Wut als Wegweiser – wie wir lernen, gesund mit ihr umzugehen
Shownotes
Wut hat keinen guten Ruf – dabei steckt in ihr oft etwas sehr Wertvolles. In dieser Folge von OM MEETS ALLTAG sprechen Katherina Bock und Timo Wahl darüber, warum Wut nicht unser Feind ist, sondern ein wichtiger Hinweis auf unerfüllte Bedürfnisse, verletzte Werte und innere Grenzen. Gemeinsam schauen sie auf die Frage, wie ein gesunder Umgang mit Wut gelingen kann, ohne sie zu unterdrücken oder unkontrolliert auszuleben. Außerdem geht es um typische Missverständnisse im Yoga-Kontext: Darf man als yogischer Mensch überhaupt wütend sein? Eine tiefgehende, alltagsnahe und ehrliche Folge über Emotionen, Beziehung, Bedürfniswahrnehmung und die Einladung, Wut nicht länger nur abzulehnen, sondern bewusster mit ihr zu arbeiten.
Mehr über Katherina und ihre Arbeit findest du hier: www.maisha-jena.de
Oder folge Katherina auf Instagram: https://www.instagram.com/maishayoga/
Transkript anzeigen
00:00:00: Weg von Yoga-Klischees, aufgesetzten Glitzerkram und Pseudospiritualität.
00:00:06: Hin zu innerem Wachstum Balance & Tiefgang in….
00:00:10: Ommiets Alltag!
00:00:11: Der Podcast von und mit Katharina Bock Liebevoll und alltagstauglich wirft Katharina einen Blick auf wertvolle Themen aus der Welt des Yoga – Balance, mentale Kraft und Lebensfreude.
00:00:23: Bist du bereit für Yoga mitten im Leben?
00:00:27: Dann würde ich sagen, liebe Katharina.
00:00:28: Für meinen Podcast wieder herzlich willkommen!
00:00:31: Das ist wirklich schon... Wir haben schon die Standleitung langsamer zwei, gell?
00:00:37: Lieber Timo auch Danke.
00:00:38: Herzlich Willkommen in meinem Podcast.
00:00:40: Wir freuen uns sehr dass ihr wieder rein hört
00:00:43: und wir haben... Ich weiß gar nicht, hat das du das Thema hatte.
00:00:46: Ich das Thema hatten wir es beide ersonnen.
00:00:48: Wir haben ein spannendes Thema für heute.
00:00:49: Dann machst du's mal verraten.
00:00:51: Ja und zwar geht's um Wut.
00:00:54: Um guten Umgang mit Wut.
00:00:56: Also für
00:00:56: alle, die jetzt abschalten wollen schnell ausmachen.
00:00:59: Sofort!
00:01:02: Ja weil wir finden das ist so sehr beleuchtenswert oder so ein bisschen nochmal spannend wirklich von unterschiedlichen Perspektiven da drauf zu gucken und natürlich auch der Yoga-Perspektive, weil es nicht so einfach mit der Wut ist oder Timo?
00:01:20: Nein.
00:01:22: Ich habe gerade Eingangs gesagt, wir wollten den Podcast eigentlich gestern machen und ich hatte gestern nur Fixe und ich war danach fix und fertig.
00:01:31: sozusagen mir liegen so atmen Sachen nicht besonders Und ich hab dann auch zu dir gesagt heute habe ich einen super guten Zugang zum Thema Wut aber eher weil es sie wirklich fühle.
00:01:41: Aber ich finde das ist ein schöner Einstieg ins Thema.
00:01:44: Du sagst ja Wir wollen einen guten Zugung zum Thema wut oder einen guten zugang zu unserer Wut.
00:01:49: Warum sagt ihr das denn so?
00:01:51: Weil ich könnte ja vorstellen, die meisten, die uns gerade zuhören.
00:01:53: Vielleicht nicht die meisten aber doch einige denken ja gut will ich ja eigentlich lieber nicht an Bord haben.
00:01:59: Ja, genau.
00:02:01: Also das ist so ganz vielfichtig.
00:02:03: auf der einen Seite klar wenn man das tatsächlich schafft durch ein gutes Mindset eine gute Bewusstheit weniger in Wut zu kommen ist natürlich wunderbar.
00:02:12: Das ist so ein Aspekt wenn man vielleicht so dieses Denken von ich bin richtig Der andere ist falsch irgendwie so ein bisschen Schaft kleiner zu machen in sich oder bewusster Und gleichzeitig aber finde ich das so ganz, ganz wichtig.
00:02:25: Wenn die Wut da ist dass wir wissen wie wir damit umgehen können also im Sinne eines Zulassens und nicht unterdrückens.
00:02:33: Aber auch das hast du es letzte Mal auch gleich so gesagt natürlich hochgradig Auch so dass wir wirklich auch kennen anderen Menschen schaden.
00:02:40: damit also wirklich ahimsa auch berücksichtigen Also kein blindes ausagieren.
00:02:45: aber gleichzeitig Ja, ist Unterdrückung von Wut auch aus Ayurveda-Sicht eine der Hauptkrankheitsursachen oder Unterdrücklichungen von Emotionen.
00:02:55: Das heißt wenn sie da ist sollten wir tatsächlich idealerweise Strategien haben mit ihr was zu tun damit sie sich bewegen und verändern kann oder einfach ausagiert wird in einer innerweise wie... beziehungserhaltend vielleicht und ohne dass wir uns selber damit schaden.
00:03:13: Ja, mein Wut kann man ja nach außen richten, kann auch noch innen richten.
00:03:16: Da fällt ein schöner Aspekt mal später zu gucken was auch eher so Tendenzen sind.
00:03:20: aber da hast du eben etwas ganz Tolles gesagt finde ich aus dem Ayurveda.
00:03:24: Ich glaube das es sich westliche Psychologie mittlerweile genauso sieht.
00:03:27: Das ist unter Drücken von Emotionen einfach keine gesunde Sache ist Und zwar auf keiner Ebene Sowohl körperlich als soll ich manchmal sagen körperchemisch.
00:03:36: von der Körperschämie ist das keine gute Sache.
00:03:39: Wir sitzen dann auf all unseren Monen und noch einen Transmettern, die spielen uns ihr Spiel und wir unterdrücken halt,
00:03:45: d.h.,
00:03:45: dass sie immer noch aktiv sind?
00:03:48: Aber für mich wäre es immer die Frage... Also ich habe zwei Fragen immer wenn ich mit dem Thema Wut agiere.
00:03:53: Einmal ist die Frage Das Thema Wud ist ja verknüpft mit dem thema Wüten also wirklich so ein Feld der Verwüstung hinter sich zu lassen, egal auf welcher Ebene?
00:04:04: Die Frage für mich ist immer Ich glaube Wut, gar nicht immer für alle Wut ist.
00:04:11: Also andersherum ausgedruckt die Wurzel von Wut is ja etwas für uns sehr sinnvolles und sinnhaftes.
00:04:18: Aber die Frage ist ab wann nennen wir es denn Wut?
00:04:20: Weil ich glaube dass wir grundlegend diese Strömung alle akzeptieren.
00:04:24: Und wenn wir bei unheim gelernt haben das zu tun was du gerade sagt hast eine musik unterdrücken Das ist dann so ein krater reich der eigentlich nicht mehr gesund ist und dann nennt es glaube Ich Die Weißen wut ist er würde ich gern mal gucken.
00:04:35: Was würdest du sagen, wo kommt ein Wut her?
00:04:37: Hast du einen anderes Wort dafür vielleicht für dich.
00:04:39: Also ich habe jetzt keins.
00:04:40: das impliziert es nicht.
00:04:42: Aber Wut hat ja eine Ursache und die Ursache ist glaube ich nicht gleich dem was wir mit der Wut im Exzess und im extremen Vergleich setzen.
00:04:52: Ja meinst Du dass also für mich ist es auch ne ganz starke Aktivierungsenergie so ein ins Handeln kommen und wirklich vielleicht auch erst mal bewusst werden dass gerade irgendwas mich sozusagen so anträgert, weil es mir so gegen meine Werte geht und ich das eigentlich gerne anders haben möchte.
00:05:11: Und ich verstehe total was du sagst mit diesen unterschiedlichen Stufen.
00:05:14: Weil ich habe gestern nämlich in der Vorbereitung, weil ich hab Montag immer meine Mittagspausenlaufrunde, die ist mir ganz heilig also meine Jogging-Runde, wenn ich hab gedacht super dann meditiere ich jetzt hier mal über Hut und hab mir... Ich weiß nicht ob du und ihr das kenn.. Ich hab Limbisket, das kenne ich aus meiner Teenagerzeit Da hab ich das immer sehr gebraucht.
00:05:32: Ich habe viel über Musik, glaub' ich mit Wut gearbeitet!
00:05:36: Was ist denn Lin Biscuit?
00:05:37: Das
00:05:38: ist schon wirklich so ein bisschen so einen Geschrammel... ...ich weiß gar nicht wie man es heutzutage benennt.
00:05:42: Es gibt... ...Gesangsschmetsche.
00:05:44: Nee, ist es nicht mehr so glaube ich diese ganze Crunch-Geschichten.
00:05:48: Ah okay.
00:05:50: Da kommst du vielleicht irgendwann
00:05:51: mal... Ist das eine Band oder was?
00:05:53: Ist ne Band?
00:05:53: und ich hab gestern, ich hab das viele Jahre nicht gehört, ich hätt mir das gestern auf die Ohren beim Laufen Und hab gedacht, ich bring mich mal... Ich bin ja so ein Erfahrungsfühlmensch und hab gedacht.
00:06:03: Ich bringe mich jetzt mal genau da mal wieder hin.
00:06:07: Also ja, war ganz witzig!
00:06:09: Und ich habe es gemerkt wie facettenreich das ist?
00:06:14: Wie du sagst, bis es dann bei ner Wut rauskommt.
00:06:17: Also ich musste's auch ausmachen.
00:06:18: Ich hatte gestern keine Wut.
00:06:20: Das war dann echt zu doll für mein Gefühl.
00:06:24: Aber Ich fand das ganz schön, weil ich finde es ganz wichtig.
