Gemeinschaft, Wachstum & die Kraft des echten Miteinanders - mit Timo Wahl

Shownotes

In dieser Folge tauchen Katherina Bock und Timo Wahl tief in das Thema spirituelle Gemeinschaft ein und hinterfragen Klischees, Dogmen und die scheinbare Harmonie vieler Yoga-Bubbles. Sie sprechen darüber, warum echte Entwicklung erst im Zusammensein mit anderen geschieht, wie Reibung und Unterschiedlichkeit unseren Weg bereichern – und warum es Mut braucht, sich authentisch einzubringen. Dabei teilen die zwei persönliche Erfahrungen, inspirierende Geschichten und konkrete Impulse, wie du für dich die richtige Gemeinschaft findest und gestaltest.

Transkript anzeigen

00:00:00: Weg von Yoga-Klischees, aufgesetzten Glitzerkram und Pseudospiritualität.

00:00:06: Hin zu innerem Wachstum.

00:00:07: Balance & Tiefgang in Om Mietz Alltag.

00:00:11: der Podcast von und mit Katharina Bock!

00:00:14: Liebevoll und alltagstauglich wirft Katharina einen Blick auf wertvolle Themen aus der Welt des Yoga – Balance, mentale Kraft und Lebensfreude.

00:00:23: Bist du bereit für Yoga mitten im Leben?

00:00:26: Das ist ja ganz lustig, bevor wir zum neuen Thema kommen.

00:00:30: Wir haben uns jetzt das erste Mal eigentlich auf dem Saundensiegfestival wirklich persönlich kennengelernt und war schön!

00:00:44: Jetzt freue ich mich noch mehr... Dann lieben wir, haben sie auch kennengelernt und es ist jetzt irgendwie noch cooler wenn so eine Verbindung da ist.

00:00:51: Eigentlich ulkig dass die super Podcast schon da war vorher aber man ein Mensch dann richtig mal so gesehen hat.

00:00:57: das ist nun mal anders finde ich.

00:01:00: Freu mich!

00:01:00: Schön Ja Der Themenvorschlag für heute kam von dir?

00:01:05: Ja

00:01:06: Schieß mal los!

00:01:07: Spirituelle Gemeinschaft Wir sind ja beim letzten Podcast da irgendwie drauf gestoßen Fanden das, glaube ich beide auch ein richtig, richtig gutes Thema mal für einen Podcast.

00:01:20: Also vielleicht ja, vielleicht auch weil so glaub ich in der Wahrnehmung von Yoga tritt es vielleicht so bisschen modernen Hintergrund und spielt aber eigentlich eine wahnsinnig große Rolle was so Spiritualität, Entwicklung angeht.

00:01:39: also ich glaube da können wir ein paar richtig gute Sachen vielleicht mal zusammen beleuchten für euch die zuhören.

00:01:47: Ja, ich glaube auch das ist ein Thema was glaube ich nicht so in erster Front steht.

00:01:53: aber ich glaube was all die irgendwann spüren dass es Wichtigkeit hat Gewicht besitzt die das ein bisschen länger machen die vielleicht Yoga als Weg sehen sich selbst ein bisschen möchte man sagen zu entwickeln Schieß mal los, ich glaube der Vorschlagkampf von dir oder wir haben den gemeinsam.

00:02:12: Du warst auch so begeistert von dir?

00:02:13: Ich war total begeistered davon.

00:02:18: Schön!

00:02:19: Ja aber schieß mal Los, warum ist das wichtig Frau Bock?

00:02:24: Warum ist es wichtig eine Gemeinschaft zu haben?

00:02:28: Weil weil ich glaub dass ist sowas ganz unsere Menschsein innerwohnendes wirklich dass wir einfach in Gemeinschaft sind und uns da auch entwickeln.

00:02:40: Und uns da noch mal anders, also ich finde das hat beides so ein Wert.

00:02:44: Auch mit sich selbst hat es einen großen Wert, sich auseinanderzusetzen über die Praxis.

00:02:51: Und gleichzeitig wenn's nur da funktioniert und nicht in Gemein- schaft dann fehlt irgendwie vielleicht der wichtigste Step, in schönsten Sinne konfrontiert mit anderen Menschen, die vielleicht auch andere Werte haben.

00:03:07: Also da wirklich ein nochmal erweitertes Einüben würde ich mal sagen von inneren Prozessen und gleichzeitig für mich ist es manchmal auch schwer zu beschreiben wenn auch so Vorausbildungen oder Retriebs welche Rolle auch die Gemeinschaft da spielt also jeder der der das schon mal erlebt hat und dass dabei war in so einer gesunden Gemeinschaft wirklich auch, würde ich es mal benennen für jetzt.

00:03:39: Mir kommt da glaube ich noch genauer drauf!

00:03:43: Der spürt was es macht für einen und gleichzeitig lässt sich das schwer in Worte fassen finde ich.

00:03:50: deswegen ist es ganz spannend vielleicht das Mal ein bisschen aufzudröseln.

00:03:56: schönsten Sinne gemeinsam.

00:03:58: ja

00:03:59: Ja, du hast ja schon so einen ganz wichtigen Aspekt eben angesprochen, nämlich dass sich entwickeln in einer Gemeinschaft ein Spiegel haben.

00:04:07: Wenn wir uns mal angucken wo der Yoga herkommt... Der Yoga ist ja auch wenn man das manchmal glaubt es ist ja kein Weg der Abkapselung sondern es ist eigentlich ein Weg der Integration.

00:04:19: und ich glaube alle die das ein bisschen gegangen sind schon Es ist ja immer relativ leicht mal in so'n Wochenend-Seminar Sanga Community in einem Ashram einzutauchen Und dann zu sagen, das alles schöner ist.

00:04:32: ja genau das will ich.

00:04:33: Aber wenn man mal da vielleicht ein bisschen längerer Zeit verbringt, merkt man ja dass man seine Themen und sein Alltag da genauso rein bringt wie in die eigene Gemeinschaft auch.

00:04:42: Und es eigentlich Entwicklung hier eigentlich erst an dem Punkt stattfindet wo man merkt, dass man im Beisein mit anderen im Zusammensein trotzdem vielleicht andere Facetten von sich entwickeln kann und andere Register ziehen können und nicht ganz so diesen diesen Stereotypen-Gewohnheitsmustern, die man so im Lauf des Lebens entwickelt hat unterliegt.

00:05:04: Und wirklich letztendlich merkt es nicht der Partner, der mich immer auf die Palme bringt das sind einfach meine Muster und dafür braucht's genau das.

00:05:12: Also Jogas vielleicht gar nicht so sehr Yoga.

00:05:15: wenn man nur auf den Mount Kalash geht und alleine ist weil er ist mir nur auf sich selbst zurückgeworfen dann kann man sich selbst natürlich auch sehr recht machen Wobei die Zeit alleine natürlich eine ganz wichtige ist, keine Frage.

00:05:28: Die Zeit der Klausur, der Entklavung... Aber nichtsdestotrotz ist natürlich der Proof für mich immer so das echte Leben.

00:05:35: und ich glaube wenn man eine Zeit zurückgezogen war dann zeigt eigentlich erst die Konfrontation mit anderen wie weit bin ich gerade gekommen?

00:05:43: Also habe ich mich wirklich entwickelt oder brauche ich meinen Rahmen um entspannen zu sein?

00:05:49: Dann ist die Frage, ist es mit der Entwicklung schon soweit her?

00:05:54: Oder ja, ich glaube du weißt es nicht mal.

00:05:56: Ja total und auch ohne das Werten zu wollen.

00:06:00: Ich glaube das ist ja oft so in unserer spirituellen Welt.

00:06:04: Also jeden der da unterwegs ist, fallen wahrscheinlich ein paar Leute ein wo das in Gemeinschaft dann total krecht die sich vielleicht auch für besonders erleuchtet halten.

00:06:14: Ohne dass jetzt so ganz böse wirklich auch zu meinen aber ich finde es so... also für mich zeigt sich eher auch dass man weit ist mit sich selbst wenn man irgendwie auch für andere Leute, ich nenne das immer gerne so bisschen Platz lassen kann.

00:06:29: Für deren Muster und deren Gewohnheiten.

00:06:32: Und das ist für mich immer tatsächlich so dieses wahre... Also an fünf Strichen vielleicht auch weit sein mit der eigenen Entwicklung, wenn das möglich ist.

00:06:44: Und gar nicht dass ein Nichts triggert, das finde ich gar nicht.

00:06:47: Das ist ja auch wichtig um dann selber immer wieder sich reflektieren zu können Und gleichzeitig vielleicht auch das aus einer Mitter-Ebene einfach gut anschauen zu können, wo kommt es her?

00:06:59: Das bieten ja Gemeinschaften wunderbar.

00:07:03: Genauso wie ... Ja genau!

