Vergleichen macht unglücklich – Finde deine innere Ruhe

Shownotes

In dieser Folge OM MEETS ALLTAG spricht Katherina Bock offen darüber, wie das ständige Vergleichen uns in die Unzufriedenheit treibt – sowohl auf der Yogamatte als auch im Alltag. Ich zeige dir, warum unser Wert nichts mit äußeren Erfolgen, Aussehen oder gesellschaftlichen Maßstäben zu tun hat. Stattdessen lade ich dich ein, deinen Fokus nach innen zu richten und echte Zufriedenheit aus dir selbst heraus zu kultivieren. Du erfährst, wie Mitfreude und bewusste Selbstreflexion dich aus dem Kreislauf von Mangel und Neid befreien können.

Mehr über Katherina und ihre Arbeit findest du hier: www.maisha-jena.de

Oder folge Katherina auf Instagram: https://www.instagram.com/maishayoga/

Transkript anzeigen

00:00:00: Weg von Yoga-Klischees, aufgesetzten Glitzerkram und Pseudospiritualität.

00:00:06: Hin zu innerem Wachstum Balance & Tiefgang

00:00:09: in

00:00:10: Om Mietz Alltag.

00:00:11: der Podcast von und mit Katharina Bock Liebevoll und alltagstauglich wirft Katharina einen Blick auf wertvolle Themen aus der Welt des Yoga – Balance, mentale Kraft und Lebensfreude!

00:00:23: Bist du bereit für Yoga mitten im Leben?

00:00:26: Ganz herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Om Mids Alltag, Yoga jenseits der Klischees.

00:00:32: Ich bin Katharina Bock und ich freue mich dass du wieder rein hörst

00:00:37: und

00:00:38: würde heute mich gerne einem Thema widmen wo

00:00:42: ich glaube

00:00:44: wenn du da

00:00:44: Lust drauf hast du

00:00:45: kannst mit einem ganz kleinen

00:00:47: Verständnis

00:00:47: dafür oder so eine mini inneren Switch sofort mehr zur Friedenheit Leichtigkeit und Freude

00:00:54: kommen.

00:00:55: Das würde ich gerne

00:00:56: anbieten

00:00:57: zu einem Thema, was uns glaube ich in der Gesellschaft alle angeht und auch gleichzeitig ein zutiefstes yogisches

00:01:06: Thema sozusagen

00:01:08: ist für dein Leben.

00:01:10: Und das ist das Thema Vergleichen.

00:01:12: Ich werde gerne darüber reden warum Vergleiche uns sehr unglücklich

00:01:19: machen

00:01:19: kann.

00:01:21: Sowohl deine Yoga-Praxis, genau wie dein ganzes Leben

00:01:26: kein Wettbewerb ist.

00:01:27: Es ist alles andere als das weil ja vielleicht kennst du das auch so ein Klassiker finde ich aus der heutigen Zeit.

00:01:35: Du wachst

00:01:35: früh auf fühlst dich gut stattest in den Tag und schaust irgendwie nochmal fünf Minuten bei Instagram rein Und sofort

00:01:44: zeigt

00:01:45: sich irgendwie

00:01:47: Jemand ist gerade auf einer tollen Reise, hat

00:01:50: vielleicht die ... also voll klischemäßig auch wirklich die harmonischere Familie.

00:01:56: Die erfolgreichere Karriere oder den jogisch- auch vielleicht beweglicheren Körper oder spirituelleren Alltag und vor fünf Minuten war alles in Ordnung und zack!

00:02:10: Dann kommst du ins Vergleichen.

00:02:13: Leider macht ist, dass es ein Gefühl von Mangel erzeugt.

00:02:19: Also weil immer so wir glauben oder das uns glauben macht... Wir uns glauben machen, dass was fehlt und also nicht tatsächlich etwas fehlt sondern weil dann in diesem Abgleichen, in diesem Vergleich dieser Glaube entsteht eben Dass es einen Mangel gibt oder dass wir doch was mehr bräuchten Weil die anderen das haben.