00:06:30: Wir haben ja alle mehr oder weniger stark diese Persönlichkeitsanteile die für Dinge auch einstehen oder in eine Handlung kommen wollen um Dinge zu verändern und ich glaube hat dann einfach ein riesen breites Grinsen auf dem Gesicht Weil ich mich so gefreut habe und mich so lebendig gefühlt hab in diesen Stufen vor vielen großen Energie, die ich glaube einfach freigesetzt wird.
00:06:54: Auch durch so eine Wut oder auch wenn wir uns... also ich finde über Musik können wir uns ja viel in bestimmte Emotionen reinbringen.
00:07:04: Das fand ich gestern eine ganz spannende Selbsterforschung.
00:07:06: Also wie facettenreich das wirklich sein kann?
00:07:11: Du hast ja eben gesagt ist Wut irgendwie was Antreibendes isst?
00:07:14: ne?
00:07:14: Weil ich meine Ausgangsfrage war ja Was ist ein Wut überhaupt?
00:07:18: Und du hast ja gesagt, das ist etwas was uns in die Handlung bringt.
00:07:21: Du hast von Werten gesprochen und wir haben ja alle wenn wir uns Emotionen angucken.
00:07:25: es gab mal so eine schöne vom Dirk Eilert der hat ein Institut in Berlin, der arbeitet ganz für die Emotionsforschung und er hat mal eine ganz tolle Aufstellung gemacht, wenn die Emotion eine Fußballmannschaft wären wo stünden die?
00:07:37: Dann gibt's halt eher Emotion die stehen im Sturm dann gibt sich diesen Mittelfelden eher ein paar in der Verteidigung.
00:07:45: Ich hab das Wort nicht eingefallen weil ich hier aus dem Fußball komme Und wir haben ja fünf Primäremotionen und da gehört die Wut dazu.
00:07:51: Die Wut ist eigentlich, Wut und Freude sind sich darin sehr ähnlich, die sind unglaublich antreibend!
00:08:01: Wenn ich zum Beispiel Wut übersetzen müsste – was ich jetzt auch nicht wirklich habe kein Wort dafür – aber das passt eben von Werten.
00:08:08: Und wann immer wir Klammer auf vielleicht den Abhängigkeit für uns und Wertenklammer zu merken, dass wir ein Bedürfnis haben?
00:08:16: äußert sich eigentlich dieses Bedürfnis.
00:08:19: Und wenn wir uns jetzt vielleicht in der Situation nicht wirklich eingestehen, für dieses Bedirfnis einzutreten weil wir das das anderen oder die Situation über dieses Bedüffnis stellen und es vielleicht sogar antrainiert angewöhnt haben was häufig bei Frauen ein Thema ist so rein empirisch von der Erziehung schon zumindest bei uns hier dann kommt es eigentlich im Körper erst mal zum unterdrücken des bedürfnisses.
00:08:43: da das bedürfenes aber bleibt wird die damit verbundene Emotion, die dieses Bedürfnis quasi körperlich somatisch ausdrückt für Größe.
00:08:51: Und je mehr wir die unterdrücken, desto stärker wird das.
00:08:54: und dieser Botschaft auf unses Bedürfen ist es.
00:08:56: Das ist die Wurzel von Wut!
00:08:59: Wenn wir nicht einstehen dafür wenn wir es immer weiter unterdrücken dann wird es wirklich so groß dass es uns in eine Form führt, in einer Intensität, die uns dann ein bisschen blind für Argumente macht wo wir dann nicht mehr ganz so rational sind, wo wir es Wut nennen würden oder beginnen würden Wut zu nennen.
00:09:18: Und deshalb glaube ich ist die erste Brücke wenn wir uns angucken was der Ausgangspunkt des Gesprächs war.
00:09:24: du sagtest ja einen guten Zugang zu Wut kriegen weil Wut ist ja persönlich nichts Schlimmes im Gegenteil sie ist ja nur eine Information darüber dass ich etwas gerade anders brauche für mich oder aus meinen Werten glaubend das müsse jetzt auch für alle Beteiligten anders sein als es ist.
00:09:41: und merke, für mich stimmt fast nicht.
00:09:43: Und dieser Antreber weist mich auf was hin?
00:09:45: Im sinnvollsten Sinn auch etwas Positives zum Beispiel auf den Gerechtigkeitssinn das Beispiel und es ist erstmal was ganz Schönes Auch Anzuerkennenspreis ist da.
00:09:56: aber wenn wir halt einen schlechten Zugang dazu haben weil wir mal gelernt haben wo des Dorf dann werden wir das natürlich immer unterdrücken und da unser Bedürfnis unterdrückt vielleicht sogar unsere Reaktion die ganz sinnvoll sein könnte ja auch hilfreich für anderen und oder für uns.
00:10:12: Und sie wird vor allem dann unverhältnismäßig, so dass unser Output dessen was wir wollen, was wir uns in anderen wünschen wie wir sprechen, wie wir handeln, dann halt nicht mehr situativ angemessen ist sondern vollkommen überzogen.
00:10:27: Und deshalb hat es hier auch einen schlechten Ruf weil wenn ich keine Ahnung eine Stunde lang meinen Wunsch unterdrücke Dann ist es natürlich nicht adäquat und dann findest du meine Buch natürlich ziemlich unangebaut.
00:10:41: Ja, und wahrscheinlich auch gar nichts selten.
00:10:43: Das ist ja auch überraschend ne?
00:10:45: Das kommt dann manchmal so überraschen raus und man denkt sich was jetzt hier gerade passiert.
00:10:50: Es wird eine Stunde schon zurückgehalten.
00:10:53: Wunderschön was du sagst!
00:10:54: Und ich finde vor allem auch da wir ja ein Yoga-Podcast sind weiter sozusagen in einem Yoga Podcast sind das vor allem die Kombination.
00:11:05: also so werde.
00:11:07: Also so würde ich es auf jeden Fall einschätzen, dass das wirklich auch unter Yogalehrern und Yoga-Lehrerinnen... So kenne ich das aus meiner Anfangszeit noch.
00:11:17: Ist das nochmal ein bisschen fast gedoppelt?
00:11:19: Auch der Einseite.
00:11:20: als Frau hast du gelernt Wut ist irgendwie jetzt nicht unbedingt so beliebt im Umfeld oder als Frau wütend zu sein oder wie auch immer macht man nicht oder Wut is schlecht
00:11:30: usw.,
00:11:30: alle möglichen Überzeugungen Und gleichzeitig auch der Yoga-Kontext gibt.
00:11:36: Das ist für mich immer gefühlt sehr feichen Verständnis auch oft.
00:11:41: Also ich glaube, das ist sehr falsch verstanden.
00:11:44: Passiert ja auch schon viel aber so... Ist nicht ohne.
00:11:47: wenn man dann noch Yoga-Lehrerin ist und mit Wut nicht umgehen kann weil man es nicht gelernt hat wird es nicht unbedingt leichter im Anfang mit Yoga.
00:11:56: Toll!
00:11:57: Meinst du dass man sich als Yoga Lehrerin eher zurückhält?
00:12:01: Ja, sehr.
00:12:02: Weil auch da irgendwie dieses falsche Verstehen so ein bisschen präsent ist von man kann nicht als Yoga-Lehrerin wütend zu sein wäre komisch weil man darf sozusagen als Yoga Lehrerin ja gar nicht wütende sein.
00:12:15: Aber das wäre eine schöne... Das
00:12:16: glaube ich schon auch.
00:12:17: was...
00:12:18: Absolut!
00:12:18: Was sich noch hält ne?
00:12:20: Als Klischee.
00:12:21: Das wäre auch eine schöne Idee jetzt genau an der Stelle es mal rumzutrennen.
00:12:24: also ich hab ganz häufig eine ähnliche Beobachtung oder glaube ich zu machen, dass man so gerade am Anfang als Schüler-Schülerin oder Lehrer-Lärerin die Idee hat so ab jetzt bin ich Jogi?
00:12:35: Jetzt ärgere ich mich nicht mehr.
00:12:36: Das funktioniert ja nicht!
00:12:37: Der Ärger ist einfach immer mal wieder da, das ist normal weil das Leben und auch wir halt nie so linear berechenbar sind in den Bahnen verläuft wie alle gerade brauchen sondern halt einfach so eine eigene Dynamik hat und auch wir.
00:12:51: Wir sind ja nicht konsistent, auch wenn wir das gerne wären.
00:12:54: Stehst du morgens mit linken Fuß auf?
00:12:56: Na geht dir halt mal nicht so gut!
00:12:59: Und ich glaube, dass erste Missverständnis ist, dass wir diese Strömung nicht haben dürften.
00:13:04: Ich glaube im Gegenteil, wenn wir diese strömung zulassen – und zwar früh genug mit genügend Aufmaßsamkeit, man nennt es ja Achtsamkeit also da wäre der Brief Achtsammkeit angebracht ausnahmsweise mal – dann können wir die Wut in ihrer Entstehung spüren Dann haben wir noch einen guten Zugang zu dem, was sie von uns will.
00:13:20: Ohne dass das so überbordend sein muss.
00:13:22: und ich glaube wenn mir das mal reframe dann nennt sich das heute Selbstfürsorber.
00:13:27: Also jemand der einen guten zugang zu den eigenen Bedürfnissen hat und für diese und deren Erfüllung einsteht ohne jetzt nur für sich zu sorgen und plötzlich jetzt nur noch auf's eigene Konto einzuzahlen.
00:13:40: Der hat eigentlich einen guten Zug an zum Thema Wut also auch zum Thema Gut weil er oder Sie Dann Bedürfnisse so früh erkennen kann, dass man sagen kann, das brauche ich jetzt.
00:13:51: Und dann ist auch eine Wertschätzung in der Kommunikation nach außen oder nach Indien noch möglich.
00:13:55: Nehmen wir das aber zu Gleistern mit Gewohnheitsmustern und mit Ich darf es doch nicht sein!
00:14:03: Dann ist natürlich blöd.
