Wenn Angst dich klein hält – und wie du wieder groß wirst

Shownotes

In dieser Folge von OM MEETS ALLTAG sprechen Katherina Bock und Timo Wahl über den Umgang mit Angst – alltagstauglich, ehrlich und mit viel Tiefgang. Es geht darum, warum Angst nichts ist, was weg muss, sondern ein wichtiges Signal unseres Systems sein kann. Gemeinsam schauen die beiden darauf, wie Atem, Körperwahrnehmung, Bewegung und Achtsamkeit helfen können, aus Unsicherheit, Anspannung und Starre wieder mehr in Stabilität und Handlungsfähigkeit zu kommen. Eine inspirierende Folge über den Mut, Angst liebevoll zu begegnen, statt sich von ihr lähmen zu lassen.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Weg von Yoga-Klischees, aufgesetzten Glitzerkram und Pseudospiritualität.

00:00:06: Hin zu innerem Wachstum Balance & Tiefgang in Om

00:00:10: Mietz Alltag.

00:00:11: der Podcast von und mit Katharina Bock Liebevoll und alltagstauglich wirft Katharina einen Blick auf wertvolle Themen aus der Welt des Yoga – Balance, mentale Kraft und Lebensfreude!

00:00:23: Bist du bereit für Yoga mitten im Leben?

00:00:26: Dann liebe Katharina, begrüße ich dich wieder bei mir im Podcast.

00:00:30: Das wird so zu einer eingeschworenen Gemeinschaft mit uns beiden hier über Themen zu sprechen und ich freue mich auf heute!

00:00:37: Ja und Timo, ich begrüßte dich ganz herzlich bei mir in dem Podcast und freue mich auch riesig!

00:00:43: Und Napa wir haben ja letztes mal ein Podcast gemacht.

00:00:45: du hast gesagt du hättest gutes Feedback bekommen zum Thema Angst.

00:00:51: Wir haben beide gesagt naja das ist sehr.

00:00:53: Also ich glaube, umfassend kann man das ohnehin nicht schlecht darstellen in so einer Stunde.

00:00:57: Aber es ist natürlich sehr theoretisch geblieben und deshalb haben wir beide gesagt wie wollen heute eine Fortsetzung machen dieses Thema wo es eher um den praktischen Umgang damit geht?

00:01:07: Sowohl aus dem Yoga also vielleicht so keine Ahnung ganz persönliche

00:01:11: Dinge Ja, auf jeden Fall.

00:01:14: Ich würde es gerne mal anreißen, die haben wir beim letzten Mal schon gesagt um wieder ins Thema zu finden.

00:01:18: oder für auch die, die nicht dabei waren dass Angst ja etwas ist was glaube ich gerade im Moment auch durch die Art und Weise der medialen Berichtserstattung durch vielleicht auch diese sich doch sehr schnell verändernde Welt so ein paar Konstellationen um uns herum kreiert also das angst einfach so ein bisschen bei vielen Leuten

00:01:38: doch

00:01:39: dauerhaft ein bisschen da ist wenn noch unterschiedlich.

00:01:42: und das Angst was damit zu tun hat, dass Unsicherheit erlebt wird.

00:01:46: Dass es also keine greifbaren Szenarien gibt.

00:01:49: Das vielleicht so feste Größen die man geglaubt hat, die sind unumstößlich, dass sie wegfallen oder sich verändern?

00:01:56: Und wir haben aber auch gesagt, dass Angst der Persie erstmal nichts Schlechtes ist, dass es nicht darum geht, Angst nicht mehr zu spüren sondern eher auf eine Art und Weise in Angst oder mit Angst in Kontakt zu treten.

00:02:09: Ich sag mal so... Sinn erfüllt, uns so ein bisschen zu Vorsicht anzumahnen.

00:02:15: Das wird nicht komplett blau durch das Leben gehen aber sie darf uns auch nichts starren machen.

00:02:20: In diesem Sinne würde ich gerne nur wieder so ein bißchen rein ins Fahrwasser, weil es geht ja nicht darum dass wir heute irgendwo hin wollen keine Angst mehr, das wäre ja Quatsch.

00:02:28: Ja, das stimmt!

00:02:30: Ja vielleicht lass uns doch praktisch einsteigen.

00:02:33: hast

00:02:34: du

00:02:34: für dich immer wieder irgendwas wo du sagst?

00:02:40: aus der Angst oder aus einer zu starken Angst heraus, die dich lehnt oder hemmt.

00:02:46: Wie gehst du denn damit um?

00:02:48: Also ich habe das für mich da ist immer schon mittendrin im Yoga glaube ich direkt reingetaucht.

00:02:56: Für mich ist es immer tatsächlich das Verankern über also sowieso ganz ganz ganz zentral ist der Atem Und der Körper.

00:03:05: Also diese, weil Angst ist ja nicht nur was, das im Kopf ist sondern natürlich hochgradig im Körper stattfindet.

00:03:11: und da der Angst als erstes so zu begegnen zum stabilisieren sozusagen ausbalancieren oder die Angst auch gut halten zu können es für mich immer ganz zentral der Atem dass ich entweder hinspüre oder mich verbinde mit dem Atem, oder bewusst auch den Atem dann vertiefe.

00:03:34: Oder mal die Hand aufm Bauch lege und da rein atme.

00:03:38: also das sind wirklich die super basic Klassiker, die glaube ich auch weit verbreitet sind aber auch für mich wunderbar funktionieren genau wie über den Körper ins Spüren zu gehen vordergründig in so natürlich die Erdung oder so ein Grounding.

00:03:54: Füße spüren Beine strecken.

00:03:59: Und der Atem ist ja im Yoga ohnehin, ganz zentraler Drehen an den Punkt.

00:04:03: und

00:04:05: du hast auch was körperliches genannt.

00:04:07: also du hast gesagt okay du spürst in dich hinein.

00:04:10: würdest du sagen dass es wie soll ich das formulieren?

00:04:18: Dass es gleichbleibende Muster gibt die sich in deinem Körper abzeichnen wenn du in der Angst bist.

00:04:24: Gibt es eine Region in der sich Angst eher abzeichnet?

00:04:28: Oder eine Atemweise, durch die es das eher ausdrückt oder auch im Atem merkst du die Angst da.

00:04:35: Ich frage bewusst so ein bisschen komisch

00:04:38: Ja genau also atem ist ja ganz einfach nicht.

00:04:40: dass man wirklich also auch des der atom stockt oder Ganz flach wird so bis hin nach situation So die beiden atemmuster Und im Körper könnte ich es einer bestimmten Region glaube ich nicht festmachen.

00:04:55: Es ist schon wirklich global Gesamtkörper-Anspannung, würde ich mal sagen.

00:05:02: Ich möchte darauf hinaus... Also es gibt ja einen deutschen Sprachgebrauch.

00:05:08: Gibt's ja so ein paar ganz feststehende Dinge zum Beispiel das Schiss in the Books also hier bei uns im hessischen oder die ist das Herz in die Hose gerutscht oder sowas.

00:05:22: Also Angst hat ja irgendwas, wenn wir es jetzt auch mal so ein bisschen im Yoga aufhängen als mit dem Verlust des Gefühls von Stabilität und Sicherheit zu tun?

00:05:32: Und das ist ja verortet eigentlich im Bereich des unteren Beckens Mula Dara Chakra also für die, die jetzt vielleicht nicht aus dem Yoga kommen.

00:05:41: Mula ist die Wurzel.

00:05:42: Dahar heißt so viel wie Wohnen oder bleiben oder verweilen Das, was uns quasi Stabilität gibt.

00:05:50: Unsere Erfahrungen und Erinnerung unsere Glaubenssätze auch wie ich eine Situation gerade für mich einschätze das ist quasi dort unten verortet.

00:06:01: Und ich glaube nämlich aus meiner aus meiner Perspektive es gibt so verschiedene Qualitäten von Angst Die drücken sich auf verschiedenen Ebenen auch des Körpers aus.

00:06:10: Ich glaube wenn wir so eine existenzielle Angst haben Ja so eine Überlebensangst Kannst ja mal, wenn du gerade dazuhörst als Hörer-Hörerin gucken.

00:06:22: Also ich kenne das zum Beispiel von mir ganz stark.

00:06:25: Ich hab Höhenangst und wenn ich irgendwo oben bin dann habe ich natürlich sei es im Flugzeug aber noch viel schlimmer auf dem Balkon oder so einer hohen Brücke oder sowas Dann ist das für mich etwas existenziell bedrohliches.

00:06:38: also da habe ich jetzt nicht nur Angst mehr können was passieren sondern da schaltet sich ein ganz altes Zentrum meines Kopfes ein und seid alter weg hier du stirbst.

00:06:48: Also ganz banal formuliert.

