Freude: Warum Leichtigkeit so tief gehen kann - mit Timo Wahl

Shownotes

In dieser Folge spricht Katherina Bock gemeinsam mit Timo Wahl über ein Thema, das oft unterschätzt wird – und doch so essenziell ist: Freude. Was bedeutet echte Freude eigentlich? Warum ist sie weit mehr als nur gute Laune? Und weshalb kann sie ein so kraftvoller Wegweiser für unsere Bedürfnisse, unsere Balance und unsere innere Ausrichtung sein?

Katherina und Timo tauchen tief ein in die Verbindung zwischen Freude, Yoga, Nervensystem, Gemeinschaft und Mitfreude. Sie sprechen darüber, warum Tiefe nicht schwer sein muss, weshalb Humor und Leichtigkeit eine spirituelle Praxis bereichern können und wie wir wieder lernen, Freude bewusst zuzulassen – ganz ohne Leistungsdruck oder Selbstoptimierung.

Außerdem geht es um die Wirkung von Freude auf Körper und Geist, warum viele Menschen verlernt haben, sich wirklich zu freuen, um Stress, Überforderung und fehlende Lebensfreude und wie Yoga helfen kann, Freude wieder spürbar zu machen.

Mehr über Katherina und ihre Arbeit findest du hier: www.maisha-jena.de

Oder folge Katherina auf Instagram: https://www.instagram.com/maishayoga/

Transkript anzeigen

00:00:00: Weg von Yoga-Klischees, aufgesetzten Glitzerkram und Pseudospiritualität.

00:00:06: Hin zu innerem Wachstum Balance & Tiefgang in….

00:00:10: Ommiets Alltag!

00:00:11: Der Podcast von und mit Katharina Bock Liebevoll und alltagstauglich wirft Katharina einen Blick auf wertvolle Themen aus der Welt des Yoga – Balance, mentale Kraft und Lebensfreude.

00:00:23: Bist du bereit für Yoga mitten im Leben?

00:00:27: Da würde ich sagen, liebe Katharina.

00:00:29: Herzlich willkommen mal wieder bei mir im Podcast und ich lacht mich einfach mal selbst bei dir ein!

00:00:34: Ja, ist schön auch ganz herzlich Willkommen Timo.

00:00:38: Wir setzen heute so ein bisschen die Reihe dessen forts was wir begonnen haben.

00:00:42: Wir haben uns irgendwie in den Emotionen verhakt Und dein Vorschlag letztes Mal war dass wir uns über das Thema Freude unterhalten.

00:00:52: Warum Freude?

00:00:52: Wie bist du drauf gekommen?

00:00:54: Ich liebe es mich zu freuen.

00:00:58: Ich finde das schön, weil Freude ist für mich was auch ganz zu tiefst eine Verbindung zum Yoga hat.

00:01:04: Weil es gibt ja einmal so diese eher vielleicht bewegte Freude wirklich als Emotion und auch so eine ganz stille Freude.

00:01:12: also dass immer zutiefst in der Yoga Praxis und ich habe gedacht so das würde mich sehr freuen und interessieren, was du dazu zu sagen hast.

00:01:22: Dadurch dass wir das ja immer vielleicht auch für alle die zuhören.

00:01:26: So schön, dass ihr da seid oder dass du da bist!

00:01:28: Wir sprechen das nämlich nie ab und es macht es noch so schöner finde ich zu gucken wo's ein hin führt.

00:01:36: und ja deswegen Timo war das Thema Freude ganz oben auf nachdem wir jetzt mit Wut und Ärger uns glaube ich gut so bisschen vertieft hatten.

00:01:47: Ich finde sogar, ich würde an der Stelle auch mal alle begrüßen die zuhören.

00:01:51: Ich freue mich habe gerade auch in letzter Zeit ein paar ganz liebe Zuschriften bekommen und hab auch immer so gebeten um Themenvorschläge.

00:01:57: also nochmals von allen die zu hören wenn ihr Themenverschlägen habt super gerne einreichen weil das ist eigentlich immer das woran es bei mir hakt.

00:02:07: Ich würd auch mal wieder einen Podcast alleine machen.

00:02:09: so habe ich dir gestartet und ich habe schlicht und ergreifend keine Themen wo ich sagen würde Aber das interessiert doch wirklich alle, ne?

00:02:15: Das ist da manchmal so sehr speziell.

00:02:17: Aber ich glaube du hast eben so schön gesagt wir haben uns an der Wut und dem Ärger ein bisschen Angst hatten auch hochgezogen Und ich finde es jetzt auch mal Zeit in die Freude zu gehen und auch gerade im Konzest des Yoga.

00:02:31: Ich erlebe es gerade in Deutschland.

00:02:32: Ich weiß nicht wie das woanders ist aber grade so in den Studios in denen ich unterwegs bin und zum Einen nicht so stark zum Glück sehr schwere Themen zu reden.

00:02:44: Und ich glaube manchmal, es ist so ein bisschen eine gute Yogastunde die muss irgendwas ganz schweres abhandeln und Ich glaube das kann sehr tief sein ohne schwer sein zu müssen.

00:02:55: und ich glaube vor allem dass die Freude und im übrigen auch der damit verbundene häufig vorkommende Humor Zwei zwei ganz große Stützen seien können Dass wir die Dinge um dies in yoga eigentlich geht vielleicht noch viel besser entwickeln und kultivieren und wieder entdecken können.

00:03:12: ja Oh ja, absolut.

00:03:16: Sehr, das finde ich auch und es ist auch schön wie du gesagt hast ne?

00:03:20: Weil ich glaube dass Freude und Tiefe sich so überhaupt gar nicht im Weg stehen – im Gegenteil.

00:03:27: oder auch Humor!

00:03:28: Das ist eine Leichtigkeit hat in einer sehr tiefgründigen Praxis sowohl auf der Yogamatte als auch im Leben.

00:03:36: Also das steht sich null im Weg im Gegenseit.

00:03:38: Ich finde das stützt sich gegenseitig ganz wunderbar.

00:03:41: Vielleicht

00:03:41: könnten wir heute so ein bisschen gucken, wofür ist Freude gut?

00:03:46: Was passiert wenn zu wenig Freude da ist und was bremst vielleicht Freude.

00:03:51: Was passiert vielleicht auch wenn zu viel Freude dort ist weil auch das kann passieren?

00:03:55: wie können sie davor bewahren ja und wie und wann?

00:03:58: können es vielleicht doch im Yoga Unterricht oder in der eigenen Praxis ein bisschen verfügbar machen.

00:04:03: Das kommt mir gerade

00:04:05: in den Kopf.

00:04:06: Ja, schöner Fahrplan würde ich sagen

00:04:08: Gut, dann lass uns doch mal schauen.

00:04:09: Wir hatten ja schonmal so ein bisschen... Ich glaube ich hatte mal meine Definition oder unsere hauseigene Definition dessen was Emotionen sind reingeworfen?

00:04:18: Oder wofür Emotion stehen können?

00:04:21: Ich habe sie immer einmal beschrieben.

00:04:22: Ich glaube daran in unserer Historie und unser Podcast als Botschafter unserer Bedürfnisse.

00:04:31: Also Emotionssind ja immer da ist es das rein körperliches irgendwo auf einer somatischen Ebene an Dinge erinnert, die unser System gerne hätte oder bräuchte.

00:04:44: Und insofern sind ja alle unsere Emotionen irgendwie ganz gut und irgendwie ganz sinnvoll und sinnhaft und haben ihre Berechtigung.

00:04:53: Wie würdest du denn Freude definieren?

00:04:55: Wo kommt dir denn her?

00:04:56: was verbotschaftet denn so?

00:05:00: Schöne Frage!