00:14:04: Das heißt, ich glaube wir müssen wirklich ein bisschen arbeiten daran also jeder für sich, jede für sich zu verstehen, dass Wut ein sinnvoller Anteil unserer Persönlichkeitsstruktur ist.
00:14:16: Respektive eine Emotion die nur einfach früh genug erkannt werden möchte um nicht zu überborden zu
00:14:24: werden.
00:14:25: Der Buddhismus hat ein schönes Wort dafür.
00:14:27: kennst du das Katharina?
00:14:29: den zweiten Pfeil schießen?
00:14:30: Kennst du oder wahrscheinlich?
00:14:33: Also und es ist ja wirklich so das typische Ding.
00:14:35: ich habe jetzt ne Idee von mir.
00:14:37: Ich möchte mich nicht mehr ärgern Also unterdrück ich den Ärger, der Stamm von Wut und dann kommt eines Tages der Ärger.
00:14:47: Zwangsläufig habe ich jetzt erfolgreich ein paar Tage unterdrückt oder paar Wochen und dann erge ich mich über
00:14:53: den Erger.
00:14:55: Und das ist einfach keine gute Idee diese Dinge auszuklammern die halt unter der Haube sitzen sondern eher zu gucken dass sie da sind sie anzuerkennen.
00:15:04: Also akzeptanz, so kleine Randnotiz für all diejenigen mit dem Wort Akzeptanz immer ein bisschen straucheln.
00:15:10: Weil ich strauche damit ganz häufig in der Jogherszene weil das überstrapaziert wird.
00:15:16: Akzeptans würde nämlich in dem Moment bedeuten Die Anwesenheit des Ärgers dass er gar nicht in gut überschlägt oder umschlägt anzuerkennen und die Frage zu stellen was will ich denn?
00:15:27: Was sagt mir das?
00:15:29: Und wenn diese Form von akzeptant ist die dann nicht akzeptierte sich wüte Und aus dem Hautfahrer, der ist ein äußerst produktiv.
00:15:39: Ja also das finde ich sowieso schön auch was du gesagt hast.
00:15:43: Man kommt ja da sehr auch an der gewaltfeind Kommunikation vorbei.
00:15:46: wirklich auch zu schauen wenn die Wut da ist und eben in den Anfängen da schon mal wirklich bewusst zu gucken was zeigt mir gerade super wertvolles an weil es an Bedürfnissen nicht erfüllt ist je nach Situation welche Richtung dann immer und damit dann zu arbeiten.
00:16:07: Und das ist gleichzeitig eigentlich wirklich ein riesiges Geschenk auch, wieder mit sich selber gutzusehen und sich weiterzuentwickeln.
00:16:18: Und Dinge auch zu verändern die eben für einen selber nicht passen.
00:16:24: Ich muss da mal reinkriegen weil du gerade was superwichtiges gesagt hast in der Gewaltfahren-Kommunikation.
00:16:29: Du meinst Marshall Rosenberg?
00:16:30: Ja genau klassischer!
00:16:33: Ich glaube, dass die Kommunikation ganz häufig total unterschätzt wird.
00:16:37: Aber was die GFK macht... Also ich erinnere daran, wer das jetzt nicht kennt.
00:16:42: Marschweißenburg hat sich lange der Gründer der baldfreien Kommunikaton mit Spracher beschäftigt und hat halt gemerkt, dass Sprache natürlich widerspiegelt wie wir denken.
00:16:52: Und deshalb Sprachen natürlich.
00:16:54: wenn mir die Sprache ändern auch unseren Denken ändert Und damit das Angebot, was für eine andere Person sprachlich unterbreiten können sich verändert.
00:17:03: Aber auch den Input nach Indiz machen.
00:17:05: Und der war der erste zum Beispiel, wer sich noch ein bisschen dran erinnert im INHEI, das ist in Amerika.
00:17:11: ich glaube dass es bei Washington gab es damals die Friedensgespräche zwischen Yassir Arafat, der ehemalige PLO-Führer und Ariel Sharon sozusagen der Vorgänger von Netanyahu Und die haben ja hunderttausend Jahre nicht miteinander gesprochen, da war ja alles komplett gestört.
00:17:29: Und Rosenberg hat dieses Meeting quasi herbeigefühlt weil er zwischen beiden vermittelt hat über GFK und hat sie dann auch miteinander in Gespräch gebracht.
00:17:40: Die Gespräche waren im Endeffekt dann... Weil die Kluft zu groß war leider nicht erfolgreich aber er hat sich an einen Tisch gebracht!
00:17:46: Das fand ich damals echt erstaunlich weil es hat kein Staatspräsident vorhin gekriegt dass die beiden überhaupt miteinander verhandeln und das zeigt ja, wie wichtig Sprache ist.
00:17:57: Also das zeigt wie wichtig... Und jetzt würde ich gerne diesen kleinen Bogen schlagen weil die GFK macht nämlich eins.
00:18:03: Die fragt das gegenüber immer, wie es ihr geht und macht damit ein Angebot.
00:18:07: Sie sagt nicht oh sei doch nicht so böse sondern bist du aufgeregt oder bist du traurig?
00:18:12: Oder bist du aufgebracht oder wie auch immer?
00:18:15: Und damit pringt sie eigentlich den Gesprächspartnern, lädt sich den Gesprächstpartner ein einen Bezug zu nehmen zum eigenen Gefühl und dieses Gefühl damit anzuerkennen.
00:18:25: Und gleichzeitig ist es wie so ein Schritt auch nach innen, wenn ich quasi das Gefühl des anderen verstehe... Also nicht sein Wut ausbruchen was daraus purzt, sondern ah der ist aufgeregt!
00:18:36: Der ist unsicher.
00:18:38: dann weiß ich ja auch wie es der anderen Person gerade gehen könnte und habe wieder offen mich ein ganz anderes Angebot darauf zu reagieren.
00:18:46: Ja, das ist schön weil man auch davon ausgeht dass natürlich Menschen die gleichen Bedürfnisse und die gleichen Gefühle haben und man dort die Gemeinsamkeiten findet und anders aufeinander zugehen kann.
00:18:57: Absolut
00:18:58: also ich wollte mir jetzt wirklich für alle die uns zuhören sagen Das ist total normal und man muss sich einfach manchmal bewusst machen dass man diese Bedürfnisse hat, nicht das man Wut hat sondern das man vielleicht gelernt hat weil die Wut jetzt so überbordende ist.
00:19:15: Wut zu unterdrücken wo man merkt es vielleicht gar nicht so gut?
00:19:20: Weil dann kommt sie!
00:19:20: Dann wird sie erst so groß.
00:19:22: aber merkt unten drunter steckt ja was da steckt Ärger über etwas und dieses Überetwas ist ja ein bedürfnis mit Werten zu tun einfach mit vielen verschiedenen Dingen zu tun Und dann kann man das anerkennen.
00:19:35: Und all das, was unten drunter an Bedürfnis steckt ist immer normal und es damit immer akzeptierbar.
00:19:42: Und damit ist es nicht die Wut und nicht ich sondern dass der Weg mit der Wut umzugehen, der verändert werden darf.
00:19:50: Nicht die Wutschlechte, da war
00:19:54: ich schlecht.
00:19:55: Bei so vielen Kindern glaube ich, die heute aufwachsen in Deutschland.
00:20:00: Da ist es wirklich so bewusst auch in der Erziehung dass man die Wut zulässt bei den Kindern.
00:20:05: Ich freue mich immer wenn ich das irgendwie erlebe und da dazukomme Und versuche das mit den Kindern so in meinem Umfeld sehr zu fördern.
00:20:13: Also mich berührt das manchmal sogar sehr.
00:20:17: lernen sozusagen mit ihrer Wut umzugehen oder da auch einen Zugang haben und der nicht so verschüttet wird über dieses, das darfst du nicht.
00:20:25: Das ist wirklich ein großes Geschenk!
00:20:26: Und ich glaube es ist die beste Idee dass man wirklich auch lernt mit der Wut Umzugehen für uns selbst und auch unsere Mitmenschen.
00:20:38: Katharinas Empfehlungs-Dein Alltag.
00:20:42: Wenn man wirklich zu lange gewartet hat und zu spät bemerkt, wie groß die Boot ist macht es vielleicht dann auch Sinn aus der Situation wirklich erst mal rauszugehen.
00:20:52: Weil ich glaube auch wenn jemand so stark aufgebracht ist oder wütet sozusagen Dann wird das Gespräch auch nie konstruktiv.
00:21:01: Das ist glaube ich dann schlechten möglich.
00:21:03: also vielleicht dann lieber kurz warten bis bis man wieder auf eine sachlichere Ebene kommt, wo es nicht so mit der Emotion aufgeladen ist.
00:21:12: Dass man vielleicht Dinge dann von da aus besser klärt bevor man sich hin und her was um die Ohren schmeißt?
00:21:18: Ich würde das für alle Männer eigentlich auch verfrauen.
00:21:22: Eigentlich für alle.
00:21:24: Würde ich das gerne noch gar um etwas nicht ganz gesellschaftsfähiges erweitern einfach was biologisch komplett Sinn macht.
00:21:31: also man muss sich immer überlegen wo das etwas sonst in die Handlung bringt wirklich in die handlung.
00:21:38: Also ich rede auch von Ziel, Courage oder so.
00:21:41: Ich rede auch davon handgreiflich hilfsbereitsch zu sein.
00:21:46: Das klingt jetzt wahnsinnig böse weil die Yogis, die hauen sich nicht.
00:21:49: natürlich wollen wir es nicht haben.
00:21:50: das ist immer der schlechteste von allen Lösungen sich da irgendwie körperlich durchzusetzen.
00:21:55: aber Es ist letzten eines einen antrieb der uns immer in die körperlichkeit bringt und deshalb produziert diese antrieb immer jede Menge stressamone.
00:22:04: Und deshalb ist es auch schlicht und ergreifend schlecht möglich, überflutet von Stresshormonen sich dann wirklich komplett im Zaun zu halten.
00:22:13: Weil dieses Imzaunhalten, dieses Regulieren is wieder eine Form der Unterdrückung.