00:02:43: Wir glauben auch so sein zu müssen und so weiter und sofort.

00:02:47: Also das kennst du, ich will auch gar nicht hier so ein Instagram-Beching machen Das hat alles nicht schwarz und weiß!

00:02:52: Das hat auch schöne Seiten Und gleichzeitig bedient es sehr

00:02:58: was unser Gehirn macht weil auf jeden Fall zutiefst menschlich sich zu vergleichen.

00:03:06: Also das ist auch wieder so ein bisschen aus unserer Evolution heraus gut zu erklären, weil wir seit jeher sozusagen im Endeffekt unser Gehirn fragt ständig bin ich sicher hier gehöre ich dazu oder auch wo stehe ich in der Gruppe?

00:03:24: also dass es ganz runtergebrochen das ist das was wirklich

00:03:29: früher

00:03:30: sozusagen, also evolutionär gesehen unser Überleben gesichert hat und ja auch wie wir wissen aus vielen anderen

00:03:37: Folgen wo ich das auch gerne immer wieder aufgreife.

00:03:41: Also unsere

00:03:43: die Funktionsweise

00:03:44: sozusagen

00:03:45: unseres

00:03:46: Gehirns, unseres Mind auch hat sich nicht verändert sind immer noch die gleichen Mechanismen die greifen.

00:03:53: deswegen hier auch so alte Jogische Schriften wie Patanjali, Yoga Sutra und sehr viel sagen

00:04:01: können.

00:04:01: Wie

00:04:02: unser Mind funktioniert sozusagen was die Neurowissenschaft heutzutage bestätigt weil es eben so geblieben ist also dass ja immer noch uns in dieser Weise antreibt das hat sich nicht verändert.

00:04:15: deswegen ist vergleichen das mir auch ganz wichtig zu sagen überhaupt nichts im Sinne einer Pathologie oder so, sondern was auch in unserem Mensch sein angelegt ist eben aus diesen Gründen des im Endeffekt Überlebenssicherns.

00:04:33: Zuggehörigkeit zu einer Gruppesicherns, das auch überleben bedeutet hat.

00:04:40: und also problematisch wird es erst an der Stelle wenn's so ein Art Lifestyle wird oder wir unseren Selbstwert auch daraus ziehen, also weil es uns immer auch von dem wegbringt und da sind wir wieder zutiefst im Yoga.

00:04:58: Wenn's darum geht, wer bin ich?

00:05:03: Was macht mich aus?

00:05:04: Was ist mir wichtig in meinem Leben?

00:05:06: Was sind meine Werte ?

00:05:08: Was sind auch meine Stärken?

00:05:10: oder wirklich natürlich zu sehen was sind

00:05:13: meine

00:05:13: Schwächen?

00:05:14: oder wo braucht vielleicht mehr Arbeit

00:05:16: sozusagen mir das zu erarbeiten.

00:05:18: Wie sinnvoll ist es dann?

00:05:19: Oder lebe ich einfach mit viel

00:05:21: Freude, meine Stärken weiß darum und baue mir was, was vielleicht auch beruflich bedient.

00:05:29: Und genauso für natürlich mein Leben, für alles auch Private – was ist mir wichtig und wie kann ich ein Leben führen, was dem entspricht und eben wirklich zu

00:05:44: schauen?".

00:05:45: Was kommt aus dem Innen?

00:05:46: Also was ist wirklich meins?

00:05:48: und nicht, was brauche ich?

00:05:50: weil ich das jetzt gesehen habe.

00:05:52: Weil dass meine Kollegin Freundin Nachbarin

00:05:55: usw.,

00:05:58: genau hat oder macht.

00:06:00: Ist es wirklich das, was ich will, was Ich brauche?

00:06:03: Und da sind wir... also vielleicht ist das ein schöner Moment.

00:06:07: Aus jogischer Sicht könnte man vielleicht Darrichtungen Avidia gehen.

00:06:13: Das bedeutet im Endeffekt falsches Wissen oder die Verwechslung und ist eines der Hindernisse, die uns auch diese alte Yogi-Schrift

00:06:21: Patanjali Yoga Sutra

00:06:23: liefert.