00:05:01: Also Freude ist für mich auch etwas, was sich ja zutiefst... auch wieder im ganzen Körper erleben lässt.

00:05:07: Und ganz zentral, auch bei einem unserer, glaube ich, beider Lieblingsthemen sind wir sofort beim Atem.

00:05:15: Heute ist ja nichts was im Kopf stattfindet sondern wirklich unser sein ist da angedockt und es bringt wirklich in der Aktivierung finde ich ein Stück weit und auch in Richtung Zufriedenheit.

00:05:29: oder zeigt euch.

00:05:30: Ich weiß nicht, ich finde auch immer das ist sowas immer was der Seele gut tut macht es sehr deutlich.

00:05:36: also wenn ich wirklich so eine Freude habe das ist eigentlich ein ganz guter Wegweiser dass ich da gerade sehr im Sinne meiner eigenen Bedürfnisse sozusagen erfüllend unterwegs bin wenn sich Freude einstellen darf

00:05:50: Also sprich sie kommt dann wenn du Bedürfenes erfüllst und dir das auch ganz gut von der Hand geht oder respektive du ein Erfolgserlebnis hast?

00:05:59: Das schon.

00:05:59: Oder auch wenn ich was tue, was sich einfach wirklich gerne tue.

00:06:03: Also zum Beispiel... Ich liebe Wasser und als wir da den Retriez in Goa im Februar unterrichtet haben, war bestimmt jeden Tag eine Stunde in diesem siebenundzwanzig Grad war mehr Und ich war so beseelt.

00:06:17: Also es hätte glaube ich sonst was für eine Nachricht kommen können, es hätte mich nichts erschüttert und ich habe sogar als ich wieder zu Hause war paar Nächte geträumt.

00:06:25: Ich bin in diesem Meer also weil ich hatte so eine tiefe Freude in diesen Warmen mehr zu sein.

00:06:33: das kann ich mit Worten gar nicht ausdrücken.

00:06:37: und ja also Es ist gar nicht immer geknüpft an im Sinne eines Ich weiß nicht, ob das war wo du so ein bisschen hin wolltest im Sinne von eines Erfolgserlebnis oder ich erreiche irgendwie was sondern auch es hat ganz viele Nuancen.

00:06:52: Absolut!

00:06:54: Das heißt ich finde nämlich... Es hat ja ganz viel Aspekt.

00:06:57: Du hast eben den Atem erwähnt.

00:06:58: Wenn wir uns angucken wie sich der Atem verändert und er freut dann ist der Einatm betont und postig.

00:07:04: Das heisst Freude hat immer irgendwas mit einer Aktivierung zu tun und damit ist es handlungsorientiert Und damit ist es auch ein ganz wichtiger Handlungsantreiber.

00:07:13: Worauf ich gerade hinaus wollte, es gibt ja eigentlich zwei Möglichkeiten uns in der Handlung wohl zu fühlen und in die Handlungen zu kommen.

00:07:22: Entweder wenn wir etwas gerne tun, weil wir uns daran erfreuen oder wenn wir was neutrales tun oder vielleicht nicht mal so doll für uns aber wir ein Erfolgserlebnis haben dann auch.

00:07:33: Also halt immer irgendwas mit einer Form von Belohnung zu tun Und damit hat das für mich unglaublich viel mit dem Thema Wertschätzung zu tun.

00:07:40: Also wenn wir uns freuen über etwas, an etwas dann schätzen wir dass was auch immer es ist in dem Moment wert und das ist dann auch ein Augenblick der später vielleicht zur Dankbarkeit werden kann wo wir halt bewusst erfahren wie schönes gerade ist wie gut wir's haben was wir alles besitzen also auf einer geistigen Ebene oder Vermögen zu tun.

00:08:05: Und deshalb glaube ich es, uns Zeit für Freude zu nehmen.

00:08:09: Ein ganz wichtiger Aspekt!

00:08:11: Also wenn ich so Kindern zu schaue... also vielleicht nicht allen aber was man mit Kindern glaube ich verknüpft

00:08:18: dass

00:08:19: man ihnen irgendwas vermeintlich Kleines gibt oder sie sich an einer Kleinigkeit erfreuen können und die nehmen sich halt wirklich Zeit für diese Freude.

00:08:28: Es ist nicht so dieses kurze Abhagen, ah ja danke schön wunderbar nächstes.

00:08:32: Sondern es ist wirklich im Augenblick zu verweilen und das was da gerade ist komplett wertzuschätzen.

00:08:38: Das stimmt man gut beobachten dass man dem wirklich also wie ein Eintauchen mit dem Ganzen sein in dem Moment wirklich das auch vielleicht einfach auch sich erlauben zu fühlen.

00:08:52: Vielleicht ist es das, was wir Erwachsenen oder viele Erwachsene vielleicht auch irgendwie verlernt haben, dass man sich das wirklich erlaubt in dem Moment voll da drin zu sein und diese Zeit da reinzugeben.

00:09:05: Weil's was ganz schönes Wertvolles für uns breit hält!

00:09:10: Ich glaube sogar um an dem Anzüglich von Sturgade sagt, das finde ich einen interessanten Gedanken den weiterzuspinnen weil ich glaube wenn ich das mal rumdrehe... Es gibt ja so die Leute, die jetzt hin bis zur Selbstverletzung irgendwie eher in das Gegenteil dessen gehen um sich überhaupt noch zu spüren.

00:09:27: Wenn sie einfach zu abgestumpft sind wenn Sie zu viel zu tun haben wenn sie nämlich zu wenig Freude und Erfolgserlebnisse haben Und ich glaube dass man das sehr wohl wirklich unterstützen muss Dass man das üben muss dass man sich der Zeit- und Räume verschaffen muss um genau das zu tun.

00:09:46: Und für mich bedeutet es zum Beispiel auch mir bei allem Alltagsstress, also ich weiß, ich habe einen Yoga-Studium und trotzdem ist Stress da!

00:09:56: Ich glaube du hast letzte Woche mit Nicole Bonkerts gesprochen, gell?

00:09:59: Ja, ich hab nur den Titel gesehen.

00:10:01: Die Nicole ist ja schon eine Yoga Unternehmerin seit hunderttausend Jahren und ich könnte mir vorstellen dass sie's ähnlich gesehen hat.

00:10:08: Das ist halt ein tolles Business und trotzdem is' es halt auch ein Business.

00:10:13: Und ich habe für mich auch entschieden, mir wirklich die Dinge, die mir wichtig und wertvoll sind, Zeit zu nehmen.

00:10:19: Das bedeutet im Sinne eines Ausgleichens – wir sind ja manchmal auf der Schiene unterwegs – das muss ich noch machen!

00:10:27: Wenn ich das und alles nicht geschafft habe, dann ist es aber nicht genug.

00:10:30: Ich weiß nicht ob ich's Gaben nennen soll oder ob ichs Dummheit nennen solle.

00:10:36: Aber ich kann Dinge trotz Wichtigkeit ab einem gewissen Punkt, wenn ich merke, dass ich komplett ausblenden bin Und ich lasst dann zum Teil sogar Dinge mal gegen die Wand fahren, um mich genau dem zuzuwenden was mir halt auch wichtig ist für mich.

00:10:52: Ja?

00:10:52: Ich setze mich dann mit das irgendwie eine Stunde ans Klavier und spiel.

00:10:56: Könne nochmal zwei werden!

00:10:57: Das hab' ich schon immer gemacht... ...und ich glaub', dass es gar für mich, das soll jetzt keine Selbstbeweicherung sein überhaupt nicht, sondern weil ich weiß auch nicht immer ist das gut oder nicht, da hält sich auch nicht einmal die Waage.