00:22:18: also das ist so ein bisschen wie den Schnellkochtopf noch zuzuhalten bevor er explodiert.
00:22:24: Und deshalb is mein ganz persönlicher Umgang wenn ich es nicht schaffe aus der Situation früh genug rauszukommen vor allem zu erkennen dass Wut hochkommt Wenn ich das nicht schaffe.
00:22:37: A, wie du sagst die Situation zu verlassen und B wenn man wirklich mal aufgeladen ist so Situationen gibt es ja diesen selten glaub grad wenn wir ein bisschen geübt ist da drin werden die zum glück immer seltener.
00:22:48: aber die gibt es dann Mal.
00:22:51: wirklich irgendwo einen Raum zu gehen Tür zu machen Und einfach mal laut zu schreien oder Das denkt jetzt wahnsinnig Wahnsinnig blöd und einfach.
00:23:03: Aber du nimmst dir halt irgendeinen Kissen und verhaust mal kurz das Kissen.
00:23:06: Und natürlich ist das total doof, aber diese Neurotransmitter die dann einfach in dir sind können dann mal raus und du wirst instant merken wie du plötzlich dadurch dass es dich entladen darfst.
00:23:19: Wie du wieder handlungsfähig wirst weil quasi dieser körperliche Impuls von boah ich muss jetzt der darf sich mal ein laden und dann is meistens gut wirklich Gut.
00:23:30: Ich hatte vor Jahren mal eine Teilnehmerin, die hat sich dauernd kontrolliert und ich habe irgendwann zu ihr gesagt, geh doch mal raus bitte!
00:23:36: Also es war ein Yoga-Teacher-Training und ich weiß wir hatten damals in so einem... Das war gerade in dem alten Studio für das ich damals noch gearbeitet hab.
00:23:47: Da gab's mal eine Situation mit Studiotauschen umzugt und Co.. Und dann hatten mir so einen Allesballettstudio angemietet und draußen waren Garten.
00:23:56: Es war irgendwie so ein bisschen, man würde vielleicht sagen in der Bonlieu von Frankfurt.
00:24:02: Frankfurt hat keine Bonlieux aber in den Frankfurts-Bonlieux und sie war irgendwie vollkommen.
00:24:07: also man merkte einfach, da kocht es, ne?
00:24:09: Da brodelt's!
00:24:10: Und dann habe ich immer gesagt hier du geh doch einfach mal raus im Garten und schrei doch mal oder sowas zappel dich mal aus.
00:24:18: Nee nee brauchst du nicht.
00:24:19: So jetzt komm'n geh mal raus geht doch mal richtig schreien hört dich doch keiner.
00:24:23: wir sind ja an der Pampa Und irgendeiner wollte das nicht.
00:24:26: Ich hatte es richtig gemerkt, er ist hier raus und da hat sie einen Schrei getan.
00:24:29: Ich habe gedacht...wird jemand abgestochen?
00:24:33: Ich habe gesagt bitte hätte ich es nicht gesagt, da kommt die Polizei so ungefähr!
00:24:37: Und dann kam der große Weihnattag und dann war durch.
00:24:40: Dann war die wieder komplett ansprechbar und komplett auch in einer Form von Spur auch wieder rational denken zu können.
00:24:50: Wir sind ja manchmal relativ blockiert.
00:24:54: Insofern glaube ich, darf das manchmal raus.
00:24:58: Man darf auch mal kontrolliert und kontrolliert sein.
00:25:02: Und das ist auch schön weil ich finde gerade natürlich durch die Körperarbeit in den Teacher Trainings noch einmal verdichteter als in den normalen Kursen oder Sessions kommt natürlich auch eine Menge raus.
00:25:12: Also ich sage das auch immer, es ist nicht immer so dass man sich nach der Jogastunde ganz beseelt und harmonisch ausbalanciert fühlt sondern es kann auch sein, dass erstmal dann ne Wut überhaupt erst mal sich zeigen kann oder dass wir einen Zugang dazu kriegen, dass die eigentlich unterdrückt ist und dann erstmal ja so richtig zum Tragen kommt.
00:25:37: auch deswegen...
00:25:38: Und ich glaube, es braucht einfach jeder.
00:25:40: Es braucht einfach Jeder!
00:25:42: Also...
00:25:42: Ich möchte dann in einer Mini-Geschichte zeigen weil ich habe vor Jahren einen Retweet gegeben unter anderem zum Thema Prämieemozonen.
00:25:50: ein Tag war wirklich gut und ich habe auf einem Yoga-Retreat statt einer Joghurtklasse am Morgen so eine Kickbox Sequenz gemacht.
00:25:59: Jetzt würden mich alle vierte Tage scheuer erhalten und denken Ha ha!
00:26:03: So ist er also wirklich!
00:26:05: Ich wusste doch immer der fühlt übles im Schild Aber ich habe das ganz früher mal gemacht im Zuge meiner Vergangenheit, weil ich aus dem Sport komme und einfach jahrelang Kurse unterrichtet habe.
00:26:19: Und da waren auch solche damals, gab es diese Tebo-Bewegung, kennst du vielleicht noch nicht?
00:26:23: Das hab' ich halt auch unterrichtbar in der Zeit.
00:26:25: Ich hab' einfach gemerkt wie fordernd das ist physisch aber auch wie gut man sich da und die Emotionalapräle gehen kann.
00:26:31: Und ich hab' das morgens gemacht und das Lustige war dass eine der Damen, die da war die Vorsitzende von MSD International hier ist.
00:26:39: Und, äh ... Die hatte da überhaupt keinen Bock drauf.
00:26:43: und dann saßt du wirklich so naja, da ging so ein Fäuschen raus, noch einen Fäuschchen.
00:26:48: Ich hab die übelste Mucke aufgetreten, die ich fändigen konnte im
00:26:51: Internet.
00:26:52: Und irgendwann bekam sie offenkundig in Zugang.
00:26:55: So, und hat's Klick gemacht an der Mutter, ich darf das jetzt!
00:26:58: Und dann ist sie dermaßen abgegangen.
00:27:00: und seitdem sagt die Mama mal wieder so eine Session.
00:27:02: Also ich will damit noch sagen... Das haben wir halt alle an Bord und ich glaube, das braucht manchmal einfach dieses Ventil der Erlaubnis mal aufzumachen.
00:27:11: Einfach mal auf zu machen!
00:27:13: Ja wie wären keine Menschen hätten mir nicht auch einfach mal Zunder unter der Haube?
00:27:17: Das ist einfach so.
00:27:20: Ich finde es auch schön, weil ich finde dass, wie ich eingangs auch schon ein schönes Beispiel habe...
00:27:25: Ich hoffe sie jetzt nicht kompimentieren, nicht dass ihr den Podcast kennt.
00:27:33: Das ist wirklich so eine unglaubliche Lebendigkeit, auch sonst unterdrückt.
00:27:38: Wenn man die Wut unterdrückt diese Lebendigkeiten zu spüren und danach, wie du sagst na es ja auch wieder ruhig.
00:27:44: und ich habe auch gedacht das ist eigentlich auch wie über die Gunas.
00:27:48: Es ist ja auch so dass man immer sagt Man kommt über Ratschas zu Satva von Tammas aus Und nicht direkt von Thomas zu Satva, weil es braucht auch da sozusagen diesen Weg über die Aktivierung oder Handlung letzten Endes.
00:28:06: Über eine Veränderung.
00:28:07: Total!
00:28:08: Es ist auch so auf der Ebene und ich glaube auch da ist immer diese Art von Aktivierungsenergie auch mit drin.
00:28:16: Ich glaube, es ist ein Zugang auch zum Reichten zu finden.
00:28:20: Du hast ja einmal die Stresshomone wirklich runter durch die körperliche Aktivität.
00:28:23: Das wie im Yoga-Wende gestresst vom Tag kommst du am besten als Jan und Daniel.
00:28:28: Aber auch die erfahrene Selbstwirksamkeit also das ist einfach für etwas einzustehen das Wort zu erheben seine Meinung kunst zu tun hat hier was mit für etwas einstehen zu tun etwas mit selbstwirksam sein.
00:28:41: Und das wiederum macht ja ganz viel mit unserer Resilienz und mit unserem Selbstverständnis unselbst gegenüber A uns zu trauen Dinge zu äußern.
00:28:51: Und B, uns aber auch nicht immer in dieser Opferrolle unterdrückt zu spüren.
00:28:56: Auch das schafft aus meiner Sicht einen besseren Zugang zum Thema Wut.
00:29:01: Wenn du um deine Handlungsfähigkeit weißt bist du sogar aus meiner Sicht länger in der Lage ruhig zu bleiben weil du um deiner Handungsfähigkeit Also wenn du Angst haben, musst dir schwimmen die Fälle davon und ich muss dich quasi universalizieren und kändlich zeigen.
00:29:16: Ja, ja das stimmt.
00:29:18: Das stimmt.
00:29:19: Dann wird es auch manchmal so eine pauschalisierte Wut gegen alles ne?
00:29:23: Weil man aus der Opferrolle dann irgendwie überall ... Überall... Die ganze Welt macht einen wütend weil man das Gefühl hat man kann nichts ändern.
00:29:34: Für mich war das ein bisschen Wut nach außen.
00:29:36: hast du oder also ich?
00:29:38: Das war jetzt meine Interpretation.
00:29:40: Ich glaube, dass wir mit der Wut nach außen so umgehen ich mich zu sagen.
00:29:44: Ich glaub aber das wird die Wut noch innen häufig destruktiver zulassen
00:29:49: als von den
00:29:49: Außen.
00:29:50: Ja, das glaub' ich auch!
00:29:51: Ich würd gern mal ganz kurz ab dem Punkt kommen.
00:29:53: siehst du siehst es ähnlich weil du nix hast du eben auch gesagt?
00:29:55: Ja genau, sehe ich aus.
00:29:56: Wie siehst denn nur den Umgang mit der wut nach innen wenn dich erlitt ihn wirklich häufig als selbst verletzend Als selbst niedermachen und nicht überleg wie wir über uns sprechen Ich Idiot, ich kann ja gar nix.
00:30:08: Das würde ich hier über einen anderen Menschen nie sagen.