00:06:24: Falsches Wissens oder feisches Verstehen im Sinne von Verwechselung – das ist ein schönes Wort – bis den Freier davon.

00:06:32: Und im Endefekt ist es so diese Verweichselung, diese Krugs.

00:06:36: wir verwechseln unseren Sein auf falsch verstandenes Wort, also unseren Wert.

00:06:50: Unser wertvolles sein mit Leistung die wir

00:06:53: bringen oder auch da es

00:06:57: immer noch verändert sich in der Weise ist immer noch

00:07:00: natürlich aussehen unsere Wert zu verwechseln mit einem Aussehen, was wir haben oder nicht haben.

00:07:11: Oder ja genau das macht auch so viel Leid.

00:07:15: Genau wie Leistung wir erschöpfen uns über aussehen Wir werden vielleicht älter und haben einen unseren Wert geknüpft an wir sehen jung aus oder irgendeine Art und Weise von

00:07:29: Markeloos

00:07:30: oder sonst irgendwelchen Klischees genauso wenn wir die Wertigkeit an eine Art von Erfolg Knüpfen oder Anerkennung aus dem Außen, also braucht man glaube ich gar nicht so weit ausführen.

00:07:43: Also all das diese vier Dinge sind wirklich verrückt im Sinne von uns ins Außen ziehend und uns wegbringt von uns selber und uns eben auch raus bringend aus der inneren Ruhe in der alten

00:08:02: Yoga

00:08:02: Sutra ist auch schön.

00:08:04: Also im Endeffekt ist es auch was, was uns auch hindert.

00:08:08: letzten Endes, wie auch immer mein Ausdruck möchte – den Weg ist also sein Hindernis auf dem Weg zu uns selbst, im Sinne vielleicht ein bisschen freier wieder zu unserem Zufriedensein und unserer inneren Ruhe und auch zu unserem jogischen Weg.

00:08:28: Und was Yoga sagt, und das finde ich würde dich jetzt auch noch mal ganz ganz ganz doll hier gerne herausheben wollen.

00:08:38: Was Yoga sagt ist wirklich auch du bist bereits vollständig also du bist genug so wie du bist und es braucht nichts außer den Moment Weil du genug bist in dem Moment mit allem, was da ist.

00:08:59: Du bist vollständig nicht irgendwann in der Zukunft, nicht nach der nächsten Ausbildung oder nach dem supertollen Retrieb oder nach den,

00:09:10: keine Ahnung, nächsten Zehntausend Followern sondern genau jetzt so wie du bist

00:09:16: und vielleicht hast du Lust wenn du das auf dich ein bisschen wirken lässt.

00:09:21: ich finde dass es so schön weil es gibt sofort so eine Ruhe wirklich eben nichts tun zu müssen nirgends hinzustreben, sondern in erster Linie erstmal wirklich genauso in Ordnung zu sein mit allem was ist.

00:09:42: Weil das auch Leben genannt

00:09:44: ist

00:09:44: und es bringt diese Lebendigkeit die so in dieser Ruhe im Moment liegt.

00:09:48: also ich finde hat eine unglaubliche Schönheit Und heißt auch nicht, das möchte ich auch gerne sagen.

00:09:55: Das wird auch oft falsch verstanden im Yoga.

00:10:02: Das heißt nicht dass wir nicht sozusagen in eine Weiterentwicklung kommen wollen oder... oder wachsen wollen, innerlich oder was Schönes im Außen kreieren wollen und so weiter.

00:10:18: Also das bedeutet nicht passiven Stillstand aber es ist etwas komplett anderes.

00:10:26: wenn ich alles was ich tue aus einem Bewusstsein heraus tun kann dass ich so wie ich bin okay bin dass es eigentlich nichts anderes braucht oder bräuchte Wenn ich mich aus diesem Mindset, aus diesen Bewusstsein heraus weiterentwickelt ist es eben nicht aus einem Mangel heraus sondern aus einer Zufriedenheit heraus und auch das finde ich ganz groß

00:10:55: und ganz schön.