00:11:11: Aber so vielleicht als Idee, ich glaube das wir... Was ich erlebte für mich ist es ein riesengroßer Residenzfaktor.

00:11:18: Dass die uns gerade zuhören, die vielleicht da so ein bisschen so vielleicht nicht den besten Zugang haben sich vielleicht mal die Frage stellen können gibt es Freiräume, die ich mir schaffen kann um einfach nur mal was zu tun?

00:11:31: Was keinem Sinn und Zweck dient außer der Freude selbst?

00:11:37: Ja, auch wie schön.

00:11:39: Das finde ich ganz wichtig und das ist glaube ich überhaupt nicht so leicht.

00:11:43: also ich finde ja dass es eher weiß ich nicht... Ich finde das großartig wenn das da ist sehr Vielleicht sehr, sehr weiß.

00:11:52: Wer weiß wo das herkommt, Timo?

00:11:54: Das ist großartig!

00:11:55: Ja vielleicht ist es doch einfach nur eine große Hang auch mal zur Faulheit den Dingen gegenüber die ich halt auch nicht so gerne mache.

00:12:02: Das spielt da auch mit rein und ehrlich zu sein.

00:12:05: Man kann es ja alles ein bisschen reframe.

00:12:07: Aber es ist auf jeden Fall sehr dänlich.

00:12:10: also mir hat er schon immer gedänt.

00:12:12: Und ich finde das auch ganz wichtig.

00:12:13: Also dieses... Ich glaube Ich weiß nicht, aber ich empfinde das immer so.

00:12:18: Dass es auch gerade in Deutschland dieses Fleißigsein und irgendwie Planerfüllung jeden Tag dazu bringen ist ja sicherlich auch so ein bisschen historisch mitbedingt.

00:12:31: Das hat ja Gründe auch wie sowieso eine Mentalität entwickelt haben.

00:12:36: Und gleichzeitig finde Gerade dieses, dass man sich... Also ich finde wirklich für mich ist es so das braucht wirklich fast eine innere Erlaubnis davon mal abweichen zu dürfen.

00:12:49: Weil auch alle sagen immer Ich habe keine Zeit für das, für das und am Ende ist es Es ist manchmal so Das kenne ich auch gut.

00:12:58: Und gleichzeitig ist es aber ganz oft auch natürlich die Wichtigkeit Die wir Dingen geben und da auch Räume zu schaffen wo wie du gesagt hast was tun, was uns einfach in Anführungsstrichen großer Schönheit nur der Freude tient.

00:13:16: In dicken Anführungstrichen ist so wichtig und ich glaube das auch richtig.

00:13:20: viele Menschen es gibt die vielleicht gar nicht mehr wissen wenn man die fragen würde was erfreut dich denn so richtig dass sie das gar nicht so leicht beantworten könnten weil das soweit weg vom Alltag gerutscht ist oder so verlandes.

00:13:38: Also für mich ist es immer so wie ein Verlernen, weil ich glaube wir sind dazu sehr in der Lage jeder Mensch.

00:13:45: Absolut!

00:13:47: Das ist lustig, weil das was du gerade sagst hätte ich grade so ganz gerne an allem mal kurz formuliert als Frage die uns grad zuhören.

00:13:53: Weil genau das erlebe ich auch also sich wirklich mal eine frage zu stellen Was bringt mich in die freude?

00:14:02: Und es nicht zu knüpfen an Sinnhaftigkeit.

00:14:05: Es darf mal so richtig kindlich sinnbefreit sein und insofern finde ich das auch vollkommen doof, wenn man darüber urteilt was Leute in die Freude bringt.

00:14:17: Also ich kann auch als erwachsener Mann noch mehr Lego spielen.

00:14:20: Ja ist jetzt nicht meins Ich kann keine Ahnung Sinnlos in der Ecke rumzappeln und tanzen Ich kann Musik machen, ich kann was malen Ich kann eine Spaziergarnwand, ganz egal.

00:14:31: Oder ich kann was basteln oder kochen.

00:14:34: Das muss ja nicht immer an irgendeine sinnhafte Tätigkeit gekoppelt sein.

00:14:38: Ich glaube sogar im Gegenteil das ist wichtig!

00:14:41: Weil wenn wir es immer an sinnhaften Tätigkeiten oder vermeintlich sinnhafter Tätigkeiten koppeln dann sind wir in so einer Zweckgebundenheit der Freude und ich glaube nicht dass sie so intrinsisch ist wie sie dann sein könnte.

00:14:54: einfach mal Dinge tun auch als Belohnung darf sein.

00:14:59: Und vielleicht eins, das hat ja auch ganz viel mit Dopamin zu tun.

00:15:02: Also Freude und Dopaminen sind auf einer Spur keine Freude.

00:15:07: kein Dopamin also.

00:15:09: zu wenig Freude führt uns auch ganz gern mal in so eine zurückgezogenheit, in so ne Ängstlichkeit, in suche Traurigkeit, in solchen Depressionen.

00:15:18: durchaus sieht man gut leider bei Parkinson Patienten die haben eine verwendete Dopaminproduktion Und die haben dann wenig Freude und einen schlechten Zugang zum Teil.

00:15:29: Die sind generell von ihrer Stimmung manchmal schwer, dass sie da hochkommen.

00:15:36: Das ist generell für uns ein Stimmungsaufheller und es ist auch ein Ankurbler, der uns irgendwie in die Tatkraft bringt so ein bisschen.

00:15:46: Und das ist ja schön sich darin zu erleben.

00:15:48: Das macht natürlich was anderes.

00:15:50: Auch wenn wir immer aus Joghersicht nicht... Werten nach gut oder schlecht, aber für mich ist da ganz nah auch immer so Zufriedenheit und vielleicht eine gewisse... auch Genussfähigkeit ist irgendwie so ein Verwandter der Freude für mich, weil das ist ja auch sowas wenn ich mir erlaube was zu genießen.

00:16:14: Das ist ja nicht immer auf allen Ebenen, dass es jetzt auch nicht immer so, dass das jetzt irgendeinem großen Ziel dient sondern das ist wirklich das pure Feiern sozusagen des Lebens und der Freute und hier seien's vielleicht auf der Erde.

00:16:31: Ja, spannend!

00:16:32: Ich finde du hast gerade eine schöne Verbindung geschaffen die auch sehe immer wenn Freude nicht total überschwänglich ist, dass sie assoziiert mit einer guten Form von Ruhe.

00:16:44: Nämlich durch genau diese Genussfähigkeit.

00:16:45: also wenn ich in der Lage bin Freude zuzulassen ohne schlechtes Gewissen weil ich sage hey das steht mir zu!

00:16:51: Ich habe jetzt wirklich genügend gearbeitet und jetzt es bewusst Zeit um einfach mal dem Müßigang nachzugehen und das zu tun worauf ich Lust habe Weil ich derjenige bin, der entscheidet was ist gerade wichtig und nicht irgendein Gesetz dieses Mannes dieser Mann.

00:17:11: Man macht das nicht oder man macht das so ne?

00:17:14: Und wenn es stattfindet, das erlebe ich zumindest bei mir dann bin ich a meistens ganz im Augenblick Und da bin ich auch mal entkoppelt von Sorgen und To-do-Listen.

00:17:24: Und das ist dann eine aktive, weil Freude ist was Aktives aber eine aktieve Zeit der Erholung also auch der mentalen Erholungen Neuausrichtung Im Gegenteil sogar.

00:17:34: ich richte dann wenn ich in der Freude bin mein Geist auf die Möglichkeiten aus und es gibt mir einen ganz anderen Zugang.

00:17:40: Aber wir denken ja kontextuell assoziativ.