00:30:10: Ja ist richtig.
00:30:12: Genau.
00:30:12: Es immer so beides.
00:30:15: Entweder es gibt glaube ich Leute die das auch im Außen können Wahrscheinlich selten die Leute, die im Yoga unterwegs sind.
00:30:22: Gibt da Leute?
00:30:22: Die können es im Außen und im Innen nicht.
00:30:24: Genau,
00:30:25: ja genau.
00:30:26: Das
00:30:26: sind gerade auch der weltpolitischen Ebene ganz weit vorne.
00:30:28: Ja,
00:30:28: genau.
00:30:28: Ganz genau!
00:30:29: Die sind weniger im Yoga-Unterwegs.
00:30:32: Und ich glaube sehr, dass diese Wut nach innen im Yoga Kontext vielleicht wirklich auch ganz oft sehr stark ist und wirklich auch destruktiv und erschreckend.
00:30:44: Auch da letzten Endes geht's immer um die Bewusstheit damit oder... Was wäre der Weg daraus, dass man das wirklich einfach bemerkt und anfängt an das ganz bewusst anders mit sich selber zu reden?
00:30:57: Innerlich wirklich sich dann Stück für Stück da auch hausarbeitet.
00:31:05: Das wäre vielleicht ein schöner Punkt, einfach normales Thema Achtsamkeit zu übersetzen weil ich glaube, dass viele Ich glaube, da könnte man Podcasts und Podcasts füllen.
00:31:16: Weil das so missverstanden ist?
00:31:18: Ja,
00:31:18: stimmt!
00:31:19: Aber in der Achtsamkeit geht es ja darum sich diese inneren Regungen vorwängerbewusst zu werden.
00:31:24: Also quasi die Frage stellen wie kommt innere Output überhaupt zustande um bevor Output-Output ist die Stellschrauben zu drehen.
00:31:32: Das ist ja eine erfolgende Achtsamtwelt.
00:31:35: Und ich würde gerne an die Achtsammigkeit erinnern weil wir fühlen uns häufig aufgefordert achtsammer zu werden, im Umgang mit anderen.
00:31:45: Aber wir müssen aus meiner Sicht dringend mindestens oder genauso sehr daran arbeiten den umgang mit uns selbst zu überprüfen und uns immer wieder kritisch zu hinterfragen.
00:31:56: war dieses ich voll Idiot?
00:31:58: Ich deb war das jetzt wirklich angemessen?
00:32:02: Und auch dass vielleicht mal rumzutrehen und zu sagen okay Da ist also etwas nicht gelungen was ich mir vorgenommen hatte da ist er so ein anspruch.
00:32:11: Schön, dass das Anspruchsdenken da ist.
00:32:13: Das steht ja für etwas in der Wertekultur.
00:32:17: aber vielleicht kann man den Anspruch etwas realistischer gestalten und vielleicht kann mal dem Wert... ...der Selbstentschuldung oder sowas ihr auch ein bisschen mehr Raum geben um zu sagen okay ich muss mich ja nicht gleich anklagen wir etwas sind nicht gelingt.
00:32:31: weil das was mir gelingt auf der Ebene der Handlung hat ja nichts mit meiner Wettigkeit als Mensch zu tun und da ist er auch so eine große Verwechslung.
00:32:37: Und wenn wir das halt pflegen und unüberprüft lassen dann richten wir die so oft glaube ich unerkannte Wut gegen uns selbst, das ist eine Form von Wut.
00:32:47: Die richten ihr unerkannt immer wieder gegen uns und es kann nicht gut
00:32:50: tun.
00:32:52: Ja absolut!
00:32:54: Das geht wahrscheinlich wieder eng einher mit dem was sie Eingangs auch hatten dass man wirklich sich selber auch erlaubt die Wut da sein zu lassen, dass dir einfach wirklich da sein darf oder?
00:33:07: Das ist vielleicht auch nochmal so einen Einstieg Dieser zweite Pfeil, nicht immer dieser Ärger über die Wut.
00:33:13: Also ich glaube das ist tatsächlich auch tricky mit der Wut weil ich glaube dass sehr viele Leute, die sehr lange in einem spirituellen Kontext unterwegs sind, dass sie durchaus sich nicht unbedingt so leicht tun mit dem Thema.
00:33:28: Weil es eben so differenziert ist.
00:33:31: also speziell finde ich.
00:33:38: dass da sein lassen kann, ohne sich selber dafür zu verurteilen und gleichzeitig wirklich das so ganz wirklich liebevoll in sich nutzt um immer wieder zu gucken.
00:33:50: Wo zeigt es mir gerade wo für mich irgendwas nicht passt?
00:33:53: Das ist ja auch ein tiefer und tiefer tiefer Graben und letzten Endes landet man vielleicht so bei seinen Werten oder wirklich auch einfach dem was einem wichtig ist im Leben.
00:34:03: Ich
00:34:04: glaube, wenn die Leute da sind, was du gerade meinst ist schon viel gewonnen.
00:34:07: Das heißt ja das Menschen dann schon überhaupt erkennen dass es Wut gegen sie selbst ist.
00:34:12: Ich glaub' dass viele nicht erkennen also dieses Ah ich blöd man!
00:34:18: Dass das irgendwie nicht erkannt wird von unserem Geist, dass es wut ist, die wir gegen uns selbst richten
00:34:25: und das... Also
00:34:27: ich glaube wirklich, das ist halt so.
00:34:31: Das ist ja nicht destruktiv.
00:34:33: Klar ist
00:34:35: das, der tut die volle Kanat.
00:34:37: Ja also ich habe so gedacht jetzt dass es vielleicht auch tatsächlich fast auch was Perfektionismus oft macht ne?
00:34:43: Das erlebe ich ganz oft auch in den Teacher Trainings viel weil... Also ich bin... Ich weiß schon viel darüber nachgedacht und ich weiß nicht entweder bin ich gesegnet dass sich das in mir irgendwie große Erlauber und bin nicht so streng mit mir.
00:35:00: Also ich habe immer einen hohen Anspruch im Sinne von, ich möchte was Gutes rausgeben aber ich hau dann nicht auf mich innerlich drauf weil ich denke hey!
00:35:08: Ich hab das Beste gegeben und mehr war heute einfach auch nicht drin.
00:35:13: Manchmal geht es halt wunderbar, manchmal denkt man sich okay ja hätte ich jetzt mir ein bisschen anders gewünscht, war's aber nicht.
00:35:19: also dass man sich damit sich selber wirklich auch Empathisch ist und Versuch, also leicht gesagt auch.
00:35:28: Also diesen Perfektionismus und diese ganze Selbstoptimierung, dass man das wirklich gut beguckt.
00:35:35: Ich klicke bei diesem Wort selbstoptimierungen manchmal wirklich so ein bisschen Stress pückeln muss ich ganz ehrlich sagen.
00:35:39: Es wird nicht
00:35:42: schlimm.
00:35:42: Ja ja.
00:35:43: Man kann viele Dinge optimieren aber sich selbst, ich glaube da verwechselt man wieder die Ebene der Handlung mit der Wertigkeit als Persona.
00:35:52: Aber ich erlebe leider diese Polarität in dieser Yoga-Szene, wenn es die denn gibt.
00:35:58: Also auf Social Media wahrnehmbaren Yoga-Bubble den sehe ich schon und sage mir bitte nicht als Zuhörer in der Uni Böse aber das ist einfach mein subjektives Erleben.
00:36:09: Mir ist es häufig wirklich häufig muss ich ganz ehrlich sagen viel zu polar.
00:36:15: also entweder es ertrinkt in dieser Blase aus alles ist gut Du bist perfekt, natürlich sind wir letzten Endes als Menschen perfekt wie wir sind.
00:36:26: Aber das impliziert halt manchmal dass wir so sein dürften wie wir wollen und müssten uns um nichts kümmern.
00:36:32: und dem ist nicht so.
00:36:34: Wir leben in einem sozialen Gefüge Und es bedarf eines Ja schon über eines gemeinsamen Kontextes wie man miteinander auch umgeht Damit das mit dem gemeinsamen klappt.
00:36:46: und die ganzen alten Schriften Die wirklich spirituellen philosophischen Da ist immer die Sanga mehr und wichtiger als der Einzelner.
00:36:53: Also man muss einfach ... Altruismus auch ein Stück leben!
00:36:57: Ja...
00:36:57: Und das andere, das andere Polarextrem ist halt dieses Hörschneller weiter.
00:37:03: Du musst halt selbst optimiert sein du musst alles können, du musst irgendwie.
00:37:08: also wenn ich mir überlege was wir alles können und sein müssen da reichen ja meine vierzehn Stunden Tageszeit gar nicht und da habe ich den Schlaf schon ausgeklammert.
00:37:15: Ja, richtig bereit mich.
00:37:18: Und insofern glaube ich, für mich ist es immer eine anspruchsvolle Anspruchslosigkeit.
00:37:22: Also wirklich genau das was du gerade gesagt hast.
00:37:25: Das reinzugeben was du grade an der Lage bist zu geben jetzt auch ohne ins totale Erschöpfungssyndromen zu geraten und damit zufrieden zu sein und vielleicht aber auch zu sagen okay wenn du das heute nicht leisten kannst dann machst du's morgen!
00:37:40: Wenn du heute leisten kannst ja da machst du... also zwischen Faulheit und Weckkuchen und Lettermilch überansprochen und das ist wirklich ein Spagat, der ist auch anspruchsvoll.
00:37:55: Ja, und wie du sagst, ich finde es ist nicht weniger anspruchsvoll geworden... Weil ja durch diese ganze Digitalisierung ist ja wirklich, man kann ja quasi wirklich twenty-four seven rund um die Uhr irgendwo auf der Welt irgendeinen super spannendes Seminar zu irgendeinem Thema machen oder da nochmal und dann noch mal.
00:38:13: Ja bei mir Luft neben dem Podcast gerade eine Weiterbildung.
00:38:19: Ich gucke immer so in einem Auge hin.
00:38:22: Und links mache ich noch einen Zoom Call.