00:10:56: da entstehen wirklich auch andere Sachen, wenn ich eben nicht aus diesem Mangelbewusstsein herauskomme.

00:11:02: Sondern vielleicht wirklich auch bei mir bin sozusagen

00:11:08: wie wir das gerne im Yoga sagen und aus diesen Wissen zum Beispiel auch was meine

00:11:13: Stärken sind, was ich kann, was sich vielleicht auch beitragen möchte aber aus dieser Ruhe heraus, was Ich zum Beispiel finde schön gesagt was man vielleicht auch für die Welt zu geben hat, wenn man gerade Kraft hat das auch zu tun.

00:11:30: Und eben nicht aus diesem Ich muss mich jetzt beweisen ich muss erfolgreich sein sondern ich komme aus einer Ruhe, aus einer Zufriedenheit und gehe damit los.

00:11:41: und ja wie gesagt es macht einfach einen riesigen Unterschied Man geht los.

00:11:49: Das ist vielleicht das Gleiche, aber was im Innen passiert und die Intention davon und auch die Ausrichtung Ist etwas anderes und ich bin überhaupt nicht abhängig dann von irgendeiner Art von Anerkennung im Außen Und Ja Bin dadurch ein Riesenstück freier und vor allem also freier war es ja so.

00:12:11: die Freiheit diese innere Freiheit Was ja auch das Ziel Yoga ist, wenn man es überhaupt dann Ziel nennen kann.

00:12:22: Und also als ein Aspekt und das hatte ich jetzt auch schon oft angesprochen würde ich auch gerne nochmal einmal mehr eintauchen oder noch mal kurz benennen was vergleichen eben auch macht.

00:12:36: es macht also total unruhig hat es jetzt schon hier an da gestreift.

00:12:41: Also Wenn, sobald wir vergleichen entsteht in uns eine Anspannung vielleicht auch ein innerer Druck wieder unter diesen A. Jetzt brauche ich das auch und egal also finde ich ja auch ein großes Thema Und auch überhaupt kein... Ja, es ist ein wichtiges Thema.

00:13:07: gleichzeitig erlebe ich das manchmal im Außen auch jetzt gestern Abend bei so einem schönen Freundetreffen wieder auch im Gespräch.

00:13:18: Ich finde, dass das ist ein bisschen die Krux natürliches Geld, diese Währung des modernen Lebens und es ist wichtig für eine Absicherung und für einen Auskommen von sich selbst oder der Familie usw.

00:13:36: Und ich glaube leider, auch da, dass wir immer glauben.

00:13:41: Wir brauchen dann noch mehr Geld damit wir uns eben noch mehr Dinge leisten können und es rutscht auch wieder so ins Außen weil also wie gesagt überhaupt nicht auch albern jogaklischemäßig.

00:13:55: natürlich ist das total wichtig egal ob wir über Geld erstmal in erster Linie ein großes Thema unseren Lebensunterhalt sichern die Miete zahlen können bis hin zu, wir können uns vielleicht eine Reise leisten wenn es uns wichtig ist oder auch eine Fortbildung zu machen oder überhaupt keine Frage.

00:14:19: Aber dass immer dieses mehr und mehr das ist was auch glaube ich für so viele Menschen so einen Druck macht oder vielleicht auch einen in einem Job bleiben lässt der eigentlich nicht gut tut oder in der Weise oder in einem Umfang, was manchmal so einen Druck macht und trotzdem mit dem Gefühl gepaart ist man bräuchte eben dieses extra viel an Geld um sich viele Sachen leisten zu können.

00:14:48: Und ich glaube das Ja, das ist schade.

00:14:54: Weil das sucht es so im Außen weil ich glaube immer auch da ist weniger oft mehr wenn man sich besinnt was es wirklich braucht und vor allem agierend aus dieser inneren Ruhe und Zufriedenheit heraus braucht es wirklich immer immer auch deutlich weniger als ja vielleicht im außen manchmal so erscheint also Werbung arbeitet natürlich komplett damit dass wir das Gefühl haben, wir bräuchten jetzt noch das und dann sind wir glücklich.

