ist vielleicht mit einer Angst begleitet oder ja Unsicherheit und dass das liebevoll da sein darf und wir vielleicht Möglichkeiten finden trotzdem wie du auch angesprochen hattest dann nicht in so eine Fernsteuerung zu rutschen, dass die Angst uns überwältigt.

00:12:17: Sondern dass wir... Können wir vielleicht da nochmal ein bisschen genauer schauen, dass wir diese Ebene in uns finden wo es sicher ist und stabil ist und mit dieser Angst wirklich auch in Situationen gehen können und daran wachsen können zum Beispiel Also diese innere Haltung zu Angst, dass man sie einfach mitnimmt wie einen guten Freund.

00:12:42: Wie du es so schön eingeführt hattest auch der eine Warnung rausgibt oder ein bisschen Achtung Vorsicht sagt vorsicht bitte und gleichzeitig uns aber dann nicht lehmt im überwältigen Lassen oder aber uns auch nicht dagegen kämpfen lässt die ganze Zeit innerlich weil ich glaube das ist immer so Die unschlauste Idee damit umzugehen

00:13:05: Dieser Kampf ist ja was, was du sagst.

00:13:07: Was eigentlich nur dann passiert wenn ich die Angst fütter.

00:13:11: Also die Angst ist natürlich erstmals Emotion das, was körperlich da ist aber die natürlich auch immer auf irgendeinem geistigen Konstrukt aufbaut zu sphänzieren nicht dar.

00:13:20: Das heißt der Körper sagt eigentlich weil der Geist die Situation nicht greifen kann oder nicht weiß wer damit umgehen muss wie neu es oder vielleicht mit einer Erfahrung zu tun hat die ähnlich ist die mal blöd ausgegangen ist.

00:13:31: für mich dann sagt ihr eigentlich die Angst, du pass mal auf.

00:13:34: Ich wird dir so groß bist du mich anhörst und in dem Moment wenn du sagst liebevoll anschauen bedeutet es ja die Angst zuzulassen ganz wichtig aber sie nicht gleichzeitig zu füttern.

00:13:45: und ich frage Sie wie füttere ich sie?

00:13:46: Ich fütte sie ja wenn ich sie nicht anschaue weil ich sie weiter denke.

00:13:51: und das ist glaube ich so ein Prozess denn würde ich gerne gleich vielleicht wer jetzt nicht gerade Meditation betreibt oder viel Körperachsamkeitsarbeit nicht ganz so klar greifen kann Weil Yoga lärt uns ja oder Meditation, die Dinge anzuschauen mit den Dingen zu sein.

00:14:07: Das bedeutet also das Verhandensein der Dinge wertfrei zu beobachten und Wert frei zu beoberachten impliziert dass ich erst einmal allem die Erlaubnis gebe zu sein also sowohl meinen körperlichen Befindlichkeiten.

00:14:21: Angst ist in der Hose Angst ist vielleicht im Bauch Angst ist irgendwann umhals Angst ist auf den Schultern Also den Körperlichen das weg zu spüren wirklich zu fühlen, was ist denn da überhaupt?

00:14:33: Um dann gleichzeitig zu gucken okay was denke ich gerade.

00:14:36: Das sind vielleicht Bilder das sind vielleicht Erinnerungen das sind Worte das sind Sätze und die aber nicht weiterzudenken so ja genau ohja genauso ist es.

00:14:45: und daraus mehr Panik zu machen sondern anzuerkennen dass das da ist als Status quo.

00:14:53: Und wenn wir gar nicht in die Bewertung gehen von Bewertungen ist jetzt entweder Oh!

00:14:58: Ich möchte das nicht, das ist eine Bewerting weil das ist schlecht.

00:15:01: Bewertung ist aber auch, ja genauso ist es.

00:15:03: Ich denke was könnte noch alles passieren?

00:15:05: Das ist auch eine Bewertungen.

00:15:06: sondern wirklich wenn ich quasi an der Meta-Ebene einnehme also mir quasi die Frage stelle okay, könnte ich mich von außen beobachten?

00:15:14: Was würde ich jetzt sehen?

00:15:17: Dann sehe ich ja dass da Gedanken sind das der Körperempfindungen sind und die lasse sich quasi einfach so stehen.

00:15:22: Und das Entscheidende ist, dass die Angst als Emotion, Emotion Ich übersetzt das gerne.

00:15:30: Das ist natürlich nicht richtig, aber es trifft's glaube ich so wie sie ist.

00:15:34: E ist sozusagen ... Es kommt automatisch ja?

00:15:37: Wie elektrisch.

00:15:38: also das ist so... Kommt automatisch und die Motion ist halt die Bewegung.

00:15:42: Das heißt es ist ja erstmal etwas was Nicht kontrollierbar erst mal da ist Und sich wenn ich es geistige Fütter verstärkt Wenn ich es also nicht geistig füttern und es nur beobachte und mich körperlich Hinein entspanne, weil ich es zulasse.

00:16:00: Dann baut sich so eine Emotion immer ab.

00:16:03: Immer!

00:16:04: Weil würde ich gern dazu sagen alle Emotionen möchten gehört werden dafür sind sie da und wenn Sie gehört wurden, sodass ich auf sie reagieren kann haben sie ja eigentlich ihre Schuldigkeit getan.

00:16:17: Ignorie ich sie bauen sie sich auf oder ich fütter sie wenn sie noch größer.

00:16:21: das heißt dieses liebevollen betrachten ist ja ein.

00:16:25: Ich lass die Dinge stehen Ich guck auch was denke ich.

00:16:29: und dann gucke ich aber ganz wichtig, was haben wir denn diese Gedanken zu sagen?

00:16:33: Weil das sind ja Dinge die mich wenn ich es jetzt wieder ignoriere wieder in die Angst bringen.

00:16:40: Das heißt wenn da zum Beispiel der Gedanke ist mit Ja ich kann damit nicht umgehen.

00:16:45: Ich weiß nicht was da kommt!

00:16:47: Ich habe keinen Lösungsweg Dann würde das ja bedeuten, dass ich um mit dieser Angst sinnvoll umgehen zu lernen mir anschaue was könnte ich den neutral beobachtet tun.

00:16:59: Welche Handlungsalternative?

00:17:00: Welchen Handlungsmöglichkeiten gibt es denn überhaupt?

00:17:04: und dann wird man in der Regel feststellen große Klammer auf das tut man nämlich im Alltag nicht klammer zu Dass man Handlungsoptionen besitzt die man aber nicht nutzen kann wenn man die angst füttert Die man aber auch nicht nutzen können oder gar umgeht, wenn man die Angst versucht auszublenden.

00:17:22: Weil dann wird sie nur stärker oder irgendwas anderes kommt raus.