00:38:27: Also ich glaube es nicht einfacher geworden mit dem Das
00:38:29: ist krass, das ist wirklich krass.
00:38:31: Also ich habe gerade gestern eine Unterredung gehabt über diese... Ich weiß man braucht das!
00:38:36: Jetzt oute ich mich komplett, ich oute mich wirklich komplett.
00:38:41: aber ich persönlich, dass es meine zutiefst ehrliche Meinung finde dieses Social Media Kanäle wie Instagram, TikTok wo wir gar nicht überreden und Facebook absolut Banane vollkommen Banane halte mich persönlich dort nicht auf.
00:38:57: Natürlich pflege ich das, um etwas reinzugeben und ich mache das, mag man mir jetzt glauben oder nicht?
00:39:06: Neunzig Prozent des Outputs zusammen mal Achtzig mach Ich weil ich das Gefühl abkomme gibt irgendwann ein System rein.
00:39:12: vielleicht kann irgendjemand damit was anfangen.
00:39:15: natürlich ist dass immer mit irgendeiner Form von guck mal da ist ein Seminar oder häufig damit verbunden.
00:39:20: Das ist so das machen alle und das mache ich auch weil sonst einfach dieses Riesenstudio auch gar nicht läuft.
00:39:27: Das ist aber nicht meine primäre Motivation, aber diese Kanal selbst... ich kann dem schlicht und krachen gar nichts abverlangen!
00:39:33: Weil wenn du da reinguckst, du hast immer das Gefühl ungenügend zu sein.
00:39:38: also du wirst immer mit jemanden konfrontiert der ist zähmer schöner und toller und besser macht und weiß und sonst was Und der dir noch einen Tipp gibt Du musst hier drauf achten und die Hände, die Füße und die Nase und die Augen und innen und außen.
00:39:54: Also mich stresst das!
00:39:57: Und ich hab da... Ich merke auch, mir tut es nicht gut.
00:40:00: Also ich finde es einfach zum Teil Banane.
00:40:02: Einfach nur Bananen.
00:40:04: Vielleicht muss man's aber bedienen und das find' ich wirklich schwierig.
00:40:10: Das
00:40:10: kostet Zeit, ne?
00:40:13: Also das was du gerade sagst.
00:40:18: Ganz bei dir.
00:40:19: Ich habe auch gedacht, hättest du mich eingangs gefragt was mich wirklich manchmal richtig wütend macht?
00:40:22: Hätte ich wahrscheinlich vielleicht sogar gesagt Instagram.
00:40:29: Was mach dich denn?
00:40:30: jetzt wird nicht mal... Du musst es nicht teilen Katharina!
00:40:34: Ich habe letztens auch das schon reingesprochen, weil ich finde dieser Anspruch, wie du sagst.
00:40:40: Wir haben beide ein Studio und eine Ausbildung usw.
00:40:44: Und natürlich gehört es irgendwie dazu, dass man das macht.
00:40:48: Find' dich gut!
00:40:51: Gleichzeitig... merke ich so, wenn ich denke okay.
00:40:54: Ich habe jetzt tatsächlich die Leute haben eine Aufmerksamkeitsspanne von drei bis fünf Sekunden in denen muss sich irgendwas Schlaues sagen möglichst noch mit ein bisschen Witz sowie es möglichst noch niemand anders gesagt hat um irgendwie dann Beitrag reinzubringen.
00:41:10: also ich liebe dieses Podcast Format weil Das ist cool.
00:41:17: Ich mag
00:41:18: auch YouTube, muss ich dazu sagen?
00:41:19: Es gibt ganz tolle Sachen.
00:41:20: Ja,
00:41:20: da kommt mehr Informationen!
00:41:21: Es gibt bestimmt
00:41:22: auch tolle Zahlen auf Instagram, will ich gar nicht mitkriegen.
00:41:25: Ich habe zum Beispiel auch vier so Zitate-Seiten und das finde ich total inspirierend, das liebe ich.
00:41:31: Und es findet...ich find' es auch ein großer Unterschied wie man's macht.
00:41:34: aber was mich nervt ist dass man's machen muss Und das ist, oder ja letzten Endes ein Stück weit schon empfinde ich so.
00:41:44: Also im Studio-Kontext und dann braucht es irgendwie Zeit und es ist nicht der Kanal wo ich das Gefühl habe.
00:41:54: Ich kann da wirklich was mehr am Herzen liegt in der Tiefkundigkeit irgendwie rein stupsen.
00:41:59: So ist immer ein bisschen... Ja, was tut man da jetzt?
00:42:04: Vielleicht ein bisschen das kleine Nicht-Hecht-Fertigung.
00:42:06: Ich finde es gar nicht recht fern.
00:42:07: Es ist wie es ist.
00:42:08: Das ist einfach wie sie ist.
00:42:09: Ich habe diese Meinung aber die baut ja auch etwas auf.
00:42:13: also wenn ich zum Beispiel sehe es gibt auf Instagram.
00:42:15: Jetzt werden einige sagen dass sie überhaupt nicht neu.
00:42:18: Aber für mich ist es irgendwie neu Neuer Trend oder scheint neuer Trend zu sein.
00:42:22: dürfte mich gerne berichtigung korrigieren?
00:42:25: Dass sogenannte Influencerinnen jetzt irgendwie... Also das machen natürlich mehr Frauen anteilig, aber das hat jetzt einfach was man aus einem zu tun.
00:42:37: Dass die sich dann schminken vor laufender Kamera während sie irgendwas geist dass ich es von sich geben.
00:42:44: Das soll wahrscheinlich so ein bisschen die Idee geben, dass man am Privatleben diese Person teilnimmt.
00:42:50: Ich glaube das ist... Aber ich find' das dermassen debatt!
00:42:53: Also ich stell mich jetzt morgens hin beim Zähne putzen und versteht mich da nicht so gut oder wenn ich mir das Gesicht einkreme, die Kopfhaar-Hare rasier oder so was.
00:43:05: Oder die Ohren putze und dann mache ich dann irgendwie Philosophie
00:43:09: Smalltalk.".
00:43:10: Ich finde es... Das... Mir wieder stritt das ein bisschen.
00:43:15: Ja!
00:43:15: Ich merke das einfach nur.
00:43:16: Es will nicht so an mich ran.
00:43:17: Das ist nicht so meins.
00:43:18: Ja.
00:43:20: Du musst glaube ich ja zum Glück auch nicht alles mitmachen.
00:43:22: Ich bin
00:43:22: einfach zu alt.
00:43:24: Ja, vielleicht sind wir zu alt?
00:43:26: Also ich glaube, ja ist schon wie meins nutzt und so weiter keine Frage.
00:43:30: Aber es nicht gerade.
00:43:31: was diesen Umgang auch mit sich selbst im Sinne von raus aus dem Perfektionismus, raus aus der inneren Selbstverurteilung oder wie auch immer man das nennen mag, ist glaube ich nicht gerade förderlich sich auf Instagram zu.
00:43:47: zu bewegen, all dies genormte und geschönte.
00:43:49: Es gab ja auch eine Zeitmalne dann wo Leute irgendwie da sich selber gezeigt haben wie sie weinen und total irgendwie verheult aussehen.
00:43:56: aber es will auch einfach keiner sehen bei Instagram.
00:43:58: also diesen Gegentrend hat man ja versucht zu machen.
00:44:02: das habe ich gar nicht mitbekommen.
00:44:03: es hätte jetzt gar nie so schlimm gefreut so leistlich inszeniert
00:44:06: ist.
00:44:07: Ich
00:44:07: finde alles inszenient ein bisschen schwierig.
00:44:09: Aber ich glaube jetzt sind wir fast schon ein bisschen vom Thema abgekommen.
00:44:12: Wir waren ja beim Thema Wut, wir hatten die Wut so ein bisschen außen bis hin nach innen.
00:44:16: Ich glaub...ich weiß nicht wie euch das zu Hause geht wenn ihr zuhört oder wo auch immer ihr gerade seid.
00:44:21: Ob ihr es auch erlebt dass man Wut leichter nach inn richtet ist nach Außen.
00:44:26: Das würde mich auf jeden Fall zur Frage bringen Wie gehen wir denn mit Wut um?
00:44:30: Also welche Möglichkeiten haben wir denn?
00:44:34: Wir reden jetzt mal von Menschen, die nicht ganz so super Achtsamkeitsgeschuld sind und die noch häufiger in diesen Schäum-Modus kommen.
00:44:43: Also wo es dieser Schaum vom Mund bildet also wo's einfach zu viel ist.
00:44:48: Was haben wir denn für Möglichkeiten wenn wir merken wo das gerade da?
00:44:52: was können
00:44:52: wir machen?
00:44:53: Katharinas Empfehlungs Dein Alltag!
00:44:56: Also entweder wenns irgendwie gerade geht wie du sagst ne ausagieren über Bewegung oder mal schreien, das glaube ich super.
00:45:06: Du setzt nur voraus vorher aus der Situation raus zu gehen, sonst schreist du dann gegenüber an?
00:45:10: Ja also genau nicht das Gegenüber anschreien sondern wie deine Teilnehmerin Rita ja genau.
00:45:19: Also wenn das die Möglichkeit ist vielleicht über Bewegung und ansonsten finde ich es immer gut wirklich noch tatsächlich trotzdem innezuhalten und mal kurz zu spüren oder auch bewusst zu schauen, was ist da jetzt überhaupt erst mal gerade los bevor die Reaktion kommt?
00:45:38: Exakt.
00:45:39: Genau.
00:45:40: Also das ist ja der Denkungsgleiche, dass ich finde es genauso aus der Situation raus, wenn's möglich ist und dann wirklich nicht die Frage... also ich glaube das Schlimmste, was die Wut aufrechterhält, ist die Situation selbst klar und das denken darüber nach weil das Nachdenken darüber, also dieses Bewerten Das löst ja diese Kette von associativen Gedanken, die wiederum die Wut vergrößern auf.
00:46:06: Wir können ja so ein bisschen lenken wo die Aufmerksamkeit hingeht.
00:46:08: Du hast eben schon gesagt gucken was ist gerade da?
