Klar kommunizieren, liebevoll bleiben – GfK für den Alltag

Shownotes

In dieser Folge von OM MEETS ALLTAG geht es um Gewaltfreie Kommunikation – ganz ohne weichgespülte Floskeln, sondern als ehrliche, klare und alltagstaugliche Haltung. Katherina Bock spricht mit Anja Palitza und Olaf Hartke darüber, warum Konflikte oft nicht an unseren Bedürfnissen, sondern an unseren Strategien entstehen, weshalb Beobachtung ohne Bewertung so herausfordernd ist und wie Gefühle dabei helfen können, sich selbst besser zu verstehen. Anhand lebendiger Beispiele aus dem Alltag wird greifbar, wie schnell Missverständnisse entstehen – und wie viel Verbindung möglich wird, wenn wir hinter Worte schauen. Es geht um die vier Aspekte der gewaltfreien Kommunikation, um typische Kommunikationsfallen und um die Frage, wie sich mehr Klarheit, Empathie und echte Verständigung in Beziehungen, Familien, Teams und im Berufsleben entwickeln lassen. Eine Folge voller Tiefe, Praxisnähe und feinem Humor – für alle, die sich selbst und andere bewusster verstehen und Kommunikation als Weg zu mehr Verbindung erleben möchten.

Mehr zur "verbalen Raumpflege" mit Anja und Olaf findet ihr hier

Mehr Infos zu Katherina findest du hier: www.maisha-jena.de/online

Transkript anzeigen

00:00:00: Weg von Yoga-Klischees,

00:00:02: aufgesetzten Glitzerkram und Pseudospiritualität.

00:00:06: Hin zu innerem Wachstum Balance & Tiefgang in….

00:00:10: Ommiets

00:00:11: Alltag!

00:00:11: Der Podcast von und mit

00:00:13: Katharina Bock

00:00:14: Liebevoll und alltagstauglich wirft Katharina

00:00:17: einen Blick auf wertvolle

00:00:18: Themen aus der Welt des Yoga – Balance, mentale Kraft und Lebensfreude.

00:00:23: Bist du bereit für Yoga mitten

00:00:25: im

00:00:25: Leben?

00:00:27: Ganz herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Om Mitz Alltag, Yoga jenseits der Klischees.

00:00:33: Ich bin Katharina Bock und ich freue mich sehr dass du rein hörst!

00:00:37: Ich habe heute zwei wunderbare Gäste die ich sehr schätze Anja Parleza und Olaf Hatke meine beiden Lehrerinnen von der gewaltfreien Kommunikation.

00:00:49: Anja und Olaf Herzlich Willkommen.

00:00:50: freu mich sehr das ihr da seid.

00:00:53: Ja, ganz herzlichen Dank für die Einladung.

00:00:55: Wir sind hier mit voller Freude dabei.

00:00:58: Hallo

00:00:58: Katharina!

00:00:59: Freu mich auch.

00:01:00: Schön und ja wir werden heute sehr gerne sehr sehr alltagstauglich, alltagspraktische Hinweise oder Empfehlungen, Impulse geben glaube ich auch eine Menge zum Schmunzeln um so ein bisschen hinter die eigene Kommunikation vielleicht zu schauen.

00:01:18: Wie gesagt mit großer Liebe auch da draufzuschauen geht nicht um Perfektion und gleichzeitig glaube ich ja auch hat es ne schöne Verbindung immer auch zum Yoga für mich Weil man, wie ihr das gleich hören werdet, der erst mal im Körper bemerken kann welche Emotionen gerade in einem Aktiv sind oder was da so passiert.

00:01:38: Und dass ist eigentlich auch die Grundlage für die gewaltfreie Kommunikation wo ihr gleich mehr hören werde.

00:01:43: aber ich gebe hier erstmal direkt an euch beide

00:01:47: Bevor wir ansteigen.

00:01:48: lässt du's Mikro jetzt mal da wo es steht.

00:01:50: Ey Olaf das steht wo's steht.

00:01:53: Man sieht uns jetzt ja nicht, wir sitzen hier eng nebeneinander vor einem Rechner und dann passiert was meistens passiert.

00:01:57: Anja zieht das Mikrofon noch ein bisschen zu sicher an.

00:02:00: Ja ich will halt auch gehört werden.

00:02:02: Ja du wirst bestimmt gut genug gehört.

00:02:04: Mensch Olaf uns wird glaube schon aufgezeichnet.

00:02:07: Das ist mir gerade egal dass kann Katharine hinterher rausschneiden.

00:02:10: Es ist jetzt gerade live und echt Lass das MikRO da als bitte einfach so stehen wie es steht.

00:02:15: Olaf Ich möchte aber auch an des Mikrofons ran.

00:02:17: Du kommst

00:02:18: da dran!

00:02:18: Du musst es auch nicht in der Hand halten!

00:02:20: Du hast nur reinzusprechen Man muss es nicht festhalten.

00:02:23: Jetzt

00:02:24: plaff mich nicht so an!

00:02:26: Ich plaff dich nicht an, ich sag nur deutlich lasst bitte jetzt die Finger vom Mikro.

00:02:29: das steht sehr gut dass wir beide den gleichen Abstand haben und wir könnten einfach starten.

00:02:34: Na gut,

00:02:37: ich liebe eure Beispiele.

00:02:42: Ich

00:02:42: hab gern noch weiter gespielt, ne?

00:02:43: Du hast mir jetzt nicht aufgehört.

00:02:47: Wollt ihr es uns auflösen?

00:02:49: wie hätte es schöner laufen können?

00:02:52: Meine Idee war noch viel länger.

00:02:57: Ja genau!

00:02:57: Es geht ja im Alltag so schnell dass Menschen etwas sagen und das mit einer bestimmten Emotion dahinter.

00:03:02: beim anderen löst das etwas aus.

00:03:05: Zack haben wir Konflikte.

00:03:07: Spannend ist, selbst wenn wir solche Rollenspiele machen das es etwas in uns auslöst.

00:03:11: Obwohl wir wissen dass es Rollenspiele sind.

00:03:15: Na klar bestimmte Sachen die gesagt werden lösen ja altbekannte Muster auch.

00:03:20: Da brauchen wir gar nicht drüber nachdenken ob das jetzt irgendwie ein Anführungszeichen böse war was der andere sagt Das hören wir schon an der Andere anfängt zu sprechen oder die anderen

00:03:30: Das kennt, glaube ich alle die zuhören.

00:03:32: Sehr gut!

00:03:33: Ich denke das war auch ein gutes Beispiel.

00:03:36: Also im Sinne von auch nachvollziehbar sicherlich.

00:03:40: und wo steigen wir ein?

00:03:43: Wollt ihr gerne vielleicht mal so ein paar grundlegende Sachen sagen oder eher über die vier Schritte und wir sind in den Beispielen?

00:03:52: Ja, wir können ansteigen gleich mit den vier Schritten.

00:03:54: Das ist ja gerade Deutschland.

00:03:55: Ist es so?

00:03:56: das bekannteste zur GFK dass es da vier Schrite gibt Und das wird auch bei den meisten Einführungs-Trainings irgendwie benannt und dass wir trainiert rauf und runter.

00:04:04: Die ganzen GFK Bücher, zumindest die Grundlagenbücher drehen sich immer um diese berühmten vier Schritte.

00:04:10: Unsere Idee ist genau... Das wäre es einfach mal verknüpfen!

00:04:13: Vier Schritte und es gibt auch vier Fallen im Alltag.

00:04:16: Vier fallen der Kommunikation, das wollen wir uns daran langhangeln.

00:04:19: Wenn man Webinar zugemacht und ich glaube, das können wir noch wiedergeben so oder?

00:04:24: Ja was mir noch zu einfällt, zu den vier Schritten.

00:04:28: Es wird immer so als vier Schritte bezeichnet und gleichzeitig sehe ich das immer als Vier-Kommunikationsaspekte auf die man schauen kann.

00:04:38: Und es ist nicht zwangsläufig, immer notwendig in vier Schriten zu sprechen.

00:04:42: Das werden andere Menschen auch nicht von uns hören, dass wir immer in vier Schritten sprechen.

00:04:47: Und gleichzeitig halte ich das sinnvoll, immer mal wieder draufzuschauen um zu gucken – Was habe ich denn überhaupt wahrgenommen?

00:04:54: Das wäre der erste Schritt!