00:06:51: Und diese Angst spüre ich ganz deutlich genau dort unten im Beckenboden, ganz deutlich!

00:06:58: Das ist also so ein ganz krasses Zusammenziehen unter dem Becken dass sich wirklich sagen können Diese Qualität von Angst habe ich dann wenn irgendein Teil von mir sagt Das überlebst du nicht.

00:07:09: Du musst dir sofort weg!

00:07:10: Das kenne ich auch, weil in solchen Situationen kenne Ich das auch.

00:07:13: dann gibt's denn die Füße oder der Beckenboden wird gut spürbar wenn es existenzielle Angst ist.

00:07:18: genau ja

00:07:19: und da gibt es ja noch andere Ängste Es gibt ja auch Ängsten wo man sagt okay diese Situation Die kann man schon irgendwie händeln aber du weißt nicht wie?

00:07:25: Du weißt dass bringt dich nicht um Aber es ist unbekannt.

00:07:30: Du weisst nicht was auf dich zukommt.

00:07:32: Ist auch ne andere Form.

00:07:33: also oder was heißt eine andere form?

00:07:35: aber Da geht es ja nicht darum schnell weg, du stirbst.

00:07:39: Sonst geht's eher darum okay jetzt guck mal gut wie du da rauskommst sonst nimmt das irgendwie ein blödes Ende für dich.

00:07:47: Aber jetzt nicht existenziell bedrohlich.

00:07:49: und dann ist zum Beispiel für eine Angst ja die kann ja dann wo ganz anders sein.

00:07:54: Das meint

00:07:55: ich wohl ja genau.

00:08:01: Oder über Herzschlag glaube ich ist auch so ein Klassiker, das erleben wahrscheinlich auch viele.

00:08:06: Das natürlich auch durch das je nachdem was angeht.

00:08:10: also ich glaube Fight Flight Freeze hat mir letztes mal ja schon so ein bisschen beackert.

00:08:14: Also glaube dass wir Menschen da auch sehr unterschiedlich reagieren oder vielleicht auf unterschiedliche Auslöser unterschiedlich reagieren, ob man jetzt in Fluchtmodus kommt.

00:08:27: In so eine Überaktivierung oder ins Kämpfen dann geht es fast mehr Richtung so einer Aggression Wut- oder ins Freeze dass man so einfriert und komplett handlungsunfähig wird.

00:08:39: also das ist ja auch ein spannendes Feld im IOW.

00:08:42: da sagt man so bis weiß ich nicht ob das so zu halten ist als Tese, dass so ein bisschen auch nach Konstitutionen was stark ist in der Konstitution.

00:08:51: Falls ihr mal wieder im Zuhören so etwas bewandert seid.

00:08:55: Bitter Kaffer das das auch davon ein bisschen abhängig ist und was wir so ein bissel eher tendieren auch zu gehen.

00:09:02: Kaffa er in den Frees war da eher in die Angstängstlichkeit?

00:09:05: Ich kann mir das ganz gut vorstellen.

00:09:07: also es gibt ja dazu diese typische Polyvagal Theorie die auch des Frees erklärt.

00:09:12: Und dieses freeze kommt ja auch eine Natur immer dann vor wenn du keine Hand oder so mehr spürst.

00:09:20: Wenn du erst mal nicht weißt, was du tun sollst, dann kommt dieses Freeze.

00:09:24: Das ist der Moment, den kennen wir alle.

00:09:26: Es knart irgendwo und du hörst auf zu atmen... Und dann starkt der ganze Körper weil du erstmal nicht weisst, was tu tun solltest?

00:09:34: Dann kramst du in deiner Erinnerung, guckst du okay, was machst du?

00:09:37: Sobald du eine Handlungsoption hast gestaltet es sich Richtung Wut oder irgendwas, das dich in die Handlung bringt.

00:09:44: Und dann ist auch die Angst, dass man überdeckt.

00:09:48: Du hast den Atem auch noch benannt.

00:09:50: Was machst du denn mit dem Atem?

00:09:52: Also mein Lieblingstool ist tatsächlich der Atem, deswegen gibt mir schon immer eine Stabilität.

00:10:01: in dem Moment wo ich den Atemspüre ist es ja wirklich ein großes Eintauchen in den Moment rein.

00:10:08: also man kann zumindest das was der Kopf da drum herumspinnen würde ganz gut bremsen gegebenenfalls, dafür hilft mir das zum ein und natürlich der Atem über die Verbindung zum Nervensystem.

00:10:20: Also ich weiß wenn ich den Atem vertiefe, partiefe Atemzüge nehme in den Bauchraum dass sich das ganze Nervensystem sofort wieder ein Stück weit reguliert ist ein Wahnsinnsgeschenk, was mich auch durch viele Lebensphasen immer durchträgt und sowieso.

00:10:41: Aber auch in angstvollen Momenten oder Aufregungen wäre vielleicht auch so'n Klassiker um jetzt nicht in dieser ... muss nicht ja wie du gesagt hast, nicht immer so eine unbedingt existenzielle Angst sein sondern... Auch in... Ja, vielleicht einfach herausfordernden Momenten oder sowas Ja, wo so Stressunruhe vielleicht in Richtung Angst geht oder Respekt vielleicht auch.

00:11:07: Also da ist es wirklich über den Atem vertiefend.

00:11:10: des Atems ist für mich was immer sofort und wunderbar funktioniert und auch mich mit mir rückverbindet Und ich denke das Spüren ja is' wirklich aus der Yoga Praxis was ein Riesengeschenk ist immer wieder für Stabilität Egal, sozusagen in welcher Situation Stabilität geben.

00:11:34: Ich würde es gerne mal so ein bisschen verdienen, die vielleicht ein bisschen weniger mit dem Atem beschäftigen weil das hat echt einen Ursache und es funktioniert wunderbar.

00:11:41: Die fünf Primär-Emozionen haben nämlich eigene Atemmuster Das heißt wenn eine Emotion aufkommt dann verändert die automatisch des Atemmusters Und bleibe ich in dem Atenmuster Dann gebe ich dir quasi futter diese Emotionen.

00:11:54: Ist das gleiche wie beim Denken?

00:11:56: Habe ich den Gedanken der mich in die Angst bringt bin ich in der Angst und dann schürt dieser Gedanke eigentlich diese typisch assoziative Kette ja, was könnte da noch alles sein?

00:12:05: Dann bleibe ich im Gedanken drin.

00:12:07: Das heißt wenn es so vielleicht den ersten Schritt raus gibt auch so viel zu Hause, ich glaube das kann auch jeder Nachvollziehende zuhören Dann ist das erstmal den angstvollen Gedanken zumindest nicht weiter zu nähern, im Sinne von was könnte noch alles passieren.

00:12:22: Sondern die Angst quasi anzuerkennen als okay sie weiß mich daraufhin es könnte etwas passieren und dann erst mal zu gucken welche Handlungsoptionen gibt es?

00:12:30: Da bin ich ja immer so auf der Seite Es gibt schon was zu tun.

00:12:33: Wenn mir was einfällt was sich tun kann, dann kann ich irgendwie das zumindest mal ausprobieren.

00:12:40: Und die Natur zeigt zum Beispiel, wenn ein Tier fliehen kann.

00:12:43: Einfach nur flieh'n!

00:12:44: Dann entspannt es sich dahingehend während des Fliehens als dass das nicht noch mehr Stressemorne ausschüttet und nicht nochmehr in die Angst geht und damit in so einen Untätigkeitsopferstatus übergeht.

00:12:56: Das Zweite ist aber sprich also man könnte grundlegend schon mal sagen okay wenn du Angst verspürst guck nach den Handlungsoptionen und so blöd das klingt mach irgend etwas.

00:13:06: Ja, weil irgendwas zu tun baut zumindest mal diese, diese synaptischen Prozesse da ab die uns noch mehr in die Starre führen und vor allem auch dieser Stress- und Morausschüttung ein bisschen zumindest.

00:13:19: Also Bewegungen ist gut.

00:13:22: Und das zweite ist zumal ich glaube wir haben jetzt alle nicht unbedingt existenzielle Angst jetzt von jemandem aufgegessen zu werden Sondern es ist eher eine Angst, die sich über etwas aufbaut.

00:13:32: Und dann hat man ja durchaus wenn diese Angst so ein dauerhafte Begleiter ist, die Möglichkeit man ohne Joggen zu gehen oder irgendwas in die Hinsicht weil das Stress am Ohne abbaut.

00:13:42: aber zweit ist wirklich Wenn man bewusst den Atem erlebt und dann Automatisch auch Die achtsamkeit die Aufmerksamkeit auf dem atem richtet Um Dann Den Atem mit einem neuen Atemmuster Zu Überschreiben Egal welches, dann ist man zumindest mal aus dem der Atem hält die Emotionen draußen.