00:46:11: Also wenn ich die Situation verlassen und statt mich abzulenken wirklich zu gucken ok mal tief einhaben Aushappen.
00:46:19: Wut hat auch ein Atemmuster, sehr einatembertonend Pustik.
00:46:22: also könnte ich mal rohektiv einhappen langsam aushappen noch langsamer einhaben kurz anhalten dann geht schonmal ein stück weg.
00:46:32: Dann gehör mich auch aus diesem atemmuste raus das kennen wir alle.
00:46:37: da ist schon einmal eins weg.
00:46:39: und dann vielleicht wenn es geht ein bisschen die Mimik entspannen weil die mimik hält.
00:46:43: ja also diese dieser ganze blick werden nicht das gesicht mal locker lassen dann lösen sich ja schon mal die Bereiche meiner Mimischen Muskulatur auf oder lockern sie sich diese Emotionen auch halten.
00:46:56: Also sprich aus der körperlichen Kraft raus, also das ist der Spannung raus.
00:46:59: und was du eben sagtest wirklich gucken was isst denn gerade?
00:47:02: Und dann haben wir hier etwas worauf wir uns besinnen können konzentrieren können.
00:47:07: Das heißt Wut jede Emotion hat immer eine Körperlichkeit.
00:47:11: Wir sprechen von der.
00:47:12: ich hab einen Hals ein dicken Hals oder eine Krawatte mir schwillt der Kamm.
00:47:16: Ja also Wut ist häufig im hals Weil sie auch das... Ich will was sagen.
00:47:21: Wut ist immer ein Bau, wir sagen halt, er hat Wut im Bau und der Bauch ist immer fest bei Wut, immer!
00:47:27: Also könnt ihr schon mal gucken wo spür ich mich körperlich?
00:47:31: Und in dem Moment wo ich das erlebe körperliche mache ich ja eigentlich schon dass es die Emotionen von mir möchte.
00:47:38: Das ist für mich immer so ein ganz wesentlicher Punkt Die Emotion, Motion also eine E Was quasi automatisch kommt.
00:47:47: Emotion ist ja die einzige Möglichkeit meines Körpers zu sagen, Herr Alter, hör mir mal zu.
00:47:53: Ich habe dir was zu sagen auf einer sehr basalen Ebene und damit ist ja ein Teil der Emotionen nämlich Bedürfnis zur Äußern und äußerung findet Gehör wird anerkannt is ja in dem Moment schon erfüllt.
00:48:11: das heißt dass ein weiteres Aufbauschen der Wut in dem moment höchstwahrscheinlich aus bleibt.
00:48:17: Und wenn ich mich jetzt im Moment konzentrieren, ok, worum geht's?
00:48:21: Was war was ist überhaupt und was dichte ich vielleicht dazu.
00:48:26: Woran fühle ich mich gerade erinnert?
00:48:27: Ah alte Geschichten haben gar nichts damit zu tun!
00:48:31: Was befürchte ich schon?
00:48:32: Ist es schon?
00:48:33: ne is gar nicht.
00:48:34: Wenn ich so eine Aufzählung mal was issen grade dann würde ich eigentlich relativ schnell in der Regel wieder Handlungsbereit.
00:48:46: sogar ins Mitgefühl gehen und gucken, wie geht es mir gerade?
00:48:50: Was brauche ich um Bedürfnisse äußern zu können statt Anklagen zu sein.
00:48:58: Und was könnte er denn tun, der die andere brauchen?
00:49:01: Wie könntest du ihm oder ihr gehen?
00:49:04: Kenne ich ja von mir vielleicht auch.
00:49:06: Dann ist häufig – jetzt kommt noch ein Satz hinterher – bei mir schon viel geklärt.
00:49:14: Wenn ich jetzt darf krassen Fehler nicht machen, ich darf jetzt nicht davon ausgehen.
00:49:19: Mein Gesprächspartner und mein Gegenüber hat den gleichen inneren Move
00:49:23: gemacht.".
00:49:24: Und quasi neu gesprächsbereit, kalmiert zurück in die Situation und erwarten der andere Möge genauso entspannt sein.
00:49:32: Dann werde ich natürlich enttäuscht weil ich mir selbst schon was vorgestellt habe das sein müsse und gehe wieder nach wenn du nicht willst dann aber jetzt richtig ne?
00:49:40: Da kommt Schwab das so zurück.
00:49:43: Ich glaube, das funktioniert in der Stotte ganz gut bei mir zumindest.
00:49:46: Ja super, super schön was du gesagt hast und dem geht auch wirklich ja voraus.
00:49:53: Das ist vielleicht auch nach meiner so eine ganz wertvolle allgemeine Empfehlung dass man wirklich sich ganz bewusst hält, dass einfach jeder Mensch an das tickt ne andere Erlebenswelt hat und in dem Moment wie Du auch gesagt hast also Es ist ja selten so, es ist ja meistens wirklich was ganz Altes das angeht.
00:50:12: In irgendeiner Situation die manchmal sogar fast nichts damit zu tun hat in irgendeier Weise sondern einen nur erinnert und dass man sich das bewusst hält... ...und auch in so einem liebevollen Draufgucken.
00:50:26: irgendwie finde ich also gerade bei Menschen im privaten Kontext Menschen die man wirklich liebt ist das ja auch dann leicht.
00:50:34: man kennt sie Findest du extra schwer?
00:50:38: Ich hab dann immer das Gefühl, ich überbordet an mit meiner Liebe und denke, ich weiß jetzt glaube ich gerade woher das kommt.
00:50:44: Und irgendwie kann ich es dann besser nehmen und weiß, es hat wiederhielt eigentlich
00:50:47: gar nichts
00:50:47: zu tun.
00:50:48: Aber da fühlt sich ihr ein bisschen schneller verletzt oder?
00:50:50: Das stimmt ja!
00:50:53: Genau.
00:50:54: Also ich kenne das schon meiner Frau, meine Frau und ich also wir führen wirklich eine sehr, sehr intakte Ehe.
00:50:59: Wir haben momentan ein bisschen das Problem zu viel Getrenntheit örtlich durch Italien und Deutschland.
00:51:06: Aber wir sind eigentlich so ein Kappel, was dauernd miteinander rumhängt von Beginn an.
00:51:12: Und wir sind uns sehr vertraut aber wir bauen natürlich auch auf den anderen.
00:51:18: Also sehen unser buddhistischen tief gegründeten Weisheit.
00:51:23: Das sind wir voll abhängig von Mannern, ja?
00:51:26: Also das Gegenteil dessen was uns der Juwel-Lehrer erwegliert ist einfach so.
00:51:30: Also es ist einfach auch Teil dieser Beziehung und ich kenne das weil du kannst halt das alte Dinge Ich musste wirklich in der Beziehungen zu meiner Frau Weil wir uns so sehr nahe stehen Wirklich lernen!
00:51:43: Ich bin ein Typ der immer über alles reden muss.
00:51:46: also ich kann zum Beispiel nicht zur Bett gehen ohne dass Dinge geklärt sind.
00:51:49: Oder wenn ich streite, ich brauche dann dieses Ich muss darüber reden.
00:51:54: Das muss dann so... Sie ist da anders?
00:51:57: Sie ist anders!
00:51:57: Es
00:51:57: ist bei mir auch so.
00:51:59: Und
00:51:59: das Erste war wirklich was ich lernen musste es damit auszuhalten mal einen Moment ich sag mal ein moment auch nicht an sie ran zu kommen und zu merken dass da meine ganz ganz alten Ängste.
00:52:16: jetzt muss ich dazu sagen ich bin halt als Kind in der Schule permanent gemobbt worden jahrelang Und ich habe echten Mobbing-Thema hinter mir.
00:52:23: Deshalb ist bei mir das Thema Anerkennung ganz zentral und diese Dinge, die sind so uralt.
00:52:29: also es ist überhaupt nicht mal ein Thema aber es ist in meinem Kopf halt da und dieses Thema wird in meinem kopf so schnell getriggert dass sich wirklich permanent dieses draufsichtig gerade meinte nutzen muss um zu gucken okay ruhig warl was isst oder merke Immer wieder diese alten Dinge, die sind halt mit.
00:52:52: Die kann ich dann rausfüllen?
00:52:53: Dann ist gut.
00:52:55: Aber ich brauche dazu meinen Kopf.
00:52:57: Braucht den!
00:52:58: Ja, braucht wirklich diesen erkennden Geist der wirklich gesagt, guck mal schon wieder das.
00:53:02: Krass!
00:53:03: Wird mich wahrscheinlich bis zum Vierwarzenleben sehr begleiten und dann muss ich es aber damit aushalten und da muss ich wieder den Geist nehmen.
00:53:12: Wir hatten schon ein paar Situationen wo sie halt einfach länger gebraucht hat als ich.
00:53:15: Jetzt muss ich halt mein Bedürfnis nach Nähe Das muss jetzt einfach warten.
00:53:20: Wohlwissend... Wir haben uns erlebt, ist ja alles okay.
00:53:24: Na?
00:53:24: Wohl wissend der andere hat dann auch ein Bedürfnis.
00:53:26: Der Brucher ist erst mal Ruhe.
00:53:27: Abstand!
00:53:28: Und das ist schwierig, ne?
00:53:29: Ist natürlich ein Lernprozess.
00:53:31: Deshalb möchte ich für alle noch so ein bisschen wenn wir mit unser Wut umgehen lernen wollen müssen wir nicht nur das eigene Bedürftnis anerkennen sondern auch das zumindest vermutete Bedürffnis des anderen.
00:53:45: Und wenn die nicht beide halbwegs Befriedung finden, dann wäre es natürlich sehr selbstsüchtig nur aus der eigenen Perspektive immer.
00:53:56: Nur weil ich jetzt weiß was ich will.
00:53:58: Jetzt weiß es!
00:53:59: Ich will doch nur nähe.
00:54:01: Damit zu früh um das Eck zu kommen, wenn's da wirklich nicht braucht oder umgekehrt?
00:54:06: Es ist voll schön, voll lustig dass du da sagst wir haben das auch nur umgedreht.
00:54:12: Ich kenne das sehr gut.