00:04:56: An was reibe ich mich denn tatsächlich?

00:04:59: Und in vielen Fällen ist es ja so, dass Menschen das verwechseln.

00:05:02: Interpretation mit Beobachtungen und in vielen fällen lösen halt unsere Interpretations- und Bewertung unserer Gefühle aus.

00:05:11: Es ist nicht die Situation per se an sich sondern die Bewertungen, die wir davon haben.

00:05:18: Da ist ja auch dieser schöne Bogen zum Yoga, den ich vielleicht noch mit reinbringen kann.

00:05:25: Weil der erste Kommunikationsaspekt ist beobachten... ohne zu bewerten.

00:05:30: Und das ist ganz witzig, ich habe jetzt auch am Wochenende tatsächlich in der Yoga-Lehrerin in den Ausbildungen ein empatisches Zuhören geübt und nochmal so'n bisschen GFK wiederholt und dann haben wie immer kein Geheimnis die Leute festgestellt... sehr, sehr schwierig ist wirklich meine Situation zu benennen komplett.

00:05:52: Nur die Beobachtung ohne jegliche Bewertung da reinzubringen und das ist glaube ich was Schönes, was ja auch über so diese beobachtende Perspektive im Yoga wie im Leben gut eingeübt werden kann oder gut unterstützt wird auch weil es braucht ja erst mal eine große innere Klarheit als Basis also für die gewaltfreie Kommunikation.

00:06:15: Das gefällt mir sehr daran.

00:06:17: Ich habe mich noch gut erinnern, ich habe mal irgendwann im Training diesen wunderbaren Satz von Krishna Murti zitiert.

00:06:23: Und der Satz lautet so... Es ist wohl die höchste Form menschlicher Intelligenz zu beobachten ohne zu bewerten.

00:06:33: und der Trainer sagte dann also erst nickte er dachte einen Moment nach und sagte dann ja und auch das ist ja schon wieder eine Bewertung

00:06:40: oder?

00:06:41: Genau!

00:06:46: So schnell, dass wir Bewerten interpretieren, analysieren, Schlussfolgerungen bilden.

00:06:53: Und das ist ja auch per se nicht schlecht!

00:06:56: Das ist gut, dass Wir das können.

00:06:57: und gleichzeitig gerade in der Kommunikation es ist eher so ein Fettnäpfchen, in das wird haben und dann ist es hilfreich, dass uns das einfach bewusst ist.

00:07:07: Und gerade wenn wir anfangen zu diskutieren mit anderen Menschen dann ist das oftmals aufgrund von Bewertung, die wir gerade miteinander nicht teilen.

00:07:16: Und wir ringen eigentlich darum, welche Bewertungen es jetzt die richtige?

00:07:20: Wer sieht es jetzt eigentlich richtig?

00:07:23: Ist jetzt das Mikrofon wirklich richtig, dass es so steht oder so steht?

00:07:28: und da kann man vertrefflich streiten und lange anhalten.

00:07:34: ist eigentlich nur dadurch flüssig, dass wir viele Interpretationen äußern.

00:07:37: Dass wir da Annahmen schildern.

00:07:39: Das wir Metaphane haben, Analogien haben.

00:07:42: Darüber wird es auch leicht und verständlich und bildhaft.

00:07:45: Also würden wir uns nun Beobachtungen äußeren wäre sehr umständlich.

00:07:50: Ja vielleicht ein bisschen Fahrt für manche Menschen.

00:07:54: Die Adjektive machen ja auch Sprache nochmal fantasievoll und wärmer und spielerischer

00:08:03: Das stimmt.

00:08:03: Ja, das stimmt.

00:08:04: und gleichzeitig finde ich auch so schön an der gewaltfreien Kommunikation sowie wie ich das bei euch gelernt habe dass es wirklich geht ja jetzt auch da nicht darum das immer perfekt zu erfüllen oder sowas sondern wirklich eine innere Haltung zu entwickeln und das halt in größtmöglicherweise vielleicht auch bewusst zu haben.

00:08:24: also ich find' das auch so im Yoga-Kontext viel.

00:08:26: wenn einem bewusst ist dass man gerade bewertet macht es ja einen riesigen Unterschied gerade wenn man sich vielleicht ein bisschen in der Diskussion oder ein bisschen konflikterreicheren Gespräch befindet, wenn man sich seiner eigenen Bewertung bewusst ist.

00:08:40: Ist es auch schon ein bisschen lösungsorientierter im Gespräch verlaufen?

00:08:46: Oder Ausgang?

00:08:48: Wenn das dann immer so den Eindruck hat mein Gegenüber und mein Gesprächspartner teilt gerade meine Interpretationen oder Bewertungen nicht.

00:08:55: Dann heißt es ja achtsam sein!

00:08:57: Solange wir da auf einer Wellenlänge sind, können noch die wildesten Interpretationen das Gespräch nicht stören im Gegenteil.

00:09:04: Das sind ja wunderbare Gespräche.

00:09:06: wenn man zum Beispiel sagt du hast heute gesehen wie unser neuer Nachbar Herr Müller wie der in den Rückgang ist.

00:09:12: Der läuft rum und er traut sich damit auf die Straße.

00:09:17: Glaubt ihr es fällt Papa in den siebziger Jahren auch getragen?

00:09:20: Und der ist in der Stadtverwaltung, wusstest Du das?

00:09:22: Er steht halt in irgendeinem Verwaltungsfrisen dar und begrüßt da auch Leute!

00:09:26: Wie kann man so rumlaufen?

00:09:28: Ja, es sagt ihm wahrscheinlich auch niemand.

00:09:30: Aber hast du seine Frau gesehen?

00:09:31: Die läuft ja auch um wie ein U. Ja, sorry!

00:09:37: Das ist eine Fantasie, die mit uns durchgeht... Nichts persönliches hier.

00:09:41: Irgendwelchen Herrn und Frau Müller.

00:09:43: Genau, gleichzeitig haben wir miteinander überhaupt kein Problem.

00:09:47: Wir haben auch keinen Konflikt, sondern erleben uns sogar sehr einig.

00:09:52: Es ist halt nur die Frage wie werden wir auf den Herrn Müller zugehen?

00:09:56: oder die Nachbarin?

00:09:57: Wie schauen wir sie an...

00:10:01: Wir können durch Interpretationen, Annahmen und Analysen haben solange unser Gegenüber das alles so teilt.

00:10:06: Da kann man in einem sehr wohlwollenden konstruktiven Gespräch bleiben.

00:10:09: Kritisch wird es dann oder Konfliktpotenzial kommt dann rein wenn man gegenüber bestimmte Bewertungen Interpretations nicht teilt und das Ganze anders sieht.

00:10:21: Dann wird der plötzlich ein anderer Standpunkt aufgemacht.

00:10:24: Wenn es weitergeht mit Interpretatoren und Bewertung wird schnell konflikt draus.

00:10:28: Für mich ist es dann immer auch nochmal besonders kritisch, wenn ich anfange auch noch Bewertungen über mein Gegenüber zu bilden.

00:10:35: Also jetzt mit der Situation und dem Mikrofon, dass sich dann vielleicht solche Bewertung über Ola-Farbe immer will er recht haben.

00:10:44: Ständig geht's nur nach ihm!

00:10:47: Anja, gehts doch nur darum besser zu klingen als ich?

00:10:50: Ja und dann machen diese Bewerting ja auch etwas noch mit der Beziehung

00:10:55: zwischen

00:10:55: uns.

00:10:56: und wir werden uns auf eine bestimmte Art und Weise verhalten dem anderen gegenüber.

00:11:01: Und für mich war das so hilfreich zu merken, dass unsere Interpretationen die wir haben, unsere Gefühle machen.

00:11:07: weil wenn ich merke da sind bestimmte Gefühlen in mir drin wie ärgerlich im Pörd aufgebracht gerade bei der Mikrofon-Situation dann merk' ich ah stopp!

00:11:18: Dann kann ich noch mal gucken was ist denn hier genau passiert?

00:11:21: Unsere Gefüle sind ja eine Art Wecker Ein Hinweisgeber, den wir in uns haben.

00:11:25: Und dieser Wecker, dieser Hinweis Geber der schlägt sehr zuverlässig immer an wenn unsere Bedürfnisse nicht erfüllt sind.

00:11:31: Da regen sich gleich Gefühle die deutlich machen hey Achtung!