00:15:24: Und das macht auch eben diese Unruhe im Vergleichen oder vielleicht auch in Kreisen wo man unterwegs ist.

00:15:33: Dann verschieben sich manchmal diese Ideen von was brauche ich?

00:15:40: Was der andere hat und genau also Sinne von so Lifestyle Genau, also wie gesagt möchte ich das gar nicht werden.

00:15:47: Ich glaube es ist ein ganz großes Thema und auch nicht einfach.

00:15:51: Und gleichzeitig habe ich so viele

00:15:54: Menschen begleitet, liebe Menschen die

00:15:59: wirklich einen Step gewagt haben ein Stück weit da losgelassen

00:16:09: haben, so eine Komfortzone

00:16:11: mit einem fetten Gehalt wo aber eigentlich auch dann am Ende Krankheit entsteht weil es gar nicht zu leisten ist oder zu viel Druck zu viel Anspannung passiert.

00:16:21: Da auch wirklich vielleicht ein paar Stunden weniger zu nehmen und zu merken, ah es ist immer noch für mein Auskommen gut.

00:16:29: Also das ist ja schon auch wirklich ein Luxusvariant, dass sich solche Gedanken machen zu können und gleichzeitig glaube ich man gewinnt sehr viel mehr Lebensqualität.

00:16:38: Das lohnt sich immer da einmal mehr hinzuschauen.

00:16:42: Genau jetzt habe

00:16:42: ich hier eine Schleife gedreht,

00:16:43: wollte gar nicht so doll hin.

00:16:45: aber also nochmal wirklich dieses Vergleichen macht unruhig finde einfach

00:16:49: wichtig

00:16:50: Und auch genau

00:16:51: so dieses gedankliche

00:16:54: Kreisen, um was brauche

00:16:56: ich?

00:16:56: Wie stelle ich mir das vor?

00:17:00: in der Rente vielleicht auch.

00:17:02: Wie möchte ich mir gestalten?

00:17:03: also immer dieses auch da vergleichen und weniger Zufriedenheit ist auch etwas uns einfach in diese Unruhe führt weil immer die Botschaft für das Nervensystem ist Ich bin noch nicht angekommen Und das bringt eine Unruhe im Sinne von eines Vorwärtshetzens.

00:17:27: noch mehr, noch mehr schaffen, kreieren tun.

00:17:33: Genau und dass es lohnenswert wirklich immer wieder zu schauen was brauche ich wirklich?

00:17:42: Wer bin ich?

00:17:43: Was macht mich aus?

00:17:45: Und was brauch ich alles nicht?

00:17:46: Was hat vielleicht jemand anders?

00:17:48: Da hat es eine ganz andere Bedeutung, weil das irgendwie ein ganz großer Wunsch im Leben ist.

00:17:55: Und gleichzeitig hat's für mich die gleiche Bedeitung.

00:18:00: also das lohnt sich glaube ich einmal mehr auch da immer wieder gut gut hinzuschauen.

00:18:05: und es ist auch finde ich nicht einfach oder einfacher geworden, weil ich finde auch immer umso größer die prinzipiell diese Freiheiten sind in Unsere freien Welt, auch umso größer sind natürlich die Möglichkeiten.

00:18:25: Und da hängt wieder so eine Unruhe drin im Sinne von ich muss mich entscheiden was machen die anderen?

00:18:34: und ja... Was von diesen

00:18:39: einen Millionen-Möglichkeiten

00:18:43: würde ich gerne machen wollen?

00:18:44: Das ist auch wieder was ne Unruhemacht.

00:18:48: Genau!

00:18:51: Also vielleicht dazu und das ist auch, das gleiche ist auch.

00:18:55: Ich weiß gar nicht wie man es nennen würde die spirituelle Falle vielleicht

00:19:00: also

00:19:01: auch im Yogi Kontext.