00:14:08: Also macht das durchaus sehenmal zu gucken wie atme ich denn gerade?

00:14:12: und dass aktuelle Atemmuster schlicht und ergreifend zu verändern?

00:14:16: Und dann kann man so pimal Daumen was ganz einfaches sagen Verlangsamt man den Atem egal aus welche Emotion geht man eher in eine Form von Passivität geht man eher in eine Form von.

00:14:31: ich unternehme etwas dagegen.

00:14:34: So dass ich behaupten würde, aus meiner Erfahrung Angst ist eine lehmende Emotion die dich in die Passivität bringt und jetzt kannst du dich verstecken oder Du gehst in die Handlung.

00:14:47: das ist dann häufig die Wut Und die Wutt besitzt zum Beispiel ein sehr brustiges Atemmuster Einatmen betont und wenn man das in dem Moment einfach mal bewusst umstellt Dann kann es manchmal

00:14:58: wunderbewirken.

00:14:59: Wissenswertes für ein glückliches Leben.

00:15:03: Das ist toll, ja super das ist sogar schön!

00:15:05: Ja dann kommt man mehr in diese Handlungsqualität rein.

00:15:09: wow cool ich habe auch... Ich würde vielleicht noch mal was ergänzen weil das ist mir jetzt auch während du gesprungen hast da waren jetzt auch wieder so viele wichtige Punkte auch drin wo man auch andocken kann.

00:15:20: also ich finde auch gerade so für uns im Yoga über, also der Psoas.

00:15:25: Da gibt es ja auch so viel Forschung inzwischen dazu wie der... Also ich nenne ihn auch gerne Stresseinsammler Nummer eins sozusagen unser Hauptfluchtmuskel genauso wie auch über Quadriceps, also unsere Oberschenkel-Vorderseite erwiesen ist das da wirklich ganz viel Adrenalin abgebaut wird über des Nutzen dieser Muskulatur sozusagen weil das eben evolutionär eben dieser Hauptfluchtsmuskulatur ist Psoa sowieso.

00:15:52: Und tatsächlich, das ist auch egal ob es dann ein Hanuman Asana ist oder wie auch immer man das über die Yoga Praxis nutzt.

00:16:01: Genau wie beim Laufen aber bewusstes übern Körper aus Agieren sozusagen und übern Körper auch wieder loslassen weil der Körper ist ja ganz komplett genau wie Atem.

00:16:12: super spannend was du gesagt hast in diesen Muster mit drin über den Körper dann auch wieder entsprechend diese Anspannung oder Erregung loszulassen.

00:16:23: Du machst einen tollen Schulterschluss gerade, weil das ist ja genau dass warum es auch so ist wie es ist also Angst oder Wut oder was auch immer Ist ja eine Primär-Emotion Weil sie körperlich für eine Reaktion sorgen soll.

00:16:37: Also wenn man meine Emotionen ganz vereinfacht erklärt für jemand der sich damit gar nicht auseinandersetzt könnte man Sie zumindest auf einem Nenner jetzt nicht reduzieren und runterbrechen, aber einsam alle Emotionen gleich.

00:16:49: Und zwar dass sie A immer im Sommer sind.

00:16:51: deshalb heißen Sie auch E-Motion weil sie einen Motion eine Bewegung im Körper was wir spüren können aus aus üben quasi oder aus lösen und wenn der Kopf nicht clever genug ist zu erkennen das es eine Handlungshandlungszwang gibt ja das eine potenzielle Gefahr besteht dann weist unser Unterbewusstsein durchaus noch wahrnimmt, wo der Kopf vielleicht gerade drüber gebügelt ist über einen somatischen Marker den wir dann halt Emotionen nennen daraufhin.

00:17:22: Also das ist ja eigentlich ein überlebensnotwendiges Konstrukt was da mal gebaut wurde.

00:17:27: und da diese Emotion Angst die auch mit Zum Beispiel mit Wut oder zum Beispiel für Verbundenes.

00:17:33: Dafür sorgt uns in irgendeiner Form von Flucht zu bringen, ist sie logischerweise gekoppelt an Angst erhöht Adrenalin weil Adrenaline macht uns erst mal handlungsaktiver oder handlungsbereiter ohne dass wir jetzt ein Brom ab und eine Mobilisation bräuchten vorher wie beim Sport.

00:17:51: Und deshalb werden natürlich die Neurotransmitter und die Kategorienstressomonen alles was für diese physische Aktivität gebraucht wird, auch ausgeschüttet und die werden schlicht und ergreifend verbraucht vereinfacht gesagt wenn wir in die Aktion gehen.

00:18:07: Das heißt damit versiegt schon mal so ein bisschen die Nachproduktionen und das was uns so in diesem Flight-Modus hält letzten Endes.

00:18:17: Deshalb ist eine körperliche Aktivität immer gut!

00:18:21: Und ich würde auch noch gerne eins ergänzen weil du hast gerade Hanumanassana gesagt In der Yoga-Szene haben wir, glaube ich so ein bisschen einen... Also ich höre immer so wie der Yoga hat ganz viel Medienung zu tun.

00:18:36: Also vielleicht für alle die sich auch immer Yoga machen zwischen Trennen oder eine Anspannung und dann kommt die entspannende Phase.

00:18:47: Es gibt mehrere Formen von Muskelaktion Und die interessanteste um ein Spannungspotenzial eines Muskels zu entladen, also sprich das der Muskel und alles was mit ihm zusammen verschaltet, es lernt sich zu entspannen ist halt die aktive dynamische Deno.

00:19:06: Also eigentlich nennt man das exzentrische Kontraktion jetzt vom Sprachgebrauch aus den Sportwissenschaften zum Beispiel.

00:19:13: Also sprich z.B.

00:19:15: in hohen Lunch oder an Hanumanassana aber nicht passiv sondern in der Aktivität.

00:19:21: und dann merkt quasi das System.

00:19:24: Aha, ich soll also länger werden, ich sollte so Raum geben und dafür muss es entspannen auch wenn der Spannung gehalten

00:19:30: wird.".

00:19:30: Also sprich übersetzt bedeutet dass wir wie das Fluchttier ja?

00:19:36: Wie entspannern uns in der Aktion?

00:19:39: Also die Kraft wird durchaus benutzt, Handlung ist möglich aber es wird nie zu einem... Es wird nie star, es wird nicht fest, es bleibt immer beweglich.

00:19:50: Und insofern für alle, die sich da entspannen wollen ist es halt nicht die passive Vorwärtsbeuge.

00:19:56: Sondern dass es wirklich eine aktive Bewegung mit Kraft in einer sich immer größer werdende Position hinein.

00:20:05: Muskelraum... plus Kraft, plus Spannung

00:20:07: drauf.

00:20:07: Ja schön es freut mich ganz toll so lustig das Thema hatte ich jetzt am Wochenende auch ganz doll beim Unterrichten.

00:20:16: immer noch gehaltenes Klischee ist langes dass es irgendwie Yoga ist gleich Beweglichkeit und eigentlich ist Yoga mindestens mindestens in gleichen Maße Kraft was wir auch in einem unserer letzten gemeinsamen Folgen so schön gesagt haben sich auch an der kraft zu spüren in der handlungsfähigkeit.

00:20:32: also Das finde ich ganz schön, weil auch die komplette Yoga-Therapie mit Kraft auch arbeitet.

00:20:41: Genau!

00:20:42: Also das schätze ich sehr... Was ich auch noch gedacht habe, Timo vielleicht etwas nochmal Schönes zu sagen, auch einen kleinen Bezug zu nehmen.

00:20:52: in der modernen Fastienforschung – was ja im Ende einfach bündige Webe ist – gibt es ja auch diese Fastienleitbahnen, sozusagen hergenommen werden.

00:21:06: Also am Ende hängt alles wieder mit allem zusammen, aber es gibt eine Linie die wird auch Trauma-Line oder Deep Frontline genannt wo eben wir wissen dass da auch besonders nochmal diese im weitesten Sinne traumatischen Unverarbeiteten auch Emotionen und Erfahrungen gespeichert sind und das finde ich auch noch mal angedockt auch ans Yoga.

00:21:29: also das sind diese Hotspots Fusssohle, Beckenboden, Iliopsoas und so weiter.

00:21:35: Also alles keine Überraschung, Zwergfell.

00:21:38: Das finde ich auch noch mal tatsächlich die Kombination aus Körper- und Atem wie wir da auch letzten Endes immer nochmal eine Schicht tiefer also letztendlich über das Bindickewebe auch gespeichert es loslassen können.

00:21:55: Also auch da, dass wäre ein Modell von wo man gucken kann sozusagen Wenn es wirklich darum geht, gehaltene Emotionen oder das Traum ist ja so ein Riesending und auch leider finde ich immer schon mittlerweile überfrachtet.