00:11:36: Wir werden deine Werte nicht gelebt, deine Bedürfe sind nicht erfüllter passt gerade was nicht für dich genau.

00:11:42: Meine Frage ist allerdings noch, wir wollten auch über Beobachtungen sprechen als ersten Schritt.

00:11:46: Das war so meine Idee dass sie vielleicht kurz sagen was eine Beobachdung ausmacht.

00:11:52: und

00:11:54: Ja, wenn du das gerne noch ergänzen möchtest.

00:11:57: Jetzt stehe ich da ne?

00:11:59: Ja also wir könnten dieses Mikrobeispiel vielleicht gerade noch ausbauen.

00:12:03: Also wenn ich zu dir sage lasst doch mal das Mikro in der Mitte stehen dann kommt es bei Beobachtung schon relativ nahe.

00:12:09: aber du könntest ja sagen...

00:12:10: Das Mikrofon steht in der Mitte

00:12:13: und deine steht nicht in der mitte.

00:12:15: Und jetzt kann man natürlich sagen dass ist doch schon was objektives ob es in der midde steht oder nicht in den mittel steht Wenn zwei Personen schräg nebeneinander sitzen und das Mikrofon schrägt davor irgendwie, gleiche Größe haben wir auch nicht gerade hier vor unserem Mikrofone.

00:12:29: Dann kann das schon wirken wie nicht mittig?

00:12:31: Und dann ist so die Frage, wo ist in der Mitte?

00:12:33: also was ist die richtige Mitte?

00:12:34: halt?

00:12:36: Also wenn einer sagt erst mal dass es in der mitte steht und die andere Person sagt ja da steht doch in der Mitte Da haben wir schon den ersten Hinweis darauf, die teilen grad nicht die gleiche Realität.

00:12:45: Jetzt kann man natürlich trefflich streiten Was ist die richtige Mitte?

00:12:50: Jetzt braucht es eigentlich Beobachtung, um das irgendwie ein bisschen genauer hinzubekommen.

00:12:54: Die Beobachung könnte sein, du hättest gerne dass das Mikro ungefähr den gleichen Abstand zu unseren Mündern hat.

00:13:01: Dass wir vom Mund so ungefähr zehn Zentimeter haben beide... ich glaube man sind ja gleich zu höher und im Moment hat's keine zehn Zentimetern.

00:13:10: Bei dir?

00:13:10: Genau!

00:13:11: Das könnt ihr gleich weiter machen, oder?

00:13:13: Ich habe hier eben noch das Sitzkissen genommen und sitzt ja zehn Zentimeter höher als ich.

00:13:19: Das heißt, die Schräge kommt ja auch noch mal hinzu.

00:13:23: Wirklich gerade dass ihr die beiden nicht sehen könnt weil das Mikro also ich werde in meiner Wahrnehmung Beobachtungen ist ziemlich in der Mitte.

00:13:32: Ja ziemlich, genau es ist ziemlich im Mittel,

00:13:35: genau.

00:13:39: Es gibt Menschen, ja es gibt ja Menschen, die reagieren sehr auf kleine Unterschiede, die sie sehen, weil kleine Unterschied für sie eine Bedeutung haben?

00:13:47: Auch das ist ja wieder ein wunderbarer Konfliktherd.

00:13:51: Also so genau kommt es doch da wirklich jetzt nicht drauf an, den Menschen häufig gesagt.

00:13:56: Du weibst mal wieder!

00:13:58: Ja aber es gibt Menschen die haben bestimmte Dinge gerne sehr genau und möchten auch das andere dann diese Unterschiede sehen können.

00:14:06: Und das finde ich auch so was Schönes.

00:14:09: Da weiß nicht, ob wir dann noch später nochmal drauf kommen aber dass ist auch etwas, was mich sehr begeistert wirklich an der gewaltfreien Kommunikation Dass man nochmal tiefer verstehen kann.

00:14:21: Es ist glaube ich jetzt nicht neu oder für die meisten nicht neu Aber das wirklich jeder seine ganz eigene Erfahrung hat Seine ganz eigenen Bedürfnisse, seine ganz eigener Realität und dass sie eben einfach auch gleichwertig ist.

00:14:36: Also, dass es da kein besser oder schlechter gibt.

00:14:39: Oder darum auch gar nicht geht.

00:14:41: Sondern das diese Bedürfnisse auch gleichwertig nebeneinander stehen und ist für mich so ein ganz liebevoller Blick also auf die Mitmenschen, auf die Welt aber auch auf sich selber.

00:14:53: Also je nachdem... Sehr auch unterschiedlich, kommen wir vielleicht auch noch mal dazu.

00:15:00: Vielleicht braucht es auch mehrere Folgen.

00:15:02: Genau dass man die eigenen Bedürfnisse genauso wichtig nimmt wie die der anderen ist für manche die größere Challenge als die bedürfnisse der anderen gleich wichtig zu nehmen.

00:15:13: ja genau also das hat unglaublich viele andockpunkte.

00:15:17: und Ja, da drin liegt für mich ganz viel Schönheit und auch diese Echtheit der Verbindung die entsteht.

00:15:23: Entstehen kann durch diese Grundhaltung in der Kommunikation.

00:15:29: Jeder Kopf ist eine Welt heißt es ja auch.

00:15:31: Das finde ich spannend zu entdecken.

00:15:34: halt was ist drin in diesem Köpfen?

00:15:37: Wie empfinden sie sich wie empfinden andere Menschen?

00:15:39: wie empfinden Sie die Welt?

00:15:41: Welche Blicke haben sie auf die Welt?

00:15:45: Ja, und für mich ist auch immer wieder ganz spannend.

00:15:48: Weshalb hat das so eine Bedeutung für den anderen?

00:15:50: Also weshalb ist es für den andern Menschen so wichtig gerade Und dass es für mich so eine wunderbare Überleitung eigentlich zu dem Bedürfnissen weil wenn wir darüber sprechen wie weit das Mikrofon entfernt ist von den Mündern Hat das für mich noch nicht per se das verbindende.

00:16:06: da merke ich einfach ah Ola ist das wichtig?

00:16:09: ja aber weshalb?

00:16:12: und Wenn ich dann merke, was es für eine Bedeutung für ihn hat und weshalb.

00:16:18: Dann komme ich in eine Verbindung zum anderen und dann merk' ich tatsächlich in ganz vielen Fällen Oh!

00:16:24: Das will ich ja auch.

00:16:26: Oder deshalb ist sie denn das so wichtig dass das Mikrofon wirklich genau den gleichen Abstand hat?

00:16:32: Vom

00:16:32: Mund wie bei mir?

00:16:35: Ich möchte gerne, dass sich genauso gut gehört werde als du.

00:16:38: Und natürlich kannst Du auch gerne genauso gut Gehört werden wie ich

00:16:42: D.h.,

00:16:42: es ist wichtig, dass wirklich eine qualitativ hochwertige Aufnahme erzeugt wird und wo die Zuhörenden uns gleichermaßen hören können?

00:16:54: Ja!

00:16:55: Ich habe so die Sorge, dass hinterher sonst die Aufnahme so wirkt als würde Olaf immer leise sprechen.

00:17:00: Vielleicht geht dir das ja auch ähnlich, dass du das Mikro zu dir ziehst weil du denkst, du bist sonst weil du ja auch leiser sprichst als ich bis vielleicht sonst nicht zu hören.

00:17:08: Und mir geht es einfach darum, dass wir eine ähnliche, gleiche Lauchstärke haben.

00:17:12: Also mir geht's um den Hörgenuss für die Zuhörer?

00:17:16: Ja

00:17:16: genau!

00:17:17: Ist dir das auch wichtig?

00:17:18: Ja Genau!

00:17:21: Und das sind für mich... Die Verständlichkeit

00:17:22: nicht nur die Genuss, sondern auch die Verständigkeit dessen was wir sagen.

00:17:27: Das ist nicht das eine von uns beiden leiser als der

00:17:29: andere.

00:17:30: Möchtest du die Zuführer so in einer Leichtigkeit mithören können?

00:17:34: Und das ist für mich so der kostbarste Moment eigentlich und den ich immer wieder schätze mit gewaltfreier Kommunikation, wenn es uns gelingt eben über diesen Punkt hinüber zu gehen.

00:17:45: Was ist uns denn wirklich daran so wichtig?