00:17:25: also vielleicht so viel auch noch mal von meiner Seite als Erklärung dafür weil ich glaube viele Menschen glauben dann auch es würde bedeuten dass wir diese angst alle umfänglich zulassen im Sinne von sie noch größer zu machen.

00:17:41: und das ist ja das was wir nicht

00:17:42: wollen.

00:17:43: ganz wichtiger großer unterschied richtig Ja, ist schön.

00:17:47: Ich habe auch immer gerne so das Bild, dass wirklich diese Emotionen in erster Linie einfach gefühlt werden wollen und wie Wellen durch uns durchfließen wenn wir sozusagen nicht in dieses Ding von einerseits nicht haben wollen Abneigung gehen oder auch dann festhalten auch in den Emotions- oder sie größer machen.

00:18:07: also das ist glaube ich auch Auch gut.

00:18:10: aus der Yoga-Philosophie auch schon sozusagen gut beschrieben.

00:18:15: Das ist sehr schön, ja also kennt man vielleicht auch... Ich finde das immer ganz erstaunlich.

00:18:20: Kennt man vielleicht bei Kindern wie schnell sich manchmal Emotionen verändern weil die irgendwie da nach einem anderen Zugang haben.

00:18:27: so in einem Moment ist Wein im nächsten Moment ist Lachen und als Erwachsener denkst du manchmal so komm ich jetzt hinterher

00:18:34: aber da sagst du was ganz spannend.

00:18:36: das find' ich Weil Emotionen überlagern sich ja gegenseitig.

00:18:41: Das heißt, wenn eine Emotion zu stark wird – wie haben wir immer mehrere im Boot?

00:18:45: Dann kommen wir an die anderen unter Umständen gar nicht ran.

00:18:49: Wenn meine Angst zu stark ist, dann komme ich an die Komplimitären.

00:18:53: Also Angst ist erst mal etwas was mich hemmt.

00:18:55: Es gibt aktive Emotions- oder Handlungsantreibende Emotion und es gibt passive bremsende Emotsionen.

00:19:07: Und Angst, genau wie Traurigkeit ist halt eine ganz stark hemmende Emotion.

00:19:14: Also es ist erstmal etwas was uns in unserer Euphorie etwas zu tun komplett bremst bis es quasi angehört wird damit wir unsere Euphorie nicht einfach so weit gehen nicht über diese Klippe hinauslaufen weil wir so Lust haben zur Rennen.

00:19:28: das heißt Wir kommen eigentlich erst dann und das ist das Wichtige an die Emotionen, die uns wieder in die Handlung bringen wenn die lebenden Anteile etwas kleiner geworden sind.

00:19:39: Also wenn sie uns dominieren dann können wir uns ja auch gar nicht abverlangen irgendwie in die handlungen zu kommen.

00:19:44: es funktioniert gar nicht weil die uns wirklich einfach ausbremsen.

00:19:48: das er braucht ist auch eine handlungsalternative weil nur wenn ich eine handungsalternativen im am kopf quasi innerlich in der wege uns hier diskutiere über denke kommt ja aufgrund dieser inneren Resonanz, das berühmte Bauchgefühl.

00:20:05: Also wie fühlt sich es mir an?

00:20:07: Auch die Frage auch okay wenn ich jetzt diese Handlungsoption überlege wo ich eben noch in der Angst war oder wo Angst noch da ist Wie resoniert man den Bauch?

00:20:16: also die Frage glaube ich denn dass was ich meinen Kopf gerade ausdenkt das auch tun zu können?

00:20:23: weil ich bin vielleicht nicht der der sich das jetzt zutraut zu tun.

00:20:29: Also muss ich durchaus in meinem Ringen um eine Handlungsalternative, auch eine Alternative in meinem Denken finden die ich mir selbst zutraue.

00:20:37: Da komme zu berühmten Selbstwirksamkeitserfahrung also habe ich etwas nie erfahren.

00:20:41: dann glaube ich auch nicht daran das tun zu können.

00:20:44: Also muss sich unter Umständen im einem Köpfchen noch ein bisschen weiter suchen bis da eine Möglichkeit kommt die ich mich zutrauen und ich glaube Und die löst in meinem Bauch dann was anderes aus.

00:20:54: Die löst dann eine andere Emotion aus die wir vielleicht Mut nennen würden, wobei Mut keine Emotionen ist oder eine Emotion, die auf jeden Fall auf der aktiven Seite ist.

00:21:09: Die aktiven primären Emotonen wären z.B.

00:21:11: Freude oder auch Wut.

00:21:14: also sind freudvolle Anteile willkommen durchaus auch zum Teil Wut Anteile.

00:21:23: Ich meine, Wut ist jetzt bei uns nicht besonders positiv konnotiert und trotzdem drückt Wut wenn sie nicht wütend wird Wenn Sie nur den Anteil ausdrückt für ein eigenes Bedürfnis einzustehen dann ist es ja schon Wut.

00:21:37: Also ganz wichtig für alle die mit dem Thema Wut gar nichts anfangen können.

00:21:40: Wut is ne Emotion Die primär erst mal ausdrückt Für die eigenen bedürfnisse einzustehn Und etwas für die eigenebedürfnisse in die handung bringen zu wollen Diese innere Stimme, dann erst wird Wut so groß dass sie uns zu einem Macht der wütet.

00:21:59: Der also dann rücksichtslos wird.

00:22:01: Also Wut im Entstehen ist durchaus für das eine Bedürfnis einzustehen gleichzeitig durchaus Rücksicht nehmen können auf alles andere.

00:22:10: nur wenn wir diese Stimme dann permanent unterdrücken weil wir mal gelernt haben auch Wut ist aber nicht gut und dann wird sich so krass dass er destruktiv hört.

00:22:19: Und trotzdem es ist die Kategorie Wut Also wir könnten sie auch vielleicht umformulieren für die eigenen Bedürfnisse einstehen, aber es ist Kategorie Wut.

00:22:28: Und insofern ist eigentlich Wut und Freude die beiden also wenn wir auf etwas Spaß haben Bock haben auf etwas oder wirklich sagen ey das will ich jetzt aber genau so weil es mir wichtig dass sind eigentlich die primären beiden Emotionen in die wir reinkommen müssen damit uns unser Angst nicht

00:22:44: mehr dominiert.

00:22:46: Das ist schön und würdest du also tatsächlich finde ich immer was was so ein ganz wertvoller Praxis ist, die Yoga uns an die Hand gibt.

00:22:58: darüber zu kommen.