00:22:16: Aber letzten Endes alles, was gehalten ist oder in dem Moment wo wir es eben erlebt haben nicht zu Ende verarbeitet werden konnte.

00:22:22: Weil sonst in den moment vielleicht überfordert hat Ist in einer form im körper gehalten.

00:22:28: die yogis nennen das ja samskaras.

00:22:30: Wenn man mal in den harter yoga gucken gibt's ja das wort grantis.

00:22:34: also es gibt diese drei hauptkranten.

00:22:36: aber ich würde mal sagen wenn man das ein bisschen modern übersetzt Du hast hier hast du eben ganz genauer gesagt, wie es ist eigentlich alles was wir emotional nicht komplett aus interagieren.

00:22:48: Wer macht das schon?

00:22:49: Das machen eigentlich nur Kinder die planen vollkommen volle Kalota los dann ist gut wieder draußen.

00:22:54: aber die Erwachsen sind alle so konditioniert dass man sich dann viel zu früh eigentlich wieder einkriegt und kontrolliert und damit eigentlich dieses körperliche ausinteragieren was so wichtig wäre überschreibt und unterdrückt.

00:23:06: und es führt dazu das schlicht und ergreifend Gewebsspannung, die als Reaktion auf irgendwas was gerade passiert ist erfolgt ist.

00:23:15: Dass die halt synaptisch wirklich regelrecht verschaltet wird mit dem Sinn es Eindruck hat hängen bleibt und der Geschichte die Hänge bleibt.

00:23:21: Wir merken das ja auch.

00:23:23: wir begegnen an irgendeine Situation die uns eine alte Situation erinnert.

00:23:26: Und zack sind wir wieder in der gleichen Schutzspannungen im Muster drin!

00:23:30: Das kann man halt nur auflösen indem man entweder manual therapeutisch aber das kümmers schlecht selber oder Man kann es teilweise über Exzentrik machen, aber eigentlich so eine starke tiefe muskuläre Ermüdung erzeugt.

00:23:47: Dass das System quasi spanustechnisch zusammenbricht.

00:23:50: Da gibt's ja eine tolle Methode die nicht aus dem Yoga kommt und nennt sich Neurübenes Zittern im ähnlichen Traumareese-Exercise wo man ja über die Adduktoren eigentlich an die Hüftbeuger rangeht.

00:24:05: Du hast ja gerade dir die Frontline genannt, das ist ja so ein Zusammenspiel aus kurzen Atotoren.

00:24:11: Da sind auch Beinbeugeranteile drin, Hüftbeugeanteile der gesamte Beckenboden und vor allem die komplette sogenannte vordere Längsband.

00:24:19: also wer sich jetzt anatomisch nicht so gut auskennt ist natürlich schwierig.

00:24:23: wenn man sich den Beckenraum, also wenn es den Körper mal so vorstellt dann hat man ja, ich glaube soweit müsste jeder den Körper kennen.

00:24:31: Wenn man quasi von vorne auf den Körper drauf schaut und stellte sich den vor ohne irgendwas, nur die Knochenstruktur.

00:24:38: Dann hat man sozusagen ...den ganzen unteren und inneren Bereich des Beckens, das man Beckenboden nennt... dann hat man die Vorderseite der Wirbelsäule, die quasi vom Beckenbodenaus nach oben wandert,... dass ungefähr bis auf die Hürde die Rittenbürgen sitzen, dann macht es kuppelförmig quasi von der Vorder- seite der wirbelsäulen unterhalb des Prostraumes nach vorne zu und schließt dann seitlich in vorne hinter der Bauchwand mit den Rittenbögen wieder ab bis vorne zum vorderen Rand des Beckens.

00:25:08: quasi nennt man rektoscheide Schambein, die Vorden Damalschaufen.

00:25:12: Aber wenn man es sich einfach so vorstellt, dann hat man dort halt eine komplette Verbindung was mit dem... ...Innenrück- und Vorderselten der Beinen gemeinsam hat also dort quasi ne Verschaltung hat das komplette Zwerg für Umspannend ... den Herzbeutel hoch, die ganze Asylverguss.

00:25:29: Also die Speiseröhre bis zum Zungengrund.

00:25:31: Das heißt alles was mit Atmung zu tun hat... ...was mit Rippenbogenbewegung zu tun hat,... ...was eine Artenmechanik zutun hat.

00:25:39: Klammer auf Schrägstrich.

00:25:40: Das hat auch wieder etwas mit der Gesundheit und so Organe zu tun.

00:25:44: Umfasst quasi diese Deep Frontline.

00:25:46: Und wenn man daran will das kann man natürlich nicht mit einer Yoga Assana mal so eben.

00:25:52: Dann braucht es halt ganz viele verschiedene Übungen.

00:25:55: Aber Ein bisschen Entspannung kann man erreichen, indem man es komplett überfordert und sich zum Beispiel wer das mal machen möchte auf den Rücken legt.

00:26:07: Die Füße eng zueinander aufstellt die Knie nach außen aufklappen lässt und dann einfach nur das Becken hebt als einfache Möglichkeit.

00:26:15: Und da näht man immer die Kni ein bisschen an und lässt quasi des Becken oben und dann wird man merken wie dieser ganze Kram der des Becks hält irgendwann relativ schnell müde fängt an zu zittern.

00:26:26: Und das hält man so lange, bis quasi alle Strukturen die da dranhängen... ...so von diesem Zittern ermüdet werden, dass ich durch dieses Zittern, deshalb weiß es noch, Rogeneszittern, weil man das dann auch nicht mehr kontrollieren kann, quasi diese Spannung beginnen zu inladen.

00:26:41: Was dazu führen kann, dass man auch mal ein bisschen ein paar Tränchen hat oder sonst was?

00:26:45: Es ist schwierig zu erklären, aber man kann grundlegend mit lang gehaltenen Positionen die quasi über das Vermögenkraft zu halten hinausgehen für eine Entladung sorgen, die emotional ist.

00:27:00: Ist ganz beeindruckend weil ja auch wir kennen das ja von Tieren.

00:27:03: also ich weiß nicht jeder der vielleicht einen Hund hat oder so kennt das vielleicht dass man dieses Zittern sozusagen diese Angst loswerden, abzittern.

00:27:13: Dass das natürlich nicht in dem Moment der akuten Bedrohung passiert sondern eher danach dass die Tiere sich dann stilles Plätzchen suchen und wenn es sobald sicher ist über dieses Zittern den Stress oder die Angst wieder los werden.

00:27:26: Und ich finde das auch ein wirklich ganz beeindruckend Technik weil die so wirkungsvoll ist und auch ich finde es darüber dass es mit dem eigenen Körper funktioniert.

00:27:38: Ist das auch immer sicher, weil man so weiß Es kommt immer nur so viel ins lösen wie das ganze System wirklich auch gut halten kann.

00:27:45: also das gefällt mir auch immer sehr.

00:27:48: Ich glaube dass sie das alle besitzen als wir besitzt.

00:27:50: jetzt guckt ihr kinder an.

00:27:52: Das würde ich mir gerne an alle Eltern appellieren.

00:27:53: an der stelle es ist kein sinnvolles agieren wenn sein wenn das Kind Angst hat zu früh zu intervenieren.

00:28:03: Also zum Beispiel sagen du brauchst keine Angst zu haben, dann wird die Angst schon mal was irrationales und ist falsch oder wenn das Kind vielleicht sogar zittert weil es genauer ist gleiche zu sagen beruhigt dich natürlich.

00:28:17: wenn wir das Kind in den Arm nehmen darf man ja auch, man will ja auch die Hola sein, die sichere Basis.

00:28:23: aber das Zittern ist halt ein ganz wichtiger Prozess und dieses Du musst nicht zittern na na na ist das gut.

00:28:28: wenn man das tut dass er Komme ich wieder zurück, wann immer man irgendwie Angst empfindet.

00:28:34: Zumindest mal in die Bewegung

00:28:36: gehen.".

00:28:37: Ich denke nur gerade, weil du sagst Hüftbeuger ... Das ist ja ein Quartrezeps, das erwähnt an mir auch die Beine weich!

00:28:44: Ja, weiche Knie oder ist das Sprichwirt?

00:28:46: Genau diese ganzen Dinger.

00:28:49: Deswegen immer schön beinstrecken in der Yoga-Paxis.

00:28:52: Ist gut für dich.

00:28:53: Und was du halt auch, das hängt da ja auch mit drin.

00:28:56: also auch all diese finde ich auch so spannend... Also ich glaube für alle, die zuhören.