00:17:48: Warum hat der Aspekt für uns eine Bedeutung?

00:17:51: Warum ringen wir darum dass vielleicht Zentimeter gesehen werden?

00:17:57: Ja schön!

00:17:58: Also wer will auch versuchen das Thema Beobachtungen abzuschließen?

00:18:00: Wir

00:18:01: kommen

00:18:03: dann, bist du bereits jetzt von Gefühlen schon weitergeschritten zu Bedürfnissen?

00:18:08: Meine Befürchtung ist die Zuhörerinnen sind lost.

00:18:13: Das war

00:18:14: ja über vier Schritte und vier Fallen zu besprechen.

00:18:23: Wir sind gleich bei vier fallen in der Kommunikation und genau das erste hatten wir eben genannt Beobachtungen, Interpretationen.

00:18:31: Die anderen nicht teilen da ist es total hilfreich beobachten zu benennen halt deutlich zum machen sagen auch manchmal was würde eine Kamera aufzeichnen können?

00:18:41: also wirklich zu beschreiben sehr genau was man sieht mit der Idee dass andere dann sagen können ah ja stimmt das sehe ich auch so.

00:18:49: Also ob das Mikrofon mittig ist oder nicht mittig, ist es mal fraglich.

00:18:51: Aber ob der Abstand zum Mund etwa der gleiche ist?

00:18:54: Das kommt nach Beobachtung schon sehr

00:18:56: nahe.

00:18:56: Das Ziel ist halt einfach dass die andere Person nickt und sagen kann ah ja darüber spricht man gegenüber.

00:19:02: Weil dann haben wir den Weg eigentlich frei für eine weitergehende Kommunikation.

00:19:06: Streitet man sich über Interpretationen ist da erstmal Sackgasse.

00:19:10: Und wenn man dann die Beobachung klar auf dem Tisch gelegt hat und der anderen nickt uns sagt Ja Dann würde man vielleicht das Gefühl ansprechen.

00:19:17: Wenn ich sehe, der Abstand ist nicht leicht zwischen uns verteilt.

00:19:22: Dann bin ich ein Stück weit besorgt und dann könnte man noch gleich weitergehen.

00:19:26: zu Bedürfnissen halt.

00:19:27: Sprechen im Alltag ja nicht so sehr ausführlich über Gefühle aber hier sprechen wir jetzt nochmal über Gefüle denn die haben

00:19:33: auch... Dann

00:19:34: wieder zu den Bedürfenissen um dann irgendwann bei der Bitte zu landen Ja Gefühlen Anja hat es eben schon erwähnt gefühle sind ja Anzeigeinstrumente für uns in der gewaltfreien Kommunikation.

00:19:47: Viele Menschen fragen sich, warum habe ich Gefühle?

00:19:50: Was soll ich da überhaupt mit?

00:19:51: und dann auch dieser Eigenartigen, die man gerne immer nicht hätte... Die anstrengenden und in einer Gewaltfreie Kommunikationssagen wir ja alle.

00:19:58: gefühle sind willkommen!

00:20:00: Es sind nicht alle gleich schön das ist schon klar.

00:20:02: Ich bin nicht gern frustriert genervt oder verärgert Und gleichzeitig halt bis kind ihr wahrscheinlich auch als zuhörende.

00:20:09: diese Emotionen kommen halt auch zu uns zu besuchen sind halt da und die Idee der gewaltfreien Kommunikation ist, dass sie in der Botschaft in sich tragen.

00:20:18: Jedes Gefühl auf die unangenehmen Tragenbotschaften.

00:20:22: Ja, die machen uns einfach aufmerksam was es uns wichtig, was liegt uns am Herzen?

00:20:28: Und für mich ist das auch ganz wesentlich diese Emotion wahrzunehmen.

00:20:34: Es geht nicht darum die immer und ständig allen Menschen mitzuteilen So eine Bewusstheit darüber zu haben, wie geht es mir denn eigentlich gerade?

00:20:46: Und vielleicht auch ganz feine leise zarte Gefühle wahrzunehmen.

00:20:51: Viele Menschen nehmen Ärger wahr, Frust wahr, Wut wahr!

00:20:56: Aber es gibt ja noch die ganz zarten Gefühlen.

00:20:58: Vielleicht bin ich manchmal auch irritiert...

00:21:01: Verwundert.

00:21:02: Unruhig.

00:21:02: Berascht.

00:21:04: Angespannt.

00:21:05: Besorgt.

00:21:09: Was ist mit denen?

00:21:10: Auch die zeigen uns ja schon an, dass Bedürfnisse erfüllt oder nicht erfüllt sind.

00:21:15: Und warum warten bis die Situation sich soweit verschärft oder bis besonders starke Gefühle in uns dann vorhanden sind um den Situation anzugehen und zu verändern?

00:21:28: Das Dilemma mit dem zweiten Schritt in der GFK ist das viele Trainings beinhalten, dass man das halt auch ausspricht.

00:21:36: Das Gefühl mitzuteilen macht manchmal Sinn Und gleichzeitig oft ist es aber nicht erforderlich.

00:21:42: Mein Gefühl benenne ich dann, wenn ich möchte, dass die andere Person weiß wie's mir geht und nicht weil ein vierschrittiger Prozess es mir vorgibt jetzt das Gefühl zu benennen Das ist ja auch immer sowas kritisiert wird an der gewaltfreien Kommunikation Dass sich die Sprache im Alltag so eigenartig anhört.

00:21:58: Naja klar Wenn ich immer in vier Schritten spreche Dann fragen die anderen sich auch was hat er genommen heute Morgen?

00:22:04: Welches Training hatte er besucht?

00:22:05: Was ist mit denen hin Ordnung?

00:22:07: Anja hat es eingangs schon mal erwähnt.

00:22:08: Es sind vier Aspekte, vier Felder und vier Bereiche von Kommunikationen die man bedienen kann wenn der einzelne Aspekt Sinn macht.

00:22:15: Es geht nicht darum immer vier Schritte in Folge auszusprechen.

00:22:19: Und gleichzeitig aber so eine innere Klarheit darüber zu haben dass es die gibt.

00:22:24: Genau!

00:22:25: Empfinde ich wirklich immer als ein sehr wertvolles Geschenk Und gute Orientierung auch, gerade wenn es irgendwie so ein bisschen anspruchsvoller wird in der Kommunikation.

00:22:34: Wenn man sich nicht die gleichen Werte, die gleiche Welt teilt in dem Moment.

00:22:40: Das ist ebenso das für mich sehr hilfreichere, also auch für mich als Mann, dass sehr hilfreiche Angefühlen, was ich gelernt habe darüber einschätzt zu können ja... Was ist mir grade bedeutsam?

00:22:50: Was hat eine Bedeutung für mich gerade?

00:22:52: Wir sagen hier nicht, es gibt negative und positive Gefühle oder gute und schlechte Gefühler.

00:22:59: Klingt ein bisschen umständlich.

00:23:00: Wir sagen, es gibt Gefühle die anzeigen dass Bedürfnisse gerade erfüllt werden und es gibt gefühle Die Anzeigen des bedürfnisses gerade nicht erfüllt wären.

00:23:10: Und ja die einen sind ein bisschen anstrengend.

00:23:12: Die anderen sind natürlich schöner Aber sie möchten uns auch aufrufen zu einer Veränderung.

00:23:17: Genau, das ist der dritte Schritt.

00:23:19: Die Bedürfnisse und da finde ich auch schön dass die Bedürfenisse der Menschen oder so ist die GFK Aussage dazu.

00:23:27: Also Menschen haben die gleichen Bedürffnisse.

00:23:30: Das ist erst mal ein Agreement und darüber... das ist das wo glaube ich auch Anja vorhin schon hin wollte, dass man dann wirklich diesen bezaubernden Moment der echten Verbindung zum anderen spüren kann.

00:23:45: Ja, das ist ja auch das was viele Menschen dann so überzeugt an der gewaltfreien Kommunikation.

00:23:52: Weil sie merken über die Bedürfnisse komme ich tatsächlich in den Kontakt nicht nur mit mir selber wenn ich meine bedürfnisse für mich irgendwie klar habe sondern auch in Kontakt mit dem anderen Wenn ich wirklich einen Zugang finde zu dem was dem anderen Menschen bewegt was den anderen Menschen am Herzen liegt worum er regnet.