00:07:07: Du hast eben nur so einen ganz ... du hast ganz am Anfang gesagt dass man in der Gemeinschafterleute unter Umständ mit anderen Werten und an Vorstellungen begegnet.

00:07:17: Ich erinnere mich gerade daran des Kabletzens vom hessischen Rundfunk.

00:07:22: Eine Veranstaltung ist vielleicht zu viel gesetzt, ich glaube es war dann ein Woche.

00:07:25: Es war so eine Rahmenprogramm.

00:07:26: Ich meine das wäre in der Woche gewesen wo sich Menschen unterschiedlicher Herkunft und Couleur miteinander einfach ausgetauscht haben Und ich glaube man hatte irgendwie Mediatoren dazu gepackt und die Grundvoraussetzung war quasi einander zuzuhören aneinander Ausbrechen zu lassen umso im wahrsten Sinne des Wortes eine Streitbarkeit einer sinnvolle Streitkultur wiederzuerlangen, die es also möglich ist sich auszutauschen ohne auszurasten.

00:07:58: Also nicht quasi auf die vermeintliche Richtigkeit der eigenen Ideen zu pochen und daran festzuhalten den anderen zu überzeugen sondern wirklich ein Austausch zu gehen.

00:08:09: Und ich glaube das ist wahrscheinlich auch nicht umsonst gesagt weil Ich erlebe meine eigene Möglichkeit zu wachsen innerhalb einer...ich will nämlich darauf damit auf etwas hinaus nicht immer unbedingt als die größte oder den besten Rahmen, wenn ich mit Gleichgesinnten zusammen bin.

00:08:28: Also, wenn Ich mit Leuten zusammen bin, die quasi so genau meine Ansichten teilen dann ist es natürlich wunderbar bestätigend.

00:08:35: aber ich würde jetzt nur sehr bedingt bejahen dass das die größten Momente meines Wachsens sind und ich habe mich eigentlich immer am meisten in meinem Potenzial wachsen und reifen zu können anderen zuzuhören was du gerade sagtest andere ausbrechen zu lassen erlebt.

00:08:52: Wenn es man ein bisschen hakte, dann habe ich natürlich auch gemerkt dass das schon mein kleiner mein kleiner Widerstand wieder da ist, mein Ego.

00:08:59: aber damit kann man ja arbeiten.

00:09:01: Man kann sich hier selbst so gut gut zureden und sagen du hör mal nur zu nämlich mal zurück.

00:09:09: Buddha hat ja mal gesagt man kann sich seine Gemeinschaft aussuchen Und das ist übrigens was ganz wichtiges.

00:09:16: Was würdest denn du sagen?

00:09:17: Was ist eine gute Gemeinschafter in der man wachsen kann.

00:09:22: Wie suchst du die denn aus?

00:09:24: Ich finde eine gute Gemeinschaft tatsächlich, wenn man sie immer so aussuchen kann.

00:09:31: Wenn man so angestellt ist und die Arbeitskollegen hat, die sucht man sich wahrscheinlich.

00:09:38: Aber die Gemeinschachten, die man sich aussuchen Da bin ich immer mehr da, was sich auch sehr genießt.

00:09:45: Dass ich wirklich auch in der Gemeinschaft dann sein kann wo ich einfach auch... Ich selbst sein kann, wo es irgendwie nicht wichtig ist eine Rolle zu spielen oder leistungsorientiert da irgendwas einzubringen sondern wirklich ja einfach ich selber sein kann.

00:10:07: aber im Rahmen dieser Gemeinschaft und ich finde, das ist so eine ganz schöne Sache von ... Also diese Bedürfnisse von Autonomie- und Verbundenheit.

00:10:18: Das find' ich ganz schön weil wir brauchen beides!

00:10:21: Und in einer guten gelingenden Gemeinschacht ist es tatsächlich auch beides möglich.

00:10:27: also ohne mich jetzt extrem unterzuordnen wo vielleicht viele Widerstände haben in Gemeinschaften reinzugehen sich selber da drin zu verlieren Das ist ein Aspekt und gleichzeitig, ja genau so mit dem Ergebnis vielleicht dann gar nicht reinzugehen oder sich dann irgendwie da auch wirklich zu verstellen.

00:10:52: Ich glaube das es in der Gesellschaft sehr gängig und ich genieße das unheimlich und das finde ich tatsächlich ganz, ganz sehr immer in unserem spirituellen Kontext im weitesten Sinne so möglich ist, dass ich selber sein kann.

00:11:11: Und ja wie gesagt nicht erwartet wird irgendeine Perfektheit oder das man auch nicht so oder eher wenn der Bewertung klar vielleicht ausgesetzt ist aber einer eher reflektierten oder bewussten Bewertungen und das finde ich unglaublich stärkend und wertschätzend.

00:11:29: Also für mich, das ist und so erlebe ich es auch immer bei allen weil.

00:11:33: Ich finde dass kann Menschen so wirklich tief berühren.

00:11:38: auch also das finde ich immer wo man's glaube ich schlecht in Worte bringen kann wenn man wirklich sich als Mensch genauso wie man ist angenommen fühlt in der Gemeinschaft passiert glaub ich unglaubliche Heilung Absolut.

00:11:53: Du hast gerade ... Da sind wir in einer ziemlich moderner Psychologie und gleichzeitig sehr alt, ne?

00:12:00: Ragan Duesha aber auch Autonomienverbundenheit das sind ja wirklich genau zwei Polaritäten nach denen wir beiden streben.

00:12:09: Wir brauchen auf der einen Seite die Verbundenheit Und auf der anderen Seite streben wir nach Autonomie Und es sind beides Dinge, die uns auch zutiefst entwickeln.

00:12:18: Die Verbundenheit stärkt ja unsere Fähigkeit der sozialen Kompetenz.

00:12:24: Das macht auch die Autonomie aber, stärkte die Fähigkeiten sich in ein soziales Miteinander integrieren zu können und sich zurücknehmen zu können.

00:12:33: Empathietse entwickeln, Einführungsvermögen, Zurücknahme zuhören zu können also macht uns quasi sozial interaktionsfähig Und ist auch ein ganz, ganz wichtiger Resilienzfaktor in der Sanga... Jetzt habe ich schon Sanga gesagt.

00:12:47: In der Gemeinschaft zu Hause zu sein und gleichzeitig schafft natürlich Autostreben nach Autonomie die Fähigkeit zu entwickeln Zugriff auf die eigenen Bedürfnisse zu haben äußern zu können, zu wissen was man will sich auch einbringen können im Sinne von nicht nachzuplappern sondern durchaus nochmal eine Kontroverse Meinung zu haben und die auch zu vertreten Also einer Streitbarkeit, im positiven Sinne.

00:13:15: Und hat auch ganz viel damit zu tun das was wir selbst an Überzeugung und Werten haben zu würdigen.

00:13:26: also eine gute Form von Selbstakzeptanz und damit ja Selbstliebe blödes Wort aber es ist so zu finden Was uns wiederum sozial interaktiv oder interaktionsfähiger macht.

00:13:40: Also wenn wir wirklich zu uns stehen, dann brauchen wir es gar nicht das so übertrieben werden Donald Trump nach außen zu kehren sondern wir können uns relativ easy ruhig mit einer großen Souveränität zurücklehnen sind offen und trotzdem klar.

00:13:58: also wir bleiben belehrbar ohne belehrend zu sein aber sind inspirierend nach auß Und lassen uns auch inspirieren.

00:14:07: In diesem Sinne glaube ich, ist das was ganz Wichtiges?

00:14:12: Aber jetzt ist die Frage... Das hat ja zwei Aspekte!

00:14:16: Das hat einmal den Aspekt dass ich etwas in eine Gruppe Ich möchte mal sagen an Überzeugung und Ideen hinein tragen muss.

00:14:23: für mich Wie möchte ich mich innerhalb einer Gruppeposition verhalten?

00:14:28: Was ist mein Anspruch auf mich?

00:14:31: Sowohl was ... das hören auf die einen Bedürfnisse anbelangt, als auch auf das hören der Bedürbnisse anderer.

00:14:39: Aber es ist ja auch ein Anspruch an die Gruppe.

00:14:42: Wie können wir denn den formulieren?

00:14:44: Oder hast du da... Weil ich muss ganz ehrlich sagen bei mir ist das immer so,... Du hast vorhin gesagt man kann sich Gruppen ja nicht immer aussuchen.

00:14:52: Also natürlich auf der Arbeit ist das so.

00:14:53: in eine Familie wird dann auch mehr der Minder rein geboren, ist halt dann so.

00:14:57: Nicht jede ist cool viele sind's meine warst zum Glück.

00:15:01: aber ich weiß von anderen dass es leider nicht immer so ist.

00:15:05: Aber wir können uns ja innerhalb einer Gruppe auch so ein bisschen an gewissen Dingen orientieren.