00:29:02: Die lange im Yoga auch unterwegs sind also wir kommen ja schon durch diese Gesamtheit der Praxis, sage ich mal immer im Sinne von Asana Pranayama und Meditation in Kombination kommen wir glaube ich schon auch in tiefe Prozesse des Bewusstwerdens und Loslassens, also auch in so einem Kontext, sage ist es ja auch so diese frühkindlichen Prägungen.

00:29:33: Da wissen wir alle, die sind einfach besonders stark und da kommen wir auch besonders schwierig nur ran und die beeinflussen in höchsten Maße unser Leben, unser Verhalten was wir irgendwie vielleicht vor Vorleben abneigungen usw.

00:29:51: Das ist ein ganz spannendes Feld finde ich weil das ja auch frühkindlich abgespeichert Ja, was auch meine Emotionen oder Erfahrungen ist.

00:30:04: Und da finde ich aber auch das... Also da ist man glaube ich zu tiefst in der Traumatherapie drin.

00:30:12: also auch da kommt man mit Yoga schon wirklich mit so einer tiefgehenden Praxis wirklich ein ganzes Stück ran um da eine Bewusstheit zu bekommen und vielleicht auch einen Lösen.

00:30:25: Und nichtsdestotrotz, weiß ich nicht ob das zu früh ist den Bogen zu schlagen.

00:30:29: Die wollen wir auch sagen so von letzten Mal.

00:30:32: also wenn wirklich die ja Wenn es überbordend wird Also gerade auch dieses Angstthema wenn sich das so verselbstständigt oder das Nervensystem komplett entgleist wenn man das also mal so Alltagssprachlich so sagen möchte Dann ist es, glaube ich ganz wichtig sich noch anderweitig Unterstützung mit dazu zu holen.

00:30:54: Das finde ich auch nochmal ganz ganz wichtig vielleicht an der Stelle

00:30:58: zu sagen.

00:31:04: Ich war genau im gleichen Punkt als du das sagst aber du hast den gleichen Bogen gespannt weil ich möchte nicht dass wir den Eindruck erwecken ah!

00:31:10: Dass Yoga das alles irgendwie auskurieren könnte.

00:31:13: also das funktioniert doch einfach nicht.

00:31:15: und die zweite Frage ist wenn jemand wirklich so tiefstraumatisiert ist dann ist es keine gute Idee, den ins Trauma zurückzuholen indem man was freiklopft.

00:31:24: Sondern das ist vielleicht diese Flasche die wir innerlich kleben, die sind halt bei schweren Verletzungen auch ganz wichtig weil wir sonst zum Teil überhaupt nicht die Stabilität haben gescheit weiter zu leben.

00:31:35: Deshalb war das alles große große Grenzen und ich glaube wir sollten.

00:31:41: Wir können natürlich nicht in unsere Schüler-Schülerin reinschauen aber wenn mir das jetzt für uns einfach nur im Selbstversuch angucken und uns irgendwelche Methoden bedienen wollen.

00:31:50: Wenn wir sich gucken, okay bin ich so stark verletzt oder sind es einfach kleinere Dinge?

00:31:56: Also in meinem Leben bin ich toll, toll nie so verletzt worden dass ich so ein tiefes krasses Trauma hätte.

00:32:03: das kann mich aller Methoden verdienen.

00:32:07: aber jemand der vielleicht eine Vergewaltigung hat oder eine Mishandlung hinter sich hat oder was immer er kann das nicht.

00:32:13: na das Der braucht oder die Person braucht diesen Schutzmechanismus.

00:32:17: Das ist überlebendstundwendig und dann kann das nur mit absolut professioneller Hilfe ganz, ganz langsam bearbeitet werden.

00:32:24: Und deshalb finde ich es auch verantwortungslos um mal eine weitere Schleife zu ziehen, dass man zum Beispiel in manchen Sessions von Holotropem atmen oder von Breathwork oder was nicht genügend aufklärt.

00:32:36: also da muss wirklich ganz klar geguckt werden weil gerade das Arbeiten mit intensiver Körperarbeit oder intensiver Atemarbeit erreicht ganz gern Punkt, wo sich das einfällt dann für selbstständig.

00:32:49: Wenn man an diese Punkte kommt und dann sind die da und dann kannst du nicht sagen oh war zu viel mal mit Tür wieder zu, dann ist die Tür auf.

00:32:56: Also insofern muss man auch echt sensibel mit umgehen.

00:32:59: Ja,

00:33:00: ganz ganz wichtiger Punkt.

00:33:01: Das finde ich schön auch ja auch dahin ist ich darauf nochmal weil da Ich weiß immer gar nicht.

00:33:09: also ja vielleicht wirklich auch mangels wissens oder ich bin da auch immer sehr, sehr respektvoll.

00:33:16: Weil weil nie.

00:33:19: also wir können wie du sagst wenn mir jetzt eine gruppe anleitet oder so man weiß nie wie es wirklich in jedem aussieht.

00:33:25: Also ich glaube bevor man sich in so einem In so einem Kontext auch reinwagt, auch als Lehrerinnen und Lehrer sollte man da wirklich sich ganz viel Informationen erst mal beschaffen.

00:33:38: Dass man wirklich ein hohes Fachwissen hat... plus Erfahrung idealerweise gepaart.

00:33:43: oder auch das finde ich immer schön.

00:33:46: Das habe ich auch so in den vielen Jahren Studio Kontext, ich weiß auch immer wenn ich sehe da ploppt was auf oder so Ich weiß auch, wohin ich die Leute dann weiter empfehlen kann und bin da auch immer total transparent.

00:34:01: Ja genau also ich finde es super wichtig weil Ganz schön viele trotzdem auch wirklich auch finde ich manchmal sehr unverantwortlich.

00:34:13: Praktiken auch passieren in riesigen Gruppen oder auf Festivals oder so, wo.

00:34:16: ich denke hoffentlich kann das jetzt jeder halten in der Gruppe?

00:34:21: Wie geht es den allen heute Abend und so weiter

00:34:24: total zu mal solche also wenn du wirklich was auslöst dann ist es ja nicht Zeit die zu begrenzen.

00:34:29: Du kannst nicht sagen dass sie seit sechzig Minuten du hast gerade da irgendwie ein Riesenproblem.

00:34:35: Das müssen wir auf morgen vertragen, kannst du ja nicht tun.

00:34:37: Dieser Schnistern zu Ende.

00:34:39: Deshalb muss man da schon gucken wie weit man krebt.

00:34:42: Mir ist gerade mal was eingefallen.

00:34:43: grundlegend kann man auch grade über den Atem ganz gut sich im Umgang mit Angst üben und zwar es gibt mehrere Formen oder mehrere Bedingungen die Angst auslösen.

00:34:59: aber eine ganz starke Angstauslöser ist die Menge an Kohlenstoffdioxid die wir tanken.

00:35:06: Es gibt zum Beispiel ganz, ganz fiese Versuche.

00:35:09: das würde ich es natürlich nicht raten.

00:35:11: aber wenn man z.B.

00:35:14: stark CO²-haltige Atemluft einatmet dann bekommt man sofort eine richtige Panikattacke gegen die man sich kaum wehren kann.

00:35:26: und deshalb macht es aber grundlegend Sinn jetzt ohne natürlich einen CO² Gemisch einzuraben die Toleranz an CO² in sich zu erhöhen Und zwar durchaus zu einem Punkt, da kann man sich ja ganz langsam ran tasten.

00:35:39: Dass man auch mal an diese typische Oh Gott oh Gott ich kriege keinen Atem Angst rankommt, nicht dadurch geht und dann kann man seine Angst begegnen wenn der Vorteil ist.

00:35:50: Ja Wenn man so etwas bewusst tut Dann isst ja nur die angst selbst.

00:35:58: aber man weiß ja Arman hat das selbst initiiert und freiwillig.

00:36:01: Man kann den Prozess jederzeit beenden.

00:36:04: Und sofern ist nicht die Geschichte, die ich nicht kenne und dieses unbekannte Auslöser der Angst.

00:36:12: Sondern ich kann quasi der reinen körperlichen Emotion begegnen.

00:36:15: Das ist ganz cool!

00:36:16: Weil damit kann ich mit der Emotion selbst arbeiten aber ich habe den Kontext nicht, der sie verursacht hat.

00:36:23: Damit kann ich steuern.

00:36:25: Wenn man zum Beispiel einfache atemübung macht dass man einabend ruhig tief locker ausabend Und er guckt nach der Aussage und dann ist es nämlich auch selbst so ein Asthmatiker, nie schwierig.

00:36:37: Wie lange kann ich den Atem anhalten?

00:36:41: Und wie lang schaffe ich's vielleicht am ersten Mal... ...und da hat man eine Referenz.

00:36:46: Da macht man das beim zweiten mal vielleicht ein bisschen länger.