00:17:42: Also wenn man mit meinen Zugang Von der Freuden befeuert wird meine Assoziation dann wird auch das Zurückschwingen in die Arbeit meistens ein bisschen leichter.

00:17:54: Und ich glaube darüber hinaus sogar, dass wir uns für den meisten Aspekte unseres Alltags – oder den meisten aspekt unseresAlltags auch wenn sie Arbeit heißen immer ein gewisses Mindestmaß an Freude abbringen können.

00:18:08: Also ich glaube es hat viel mit unserer Haltung zu tun weil ich kann mich natürlich per se dafür entscheiden über eine Arbeit die mir nicht schmeckt zu ärgern.

00:18:16: Ich meine, da bleibt bestimmt ein kleiner Rest der uns nie schmecken wird.

00:18:19: Aber ich glaube dass wir viele Aspekte unseres Lebens mit, wenn wir es bewusst wollen, mit ganz viel Freude ausschmücken können und dann werden sie uns leichter und für andere die mit uns zusammenarbeiten irgendwie auch.

00:18:33: Oh ja!

00:18:34: Ja wirklich.

00:18:34: also ich finde das ist ähnlich wie mit der Dankbarkeit.

00:18:36: Da ist es glaube ich viel verbreiteter auch, dass man wirklich wie du sagst einfach sich so ausrichtet in Aufgaben, die man vielleicht so mittel gerne hat.

00:18:50: Ich finde wenn man gut hinguckt und das auch zulässt es in vielen Dingen viel mehr Freude auch versteckt oder zu finden.

00:18:58: Und es hat für mich auch wieder ganz viel mit Achtsamkeit zu tun und den Moment dann auch so bewusst zu erleben.

00:19:04: also ich glaube es findet sich in vielen Leben bestimmt vielmehr Freude als auf dem ersten Blick vielleicht erscheint.

00:19:13: Ich würde gerne, bevor wir uns auch vielleicht der Frage was kann denn passieren wenn es so viel Freude da ist, weil ich behaupte das kann sein.

00:19:22: Würde mich gern ganz kurz in den Yoga-Weg begeben und zwar ist ja da aus dem Buddhismus kommend gibt es ja eine Stelle wo die sogenannte Mitfreude beschrieben wird.

00:19:35: Und das gehört aus dem Buddhismus kommt für denen die sich kennen zu den sogenannten Brahma wie Haras.

00:19:40: Im Yoga nennt sich das Bhavana oder Bhavanatha, etwas kultivieren und es geht um das sozusagen Künstliche herbeiführen, üben, kultiveren.

00:19:51: Und dadurch entstehen das Ausbauen von geistigen Qualitäten der liebenden Güte, des Mitgefühls, der Mitfreude – ich möchte mal sagen eine Großzügigkeit und Gelassenheit – diese Mitfreuder ist ja nicht umsonst angelegt im Yoga-Weg!

00:20:08: Wie gehst denn du damit um?

00:20:09: Wie siehst nur die Mitfreude.

00:20:11: Warum braucht es mit Freude?

00:20:14: Also für mich ist das eine ganz große Quelle auch an Freute und auch Freuter, finde ich hat ja ganz viel auch für mich mit Gemeinschaft zu tun.

00:20:26: also auch was wir gesagt hatten dieses Los gelöst sein wirklich so ein aktiver Erholung in dem man gar nicht drüber nachdenkt, gerade auch so wie in unserem Kontext oder sowas ist das nächste Projekt.

00:20:37: Was ist das nächstes Seminar?

00:20:39: Vielleicht im Sinne von schönen Erschaffen oder so aber man ist komplett mal daraus.

00:20:44: Das ist man auch ganz sehr finde ich wenn man einfach mit Freunden ein schönes Abendessen hat oder in Gemeinschaft unterwegs ist.

00:20:52: also dass vielleicht noch einmal so'n kleiner Schlenker, also da finde ich auch schon die Gemeinschaft sehr stark der Qualität von Freude.

00:21:00: Wenn man die so bewusst wählt und auch die Mitfreude... Also ja wie gesagt weil für mich liegt Freude auch sehr viel immer in der Verbindung mit anderen Menschen zu sein als vielleicht auch einem Tag wo ich denke heute ist ganz schön voll aber wenn ich unterrichte, also ich freue mich dann immer einfach die Leute zu sehen und für die Leute was Gutes bereitzustellen, das ist für mich auch immer eine große Quelle von Freude wo ich immer gut andocken kann.

00:21:31: Und die ist ja auch so ein bisschen weg von mir sozusagen oder okay.

00:21:35: also ich bin da drin mit in diesem System aber es ist erst mal auch für andere.

00:21:43: Also Mitfreude finde ich etwas ganz schönes und wertvolles versuche ich auch immer wirklich gut, auch für mich sehr bewusst zu praktizieren.

00:21:56: Also Mitfreude hat ja ganz viel damit zu tun sich für die Dinge zu erfreuen oder an den Dingen, die anderen widerfahren und bringt uns da durch ganz stark A zum Anderen dadurch ein Stück weit weg von uns.

00:22:13: und wenn wir es wirklich schaffen uns mit dem andern zu freuen Also wirklich nicht an der Sache zu erfreuen und sie cool zu finden, sondern uns für den anderen zu freuen.

00:22:23: Und in die Freude des Anderen Menschen einzuklinken dann führt uns das weg von Gier, von Neid und im schlimmsten Fall sogar von der Misskunst.

00:22:35: Das sind ja auch Aspekte, die uns den Zugang zur eigenen Freude wiederum viel leichter machen weil was sonst passiert ist ja auch ganz häufig dass ein anderer hat irgendwas, ein anderer kann irgendwas.

00:22:46: Ein anderem wiederfährt irgendetwas und dann gehen wir im besten Falle in die ... In den Neid.

00:22:57: Neid drückt ja wenigstens noch eine gewisse Wertschätzung dem gegenüber aus aber im schlechteren Fall halt in die Misskunst.

00:23:05: Dass wir quasi so neidisch sind, dass sie es dem anderen misgönnen nur weil wir's nicht haben Dann hängen wir natürlich wieder an der Falle Irgendeine Abneigungsenergie.

00:23:14: Insofern ist für mich, so finde ich auch dieses Komplettpaket der Mitfreude.

00:23:19: Macht Adi Freude nach innen leichter?

00:23:22: Also aus meiner Sicht und was du gerade sagtest es erleichtert komplett dieses Miteinander.

00:23:27: aber wir haben entwicklungsbiologisch alle mal gelernt Wir sind ja ohnehin nur im Rudel überlebensfähig.

00:23:31: deshalb ist er für uns.

00:23:32: die soziale bin nun so wichtig Aber wir praktizieren's ja nicht immer so.

00:23:36: wir leben ja häufig sehr sehr sehr, sehr um uns selbst kreisend und es scheint immer nur um uns zu gehen.

00:23:45: Wir hören anderen vermeintlich zu aber eigentlich gucken wir nur was.

00:23:50: kann ich schon wieder kluges darauf antworten um selbst gut dazustehen?

00:23:56: Ja, es ist auch trotzdem das finde ich immer so schön.

00:23:59: Das bringt Yoga ja auch als Tradition mit hier für uns.

00:24:03: also Es ist auch so kulturell nicht so wie halt oft in anderen Gegenden also Richtung Asien wo das wirklich von klein auf ja Teil der Kultur ist dass man das Also die Dankbarkeit und sehr sehr sehr viele Wunderbare Dinge mehr, die so verankert sind richtig und von kleinen Kindern vermittelt werden.

00:24:29: Das ist hier ja leider nicht deswegen das glaube ich auch manchmal.

00:24:35: also ich erlebe dass manch mal leider für mich für meinen geschmack für mein wohl befinden viel zu neidvoll die gesellschaft das macht mich wirklich oft auch traurig.