00:19:04: wir vergleichen uns ja überhaupt nicht nur im Berufsleben vielleicht ist auch Yoga dein Beruf

00:19:10: weil es ist

00:19:11: auch spirituell ein großes Thema so

00:19:13: wie ich das wahrnehme bisschen, wenn man da nicht aufpasst kann.

00:19:18: Man genau in diesen Yogi-Kontext

00:19:20: der ja so als diese Vergleichsfeile

00:19:24: kommt mit irgendwie so einer

00:19:27: Bescheidenheit verkleidet.

00:19:29: daher also das ist gar nicht ohne weil auch da gibt es das so doll

00:19:34: im Sinne

00:19:34: von

00:19:35: Wer meditiert regelmäßiger

00:19:38: oder länger?

00:19:39: Wer lebt achtsamer,

00:19:41: eine Million

00:19:42: mal.

00:19:42: Ich bereite mir früh mein Matcher-Tee

00:19:44: vor

00:19:45: bei Instagram Fotos

00:19:46: und so weiter im Sinne von.

00:19:49: ich hatte jetzt hier meine... T-Zeremonie, mein Ritual und

00:19:53: so weiter.

00:19:54: Vielleicht auch im Sinne wer wirkt entspannter?

00:19:57: Wer fährt ins coolere Yoga-Retreat?

00:20:00: Wer ist dabei sozusagen mehr bei sich angekommen oder kennt mehr Sanskrit Begriffe?

00:20:06: Also

00:20:07: das ist genau das

00:20:08: gleiche

00:20:10: bis hin zu, welche Hose brauche ich für die Yoga-Stunde.

00:20:14: Das kann

00:20:15: die gleiche Hose sein und dann prüfe nochmal aus welcher Intention heraus du diese Hose trägst.

00:20:20: auch da hast du einfach Lust darauf.

00:20:23: oder es ist

00:20:25: ein

00:20:25: im Außen.

00:20:26: alle haben jetzt diese Hosen.

00:20:27: brauch ich diese Hse auch ums noch mal so ganz gewisser ja schon bisschen platt

00:20:33: aber deutlich runterzubrechen Das ist genau das Gleiche.

00:20:37: Also Vorsicht,

00:20:41: ein großer Liebe hier zu allen

00:20:44: Yoga-Praktizierenden auch da nicht in die Falle zu tappsen weil das macht die gleiche Unruhe.

00:20:48: Katarinas

00:20:49: Empfehlungs Dein

00:20:50: Alltag.

00:20:52: Es gibt eine ganz schöne

00:20:53: Lösung

00:20:54: daraus.

00:20:55: vielleicht auch hier.

00:20:57: Die dicke Empfehlung würde

00:20:58: ich noch mal so rausarbeiten.

00:21:00: auch Ich hatte das im Podcast mit Timo auch so schön beleuchtet über die Freude.

00:21:09: Das ist auch einer meiner

00:21:10: absoluten Lieblingsfolgen geworden, also Modita,

00:21:14: die Freute am Glück anderer findet man im Buddhismus und das finde ich für mich vielleicht der größte Schlüssel, schönste oder einer der größten Schlüsse und eine ganz schöne Lösung da weil das bedeutet mit Freude.

00:21:33: Und dass es vielleicht die Einladung auch wirklich im Sinne von die Fähigkeit zu kultivieren einzuüben sich ganz ehrlich über das Glück anderer zu freuen oder über die

00:21:47: schöne

00:21:47: Reise oder den Erfolg vielleicht im Beruf im privaten ein Glück, also alles.

00:21:58: Sich über alles in echt mitzufreuen und weil wirklich das Glück des Anderen nimmt uns nichts weg oder die Zufriedenheit des Schöne erleben oder einen Erfolgstep irgendwas sondern es ist einfach die Fähigkeit einzüben vielleicht uns

00:22:21: mit

00:22:21: zu freuen oder glücklich sein von jemand anderem ist kein Beweis sozusagen für Dein, für unser Scheitern.