00:36:49: Und merkt beim zweiten mal, oh jetzt ist so einer Stelle, jetzt wirds irgendwie unangenehm!

00:36:53: Und wenn man es beim dritten mal macht und weiß ja aus der Referenz beim zweiten Mal dass geht Dann schaffe ich aus dem Gefühl heraus oder aus dem Wissen, es geht vielleicht nicht in diese Phase des Anhaltens besser rein zu entspannen.

00:37:04: Da geht's noch länger!

00:37:05: Dann kann ich mich so ganz langsam vortasten.

00:37:09: Ganz klassisch mit der Bothekow-Methode und wenn man das tut – Botheko nicht Bothekov – dann kann man wirklich mit dieser reinen Emotion lernen umzugehen.

00:37:22: Und wenn sie dann mit einem Kontext zusammenkommt, weil ich wieder irgendwie zu viel Bildnachrichten online geguckt habe... Dann hat man ein etwas besseres körperlichen Ungarn mit der Emotion selbst und kommt vielleicht besser an die Handlungsoptionen, weil man sich davon nicht so ganz stark lämen lässt.

00:37:44: also man kann durchaus auch gerade mit dem Atem unglaublich viel präventiv machen.

00:37:49: Ja, das ist toll.

00:37:50: Also gerade Bouteco auch gerade im Kontext von Panikattacken hilft glaube ich vielen Menschen extrem und es ist auch schön und das ist ja auch dann wieder am Ende eine große Handlungsfähigkeit die man gewinnt sodass ich glaube auch so... Ich glaube auch da das große Thema ist ja immer die Angst vor der Angst.

00:38:10: wenn man in sowas wie so Panikattacken oder so reinkommt dann ist ja fast die Angst vorder Angst das größere Problem als die Angst selber Und da ist der Atem.

00:38:21: Also nach wie vor, ich wüsste nicht mein Leben ohne Yoga und Atmen, wo das hingeführt hätte.

00:38:29: Ich finde es ist so ein wirklich unglaublich wirkungsvolles heilsames Potenzial.

00:38:37: was darüber kommt... Das finde ich sehr beeindruckend, also gerade wenn wir über j-also Angst eine jegliche Art von Emotionen sprechen.

00:38:47: Ich

00:38:47: finde du hast noch was ganz Superwichtiges gesagt.

00:38:50: Nämlich die Angst vor der Angst und die Angst für der Angst weil ich weiß oh ist es blöd das kann nicht händeln.

00:38:57: A verstärkt ist die Wahrscheinlichkeit Angst zu bekommen B fördert sie jeden Ausweichmechanismus.

00:39:03: Also ich werde nicht in die Selbstwirksamkeit kommen weil ich das Thema immer umschiffen werde Aber das ist lösbar und nur lösba über Akzeptanz.

00:39:16: Und diese Akzeptanzen, also wirklich das akzeptierendes Angstteil unserer Natur ist... Das Ausprobieren mit Angst ist mal auszuhalten.

00:39:26: Weil es ist eine tolle Erklärung die du mir gerade noch geliefert hast.

00:39:28: Da komme ich ja nochmal in den doppelten Nutzen wegen der Angst für der Angst mit diesen Atemübungen zum Schluss zu arbeiten, weil sie genau das tun.

00:39:38: Sie lösen genau diese Angst vor dieser Angst auf und ist ganz wichtig.

00:39:41: Ja,

00:39:42: ja es schön!

00:39:44: Und auch vielleicht auch dass das so schön.

00:39:47: auch nochmal was du gesagt hast Das hatten wir letztes Mal auch so den Punkt, dass man in so eine liebevolle Akzeptanz mit der Angst geht.

00:39:55: Dass die da ist und das ist auch glaube ich wieder ein bisschen der Bogen zu den frühkindlichen Prägungen weil je nachdem was wir erlebt haben, manche Stress das total ab auf einem Konzert zu sein mit irgendwie dreißigtausend Leuten für andere.

00:40:09: es ist der größte Stress wenn sie alleine zu Hause sind.

00:40:14: Ich finde es auch mal ein großer Schönheit, so unterschiedlich wie wir Menschen eben ticken und auf Basis von allem was wir erlebt haben.

00:40:20: Und dass wir einfach egal sozusagen ganz individuell bei uns, was jetzt gerade vielleicht das ist, was eher so einen Gefühl von Unruhe, Unsicherheit erzeugt oder Angst, dass man ja in dieser Akzeptanz wirklich einfach ist.

00:40:36: Es gibt große Heldengeschichten und tolle Zitate über alle... Also alle großen Helden, die nämlich trotz der Angst es tun und ich weiß sie keine haben.

00:40:50: Ja das ist die klassische Heldenreise basiert ja darauf.

00:40:53: Dann kommt der Ruf dann kommt die Aktion dann kommen die Transformationen und dann bist du eigentlich durch Selbstwirksamkeitserfahrung resilient.

00:41:01: Das ist das, was jeden guten Film ausmacht?

00:41:04: Die klassische Heldenreise.

00:41:05: Ja weil sonst wird es auch bitter, ne?

00:41:07: Sonst ist da nur Vermeidung.

00:41:08: also wenn man alles...das ist ja der Klassiker auch Wenn man alle Situationen im Leben auslässt die ein irgendwie in so eine kleine Richtung von Stress und Angst bringen dann wird die Welt sehr klein und glaube ich auch sehr unfröhlich unfreudvoll.

00:41:22: Also dann ist man so in seiner im Leben seiner Sinnhaftigkeit und Persönlichkeit so ausgebremst, Selbstwirksamkeit alles...

00:41:34: Wird gerne nur erwähnen an der Stelle.

00:41:35: Ich glaube es liegt eigentlich auf der Hand für die meisten.

00:41:38: aber ich möchte nicht den Eindruck erwecken dass wir durch die Angst durchmüsten sondern die ganze buddhistische Psychologie.

00:41:44: und es gibt eine buddhistische Psychotherapie Die geht eigentlich über das Thema Akzeptanz Und es gibt ja auch so diese sogenannte Konfrontationstherapie.

00:41:54: Aber das ist es nicht, also eine Konfrontationstherapie quasi die sehr niederschwellig ist.

00:42:00: Also es geht nicht darum, du hast Angst jetzt musstest damit mal aushalten dann wird es noch schlimmer.

00:42:06: aber... Die Frage ist okay mit wie viel kannst du's aushalten?

00:42:10: Dass du merkst?

00:42:11: naja ok da kann ich mich rein entspannen.

00:42:13: und wenn du das tust, wenn du so niederschwällig anfängst Dann kannst du beim nächsten Mal ein bisschen mehr aushaltend und so wächst du quasi genau wie auch Resilienz sich aufbaut Überselbstungsamkeitserfahrung.

00:42:25: Du springst ja nicht beim ersten Mal irgendwie vom Dach, sondern du machst vielleicht erst eine Rolle irgendwie auf ne Mathe da machst dann ein Roll aus dem Stand Dann springste vielleicht irgendwie von den Bock und dann na also wenn ich denke hab jetzt diese Parkourläufer davor vorm Kopf Und wer glaubt okay der Parkour-Läufer kann das weil er gleich vom Dacht gesprungen ist Der wird halt unten sich alle Knochen brechen und so ist es hier auch.

00:42:49: Also ich glaube, wir müssen langsam diese Komfortzone und die müssen erweitern.

00:42:54: Und ich möchte dir nicht den Eindruck erwecken das ich jetzt propagieren wollte... Du musst dadurch Augen zu, um Gottes Willen nein!

00:43:01: Aber so ein bisschen der Tatsache stellen Angst ist da, musst du?

00:43:05: Und immer die Frage stellen mit wie viel Intensität kannst du gerade dienen?

00:43:10: Wieviel kannst du aushalten ohne Schaden zu nehmen?

00:43:14: Was sind deine Handlungsoptionen was kannst du tun?

00:43:19: mal etwas erweitert, kann ja auch für alle die glauben sie müssten wir alles selbst machen.

00:43:24: Heißt wer kann dir helfen?

00:43:27: Also was kannst du tun musst nicht immer nur du sein das kann ja beheissen okay wen kannst du zur rade ziehen?

00:43:34: Das ist ja auch handlung.

00:43:35: Wir haben manchmal so diese fehl meinung wir müssen alles selbstmachen.

00:43:40: das können wir gar nicht.

00:43:42: Ja, ist richtig.

00:43:43: Oder auch wirklich... Also ein bisschen niedrigschwelliger sozusagen.

00:43:49: Auch wirklich vielleicht mit Freunden oder so einfach über Ängste sprechen um vielleicht zu sehen, dass das enttabuisiert und normalisiert, dass man sieht, da hat jetzt jeder irgendwie ein anderes Thema.