00:15:10: Wie machst du das für mich?

00:15:11: Also ich kann jetzt eine wirkliche Frage ohne dann eine klare Antwort zu erwarten, nämlich die mich aufklärt als meines Austauschs.

00:15:19: aber ich halte es wirklich immer so... Ich bin halt kein Buddha, ne?

00:15:23: Ich bin keiner der jetzt in Gegenwart von allen extrem immer ruhig und gelassen bleibt.

00:15:28: Das wäre jetzt eine glatte Lüge!

00:15:30: Ich glaube ich habe eine große Emotionale Bandbreite, mit der ich es aushalten kann.

00:15:34: Eine Elastizität aber die ist dann irgendwann auch begrenzt.

00:15:38: und wenn ich merke dass sich eine Gruppe zu uninspirierend und zu glatt und zu... Ich möchte mal böse sagen, volksam finde oder sie als so empfinde Dann isst ja keine Gruppe die ich meide aber auch keiner die ich suche weil ich natürlich auch ein bisschen ne sinnvolle Reibung suche für mich um mich zu entwickeln Und nicht nichts davon halte und ich den Leuten hinterherzulaufen.

00:16:00: Also nach dem Motto, da schließt sich dir jemand an weil du vermeintlich weißt.

00:16:04: Muss ja jeder seine eigene Lebenskonzept finden.

00:16:07: und gleichzeitig sehe ich mich ganz häufig daran das Leute die so sehr von sich überzeugt sind.

00:16:12: So allzu laut sind und allzu... Ich möchte mal sagen, sie müssen ein bisschen was Bevor-Mundenes haben.

00:16:20: oder wo ich es auch das Gefühl habe Naja Interesse an anderen ist dann nicht wirklich da dass ich die auch meide.

00:16:27: Wie machst denn du das?

00:16:32: Ich bin da eigentlich ganz nah auch bei dir.

00:16:34: Also mir ist, wenn das so findet man ja oft im Yoga-Kontext, ne?

00:16:39: Wenn die Bubble sich augenscheinlich so einig isst... Meistens enttanns ich es ja also so pseudoharmonisch oder so, was das Wort dafür ist!

00:16:51: enttarnt ist sich ja meistens, wenn man da ein bisschen länger ist so bisschen was dann an den Zwischengesprächen passiert und da habe ich tatsächlich immer ein ganz großes Bedauern.

00:17:00: Weil ich hab wirklich das Ideal dass das funktionieren und gelingen kann und gleichzeitig braucht es aber die Reife auch dieser Menschen die da teilnehmen und eine wirkliches Verstehen von dem Genau, weil ich finde es so mit sich selbst getrickert zu sein.

00:17:16: Finde ich immer voll in Ordnung.

00:17:17: Das kenne ich auch sehr gut... ...mit einer Bandbreite an Emotionen!

00:17:22: Du

00:17:22: meinst du die Nummer hier darf jeder so seien wie er ist?

00:17:25: Aber er sollte schon voll vegan und komplett ahimsa sein.

00:17:29: Und alles

00:17:29: ist immer gut.

00:17:31: Ja genau.

00:17:33: Und meistens geht das sowas von schief.

00:17:35: also und und so unreflekt jetzt schief.

00:17:37: Also das finde ich richtig gehen gefährlich manchmal, wo das dann hinführt und es wird auch so elitär.

00:17:44: Ja, es wird wahnsinnig elitärt.

00:17:47: Ich weiß nicht ob ihr als Zuhörer in diesen Spruch kennt ach du machst noch kein Yoga, ach du ist noch Fleisch.

00:17:54: Da hast du schon fast ein Minderwertigkeitskomplex wenn du irgendwas von diesem angestripten Ideal nicht erfüllst und mein Thema ist dann immer wenn es dann so dogmatisch wird weil im Dogma Ich glaube, es ist ein bisschen wie im Laufenlernen.

00:18:07: Am Anfang musst du dich orientieren?

00:18:09: Klar!

00:18:10: Da brauchst du einen Korridor und bist ein bisschen schmaler ist.

00:18:11: aber je weiter wir im Leben gedeihen, desto mehr merken wir auch dass wir A nicht alles erfüllen können und B vielleicht doch einfach so ein bisschen in Fahrwasser brauchen indem wir auch mal straucheln dürfen weil auch strauchen ist ja Teil eines Weges zu akzeptieren was sie halt Mensch sind und das da am Dokmer Und das dann Dogma eigentlich immer nur stört.

00:18:35: And by the way, ich find auch ein Dogmas viel leichter!

00:18:39: Also es ist für mich die Königsdisziplin immer wieder abzuwägen.

00:18:43: Braucht's das jetzt oder braucht's das nicht?

00:18:45: Statt einfach zu sagen Das macht man, dass macht man nicht.

00:18:48: Insofern würde ich an der Stelle nur um so'n kleines Plädoyer Für eine freigestaltbare Gruppe zu wählen Nämlich auch in deinen Fahrwasser eintauchen und sagen okay diese Pseudo-Bubbles wofür meintlich immer alles gut sind Die sind es meistens nicht.

00:19:03: Ja, das ist

00:19:05: richtig.

00:19:05: Das können... müssen nicht die Hyper-Yogi sein!

00:19:08: Der Proof ist meistens wenn man sich eher mit unterschiedlichen Menschen umgibt vielleicht sogar mehrere kleine Sangen

00:19:14: hat.

00:19:16: Ich weiß

00:19:16: nicht was der Pyrrha von Sanga ist, muss ich gerade sagen.

00:19:19: Sangas?

00:19:20: Sangi?

00:19:21: Keine Ahnung.

00:19:23: Es war auch schön und ich habe ein lustiges Beispiel von einem unserer Retriez auch da war Den ich auch sehr lieben gelernt habe, ein wunderbarer Mann dabei.

00:19:33: Bisschen höheres Alter und viel unterwegs auf Seminaren.

00:19:36: Und er hat gesagt das ging zwei Wochen.

00:19:39: Er ist jetzt mal gespannt in der Einführungsrunde.

00:19:42: Weil er hat so einen Seminar zu Gruppendynamik gemacht.

00:19:45: Das war ja wirklich voll verrückt, hat er gesagt!

00:19:47: Und er ist mal gespannt auf die Gruppendynamik in der Yoga-Gruppe... Und es war dann irgendwie süß, das war so ein bisschen Running Gag und zog sich durch.

00:19:56: Am Ende hat er das immer mit einer Abwesenheit von Gruppendynamik benannt.

00:20:00: Hier gibt's ja keine im Sinne von... Das fand ich schön weil für mich ist auch niemand irgendwie ... Also wenn man das wirklich den anderen erlauben kann, dass sie nicht perfekt sein müssen in irgendeinem Maße.

00:20:14: Was erwarte ich?

00:20:15: Also wieder auch viel Thema Erwartung.

00:20:16: was erwarte Ich jetzt?

00:20:17: wie verhalten sich Menschen?

00:20:19: weil?

00:20:19: es war auch so ganz bunt zusammen gewürfelte Gruppe und Es war so schön Und ich glaube da haben wir als Lehrende auch immer eine große Verantwortung Das mit rein zu tragen aber auch trotzdem.

00:20:31: also ich glaube Wir können das in hohen maß gestalten Aber Nicht nicht komplett dass das auch eine Begegnung da einfach auf Augenhöhe stattfindet und ein Miteinander.

00:20:42: Also ich glaube, wir können das gut vorleben und steuern.

00:20:49: Du hast ja von gefragt... also ich mache das eigentlich immer so, dass ich ... Ich weiß gar nicht ob ich mir das irgendwie angelangt habe gefühlt kam, dass so automatisch durch vielleicht auch durch die lange Yoga-Zeit dass ich tatsächlich bei Menschen den Blick immer erst mal auf das Potenzial habe oder was Gutes da ist.

00:21:14: Und da kann ich immer viel anderes auch da sein lassen und natürlich hat es auch Grenzen... Genau oder sogar im Unterrichten kann ich auch sagen, das fand ich schön.

00:21:25: Auch bei einem meiner IO-Wederausbildungen hat immer die Lehrerin gesagt man kann in Bein erst massieren wenn man sich vorher in das Bein verliebt hat.

00:21:32: Das fand ich ganz schön und ein bisschen so finde ich es auch mit den Menschen.

00:21:37: also ich glaube gerade wie wir diese Arbeit, die wir machen... Man muss sich jetzt nicht alle Schülerinnen und Schüler verlieben aber Es passiert bestimmte Entwicklung glaube ich nur, wenn wir das Gute in dem Mensch sehen.

00:21:51: Nur dann kann sich dieser Mensch auch weiterentwickeln.

00:21:55: also

00:21:56: und um das Gutes in jemandem zu sehen zu können braucht es den Willen ist eine ganz wichtige Sache weil der Buddhismus redet ja vom edlen Kern Das heißt dass wir alle alles an Bord haben was es braucht und grundlegend Wichtig!