00:24:14: Und gleichzeitig sind für mich alle Aspekte eben wichtig, auch der Letzte.

00:24:20: Wahrscheinlich würde mich Olaf jetzt gleich wieder unterbrechen und sagen halt lass uns noch ein bisschen bei der Schönheit bleiben bevor du zur Bitte übergließt.

00:24:32: Ja wenn Du die Schönheit der Bedürfnisse ansprichst.

00:24:35: dafür hat er Robert Konzal es immer geworben, den man bei YouTube heute noch schauen kann.

00:24:40: Robert Gonzalez und GFK hat immer dafür plädiert.

00:24:44: Bedürfnisse sind mehr als theoretische Konstrukte.

00:24:47: Bedürfeneste das ist auch eine Art von Energien.

00:24:50: Das sind Qualitäten die man im Leben haben und spüren kann und sich damit verbinden zu können.

00:24:54: Das ist was Wesentliches und eben auch nachzuvollziehen.

00:24:57: wenn andere in Anführungszeichen im Widerstand sind.

00:25:01: In anderen Anführung Zeichen nicht kooperieren Ja, dann geht es darum nicht erfüllte Bedürfnisse.

00:25:08: Das heißt den fehlen an bestimmte Energien, bestimmte Qualitäten und das ist eine sehr emotionale Angelegenheit auf das was einem wichtig ist zu verzichten gerade.

00:25:19: Ja, weil können wir ja für alle die Zuhören noch nicht so tief in der gewaltfreien Kommunikation stecken mal ein paar Beispiele für Bedürfenisse nennen damit man da so ne Idee davon bekommt.

00:25:30: Also immerhin auch schon das Beispiel hier.

00:25:32: da ging's um Hörgünuss für andere Menschen schaffen?

00:25:36: Qualität.

00:25:38: Gleichberechtigung im Miteinander, oder?

00:25:41: Verlässlichkeit hätte ich zum Beispiel auch.

00:25:43: Wertschätzung so klassiker glaube ich.

00:25:47: Achtsamkeit und unabhängig jetzt von diesem Beispiel was wir ja eingangs gebracht haben mit dem Mikrofon ist das eben auch Bedürfnisse nach Verbindung, nach Nähe, nachgesehen werden gehört werden Aber auch Gesundheit, Selbstfürsorge.

00:26:05: Selbst sowas wie Abenteuer.

00:26:08: Fairness, Gerechtigkeit, Frieden... Auch Liebe ist ein Bedürfnis.

00:26:13: Menschen wollen geliebt werden tendenziell, dass Menschen auch wichtig sind.

00:26:17: Ja, das ist schön!

00:26:17: Auch

00:26:18: die Definition für Bedürfe ist ja alles was Menschen wichtig ist ihnen am Herzen liegt eine Bedeutung für sie hat auf einer abstrakten universellen Ebene nicht gebunden an Zeit, Ort, Person und Dinge.

00:26:31: Ja, also so dieses Verben darum.

00:26:34: Ich brauche unbedingt ein Kaffee!

00:26:37: Ich habe so einen Bedürfnis nach Kaffees.

00:26:39: Es ist leider kein Bedürfenes.

00:26:44: Darauf zu mogeln auf die Bedürfnislisten.

00:26:46: Schlimmter!

00:26:48: Kaffee ist kein Bedürftnis, obwohl das vielleicht einige auch so benennen würden.

00:26:52: Ich glaube wir haben ein bisschen dabei.

00:26:55: Oder Schokolade.

00:26:57: Auch da?

00:26:58: Genau.

00:26:59: Wir brauchen

00:26:59: eine bestimmte Strategie.

00:27:04: Das

00:27:05: Erfüllen.

00:27:05: Also Kaffees ne wunderbare Strategie für

00:27:08: Genuss-Energie.

00:27:10: Ja.

00:27:11: Lebendigkeit wie auch immer.

00:27:13: Ja, Verbindung manchmal.

00:27:17: Schönes Kaffeebeispiel mag ich auch besonders.

00:27:24: Wir stecken in Situationen und unsere Gefühle zeigen uns an ob sie Bedürfnisse erfüllen oder nicht erfülle.

00:27:30: wenn wir diese Bedürfen sehr erkannt haben Dann käme der nächste vierte Schritt, dann könnte man eine Bitte äußern und das wäre irgendwie Strategie.

00:27:38: Was hätte ich denn gerne jetzt in meinem Leben?

00:27:40: In dieser Situation mit diesem Gegenüber, dass diese Person vielleicht tut oder unterlässt damit meine Bedürfnisse in Erfüllung bleiben.

00:27:48: Das kann die Person beitragen dazu, dass bei mir die Welt wieder ein Auton ist.

00:27:53: Weil wenn sich das Bedürfen wieder erfüllt weil sie bitte angenommen wird und erfüllt wird, dann ist das Gefühl ja auch gleich weg.

00:28:01: Das Beispiel wieder zu nehmen, wenn ich besorgt bin, dass die Qualität nicht ausreicht und sich mehr aber so ein Hörgenuss wünsche für andere.

00:28:09: Und meine Bitte ist das wir darauf achten, dass wir einen gleichen Abstand haben.

00:28:13: Wenn wir das dann tun können demnächst oder wir tun es ja schon in der ganze Zeit, dann ist es besorgt halt auch weg.

00:28:19: Man ist da eher eine Ruhe, eine Entspannung, die an dieser Stelle wieder eintritt.

00:28:23: Ja, wenn Ich erlebe halt ja, Wir halten den gleichen Abstand.

00:28:26: Wir werden gut zu hören sein.

00:28:27: Da bin ich entspannt und ruhig

00:28:29: Und dann kannst du auch gut den Podcast zu Ende führen.

00:28:33: Ja, da brauche ich nicht drüber nachdenken wie ist das hinterher auf der Hör-Ebene?

00:28:39: Ja noch mal so wichtig diesen vierten Schritt eine konstruktive Bitte hinten dranzuhängen wenn wir uns schon mitteilen

00:28:45: ja und das macht es für mich auch nochmal deutlich weil wenn wir zwischen Bedürfnis und Strategien gucken Dann können manche vielleicht schon erahnen Und deswegen sage ich das auch nochmal, weil es gar nicht so ganz klar ist.

00:29:00: Konflikte entstehen niemals auf Bedürfnis-Ebene, konflikte entstehen auf Strategie-Ebenen.

00:29:07: also Menschen bevorzugen einfach die unterschiedlichsten Strategien damit sich ihre Bedürfenisse erfüllen und manche Strategien oder mancher Ideen wie sie bedürfnisse erfülle könnten passen eben nicht zu den Bedürfonissen anderer Menschen Und Menschen reiben sich eben an den Strategien, an dem wie manche Menschen Bedürfnisse erfüllen.

00:29:33: Das ist für mich auch noch mal so etwas ganz Wesenliches und wenn wir Konflikte lösen wollen dann braucht es diesen Umweg über diese Bedürffenebene.

00:29:42: das heißt Manche Menschen versuchen dann einfach kommen Wir finden eine neue Lösung.

00:29:49: Wir könnten es doch so machen oder so machen Oder so machen und dann wundern die sich worum andere sagen Nee, passt nicht.

00:29:57: Ja weil die Bedürfnisse einfach noch nicht klar sind.

00:30:01: und wenn ich da wirklich innehalte und nochmal sage okay wir finden gerade jetzt keine Strategie aber lass uns doch mal gucken was uns wichtig ist.

00:30:10: Worum ringen wir denn grade?

00:30:12: Was ist denn unser Anliegen?

00:30:14: Und dann die bedürfnisse klar werden können wir nochmal ganz anders nach Strategien schauen

00:30:20: Und viele Menschen sind zu der Meinung, naja gut wenn wir uns jetzt irgendwie bei irgendetwas hier zoffen dann müssen wir nur eine Strategie finden die für uns beide in Ordnung ist und dann ist das Thema ja aus der Welt.

00:30:31: Für mich ist es nicht also wenn man da unterschiedliche Bedürfnisse hat auf beiden Seiten und findet dann eine passende Strategie die das dann irgendwie erfüllt Dann hat man sich an dieser Stelle glaube ich noch nicht wirklich kennengelernt.

00:30:43: Man weiß dass man einander was machen kann ohne dass der Konflikt weitergeht.

00:30:48: Also man einigt sich auf irgendwas Und macht das dann halt, um des lieben Friedens willend.