00:24:44: man nimmt sich am ende sogar selber ganz viel weg Nicht nur dem anderen.

00:24:49: Ja, weil du steckst der letzten Endes... Du kriegst dir das... also um den Gedanken für die Dienstzüren weiterzuspielen, du kriegest ja durch das Neiden nicht das was du möchtest und durch die Misskunst verstimmst du nur deinen Geist und deine geistige Ausrichtung dem Anderen gegenüber und du hast immer noch nicht ausgewählst, ne?

00:25:06: Die Frage ist A, mach dich jetzt denn so happy wenn du das dann hättest?

00:25:11: oder es ist nur wirklich der Augenblick weil jemand halt gerade etwas hat und die Energie der Gier?

00:25:16: Aber wenn du den Gedanken halt rumdrehst, geht's dir mit Mitfreude immer besser als mit Misskunst.

00:25:28: Und insofern hat das was sehr altruistisches, was uns auch ein bisschen mehr du hast gerade gesagt die Zufriedenheit führt finde ich genauso.

00:25:39: Wir vielleicht so weit gehen können und so stark an der Freude des anderen mit zu erfreuen, dass wir das selbst nicht brauchen.

00:25:47: Und wir können es ja bei unseren Kindern auch also alle die Kinder haben.

00:25:51: ihr werdet denn ich sagen oh mein Kind hat eine gute Note gehabt Ich mis gönne es dem kind weil ich in der Schule so schlecht war.

00:25:57: Also du freust dich einfach nur und Das kann man halt bei allen Leuten auch

00:26:04: Und ich finde das auch schön.

00:26:06: also mir zeigt das auch immer auf wenn ich so eine große Mitfreude habe über Menschen, die einfach gerade in einer ganz anderen Lebenssituation vielleicht sind oder so.

00:26:16: Habe ich tatsächlich auch ne Freude über mich weil ich denke also dass ich mich so reinen Herzens freuen kann zeigt mir auch so ein bisschen vielleicht auch in diesem jogischen unterwegs sein das irgendwie die Praxis gut ist oder wie auch immer man das vielleicht ausdrücken möchte.

00:26:32: Ja absolut!

00:26:33: Also ich freue mich tatsächlich über mich selber und dass auch da keine Glaubenssätze im Weg stehen oder irgendwas, was mir vielleicht auch anzeigen würde.

00:26:43: Oh, da musst du aber echt noch mal hingucken!

00:26:44: Oder solltest bestenfalls... Was dich da gerade irgendwie so anpiebt, das die Mitfeute da nicht möglich ist.

00:26:52: Also das sind finde ich auch gute Wegweiser wieder zu uns selbst und vielleicht auch verbinden wir uns wieder mit unseren Werten oder vielleicht auch manchmal so nicht gelebten Wünschen oder sowas.

00:27:04: Also und dass das funktioniert, zeigt ja allein die Fan-Kultur um Fußballklubs.

00:27:10: Also was hast du mit den anderen zu tun?

00:27:11: Was hast du eigentlich mit den Spielern zu tun?

00:27:14: aber diese Identifikation mit diesem Verein, dieser Vereinskultur mit der Mannschaft lässt ja Fußballfans hier ausrasten wenn ein Tor fällt.

00:27:21: Das mag auch der Spaß an dem Sport selbst sein Aber da gibt es eine große Zugehörigkeit Ob die jetzt immer so sinnvoll ist bis zu gewissen Ausmaßen nur, das sei dahingestellt.

00:27:33: Weil es wird ja dann schnell auch zu viel.

00:27:35: aber das zeigt ja wie sehr wir zu dieser Verbindungsfähigkeit mit anderem fähig sind und dass es ein Akt des Willens ist.

00:27:43: also du hast dich irgendwann dazu entschieden.

00:27:45: Du findest halt die Mannschaft X besser als die Mannchaft Y. Das ist deine Mannschaft So!

00:27:50: Und wenn sie halt irgendwie permanent verliert Dann bist du traurig, dann bist du zutiefst nicht im Mitgefühl sondern schon im Mitleid.

00:27:57: Und wenn du gewinnt, dann bist du halt bis zur Euphorie komplett in der Freude.

00:28:01: Na und sowas von in der Selbstfreude unter der Mitfreude... und daran sieht man wunderbar das es ja funktioniert.

00:28:07: Ja, ein super schönes Beispiel!

00:28:09: In deinem Leben ändert sich nichts aber deine Mannschaft gewinnte und plötzlich geht's dir gut.

00:28:14: Also das zeigt ja wie alles eigentlich oder die meisten Dinge in letzter Instanz eine Entscheidung des Geistes ist wo in welche Richtung er sich entscheidet?

00:28:26: Im Buddhismus gibt es die Idee des nahen und fernen Feindes.

00:28:32: Die kennst du wahrscheinlich, weil sie das vertraut ist?

00:28:33: Genau!

00:28:34: Du nix.

00:28:36: Das heißt bei diesen geistigen Qualitäten sagt man immer okay, es gibt eine geistige Qualität, die ich entwickeln möchte aber die hat quasi zwei stolper Steine.

00:28:47: Du kannst ein schmaler Grad auf den Weg bewegst, du kannst zu beiden Seiten abrutschen und du kannst sozusagen den Nahenfeind treffen.

00:28:56: Der ist so nah, dass den meistens übersießt und entfernen feint.

00:29:01: Das ist der von dem wir dich eigentlich automatisch distanziert haben, weil du mit denen bist zu tun hast.

00:29:05: Der ist für dich offensichtlich!

00:29:07: Und ich würde gerne mal diesen Nahen- und Entfernenfeind bei dieser Mitfreude anschauen.

00:29:16: Vielleicht kann man das auf die Freude übertragen?

00:29:19: Weil Freude und Mitfreud ist ja erst einmal herausgefunden was Tolles... Ist ja wirklich was, was unser System ankurbelt.

00:29:28: Was uns im Unsystem beflügelt.

00:29:31: Ja?

00:29:32: Was uns resilienter machts... ...was uns aktiver macht!

00:29:35: Was uns leidenschaftlicher macht!

00:29:39: Sogar leidensfähiger!

00:29:40: Jetzt muss man auch bestimmt bis zu welchem Katerstaskogel.

00:29:44: Aber was uns also wirklich... Auch unsere Resilienz und unseren Ansporn erhöht.

00:29:51: Also in guten Bahnen auf einer guten Ebene, auf eine gute Intensität.

00:29:56: Der Nahefeind dieser Mitfreude liegt glaube ich auf der Hand.

00:30:00: Der Nahrfeind der Mitfreunde ist einfach Ablehnung und Kälte.

00:30:04: Und das kennen wir glaube ich aus dem Alltag respektive, der Fernefeinde Tulliou, also der Fernerfeind, na?

00:30:11: Ist die Ablehnung und die Misskunst, das kennt man es im Alltag, also den Feind, derens deutlich ist aber sagen okay wenn wir keine Freude, keine Mitfreune zulassen dann ist es ganz klar dann resultiert es in Neid und Misskunst, Ablehnung der Person oder das Erlebnis ist.

00:30:29: Und ich glaube dass es uns allen irgendwie klar.

00:30:31: aber es gibt so einen nahen Feind nämlich der so eng damit verbunden ist und indem man so leicht reinläuft das Falle, dass man ihn auf den ersten Blick nicht immer erkennt.

00:30:41: Das ist die Euphorie.

00:30:45: Die Euphorie und das sehe ich sowohl bei der Freude als auch bei der Mitfreude.

00:30:50: Ich will es mal, ich hoffe jetzt kriegen wir nicht ganz böse Leserbriefe oder so wie man das nennt Zuhörer Briefe.