00:23:00: Also wer immer auch erst mal über dieses Wahrnehm im Körper rauszukommen, aus dem es ist jetzt die große Angst, die ich vielleicht gar nicht greifen kann, sondern dann kann ich, wenn ich spüre wie fühlt sich die Angst im Körper an oder wo spüre ich zum Beispiel auch die Angst am Körper?

00:23:19: Oder diese schönen Dinge, die ja wirklich wunderbar gut funktionieren, obwohl sie manchmal so simpel anmutten, hat's irgendwie eine Farbe, wie fühlt

00:23:28: es sich

00:23:28: an?

00:23:30: Also ganz spannend.

00:23:32: Das ist auch vielleicht ein Werkzeug aus dem Yoga was wir glaube ich erst mal sehr gut an die Hand geben können um eine innere Distanz zu schaffen also wirklich wieder das als in der Erfahrung zu haben dass wir wirklich viel mehr sind auch in diesem Moment als die Angst dass es nicht so überwältigend wird

00:23:53: Diese berühmten systemischen Coaching-Fragen, wie sieht es aus?

00:23:56: Wie riecht sie schmeckt's?

00:23:57: Wo fützt das?

00:23:58: Es ist ein Drücken oder einen Zielen.

00:23:59: Das ist aber ganz wichtig weil du sprichst ja was an.

00:24:02: im Yoga gibt es dann den Begriff Abhinivesha die unbegründete Angst und das ist ja ein Teil der Angst ist die Angst vor dem Unbekannten.

00:24:10: also wenn wir Dinge nicht greifen können und gerade wenn das so ist wie du gerade so schön sagst dass das die Angst sowas diffuses hat ist sie für uns so ein bisschen latent überall und ich kann sie nicht greifen.

00:24:21: Und was ich nicht greifern kann, das gibt mir kein Gefühl von Stabilität und Sicherheit.

00:24:25: also nur was sich nicht greiffen kann schürt die Angst noch weiter.

00:24:29: es macht also sehr wohl Sinn der angst eine gestalt zu geben einen Namen sie benennbar und erfahrbar zu machen und deshalb ist so esoterisch dass ich es auf den ersten blick anhören mag oder aufs erste hören wir funktionieren ja im barcocksystem also visuell auditiv olfaktorisch kustatorisch kinesthetisch, also unsere Fünfebenen.

00:24:51: Und auf diesen fünf Ebenen läuft für uns die Erfahrung von Wahrheit.

00:24:56: Also brauchen wir eigentlich diese FünFEbenen damit die Dinge, die wir auch innerlich fühlen, für uns echt werden und damit greifbar?

00:25:06: Und damit braucht die Angst eine Gestalt oder einen Ausdruck ein Bild einer Farbe in der Form.

00:25:11: sie braucht vielleicht den Wort ein Symbol Vielleicht braucht sie sogar einen Geruch und Geschmack, aber wichtig.

00:25:19: Ich muss ihn natürlich auch

00:25:19: erfüllen.".

00:25:21: Und wenn ich das tue dann bekommt sie Gestalt?

00:25:24: Das ist so ein bisschen wie im Horrorfilm.

00:25:26: Es ist immer dann spannend, wenn es komische Alien-Fienden noch nicht da war... ...und wenn's dann da ist, dann mag das noch so eklig sein, aber es hat Gestalt!

00:25:35: Und jetzt wirds'n reeller Feind!

00:25:38: Also ich kann besser gegen einen reellen Feind in die Wut kommen und kämpfen und mich verteidigen als wenn der so unklar ist.

00:25:47: Das ist ja auch ein bisschen das Problem gerade, glaube ich an der Art und Weise des politische Umfeld-Datzustellen medial.

00:25:54: Dass es einfach nicht greifbar ist.

00:25:57: Alles verändert sich und du hast irgendwie den Halt nicht.

00:26:01: Und deshalb macht er sehr absolut Sinn was zu sagen, dass dem Ding wirklich Gestalt zu geben und dann aber auch die Frage zu stellen, was will denn dir Angst von mir?

00:26:13: Etwas, was brauchen die in erster Linie?

00:26:15: Die braucht Klarheit.

00:26:18: Also das erste ist ja okay liebe Angst, was willst du denn von mir?

00:26:23: und dann

00:26:24: Klarheit?

00:26:25: Ich möchte ein weiteres Beispiel geben weil es glaube ich einige Menschen trifft da mag sich jetzt der die eine oder andere Attapt fühlen oder auch nicht aber dieser typische Abenevescher Typ Es gibt ja so einen Umgang mit Angst.

00:26:37: wegschauen Was ich nicht sehe gibts nicht.

00:26:41: Und ich erinnere so, vielleicht kennt das der die eine oder andere von euch.

00:26:45: Du kommst nach Hause du weißt da ist jetzt irgendwie irgendwas im Briefkasten demnächst?

00:26:51: Der Steuerbescheid oder eine dicke Rechnung oder irgendetwas Unangenehmes was die meisten als unangenehm empfinden.

00:26:58: und du machst einfach den Briefkast nicht auf.

00:27:01: Du gehst einfach nicht an den Briefkästen Oder nimmst die Briefe raus und steckst in ne Schublade.

00:27:05: Das passiert vielen Menschen.

00:27:07: So jetzt hast du erst mal eine Superstrategie Weil der Brief ist nicht da.

00:27:12: Der ist de facto nicht da, also musste diese Angst nicht ins Auge blicken.

00:27:16: Was passiert da war?

00:27:18: In deinem Unterbewusstsein weißt du ganz genau das wird jetzt nicht besser.

00:27:22: und dann kommt eine Mahnung.

00:27:23: Du weißt doch gar nicht wie hoch dieser Betrag ist was er dir da alles antrohen.

00:27:27: man kommt ein Gerichtsvollzieher oder so immer.

00:27:31: Oder wann macht ihr das Finanzamtskonto dicht um mal bei dem Finanzamt zu bleiben?

00:27:35: Also steigt der Druck!

00:27:36: Und die einzige Möglichkeit es gibt Den Druck zu mindern ist die ständig wachsende Hürde, weil der Druck ja größer wird den Brief aufzumachen.

00:27:47: Zu überwinden und im Finanzen Auge zu blicken.

00:27:50: Und das nennt man Klarheit.

00:27:51: jetzt weißt du da oh dreizehntausend siebenundseinzig Euro ist habe ich nicht.

00:27:57: aber Du weißt es ist eine reelle Zahl und diese Reelle zahl gibt dir erst mal Schock.

00:28:02: Aber Jetzt hast Du's Erste Mal Die Möglichkeit Zu Sagen Puh Krass So Ist Es.

00:28:07: Du weißt, du hast das nicht.

00:28:08: Also rufst beim Finanzamt an und bittest Umstundung oder klärst das?

00:28:12: Und danach wird es dir besser gehen

00:28:14: immer.".