00:22:15: Nicht auf der Ebene unseres Verhaltens, sondern auf der Eben unserer Science.

00:22:19: Gut sind also wenn ihr jetzt zuhört und denkt was er redeten der gerade von Mumpets überlegt mal jeder Mensch den du kennst wird bestimmt zumindest unten drunter nicht auf der ebene des verhaltens immer.

00:22:34: aber wir wollen alle lieb gehabt werden wir wollen eigentlich liebe schenken wir wollen glücklich sein wir wollen es leicht haben Wir wollen unversehrt sein, wir wollen uns sicher fühlen.

00:22:48: Und eigentlich – und da gibt es Studien drüber, unabhängig von alter Geschlechtbildungsgrad Kulturkreis – das größte Glück was Menschen spüren können in der Glücksforschung ist etwas zu tun, was dem Glück anderer zuträglich ist.

00:23:06: Darüber gibt's Forschung seit vielen Jahren Und das ist uns einfach innerend.

00:23:10: Das ist in uns allen drin, ob wir auf eine Ebene unseres Verhaltens und im Alltag da immer dran kommen, ist was anderes!

00:23:18: Ich glaube wenn wir aber mit dieser Brille, die gerade so ein bisschen so'n Metakaruna-Brille, ne?

00:23:24: Wenn wir uns vornehmen nach dem schönen Schauen zu wollen – das ist ja eine Absicht – und damit unsere Aufmerksamkeit lenken dann gelingt uns das auch.

00:23:36: die gute Absicht zu sehen, dann können wir zumindest sehen dass der andere vielleicht unglücklich ist und aus irgendeiner Form als einen Grundschutz sucht weil er sich verletzt fühlt oder ängstlich ist.

00:23:47: Wovor auch immer!

00:23:49: Und ich glaube das wird es bei fümmenundzig, neun-neunzig eigentlich wundert aber vielleicht bleiben wir bei fünbenunds Prozent.

00:23:55: Es gibt ja ein paar harte Fälle Aber dass uns das als nicht Buddhas bei fümmenundsig prozent der Menschen gelingt und es ist eine Frage der Absicht des Wollens.

00:24:05: Und ich glaube, wenn wir genau damit rangehen was du gerade meintest dann können wir auch gerade innerhalb einer Gemeinschaft noch viel mehr dafür sorgen.

00:24:16: das ist ja immer ein Miteinander.

00:24:18: also wenn ich auf einen anderen Anders-Reagier dann spiegel' ich den anders und dann wird sich diese Korrigulation Dann wird sich vieles verändern auf beiden Seiten.

00:24:30: Na und insofern ist das glaube ich ein ganz, ganz wesentlicher Aspekt.

00:24:34: Einmal ja mit wem setzen wir uns ins Boot?

00:24:38: Aber mit welcher Geisteshaltung bin ich auch dran?

00:24:41: habe ich die Erwartungshaltung Die Sanger Möge bitte für mich sorgen dass es mir gut geht oder habe Ich die Erwartungshaltung an mich zu sagen okay Immer wenn es mir möglich ist, wenn ich in einem halbwegs guten Zustand bin möchte.

00:24:55: Ich versuche das Gute in den Menschen zu sehen und die positive Absicht und das schon viel getan.

00:25:02: Und das überträgt sich ja vielleicht auch auf andere.

00:25:04: also wenn nicht diesen Gedanken teile... ...und wenn ich vielleicht auch einer Ebene meiner Interaktion mal nichts sage aus hast nicht schlecht gemacht oder die Klappe halt oder mich nur beschwer sondern sag pass mal auf das fand ich toll du bist inspirierend.

00:25:17: also wenn ich mal lobe und zwar so So unaufgefordert und so echt, kennen wir ja im Joghain am Kölner.

00:25:24: Viele Leute erst mal damit gar nichts anfangen, die fühlen sich überrumpelt, sie fühlten sich Verzeihung verarscht.

00:25:31: Also nach dem Motto was will der denn jetzt oder die denn von mir?

00:25:35: Aber wenn die merken dass das ernst gemeint ist und man das nicht in die rosa rote Bubble treibt und alle heilig sprich diesnicht sind sondern einfach wirklich den Teil der würdigen Zwerde ist würdig dann macht es beim anderen immer auch etwas Und ich glaube, dann kommt in so einer Gemeinschaft immer was zurück.

00:25:52: Dann kriegt man innerhalb der Gemeinsschaft auch ein Fahrversatz hin, innerhalb dessen man sich ganz gut entwickeln

00:25:57: kann.

00:25:59: Ja ... ja es ist schön!

00:26:00: Es ist schön und du hast auch dieses Wort echt.

00:26:04: das ist für mich auch immer der Schlüssel wenn das wirklich von Herzen kommt und mit so eine Echtenausrichtung zu teilen.

00:26:18: Ja, das ist schön.

00:26:20: Ich glaube ich hatte es im anderen Podcast schon mal erwähnt aber das funktioniert ne?

00:26:25: Ich hatte vor Jahren irgendwann mal für mich ein Schlüsselerlebnis, der mich jahrelang Metta gemacht hat.

00:26:32: und Metta ist natürlich sehr stark abhängig also Meditation der liebenden Güte, ist natürlich ganz stark davon abhängigt wie intensiv macht man das, wie stark visualisiert man und spürt man wirklich oder leiert man nur irgendwelche Sätze runter?

00:26:43: Und ich habe für mich immer festgestellt, der wesentliche Aspekt sich in etwas hinein zu entsparen ist mit etwas auszahlen.

00:26:50: Sich führt was zum Scheiden geht ja immer über den Körper.

00:26:53: Ja, der Körper ist ja der, der sich sperrt.

00:26:55: Der Kopf kann ja fünfmal sagen kommen jetzt lass da mal gut sein.

00:26:58: Sieh doch mal das Gute wenn deine Emotion dann so mal nichts sagt.

00:27:04: Dann geht es nicht.

00:27:06: Es ist aufgesetzt und ich hab vor Jahren es gibt am Lago Manciore gibt's einen lustigen kleinen Ort der heißt Cannobio Und in Cannobio ist für ihn jedem italienischen kleinen Ort immer Markt.

00:27:18: Mindestens zwei mal die Woche und meine Frau ist so jemand schon immer gewesen, die liebt diese Märkte.

00:27:23: ich jetzt nicht so!

00:27:26: Und deshalb suchte ich Parkplatz und keine Ahnung.

00:27:29: gefühlt eine Million Menschen?

00:27:31: Natürlich nicht aber viel zu viele Menschen für viel zu wenig Parkplätze.

00:27:35: Meine Frau war schon ausgestiegen Und ich kurfte und kurfte, kurte und kurte.

00:27:39: Ich kurfte wirklich gefühlt unglaublich lange.

00:27:41: Und ich war schon so ein bisschen zugegebenermaßen genervt... ...und dann entdeckte ich eine Parklücke wilder rein.

00:27:47: da steht dann irgendjemand drin und winkt und winkten mich quasi so raus.

00:27:51: Da kam dieses Ur-Deutsche mir durch nach dem Motto man darf keine Parkbette reservieren!

00:27:56: Dann verlor ich mich in irgendeine versuchte italienische Konversation damals die mir natürlich zum damaligen Zeitpunkt überhaupt nicht gelangen.

00:28:04: Lange Rede kurz aussehen.

00:28:06: Ich habe dann irgendwann gesagt, okay bevor es jetzt hier Stress gibt fahre ich raus.

00:28:10: Aber... ...ich war vollkommen genervt und ich hab dann wirklich gemerkt wie ich diesen diesen Kerl der in der Parklücke stand... ...vollkommen doof fand und wie das so an mir genagt hat.

00:28:19: Und dann hatte ich irgendeinen Parkplatz wollte aussteigen und merkte wie ich diese Energie war.

00:28:24: Diese Energie von angespannt!

00:28:27: Und dann habe ich in dem Moment war ich wirklich mal clever Du gehst jetzt hier nicht raus, es kriegt jetzt noch irgendjemand ab von dir wenn du in so einer Energie bist und entspannst dich jetzt.

00:28:39: Dann habe ich mir vorgestellt wie ich diesen Typ der da in der Pakle gestand also erst mal... ...wie's dem geht, der sucht vielleicht auch, der wartet für die Freundin, für einen guten Freund und die Kurven auch schon sind auch schon genervt usw.. Und dann hab' ich mich vorgestellt was dem geht und dann habe ich den visualisiert, der sah zwar ganz anders aus aber das macht ja keinen Unterschied und hab wirklich genau nach diesem guten, liebevollen alles geschaut.