00:30:57: Also Nicht-Briefe, E-Mails.

00:30:58: ihr wisst schon was ich meine?

00:31:00: Oh!

00:31:00: Ich lebe echt noch im letzten Jahrhundert.

00:31:01: aber abgesehen davon weil ich möchte ein bisschen so ein Bild aufmachen von Man möge mir nicht böse sein Von Eltern die total um ihre Kinder kreisen und dann kommt das Kind nach Hause Keine Ahnung in der Schule irgendwas gebastelt was so Lalla ist ich vertreibe es jetzt ja und die Eltern flippen halt volle Kalotte aus.

00:31:35: Also das Beste, was sie ihnen im Leben gesehen haben Und das Kind is ja also ein zweiter von Klecks und keine Ahnung also mindestens hochbegabt.

00:31:46: Entschuldigung für alle die das jetzt zu plastisch ist aber ich glaube wir wissen dass Mann dazu neigen kann, so in eine totale Überäuphorie zu gehen.

00:31:57: Im sozialen Miteinander ist es vielleicht ein bisschen blöd weil der andere sich entweder gar nicht ernst genommen fühlt oder vielleicht auch die Idee mitbekommt gerade bei Kindern.

00:32:08: ey du kannst alles wenn du's nur willst und das is ja nicht die Realität.

00:32:13: sagen wir mal ehrlich.

00:32:16: also wenn ich alles könnte dann würde ich sagen gut ich bin jetzt Mitte fünftig Ich will morgen Bundeskanzler werden.

00:32:23: Wahrscheinlich glatt liegt bei Null, ne?

00:32:26: Bin die Idee gar nicht so schlecht,

00:32:27: Timo!

00:32:30: So, aber da lassen wir es doch hingestellt sein... Aber bei der Freude ist das halt ähnlich und ich glaube bei der freude wissen wir auch.. Der fernefeind, also sprich wenn sie gar nicht da ist, der sich wirklich klingt Ist die Trauer, ist die Angst die uns halt einfach beides Emotionen haben wir schon besprochen, blockieren.

00:32:51: Und dann ist wirklich die Frage okay was kann erstmal der Angst und was kann erst mal der Traurigkeit irgendwie auch gereichen dass sie so weit wieder runterfahren das ich habe eine Möglichkeit hab nur Richtung Freude zu gehen Könnte

00:33:07: mir auch vorstellen, dass ich dein Gedanke jetzt unterbreche.

00:33:10: Auch wenn wir sozusagen wirklich im reinen Überlebensmodus vom Nervensystem her sind wird Freude ja auch einfach unwichtig.

00:33:20: Das ist ja da keine Notwendigkeit.

00:33:22: Wenn ich so im chronischen Stress bin, ist es mit Sicherheit viel, viel schwerer einen Zugang zu dieser Freude auch zu finden.

00:33:30: als wenn ich wirklich mein Nervenystem in der Weise gut reguliert oder balanciert

00:33:36: Absolut, absolut.

00:33:37: Würde ich so gerne einen kleinen Ausflug sogar zu machen weil ich das ganz interessant finde was physiologisch in uns vor sich geht.

00:33:44: Im Hintergrund ist... Ich habe ein brutalen Wind, ich weiß nicht ob man den hört aber hier wachelt es ums Haus nicht mehr normal.

00:33:51: Wachen ist Stürmen.

00:33:53: für die, die das Wort wacheln nicht kennen Es gibt die Polyvagaltheorie und in der Polyvagaltheorie heißt dass wir drei Stränge haben die unser autonomes Nervensystem regulieren.

00:34:08: Das ist der sympathische Ast, der für kurz gesagt Aktivität

00:34:12: etc.,

00:34:14: Belastungssport, Ausdauer, Dinge hinkriegen kennen wir alle.

00:34:17: da ist also Flight Fight.

00:34:19: und dann haben wir aber noch zwei weitere nämlich wir haben den Ruhemodus Den man allgemein als parasympathisches System beschreibt.

00:34:28: Der war in zwei Hauptnerven.

00:34:31: das ist ja im Moment in aller Munde.

00:34:32: Also der Vargus-Nerv ist ja mittlerweile überall bekannt Aber es gibt den ventralen Bauchwerts vor der nach vorne gerichteten Vagus und den Dorsal nach hinten rückenwärts.

00:34:43: Und die haben in dieser Vargus, also die Polyvagaltheorie zwei Funktionen und zwar das quasi der Bauchgerichte.

00:34:50: der Vagus wenn er in seiner Funktion ist sich abwechselt mit den sympathischen Systemen wobei immer beide aktiv sind.

00:34:56: nur die Dominanz dass einen etwas höher quasi in einer zur Leistung bereiten ruhigen Form der Entspannung sind, die für soziale Kontakte geeignet ist.

00:35:09: Die quasi in sich ruht vereinfert gesagt und der is immer dann an.

00:35:15: also wenn wir in eine bedrohliche Situation kommen, dann funktioniert dieses Zusammenspiel.

00:35:21: Bedrohungen kommt.

00:35:22: Also Bedrohen kann E-Mail sein zu viel zu tun Dann schalte ich quasi zu hoch.

00:35:26: ein sympathisches System.

00:35:28: Ich erledige das Und hab das Gefühl ok ich habe es erledigt Und dann entspannt sich das Sympathische und der vordere Vagus erst übernimmt wieder, ich bin in der Entspannung Reparatur Erholung.

00:35:41: Wenn es aber zu viel wird... In der Natur heißt es Freeze oder dann komplette Erschlaffung.

00:35:48: Das ist in der Natur dann der Moment in dem das Tier-Erschlaftfenz gecatcht wird.

00:35:53: Bei uns heißt es Burnout Weil dann haben wir soviel zu tun gehabt dass wir es nicht mehr lösen können Genau in die Überforderungen sehen wie du gerade meintest.

00:36:03: also dann überfordert Aber so stark überfordert, dass wir es nicht mehr hinkriegen im Rahmen unserer Kräftemöglichkeiten irgendwie diese Situation zu klären.

00:36:13: und dann übernimmt der Dorsale Vagus.

00:36:15: Also dieser alte Vagus, der bis hin zum Herzstillstand und Atemstillstand alles regulieren kann im Körper – damit ist z. B. da plötzlich Kindstod verbunden oder sowas – und wenn er übernimmt, bringt er uns quasi in den Zustand wo genau das was du gerade sagtest nämlich an die Freude ranzukommen, nicht nur schwer sondern unmöglich ist.

00:36:36: Das heißt er kommt komplett in den Burnout und in den Depressionen weil es quasi die letzte Schutzfunktion des Körpers ist.

00:36:43: zu sagen alter eben ist Tilt eben mache ich gar nichts mehr Weil du machst mich ja gerade kaputt durch dein ständiges Arbeiten Und das ist gut zu wissen glaube ich für all die Die auch so ein bisschen gewohnt sind immer zu funktionieren dass funktioniert einen Zeit lang.

00:36:58: Aber wenn du merkst, du kommst schon nicht mehr in die Freude ist schon ein Wahnsignal.

00:37:03: Und wenn du merkst, fängst jetzt irgendwann an zu resignieren Körperliche Symptome zu bekommen Erschöpfungssymptome Du kommst nicht mehr, du kommt nicht mehr gut aus dem Bett morgens.

00:37:12: Die Motivationen sind Damit es höchste Eisenbahn irgendwas ganz dringend im System zu wechseln Egal ob das jetzt geht oder nicht Es sei denn es geht um dein eigenes Leben und deine Existenz Weil sonst macht deinen Körper einen kompletten Shutdown mit dir.