00:28:15: Das ist für mich so eine gute Geschichte.

00:28:18: Es geht dir auf allen Ebenen zu verstehen warum es diese Klarheit braucht.

00:28:23: Erstens die Frage, was will denn die Angst von mir?

00:28:28: Wie hoch ist der Betrag?

00:28:29: Oder wovor hat sie Angst?

00:28:32: Sie hat Angst dass der Betracht zu hoch sein könnte!

00:28:35: Okay, dann guckt ihr den Betrag an.

00:28:36: Und erst wenn ich das tue, dann schalte ich in dem Moment um von Angst auf Handlung.

00:28:44: und in dem moment entsteht es erste mal wieder die Möglichkeit zur Selbstverksamkeitserfahrung und daraus wird stolz dass sie's gemacht hat eine Emotion oder Freude sogar am tun.

00:28:57: hei!

00:28:57: Ich kann was tun oder für mich aus Wut?

00:29:00: Ich muss dafür jetzt einstehen weil es vielleicht ungerecht empfunden wird oder wie auch immer.

00:29:04: Aber diese drei primären Emotionen sind es eigentlich, in die ich rutschen muss um aus der Angst herauszukommen und dann lehnt sie mich nicht

00:29:11: mehr.

00:29:12: Ja schön!

00:29:14: Was für ein tolles Beispiel.

00:29:15: Timo ist glaube ich gut greifbar weil's in uns auch so funktioniert?

00:29:21: Ich habe jetzt mal die Hosen runter gelassen.

00:29:23: das war ich vor fünf zehn bis zwanzig Jahren.

00:29:26: da hab' ich genau diese Strategie gefahren und ich hab mich dann lange damit beschäftigt und es war einfach nur eine Strategie und ich habe dann ohne Strategiewechsel gemacht Was funktioniert?

00:29:36: Und ich glaube, es funktioniert mit allem.

00:29:37: Ja ja auf jeden Fall und aus der Bewusstheit heraus und auch in die Handlungsfähigkeit rein.

00:29:44: das ist glaub ich auch was das haben.

00:29:46: wir glaube ich auch in Corona einiger glaube ich sehr schmerzlich erfahren müssen wie Lähmend eine Handlungsunfähigkeit.

00:29:53: Das ist auch glaub ich sehr unterschätzt gewesen und dass jetzt auch um die Brücke zu machen Ähnlich, glaube ich so in dieser weltpolitischen Lage.

00:30:04: Es ist auch wieder eine gewisse Handlungsunfähigkeit, die diese Unsicherheit fühlen lässt für viele.

00:30:14: Also jetzt nicht absurd, dass sie gefühlt wird sozusagen.

00:30:19: Was würdest du denn sagen?

00:30:20: Ich finde das überhaupt nicht absurd.

00:30:22: Das sind im Moment einfach Dinge, die geschehen, wo ich wirklich durch die Hände meinen Kopf zusammenschlage und bin ein Kind Gebornen in den frühen Anfang der Sebziger, zweiundsebzig.

00:30:34: Aber aufgewachsen meine Jugend in den Achtzigern ich bin ein Kind von Glasnosten-Perstreuker und ich kenne noch gut diese Ängste mit denen ich groß geworden bin.

00:30:44: ja das war immer sie die berühmte Angst vor dem großen Krieg Und dann war mal gefühlt gerade für meine Generation so alles endlich gut.

00:30:52: jetzt können wir uns den echten Dingen widmen und jetzt schwappt es so zurück Gefühlt Es baut sich so zurück.

00:31:00: oder die EU-Idee.

00:31:03: Also egal wo man hinschaut, also das was wir jahrzehntelang für universell gültig hielten Stabilitätsgebend... Das ist ja gerade gefüllte ein bisschen zumindest teilweise am Wegbrechen.

00:31:20: Was würdest du denn sagen?

00:31:21: Wie kann der in Yoga Menschen helfen, die genau diese Angst empfinden?

00:31:31: Ich habe jetzt auch gedacht, wenn man so im Chakra-System guckt ist ja wirklich der Schatten sozusagen dafür das erste Chakra benannt wird was für unsere Stabilität und Sicherheit oder Erdung Verwurzelungen steht.

00:31:46: Der Schatten ist die Angst so versettenreich oder so groß auch für alle, glaube ich.

00:31:55: Die arbeitet sich am Ende auch durch alle Schakren hindurch wenn man das so sagen möchte.

00:32:00: aber erst mal das zu verorten auch da weil es geht uns ja wirklich an die Stabilität und ein unser Sicherheitsgefühl.

00:32:09: und Ich glaube Das ist was was vielleicht eine große Chance ist übers Yoga dass wir Eine Sicherheit finden auch in uns, die letzten Endes uns ein Stück weit mehr wappnet weil weiß ja wie wir gesagt hatten es braucht.

00:32:28: Im Endeffekt können jetzt gerade das was so passiert oder auch jeden Tag manchmal wieder neu in den Nachrichten berichtet wird.

00:32:35: Wir können das nicht ändern im Kleinen und brauchen einen Umgang damit.

00:32:39: und ich glaube unsere Sicherheit die wir in uns finden, die ist noch viel wichtiger geworden und ich denke da gibt Yoga uns ganz, ganz viel.

00:32:53: Also angefangen...

00:32:56: Nein, ich frage mich was würdest du konkret sagen?

00:32:59: Wir können jetzt Menschen, die uns gerade zuhören wirklich greifen wie kann uns der Yogasicherheit geben?

00:33:07: Also ich wäre da ganz toll.

00:33:10: erstmal so simpel, wie das auch wieder klingt bei ganz, ganz viel erdenden Kraftvollen Standhaltungen.

00:33:17: Weil die uns einfach auch, also selbst diesen Resilienzgedanker, also die lassen uns in hohem Maß unsere Kraft spüren und in der Stabilität erleben.

00:33:30: Also auch wenn ich zum Beispiel mich auf einem Bein balancieren kann, das übertragen ist dann entstehe ich mit beiden Beinen eigentlich ganz gut oder vielleicht auch sicher und mich wirft nicht jeder Wind gleich um, der kommt.

00:33:42: Und ich denke dass es tatsächlich, das klingt so sehr simpel aber das ist was eine unglaubliche Ressource ist, die wir finden können.

00:33:54: Das und überhaupt also einmal das und auch wirklich die Füße zu spüren Barfuß zu gehen?

00:34:01: Das ist ja was, was uns wirklich in diese Verbindung mit der Erde bringt und vielleicht auch weg aus diesen Informationsflut und manchmal überdenken auch Und natürlich auch dieser Bildgewalt der Berichterstattung der Medien dass es glaube ich für alle irgendwie so bewusst, dass heutzutage leider funktioniert.