00:29:04: Und dann merkte ich wieder, Körper sich entspannt hat, habe ich den in meinem Gedanken in den Arm genommen und hab den gedrückt bis ich einfach gemerkt hab so mein Körper entspannt sich.

00:29:13: was ich damit sagen möchte Ich bin ja kein Heiliger!

00:29:17: Ich hab ja die gleichen Themen wie alle anderen auch.

00:29:21: aber es ist eine Frage der Entscheidung und wenn ich mich entscheide dafür dann funktioniert das nur als kleiner als kleine Ergänzung von außen, weil ich glaube dass wir alle Zugriff darauf haben auch in diesen Modus.

00:29:35: Du sattest eben echt in einen echten Modus zu kommen der nicht aufgesetzt ist wo ich mir nicht was einrede sondern er wirklich in dem Moment da ist.

00:29:46: und der muss im Kopf im Herz einem Körper einfach sein.

00:29:49: Und das gelingt uns durch ganz einfache Techniken.

00:29:51: die können wir alle lernen braucht es wieder den Willen Aber ich glaube, es gelingt uns allen.

00:29:56: Wir haben alle die Power dazu

00:29:58: das zu machen.

00:30:03: Ah schön!

00:30:04: Ja danke für das schöne Beispiel ist ganz hervorstellbar weil in dieser Stimmung über den Markt zu laufen ist keine Option

00:30:12: und dann auch diese Stände mit diesen total überteuerten Sachen, die eigentlich gar keiner haben will

00:30:18: Ja, ist schön.

00:30:19: Und auch wirklich... Also ja, das ist auch schön!

00:30:21: Ich finde auch deswegen ist ja auch Metta so die fortgeschrittene Version sich jemand vorzustellen der ihn gerade irgendwie in Ärger gebracht hat.

00:30:33: Der Auslöser dafür war ja schön.

00:30:37: Ich würde gerne noch grundlegend weil wenn wir über Sanger sprechen, über Gemeinschaft fällt mir grundlegende ein.

00:30:45: Es gibt im Buddhismus die drei Kostbarkeiten die Triovelen, also die drei Kostbarkeiten zu denen wir Zuflucht nehmen, wenn wir uns den Buddhismus wirklich zugericht fühlen sind Buddha, Dharma und Sangha.

00:31:01: Und das ist eigentlich ein schöner Dreischluß finde ich der so ein bisschen auch aus der Yoga Perspektive erklärt warum das so wichtig ist.

00:31:06: nochmal von einer anderen Ebene weil Buddha bezieht sich auf der einen Seite natürlich auf Ich nehme Zuflücht zum Buddha zum Ja klar!

00:31:13: Ich nehme Zuflucht zum Buddha zur seiner Lehre in tiefer Dankbarkeit dafür, dass es ihnen respektive andere Menschen gab vor mir die uns diesen Weg geebnet haben.

00:31:24: Und ich weiß weil er's geschafft kann ist auch und genau darauf bezieht sich das Wir tragen alle alles in uns was es für Entwicklung braucht Muss jetzt nicht gleich zur buddherschaft werden Aber ein bisschen netter ein bisschen entspannter des leben zu gehen Das heißt wir haben alle Alles an Bord und daran erinnern wir uns Damer ist hier als Weg gemeint.

00:31:46: Also Buddha hat ja immer gesagt so lange du keinen besseren Weg kennst, geh dir den besten, den du kennst.

00:31:51: und ich glaube ganz aus tiefster Bezeugung jeder Weg der irgendwie in die richtige Richtung führt wird uns immer helfen uns als Mensch altruistisch weiterzuentwickeln.

00:32:04: Und egal ob das der perfekte weg ist oder nicht Ich glaube die größere Problem es aufzuhören weil's nicht schnell genug geht den nächsten Weg zu versuchen Ein Vertranze bleiben, dieses berühmte Wort Abjaser im Yoga diese Behaarlichkeit auch mal mit Rückschlägen umzugehen.

00:32:20: Das heißt wir bleiben auf einem Weg und wissen wir haben einen Weg und diesem Weg bleiben wir einfach treu.

00:32:25: Klammeraufweg heisst immer Praxis also immer in die Praxis immer ins Leben bringen, klammer zu.

00:32:32: Dafür dritte Kostbarkeit Sanga braucht es nämlich die Gemeinschaft weil nur in der Gemeinsschaft spiegeln wir uns reflektieren wir uns, das habe ich schon gesagt überspiegeln.

00:32:44: Aber kriegen wir auch mal ein Feedback?

00:32:47: Und das ist ja und muss ja nicht immer so superpositiv sein.

00:32:50: also eine gute Gemeinschaft mit einem Ausgangspunkt muss da nicht bedeuten dass jeder sagt war das hast du wieder toll gemacht Du hast ja so recht sondern eine gute gemeinschaft kann ja sein.

00:33:02: jemand der am sagt jetzt im besten Sinne der kritik wie es ihm damit geht Und was er sich oder sie sich vielleicht wünscht.

00:33:11: also sprich nicht alles wird total blöd du bist ein eierkopf.

00:33:15: Sondern wirklich zu sagen pass mal auf, du hast grad das und dass gemacht.

00:33:19: mir ging es damit so und so das möchte ich mir nur mal feedbacken weil ich hätten ja momentan etwas ganz anderes gebraucht hat mich verletzt oder ich war eher verletzter.

00:33:28: wie auch immer wenn wir das halt wenn wir da ein gutes fahrwasser finden so ein bisschen uns auch abstimmen vielleicht.

00:33:34: ich möchte mehr sagen Ein bisschen heilvoll in der Sprache zu sein.

00:33:39: Ein bisschen rücksichtsvoll, ein bisschen wertschätzend muss nicht gleich die GFK sein dass man dann das so eine Gemeinschaft der größte Gewinnbringer

00:33:49: ist

00:33:50: und zum Leben zu entwickeln.

00:33:52: also auch schon von buddhistischer Sicht ist es eigentlich auch so angelegt.

00:33:56: wir brauchen das

00:33:58: Absolut.

00:33:59: Und du hast ja auch vorhin das so gesagt, also ich finde es sagen ja auch uns die alten Schriften wenn man in die Gunas geht, ne?

00:34:06: Also nichts bringt uns auch so schnell zu satt wahr, zu inneren Frieden wie wirklich aus vollem Herzen für andere auch was Gutes schaffen zu können.

00:34:19: und das finde ich gerade auch...also auch gerade heutzutage glaube ich noch immer aktuell, aber auch heutzutage in unserer Gesellschaft.

00:34:28: Und es eben dann nicht so ein Aufopfern, weil da geht's ja auch wieder mehr ums Ego.

00:34:32: Ich mach das jetzt, weil ich dann mehr liebe Kriege oder Anerkennung oder sowas... Oder ich

00:34:40: mache ... Dann mach' ich das

00:34:41: halt!

00:34:42: Ja, oh, das ist ... Das find ich auch ganz schlimm.

00:34:47: Hast du wieder einen Grund dich zu beschweren und zu erzählen wie gut du bist?

00:34:51: Also wirklich diese wahre klare Absicht, wirklich das in dem Moment für den oder die andere tun zu können.

00:35:01: Das ist so ein Geschenk und ich finde auch... Ich glaube dass auch viele was so was die moderne Gesellschaften wirklich gesellschaft auch so an vielleicht auch psychischen Störungen oder so hervorbringt.

00:35:19: Ich weiß gar nicht, wie man sagt.

00:35:20: Also ich glaube immer so durch unser Leben, wie es einfach ist sind wir einfach... also gerade durch das Rausfallen aus der Gemeinschaft ist es wirklich manchmal auch viel schwerer für uns und dieser Weg über Satwa oder für andere wirklich auch da zu sein mitgefühlt zu entwickeln, für andere und für sich selbst und auch Empathie für andere um sich selbst.

00:35:43: Das ist ein großes großes Geschenk.

00:35:46: Deswegen, ich glaube wenn es manchmal schwer ist, hatten wir ja auch so schön gesagt... Wenn man gerade eine Teilfahrt hat wie auch immer die heißt, es ist manchmal auch ne gute Idee sich in so einer sattlichen Gemeinschaft zu begeben weil's da natürlich einfacher ist, wenn ich jetzt irgendwie gerade, ich denke gerade an Partnerschaft oder Freundeskreis Wenn du da so super Rajasige Leute hast, die halt nur auf Leistung programmiert sind und immer nur zwischen diesen Spannungsfeld von Anhaftungen und Vermeidung unterwegs sind.

00:36:22: Dann ist es halt schwer da so auf inneren Frieden... unterstützt zu werden, genau deswegen glaube ich diese sattwischen Gemeinschaften.

00:36:33: Wenn es gerade schwer ist darf man sich vielleicht auch ein bisschen leichter machen und dann kann man sich ja wieder draußen sozusagen Anführungsstrichen ausprobieren.

00:36:43: Das sind zwei ganz, ganz wichtige Aspekte drin finde ich.