00:37:27: Also nur so an, weil es ist ja das was wir gerade sagten Eingangs.

00:37:32: Ist ja auch hormonell spiegelt sich das genauso wieder.

00:37:36: und mit unseren physiologischen Grundsituationen also was ist gerade an?

00:37:42: Und es bedeutet auch zum Beispiel im übertragenen Sinne dass Langanhalten der Bereiche oder Zeiten ohne Freude ohne Zugang zu Freude meistens dadurch bedingt was sie eben hatten höchst immunsuppressive Zeiten sind, also wo das Immunsystem einfach runter schaltet weil wir zu lange in der sympathischen Überlastung sind.

00:38:05: Jetzt war man noch nicht... Entschuldigt jetzt diesen langen Monolog aber ich fand es gerade irgendwie spannend und passend.

00:38:12: Aber lasst uns noch gucken was in der Euphorie nämlich noch passieren kann auch biochemisch Weil in der euphorie passiert nämlich genau dass gleiche und das ist das was viele Leute nicht sehen weil dieser, dieser nahe Feind nicht in der Mitfreude sondern in der Selbstfreude muss man so nennen ist dass wir So heiß werden auf das was wir tun.

00:38:37: Das zeigen ja auch Untersuchungen über den sogenannten eustress.

00:38:40: Eustress ist gefährlich Weil er biologisch das Gleiche macht wie Stress aber nicht als stress wahrgenommen wird.

00:38:46: Leute sagen ich habe kein Stress macht mir Spaß und dadurch überdrehst du Und erschöpft dich genauso ohne es zu merken.

00:38:56: Und du läufst sogar ein Stück weiter, weil du ständig diesen Dopaminkick mit hast und gehst eigentlich körperlich... ...und körperlig zu weit gehen.

00:39:06: Du musst ja kein Marathon sein!

00:39:08: Körperlich zu weitgehen kann bedeuten durch Euphorie einfach körperlos zu lange in einer Leistungsbereitschaft zu sein.

00:39:15: Die muss gar nicht abgerufen werden.

00:39:17: Und dann sitzt du auch noch auf dem Garten.

00:39:18: ins Cortisol ist auch nicht so besonders gut ne?

00:39:21: Aber ich will nur sagen, also Euphorie ist jetzt biochemisch gesehen.

00:39:27: Als dauerhafter Zustand nichts Gutes.

00:39:30: Kurzfristig kann er nicht zu flügeln.

00:39:32: Ist ultimativer Stress aber langfristig zu viel Freude.

00:39:38: Also ein Übermaß überschwänglich zu sein ist halt leider auch nicht gesund möchte ich an der Stelle nur dazu erwähnen

00:39:44: Kennt vielleicht auch alle, die irgendwie ihr Hobby mal zum Beruf gemacht haben oder so?

00:39:49: Das

00:39:49: kenne

00:39:49: ich nicht.

00:39:54: Also ja durchaus finde ich ein ganz ganz wertvoller wichtiger Punkt weil es ja auch wir hatten ja auch eingangs gesagt das Freude auch immer eine Aktivierung macht und man unentwegt in dieser Überaktivierung unterwegs ist ohne dass man's bemerkt ist mir durchaus ein Stück weit vertraut.

00:40:13: Katharina, du hast gerade von dem Berufszweig gesprochen.

00:40:17: Der seinen Beruf, sein Hobby, seine Leidenschaft... Da gehören wir dazu!

00:40:22: Wir sind die oberprivilegierten überhaupt.

00:40:26: Ich bin dafür im Übrigen wirklich ganz ernsthaft sehr dankbar.

00:40:30: also es ist keine Normalität aber wie bringst Du denn eigentlich in Deinem Umfeld Deiner Professionalität?

00:40:37: Wie bringste den Leuten Unterricht und in der Praxis in die Freude?

00:40:43: Das ist vielschichtig auch.

00:40:44: Also für mich hat, gerade wenn wir den Weg zu Yoga rüber machen, dann ist es für mich auch wirklich Freude was über einen... also ich versuche zu ermöglichen übers Unterrichten über wirklich den Körper natürlich erstmal in so ein Loslassen aufmachen zu kommen, in eine Weite oder überhaupt erst mal ins Spüren wahrnehmen raus aus der Identifikation mit dem Mind ins Spüren rein und da natürlich auch erst mal alles dasein lassen, was da ist.

00:41:16: Aber so ich finde ohne den Körper in eine Freude zu kommen wüsste ich gar nicht wie das funktionieren soll und deswegen ist Yoga da auch wirklich ein guter Weg über die Yoga Praxis.

00:41:27: Über erstmal wirklich Anspannung loslassen vielleicht ein Stück weit weniger kontrollieren atmen in aller Asterlinie atmen, spüren und auch das ist für mich ganz leicht weil mich das so ein Stück weit ausmacht schon immer dass ich jemand bin.

00:41:44: Ich habe eine Tiefkundigkeit aber ich hab' auch ne Freude immer in mir durchaus Und ich versuche auch immer im Unterrichten wirklich das ein stückweit mit Einfließen zu lassen.

00:41:55: Das ist wirklich auch Also am Ende ist es egal.

00:41:59: Trotzdem finde ich, dass es schön ist.

00:42:02: Wenn was Freutvolles dabei sein darf oder wenn man miteinander mal lacht oder wenn's ein Humor hat.

00:42:07: das ist mir ganz ganz wichtig im Unterrichten.

00:42:10: Ich merke auch ich verspann mich selber in Stunden die so ganz Ernst sind, wo irgendwie es mir auch schon passiert.

00:42:17: Wo ich das Gefühl hatte, oh!

00:42:19: Ich habe gerade irgendwie total in die falsche Richtung gedreht und sitze ganz anders als alle anderen.

00:42:23: Und ich hätte eigentlich über mich selber lachen müssen und hab's tatsächlich nicht gemacht weil diese Situation dieser Atmosphäre in dieser Joggerschunde so war dass sich gedacht hat...ich weiß nicht, das versteht glaube ich jetzt keiner wenn ich hier über mich selbst gerade lachen muss.

00:42:37: Genau also ich versuche wirklich so eine Atmosphere zu schaffen die das zulässt oder ermöglicht, oder ein Stück weit auch natürlich unterstützt.

00:42:47: Kann ich mir... Das kann mich mir so gut vorstellen!

00:42:48: Weil bevor du das Wort Humor erwähnt hast, habe ich es so zurückgetragen.

00:42:53: Wir haben jetzt so ein paar Podcasts miteinander gemacht und im ersten Podcast, man beschließt ja meistens so ein bisschen aus dem Bauhaus, hast du da noch Lust drauf auf den weiteren?

00:43:01: Und ich könnte mir total gut vorstellen wie's mir in deinem Unterricht ging.

00:43:06: Die Art und Weise, wo ich stimme zu ist, ist sehr immer'n Lacher dabei Und mir geht es halt genauso wie dir, dass ich in so super ernsten Stunden einfach meistens ein Thema hab.

00:43:16: Also die können super gut sein!

00:43:18: Ich will damit jetzt keinem Lehrer-Lehrer-Rentionat drin ist überhaupt nicht so gemeint.

00:43:23: Aber ich mein dieses Verkrampfte... also es gibt ja durchaus Stunden, die sind ganz toll, sie sind sehr ernst aber die sind nicht verkrampfternds.

00:43:30: Die sind nicht schulmeisterlich und nicht belehrend.

00:43:36: Das meine ich.

00:43:37: Und dieses einen Engel, das ist wirklich so Angst, dass oh Gott, hoffentlich drehe ich nicht zur falschen Seite!

00:43:42: Hoffe ich setze sich meinen rechten kleinen Finger nicht um die Falsche hin, ja?