00:34:24: Also auch wie Berichterstattung funktioniert das reißt uns immer wieder so aus dieser Verbindung, aus dieser Sicherheit.

00:34:34: also ich glaube tatsächlich auch das Spüren allgemein über den Körper ist etwas was uns unglaublich viel an Sicherheitsgefühl ... gewinnen lassen kann.

00:34:48: Und wirklich egal, auch ob das dann unter der Dusche ist bei der Yoga-Praxis sowieso oder rausgehen immer... Ich bin ein Riesenfan immer vom Rausgehen auch in die Natur,... Das ist eingebettet in den Rhythmen der Natur von Tag und Nacht.

00:35:01: Oder man spürt den Wind, man spört Wärme, Man spürte Kälte.

00:35:04: Man spürt Regen.

00:35:06: also weil ich glaube dieses sich wieder spüren... Ist es die Möglichkeit was wir all diesen Informationen und diesen auch... Ja, Ängsten und Unsicherheiten auch lähmenden Gefühl entgegensetzen können.

00:35:22: Und auch glaube ich auch Gemeinschaft.

00:35:27: Absolut!

00:35:29: Da werde ich große Chancen sehen.

00:35:33: Er spricht mir aus der Seele als ich sehe auch dieses Selbstwirksamkeitsprinzip Stabilität das geht einfach über den Körper.

00:35:41: also für alle die jetzt vielleicht kein Yoga machen oder nicht zum Sport sind Selbstwirksamkeitsglaube muss körperlich erfahren werden.

00:35:52: Also du kannst den Menschen fünfhundertmal auf die Schulter klopfen sagen, das kannst Du!

00:35:55: Der glaubt nicht dran.

00:35:59: Oder der Mensch muss das fühlen, dass er Kraft hat und es muss ja nicht unendlich viel Kraft sein.

00:36:04: und vielleicht kannst Du das als Lehrerinnen ein bisschen begleiten indem Du einfach die Menschen innerlich bewusst benennen lässt was sie andere Sourcen haben, nicht was ihnen fehlt sondern was da ist.

00:36:17: Das eine das zweite wirklich so sich auch spüren.

00:36:20: und du sagtest eben so ein bisschen raus aus dem Denken mehr wir empfühlen sind dass du weniger können.

00:36:26: wir denken also der Kopf hat nur in einer gewissen Kapazität Dinge bewusst zu erleben.

00:36:31: Das berühmte Multitasking ist die schlechteste Konzentration eigentlich, die es gibt.

00:36:36: Also je multitaskingfähiger jemand ist, desto schlechter ist er einfach nur konzentriert.

00:36:41: Ist ganz einfach weil das nicht funktioniert neuronal und insofern ist alles was wir uns fühlen bringen immer einen Schritt raus aus dem Denken.

00:36:50: Und du hast eben noch ein ganz anderen Punkt genannt dieses in der Natur sein.

00:36:54: Es gibt im Yoga das Wort Ishwara Pranidhana Und für mich ist Eschwarabrandana, also quasi an etwas Höheres angeknüpft zu sein.

00:37:04: Sich daran zu erinnern dass das nicht alles immer so furchtbar wichtig ist sondern dass es vielleicht was größeres gibt außerhalb von uns egal wie auch immer man das jetzt verstehen mag Das kann jemand der theistisch religiös ist Der hat ein klares Gottesbild.

00:37:20: Ich brauche das nicht ich bin sehr mystisch.

00:37:24: Also für mich is hinter allem Bewusstsein, alles ist von Bewusstseinsdurchdrohungen.

00:37:29: Alles ist miteinander verbunden.

00:37:31: insofern wenn ich quasi eine Ebene weiter schaue und es gelingt mir in der Natur dann haben die Dinge nicht mehr das Gewicht.

00:37:38: Und Ich würde noch was anderes anfügen nach zwei kleine Punkte.

00:37:42: ebenso wie die Selbstwerksamkeitserfahrung kannst du im Yoga ja auch deine Fähigkeit zur Ruhe erfahren.

00:37:48: Also Wenn Du eine schöne Yoga Praxis machst nimm die Leute aus dem Denken rausbringst oder ich selbstes ein Denken heraus bringst und am Ende wirklich ruhig bist Und das ruhige Mal bewusst erfährst ist ja auch schon viel getan.

00:38:02: Dich an Deiner Ruhe und Erdung wieder zurückerinnern, dass Du das besitzt!

00:38:09: Das letzte ist ich finde – das merke ich immer wenn ich in Italien bin, ich bin in zwei Wochen wieder, juhu, in unserem Haus – Ich gucke kein italienisches Fernsehen schlicht und ergreifend weil ich es in größten Teilen nicht verstehe.

00:38:24: also italienische Nachrichten sind mir immer noch suspekt Und es ist mir auch zu lau, zu schnell und zu viel Werbung.

00:38:33: Und im Ausland gucke ich eigentlich so gut wie nie ARDN-CDF.

00:38:38: Sprich wir gucken eigentlich im Auslands überhaupt keinen Fernsehen.

00:38:42: wenn da mal ein Film eine gute Reportage und ich hörte auch kein deutsches Radio was es da gar nicht gibt.

00:38:48: also wenn das high info mal ausbleibt in der Woche dann merke ich und das möchte ich als Idee so pflanzen für alle die uns zu hören freien unsere Entscheidung, mit welchen medialen Input wir uns vollhämmern.

00:39:03: Und wenn du halt abends erst die Tagesdämen guckst und dann Maisperger und dann sonst was, dann kannst du ja gar nicht von dir erwarten irgendwie aus diesem Konklimarat an Druck, das da aufgebaut wird und Horrorszenarien, die dargestellt werden ums auch irgendwie noch zu verkaufen rauszukommen.

00:39:25: sprich es ist ja Es ist ja unsere Freiheit zu sagen, ich kann mich ja informieren.

00:39:31: Aber das muss sich nicht mit Bild und Ton.

00:39:34: Das kann ich vielleicht auch mal durchs Lesen von Fakten.

00:39:38: Und es macht ja was ganz anderes ob ich eine Tageszeitung lese oder die Online-Ausgabe etwas verkürzt?

00:39:47: Oder ob ich mir dieses bildgewaltige Horrorszenario da jeden Abend reinziehe?

00:39:52: Ich muss es einfach so nennen weil mittlerweile sind noch die öffentlich rechtlichen sehr viel populistischer geworden aus meiner Sicht Und das macht was mit uns.

00:40:01: Und weil es etwas mit uns macht und wenn ich merke, dass ich resoniere, dann kann ich mich die mir hingeben und mich in meiner Opferrolle herrsch ist halt so sehen.