00:36:46: Also einmal diese... Ich muss mich ja nicht mal einen Leben langen Challenge geben.

00:36:49: Also ich muss ja auch mal gucken wie kann ich gerade?

00:36:51: Und wenn jetzt weil wir keine Buddhas sind, wenn es mir grad nicht gut geht, wenn ich grad nicht in der Kraft bin dann muss ich mich jetzt auch nicht noch an die größten Challenge begeben.

00:37:00: Oft dass ich dann eigentlich nur gefühlt verlieren kann und voll im Minderweg Wert hänge und voll in der Depri-Phase lande.

00:37:10: Also es muss immer so ein Abwägen sein und ich glaube, das ist absolut legitim in Momenten wo ich merke.

00:37:15: Ich bin jetzt durch mich netten Menschen an zu vertrauen wirklich auch die Sanger zu wechseln seine jetzt kein challenge.

00:37:23: Jetzt lade ich mich mal auf bei Leuten wo ich wirklich weiß Die sind vielleicht gerade aufgeladen den geht's grad gut um dann einem anderen punkt auch wieder die stütze für andere zu sein.

00:37:32: Es ist ja immer noch näher zwischen serving aber auch nehmen weil altruismus Schließt uns ja ein, also Altruismus heißt ja nur viele sind wichtiger als einer.

00:37:47: Aber eine... ...viele eine geben die vielen!

00:37:51: Also muss es den einen auch gut gehen?

00:37:53: Das muss ich immer so bisschen wie wahrgehalten.

00:37:55: Ich erlebe ganz viele Leute, ich mache manchmal am Ende meiner stunden so Atemübung Dankbarkeit für dich, Dankbarke hat für alle ab und für dich einen dann merke ich schnauft keiner Und dann atme ich für andere aus und merke in dem Moment Rassels, wenn ich nichts zugeben habe.

00:38:08: Also dann kommt zuerst dieser Vergleich.

00:38:11: Du hast aber noch was ganz anderes Wichtiges gesagt, als es mir entfallen... Ach so genau!

00:38:18: Und zwar mehr ist das Wort gekommen Wohlfühlglück und Werteglück.

00:38:25: Weil du es gerade so ein bisschen sagt, dass in der Psychologie es ja auch so man unterscheidet, dass es schon den Wohlflühglück oder im Werteglück also sprich haben wir kein Werteglk können wir nicht im Übereinklang mit unseren Werten unser Leben gestalten, eine gewisse Sinnhaftigkeit in der Arbeit oder im täglichen Tun fühlen.

00:38:47: Dann braucht es natürlich so einen gefühlten Ausgleich und dann kommen wir in dieses Wohlvogelück was Belohnung ist über.

00:38:53: ich gönne mir dies Ich gönn' mir das Ich bahe den Anerkennungen also nichts was wirklich lang anhaltend wäre eher was kurzfristig meine Bedürfnisse befriedigt Wohingegen, wenn wir genau das tun was du gerade sagst, denn wir nämlich auch vielleicht durch den Job.

00:39:10: Du hast gesagt heute ist es vielleicht ein bisschen anders.

00:39:13: Ich sage mal so früher sehr viel früher vor unserer Zeit waren ja die meisten Jobs und die meisten Tätigkeit Dahingehend überschaubar dass man zumindest einschätzen konnte welchem zweck die in einer gesellschaft dienen.

00:39:30: Das ist ja heute ganz häufig nicht möglich also wenn du jetzt der Klassiker in der Bank arbeitet und aber das mit irgendwelchen, keine Ahnung, Hedgefonds oder damit irgendwelche Dingen die eigentlich substanziell keinen direkt greifbaren Wert haben.

00:39:47: Dann erkennst du natürlich durch deinen Arbeiten auch nur immer das Wohlfühlglück weil du am Ende des Monats monetär entlohnt wirst oder entlohn wirst, weil du gerade Erfolg hast, weil Du eine dicke Kartoffel bist und was jetzt besonders toll gemacht hast!

00:40:01: Aber in der Arbeit selbst liegt ja nicht die Erfüllung, weil du nicht unmittelbar weißt welchen Zweck dient denn das?

00:40:07: Ist es denn sinnhaftig?

00:40:13: Du hast recht Latte.

00:40:15: Dient es denn der Majorität der Menschen oder ist das eigentlich nur für eine ausgesuchten Minorität?

00:40:22: und ich glaube wenn wir das im Job nicht haben dann müssen wir das umso mehr in Handlung bringen in einer Sange also allein schon für uns um uns für uns wertig und richtig, und platziert und nicht deplatziert zu fühlen.

00:40:39: Und wieder als sinnhafter Teil eines größeren... Als kleines Zahnrad von einem größeren Getriebe zu sehen, um sozusagen das Gefühl zu haben okay ich drehe am Dama wie Buddha immer sagte Ich trete damit!

00:40:53: Nicht die anderen drehen es damals an, sondern ich bin auch ein kleines Zahlenrädchen.

00:40:57: Und ich glaube in einer Zeit wo viele Jobs Also ich zähle jetzt unsere Jobs nicht dazu, wir sind gesegnet mit dem was wir tun dürfen.

00:41:06: Genau wie das ein Arzt ne Ärztin ist KindergärtnerInnen oder LehrerInnen und was auch immer SozialarbeiterInnen.

00:41:17: aber es sind ja letztendlich alles Jobs die mit Menschen oder mit dem Umfeld zu tun haben kann, wenn ich in aktiver Umweltschutz Naturschutz bin bestimmt genauso Aber das fällt ja bei vielen weg Diese Sinnhaftigkeitsaspekt und ich glaube gerade wenn der wegfällt, den brauchen wir.

00:41:37: Dann muss er in der Form von Gemeinschafter folgen.

00:41:40: also auch eine Interaktion mit Gemeinschaft ein Tünen Ein Tun für die Gemeinsschaft das kann soziales Engagement sein es kann Ehrenamt sein Das muss jetzt nicht die spirituelle Gemeinschacht sein das kann also somit kann einen ehrenamt supergut Sanger sein und den Aspekt von Sanger vielleicht viel besser darstellen als ins nächste Jugerstudium die Ecke zu rennen.

00:42:08: Ich will jetzt keine Anti-Werbung für die Jugerstudeus machen, ich habe ja selbst eins, du auch!

00:42:13: Aber ich glaube ... Du weißt was ich meine?

00:42:15: Ich glaub, die dir uns zuhören auch.

00:42:18: Ja total oder man kann es sogar ins Leben rufen selber also Kleines Projekt irgendwie, man räumt hier mal den Waldstück um die Ecke auf oder wie auch immer.

00:42:30: Also das ist... Da ist glaube ich eine Menge möglich da ein sinnstiftendem zu kreieren

00:42:38: und es macht noch was was du gerade sagst ein eigenes Projekt Das nimmt uns ja so ein bisschen.

00:42:43: diese Opferrolle von euch kann ohnehin nichts tun Und bringt uns eher in die Selbstwirksamkeit von sagen naja Ich kann wahrscheinlich jetzt nicht die Weltpolitik ändern aber ich kann hier dieses Waldstuck in einer gemeinsamen Aktion säubern.

00:42:59: Und das ist ja durchaus etwas, wo man sagt, hey ich habe hier was gemacht und zwar genau für unseren Lebensraum.

00:43:08: Wenn ich den Schrott aus dem Wald räume, könnte es sehr sinnvoll sein absolut.

00:43:14: Ja, ist schön!

00:43:15: Du hast auch noch mal gesagt, dass finde ich ganz wichtig weil auch im Ayurveda wird das auch modern beschrieben, Ich glaube ein bisschen Handlungsspielraum ist, vielleicht sind da vor allem auch die Arbeitgeber gefragt.

00:43:29: Das setzt sich ja immer ein bisschen mehr durch diese sinnhafte auch jemanden im Job zu geben welche Rolle er sozusagen im Unternehmen einnimmt.

00:43:39: Auch wenn das vielleicht durch die Tätigkeit selber nicht deutlich wird und aber auch wertet, die ein Unternehmen lebt.

00:43:46: Sozusagen ob das die sind, die ich teile dass es heutzutage oder an sich auch.

00:43:52: Gott sei Dank kommt, dass langsam diese Bedeutung die das einfach hat in vielen Teilweise genommen

00:44:03: ist.

00:44:04: Es gibt

00:44:04: zu Glück Unternehmen wo es so ist.

00:44:07: Ihr seht uns nicht wir sehen uns gerade.

00:44:09: ich erinnere mich habe mal für einen sehr sehr großes sehr allbekanntes deutsches Unternehmen ein Ein Seminar entwickelt zum Thema Werteentwicklung und dieses Unternehmen, das nenne ich natürlich nicht, aber das wirklich jeder kennt.