00:22:35: Sondern das ist einfach... Das ist wirklich bei dem anderen auch zu belassen.

00:22:40: also weil wirklich auch da ist dieses Thema Neid natürlich auch riesig.

00:22:46: Also auch yogisch betrachtet Neid ist genau das, was uns so immer auch trennt von anderen und uns völlig aus dem Verbundensein, aus der Verbundenheit raushaut und uns in die Unruhe und Unsufriedenheit führt.

00:23:04: Und es ist leider – weiß nicht wie du das erlebst?

00:23:07: Ich finde, dass es leider in unserer Gesellschaft hier wirklich ein so großes Thema ... ich habe da wirklich ein ganz großes Bedauerns gibt, ob wirklich sehr viele andere Kulturen und Gesellschaften, wo das irgendwie schöner funktioniert.

00:23:23: Wo man auch einfach dieses Gönnen können.

00:23:28: Das hat wirklich eine große Schönheit also wirklich auch im real life.

00:23:31: Also das ist nochmal aber es ist auch eine Facette von Mitfreude vielleicht auf einer ärdigeren weltlicheren Ebene.

00:23:40: Es ist das gleiche dass man sich wirklich freut für jemand anderen Genau.

00:23:47: Und wenn wir, also wenn überhaupt dieses Vergleichen – ich sag mir mehr gesagt das Görenn ist so ein bisschen auch so evolutionär programmiert aber umso bewusster du es haben kannst, ist es einfach eine schöne Möglichkeit, wenn du wirklich merkst da läuft innerlich sowas auf oder es berührt mich, wenn ich was sehe, dass kann vielleicht Also da wird ja gut hingeguckt, gut differenziert.

00:24:19: Das kann auch immer vielleicht noch mal zeigen habe ich dann einen Wunsch in mir eine Sehnsucht oder dockt das irgendwie an was, was ich vielleicht so im vollen Alltagswirbel vergessen hatte wie wichtig mir das eigentlich ist.

00:24:35: also das können auch vielleicht so innere feine Hinweise sein wenn du da von bestimmten Dingen was auch immer das dann auch wieder sein mag, so ein bisschen angestupst wird.

00:24:52: Kann das also denn vielleicht nimmt es eher als gut reflektierten Hinweis auch?

00:24:58: Schau da mal hin bevor dass ein Urteil wird über dich selbst im Sinne wieder des Manges oder auch über den anderen im Sinne von Neid.

00:25:09: Das ist vielleicht auch nochmal eine ganz schöne Empfehlung das dann zu nutzen, wenn es irgendwie in dir aufkommt.

00:25:21: Und vielleicht, wenn du wie auch immer das nächste Mal im Gespräch

00:25:26: bist mit der Freundin

00:25:31: oder bei Instagram früh reinguckst, dann wirklich freut dich einfach, wenn jemand anders da was Schönes erlebt und was schönes auf die Beine stellt.

00:25:44: Auch da, ja genau.

00:25:45: Guck einfach auch... Ja also das ist auch immer eine Challenge!

00:25:50: Also guck auch gut hin vielleicht auch mit was du dich da umgibst wieder auch mit etwas zu deinen Mein vielleicht auch fütterst im Sinne auch des wieder vergleichen Mit wem vergleiche?

00:26:03: Also wo bewege ich mich auch wieder?

00:26:08: Das ist auch so.

00:26:09: bisschen finde ich die Frage nach Lebensrealitäten da wirklich zu schauen und immer wieder das in eine Bewusstheit zu holen.

00:26:20: Und eben wirklich diese Mitfreude zu üben, so kultivieren ist die Einladung.

00:26:27: Weil

00:26:28: Frieden entsteht nicht wenn wir besser sozusagen sind als andere dieses Besser

00:26:36: sein sondern Frieden

00:26:38: entsteht

00:26:39: wenn wir aufhören unseren Wert ständig daran zu messen im Außen an diesen, genau daran eben.

00:26:50: Also das ist der Moment wo wir in großer Schönheit vielleicht diesen Wettkampf auch verlassen können.