00:40:09: oder ich kann seine Selbstwirksamkeit auch zu sagen Ich lese heute Abend was Gutes Oder unterhalte mich mal mit meiner Partnerin soll ja auch ganz gut sein haben wir am Anfang bzw.

00:40:20: auch gemacht.

00:40:21: Also

00:40:22: das möchte ich auch ein bisschen rein geben Weil ich glaube es ist einfach eine große Frage Welchem Input setz ich mich

00:40:29: auch in Gastendorf aus?

00:40:30: Und da haben wir einfach wirklich die Dottungshoher hat.

00:40:34: Total, total und es kann nicht auch kein Soda andocken auch... Ich bin ja jetzt gerade aus einem zwei-wöchigen Retreat in Goa wiedergekommen und ich hatte wirklich jetzt auch im Flieger das war ganz schön mit der Gruppe zurück.

00:40:47: Wir hatten alle das Gefühl die Welt ist komplett in Ordnung weil wir hatten alle zwei Wochen keine Nachrichten angeschaut und waren ganz wie in der Natur gewesen.

00:40:56: Und das ist verrückt, also gar nicht dass man jetzt... Nicht, wie du auch gesagt hast ne?

00:41:01: Also es geht ja nicht darum, dass man gar nicht informiert ist.

00:41:03: aber ich kenne das auch von mir!

00:41:06: Ich denke, ich komme irgendwie gut gelaun nach Hause und wenn ich dann die Tagesthemen angucke und danach wie sie alle heißen nochmal doch, weil ich denke muss doch mal ein bisschen wissen was jetzt gerade wieder hier los ist Und dann denke ich so, wow.

00:41:19: Vorhin habe ich gedacht es ist alles total gut und jetzt denke ich auf Weyer das macht ja so viel und ich glaube gerade auch das kennen wir vom Yoga also dass wir umso mehr wir auch natürlich Yoga Praxis haben Meditationspraxis Wir werden oder was sind?

00:41:37: Also so kenne ich's von mir über die vielen Jahre.

00:41:40: Ich finde dieses Maß an Empathie berührt zu sein, sich berühren zu lassen.

00:41:49: Auch das geht fast irgendwann gar nicht mehr mit dieser Bildgewalt einher.

00:41:53: also ich merke dann dass wirklich auch diese Bilder mir ganz lange bleiben und dass ich finde ich auch gut.

00:42:01: also ich will mich da auch nicht so abstumpfen und abgrenzen.

00:42:04: in der Weise muss das passieren sonst wird es auch komisch.

00:42:08: aber Ja, bin da auch immer sehr hin und hergerissen.

00:42:13: Also es braucht ein gutes Maß zwischen... Ich informiere mich das finde ich schon auch gut aber wirklich in dem wie du sagst eine sehr bewussten Maße weil das wirklich zu viel mit uns macht mit unserem gehören mit unserer Gehirnstruktur, mit unseren Emotionen.

00:42:34: Das ist so immens und das Ergebnis ist ja auch voll verrückt.

00:42:38: also ich finde dieses Frustlevel auch was teilweise hier

00:42:43: in

00:42:43: Deutschland auch macht keine Freude.

00:42:47: Also ich würde sogar mal herumdrehen über das sagen man könnte sich immer ganz gezielt mit den Dingen beschäftigen die auch funktionieren.

00:42:54: Ja!

00:42:55: Die auch im eigenen Leben funktionieren.

00:42:57: und wenn man schon weiß Man kann halt weltpolitisch nicht mitspielen, wenn man nicht dieses politische Gewicht hat.

00:43:03: Weil man halt einfach was in ganz anderes Leben führt.

00:43:08: Dann kann man aus meiner Sicht sehr wohl ein gewisses Maß an Distanz dazu aufbauen und sagen okay ich fühle für mich gerade die Balance zwischen mich zu informieren aber auch darunter zu leiden.

00:43:21: Die stimmt für mich grade nicht.

00:43:22: also nämlich vielleicht die Information ein bisschen zurück damit es mir einfach besser geht Wohlwissens, dass ich an der großen Sache nichts ändern kann.

00:43:29: Aber mir vielleicht die Frage stellen was kann nicht denn beeinflussen?

00:43:33: Wo kann ich denn etwas Sinnvolles machen?

00:43:35: Wo Kann Ich auch für das Große und Ganze Was beitragen also Das berühmte Karma Yoga Dinge zu tun Die sinnhaft sind die nachhaltiges werte glück fördern anderen helfen Vielleicht Mal Nicht nur auf sich achten oder Keine Ahnung wenn du im Park unterwegs bist und siehst, da liegt was rum halt einfach mal radikal in Kram wegmachen.

00:43:58: Du hast auch schon etwas Gutes gemacht.

00:44:00: oder du nimmst ein Hund oder eine Katzenpflege oder einen Kind oder was auch immer.

00:44:05: also es gibt ja immer etwas zu tun.

00:44:07: und selbst wenn du mit Menschen die vielleicht auf der Straße irgendwo sitzen einfach ins Gespräch gehst und denen mal begegnest Mensch zum Mensch auf Augenhöhe nicht.

00:44:20: ah da der Glushar und hier ich.

00:44:23: Also wir haben ja so viele Möglichkeiten zu tun, zu agieren.

00:44:27: Sinnhaft zu agier'n.

00:44:29: Ich glaube es gibt ja unendlich viele Aufgaben.

00:44:32: aber ich glaub wir streben manchmal nach Dingen die wir schlicht und ergrafen kann nicht beeinflussen können.

00:44:38: Und wenn wir uns nur mit den Dingen beschäftigen die nicht laufen sehen mir natürlich zwangsläufig Nicht die oder nur weniger Die laufen.

00:44:46: oder wo wir helfen und die Welt schöner

00:44:48: machen können.

00:44:50: Das ist jetzt auch wieder was so Schönes gesagt, weil das ist ja für andere da sein oder auch mal den Müll im Park wegräumen.

00:44:59: Oder so ist ja auch etwas, was uns zutiefst in Sattva trägt also wirklich auch in unseren inneren Frieden.

00:45:05: ich denke dass es da ein bisschen noch mit darin auch gerade gesamtgesellschaftlich das sich so viel tatsächlich um die eigene Welt dreht wenn man so guckt Also bevor man immer das Gefühl hat, ich muss jetzt entweder ganz im Großen was ändern.

00:45:20: Was nicht geht oder ist es alles ganz hoffnungslos?

00:45:23: Genau!

00:45:24: Das ist ja auch nicht schön und das zeigt sich ja auch glaube ich in der jungen Generation sehr stark dass das so Zukunftsangst aber auch eine Demotivation irgendwie für alles macht also nicht bei allen.