00:44:29: Zum damaligen Zeitpunkt hatte es vielleicht knapp zwölf fünfzehn Jahre gerade einen neuen Wertekanon aufgestellt und ich hatte dann wirklich bei der Konzeption dieses Seminars schon extremer Probleme mich dazwischen meinem eigenen Anspruch nach Satya, nicht komplett über den Haufen zu werfen selbst.

00:44:48: Probleme das so konzipieren, dass ich dann sagen kann okay dahinter stehe ich.

00:44:52: und dann präsentierte ich das in genau gesagtem und nicht ausgesprochenen Unternehmen und alle die damit konfrontiert wurden sagten aber sehr wahr ist es nett was sie hier gemacht haben aber das lebt ja kein Mensch.

00:45:07: Schade, sehr schade.

00:45:08: Und

00:45:10: natürlich wurde es unter verschwiegender Hand gesagt.

00:45:13: Aber das ist halt wirklich so.

00:45:14: da wird natürlich viel propagiert aber ich glaube das ist viel wichtigere.

00:45:19: diese Unternehmenswerte sind ja deshalb wichtig.

00:45:23: oder Ich möchte mal sagen Sie sagen etwas aus.

00:45:27: sie sagen nämlich aus dass Menschen Werten wichtig

00:45:31: sind Wissenswertes für ein glückliches Leben

00:45:36: Und Menschen fühlen sich genau, weil sie eine sinnhafte Tätigkeit nachgehen möchten.

00:45:43: Genau zu diesen Werten halt hingezogen.

00:45:45: Deshalb postuliert man die ja ob die dann gelebt werden oder nicht?

00:45:50: Aber ich glaube auch um beim Thema zu bleiben dass man innerhalb eines solchen Konzerns vielleicht nicht zu jedem Zeitpunkt diese Werte für sich und die eigenen die man auch vertritt wirklich leben kann.

00:46:03: das ist bestimmt nicht immer möglich.

00:46:06: Aber man kann es teilweise und ich glaube selbst, ich komme zum alten Beispiel zurück.

00:46:11: Dass man als egal wäre in einem Großkonzern oder einer Bank oder beim Aldi an der Kasse oder im Städtischen Gartenbau am ganz egal wo immer in der eigenen Begegnung mit anderen Menschen diese Werte in sein ganzes Tun und Sein und Handeln

00:46:33: packen können.

00:46:34: Und ich glaube du kannst Egal in welchem Job, immer voller Hingabe, voller Empathie, volla Freundlichkeit, volle Offenheit... ...in die Kommunikation gehen.

00:46:45: Vielleicht nicht zu allen Situationen?

00:46:47: Bestimmt nicht!

00:46:48: In gewissen Kreisen der Verhandlungen geht das wahrscheinlich nicht.

00:46:52: Klar kann ich auch nicht mitreden, ich mir keinen Urteil anmaßen aber es wird überall in unser aller Leben diese Situation geben und ich glaube dass schwierige ist das Nicht-zu-Verlernen und vielleicht um es zu trainieren braucht es genau besagtes Anger.

00:47:07: Egal wo die ist, egal wo.

00:47:10: Ja das wunderschön da wollte ich so ein bisschen hin genau weil wir haben eigentlich fast naja twenty four seven nicht aber wir haben schon sehr viel Übungsraum in Gemeinschaft.

00:47:22: was tragen wir rein wie begegnen wir wie kommunizieren wir?

00:47:26: und es macht es ganz wichtig also auch gerade im Sinn sind stiftenden Unterwegs sein.

00:47:34: So, ich muss ganz kurz pausieren.

00:47:35: Hier hat es geklingelt.

00:47:36: Moment!

00:47:39: Ich musste ganz kurz unterbrechen.

00:47:40: wir lassen sie einfach im Podcast drin weil es hat geklingelte.

00:47:45: Manchmal passiert das.

00:47:47: Katharina wo waren wir gerade?

00:47:50: Also ich glaube vielleicht so um die Ecke bei... Also wir können selber, wir haben ein Trainingsraum sozusagen überall und vielleicht auch zu verstehen.

00:48:02: Das finde ich ganz schön.

00:48:03: also dass wir auch die Verantwortung haben für das was wir da hineintragen.

00:48:10: Es ist immer nicht nur der andere und wie blöd war das jetzt wieder?

00:48:15: Wie der irgendwie mich jetzt angeredet hat oder sowas sondern... Wir haben wirklich eine Verantwortung ... für die Gesellschaft, was du auch so schön gesagt hattest.

00:48:26: Also das geht bei Zuhören los... Was glaube ich ist, was die Welt ein bisschen mehr gebrauchen könnte?

00:48:35: Ehrlichkeit, Verlässlichkeit also auch das... dass wir auch das Mitgefühl sowieso mit Freude hatten.

00:48:42: Wir so schön.

00:48:42: bei unserem Freude Podcast

00:48:45: würde ich gerne ganz kurz wirklich was an also nicht ergänzen, nur bejahen und da streichen weil ich finde es ist ein super wichtiger Aspekt.

00:48:52: Wir verstecken uns so gerne hinter dem Ja Das geht ja nicht.

00:48:56: wenn ich mir Gruppen.

00:48:56: du hast von Gruppendenamischen Prozesse erwähnt.

00:48:59: Wenn ich mir angucke Du hast eine Gruppe von Sammerfünfzehn Leuten nimmst du zwei Personen raus ist in ne neue Gruppe.

00:49:05: Das heißt, selbst in der absoluten Minorität kannst du mit ein bisschen Willpower, sage ich mal.

00:49:12: Mit ein bisschen Intrinsüberzeugung dafür sorgen dass du Dinge in einer Gruppe verändern hast.

00:49:18: und da komme ich zu meiner Kraft zurück.

00:49:20: wenn wir nun ein bisschen in der Kraft sind glaube ich dürfen wir durchaus die vermeintliche Strapaze auf uns nehmen auch in eine schon totgesagte Gruppe.

00:49:32: Ich bin ja großer Freund Wichnos, ne?

00:49:34: Ich bin nicht so der Schieberfreund.

00:49:36: Also ich glaube einfach vielleicht kurz Ergänzung Schiebers, der da drauf hat nach dem Motor lohnt sich nicht mehr.

00:49:40: Mal mal kaputt, mal mal neu und Wichnus, der sagt na komm ist grad blöd, grad ziemlich schräglage aber kriegt mir hin anstrengung aber kriege mich hin das habe ich bin ein großer Wichno-Freund Und ich glaube genau diese Kraft und dass immer echt beim Abjaser die braucht es vielleicht manchmal weil ich glaube Das genau, dass manchmal auch unser Thema ist gesellschaftlich.

00:50:05: Jetzt kommt der große wahlsche Pathos.

00:50:07: aber ich glaube wirklich ein großes Thema in unserer Gesellschaft das wir zu wenig Engagement zeigen Schieflagen oder vermeintliche Schieflagen zu versuchen zu begradigen.

00:50:17: Wir sagen dann isso machen wir gleich tot alles neu und ich glaube es sind großes Problemes wie unsere Wegwerfgesellschaft.

00:50:25: Ich glaube dass wir viel reparieren könnten Ja, ein bisschen Anstrengung reingeben.

00:50:32: Und deshalb darf man jetzt, das werde ich sehr politisch auch nicht sagen naja dann überlasse mir der AfD halt mal die nächste Wahl und soll niemals zeigen dass es halt auch nicht besser können.

00:50:42: Nee wir müssen jetzt mal alles zusammen pätzen alle hinterbacken um dafür zu sorgen dass das nicht der Fall wird.

00:50:50: Und das wird denen, die wir vermeintlich schon totgesagt haben.

00:50:54: Die bestimmt nicht alles richtig machen aber irgendwie trotzdem so viel Rückmicken und Unterstützung geben dass das halt anders wird.

00:51:00: Das ist in einem nie perfekten Faser was nie alles perfekt sein.

00:51:05: Aber doch in dem vermeintliches Besten was wir gerade produzieren können bleibt ohne aufzugeben sondern machen wir es halt dann ist das jetzt so!

00:51:12: Ich glaube diese Form von Engagement die ist bestimmt anstrengend aber ich glaub die können wir alle leisten auch innerhalb unserer Systeme, unserer sozialen Systeme leisten.

00:51:24: Und vielleicht ist es sogar wichtiger, klar mal auf wenn wir die Kraft dazu haben gerade innerhalb der Systeme wo wir sagen boah schwer dass wir gerade da Engagement zeigen und uns vielleicht nicht flüchtigen in die vermeintliche ah ich geh wieder ein Wochen ins Aschramm das alles schöner.

00:51:43: ja dann gehen wir ins aschramma uns aufzuladen und dann können wir voller Power zurück und sagen so jetzt erst recht So ein kleiner Appell, weil ich glaube das fehlt

00:51:53: uns gerade.