00:27:01: Das ist auch, da verweise ich auch gerne mal auf die Folge über die Gunas.

00:27:07: Also das ist zutiefst Rajasik.

00:27:10: Das bringt immer, also im Sinne von haben wollen oder nicht haben wollen.

00:27:15: Also unsere mental Konstitution, mentale Qualität – das bringt die Unruhe.

00:27:20: Also dieses Wettkampf, dieses wirklich... zu verlassen, reinzugehen in einen inneren Frieden.

00:27:27: Weil der beginnt dann dort wo wir den Wettkampf auch verlassen und da auch wieder gut einzuüben auf der Yogamatte.

00:27:38: Auch da ohne äußere Störeinflüsse guckt er mal ganz ehrlich wenn du Lust hast hin.

00:27:44: ich höre das immer wieder lach auch

00:27:45: gerne mit dem

00:27:48: ja auch mit den Yoga Leuten eine AusbildungsschülerInnen.

00:27:56: Das macht Freude, weil ganz häufig auch kommt das immer noch mal.

00:28:01: Dass man natürlich am

00:28:02: Anfang

00:28:02: irgendwie nochmal rechts und links

00:28:03: guckt.

00:28:04: Jetzt sieht das hier so aus!

00:28:06: Ich versuche es auch immer im Unterricht nochmal ganz toll zu begleiten, dass man gerne nach rechts und link lächeln kann oder in dem Sinne wenn man schaut aber... Bitte um keineswegs,

00:28:16: um sich zu vergleichen und so denken.

00:28:19: Ah!

00:28:19: Es muss jetzt so aussehen wie bei dem Mensch rechts und links von mir

00:28:25: oder also wie auch immer.

00:28:27: Also auch da

00:28:28: in diesen Yogastrunden

00:28:30: der Welt es

00:28:31: vergleiche ein großes Thema

00:28:34: genauso wie im Leben.

00:28:35: Das ist da das Gleiche, wie gesagt.

00:28:38: Im Yoga

00:28:39: wäre es immer die Möglichkeit ohne große äußere Störeinflüsse einzüben auf der Matte.

00:28:46: Und die große Matte sozusagen ist dann das Leben und auch da es ist einzuüben oder vielleicht ein bisschen einfacher, wenn man's auf der Mathe denn schon eingeübt hat.

00:28:59: Genau!

00:29:00: Ja also das wäre die Einladung.

00:29:03: ich kann das wirklich nur aus meiner Erfahrung heraus die ja ganz sehr ans Herz legen.

00:29:09: Also ich habe das wirklich hier viele Jahre, hat mich das gut begleitet immer auch diese Mitfreude.

00:29:15: Ich finde, dass ist eine der schönsten Dinge, die wir lernen und kultivieren können und wie gesagt letzten Endes dient es nicht nur unserer liebevollen echten Verbindung mit anderen sondern auch sogar unsere inneren Ruhe unserer Zufriedenheit und was daraus wachsen kann wieder für uns und für alle und alles, was uns umgibt.

00:29:44: Die Menschen die Wesen die Welt ist einfach hat große Schönheit.

00:29:51: also vielleicht

00:29:54: genau ist das nochmal ein gutes wieder Beleuchten, Anleuchte noch mal eines Themas.

00:29:59: Ich hoffe ich konnte dich inspirieren mit der Folge voll mich riesig, dass du bis hierhin reingehört

00:30:06: hast und genau hör auch gern

00:30:09: in die anderen Folgen.

00:30:10: da gibt es eine Menge was sich so in diesen Richtungen bewegt.

00:30:15: Und dann freue ich mich auf dich beim nächsten Mal und wünsch dir jetzt erstmal einen ganz schön innerlich

00:30:22: zufriedenen freutvollen

00:30:23: Tag.

00:30:24: Omniz Alltag, Yoga Jinsalz der Klischees.

00:30:27: Mit Tiefgründigkeit zu dem was

00:30:29: du brauchst

00:30:31: Von und mit Katharina Bock Deine neue Yoga-Routine für die Ohren.

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