00:30:54: Aber es ist für mich kein wirkliches Anknüpfen an die Energie der anderen

00:30:58: Menschen.".

00:30:58: Man weiß noch nicht wirklich, warum ist dem Anderen das so wichtig?

00:31:03: Ja.

00:31:04: Und auch vielleicht so wie vorhin in dem Beispiel rüber kam, ist das eben so verbindend wenn man merkt, ah man teilt da eigentlich die gleichen Bedürfnisse oder auch Werte für die Sache?

00:31:16: Oder man ist eigentlich mit dem anderen sozusagen in einem Boot, auch wenn die Strategie, die hinten dran hängt, ein Streit verursachen würde oder keine Übereinstimmung.

00:31:27: aber das festzustellen an der Stelle macht ganz viel... Ja, gerade wenn man mit Arbeitskollegen oder Teams in der Familie ist eine ganz andere Ebene die man erreicht.

00:31:40: Im Miteinander auch ja es schön und gleichzeitig auch sehr ehrlich.

00:31:43: also ich finde das ist ja auch in dem Sinne da habe ich manchmal so einen Bedauern die gewaltfreie Kommunikation landet manchmal ähnlich wie yoga gleich in so einer Schublade weil mein denkt was ist das jetzt irgendwie so weich gespült oder so und ich denke dass ist deutlich geworden.

00:31:58: ich hoffe Weil das so gar nicht ist, es ist so eine große Klarheit und so einen auch benennen.

00:32:05: Und ansprechen von Dingen weil man vielleicht auch weiß wie's geht.

00:32:09: also ich finde dass is manchmal sowas von taff Dass man wirklich da in großer Klarheit Bewusstheit da reinspringt wer seine Bedürfnisse einsteht oder sich damit zeigt.

00:32:23: Also ich persönlich liebe das gewaltfrei, aber ich weiß dass so für manche, dass da irgendwie eine falsche Richtung führt.

00:32:32: Also in sehr anspruchsvollen Kontexten könnte die gewaltfreie Kommunikation ein unglaubliche Unterstützung anbieten?

00:32:42: Absolut!

00:32:43: immer wieder die Rückmeldung in Trainings, dass die Leute sagen ja Mensch hier im Gfk Kreis das ist ja so wunderbar.

00:32:50: Hier fühle ich mich sehr wohl weil wir irgendwie alle Rücksicht auf die Bedürfnisse der anderen nehmen können, wann uns das gut gelingt dann Austausch zu haben Das kriege ich im Alltag so nicht hin.

00:33:01: Ja und das übe ich natürlich auch auf den meinen Alltagen wenn ich nicht mit GfK orientierten Menschen unterwegs bin.

00:33:05: Das haben wir auch täglich halt.

00:33:08: Selbst bei uns in der Familie sind nicht alle GFK orientiert, die Nachbarschaft nicht.

00:33:12: Menschen mit denen wir arbeiten manchmal auch nicht.

00:33:14: Da herrschen andere Kommunikationsregeln und das ist ein Stück weit anstrengender.

00:33:18: Das merkt man dann schon.

00:33:19: Und mit der gewaltfreien Kommunikation wird für alle Beteiligten angenehmer, weil da halt diese Haltung ist.

00:33:25: Man möchte Rücksicht nehmen, weil man aber auch das Vertrauen hat.

00:33:28: Man kommt selber nicht zu kurz.

00:33:29: Ich habe eben schon gesagt dass Katharina man kann alles ansprechen eigentlich was einem nicht passt.

00:33:35: Und das finde ich eine große Hilfe mit der Gfk die ansprechen zu können, dass ich wahrscheinlich verstanden werde und dass man wahrscheinlich mehr entgegenkommt.

00:33:43: Ja!

00:33:44: Und wenn du sagst «wahrscheinlich» dann macht das eben nochmal deutlich, dass wir mit gewaltfreier Kommunikation nur Einfluss haben auf die Wahrscheinlichkeit und nicht garantieren können, damit wir verstanden werden und nicht garantieren können ,dass andere mit uns kooperieren.

00:33:59: aber die Wahrscheinlichkeit erhöht sich.

00:34:01: und was ich auch noch sagen wollte ist ja und manchmal sind auch Menschen ... die gewaltfreie Kommunikation kennengelernt haben, auch sehr beharrlich.

00:34:11: Und es kann für Menschen auch anstrengend sein!

00:34:14: Weil sie wissen was sie wollen... Also Sie haben wirklich eine Verbindung zu Ihren Bedürfnissen und stehen auch dafür ein.

00:34:23: Und das ist manchmal unter Umständen nicht unbedingt leicht.

00:34:28: Nee, das ist für andere manchmal noch ganz anstrendend.

00:34:30: also ich kenne das auch zum eigenen Leben.

00:34:31: da gibt's immer der Situation wo ich beharrlig bin bei Dingen.

00:34:35: Das ist immer so diese Gradwanderung Wie lange kann man beharrlich für ein bestimmtes Thema werben und gleichzeitig die Kooperationsbereitschaft des Gegenübers aber erhalten?

00:34:44: Weil der vielleicht schon Anzeichen gibt, er will da nicht nochmal drüber verhandeln.

00:34:48: Es gibt ja diese Symbol hier der gewaltfreien Kommunikation Die Giraffe.

00:34:53: es gibt auch Trainer die sagen Ja diese Beharrlichkeit mit GFK Unterstützung halt immer wieder bestimmte Themen anzusprechen das sei aus einer Art von Giraffen Terror.

00:35:04: Vielleicht ist das ein schöner Punkt.

00:35:06: Mit Blick auf die Zeit auch wollen wir mal, das gibt es bei mir ja immer so die direkten Empfehlungen für den Alltag also sozusagen Lebensverschöne und der Maßnahme, würd ich's mal benennen?

00:35:17: Ja,

00:35:18: also wir können da eine Minute rüber.

00:35:22: Ich hab noch diesen einen Satz von Marshall Rosenberg, den würde ich gerne sagen.

00:35:26: Was

00:35:26: du eben gesagt hast Katharina, dass es nicht darum geht net zu sein.

00:35:30: Ich sag mal Zitat Anfang und dann auch Zitat Ende, weil der geht ein bisschen länger.

00:35:34: Also Zitat Beginn.

00:35:37: Gewaltfreie Kommunikation ist keine weichgespülte.

00:35:41: Wir haben uns alle Liebssprache bei dem man immer nett zueinander sein muss und wo man bestimmte Worte nicht mehr sagen darf.

00:35:47: Gewalt freie Kommunikation ist vielmehr ein ehrlicher offener klare Austausch, bei den wir sehr authentisch sind und zu dem die meisten beteiligten hinterher mehr Mut brauchen als sie vorher geahnt haben.

00:35:59: Das trifft sehr gut, finde ich.

00:36:04: Ja genau!

00:36:06: Für mich auch.

00:36:07: Wir haben da mal einen Coaching-Griff drüber geschrieben und da wünschen wir es einfach mehr Männer auf Aufmerksamwerden, dass GFK nicht die Seusgesprache ist, sondern dass man damit lernen kann sich gut für sie einzusetzen.

00:36:18: Ja, gerade auch wenn man über Führung in Unternehmen auch spricht.

00:36:22: Also auch da... Das ist witzig, wenn mich jemand immer fragt gewaltfreie Kommunikation weil wir ja auch im Wochenende haben in der Yoga-Lehrerin Ausbildung wo ich euch beide immer einladen darf das mir immer eine große Freude.

00:36:34: und dann sage ich immer dass es wirklich für jeden Lebensbereich egal ob du mit deinen Kindern redest oder mit deinem Chef oder mit deinen Angestellten genau wie mit der Frau beim Bäcker Partnerschaft sowieso.

00:36:46: Also wirklich für jeglichen Lebensbereich erlebe ich das als eine unglaubliche Bereicherung.

00:36:51: Das hört ja auch nie auf, also es ist ein Riesenfeld.

00:36:54: Ich habe immer total große Freude an, wenn... Ich muss noch einen Satz mehr dazu sagen.

00:36:58: Also unsere Trainings gerade die Einführungstraining

00:37:01: werden

00:37:02: dominiert von teilnehmenden Frauen.

00:37:04: Die Frauenquote ist sehr hoch, siebzig-achtzig Prozent meistens.

00:37:08: Nur wenige Männer veräheren sich in GFK Trainings.