00:44:10: Ja, also das ist einfach schön finde ich in dieser Transparenz und auch Gemeinschaft sowieso die das auch sehr trägt.

00:44:18: Riesen riesen Aspekt.

00:44:20: nochmal was aus meinem Austausch oder auch wirklich einfach im gemeinsamen Sein was ja auch so aus unserem unsere Menschsein heraus was zutiefst stabilisieren dass es wenn das ne sage ich mal eine gute Gemeinsicht ist eine wertschätzende Gemeinsschaft

00:44:37: zu wissen nicht allein zu sein mit diesem Problem

00:44:39: Ja, ganz genau.

00:44:41: Und es auch ausgesprochen zu

00:44:43: haben?

00:44:43: Also

00:44:45: über Dinge zu sprechen macht ja auch Luft.

00:44:47: Immer!

00:44:48: Genau und manchmal ja auch weil ich finde immer beim Sprechen kann man ja nicht diese ewigen Runden drehen wie im Denken wenn man sie mal anders erzählt dann braucht's da manchmal ein bisschen mehr Klarheit und Ordnung oder man kommt am Ende zu einem anderen Punkt.

00:45:04: Das finde ich schon auch.

00:45:05: Also das finde ich manchmal immer aussprechen, macht es auch schon mal was im eigenen Erkennen oder so.

00:45:17: Wir fallen gerade noch zwei Techniken ein die ich glaube ich auch so weil ich habe gerade gesagt ja was ist denn wenn man redet und es gibt ja zum Beispiel im Buddhismus klassisch die Gehmeditation die mehrere Dinge erfüllt mehr Weil gehen, kennt vielleicht der die ein oder andere, der gerade zuhört wenn man telefoniert und es ist schwieriges Telefonat geht man ganz klar mal auf den ab.

00:45:42: Weil gehen die beiden Gehirnhälften immer quasi abwechselnd alternierend bedient durch das Aufkommen rechts, Aufkommen links nennt man eine bilaterale Stimulation Und diese Stimulation hat zur Folge dass das sozusagen das Innere aufräumen Den Dialog zwischen den Beidnemisferen, dass der angestoßen wird und die Dinge schneller durch Dach und schneller aufgeräumt werden.

00:46:07: So ein bisschen wie die Rehmschlafphase nachts.

00:46:10: Und da gibt es noch eine Technik dafür Die man ohne gehen machen kann.

00:46:13: das ist ganz interessant.

00:46:14: wenn sich Butterfly kennst du wahrscheinlich.

00:46:17: also wenn man zum Beispiel auf den Brustraum Wenn man die Hände auf dem Brustraum legt aber die Daumen quasi mit den Innenseiten der der Daumen aneinander legt und dann setzt man quasi die Hände auf den Brustraum, dass die Finger zum Brustraum zeigen.

00:46:33: Und tappt immer abwechselnd

00:46:34: rechts und links.

00:46:35: Ja okay nur nicht unter dem Herd.

00:46:37: Nennt sich Butterfly und dann berührt die rechte Hälfte des Körpers die linke Linke die Rechte immer abwechslend und dann gibt es diese gleiche Stimulation.

00:46:45: Es gibt Untersuchungen darüber das Emotionen schneller entkoppelt werden.

00:46:49: Das Gleiche gibt's auch noch mal im Atem.

00:46:51: das nennt sich Psychological thigh Also dieses, das kennen alle die Kinder haben.

00:46:57: Also dein Kind weint und es funktioniert aber nicht mit der Traurigkeit.

00:47:00: Es funktioniert per se mit Emotionen Und dann kennst du wenn das Kind weinnt und erzählt hier oder schluchzt und dann kommt irgendwann so ein Punkt und dann wird's ruhiger.

00:47:14: Das kennen wir alle.

00:47:15: und dies ist dieser emotional thigh.

00:47:18: Das ist quasi so eine emotionale Entkoppelung, die über den Atem geht.

00:47:22: Und das kann man simulieren in dem man zwei Drittel einab und kurz anhältet, zwei, drei Mal nachab und dann raus.

00:47:30: Das macht man ein paar mal und wird merken, dass man die aktiv bestehenden Emotionen etwas entkoppelt.

00:47:36: Also es gibt durchaus Dinge, die man machen kann dieses Seufzen.

00:47:42: Und da kann man ja auch einfach artificiell herbeiführen.

00:47:46: Es hilft wirklich, Emotion zu entkippeln!

00:47:49: Super!

00:47:50: Ich habe auch, wenn du sagst, bilaterale Stimulation.

00:47:53: Das ist ja wirklich so verrückt.

00:47:55: Ich kenne das, ob ich selber mal ausprobiert, weil eine Freundin der Therapeutin ist.

00:48:00: Diese EMDR, diese Eye-Movement... Also voll verrückte Technik.

00:48:09: und es ist so beeindruckend, weil man im Prinzip eigentlich nur die Handbewegung folgt, die die Augenbewegungen im Tiefschlaf simuliert gibt es inzwischen ja auch auditiv und alles, gibt's eine Menge.

00:48:21: Das hat mich sehr beeindruckt weil man steigt im Prinzip da auch ein über eine Emotion inner Situation dann kommt diese sozusagen Intervention über die Augenbewegung wie im Tiefschlaf sagen, wie so eine Meditation potenziert hoch zwanzig oder so.

00:48:45: Also für mich das war verrückt.

00:48:47: also wirklich ich bin in so einer Sächen um das auch mal ja wir haben geguckt so wie geht es mit Yoga zusammen und so weiter?

00:48:54: Es hat mich sehr beeindruckt!

00:48:55: Also gerade auch mit dem langjährigen Yoga-Background.

00:48:58: Ich bin in einer Session wirklich im Punkt gekommen wo ich dann dachte dass ist jetzt irgendwie komisch Liege so, also das war wirklich bin in die tiefste Kindheit zurückgewandert über diese Augenbewegung im Tiefschlaf und habe unterwegs sehr viel passiert, sage ich mal an Situationen und Momenten.

00:49:19: Und es hat mich schwer beeindruckt.

00:49:24: Über die Wirksamkeit gibt's ja irrefile Studien Und gleichzeitig weiß immer noch niemand ganz genau, wie das wirklich funktioniert.

00:49:33: Dass man darüber wirklich so unglaublich tief kommt oder auch Dinge lösen kann oder auch an die Bewusstheit holt und in die Verarbeitung.

00:49:46: Ich habe meiner Frau vor ein paar Jahre schon einige Jahre, ich glaube acht Jahre, sieben, acht Jahre haben wir eine Vorbildung im DR gemacht.

00:49:56: In Berlin war das damals.

00:49:57: Und es war wirklich irre wie schnell das geht, dass Leute wirklich ihre Emotionen die gerade da sind auf einer Skala von eins bis zehn benennen.

00:50:05: und dann bewingst du sie?

00:50:08: Und dann bleiben die in der Emotion folgen deinen... also ich spüre quasi die Emotion und folgen gleichzeitig den Augen.

00:50:17: und dann merkst du, dann kommt im Übrigen ganz häufig dieses Das kommt, also du hörst es richtig und dann findet auch so eine körperliche Release.

00:50:25: Du merkst die Schultern sinken und sowas.

00:50:27: Also so ne Entspannung im Kiefergelenk überall statt in der augringen Muskulatur.

00:50:32: Da zeichten sie sich ja überall ab.

00:50:34: Und dann fragst du dir nochmal und wie ist das jetzt?

00:50:39: Ja, irgendwie besser.

00:50:40: und dann frage ich ok wo ist jetzt?

00:50:41: Dann war's vorher auf Achtern als auf drei und dann bewingste die noch mal als auf zwei.

00:50:45: Es ist wirklich irre

00:50:47: Ist eine Wahnsinnsmethode.

00:50:49: Ja, finde ich auch und eigentlich ist es ja komplett Körpertherapie.

00:50:52: Ja klar absolut

00:50:53: du bleibst einfach nur im Körper.

00:50:55: also man braucht im Prinzip nur die Aufhängersituation Und kein ewiges irgendwas sprechen.

00:51:02: aber das gleiche was du für ihn sagt dass mit der mit der Mit der Meditation weil du machst das Gleiche wie froh kahl Also ein Fokus ist auf dem was Du spürst Einfokus is auf dem.

00:51:14: In der medizin wäre es der atem hier ist das bewunken werden.

00:51:18: Es sind zwei Fokuspunkte und dadurch erlebst du quasi deine Emotionen ohne sie aber weiter gedanklich zu befeuern, weil dann Fokuser auch noch waren.

00:51:28: Also es ist wie eine Ablenkungstherapie.

00:51:31: Und gleichzeitig erfährst du das somatisch.

00:51:33: Aber es ist halt irre, wie schnell das geht?