00:51:55: Ja absolut und wirklich auch diesen Willen sich einzubringen.

00:52:04: Und diese Kraft wie du gesagt hast also wirklich da... dass sehe ich vielleicht als große Chance.

00:52:15: Wir haben in Deutschland finde ich... Ich rede nicht gerne ein Problem aber es ist ein Problem.

00:52:20: Wir haben in Deutschland die absolute Kultur des Mahlbewusstseins.

00:52:25: Und es gibt diesen wunderbaren Begriff von Purnam, von Fülle.

00:52:28: Statt die achtundneunzig Prozent, die da sind zu würdigen konzentrieren wir uns auf die zwei, die uns fehlen.

00:52:38: natürlich im Moment ist bestimmt mehr politisch schief als zwei Prozent aber trotzdem vieles ist da vieles funktioniert und wir haben so ein bisschen dieser Ach, alles blöd.

00:52:48: ich gebe auf Mentalitäten manchmal und die müssen wir glaube ich mit ein bisschen Engagement gerade überwenden.

00:52:54: Ist nicht leicht aber ich glaub dass uns das gelingen kann.

00:52:57: Ja ja absolut, absolut!

00:53:00: Und braucht wirklich da auch vielleicht einen Bewusstsein dafür?

00:53:04: Manchmal finde ich es auch Reisen immer gut.

00:53:07: ne weil ich habe da auch mal großes Bedauern wenn ich immer höre dann was in Deutschland alles schiefläuft.

00:53:13: aber wenn man sich wirklich mal ein bisschen in der Welt auch bewegt dann ist das oft sehr erdend, weil hier ziemlich viel auch wirklich... wir absolut privilegiert sind.

00:53:23: Alleine denke ich mal an Gesundheitsversorgung oder sowas.

00:53:27: Absolut!

00:53:28: Die allen zugänglich ist in der Form also da gibt es echt ganz andere Themen auf der Welt

00:53:35: und das heißt ja nicht dass wir nicht jammern dürfen

00:53:37: oder sie

00:53:38: beschweren dürfen oder auch nicht darauf abzielen soll denn das was wir haben zu halten und zu fördern.

00:53:47: Aber ich glaube die Intensität der Beschwerde, die absolute Wichtigkeit und Dringlichkeit dieses das ist das allerwichtigste gerade was mich beschäftigt.

00:53:57: Das kann man glaube ich manchmal schon bis hinterfragen.

00:54:01: Gerade wenn es Menschen sehr gut geht und ich empfinde zwar schon mich als extrem privilegiert Und ich stelle mir zehnmal die Frage muss ich nicht beschweren?

00:54:11: Ich meine wirklich ernst.

00:54:12: also Bestimmt auch jemand, der sich ab und zu beschwert.

00:54:15: Aber ich würde nicht behaupten, dass ich der große Beschwerdeführer bin.

00:54:19: Ich bin eigentlich ein Mensch, der mich als zumindest sehr dankbar empfindet.

00:54:23: ob ich das letztendlich wirklich bin weiß ich es nicht aber ich denke schon.

00:54:28: aber ich bin mir zumindest in jedem Augenblick meines Science diesen riesigen Privilegs bewusst.

00:54:34: also das ist einfach Ein Geschenk, wir haben alles was wir brauchen eigentlich mehr.

00:54:39: Wir sind abgesichert und gesund.

00:54:41: Wir haben halbwegs alle fünf Sinne beieinander.

00:54:43: Und wir haben Sinnhaftigkeit.

00:54:45: Wir hatten das und wir haben eine Gemeinschaft.

00:54:48: Mir kommt es deswegen nicht zu schnell in den Sinn mich zu beschweren.

00:54:52: Also zumindest nicht wirklich ernsthaft!

00:54:55: Ich glaube dass wir dieses hinterfragen die groß wie intensiv die Beschwerde die wir gerade führen, gerade sein muss... Dass wir das allen dürfen Da mal wirklich das kritisch zu hinterfragen, ne?

00:55:09: Ja.

00:55:09: Das finde ich schön.

00:55:11: Sehe ich auch so und vielleicht in Gemeinschaften.

00:55:14: Also das mache ich tatsächlich auch gerne.

00:55:16: wenn es dann in so eine Negativspirale reingeht dass man den Blickwinkel vielleicht einfach mal aufmacht also das ist für mich die Echtheit von Begegnung dass man das auch vielleicht proaktiv da reintragen kann.

00:55:32: So ein paar andere Gedanken, wenn sich das so bisschen verselbstständigt vielleicht auch.

00:55:37: Also mal so ein bisschen im Thema auch Dankbarkeit?

00:55:40: Ja

00:55:41: absolut!

00:55:44: Und auch schon wie du sagst also ich glaube in Deutschland ist es... Ich weiß nicht ob das auch historisch dieses Mangel Mangelbewusstsein ist einfach sehr stark ausgeprägt und es fällt uns gerade ganz schön auf die Füße, finde ich.

00:55:55: Habe ich auch ein Bitt dauern weil das echt schön hier.

00:55:59: Ich find's auch schön!

00:56:00: Wir haben alles und ich finde wir müssen gar nicht immer die Frage stellen wo kommt es überhaupt her?

00:56:07: Jeden frage wie gehen wir damit um?

00:56:09: Genau.

00:56:10: Und

00:56:10: Mangel kann man am besten nicht ersetzen.

00:56:14: Das wäre Rosamalerei.

00:56:18: aber zumindest überlagern und gleichsetzen mit, was ist

00:56:23: alles gut.

00:56:24: Und ich glaube das sind wir auch in einem guten Fahrwasser wie es auch an der Sanga ist wenn ich mir beide Aspekte bewusst bin sowohl die Verbessernswert sind an denen ich arbeiten kann dich ausbauen darf verändern darf Was darf sich verändern?

00:56:43: Als auch Im gleichen Moment bin mir dessen bewusst, was gut läuft.

00:56:47: Was darf bleiben wie es ist?

00:56:49: Dann habe ich glaube ich für mein Inneres und auch für meinen Ausrüstern der Sanger ein ganz gutes Fahrwasser.

00:56:59: Das war mal ein Schlusswort!

00:57:00: Ja schön!

00:57:01: Ich hätte mich schon

00:57:01: gedacht Timo.

00:57:04: Ja schön und ich möchte auch sagen vielleicht ist das auch nochmal etwas was wir gut aus der Sanga lernen können dass wir uns vielleicht wirklich einlassen und auch Verantwortung übernehmen.

00:57:18: Und das auch wirklich in großer Echtheit und Menschlichkeit, also dass man weder selber perfekt sein muss oder soll oder das auch keineswegs von anderen erwartet.

00:57:31: Also das ist für mich immer wieder die Schönheit von Menschen sein.

00:57:36: Absolut!

00:57:37: Dass die Sanga das auch meint.

00:57:39: Also nichts Begratiges alle einer Meinung, sondern wirklich ein Reiben auch da und einen Mensch sein.

00:57:47: Und das ist auch wirklich in Schönheit eine Akzeptanz, dass das einfach das ist.

00:57:53: Also ich glaube alles andere wäre ein komischer Anspruch, den es nie erfüllt wenn's echt ist.

00:58:03: Sehr schön!

00:58:04: Es war wieder eine große Freude

00:58:07: für mich

00:58:07: auch.

00:58:08: Mir kommt grad ne Idee was ihr als Zuhörerin vielleicht nicht wisst Katharina und ihr lieber Mann fahren mit uns auf Yoga-Betreat.

00:58:16: Ja!

00:58:16: Vielleicht machen wir einen Podcast aus Italien?

00:58:20: Sehr, sehr gerne!

00:58:22: Gucken wir

00:58:22: mal, also machen Podcasts mit Zirpen vom Gel in den Hintergrund.

00:58:26: Das ist schön!

00:58:27: Freu mich drauf!

00:58:28: Katharina

00:58:29: ich glaube, wir unterhalten uns gleich noch über ein weiteren Termin Mal wieder zum nächsten.

00:58:33: Und ich hoffe es hat euch als Zürer ein bisschen Spaß gemacht.

00:58:37: das war ein bisschen... inspirierend oder wie auch immer.

00:58:40: Und wie immer lasst uns super gerne wissen, wenn es von aller Seite Ideen gibt, Wünsche gibt zur Themenvorschläge.

00:58:47: das würde mich wie immer vollkommen begeistern.

00:58:51: Diesem Sinn sage ich Danke fürs Zugang!

00:58:53: Ich sag wie immer dir vielen

00:58:54: Dank.

00:58:55: Ja von mir auch Timo herzlichen Dank und auch an alle Zuhause oder wo auch immer ihr rein hört.

00:59:02: ja ich hoffe Es hat Inspiration gegeben.

00:59:07: An, danke fürs Zuhören.

00:59:09: Danke schön!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.