00:37:10: Was manchmal passiert ist, es überzeugte Frauen dann später ihre Männer mitbringen und überreden doch auch mal zu kommen.

00:37:17: Und dann sind die immer so die stillen Beobachter am Anfang und dann kriege ich manchmal gar nicht so sehr im Seminar mit ob sie was mitnehmen oder nicht mitnehmen aber überraschend oft kriegen wir dann Rückmeldungen weil die Männer halt jetzt nochmal kommen.

00:37:29: Also wenn Sie gemerkt haben ne GFK ist eben nicht dieser Säuselkram wo man immer nett sein muss sondern das ist eigentlich eine sehr klare authentische Sprache der man sich gut für sich einsetzen kann Und eben auch mit dem großen Vorteil, andere im Boot zu behalten.

00:37:43: Das ist schön!

00:37:44: Ja und du wolltest verschenken zu unserem

00:37:48: Sitz?

00:37:49: Also ich glaube wir haben ja wirklich auch schon viel angesprochen dass wir nochmal sammeln was sind?

00:37:55: oder vielleicht fällt euch da etwas ein.

00:37:57: Ich kann ja mal rein starten mit einem Beispiel Was sind konkrete ganz ganz konkrete Empfehlungen zur direkten Umsetzung im Alltag?

00:38:09: Also was ich zum Beispiel total oft nutze, das habe ich bei euch gelernt.

00:38:13: Ist wenn es eine Irritation manchmal gibt von einer Situation oder so oder ich nicht genau weiß wo ist da jetzt der andere unterwegs dass ich das wirklich auch so sage Ich bin gerade verunsichert weil ich nicht weiß Ja, so ein Beispiel wieder.

00:38:29: Ihr seid gut mit dem Beispiel!

00:38:30: Ich bin gerade verunsichert.

00:38:31: ich habe dir gestern eine Mail geschickt zu unserem Projekt und hab noch keine Antwort und braucht das aber für meine Planungssicherheit zum Beispiel dass ich das anspreche und ich finde es so dieses Ich Bin Verunsich hat wenn man selber so nicht genau weiß oder eigentlich so ein Interesse hat nochmal bei dem anderen auch nachzuhaken.

00:38:49: wie ist da jetzt der Stand der Dinge?

00:38:51: Oder was ist da gerade los?

00:38:52: will er mir jetzt in einer Stunde eine Mail schreiben oder hatte sie noch nicht mal gelesen oder so.

00:38:57: Das finde ich einen ganz, ganz schönen Einstieg noch mal in eine... Wie würdet ihr das nennen?

00:39:04: Art Rückversicherung.

00:39:06: Wo ist der andere da gerade diesbezüglich unterwegs?

00:39:09: und aber auch einstehen für was brauche ich gerade?

00:39:12: Und das auch nochmal zu kommunizieren.

00:39:14: Vielleicht habt ihr noch ein schöneres Beispiel als mit der E-Mail!

00:39:19: Ich würde das gerne ergänzen, was du gesagt hast.

00:39:22: Weil in vielen Fällen ist es ja so, dass wir das Gefühl spüren und wir starten mit dem Gefühl ich bin verunsichert weil... Und da kann man dann wirklich anfangen zu trennen, weil viele Menschen sagen, weil du dich noch nicht zurückgemeldet hast.

00:39:37: Ah!

00:39:38: Ich bin verunsichert, weil mir fehlt gerade die Klarheit.

00:39:43: Und ich brauche grade die Antwort damit ich weiß wie kann ich jetzt weiterplanen und weitermachen?

00:39:50: Also das ist für mich so dieses, wenn ihr Zuhörende euch etwas mitnehmen könnt.

00:39:55: Wenn ihr ein Gefühl spürt bei euch nicht nach außen zu gucken sondern tatsächlich nach innen zu gucken.

00:40:03: Ich bin gerade empört weil ich ja was brauche ich denn?

00:40:07: Bei mir etwas

00:40:12: hilft auch dann den anderen.

00:40:14: also es gibt ja so viele Sätze Die auch direkt vielleicht so eine Kommunikation sperren oder blockieren, wenn der andere sich sofort angegriffen fühlt.

00:40:23: Ich meine auch da ist es sehr unterschiedlich wie die Menschen darauf reagieren.

00:40:26: aber man kann sich wahrscheinlich auf ein paar Klassiker verständigen die tendenziell eher zum Abbruch der Kommunikationsführen zu streiten was genau das Gegenteil wäre ne?

00:40:38: Ja ja

00:40:39: ich

00:40:40: bin ärgerlich weil du wieder nicht aufräumt hast und du räumst nie auf.

00:40:44: Also das sind so Klassiker, damit können sie wirklich jeden Konflikt in Sekunden schneller hervorrufen.

00:40:51: Oder auch so Klasiker sind wo andere auch reagieren.

00:40:54: Ja nun beruhig dich doch mal

00:40:56: Olaf!

00:40:57: So schlimm war es doch wirklich nicht an ja?

00:41:00: Das habe ich jetzt auch nicht ernst gemeint was ich gesagt hab.

00:41:06: Sag mal lieber nichts mehr an dieser Stelle.

00:41:12: Mach doch was du willst...

00:41:15: Habt ihr die Lösung daraus?

00:41:18: Wie kommt man da raus?

00:41:21: Ist ja vielleicht noch schön hier.

00:41:23: Die GFK-Lernenden kriegen von uns immer die Aufgabe, nicht immer auf alles zu reagieren was von außen kommt weil nach einem GFk Training wenn dann die Menschen nach Hause gehen hat sich deswegen das Umfeld nicht verändert sondern das umfeld spricht ja noch genauso.

00:41:37: und jetzt beispielsweise zu wissen dass das was andere sagen in Bewertung oder ein Urteil ist Das muss man aber nicht zum Besten geben, ne?

00:41:45: Wenn man dann als GFK-Trainierender nach Hause kommt und sagt... Ja jetzt hast du wieder eine Bewertung geäußert.

00:41:52: Das habe ich nämlich heute gelernt.

00:41:53: Dass das was Du gerade gesagt hast, Bewertungen sind!

00:41:55: Ja genau, dass ist vielleicht nicht so eine gute Idee.

00:41:57: Ich bin als

00:42:02: Partner oder Partnerin da natürlich, dass der Mensch da bei seine Hingegangen wäre.

00:42:08: Für mich ist es immer so wirklich inne zu halten, wenn ich ein Gefühl merke, vielleicht noch nicht gleich reagieren, noch nicht gleichen Antworten.

00:42:17: Sondern wirklich sich so die Frage zu stellen, ah okay ich bin jetzt traurig weil ja was ist mir jetzt eigentlich wichtig?

00:42:27: Und das auch, ich glaube dass es so ein Klassiker vielleicht auch wenn das nicht bewusst abläuft ne, dass man's eher dann einem anderen Menschen drauf packt.

00:42:36: Dass der dann sozusagen dafür in der Weise verantwortlich isst, weil er sich vielleicht nicht so verhält wie wir das gerade wünschen von ihm oder ihr.

00:42:46: Das ist vielleicht eine sehr, sehr schöne wichtige Inspiration oder sowieso.

00:42:53: diese Bewusstheit und auch Haltung dahinter finde ich auch immer selbst wenn es misslinkt aber dass man irgendwie versucht das so ein bisschen in der Bewusstkeit zu holen und zu sortieren und liebevoll auf sich oder natürlich je nachdem, wo es gerade fehlt auf den anderen drauf zu gucken.

00:43:13: Dann ist das, also finde ich auch immer sehr einladend oder verbindend.

00:43:18: Ihr habt so was Schönes noch?

00:43:19: Diese konsequent positive Unterstellung oder Konstant-Konstanz... Das ist glaube nicht GFK!

00:43:25: Das sind glaube ich Anja und Olaf,

00:43:26: oder?!

00:43:28: Aber das ist ein Trainerkollege von uns, Alexio

00:43:30: Schultz-Bastro.

00:43:31: Wer das in Trainings immer wieder mal gesagt hat KPU?

00:43:35: Wir haben's dann erweitert in KKPU.

00:43:39: KPU stand bei Alexio für konsequent positive Unterstellung.

00:43:46: Also egal was andere Menschen sagen, es liegt immer ein wunderbares Bedürfnis darunter das man entdecken kann und wir haben es erweitert auf kkpu konstant und konsequent also immer und überall positive Unterstellungen.