00:45:40: Aber viele glaube ich erwischt es in so einer Weise uns ausrichten und im Kleinen wirklich auch verstehen, was wir bewegen können.

00:45:51: Absolut!

00:45:52: Und ein bisschen weggehen aus diesem Ekozentrierten.

00:45:55: also das finde ich immer eine ganz tolle gute Idee.

00:46:00: Ja ich glaube die Bandbreite zwischen Resignationen und ich ende jetzt mal eben die Welt ist riesengroß und dass es auch der einzige Bereich in dem mir die Freiheit besitzen wirklich zu agieren und unseren Beitrag zu leisten.

00:46:17: Insofern, also wenn ich das mal subsumiere.

00:46:21: Wir sind ja schon wieder bei nur von fünf Minuten.

00:46:26: Dann denke ich dass wir für alle die Yoga lehren einen ganz wichtigen Auftrag haben aus meiner Sicht nämlich Freude Leichtigkeit Zuversicht zu leben vorzuleben und auch im Unterricht zu ermöglichen Und den Menschen die zu uns kommen durchaus was zuzumuten, dass sie nämlich sich schon für etwas anstrengen.

00:46:53: Was wir dann wenn Sie es für sich umgesetzt haben bejahnt sprachlich begleiten also sprich wenn du in einem Hund stehst und einen Bein hippst und vielleicht eine Hand ein bisschen vom Boden löst Dann mag das wackeln.

00:47:08: aber Du könntest ja auch sagen wie oft stehst denn im pro Woche auf einer hand?

00:47:12: Das tust du da gerade oder?

00:47:14: Und wackelen ist ja Trotzdem Stabilität.

00:47:16: Also die Menschen daran zu erinnern, was sie in der Lage sind zu leisten und sie vielleicht auch – das ist vorhin so schön gesagt – an die Schönheit des Sanger zu erinnern?

00:47:25: Es ist ja nicht immer alles grau sondern alle, die im Yoga-Raum sind, teilen mehr oder minder eine sehr ähnliche Idee und eine sehr, sehr ähneliche Hoffnung und Wünsche.

00:47:35: Und wenn man dann sieht dass es ganz viele gibt denen's genauso geht… Das ist schon mal etwas anderes!

00:47:40: Und dass es ganze viele gibt, die auf der Suche sind nach «Was kann ich denn hier

00:47:43: tun?!».

00:47:44: Und wo ist denn hier die Schönheit?

00:47:46: Dann kann ich ja Menschen daran durchaus als Lehrer-Lehrerinnen erinnern, dass diese Community besteht und das – Ich habe es immer mit den Trio-Wählen des Buddhismus Buddha Dharma Sanga.

00:47:58: Dass wir alle die Fähigkeit zur Reife in uns tragen, dass es an uns ist, das in die Handlung zu bringen und dass nur die Handlungen auch die Veränderung bringt Und das Dharma bedeutet, für was größeres einzustehen.

00:48:11: Nur nicht nur für uns und es nur in der Gemeinschaft auch das Große erwächst und in keinem Rahmen außer der Gemeinheit so wertvoll individuell erfahren werden kann.

00:48:22: Allein kannst du das gar nicht so genießen?

00:48:25: Ich glaube dass ist ein ganz großer, ich würde schon fast sagen Auftrag den wir als Lehrende haben nämlich genau diese Qualität in die Stunde zu bringen Nicht nur höher, schneller weiter.

00:48:37: Aber auch nicht den Easy-Weg.

00:48:38: wie Mann ist noch jingen und legen uns hin.

00:48:40: Bitte nichts gegen jingen.

00:48:41: ich bin großer jingfreund.

00:48:42: aber Wie glaube wir können Menschen schon was zutrauen?

00:48:47: Wir müssen sie dafür belohnen Im Sinne von guck mal was du da gerade tolles tust das bist Du Ja.

00:48:54: Und um sich dann in die ruhe zu bringen und sie vielleicht auch in der ruhe ab so unser guck ma wie ruhig du gerade bist bis du der dar rück ist.

00:49:00: Ich hab dich nicht ruhig gemacht.

00:49:02: Du bist ruhig kann ich mich ruhig machen Und ich glaube, das pflanzt ganz viel Resilienz in Menschen und es brauchen wir gerade.

00:49:10: Ja, aber das ist schön.

00:49:11: Das ist wunderschön!

00:49:12: Genauso sehe ich das auch – so unterrichte ich das wirklich in der Mission.

00:49:20: Da ist die Yoga-Welt auch groß.

00:49:21: Manchmal legt man den Finger gerade noch in die Wunde rein, aber ich bin ein großer Freund von ... Freude, da wirklich in die Welt zu bringen.

00:49:30: In den Juga-Unterricht und dieses Selbststärkende.

00:49:34: Und es ist ganz verrückt... Also ich habe jetzt gerade auch noch mal in diesen Wiederkommen von Indien, hab' ich so gedacht.

00:49:38: Das ist voll verrückt!

00:49:39: In Indien das Leben ist echt so schwer.

00:49:42: also es gibt so viel dort was eigentlich eine unglaubliche Schwere haben könnte und gleichzeitig gibt es so eine unglaubliche Gelassenheit und Leichtigkeit.

00:49:52: Und Freude überall zu entdecken, also das ist echt verrückt!

00:49:57: Also da stehen wir uns wahrscheinlich manchmal mit unserer deutschen Mentalität auch leider ein bisschen selber am Weg.

00:50:06: Ja ich

00:50:06: glaube der Vorteil eines Volkes ist dass ganz tief im Vertrauen verwurzelt.

00:50:10: Ja

00:50:10: total genau, da wollte ich gerade hin.

00:50:13: Es ist wirklich beeindruckend mit welcher Leichtigkeit die das tragen oder auch dieses, das habe ich mir irgendwie auch sehr mitgenommen.

00:50:20: Wirklich diese so ein bisschen take it easy... Die machen sich glaube ich wirklich über manche Sachen einfach überhaupt nicht so viele Gedanken.

00:50:28: also das ist denen auch fremd.

00:50:29: da kommen ja manchmal auch witzige bis hin zu absurde Gespräche zum Stand wo glaub ich denke so okay die verstehen jetzt gar nicht den Gedankengang dass es irgendwie kompliziert deutlich ran gegangen und das haben sie irgendwie gar nicht in sich.

00:50:45: Das ist spannend!

00:50:46: Wir suchen

00:50:47: erstmals Probleme.

00:50:47: jetzt,

00:50:48: wo ist das Problem?

00:50:52: Ich glaube da sind schon ein bisschen so eine deutsche Tugend.