00:43:47: So, das schafft bei mir auch nicht so freudig.

00:43:49: Ich habe das damals beim AYENGA gelernt, beim Ayengarunterricht den ich mal eine Zeit lang mitgemacht habe und die Schwule in der ich war – ich kenne also auch ganz tolle AYINGA-Lehrerinnen Aber die Schule in der ich damals war, deren Namen ich ja auch draußen lasse.

00:44:07: Ich habe mich dermaßen eingefüllt und da hab' ich mir über das Gefühl, wie soll denn hier irgendwas Freude und Spaß machen?

00:44:14: Du hast immer noch das Gefühl du musst abliefern aber nichts ist gut genug!

00:44:18: Und das hat mich eher frustriert.

00:44:21: und deshalb glaube ich auch Schüler mal zu loben Auch wenn es gar nicht so cool ist... Einfach nur zu sagen, hey ist doch geil was du machst.

00:44:31: Wie fühlt sich es dann an?

00:44:32: Das ist doch super.

00:44:33: und halt nicht diese Daumenschrauben anzulegen in diesen Pattern von richtig falsch oder dieses Wording von oh du machst das falsch.

00:44:40: ich zeig dir mal wie das richtig geht sondern ja ne?

00:44:44: Sondern wirklich einfach sehen richtigen falsch liegen so was im Auge des Betrachters und guck halt was fühlt dich denn wie an?

00:44:51: Aber ich glaube, wenn wir so ein Fahrwasser aufmachen, dann schaffen wir ein gutes Ding.

00:44:56: Oder auch einfach so bisschen Spaß in der Bewegung.

00:44:58: Total!

00:44:59: Oder

00:44:59: wenn nicht zu viele Männer im Raum sind, auch mal tanzen lassen?

00:45:02: Ja...

00:45:04: Ich will das kein Mann so nahe treten aber meistens tun sich es ein bisschen schwerer und rein empirisch betrachtet.

00:45:11: Und gleichzeitig was ich auch schön finde also da dass ist für mich auch ganz leicht.

00:45:18: Also im schönsten Sinne auch aus dieser Rolle als Yoga-Lehrerin heraus glaube ich, dass auch für viele Menschen das dient dieses ganz echte sich willkommen fühlen.

00:45:30: fällt mir auch so leicht, immer diesen Mensch zu sehen mit seiner Schönheit oder ihrer Schönheit.

00:45:36: Und ich glaube dass das auch auf einer vielleicht oft unbewussten Ebene auch ganz viel Freude auslöst.

00:45:42: Weil ich denke so sind wir Menschen einfach – Wir freuen uns über Verbindung und es muss gar nicht in dem Sinne eine klassische Wertschätzung sein aber ein unterbewusstes Zeichen von wie du bist Bist du okay und ich freue mich, dich zu sehen.

00:45:57: Also das ist ja auch was, was total ansteckend und spürbar ist glaube ich.

00:46:02: Du

00:46:03: trickerst in mir gerade totales Thema für den nächsten Podcast.

00:46:08: Oh wie schön!

00:46:10: Ich finde darüber sollten wir den nächsten podcast machen weil ich das auch so ultimativ wichtig finde.

00:46:16: wirklich Verbindung, Verbindung und Offenheit Das ist so wichtig Sanker Ja.

00:46:22: Ich glaube, bei mir ist es gerade so

00:46:25: zack!

00:46:26: Ich weiß für sich was ich im nächsten Podcast machen möchte passiert.

00:46:30: Super gerne.

00:46:32: Was können wir uns den Leuten noch mitgeben die zuhören?

00:46:35: Haben wir noch irgendeinen Schwank aus der Jugend?

00:46:37: haben wir noch irgendwas?

00:46:39: Irgendein nicht mit dem Finger wedelnden Hinweis eine Idee

00:46:47: Das ist uns wichtig.

00:46:48: Also was ich schön finde, ganz vielleicht von mir selber auch noch mal berichtet im Kontext, auch Yoga rein mitten ins Leben, ist dass man, da ist es wieder, genau!

00:47:01: Ich kann vielleicht Lust machen darauf das man Freude vielleicht so ein Stück weit als so eine... also ich meine eher diese Tiefe innere Freude, dass man die sich kultiviert.

00:47:12: Weil ich finde sie liegt auch überall drunter.

00:47:15: also selbst wenn ich in der Taurigkeit bin ist da drunter für mich immer noch so greifbar ein kleines bisschen diese tiefe Freude die irgendwie für mich alles zusammenhält und irgendwie so ganz das Leben so ganz lebenswert macht.

00:47:33: Wohlwissend, es geht am Ende nicht um diese Freude aber ist einfach so schön wenn die auch da ist und also gar nicht dass sie jetzt immer da sein muss oder dass das irgendwie so ein neues Ding von Selbstoptimierung sein soll.

00:47:46: Das liegt uns immer fern hier So Genau Daumen runter.

00:47:50: Hier sieht Timo nicht noch

00:47:52: Selbstoptimiung ist das ohne Wort.

00:47:55: Das ist nicht

00:47:56: die nächste Aktion.

00:47:57: Jetzt muss ich mich noch ganz doll immer freuen oder in der Freude sein um Gottes Willen genau das Gegenteil, sondern wirklich dieses Tiefe vielleicht auch dieses tiefe Jahr zum Moment genauso wie er ist.

00:48:09: Ja

00:48:10: ich finde es ein total schönes Schluss vor zur australiogischen Sicht weil das macht ihr den Begriff der Freude ein bisschen weiter.

00:48:18: wir werden glaube ich euch verstehen können dass es so einen Mischmarsch auch sein darf aus einer tiefen Dankbarkeit dem was wir am Tuschannen zufriedenheit und gemischt mit Vertrauen, dass es das Leben letzten Endes irgendwie ja schon immer gerichtet hat, sondern auch richten wird.

00:48:35: Und selbst wenn naja wir sind nicht der nabelte welt und ich glaube dann mal so ein bisschen Mit einer ganz leicht altruistischen Einstellung des leben geht und einfach nur weiß Dass man selbst nicht das aller wichtigste Universum ist und so oft das große guckt und er sehr immer so viel schönes.

00:48:51: Ja also bei allem schwarz und grau ist ja ganz viel Schönheit immer gleichzeitig da.

00:48:58: Und wenn wir uns noch daran erinnern, wenn es um uns gerade nicht verfügbar ist.

00:49:01: Dass wir in so eine Form von du nennst es freudig wird das schon fast zu Friedenheit oder Dankbarkeit nennen.

00:49:07: Im Englischen gibt's diese Worte Grace ein bisschen dass man da so ein bisschen rein sinkt.

00:49:13: Vielleicht kommen wir da sogar ran, wenn wir beim Thema Verbindung am nächsten Mal

00:49:16: sind.

00:49:17: Ich freue mich drauf!

00:49:19: Also Schlusswort vor mir gibt der Freude allen mehr Platz.

00:49:22: ich glaube sie hat es wirklich verdient.

00:49:24: Oh

00:49:24: ja

00:49:25: absolut Meine Lieber, ich danke dir für die schon wieder fast Stunde.

00:49:30: Zack!

00:49:31: Wo ist jetzt halt vorbei?

00:49:33: Und das nächste Thema haben wir glaube ich schon.

00:49:36: Ich danke euch fürs zuhören.

00:49:38: Ja

00:49:39: schön dass

00:49:39: ihr hier dabei seid

00:49:41: Bis zum nächsten mal.

00:49:42: Thema kennt ihr schon.

00:49:44: Verbindung Tschau Bis

00:49:47: ganz bald Von und mit Katharina Bock, deine neue Yoga-Routine für die Ohren.

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