00:43:59: alles sagen entspringt einem wunderbaren bedürfenes und das zu erkennen ist eine wunderbare Aufgabe wenn man halt wirklich miteinander generieren möchte wenn man irgendwie Verbindungsqualität verändern möchte.

00:44:12: Und dann ist so die Aufgabe halt nicht immer auf die Sprache zu reagieren, auch das was da gesagt wird sondern eher sich zu überlegen.

00:44:19: okay, was könnte beim anderen grad dahinter sein?

00:44:22: Wie geht es diesen Menschen und was braucht der gerade?

00:44:24: Die Sprache ist halt nur die Verpackung von gefühlenen Bedürfnissen.

00:44:29: Und ja wir haben in unserer kulturellen Sprache, die ist nicht so gut geeignet dass wir uns gut verstehen weil sie aus vielen Bewertungen Urteilen Analyse besteht.

00:44:39: Ja, in vielen Fällen ist es hilfreich sich nicht an der Sprache zu reiben sondern eher dahinter zu gucken.

00:44:45: Was will denn der Mensch transportieren?

00:44:47: Mit den Worten die er gerade zur Verfügung hat.

00:44:51: Das Besseres ist ihm grade nicht möglich.

00:44:53: Ja, das richtig.

00:44:55: Da gibt's einen schönen Satz eine Sufi-Gelerntin dessen Name ich grad nicht erinnere.

00:44:59: Der gesagt hat normalerweise verstehen sich zwei Menschen allein durch ein Blick von Auge zu Auge und ihre Präsenz von Herz zu Herz.

00:45:09: wenn diese Verbindung viel schlägt.

00:45:11: Dann sind Worte ein letzter verzweifelter Versuch.

00:45:13: Ach,

00:45:14: wie schön!

00:45:16: Da bin ich ja auch gleich wieder beim Yoga und beim Körper spüren und sich spüre und Energie spüro.

00:45:22: Was finde ich ganz spannend?

00:45:24: Weil da auch wenn es drum geht... Wie geht's mir gerade?

00:45:26: Da ist ja auch Yoga als Praxis der Selbsterfahrung, Selbsterforschung einfach ein ganz wertvolles Tool.

00:45:34: auch dass man überhaupt erstmal in der Lage ist das vielleicht auch wahrzunehmen oder zu benennen weil einfach.

00:45:42: Sehen wir ja auch immer, also habe ich bei euch in den Trainings gesehen und ich glaube, ich bin schon ein Mensch mit sehr vielen Gefühlen aber die immer so klar zu benennen ist wirklich eine Herausforderung dass man sich da selber irgendwie gut spürt über den Körper.

00:46:01: wie geht es mir gerade wirklich?

00:46:03: Das ist schön!

00:46:04: Vielleicht ist das auch noch mal so eine schöne Schnittmenge Yoga atmen, die Bewusstheit und die GFK so doll auch miteinander Hand in Hand gehen.

00:46:17: Ja für mich

00:46:18: ist das ein liebevolles sich kennenlernen.

00:46:23: So geht es mir gerade und dann kann ich noch einen Schritt weitergehen weil Mir das und das ist wichtig.

00:46:30: Bei mir das und am Herzen.

00:46:31: Ja, auch wie schön!

00:46:33: Genau da kommt der GFK-Step da oben drauf.

00:46:39: Wunderbar.

00:46:40: Ich danke euch so doll, euch beiden.

00:46:43: Ich fand es jetzt so wertvoll.

00:46:45: ich hoffe auch für alle die zugehört haben bis hier vielen Dank dass euch das hier bereichert und ganz viel vielleicht inspiriert Impulse gibt und dass ihr hoffentlich auch ordentlich schmunzeln konntet Hoffentlich euch auch erkennen konntet.

00:46:59: im Alltagswerk glaube ich komisch wenn nicht, oder?

00:47:03: Genau.

00:47:04: Ja und wenn ihr Lust habt auf mehr gewaltfreie Kommunikation mit Anja und Olaf wie kann man zu euch finden?

00:47:13: Vielleicht sagt es am besten selbst.

00:47:15: Also wer bei uns reinknuppern mag und uns kennenlernen mag online wir haben da zum GFK kennen lernen einmal im Quartal ein kostenfreies Online Training Drei Abende, dreimal eineinhalb Stunden.

00:47:28: Und das hat dem Titel Werbare Raumpflege und wenn man das als Link eingibt, verbale Minus-Raumpflege dann kommt auch auf unsere Websites.

00:47:38: da findet man auch einen wöchentlichen Coaching Brief den man abonnieren kann und ja Übersicht über das was wir so machen.

00:47:43: Wir

00:47:44: laden wirklich herzlich zu ein.

00:47:46: also wir machen das wirklich seit zwei Jahren.

00:47:47: jetzt ne jedes Quartal drei mal kostenfrei immer montags dienstags oder mittwochs abends variiert so'n bisschen dreimal neunzig Minuten, wo man einfach GFK ein bisschen kennenlernen kann, schnuppern kann und uns kennen lernen auch.

00:47:59: Und dann sind es immer total schöne Runden Menschen die bereichert sind hinterher.

00:48:06: Ja, und man kann auch eigentlich quer durch Deutschland und auch außerhalb von Deutschland bei euch schöne Seminartage-Seminarwoche buchen.

00:48:15: Auch das findet man alles auf der Webseite.

00:48:18: Jetzt gleich nach dieser Aufzeichnung fahren wir nach Spiekeroog!

00:48:20: Genau.

00:48:23: Richtig gut!

00:48:25: Geben dort Bildungsurlaube, das Bildungsforum Bonn.

00:48:30: Ja schön und gleichzeitig auch für Firmen könnte man euch einladen oder?

00:48:35: Das macht ihr auch relativ häufig dann auch einfach Mail schicken.

00:48:39: Wir trinken in allen Richtungen Stadtverwaltung und Unternehmen.

00:48:42: Mittelständischen Unternehmen, kleinen Unternehmen

00:48:46: Ja, schön.

00:48:47: Also falls ihr Lust habt, ihr wisst wo ihr Anja und Olaf sozusagen im Netz findet und in Kontakt treten könnt... Ich danke euch von Herzen!

00:48:58: Danke dass ihr euch die Zeit genommen habt und hier so wertvolle Dinge reingegeben habt und ich würde gerne das Schlusswort natürlich zu euch rüber geben.

00:49:12: Mein Schlusswort ist auch ein Danke an dich, Katharina.

00:49:14: Danke dass du uns die Gelegenheit hat gibst hier ja GFK Ideen auszubreiten und das ein bisschen in die Welt zu senden weil ich glaube nichts braucht unsere welt gerade mehr als eine verständlichere verbindendere Kommunikation.

00:49:28: Ja und ich schätze das einfach sehr dass es so in die welt gehen kann Weil ich denke Es braucht ganz viele Menschen die wirklich einen guten Kontakt mit sich haben Die gut mit sich verbunden sind Und wissen, was ihnen wirklich wichtig ist und was ihm an Herzen liegt.

00:49:45: Weil dann sind das Menschen die können dafür einstehen.

00:49:49: Ja, oh richtig gänse Haut!

00:49:51: Vielen Dank!

00:49:54: Wirklich, also würde ich gern so stehen lassen... Ich hoffe auf eine zweite Folge wenn ihr Lust habt!

00:50:02: Ja, wir bleiben gerne!

00:50:03: Und auch an die Zuhörenden!

00:50:06: paar Fragen oder das ist mir noch nicht so ganz schlüssig gewesen.

00:50:10: Schreibt die Antwortet auf den Podcast, es gibt ja sicherlich die Kommentarfunktion vermute ich mehr oder?

00:50:16: Genau, sehr gerne genau!

00:50:18: Dann können wir das aufgreifen.

00:50:20: Ja?

00:50:20: Oh, da freue ich mich!

00:50:23: Also, ich wünsche auch allen die zugehört haben nochmal jetzt einfach einen ganz schönen Tag und viel Spaß beim Inneren hinschauen und vielleicht im Außen schon mal so fröhlichen Rhein probieren.

00:50:35: Und bis zum nächsten Mal.

00:50:37: Winke-Winke!

00:50:45: Tschüss!

00:50:49: Von und mit Katharina Bock.

00:50:52: Deine neue Yoga-Routine für die Ohren!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.