00:50:57: Also ich erlebe sie so, erlaubt mir das zu sagen als gebürtiger Deutscher und es ist echt so eine Deutsche Grundtugend die suche erstmal Probleme und dann suche ich direkt danach erstmal den Schuldigen.

00:51:08: Wenn ich die beiden hab, dann ist man ... that made my day.

00:51:11: Ja!

00:51:12: Ich habe keine Lösung.

00:51:13: Mir geht's scheiße.

00:51:15: Aber

00:51:17: jetzt fühlt sich es richtig an, weil das kennt ihr.

00:51:19: Dass schon so eine rangeht, dass ich glaube, sie darf mal ändern.

00:51:22: Die sollte man auch ändern.

00:51:24: Entschuldigung

00:51:24: für die Fikalsprache an dieser Stelle aber ich glaub eben... Ich muss die Sachen manchmal auf den Punkt bringen wie Sie doch dann sehen.

00:51:32: Also für sich selbst und für die Welt sollte man das ändern.

00:51:35: Das finde ich sowieso auch, das lohnt sich auch weil man ganz anders in die Welt tritt und viel mehr gute Energie rauskippt als da drin so zu sein.

00:51:49: Ich glaube, wir werden wieder kein wirkliches Schlusswort und keinen runden Abschluss finden aber es soll ja wie immer eigentlich aus meiner Sicht eine Inspiration sein auch euch, die da hoffentlich noch nicht eingeschlafen sind, noch zuhören zum bisschen vielleicht ohne Idee geben Vielleicht mit dem ein oder anderen doch anders umzugehen.

00:52:09: Oder euch in den Weg, den ihr geht vielleicht bestätigt zu fühlen.

00:52:16: Und vielleicht auch dann auch nochmal wenn wir noch mal so zum Anfang gehen auch mit dem ganzen Nachrichtenflut und Social Media

00:52:24: usw.,

00:52:25: vielleicht auch das nochmal so eine Idee aus unserer Yoga-Leerenden Sicht dass wir wirklich auch einfach gut aufpassen müssen, dass wir unser Nervensystem nicht überreizen, weil ich glaube auch da ist so die Stabilität des Geschenks.

00:52:40: Also wenn wir dann in gewissen Gleichgewicht sind, sind wir auch nicht so anfällig für manche Sachen oder sind eben mehr... Wenn wir mehr an der Kraft sind, dann können wir manche Sache ein bisschen besser halten oder tragen und auch verdauen, die einfach auch wieder nicht veränderbar sind in dem Moment für

00:52:59: uns.".

00:53:01: Und das ist vielleicht auch noch mal was, weil ich glaube da gerade auch wie du Eingangs gesagt hast mit Nachrichtenflut und Social Media usw.

00:53:09: Also wir kommen teilweise in so eine innere Unruhe wenn wir da keinen guten Umgang finden und dann sind die Ängste tatsächlich sehr nahe.

00:53:18: Absolut.

00:53:18: Also eine große Nähe.

00:53:22: Ich würde sogar sagen es erfordert ein gewisses Maß an Mut, mal zu sagen ich muss nicht tun Weil es jeder tut, weil das ist ja manchmal so ein bisschen so ein Ding.

00:53:33: Ja, das macht man halt so.

00:53:36: Ich weiß, es geht nicht immer.

00:53:38: Gottes Willen natürlich kann keiner sagen der jetzt einen stressigen Job hat.

00:53:41: Ich mache jetzt gerade nichts.

00:53:43: und trotzdem glaube ich, kann man auch sich erlauben, gerade wenn man merkt dass an des letzten Endes nicht gut tut, auch mal einen Gang runter zu schalten, mal nach Sicht zu tun, zu schauen, dass man halt nicht immer nur permanent im Außen und funktioniert.

00:54:02: Und Dinge tut, weil sie so getan werden oder weil man diese tut.

00:54:06: Sondern sich vielleicht einfach mal traut, sich selbst die Frage zu stellen wie geht es miteinander mit?

00:54:11: Wie könnte denn ein eigener Umgang damit sein auch wenn er dann vielleicht anders ist als der geplogene den anderen für richtig achten?

00:54:20: Ich glaube wenn wir alle ein bisschen mehr von diesem Mut aufbrechten ging's zumindest uns selbst schon ein bisschen besser sind wir auch ein bisschen selbstürksam in der Regel, nicht ganz so anfällig und können uns vielleicht gegenseitig noch etwas besser stützen.

00:54:38: Anstatt immer so allem hinterherzulaufen wie das so sein muss.

00:54:42: Und es ist ja in Social Media total überzogen.

00:54:45: also... Wie man so sein muß.

00:54:48: Ja.

00:54:50: Richtig.

00:54:52: Katharina!

00:54:53: Dann habt

00:54:55: ihr doch

00:54:55: ein schönes Schlusswort gehabt?

00:54:55: Ich wollte dir gerade anbieten noch einen Schlusswort drauf zu

00:54:58: setzen

00:55:00: Aber ich bin sicher, es fällt wieder ein schönes Thema fürs nächste Mal ein.

00:55:04: Ja, freu mich drauf!

00:55:05: Wir beraten uns bestimmt im Anschluss... Ich hoffe auch allen die zugehört haben hat's wieder hoffentlich ein bisschen Freude bereitet.

00:55:13: wie immer der Wunsch an dieser Stelle wenn ihr Themenwünsche habt, die ihr glaubt dass wir die bedienen können schickt sie uns bitte.

00:55:20: Ich bin wirklich froh weil das ist häufig eine Frage der Zeit ganz seltene Frage der Technik wie beim letzten mal aber meistens auch eine Frage der welches Thema inspiriert mich gerade und welches thema glaube ich auch könnte andere mit irgendwie inspirieren?

00:55:36: also bitte gibt uns da super super gerne input.

00:55:39: ich würde nicht wirklich freuen würde an dieser stelle von meiner seite und gebt jedes schlusswort einfach danke fürs tuen sagen.

00:55:49: von meiner Seite auch Dank fürs Zuhören.

00:55:52: Ich hoffe, wir konnten wieder ein paar gute Impulse reingeben und wünschen viel Spaß beim Spüren vielleicht.

00:56:03: Mal mal wieder raus.

00:56:04: Auch wenn das schönere Wetter kommt einmal mehr.

00:56:07: Vielleicht das Fernseh aus und raus in die Natur.

00:56:10: So machen wir

00:56:12: es!

00:56:12: Also bis zum nächsten Mal mit irgendeinem hoffentlich spannenden Thema

00:56:22: Omniz Alltag, Yoga jenseits der Klischees.

00:56:25: Mit Tiefgründigkeit zu dem was du brauchst!

00:56:29: Von und mit Katharina Bock Deine neue Yoga-Routine für die Ohren.

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