00:51:35: Das ist wirklich irre!

00:51:37: Ich kann das auch nur von meiner Freundin sagen, weil die Arbeitet so ganz für Leute diese schlimme Unfälle passieren.

00:51:45: Also mich beeindruckt das sehr, weil das sind eigentlich so Situationen wo man eigentlich so weiß.

00:51:51: Okay also ob die jetzt jemals wieder in den Zug steigen da ins Fahrerhaus rein oder so viel da auch BO vielleicht oder zumindest in diesem Berufen da die Konsequenz wäre oder so aus der Erfahrung und auch wenn sich einlassen können auf so eine Technik gibt es wirklich ne... Also finde ich unglaubliche ähm, Lösung auch diese oder sie nennen das ja dann immer so weiter Verarbeitung von dem was eben da so nicht verarbeitet werden konnte.

00:52:23: also mich beeindruckt dass sehr muss ich sagen.

00:52:26: Wenn es jemand zu Hause hört man kann es wirklich Zuhause machen selbstständig so ob kein Thema.

00:52:31: Also wenn man zum Beispiel eine Emotion ist die an gerade nicht in Ruhe lässt Kann man einfach Die Augen aufmachen die Emotionen spüren und schon mal Entweder mit den Augen hinten hergucken oder auch einen Punkt fixen im Raum.

00:52:46: Es geht auch sozusagen ins Leere gucken und während man ins leere guckt und gleichzeitig diese Emotion einfach körperlich fühlt, findet schon eine erste in Koppelung statt.

00:52:56: Das ist wirklich irre!

00:52:58: Dazu würde ich auch immer anraten die Bereiche, die emotional auch reagieren im Körper Bauch Hände und damit Schultern Kiefermusklatur und die Augenringmuskulatur immer zu lockern.

00:53:11: Das heißt, bewusst in den Bauch zu atmen, bewusst die Hände zu locken, Schuss zu legen, Schultern hängen zu lassen, bewusst den Kiefern zu entspannen, bewusst ins Leerezug glotzen auf gut Deutsch gesagt und alles um die Augen herum so weich werden zu lassen – ich sage mal als würden die Augen zurück in die Höhlen sinken -, dass das was emotional also unsere Emotion quasi mimisch abzeichnet, die Augenrehmusklatur, dass das entspannt.

00:53:34: Und dann hast du schon mal den somatischen Marker, den Bereich im Körper der die Emotion hält.

00:53:40: Der ist schon mal draußen und wenn du das Atemmuster noch auflöst... ...ist es auch draußen!

00:53:47: Wenn du dann die Spannung noch irgendwie löst in Bauch

00:53:50: etc.,

00:53:50: der halt auch Spannungen hält per See... Das ist es auch draussen.

00:53:55: Wenn du diese niederschwellige Konfrontation quasi machst ein Fokus atmen und ein Fokuss wo im Körper spür ich mich gerade ist meistens schon ganz viel geworden.

00:54:05: Da ist wirklich die Schwere der gefühlten Angst oder was auch immer da war, schon ganz deutlich abgemindert in der Regel.

00:54:13: Ja, das ist so schön!

00:54:15: Ich habe gerade so eine Freude auch an dem was du sagst weil wenn man dann auch nochmal wirklich sich überlegt dass ja Angst wahrscheinlich das größte Thema ist oder größter Emotion die uns zurückhält, vielleicht auch wirklich das Leben zu führen.

00:54:31: Was uns in so eine Zufriedenheit oder Sinnstiftung oder so ein Glücklichsein auch führt.

00:54:37: Oder wo ja auch runtergebrochen ist, also auch wo uns Angst wirklich einfach manchmal zurückhält von dem was eigentlich vielleicht uns am Herzen liegen würde zu tun?

00:54:49: Das finde ich so schön weil umso geübter man vielleicht da mit dem Umgang ist oder auch Techniken für sich selber findet, die funktionieren um so freier.

00:55:05: Ist man dann ja in höchstem Maße natürlich über Yoga und der Weg in die Freiheit.

00:55:10: also ich finde das ganz schön wenn man da glaube schon aus einem... dass auch die Erfahrungen, die wir im Leben machen und wenn es gut läuft.

00:55:23: Auch dahintragen, dass wir uns trotz der Angst entscheiden, Dinge zu tun?

00:55:31: Absolut!

00:55:32: Das ist ja was, was du dir immer wieder als Frage stellen kannst.

00:55:35: Eine Frage ist, was ist denn das Schlimmste, was gerade passieren kann?

00:55:38: Und wenn du dir das schon mal sagst und dir das bewusst machst dann verlet ihr die Angst in der Regel schon mal ihren größten Schreck.

00:55:46: Weil das schlimmste ist ja, heißt er im Yoga-Apiniväscher, dieses Unbekannte.

00:55:50: Oh Gott, oh Gott!

00:55:51: Und dann was kann denn passieren?

00:55:53: Ja, das sind das und... Dann ist es aber meistens in den meisten Fällen nicht mehr so schlimm.

00:55:58: Das Zweite, was du gerade sagst, du kannst dir auch die Frage stellen, okay kennst du denn ähnliche Situationen?

00:56:04: Wie hast du sie denn gemeistert?

00:56:06: Die hast du doch auch schon einmal gemeistered.

00:56:07: oder vielleicht kennst Du jemand der sich schon gemeisterd hat und weißt wie kann man die denn meistern?

00:56:13: Und dann haben wir auch schon wieder eine Handlungsidee.

00:56:15: Oder wir haben eine Erinnerung, dass wir es selbst schon gemacht haben.

00:56:18: Also ich glaube, wir haben ganz viele Möglichkeiten und das ist eine Frage worauf schifte ich halt auch wie immer meine Aufmerksamkeit?

00:56:23: auf das Problem oder auch auf die Möglichkeiten, die ich ja trotz allem meistens besitze.

00:56:30: so gut wie immer.

00:56:31: Du hattest anfangs bevor wir starteten hast du gesagt wollen wir heute Angst?

00:56:38: Oder wollen wir Wut?

00:56:39: Ich glaub Wut werden schönes Thema fürs längste Morde weil Wut ja auch gerade für Frauen so ein ganz spezielles Thema ist, so empirisch gesehen.

00:56:46: Ist es?

00:56:47: Schön!

00:56:47: Ja das wird mich sehr freuen.

00:56:49: Wir können ja einfach mal den Deal schließen dass wir alle die jetzt ein bisschen Spaß an der Angst hatten also nicht an der angst, sondern im thema angst.

00:56:55: Das würde uns vielleicht mit dem Thema Wut und warum darf auch Wut sein?

00:57:00: Warum ist Wut okay?

00:57:03: Beschäftigen aus einer sehr yogischen Sicht Mit natürlich der großen frage Ahemse

00:57:09: Na klar, auf jeden Fall Schön.

00:57:13: Ja, freue ich mich drauf!

00:57:14: Schlusswort an dich, Garderina?

00:57:16: Ja,

00:57:16: Schlusswort auf mich.

00:57:18: Also vielleicht konnten wir ein bisschen da Licht ins Dunkel bringen und auch so ein bisschen auch den Respekt vielleicht vor der Angst nehmen, so eine Handlungsoption aufzeigen und vielleicht auch dafür plädieren dass die Angst einfach guter Anzeiger für uns ist, der liebevoll da sein darf und gleichzeitig vielleicht auch oft hilft in die Bewusstheit zu kommen über bestimmte Muster von uns.

00:57:49: In großem Maße!

00:57:51: Ja also vielleicht kannst du da so einen leichten, leichteren Umgang vielleicht finden?

00:57:57: Und wenn wir dazu beitragen konnten wie beide heute würde mich das sehr freuen.

00:58:03: Genau ja oder inspirieren?

00:58:05: Ich würd gern als mein Schlusswort dich zitieren Ganz einfach keine Angst vor der Angst.

00:58:10: Ich glaube, das ist so schön gesagt vorhin.

00:58:13: wirklich keine Angst von der Angst, die darf sein.

00:58:16: Großes

00:58:16: Ding!

00:58:18: Ich hoffe es hat euch ein bisschen Spaß gemacht und wie gesagt beim nächsten Mal geht's dann um die tolle Wut oder die weniger tolle.

00:58:26: mal gucken bis wohin sie toll ist ab wann vielleicht nicht mehr gerade darin.

00:58:30: ich danke dir für deine Zeit für die Bereicherung und Inspiration.

00:58:36: Danke Timo, es kann ich von ganz der Herzen mal zurückgeben.

00:58:39: Und wir machen jetzt gleich bestimmt den nächsten Termin aus, wie ich uns kenne.

00:58:42: und allen anderen danke

00:58:44: fürs Zuhören.

00:58:46: Bis zum nächsten Mal!

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