00:54:13: und gleichzeitig was ich auch sagen wollte was auch schön ist also gerade so in intakten Beziehungen oder auch mit Freunden glaube ich geht es auch.
00:54:21: was ich total liebe ist dieses empathische Zuhören.
00:54:27: Das finde ich wohlwissend auch in aller Reflektiertheit, finde ich zu sagen.
00:54:32: Ich bin jetzt wütend und ich will es jetzt ganz kurz mal jemand erzählen ohne dass der andere da reinpuscht nur das man sozusagen wirklich gegenüber hat was die Wut da sein lassen kann so dass das ist etwas was mir auch total hilft.
00:54:50: In dem Moment ist sie bei mir dann total weg.
00:54:52: Und ich konnte das einmal ausagieren, was mich daran so wütend macht.
00:54:59: Also jetzt gar nicht irgendwie komisch sondern ganz vielleicht auch gerade so manchmal Kontext Selbstständigkeit oder so ganz sachlich sortiert aber eben aus einer Wutemotion und dann ist es einmal geäußert.
00:55:11: also das hilft mir persönliche auch immer wirklich Kann ich total gut verstehen.
00:55:18: Ja,
00:55:19: in dem Moment wo du drüber sprichst merkste schon dass du auch häufig ganz viele Dinge also mir geht es zumindest so möchte ich dir nicht in den Mund legen aber das ich ganz häufig dann dinge auch dazu erzähle die zwar in meinem Fundus sind aber nicht in der Situation war.
00:55:36: Dann merke ich schon selbst krass was hat's hieß?
00:55:38: Das hätte ja gar nichts mit der Situation zu tun Und das ist aber auch die Selbstreflektion, die man selbst machen kann.
00:55:44: Das ist wirklich lustig!
00:55:47: Aber zu zweites manchmal auch schön?
00:55:50: Ja und ich finde... Ich würde noch gerne so ein Abschließendes sagen aus meiner Sicht was ich ganz wichtig finde.
00:55:56: Ich find' dass wiederentdecken der Streitbarkeit ganz wichtig.
00:56:02: Weil ich finde es für einen Moment und es hat auch ein bisschen etwas mit Wut zu tun.
00:56:06: Ich hab dich zum Beispiel vorhin gefragt Was macht Dich wütend?
00:56:09: Mich macht's z.B.
00:56:10: total wütender Wenn ich so merke, dass Leute so über was drüber bügeln.
00:56:15: Also so eine Form von Ungerechtigkeit empfinde ich dann, das man aneinander hat nicht zuhört, dass alles in so Schablonen gepresst wird, ah du bist nicht dafür, dann bist du gegen mich.
00:56:25: und ich glaube, wenn man Streitback halt wieder kultiviert ohne sich zu kloppen verbal also wenn man andere Meinungen und Diversität in Meinung und auch im Übrigen auf allen anderen Ebenen wieder anerkennt Und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern auch wirklich damit aushält.
00:56:46: Dass wir unglaublich wachsen und dass wir dann in unserer Empfindlichkeit wenn man was nicht so läuft auch wieder ein bisschen entspannen.
00:56:53: ich sehe das immer an Kindern.
00:56:55: Ich empfinde häufig Erwachsene als viel viel viel enger und empfindlicher als Kinder weil Kinder sind nicht so arg geprägt da hat halt eine andere andere Meinung.
00:57:05: ja so ist es da wird mal kurz gestritten aber dann ist er wieder gut oder der Ander darf einfach so sein.
00:57:10: Und bei uns Erwachsenen, wir haben immer so Schablon im Kopf von So ist und So darf nicht.
00:57:15: Ich glaube dass wir da viel zu eng manchmal sind und viel zu sehr einrosten weil wir den Streit schlicht und ergreifend noch nicht üben.
00:57:23: Und ich glaub wenn wir den Streit auf einer sinnvollen Art nicht übten oder nicht mehr üben oder nicht genügend üben das wird dann viel zu schnell unser Wut geraten.
00:57:33: Weil wir keinen Zugang zu unseren Argumenten kein Zugang zur unserer Logik keinen Zugang auch zu unserer Elastizität emotional gesehen.
00:57:43: Und auch zum Thema Wut ist halt da und unseren Bedürfnissen üben, also wir müssen uns schlicht und greifend daran üben finde ich
00:57:51: Ja ja absolut Ich glaube ich auch großer großer Übungsweg ne?
00:57:56: Ich find' auch wenn man's als Kind auch wirklich nicht so gelernt hat oder auch nicht so gute vielleicht auch manchmal Vorbilder hatte für einen guten Umgang mit Wut Dann ist es noch mal umso anspruchsvoller vielleicht, aber um so wichtiger.
00:58:13: Weil dass sich die Wetter wirklich gegen uns richtet im Unterdrücken und wir krank werden oder im Außen, wie er nicht in der Lage sind erfüllende Beziehungen zu führen bis hin zu vielleicht auch wenn das dann sogar nach einem ganz schwierigen Bereich rutscht, dass man sozusagen irgendwann überrannt wird, dass Man das körperlich ausagiert oder sowas.
00:58:37: Also ich glaube, dass auch ganz viel ja wo so schlimme Verletzungen passieren oder auch Gewalt passiert ist es auch einfach ein nicht gelernter Umgang mit Wut glaub' ich letzten Endes.
00:58:50: Was dann so eine oder man ist so übermant oder so überwältigt von dieser Emotion dass man es nicht ansteuern kann irgendwie in einer irgendeiner Form von Bewusstsein.
00:59:02: Aber
00:59:02: umso wichtiger, weil wir haben ja mal seit Covid diese ganzen sehr echt erschütternden Statistiken über Gewalt im Beziehung bei Frauen.
00:59:13: Es ist halt meistens an Frauen, weil die Männer in der Regel für sie stärker sind und häufig eine kürzere Zünschen mehr besitzen.
00:59:20: Also Männer können zum Beispiel schlechte Cortisol abbauen.
00:59:24: Ja, das ist nicht nur deswegen.
00:59:26: Vielleicht haben wir vielleicht ein bisschen weniger gelernt.
00:59:30: Die Männer sind ja schon auch anders sozialisiert manchmal.
00:59:34: Aber umso mehr diesen sinnvollen Umgang, diesen kanalisierenkönnenden Umgang mit Wut zu lernen.
00:59:42: Weil wenn man jetzt das natürlich erlaubt auszurasten und immer Wut erlauben in Frühinstadien da zu sein, um kanalisiert zu werden um im Sinn von Umgang zu finden, dann wird es ja niemals so eskalieren.
00:59:57: Aber dieses Eskalierende... Das ist ein echtes Thema gerade, ne?
01:00:02: Schwierig.
01:00:03: Wahrscheinlich war's schon immer so, weil ich's mittlerweile noch besser dokumentiert.
01:00:07: Ich find' das schon echt krass!
01:00:08: Wirklich krass wenn ich mir Statistiken angucke.
01:00:11: Gewalt in der Ehe oder Buh!
01:00:13: Da wird mir echt schlecht!
01:00:14: Gewalt gegen Kinder, da würde mich wirklich übeln.
01:00:16: Ganz
01:00:17: ganz schlimm.
01:00:17: Anderses Thema!
01:00:21: Katharina, wir sind schon wieder über eine Stunde.
01:00:25: Was meinst du?
01:00:27: Haben wir die wichtigsten Punkte?
01:00:28: Ich glaube ja oder ich hoffe wir konnten auch ganz viel so Alltagsempfehlungen mit rausgeben und auch ein bisschen die Hinterkunde beleuchten.
01:00:37: Ich hoffe auch wir konnten irgendwie einen gutes Plädoyer machen für Wut darf da sein und auch wenn man Yoga übt oder Yoga unterrichtet ist Wut nichts was man irgendwie unbedingt ganz schnell wegkriegen sollte oder nicht haben sollte, sondern ja also es geht nicht darum das Wut nicht da sein darf.
01:00:58: Sondern wie wir damit umgehen?
01:01:00: Absolut ich glaube sogar um abschließend was für alle Lehrende zu sagen Ich glaube sogar dass darf man durchaus thematisieren.
01:01:11: Also meine stunde zum Thema guck mal ich war gerade selber.
01:01:15: Ich habe grad Wut in mir aufkommen gemerkt Ich kann es nicht ganz abschalten, es wird Teil von mir bleiben.
01:01:20: Aber ich gehe da so und somit um, lass uns das mal ausprobieren, dass es viel einladender sein kann.
01:01:27: Viel großzügiger und viel ehrlicher als wenn wir immer eine auf Holy machen.
01:01:32: Obwohl ich glaube die wenigsten
01:01:35: das machen.
01:01:35: Ja, glaub' ich auch.
01:01:36: Ich denke mittlerweile ist viel passiert.
01:01:38: Ich hab's an diese Anfangsjahre gedacht.
01:01:39: Da war das irgendwie...
01:01:41: Oh ja!
01:01:43: Das habe ich auch anders empfunden.
01:01:44: damit
01:01:45: Ja, ist doch auch so.
01:01:46: Ist das nur subjektiv?
01:01:47: Ja, okay.
01:01:48: Ja, spannend!
01:01:49: Wie ich denke, dass es gut... also wir sind da gut unterwegs.
01:01:53: Auch in der Yoga-Welt.
01:01:54: Dann
01:01:55: hoffe ich, dass dir Spaß gemacht hat.
01:01:57: Mir hat Spaß gemacht.
01:01:59: Dass es euch zum Zuhören Spaß gemacht.
01:02:01: und wie immer der ganz ehrlich gemeinte Appell wenn ihr Wünsche um Themen habt bitte sag Bescheid weil uns fallen im Moment ab und zu gute Themen ein aber es ist nicht immer so Und gerne mal Tee.
01:02:16: Also ich freue mich für ein Themenvorschlägekommen.
01:02:19: In diesem Sinne, einen Dankeschön von mir an dich und dann alle die zugehört haben.
01:02:25: Bis zum nächsten Mal!
01:02:26: Ja danke schön Timo und dankeschön an euch von mir auch bis zum nächsten mal.
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